Canon EOS 500D + 18-55 mm Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2009
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Summe aller Bewertungen
- Bildqualität:
- Ausstattung:
- Zuverlässigkeit:
- Akkulaufzeit:
- Bedienkomfort:
- Verarbeitung:
Erfahrungsbericht von Drafi
Die geht noch nicht in Rente
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo, einmal mehr!
Trotz des aktuellen Booms digitaler Kameras (auch mich hat es erwischt) scheinen die guten, alten, analogen Kameras noch nicht ganz zu vertreiben zu sein. Während die einfache Kompaktkamera, ob APS oder nicht, sicherlich in naher Zukunft aufgrund der größeren Möglichkeiten und der sinkenden Preise digitaler Geräte sukzessive vom Markt verschwinden werden, werden uns die professionellen und semiprofessionellen Geräte der analogen Art wohl noch etwas länger begegnen. Besieht man sich das aktuelle Preis-Leistungs-Verhältnis, scheint dies auch gerechtfertigt zu sein.
Man kann mich mit Sicherheit nicht als einen begnadeten Fotografen bezeichnen, obwohl man mir hin und wieder „ein Auge“ für die Motivwahl und -gestaltung nachsagt. Allein ein gewisses Interesse und die externe Bestätigung reichten seinerzeit aus um mir eines der semiprofessionellen Einsteigermodelle, eben jene Canon EOS 500 zu kaufen, wobei ich mir im Nachhinein ein Mangel an Beschäftigung mit der Materie durchaus zurechnen muss. Den genauen Preis, welchen ich bezahlt habe, kann ich heute leider nicht mehr nennen. Sicher ist, dass es sich um einen 3stelligen DM-Betrag mit führender 6 (600-699) für das Gehäuse, ein Canon 35-80-Objektiv und eine Tasche handelte. Der Kauf liegt jedoch auch schon wenigstens 5 Jahre zurück.
Muss es denn wirklich eine Spiegelreflex sein?
=============================================
Leider ja.
Das formulierte leider bezieht sich an dieser Stelle auf den Preis einer Kamera. Sofern man jedoch seinen Fotografien mehr als nur billigen Familienalbumflair abverlangt, halte ich es für zwingend erforderlich das nötige Geld aufzubringen. Es gibt im Bereich der Kompaktkameras ohne Zweifel Modelle, welche den meisten Ansprüchen genügen und häufig auch die Einstellung einiger Parameter erlauben, jedoch bieten selbst einfachste Spiegelreflexkameras ein entscheidendes Mehr an Möglichkeiten. Im Folgenden möchte ich näher auf diese Möglichkeiten eingehen. Der Vergleich zum eigenen Kameramodell bleibt dabei jedem selbst überlassen, d.h. ich werde hier keine Vergleichsstudie anstellen.
Das Äußere
==========
Spiegelreflextypisch gehört die EOS 500 nicht gerade zu den Handtaschenmodellen. Mit dem bei mir im Lieferumfang enthaltenen 35-80er Objektiv misst sie 15/9,5/13 (B/H/T in cm), ist aber immer noch relativ handlich und leicht. Das schwarze Gehäuse hat die Zeit des Gebrauchs sehr gut überstanden, lediglich das auf der Kamera befindliche Blitzlicht hat leichte Gebrauchsspuren davon getragen. Ich denke dies spricht für die Qualität des verwendeten Kunststoffes. Ebenso ist an den Halterungen für den Tragegurt der Lack abgewetzt, was ich für einen normalen Vorgang halte, da hier ständig Reibung stattfindet.
An der Oberseite der Kamera befinden sich auf der einen Seite ein Wählrad um die verschiedenen Funktionen abzurufen und auf der anderen Seite ein gut lesbares Display, welches neben verbleibender Batterieleistung und Aufnahmen auch Informationen zur gewählten Funktion sowie zu getätigten Einstellungen anzeigt. Zudem befinden sich neben dem Display verschiedene Funktionsknöpfe, mit denen sehr schnell bspw. der Blitz zugeschaltet werden kann sowie ein weiteres Wählrad zur Einstellung bspw. von Blende und Belichtungszeit (aber zu den Funktionen gleich mehr) sowie der Auslöser. Das Hilfslicht für den Autofokus ist extra angebracht und somit unabhängig vom Blitzlicht, welches bei Nichtgebrauch, also auch wenn über den angebrachten Anschluss ein externes Blitzlicht angebracht ist, kurzerhand versenkt werden kann.
Als einzig mangelhaft an der Konstruktion des EOS 500 Gehäuses muss ich die Anbringung der sogenannten Augenmuschel erwähnen. Dies ist ein Gummi der um den Sucher angebracht ist um die Augengegend zu schonen. Dies war so locker angebracht, das es regelmäßig in der Tasche abfiel und so irgendwann verloren ging.
Die Funktionen
==============
Die einzelnen Funktionen und wie man sie anwendet kann ich hier natürlich nicht in aller Ausführlichkeit darstellen, da ich so den Umfang bei weitem überziehen würde. Ich will daher nur auf die grundlegenden Funktionen sowie diese welche mich besonders beschäftigten eingehen.
Man hat grundsätzlich erst mal zwei Möglichkeiten für die Benutzung der Kamera. Einmal die Verwendung automatischer Einstellungen sowie die, der manuellen Einstellungen. An oben erwähntem Wählrad gibt es zwei Richtungen. Mit dem Uhrzeigersinn, sind die verschiedenen manuellen Funktionen einzustellen, andersherum entsprechend die automatischen. Zu den automatischen.
· Normal: ein Modus der wohl keiner weiteren Erläuterung bedarf und auch von jeder elektronischen Kamera beherrscht wird.
· Portrait:
· Landschaft:
· Makro:
· Sport:
Ich will nicht weiter auf die einzelnen Punkte eingehen. Nur soviel: In jeder gewählten Einstellung werden für das jeweilige Motiv entsprechende Parameter berücksichtigt. Das Ergebnis ist, das bspw. bei einem Portrait, wie meist gewünscht der Hintergrund unscharf erscheint, oder bei einer Sportaufnahme die Belichtungszeit so weit wie möglich heruntergesetzt wird, um scharfe Aufnahmen zu bekommen.
Die manuellen Modi.
· P: Dies ist ein halbautomatischer Modus in dem Belichtungszeit und Blende automatisch gewählt werden, alle anderen Einstellungen jedoch manuell vorgenommen werden können.
· TV: Ebenfalls halbautomatisch. Es lässt sich jedoch die Belichtungszeit manuell einstellen
· AV: Analog zu TV jedoch mit Blende
· M: Vollständig manueller Modus
· A-Dep: ein halbautomatischer Modus, welcher auf Tiefenschärfe ausgelegt ist.
Des weiteren lassen sich an diesem Wählrad die ISO-Einstellungen vornehmen im Bereich 6-6400. Die ISO-Einstellungen sind normalerweise nicht von Hand zu erledigen, da die Filme heute einen sogenannten DX-Code besitzen, d.h. die Kamera erkennt den eingelegten Film und nimmt die Einstellung automatisch vor. Ebenso lassen sich die Töne der Kamera abschalten und der Film vorzeitig zurückspulen, welcher sinniger weise beim Einlegen voll abgespult wird und dann Bild für Bild wieder zurück in die Patrone läuft. Dies bedeutet, dass die Kamera jederzeit geöffnet werden kann, ohne ein bereits gemachtes Bild zu verlieren.
Weitere Funktionen:
· Mehrfachbelichtung
· Selbstauslöser bzw. Anschluss eines Fernauslösers
· Reduktion der roten Augen
Die Verwendung des Autofokus wird nicht per Software gesteuert, sondern dieser wird durch einen kleinen Hebel am Objektiv aktiviert/deaktiviert.
Um wenigstens einen kleinen Einfluss auf die Einstellungen zu haben, nutze ich in der Regel die halbautomatischen Modi. Da die Aufnahmen der Kamera mir persönlich großteils einen Hauch zu dunkel erscheinen, arbeite ich in der Regel mit einer geringen Überbelichtung von 0,5-1. Je nach verwendetem Film (Empfindlichkeit) und Lichtverhältnissen, ist dies jedoch nicht immer notwendig.
Weitere Wichtigkeiten
=====================
Der Sucher dient nicht nur zur Motivwahl sondern bietet auch weitere Informationen. So werden hier die wichtigsten Informationen wie bspw. Belichtung und Blende, Belichtungskorrektur, Blitzverwendung, etc. für das kommende Bild angezeigt. Es werden dauerhaft verschiedene Rahmen angezeigt, welche die Felder für den Autofokus sowie die Belichtungsmessung darstellen, dadurch lassen sich diese beiden Parameter auch bei automatischen Modi noch beeinflussen. Ich will dies kurz näher erläutern.
Der Auslöser arbeitet zweistufig, d.h. bei halbdurchgedrücktem Auslöser werden sämtliche automatischen Einstellungen getätigt und erst bei einem vollen Durchdrücken ausgelöst. So kann man mit dem Autofokus über den entsprechenden angezeigten Rahmen ein Objekt fixieren, die Schärfe einstellen und danach die Kamera wieder Motivgerecht ausrichten. Diese Variante nutze ich sehr häufig, da es mir persönlich sehr schwer fällt zu entscheiden, wann ein Objekt scharf ist oder wann nicht (dies mag an einer kleinen Weitsichtigkeit meinerseits liegen).
Das mitgelieferte Objektiv 35-80mm ist für die meisten Aufgaben ausreichend und lässt sich sehr einfach am Gehäuse befestigen bzw. vom Gehäuse entfernen. Hierzu ist lediglich die Betätigung eines Knopfes und eine leichte Drehung erforderlich. Die Reinigung des Spiegels erfolgt ebenfalls auf diesem Wege.
Für Fans von Serienbildern sei gesagt, dass die Canon EOS 500 nicht gerade die Schnellste ist. Sie nimmt maximal 2 Bilder pro Sekunde auf, was ich für manche Serien durchaus für unbefriedigend halte.
Bevor ich es vergesse: Strom will die EOS 500 natürlich auch haben. Diesen erlangt sie von zwei 3V Lithium-Batterien, welche nicht zu den Billigsten gehören. Die relativ hohe Lebensdauer der Batterien entschädigt jedoch für den Preis. So nutze ich die Batterien je nach Modell und Häufigkeit der Verwendung zwischen einem halben und einem Jahr.
Fazit
=====
Die Canon EOS 500 ist eine mehr als akzeptable Spiegelreflexkamera aus dem unteren Preissegment. War sie zumindest als ich sie kaufte. Die Ausstattung und Vielfältigkeit der Funktionen lässt dem semiprofessionellen und ambitionierten Fotografen kaum Wünsche offen. Das relativ einfach zu bedienende und robuste Gehäuse sowie die vorhandene Möglichkeit einer vollautomatisierten Parametereinstellung machen diese Kamera zu einem durchaus gelungenen Einsteigermodell. Trotz der mittlerweile Erfolgten Anschaffung einer (zugegebenermaßen einfachen) Digitalkamera ist meine EOS 500 noch nicht reif für die Rente. Bis die digitalen Spiegelreflexkameras in einem für Ottonormalverbraucher bezahlbaren Bereich fallen und eine Bildqualität liefern von der sich auch Posterabzüge der Größe A1 fertigen lassen, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Bis dahin kann ich jedoch die EOS 500 selbst guten Freunden ohne schlechtes Gewissen empfehlen.
Habt Dank für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren.
© Drafi
Trotz des aktuellen Booms digitaler Kameras (auch mich hat es erwischt) scheinen die guten, alten, analogen Kameras noch nicht ganz zu vertreiben zu sein. Während die einfache Kompaktkamera, ob APS oder nicht, sicherlich in naher Zukunft aufgrund der größeren Möglichkeiten und der sinkenden Preise digitaler Geräte sukzessive vom Markt verschwinden werden, werden uns die professionellen und semiprofessionellen Geräte der analogen Art wohl noch etwas länger begegnen. Besieht man sich das aktuelle Preis-Leistungs-Verhältnis, scheint dies auch gerechtfertigt zu sein.
Man kann mich mit Sicherheit nicht als einen begnadeten Fotografen bezeichnen, obwohl man mir hin und wieder „ein Auge“ für die Motivwahl und -gestaltung nachsagt. Allein ein gewisses Interesse und die externe Bestätigung reichten seinerzeit aus um mir eines der semiprofessionellen Einsteigermodelle, eben jene Canon EOS 500 zu kaufen, wobei ich mir im Nachhinein ein Mangel an Beschäftigung mit der Materie durchaus zurechnen muss. Den genauen Preis, welchen ich bezahlt habe, kann ich heute leider nicht mehr nennen. Sicher ist, dass es sich um einen 3stelligen DM-Betrag mit führender 6 (600-699) für das Gehäuse, ein Canon 35-80-Objektiv und eine Tasche handelte. Der Kauf liegt jedoch auch schon wenigstens 5 Jahre zurück.
Muss es denn wirklich eine Spiegelreflex sein?
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Leider ja.
Das formulierte leider bezieht sich an dieser Stelle auf den Preis einer Kamera. Sofern man jedoch seinen Fotografien mehr als nur billigen Familienalbumflair abverlangt, halte ich es für zwingend erforderlich das nötige Geld aufzubringen. Es gibt im Bereich der Kompaktkameras ohne Zweifel Modelle, welche den meisten Ansprüchen genügen und häufig auch die Einstellung einiger Parameter erlauben, jedoch bieten selbst einfachste Spiegelreflexkameras ein entscheidendes Mehr an Möglichkeiten. Im Folgenden möchte ich näher auf diese Möglichkeiten eingehen. Der Vergleich zum eigenen Kameramodell bleibt dabei jedem selbst überlassen, d.h. ich werde hier keine Vergleichsstudie anstellen.
Das Äußere
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Spiegelreflextypisch gehört die EOS 500 nicht gerade zu den Handtaschenmodellen. Mit dem bei mir im Lieferumfang enthaltenen 35-80er Objektiv misst sie 15/9,5/13 (B/H/T in cm), ist aber immer noch relativ handlich und leicht. Das schwarze Gehäuse hat die Zeit des Gebrauchs sehr gut überstanden, lediglich das auf der Kamera befindliche Blitzlicht hat leichte Gebrauchsspuren davon getragen. Ich denke dies spricht für die Qualität des verwendeten Kunststoffes. Ebenso ist an den Halterungen für den Tragegurt der Lack abgewetzt, was ich für einen normalen Vorgang halte, da hier ständig Reibung stattfindet.
An der Oberseite der Kamera befinden sich auf der einen Seite ein Wählrad um die verschiedenen Funktionen abzurufen und auf der anderen Seite ein gut lesbares Display, welches neben verbleibender Batterieleistung und Aufnahmen auch Informationen zur gewählten Funktion sowie zu getätigten Einstellungen anzeigt. Zudem befinden sich neben dem Display verschiedene Funktionsknöpfe, mit denen sehr schnell bspw. der Blitz zugeschaltet werden kann sowie ein weiteres Wählrad zur Einstellung bspw. von Blende und Belichtungszeit (aber zu den Funktionen gleich mehr) sowie der Auslöser. Das Hilfslicht für den Autofokus ist extra angebracht und somit unabhängig vom Blitzlicht, welches bei Nichtgebrauch, also auch wenn über den angebrachten Anschluss ein externes Blitzlicht angebracht ist, kurzerhand versenkt werden kann.
Als einzig mangelhaft an der Konstruktion des EOS 500 Gehäuses muss ich die Anbringung der sogenannten Augenmuschel erwähnen. Dies ist ein Gummi der um den Sucher angebracht ist um die Augengegend zu schonen. Dies war so locker angebracht, das es regelmäßig in der Tasche abfiel und so irgendwann verloren ging.
Die Funktionen
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Die einzelnen Funktionen und wie man sie anwendet kann ich hier natürlich nicht in aller Ausführlichkeit darstellen, da ich so den Umfang bei weitem überziehen würde. Ich will daher nur auf die grundlegenden Funktionen sowie diese welche mich besonders beschäftigten eingehen.
Man hat grundsätzlich erst mal zwei Möglichkeiten für die Benutzung der Kamera. Einmal die Verwendung automatischer Einstellungen sowie die, der manuellen Einstellungen. An oben erwähntem Wählrad gibt es zwei Richtungen. Mit dem Uhrzeigersinn, sind die verschiedenen manuellen Funktionen einzustellen, andersherum entsprechend die automatischen. Zu den automatischen.
· Normal: ein Modus der wohl keiner weiteren Erläuterung bedarf und auch von jeder elektronischen Kamera beherrscht wird.
· Portrait:
· Landschaft:
· Makro:
· Sport:
Ich will nicht weiter auf die einzelnen Punkte eingehen. Nur soviel: In jeder gewählten Einstellung werden für das jeweilige Motiv entsprechende Parameter berücksichtigt. Das Ergebnis ist, das bspw. bei einem Portrait, wie meist gewünscht der Hintergrund unscharf erscheint, oder bei einer Sportaufnahme die Belichtungszeit so weit wie möglich heruntergesetzt wird, um scharfe Aufnahmen zu bekommen.
Die manuellen Modi.
· P: Dies ist ein halbautomatischer Modus in dem Belichtungszeit und Blende automatisch gewählt werden, alle anderen Einstellungen jedoch manuell vorgenommen werden können.
· TV: Ebenfalls halbautomatisch. Es lässt sich jedoch die Belichtungszeit manuell einstellen
· AV: Analog zu TV jedoch mit Blende
· M: Vollständig manueller Modus
· A-Dep: ein halbautomatischer Modus, welcher auf Tiefenschärfe ausgelegt ist.
Des weiteren lassen sich an diesem Wählrad die ISO-Einstellungen vornehmen im Bereich 6-6400. Die ISO-Einstellungen sind normalerweise nicht von Hand zu erledigen, da die Filme heute einen sogenannten DX-Code besitzen, d.h. die Kamera erkennt den eingelegten Film und nimmt die Einstellung automatisch vor. Ebenso lassen sich die Töne der Kamera abschalten und der Film vorzeitig zurückspulen, welcher sinniger weise beim Einlegen voll abgespult wird und dann Bild für Bild wieder zurück in die Patrone läuft. Dies bedeutet, dass die Kamera jederzeit geöffnet werden kann, ohne ein bereits gemachtes Bild zu verlieren.
Weitere Funktionen:
· Mehrfachbelichtung
· Selbstauslöser bzw. Anschluss eines Fernauslösers
· Reduktion der roten Augen
Die Verwendung des Autofokus wird nicht per Software gesteuert, sondern dieser wird durch einen kleinen Hebel am Objektiv aktiviert/deaktiviert.
Um wenigstens einen kleinen Einfluss auf die Einstellungen zu haben, nutze ich in der Regel die halbautomatischen Modi. Da die Aufnahmen der Kamera mir persönlich großteils einen Hauch zu dunkel erscheinen, arbeite ich in der Regel mit einer geringen Überbelichtung von 0,5-1. Je nach verwendetem Film (Empfindlichkeit) und Lichtverhältnissen, ist dies jedoch nicht immer notwendig.
Weitere Wichtigkeiten
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Der Sucher dient nicht nur zur Motivwahl sondern bietet auch weitere Informationen. So werden hier die wichtigsten Informationen wie bspw. Belichtung und Blende, Belichtungskorrektur, Blitzverwendung, etc. für das kommende Bild angezeigt. Es werden dauerhaft verschiedene Rahmen angezeigt, welche die Felder für den Autofokus sowie die Belichtungsmessung darstellen, dadurch lassen sich diese beiden Parameter auch bei automatischen Modi noch beeinflussen. Ich will dies kurz näher erläutern.
Der Auslöser arbeitet zweistufig, d.h. bei halbdurchgedrücktem Auslöser werden sämtliche automatischen Einstellungen getätigt und erst bei einem vollen Durchdrücken ausgelöst. So kann man mit dem Autofokus über den entsprechenden angezeigten Rahmen ein Objekt fixieren, die Schärfe einstellen und danach die Kamera wieder Motivgerecht ausrichten. Diese Variante nutze ich sehr häufig, da es mir persönlich sehr schwer fällt zu entscheiden, wann ein Objekt scharf ist oder wann nicht (dies mag an einer kleinen Weitsichtigkeit meinerseits liegen).
Das mitgelieferte Objektiv 35-80mm ist für die meisten Aufgaben ausreichend und lässt sich sehr einfach am Gehäuse befestigen bzw. vom Gehäuse entfernen. Hierzu ist lediglich die Betätigung eines Knopfes und eine leichte Drehung erforderlich. Die Reinigung des Spiegels erfolgt ebenfalls auf diesem Wege.
Für Fans von Serienbildern sei gesagt, dass die Canon EOS 500 nicht gerade die Schnellste ist. Sie nimmt maximal 2 Bilder pro Sekunde auf, was ich für manche Serien durchaus für unbefriedigend halte.
Bevor ich es vergesse: Strom will die EOS 500 natürlich auch haben. Diesen erlangt sie von zwei 3V Lithium-Batterien, welche nicht zu den Billigsten gehören. Die relativ hohe Lebensdauer der Batterien entschädigt jedoch für den Preis. So nutze ich die Batterien je nach Modell und Häufigkeit der Verwendung zwischen einem halben und einem Jahr.
Fazit
=====
Die Canon EOS 500 ist eine mehr als akzeptable Spiegelreflexkamera aus dem unteren Preissegment. War sie zumindest als ich sie kaufte. Die Ausstattung und Vielfältigkeit der Funktionen lässt dem semiprofessionellen und ambitionierten Fotografen kaum Wünsche offen. Das relativ einfach zu bedienende und robuste Gehäuse sowie die vorhandene Möglichkeit einer vollautomatisierten Parametereinstellung machen diese Kamera zu einem durchaus gelungenen Einsteigermodell. Trotz der mittlerweile Erfolgten Anschaffung einer (zugegebenermaßen einfachen) Digitalkamera ist meine EOS 500 noch nicht reif für die Rente. Bis die digitalen Spiegelreflexkameras in einem für Ottonormalverbraucher bezahlbaren Bereich fallen und eine Bildqualität liefern von der sich auch Posterabzüge der Größe A1 fertigen lassen, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Bis dahin kann ich jedoch die EOS 500 selbst guten Freunden ohne schlechtes Gewissen empfehlen.
Habt Dank für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren.
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