Singapur Testbericht

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Erfahrungsbericht von tepungaatewaka

Singapore - The garden of the Orient!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Der überaus saubere Changi Airport ist, sofern man nicht schon mit der Singapore-Airline fliegt, die erste positive Überraschung, nachdem man seine Heimat verlassen hat.
Schon beim Landeanflug auf die wohl sauberste Stadt der Welt –Singapur- kann man die Skyline und den Hafen mit seinen unzähligen Schiffen ersichten.
Dass der Flughafen zu einem der Größten in Asien zählt, sieht man sehr wohl. Wer schon öfter per Flugzeug in Asien unterwegs war, wird diesen Unterschied zwischen Singapur und anderen asiatischen Ländern am Anfang einer sehr, sehr langen Liste stehen haben.

Vom Flughafen aus fuhr mich ein kleinerer Bus zu meinem Hotel. Es ist generell recht unproblematisch vom Flughafen zu der gewünschten Unterkunft zu gelangen, da dieses Land ausgesprochen Touristenfreundlich orientiert ist.
Ich wählte das YMCA. Es läuft zwar unter dem Namen „Jugendherberge“, doch schon an den Preisen merkt man, dass es vielmehr einem Hotel gleicht. Die Zimmer sind wirklich sehr schön, das Personal stets freundlich und hilfsbereit und dies zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Das Frühstück ist inklusive und der Blick vom Dach-Swimming-Pool, den man selbstverständlich kostenlos nutzen kann, hervorragend.
Zur Innenstadt sind es wenige Busstationen und der Bus hält in regelmäßigen Abständen fast direkt vor dem Hotel.

Ich kam also im Hotel an und machte mich, nachdem ich mein Gepäck im Zimmer verstaut hatte, nach einer Dusche auf um Singapur zu erkunden.
Ich lief zu Fuß, denn so bekomme ich zumindest immer den besten Überblick, wo ich mich befinde. Vorbei an unzähligen wunderschön angelegten Parks, Brunnen, Palmen, alles direkt in der Stadt.
Es ist kein wunder, eine derartige Vielfalt vorzufinden, schließlich plant die Regierung, die Insel zum „Garden of the Orient“ herzurichten und mit ihren bisher über 1.800 ha Parks und Gärten auf der Insel ist sie sicherlich auf dem besten Weg zum Ziel.

2 Parks möchte ich gerne erwähnen. Zum einen den Botanischen garten, zum anderen den Chinesischen Garten.

Der Botanische Garten zählt auf Grund seiner über 3.000 tropischen und subtropischen Baumarten, die alle namentlich gekennzeichnet sind (für die Kenner unter uns sicherlich ein interessanter Besuch, für die „Nichtkenner“ ein lehrreicher besuch!) zu den vielfältigsten Parks, die ich je gesehen habe.
In diesem Park befinden sich unzählige kleinere und größere Seen und es macht einfach nur Spaß über die Wiesen und Wege zu schlendern, an nichts zu denken und dabei noch die Natur genießen. Ein wirkliches Highlight im Botanischen Garten war das riesige Orchideen-Pavillion, wovon sich wirklich jeder der die Farbenvielfalt der Natur zu schätzen weis ein eigenes Bild machen sollte.

Der Yu Hwa Yuan (=Chinesischer Garten) ist ein must-see für jeden, der Singapur besucht, egal ob 1 Tag, eine Woche oder einen Monat! Ein must-see deswegen, da er wenn man es so sagen kann, eine verkleinerte Nachbildung der Gartenanlage des Sommerpalastes in Beijing ist, und somit einiges zu bieten hat.
Bonsaibäume, Pagoden, Brücken, bemalte Drachen, einfach irre!
Erwähnenswert ist auch, dass die Eintrittskarte für den Chinesischen Garten auch gleichzeitig den Eintritt für den Japanischen Garten beinhaltet. Die beiden Gärten sind über eine Brücke miteinander verbunden.

Am nächsten Tag stand ein Stadtbummel auf meiner Liste. Auch hier sollte ich nicht enttäuscht werden.
Morgens, nach dem Frühstück, machte ich mich wieder auf den Weg und genoss die Landschaft. Das Faszinierende an dieser Stadt war, dass sie, trotz vieler Hochhäuser durch die ebenso vielen Grünanlagen überaus freundlich wirkt. Selbst die vielen Autos erscheinen einem nicht störend, wie in so vielen andern asiatischen Städten. Sogar das ständige „ hallo, ich habe eine Hupe“ kam hier äußerst selten zum Vorschein. Singapur erinnerte mich n vielen Punkten doch viel eher an Europa, obwohl es wirklich mitten in Asien liegt. Aber das man sich tatsächlich in Asien befindet merkt man nicht zuletzt am Klima.
Endlich an den Geschäften angekommen verbrachte ich wohl unzählige, nicht erwähnenswerte Stunden, in den Kaufhäusern. Nicht erwähnenswert deswegen, da sich jeder denken kann, dass es wohl lohnenswert ist, dort durch die Geschäfte zu schlendern. Andernfalls wäre ich sicherlich nicht so ausdauernd und erfolgreich gewesen.
In einem der vielen Essensmärkte, die sich fast immer im Keller oder im Erdgeschoss eines Kaufhauses befinden, ist für jeden Geschmack das Passende dabei. Ob Fastfood, Fisch, thailändisch, japanisch, koreanisch, indonesisch, europäisch, man findet fast überall, wonach man sucht.

Als ich in Singapur war, durfte ich das chinesische Neujahrsfest miterleben und habe somit 2 mal in das Jahr 2001 reingefeiert. Das chinesische Neujahrsfest ist je nachdem, wann Vollmond ist, irgendwann zwischen Ende Januar, Anfang Februar. Unüblicherweise fehlt um 0:00 Uhr das Feuerwerk, doch andere Länder andere Sitten. Wobei, dies liegt vielmehr an dem Brauch der Landesbewohner, als an dem Brauch der Chinesen. In Singapur ist es verboten, das chinesische Neujahr mit einem Feuerwerk willkommen zu heißen.
Nicht desto trotz weis man hier, wie gefeiert wird. Etliche Märkte, Shows und Musik geben einem eine Idee wie in China dieser Tag gefeiert werden muss. Umzüge, Verkleidungen, es war alles sehr sehenswert!

Eine andere, weltweit einmalige Attraktion, ist eine Nightsafari durch den Zoo von Singapur. Da die meisten Tiere nachtaktiv sind und tagsüber eigentlich eher faul rumliegen, ist dies sicherlich eine wirklich interessante Möglichkeit, die Tiere auch einmal von einer anderen Seite zu sehen und kennen zu lernen.
Man sitzt in einem Wagen, ähnlich, wie bei Jurassic-Park, und fährt durch den Zoo. Die Tiere sind nicht durch Gitterstäbe von den Besuchern getrennt, sondern durch Gräben und Gitter, die in den Boden gebaut sind. So dass, im falle eines Falles, die Tiere darüber nicht laufen können, sondern mit den Füßen durchrutschen.
Manchmal passiert es, dass neben einem ein Tier herläuft und es ist wirklich ein ganz anderes Erlebnis als ein „herkömmlicher“ Zoo. Neben meinem Wagen ist ein Ameisenbär gelaufen und ich war einfach nur sprachlos und fasziniert zugleich. Durch das tropische Klima, welches in Singapur herrscht und die optimalen Gegebenheiten des Zoos, hat man das Gefühl, die Tiere in ihrer Heimat vorzufinden und man glaubt auch zu spüren, dass sie sich wohlfühlen und es ihnen gut geht. Im vergleich dazu muss ich immer an meine Zoobesuche in Deutschland denken, wo ich mich oft schlecht fühle, wenn ich die ganzen prächtigen Tiere so eingesperrt auf ein paar Quadratmetern vorfinde. Lieblose Gehege und dreckig dazu. Hier war dies jedoch, wie bereits erwähnt, ganz anders!

Als letzte Sehenswürdigkeit für alle Kinder und solche, die jung geblieben sind und gerne einmal Spaß haben, ist wohl Sentosa Island die beste Wahl.
Senstosa Island ist, wie der Name schon verrät, eine Insel, die ca. 10 Schiffminuten von Singapur entfernt liegt. Alleine bei den Möglichkeiten, die man hat, diese Insel zu erreichen ist einem klar, dass dieser Ausflug einfach nur Spaß macht.
Entweder per Schiff, der per Bus über eine architektonisch verspielte Brücke oder über das Meer mit einer Gondel.
Aus Zeitgründen entschied ich mich für das Schiff, da ich schon an der Ablegestelle war, denn ich kam gerade aus Indonesien, was man von Singapur in wenigen Schiffsstunden erreichen kann.
Auf der Insel angekommen empfingen mich sprechende, wunderschöne bunte Papageien.
Von dort aus lief ich zu der Bushaltestelle, alle Fahrten innerhalb der Insel sind im Preis inklusive, um Singapurs Underwaterworld, -eine Art Riesenaquarium- zu besichtigen. Ich war sehr angetan und fasziniert, was ich dort zu sehen bekam, muss aber sagen, dass ich im Nachhinein gestehen muss, dass die Underwaterworld in Sydney-Australia weitaus mehr zu bieten hat, zumindest für mich interessantere Fische und dergleichen.
Im Souvenir-Shop kaufte ich mir als Andenken ein Handtuch und nutze dies auch gleich als ich mich auf zum Strand machte, um mich dort von meiner Schiffsreise von Indonesien nach Singapur zu erholen.
Sentosa-Island ist zusammenfasend gesagt eine Art Vergnügungspark, jedoch mit höherem Anspruch, mehr Abwechslung und interesanteren Attraktionen, als ich es von Deutschland her kenne. Sicherlich war ich nicht in jedem einzelnen Park, den wir in Deutschland haben, aber zu denen, die ich kenne, hinkt jeder Vergleich!


Alles in allem kann ich Singapur nur empfehlen. Sicherlich ist es keine Stadt, in der man Wochen verbringen kann, ich zumindest nicht, denn die Sehenswürdigkeiten hat man doch relativ schnell gesehen. Die Menschen sind alle, zumindest alle, die ich kennen lernte, sehr freundlich und hilfsbereit und Singapur ist es wirklich: die sauberste Stadt der Welt! Verglichen mit manch anderen Ländern würde ich hier eher von der Straße essen als anderswo im Restaurant.
Das Klima ist sehr schwül und bei der Wahl der Reisezeit sollte man den Monsun im Auge behalten, obwohl, Vorteile hat er. Ich wusste jedenfalls immer, dass es 15 Uhr war, wenn die ersten Regentropfen fielen, um dann in einem etwa 2 stündigen Platschregen überzugehen.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-20 19:34:26 mit dem Titel Sentosa- Discovery Island in Singapore

Willkommen im asiatischen Disneyland!
Als ich letztes Jahr in Singapore Urlaub machte, hatte ich einerseits das Glück, das chinesische Neujahrsfest mitzufeiern, doch andererseits das Pech, dass somit viele Geschäfte und Reiseagenturen geschlossen hatten.
In meinem Hotel lagen einige Informationsmappen und zusammen mit meinem Reiseführer war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mich für einen Ausflug nach Sentosa Island entschloss.


Anfahrt
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Sentosa Island ist, wie der Name unschwer erkennen lässt, eine Insel. Sie liegt gegenüber dem World Trade Center (WTC) und ist sowohl von der Orchard Road, als auch von Chinatown problemlos mit verschiedenen Bussen zu erreichen.
Am WTC angekommen steht man vor der Wahl:
1. mit dem Bus (6S$)
2. mit der Fähre (2,30S$)
3. mit der Seilbahn (6,90S$), oder
4. per pedes auf die Insel zu kommen!
Ich bin damals mit der Fähre gefahren, da ich gerade mit einem anderen Schiff am Hafen ankam und es für mich somit der einfachste Weg war. Auf Sentosa Island angekommen begrüßten uns dann gleich unzählige sprechende Papageien, die für die meisten Kinder schon ein Highlight waren. Manche von diesen bunten Plappermäulern flogen auch einfach auf die Menge zu und setzten sich irgendwo hin, ob Schulter, kopf oder Handtasche schien egal, sehr zum Ärger mancher Besucher

Eintrittspreis
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Der Grundeintrittspreis beträgt 5S$ für Erwachsene und 3S$ für Kinder (0, 51€ entsprechen etwa 0,80S$). Wie jedoch in fast allen anderen Vergnügungsparks weltweit, so ist es auch hier üblich, für manche Attraktionen extra zu zahlen.


Sentosa Island
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Mit 289ha bietet die Insel an der Südküste Singapores so einiges.
Golf- Picknick- und Spielplätze, maritim Museum, Schmetterlingspark, Underwater World, Krokodilarium, Schwimmlagunen, Strände, Wachsfigurenkabinett etc. etc.
Die Liste lässt sich beliebig lang fortsetzen, und bei dieser Auswahl kann man sich sicher sein, dass etwas für jeden Geschmack dabei ist. Auf ein- zwei Attraktionen möchte ich jedoch etwas näher eingehen, da sie sich meiner Meinung nach wirklich lohnen.

1. Underwater world:
Das Oceanarium Underwater World Sentosa ist Asiens größtes tropisches Ozeanarium. Man kann sich vorstellen, dass es da einiges an Fischen, Haien, Rochen, Pflanzen und Sonstigen unter Wasser lebendem Allerlei zu sehen gibt. Am beeindruckendsten fand ich jedoch den 80m langen Tunnel, den man entweder auf einem Laufband durchfahren , oder neben dem Band auf dem Fußweg durchlaufen kann. Selbstverständlich kann man jederzeit überall stehen bleiben und wenn man Glück hat der Fütterung der Tiere zusehen, bei der einige Taucher in das riesige Aquarium einsteigen, um die Tiere zu füttern. Faszinierend ist es auf jeden Fall, zumal das Dach und die Seitenwände des Tunnels die Wände des Aquariums sind. Für diejenigen unter uns, die also weder Schnorcheln noch Tauchen ist es eine nahezu einmalige Gelegenheit, die Tiere quasi in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Wer allerdings schon in Sydney das underwater World besucht hat, könnte eventuell ein wenig enttäuscht sein, denn eine Nachbildung des Great barrier Riff ist nicht zu übertreffen.

2. Sun World
Wer Strände liebt, Lagunen nur aus Fernsehberichten kennt, Sport- und Wassersportfreak ist, der ist hier richtig. Sowohl Siloso Beach, als auch Tanjong Beach haben einiges zu bieten. Ob Fahrradverleih, Aquabike- oder Pedalbootverleih, oder einfach nur ein gemütliches Picknick an einer der zahlreichen Plätze, hier lässt es sich aushalten!!


Geschichte
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Sentosa diente vor Jahren den Briten als Verteidigungsstützpunkt, auf die sie 1880 am westlichen Ende der Insel Fort Siliso erbauen ließen. Fort Siliso, welches heute noch immer als Sehenswürdigkeit die Insel ziert, diente während der japanischen Besatzungszeit als Kriegsgefangenenlager.


Fazit
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Sentosa war lohnenswert, da ich vieles gesehen und gemacht habe, ganz einfach, weil es dort vieles zu sehen und zu machen gibt. Die andere frage ist natürlich, ob ich auch so begeistert gewesen wäre, wenn ich in Singapore mehr Auswahlmöglichkeiten gehabt hätte. Für jemanden, der Vergnügungsparks mag ist es sicherlich aufregend, für solche, die es eher ruhiger mögen lohnt der Weg auch wegen der schönen Strände und Lagunen nicht, davon gibt’s rund um Singapore andere Plätze. Für mich muss ich abschließend sagen, dass es sich alleine für die Underwater World rentiert hat, was aber vielleicht mit meiner Leidenschaft an der Unterwasserwelt zusammen hängen könnte. Dennoch, wer Abwechslung sucht und von Shoppen nichts hält: Welcome to Sentosa Island!!

14 Bewertungen