Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Wunky
Die Zeit der Drachenreiter ist zurück!
Pro:
Effekte sind gut, wenn man Buch nicht kennt, ist Film auch gut
Kontra:
eider viel zu oberflächlich, Abänderungen vorgenommen
Empfehlung:
Ja
Endlich ist wieder einer von ihnen da, einer der Drachenreiter, die Rettung für das gemeine Volk.
Denn das Volk wird von dem grauenvollen König Galbatorix unterworfen, und die Verzweiflung war schon nah... Doch dann kam Eragon.
---------Inhalt---------
Eragon, noch nicht ganz 16 Jahre alt, lebt gemeinsam mit seinem Onkel Garrow und seinem Cousin Roran etwas abgelegen vom einem kleinen Dorf namens Carvahall im Palancar-Tal.
Die Menschen dort sind unglücklich mit der momentanen Lage, mit dem herzlosen König und der Aussichtslosigkeit der Situation. Und auch Eragon weiß nichts, was er tun könnte, um etwas zu ändern. Doch eines Tages soll sich alles ändern...
Eragon geht in den Wald, um etwas Wild zu jagen und so Fleisch für die Familie zu besorgen. Doch das Reh, dass er eigentlich hatte schießen wollen, bringt er schließlich nicht mit heim, sondern stattdessen einen großen blauen Stein, der sich schließlich als Drachenei entpuppt. Ein Drache, der für Eragon bestimmt ist: Die Zeit der Drachenreiter ist zurück.
Nun erlernt Eragon mithilfe von Brom, der im gleichen Dorf wohnt und sich schließlich als Ex-Drachenreiter entpuppt, das Leben mit einem Drachen, wie er ihn kontrollieren kann und alle weiteren wesentlichen Dinge. Schließlich wird schon bald er derjenige sein, der gemeinsam mit Saphira, wie er seinen Drachen nennt, für das Schicksal der anderen die Verantwortung trägt!
Doch bevor es losgeht, bekommt Eragon Träume von einer Elfe und ist sich sicher, dass er ihr helfen muss - was er auch tut. Er sucht nach der Elfe und geht schließlich zu dem Ort, zu dem sie ihn in den Träumen führt. Dort stellt sich heraus, das die Elfe wirklich da ist - doch nicht sie hat die Träume verursacht, sondern der Schatten Durza.
Es war eine Falle, und Eragon muss gegen einen Feind kämpfen, der ihm weit überlegen ist. Schließlich bekommt er Unterstützung im Kampf von Saphira, einem unbekannten Fremden und Brom. Der Schatten wird zurückgehalten, doch nichtsdestotrotz nimmt der Kampf eine böse Wendung - Brom wird tödlich verletzt.
Nun muss die Reise ohne Brom weitergehen - aber dafür mit der Elfe namens Arya und dem Fremden, der sich als Murtagh bezeichnet. Mit ihnen zusammen, und natürlich auch Saphira, macht Eragon sich auf in einen Kampf, der Alagaesia retten soll und den Schatten Durza vernichten...
---------Darsteller----------
Besetzung
Edward Speleers: Eragon
Rachel Weisz: Saphira (Stimme, im Deutschen Nena)
Jeremy Irons: Brom
John Malkovich: König Galbatorix
Robert Carlyle: Durza
Christopher Egan: Roran
Sienna Guillory: Arya
Garrett Hedlund: Murtagh
Alun Armstrong: Onkel Garrow
--------Infos--------
Deutscher Titel: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Originaltitel: Eragon
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2006
Länge (PAL-DVD): 105 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Regie: Stefen Fangmeier
Drehbuch: Peter Buchman, Christopher Paolini (Roman)
Produktion: John Davis, Wyck Godfrey, Adam Goodman
Musik: Patrick Doyle
Kamera: Hugh Johnson
Schnitt: Roger Barton
-------DVD-Extras-------
7 unveröffentlichte Szenen
Audiokommentare von Stefen Fangmeier
--------Meinung--------
Gehen wir einmal davon aus, wir haben zuvor noch nie von Eragon gehört und gehen ins Kino, weil wir Fantasyfilme halt mögen. So war es bei mir der Fall.
Und ich muss sagen, aus diesem Blickwinkel ist der Film gut. Die Effekte sind ansehnlich, die schauspielerische Leistung ist wirklich nicht zu verachten. Gerade Edward Spellers, der hier sein Debut liefert, meistert seine Sache gut. Auch die Umsetzung des Drachen ist meiner Meinung nach meisterhaft gelungen. Er sieht echt und trotz dem recht bösartigen Grundaussehen eines Drachen hat man es geschafft, dass man sieht, dass Saphira im Inneren ein grundgutes Wesen ist.
Die musikalische Untermalung passt ebenfalls gut - mit Patrick Doyle, der schon durch seine Arbeit an der Musik für Harry Potter 4 einschlägige Erfahrungen gesammelt hat, war dafür auch ein guter Grundstein gelegt.
Doch wenn man dann schließlich, weil man nun mal gerne liest und gerade bei Buchverfilmungen auch gerne das Original kennt, hingeht und sich das Buch kauft und liest, dann merkt man, dass der Film nicht sooo viel hermacht, verhältnismäßig gesehen.
Wo im Buch beschrieben wird, dass Garrow von Saphira kurz nach seiner Verwundung ins Dorf gebracht wird, mit dem Versuch, ihn rechtzeitig zu einem Arzt zu bringen, da wird er im Film einfach in seinem Haus liegengelassen und angezündet.
Wo Eragon im Buch eher zufällig das erste Mal auf Saphira fliegt und sich dabei schmerzhaft die Beine wundscheuert, wird er im Film von Brom eingewiesen und hat gleich einen bequemen Sattel zur Verfügung.
Und wo im Buch Handelsleute nach Carvahall kommen, gibt es sowas im Film gar nicht.
Und das sind nur einige wenige Beispiele.
Kurz und gut, wo im Buch tiefgreifende Details auftauchen, wird im Film nur zaghaft an der Oberfläche gekratzt. Das macht den Film für mich ein gutes Stück schlechter.
Fazit: Schade, dass es so oberflächlich gehalten wurde. Bei der Buchvorlage hätte der Film ein Meisterwerk werden können. Dennoch empfehlenswert für jene, die das Buch nicht kennen.
Denn das Volk wird von dem grauenvollen König Galbatorix unterworfen, und die Verzweiflung war schon nah... Doch dann kam Eragon.
---------Inhalt---------
Eragon, noch nicht ganz 16 Jahre alt, lebt gemeinsam mit seinem Onkel Garrow und seinem Cousin Roran etwas abgelegen vom einem kleinen Dorf namens Carvahall im Palancar-Tal.
Die Menschen dort sind unglücklich mit der momentanen Lage, mit dem herzlosen König und der Aussichtslosigkeit der Situation. Und auch Eragon weiß nichts, was er tun könnte, um etwas zu ändern. Doch eines Tages soll sich alles ändern...
Eragon geht in den Wald, um etwas Wild zu jagen und so Fleisch für die Familie zu besorgen. Doch das Reh, dass er eigentlich hatte schießen wollen, bringt er schließlich nicht mit heim, sondern stattdessen einen großen blauen Stein, der sich schließlich als Drachenei entpuppt. Ein Drache, der für Eragon bestimmt ist: Die Zeit der Drachenreiter ist zurück.
Nun erlernt Eragon mithilfe von Brom, der im gleichen Dorf wohnt und sich schließlich als Ex-Drachenreiter entpuppt, das Leben mit einem Drachen, wie er ihn kontrollieren kann und alle weiteren wesentlichen Dinge. Schließlich wird schon bald er derjenige sein, der gemeinsam mit Saphira, wie er seinen Drachen nennt, für das Schicksal der anderen die Verantwortung trägt!
Doch bevor es losgeht, bekommt Eragon Träume von einer Elfe und ist sich sicher, dass er ihr helfen muss - was er auch tut. Er sucht nach der Elfe und geht schließlich zu dem Ort, zu dem sie ihn in den Träumen führt. Dort stellt sich heraus, das die Elfe wirklich da ist - doch nicht sie hat die Träume verursacht, sondern der Schatten Durza.
Es war eine Falle, und Eragon muss gegen einen Feind kämpfen, der ihm weit überlegen ist. Schließlich bekommt er Unterstützung im Kampf von Saphira, einem unbekannten Fremden und Brom. Der Schatten wird zurückgehalten, doch nichtsdestotrotz nimmt der Kampf eine böse Wendung - Brom wird tödlich verletzt.
Nun muss die Reise ohne Brom weitergehen - aber dafür mit der Elfe namens Arya und dem Fremden, der sich als Murtagh bezeichnet. Mit ihnen zusammen, und natürlich auch Saphira, macht Eragon sich auf in einen Kampf, der Alagaesia retten soll und den Schatten Durza vernichten...
---------Darsteller----------
Besetzung
Edward Speleers: Eragon
Rachel Weisz: Saphira (Stimme, im Deutschen Nena)
Jeremy Irons: Brom
John Malkovich: König Galbatorix
Robert Carlyle: Durza
Christopher Egan: Roran
Sienna Guillory: Arya
Garrett Hedlund: Murtagh
Alun Armstrong: Onkel Garrow
--------Infos--------
Deutscher Titel: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Originaltitel: Eragon
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2006
Länge (PAL-DVD): 105 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Regie: Stefen Fangmeier
Drehbuch: Peter Buchman, Christopher Paolini (Roman)
Produktion: John Davis, Wyck Godfrey, Adam Goodman
Musik: Patrick Doyle
Kamera: Hugh Johnson
Schnitt: Roger Barton
-------DVD-Extras-------
7 unveröffentlichte Szenen
Audiokommentare von Stefen Fangmeier
--------Meinung--------
Gehen wir einmal davon aus, wir haben zuvor noch nie von Eragon gehört und gehen ins Kino, weil wir Fantasyfilme halt mögen. So war es bei mir der Fall.
Und ich muss sagen, aus diesem Blickwinkel ist der Film gut. Die Effekte sind ansehnlich, die schauspielerische Leistung ist wirklich nicht zu verachten. Gerade Edward Spellers, der hier sein Debut liefert, meistert seine Sache gut. Auch die Umsetzung des Drachen ist meiner Meinung nach meisterhaft gelungen. Er sieht echt und trotz dem recht bösartigen Grundaussehen eines Drachen hat man es geschafft, dass man sieht, dass Saphira im Inneren ein grundgutes Wesen ist.
Die musikalische Untermalung passt ebenfalls gut - mit Patrick Doyle, der schon durch seine Arbeit an der Musik für Harry Potter 4 einschlägige Erfahrungen gesammelt hat, war dafür auch ein guter Grundstein gelegt.
Doch wenn man dann schließlich, weil man nun mal gerne liest und gerade bei Buchverfilmungen auch gerne das Original kennt, hingeht und sich das Buch kauft und liest, dann merkt man, dass der Film nicht sooo viel hermacht, verhältnismäßig gesehen.
Wo im Buch beschrieben wird, dass Garrow von Saphira kurz nach seiner Verwundung ins Dorf gebracht wird, mit dem Versuch, ihn rechtzeitig zu einem Arzt zu bringen, da wird er im Film einfach in seinem Haus liegengelassen und angezündet.
Wo Eragon im Buch eher zufällig das erste Mal auf Saphira fliegt und sich dabei schmerzhaft die Beine wundscheuert, wird er im Film von Brom eingewiesen und hat gleich einen bequemen Sattel zur Verfügung.
Und wo im Buch Handelsleute nach Carvahall kommen, gibt es sowas im Film gar nicht.
Und das sind nur einige wenige Beispiele.
Kurz und gut, wo im Buch tiefgreifende Details auftauchen, wird im Film nur zaghaft an der Oberfläche gekratzt. Das macht den Film für mich ein gutes Stück schlechter.
Fazit: Schade, dass es so oberflächlich gehalten wurde. Bei der Buchvorlage hätte der Film ein Meisterwerk werden können. Dennoch empfehlenswert für jene, die das Buch nicht kennen.
6 Bewertungen, 1 Kommentar
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27.02.2008, 14:31 Uhr von BroeselWerner
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße vom BroeselWerner
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