Pans Labyrinth (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von Sommergirl
Reise in eine andere Welt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Pans Labyrinth
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Die Vorschau und die Tatsache, dass dieser Film hoch gelobt worden ist, hat mich zum Kauf der DVD bewegt. Bestellt habe ich sie über Internet, da ich einen Gutschein hatte kostete sie mich nicht. Der Preis wäre aber so um die 29.90 gewesen. Hier nun mein Eindruck:
Allgemeine Infos:
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- Darsteller: Sergi Lopez, Maribel Verdú, Ivana Baquero
- Regisseur: Guillermo Del Toro
- Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
- Sprache: Deutsch, Spanisch
- Region: Region 2
- Bildseitenformat: 1.85:1
- FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
- Studio: Ufa/DVD
- Spieldauer: 115 Minuten
- DVD Features:
Audiokommentar von Guillermo del Toro
Kinotrailer
Interactivevideo TM Online Bonus
Inhalt ? Kurzform (die lange kommt dann unten)
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Die kleine Ofelia muss mit ihrer schwangeren Mutter an einen abgelegenen Ort ziehen. Ein brutaler Hauptmann und seine Truppe sind dort stationiert und jagen Rebellen. Ofelia flüchtet in eine andere Welt. Eine Welt mit Elfen und einem Wesen ? einen Pan ? der ihr erzählt, dass sie eine Prinzessin ist. Ofelia bekommt Aufgaben die sie lösen muss um in ihre Welt zurück zu kommen. Währenddessen geht es der Mutter immer schlechter und der Hauptmann wird immer brutaler.
Inhalt ? lange Form:
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Der Film beginnt mit einer erzählten Einleitung. Die Prinzessin der Unterwelt ist ausgebüxt und verliert auf der Welt der Normalen ihre Unsterblichkeit. Der König wartet seither auf die Wiedergeburt und Rückkehr seiner Tochter.
Wechsel zum eigentlichen Film:
Die Geschichte spielt Mitte der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts im ländlichen Spanien. Rebellen kämpfen in den Wäldern für ihre Freiheit und regimetreue Militärs kämpfen dagegen an. Die kleine 12-jährige Ofelia (Ivana Baquero) und ihre verwitwete und erneut schwangere Mutter Carmen (Ariadna Gil) haben gemeinsam mit Carmens neuem Mann - Captain Vidal (Sergi López) - eine verlassene Mühle mitten in den Wäldern bezogen. Auf dem Weg dorthin muss der Tross anhalten, da Carmen unter Übelkeit leidet. Ofelia nutzt den Stopp und schaut sich den Wald an. Sie begegnet einem ungewöhnlichen Insekt, dass sie zutraulich beäugt. Dann geht die Fahrt weiter.
An der Mühle angekommen ? der Empfang ist eher militärisch als herzlich ? merkt Ofelia schnell, dass sie ein ungeliebtes Anhängsel ist.
Eines Nachts bekommt das Mädchen wieder Besuch von diesem Insekt, welches sich dann als Elfe entpuppt und sie in Pans Labyrinth lockt. Pan ? ein unwirkliches Wesen mit Hörnern ? begrüsst Ofelia als verschollene Prinzessin. Um wieder in ihre Welt zu kommen, muss sie drei tückische Aufgaben zu lösen. Ofelia erhält ein Buch, das ihr die Aufgaben stellt.
Wieder zu Hause öffnet sie das Buch und die zuerst leeren Seiten füllen sich mit Informationen. Ofelia muss einer Kröte die unter einem alten Baum wohnt drei Steine zu fressen geben, damit sie einen goldenen Schlüssel ausspuckt. Leider kommt dem Mädchen ein Empfang des Hauptmanns in die Quere. Ofelias Mutter Carmen hat ihr extra ein Kleid genäht, das sie möglichst nicht verschmutzen soll. Trotzdem geht Ofelia los und sucht den Baum. Sie zieht ihr Kleid aus und kriecht in die Höhle, in welcher es von Käfern nur so wimmelt. Trotzdem schafft sie es den Schlüssel zu holen. Als sie wieder aus der Höhle herauskommt ist es dunkel und das Kleid liegt im Schmutz. Völlig verdreckt kehrt Ofelia zurück und wird von Mercedes (Maribel Verdú) in Empfang genommen. Mercedes ist das nette Hausmädchen, welches sich um die Kleine kümmert und als einzige freundlich zu ihr ist. Carmen ist enttäuscht und schickt ihre Tochter ins Zimmer.
Ein Tag später überreicht Ofelia Pan den Schlüssel, jedoch muss sie ihn behalten, da er für die nächste Aufgabe benötigt wird. Gerade als sie das Buch öffnet und fragt was ihre nächste Aufgabe ist, hört sie ihre Mutter schreien, schlimme Komplikationen und starke Blutungen bedrohen ihr Leben. Der Pan gibt Ofelia eine Alraunen-Wurzel die sie in Milch getränkt unter Carmens Bett stellt. Bald geht es dieser besser. Ofelia kann nun die nächste Aufgabe in Angriff nehmen.
Die Nacht darauf kommt Pan und übergibt ihr einige Elfen, eine Kreide und die neue Aufgabe. Sie muss einen magischen Dolch aus einem Gewölbe holen, wo eine Kreatur wohnt, die brutal ist und jedes Lebewesen isst das ihr in den Weg kommt. Pan warnt Ofelia noch, nichts von dem Essen das sie findet zu sich zu nehmen. Dann macht sich die Kleine an die Aufgabe. Sie malt mit der Kreide eine Tür an die Wand und drückt diese ein. Das Mädchen betritt ein unwirkliches Gewölbe und durschreitet es. Sie kommt an eine Tafel mit einem Festessen. An dessen Ende sitzt schlafend die Kreatur. Ofelia kann problemlos den Dolch holen. Doch als sie wieder zurück geht, isst sie eine Traube, was die Kreatur aufweckt. Die Situation wird brenzlig, Ofelia kann sich knapp retten, verliert aber zwei Elfen an das Monster.
Zwischenzeitlich passieren auf dem Gelände der Mühle Gräueltaten. Der Hauptmann hat Rebellen entdeckt und diese brutal getötet. Eine Geisel hat überlebt und wird brutal gefoltert und unter Schmerzen vieles verraten. Der Leibarzt, welcher für Carmen eingestellt worden ist, muss sich um den Gefolterten kümmern. Was noch niemand weiss, der Arzt und Mercedes unterstützen die Rebellen. Der Hauptmann tötet den Arzt, was ein grosser Fehler ist. Der Hauptmann findet die Alraune unter den Bett von Carmen und wird wütend. Ofelia wird bestraft und Carmen stirbt bei der Geburt des Kindes. Nun ist für Ofelia kein Platz mehr.
Da taucht Pan wieder auf und gibt der Kleinen noch eine Chance. Sie muss mit dem Baby ins Labyrinth kommen. Diese Aufgabe ist extrem schwierig, der Hauptmann muss irgendwie abgelenkt werden.
Ofelia beschliesst mit dieser Aufgabe ihr Schicksal. Hier möchte ich nicht mehr weiter berichten, da das Ende speziell ist.
Die Darsteller:
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Ofelia gespielt von Ivana Baquero: Die kleine Ivana macht ihre Sache sehr gut. Ihre Ausstrahlung ist wirklich toll, man nimmt ihr die Geschichte ab. Für ihr Alter ist Ivana eine gute Darstellerin. Gefühle / Emotionen kann sie sehr gut herüberbringen. Eine tolle Leistung!
Carmen gespielt von Ariadna Gil: Wer viele Filme schaut könnte Ariadna Gil im Film Belle Epoque schon mal gesehen haben. Die Figur der Carmen ist eine traurige und sehr leidende Person. Gil setzt das recht gut um. Manchmal kommt sie mir trotzdem etwas farblos vor. Alles in allem bringt sie aber eine solide Leistung.
Hauptmann Vidal gespielt von Sergi López. Lopez kennen Cineasten aus dem Film ?Harry meint es gut mit dir?. Mir war er jedoch absolut unbekannt. Den brutalen Hauptmann mimt er jedoch hervorragend. Er strahlt die Grausamkeit absolut glaubwürdig aus. Eine tolle Leistung!
Mercedes gespielt von Maribel Verdú. Diese Darstellerin ist vor allem in spanischen Filme (Y Tu Mamá También) in Erscheinung getreten. Mir war sie unbekannt. Die Rolle füllt sie sehr gut aus. Emotionen bringt sie gut rüber. Auch hier eine tadellose Leistung.
Pan gespielt Doug Jones: Er war schon in Mimic in Erscheinung getreten. Jedoch ist er als Pan so verkleidet, dass er nicht zu erkennen ist. Diese Fantasiefigur zu spielen war sicherlich spannend. Eine spezielle Körpersprache macht diesen Charakter interessant und das Zusehen ist eine Freude.
Der Film:
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Del Toro hat mit diesem Film eine Mischung von Kriegs- und Fantasyfilm auf die Leinwand gebracht.
Mit verschiedenen Farben hat er die Episoden abgeteilt, Ofelias Welt in mal ein bläuliches Grau oder in ein leuchtendes Rot getaucht. Die reale Welt hat er in Brauntönen dargestellt. Effekte gab es nicht so extrem viele. Beeindruckend waren jedoch die Welten in Ofelias Wunderwelt. Kreaturen die extrem hässlich und brutal sind wechseln sich mit schön gestalteten Figuren wie den Pan ab.
Jedoch gibt es immer wieder extrem brutale oder ekllige Szenen wie aufgeschlitzte Wangen oder abgerissene Elfen-Köpfe.
Bild und Ton sind tadellos, hier gibt es keinerlei Mängel. Der Film ist perfekt inszeniert.
Die Features sind nicht sonderlich interessant und nicht gerade vielfältig. Den Kinotrailer kennt man ja schon. Der Audiokommentar ist einigermassen informativ, für diejenigen die schon ein Making-Off gesehen haben nicht mehr sonderlich interessant.
Meine Meinung:
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Cineasten und Filmfans wird dieser Film begeistern.
Wer einen reinen Fantasyfilm erwartet wird enttäuscht. Die Szenen aus der realen Welt sind zahlreich und recht fies und teilweise recht blutig. Die Altersfreigabe ist absolut gerechtfertigt.
Dank der guten Leistung aller beteiligten steigt der Zuseher tief in die Geschichte hinein und lebt mit. Bis zum Schluss ist einem nicht klar, ob die Welt von Ofelia besteht oder nicht, darüber muss sich jeder selber eine Meinung bilden.
Ich habe es nicht bereut diesen Film besorgt zu haben und er hat den Lob der Fachleute wirklich verdient. Eine Geschichte die die Gefühle hin und her reisst und durch seine Bilder begeistert. Ich kann Pans Labyrinth nur empfehlen!
Übrigens: Anscheinend gibt es nur das Steelbook, eine normale DVD-Verpackung war nicht zu haben.
48 Bewertungen, 21 Kommentare
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10.07.2008, 23:52 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße aus Regensburg
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19.06.2008, 15:05 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut beschrieben! Gruß Ingo
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20.05.2008, 17:15 Uhr von creedy18
Bewertung: sehr hilfreichfeiner Bericht LG Andrea
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08.05.2008, 16:00 Uhr von ronald65
Bewertung: sehr hilfreichsh
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24.04.2008, 04:37 Uhr von Marie_Johanna3972
Bewertung: besonders wertvollIch kenne den Film nicht, aber Deine Beschreibung erinnert mich stellenweise an ein Buch, das ich mal gelesen habe "Diamond Age". Sehr feiner Bericht, ich komme wieder mit BW im Gepäck :-)
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03.02.2008, 23:31 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH ..mfg STRIKER
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16.09.2007, 14:21 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichdas wäre kein Film für mich
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30.08.2007, 01:26 Uhr von mami_online
Bewertung: sehr hilfreichsh + LG, Nicole
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26.08.2007, 18:14 Uhr von Dr_Ed
Bewertung: sehr hilfreichDer Film war in der Tat großartig!
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25.08.2007, 00:00 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöne Einführung, LG pet
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20.08.2007, 13:25 Uhr von cheyenne2031
Bewertung: sehr hilfreichBrillianter Film, ich hab ihn verschlungen.
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20.08.2007, 11:56 Uhr von gypsi
Bewertung: sehr hilfreichIch wünsch dir eine schöne Woche....LG Gabi
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19.08.2007, 16:25 Uhr von gerrhosaurus1978
Bewertung: sehr hilfreichLG, Daniela
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19.08.2007, 16:23 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich1a Bericht mal wieder
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19.08.2007, 15:25 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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19.08.2007, 09:29 Uhr von freshmaik
Bewertung: sehr hilfreichAchtung: Jeder Leser provoziert eine Gegenlesung!
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18.08.2007, 23:45 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichl.g. petra
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18.08.2007, 21:37 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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18.08.2007, 19:39 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichNoch 'n Gag? Wenn die Administration keine Lust mehr hat, soll sie's doch sagen. Aber diesen Selbstmord auf Raten mach' ich nicht lange mit. Verarschen darf mich das mir ehelich angetraute weib und die traut sich das nicht.
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18.08.2007, 19:19 Uhr von Engelchen0109
Bewertung: sehr hilfreichsh... LG vom Engelchen
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18.08.2007, 19:00 Uhr von Mathi15
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg
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