Butterfly Effect (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von FutziMcFlipp
Die Chaos-Theorie und der
Pro:
irre Spannend, gute Story, gute Darsteller, Thema
Kontra:
Gewalt ist für einige evtl. zu viel
Empfehlung:
Ja
--der Flügelschlag eines Schmetterlings
--ausreichen kann,
--um am anderen Ende der Welt
--einen Wirbelsturm auszulösen.
Der SCHMETTERLINGS EFFEKT
[1]>>>>|||>INHALT<|||<<<<
Genau wie sein Geistesgestörter Vater Jason, leidet auch der junge Evan Treborn (Ashton Kutcher) unter heftigen Blackouts, die ihn für einige Zeit völlig wegtreten lassen. Wenn Evan nach diesen Aussetzern wieder zu sich findet, kann er sich an nichts erinnern, das während dieser Zeit vorgefallen ist.
Die Diagnose eines Arztes lässt auf einen Komplex durch seinen Vater schließen, woraufhin Evans Mutter beschließt ein Treffen zwischen dem kleinen jungen und seinem Vater zu arrangieren, der seit geraumer Zeit in einer Nervenheilanstalt vor sich hinvegetiert.
Dieses Vorhaben endet jedoch mit einem Zwischenfall, der alles nur noch seltsamer erscheinen lässt. Der Arzt rät den Treborns, dass Evan von nun an ein Tagebuch führen soll, in dem er alles niederschreibt das er über den Tag verteilt tut. Auf diese Weise soll er seine Erinnerungen mit dem tatsächlich geschehenen abgleichen.
Nach einer Reihe schrecklicher Zwischenfälle ziehen Evan und seine Mutter aus seiner Heimatstadt weg und lassen Evans Freunde, vor allem seine Freundin Kayleigh (Amy Smart), in einem Desaster zurück.
Lange nach diesen Ereignissen studiert Evan auf einer Universität.
Die Blackouts hat er schon lange nicht mehr gehabt und auch sein restliches Leben läuft ohne Probleme ab.
Eines Tages fordert eine Bekannte Evan auf, aus seinen Tagebüchern vorzulesen. Als Evan die Zeilen liest, verschwimmt plötzlich alles um ihn herum und er findet sich genau zu der Zeit wieder, in der das alles passiert ist. Als er wieder zu sich kommt bemerkt er, dass er die Gabe hat seine eigene Vergangenheit zu beeinflussen. Er macht sich auf die Suche nach seinen verlorenen Gedanken der Vergangenheit und verursacht dadurch eine Reihe unvorhersehbarer Ereignisse.
[2]>>>>|||>Der Regisseur und die Schauspieler<|||<<<<
Von „dem“ Regisseur zu sprechen wäre im Falle von Butterfly Effect falsch, denn tatsächlich wurde der Film von gleich zwei Regisseuren in Szene gesetzt.
Eric Bress und Jonathan Mackye Gruber haben zusammen nicht nur das Drehbuch verfasst, sondern standen auch zusammen hinter der Kamera um ihr Projekt ihren Vorstellungen entsprechend zu verwirklichen.
Nicht weniger als 6 Jahre hat es gedauert, bis die beiden das Drehbuch fertig geschrieben hatten. Während dieser Zeit haben sich die beiden durch etwaige andere Projekte über Wasser gehalten, hierdurch ist zB. Final Destination 2 entstanden!
New Line Cinema hat sich schließlich dazu entschlossen den beiden ihre Chance zu geben und ihr Drehbuch zu finanzieren. Lediglich das Ende und einige Szenen musste dran glauben. Diese Einstellungen wurden jedoch im Director’s Cut wieder hinzugefügt, aber dazu mehr bei Punkt Nr. [4].
Was die Auswahl der Schauspieler angeht, hat man sich für eine wirklich außergewöhnliche Cast entschieden! Die Hauptrolle übernahm niemand anderes als Ashton Kutcher! Den meisten dürfte Kutcher wohl durch Klamauk wie „Ey Mann, wo ist mein Auto?“ bekannt sein, oder auch durch seine versteckte Kamerashow „Punkd“ bei MTV.
Anders als in seinen bisherigen Rollen spielt Kutcher in Butterfly Effect eine sehr ernste und düstere Rolle. Diesen Charakter spielt er mit erstaunlicher Tiefe! Durch seine Darstellung ist er bei mir in der Gunst wirklich um das vielfache gestiegen. Auch den Skeptikern dürfte er hier beweisen was er auf dem Kasten hat. Ich würde mich jedenfalls freuen wenn ich Kutcher von nun an des öfteren in ernsthaften Rollen sehen würde!
Seinen Gegenpart übernimmt Amy Smart. Auch sie ist durch ihre Darstellung in Komödien wie „Road Trip“ oder „Rat Race“ bekannt geworden. Ähnlich wie Ashton Kutcher überzeugt auch sie durch ihre enorme Wandlungsfähigkeit, nicht nur vom Komödien zum Thrillergenre, sondern auch innerhalb ihrer Rolle die sich dank der Zeitsprünge ständig verändert.
Neben diesen beiden Darstellern muss ich aber auch den Jungdarstellern ein großes Lob aussprechen. Egal in welchem Alter Evan oder Kayleigh dargestellt werden, die jungen Darsteller wissen immer zu überzeugen und stärken in meinen Augen damit den Charakter der Zeitsprünge.
Als kleinen Sidekick habe ich Eric Stoltz empfunden. Stoltz ist mir vor allem als Drogendealer in Pulp Fiction in Erinnerung geblieben, aber auch seine Rolle in God’s Army ist mir nicht in Vergessenheit geraten. In Butterfly Effect spielt er den Vater der jungen Kayleigh. Er prägt die Seite des netten Vaters genauso wie er die des pädophilen Mannes zeigt.
Alles in allem also eine wirklich wunderbare Zusammenstellung =)
[3] >>>>|||>Effekte, Kamera usw. <|||<<<<
Butterfly Effect musste mit einem Vergleichsmäßig geringen Budget auskommen, wodurch die Macher auf Dinge wie Motion Controll verzichten mussten und die Effekte allesamt einen interessanten Einfallsreichtum wiederspiegeln.
Eigentlich gibt es in dem Film relativ wenige Visuell Effects für solch einen Film zu sehen. Meisten beschränken sie sich auf die Effekte wenn sich Evan in die Zeit zurück versetzt und sich seine Umwelt bewegt.
Die Effekte unterstreichen zwar die Zeitreisen, sind aber nicht so überdimensioniert, dass sie von anderen Dingen ablenken.
Neben dieser Art der VFX (Visuell Effects) setzten die Regisseure auch eine Vielzahl von Farbgebungen ein, die vor allem in den Rückblenden einen irrealen Eindruck vermitteln.
Die Kamera fällt relativ unspektakulär aus, weiß aber doch durch interessante Fahrten zu überzeugen. Dennoch gibt es da etwas, dass die Kamera von Butterfly Effect von anderen abhebt. Zu beginn des Film ist die Kamera nie in Bewegung, es wird nur mit vielen Schnitten gearbeitet und die Kamera bleibt stetig an ihrem Platz. Erst wenn die Jugend von Evan abgeschlossen ist beginnt die Kamera sich zu bewegen. Das steigert sich im laufe des Films immer weiter, bis zum Schluss auch Kranschwenks und Steadycams ihren Platz finden.
[4]>>>>|||>Versionen?<|||<<<<
Auch Butterfly Effect gibt es in verschiedenen Versionen zu bestaunen. Da wäre zum einen die Kinofassung, die nicht nur hierzulande, sondern auch in den USA die selbe ist. Zum anderen ist da der Director’s Cut (also die Schnittfassung der Regisseure), der ungefähr 6 Minuten länger als die Kinofassung ist. Der Hauptunterschied zum Director’s Cut ist, neben ein paar Storyvertiefungen, das völlig andere Ende. Mir persönlich gefallen zwar die Story-Vertiefungen sehr gut, allerdings ziehe ich das Ende der Kinoversion dem DC vor.
Den Director’s Cut gibt es auf der Bonusdisc der DoppelDVD zu bestaunen. Allerdings wird der DC nur in Originalsprache mit deutschen Untertiteln angeboten.
Es gibt zur Zeit noch das normale Special Edition 2DVD-Set( In der Erstauflage noch mit Hologramm-Cover ich weiss aber nicht, ob es immer noch so ist), ab Anfang Dezember gibt es allerdings eine Auflage in Warners Metalpak, einer hochwertigen Metallverpackung. Ich denke der Preis wird dann so um die 15€ liegen, die alte Fassung ist für unter 10€ zu haben.
[5]>>>>|||>Meine Meinung zum Film <|||<<<<
In verschiedenen Kritiken habe ich gelesen, dass Butterfly Effect im Schatten von Donnie Darko steht. Genau diese Meinung hat mich bisher davon abgehalten den Film zu schauen, da ich ein großer Fan von Donnie bin.
Jetzt im nachhinein könnte ich mich dafür allerdings selbst in den Hintern treten, denn dadurch ist mir dieses, ich würde schon fast sagen, Meisterwerk über eine halbes Jahr lang verborgen geblieben.
Die Story ist sehr ausgeklügelt und war für mich völlig unvorhersehbar wodurch die Spannung noch gesteigert wird. Klar, bei Zeitreisefilmen gibt es immer ein paar Logikfehler wenn man zu viel drüber nachdenkt, aber beim anschauen ist man viel zu angespannt um sich über solche Dinge Gedanken zu machen! Zudem ist die Grundidee wirklich neu, was bei einem so populären Thema nicht gerade selbstverständlich ist.
Auch die Darstellung der Zeitreisen (wenn man sie den so bezeichnen möchte) ist mir so noch nicht untergekommen. Die Effekte ersetzen hier keineswegs die Story. Bei der Qualität der VFX gibt es für mich ebenfalls nichts zu bemängeln, was den Produzenten an Geld gefehlt hat, haben sie durch Einfallsreichtum wieder ausgeglichen.
Ein Streitpunkt könnten allerdings die Gewaltdarstellungen sein. Butterfly Effekt geht mit seinen Charakteren nicht gerade zimperlich um. Vor allem die Gewalt unter den Kindern könnte auf zartbesaitete sehr beklemmend wirken. Unnötig oder überzogen finde ich die Gewalt allerdings nicht, aber schonungslos ist der Film auf diesem Gebiet auf jeden Fall. Zumindest so schonungslos wie ein Film ab 16 sein kann.
Was die Schauspieler angeht, habe ich meiner Begeisterung ja schon bei Punkt [2] freien Lauf gelassen. Es ist wirklich egal was man von Ashton Kutcher hält, man muss diese Leistung einfach anerkennen, genauso wie die der vielen anderen Darsteller.
Das Ende ist noch ein letzter Punkt, der je nach Geschmack entweder als hervorragend oder für „für den film unstimmig“ gehalten wird. Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, darum überlasse ich die Bewertung jedem einzelnen, mir jedenfalls hat das Ende sehr gut gefallen.
Für diejenigen, die das Ende zu unpassend fanden dürfte vielleicht das Ende des Director’s Cuts interessant sein. Das alternative Ende betrifft hauptsächlich das Schicksal von Evan, dass in diesem Fall absolut im Gegensatz zum Kinoende steht!
Butterfly Effect ist für mich ein rundum gelungener Myster-Thriller, den man gesehen haben muss! Lasst euch von den Vergleichen zu Donnie Darko nicht erschrecken, der Film ist weitaus schlüssiger und es bleiben eigentlich keine Fragen offen. Die Gewalt könnte für einige hinderlich sein sich auf den Film einzulassen, aber den Versuch ist es auf jeden Fall wert, soviel kann ich euch versprechen!
>>>>|||>Fazit<|||<<<<
>Dieser Mystery-Thriller bleibt einem im Gedächtnis. Butterfly Effect ist unvorhersehbar, schockierend und unfassbar Spannend zugleich, für den Thrillerfan ein Muss!<
OT: The Butterfly Effect
Verleih: Warner Home Video
Laufzeit: 109 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Regie: Eric Bress, Jonathan Mackye Gruber (Final Destination 2)
Darsteller:
-Ashton Kutcher (Ey, Mann wo ist mein Auto?; Die wilden Siebzieger)
-Amy Smart (Road Trip; Rat Race)
Im Internet zu finden unter: www.warnerbros.de/movies/butterflyeffect
44 Bewertungen, 8 Kommentare
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30.03.2007, 02:47 Uhr von diana75
Bewertung: sehr hilfreich‹^› ‹(•¿•)› ‹^›G*R*U*S*S*‹^› ‹(•¿•)› ‹^›
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16.03.2007, 15:49 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichEcht klasse Bericht LG Clarinetta
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28.09.2006, 16:01 Uhr von barbu
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht! würde mich freun wenn du dir meine auch mal ansiehst. LG BARBU PS: schreibe auch bei ciao,dooyoo,q-test und mymeinung
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01.09.2006, 00:26 Uhr von samatweb
Bewertung: sehr hilfreichDas war wirkliche in toller Film... +SH+ Gruß
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30.08.2006, 22:42 Uhr von maus1991
Bewertung: sehr hilfreichlg :-) yvonne
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30.08.2006, 16:56 Uhr von Tweety30
Bewertung: sehr hilfreich☼ sh. Sonnige Grüße, Tweety30! ☼
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30.08.2006, 16:45 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼
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30.08.2006, 16:23 Uhr von rubyk
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich, sehr guter film, liebe grüße
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