Singapur Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2009
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Erfahrungsbericht von lotharh44
Singapur, gut für einen Zwischenstopp
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
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Singapur
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Im Jahre 2000 jährte sich zum 35. Mal der Jahrestag der Unabhängigkeit des kleinen Inselstaats vor der Südspitze Westmalaysias, Singapur.....
Ehemals eine verschlafene Hafenstadt, avancierte Singapur nun längst zum modernsten Wirtschaftszentrum Südostasiens.
Die Republik Singapur ist ein Beispiel dafür, dass auch ein Land, das über keine nennenswerten Naturschätze verfügt, allein durch den Fleiß, Ideenreichtum und Unternehmungsgeist seiner Einwohner zu beträchtlichem Wohlstand gelangen kann.
Die Wirtschaft Singapurs fußt vor allem auf der Industrie, der Schifffahrt und dem Handel, also auf Wirtschaftszweigen, die internationale Ausrichtung und Weltoffenheit voraussetzen. Als Mitte der 80er Jahre die Exporterlöse des Landes sanken und sich wirtschaftliche Probleme einzustellen begannen, reagierte man hierzulande sehr schnell und setzte verstärkt auf den Dienstleistungssektor und Hightech. Heute ist Singapur ein bedeutendes Finanzzentrum, Drehscheibe des Handels in Südostasien und bevorzugter Unternehmensstandort der Elektrik- und Elektronikindustrie.
Ende November 1990 übergab der Stratege der Wachstumsideologie Singapurs, Premierminister Lee Kuan Yew, die Zügel der Staatsführung nach 31 Jahren an seinen Nachfolger Goh Ghok Tong. Die weitere Entwicklung dieses kleinen Staates war enorm.
Englisch ist nicht nur wegen der engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit den Weltmärkten die Amts- und Verkehrssprache der Inselrepublik. Ein weiterer sehr wichtiger Grund, weshalb die Regierung die englische Sprache fördert, besteht darin, dass diese auf nationaler Ebene eine wichtige Aufgabe erfüllt. Sie fungiert nämlich als Klammer zwischen den unterschiedlichen Völkern , Chinesen (76 %), Malaien (15 %), Inder und Pakistani (6,4 %) ‚Kulturen und Religionen, welche die südostasiatische Metropole beherbergt.
Singapurs Skyline ist ein sichtbarer Ausdruck der wirtschaftlichen Macht und Bedeutung, die der Stadt am gleichnamigen Fluss heute zukommt. Wenn ich mir die (Panorama) - Urlaubsbilder dieser Stadtsilhouette anschaue, sind diese insgesamt immer sehr faszinierend, aber eine richtige warme, innerliche verbindung wie zu dem sonst von mir besuchten asiatischen Raum, konnte ich nie herstellen.
Futuristisch anmutende Wolkenkratzer aus Glas, Beton und Stahl lassen wohl jedem als Touristen für einen Augenblick an der Geographie des Ortes, der im 13. Jh. auf den Namen Singhapura, "Löwenstadt", getauft wurde, Zweifel hegen. Die wenigen alten Baudenkmäler wirken trotz der emsigen Bemühungen von Regierungsseite, historische Bausubstanz und koloniale Stadtviertel zu erhalten, neben der himmelstürmenden Architektur des 20. Jh. etwas verloren. Viele Straßenzüge fielen im Rahmen eines umfangreichen Sanierungsprogramms Bulldozern zum Opfer; andere wurden abgerissen und an neuer Stelle wieder aufgerichtet, um das supermoderne, aber bisweilen etwas stereotype Stadtbild wenigstens durch einige atmosphärische Farbtupfer zu beleben.
Dem bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufschwung der Inselrepublik steht eine weitgehende Beschneidung bzw. Reglementierung der bürgerlichen Freiheiten ihrer Bewohner gegenüber. Straßen dürfen beispielsweise nur auf der Höhe markierter Fußgängerwege überquert werden,(ganz im Gegenteil zu dem, was uns in Vietnam erwartete, dort geht ja alles kreuz und quer und voll durcheinander; wundersamerweise fast ohne Unfälle) und selbst das Wegwerfen von Zigarettenresten oder von Kaugummi auf die Straße, wird mit empfindlichen Geldbußen (einige hundert Dollar) geahndet.
So hat alles ein "für und wieder", wir sahen tatsächlich wärend aller bisherigen Aufenthalte lediglich an einem Touristenbushaltepunkt vor dem größten Goldschmuckproduzenten in Singapur einige Zigarettenkippen verlassen im Rinnsteig liegen, ansonsten ist die Stadt diesbezüglich klean.
Ein interessanter Farbtupfer ist u. a. Chinatown, das alte Chinesenviertel von Singapur, es ist Tag und Nacht Anziehungspunkt für Käufer und Schaulustige, die hier die exotischsten Spezialitäten finden.
Wohl in keiner anderen Stadt Asiens gibt es so viele Gebetsstätten der verschiedensten Religionen wie in Singapur, ich glaube hier ist fast jede Schattierung aller Religionen vertreten.
Singapur besitzt viele gepflegte Parks und Gärten. Der japanische Garten nahe der Stadt Jurong, gilt als der größte seiner Art außerhalb des Landes der aufgehenden Sonne, ein Besuch lohnt sich auf jedem Fall, Tiergarten und Aquarium bieten weiterhin Sehenswertes.
Für mich scheint Singapur für einen Stop over sehr gut geeignet, dann hat man spätestens entdeckt, dass es in jedem 2. oder 3. Geschäft und boutiken doch die gleiche Ware gibt und der kaufrausch legt sich; man verweilt hier 2 – 3 Tage und widmet sich dabei langsam dem eigentlichen Urlaubsziel, welches man dann mit dem richtigen Ausgleich der Zeitverschiebung, je nach Bestimmungsland ja 5 bzw. 6 Stunden, erreicht.
© Lotharh44 im Februar 2002
Singapur
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Im Jahre 2000 jährte sich zum 35. Mal der Jahrestag der Unabhängigkeit des kleinen Inselstaats vor der Südspitze Westmalaysias, Singapur.....
Ehemals eine verschlafene Hafenstadt, avancierte Singapur nun längst zum modernsten Wirtschaftszentrum Südostasiens.
Die Republik Singapur ist ein Beispiel dafür, dass auch ein Land, das über keine nennenswerten Naturschätze verfügt, allein durch den Fleiß, Ideenreichtum und Unternehmungsgeist seiner Einwohner zu beträchtlichem Wohlstand gelangen kann.
Die Wirtschaft Singapurs fußt vor allem auf der Industrie, der Schifffahrt und dem Handel, also auf Wirtschaftszweigen, die internationale Ausrichtung und Weltoffenheit voraussetzen. Als Mitte der 80er Jahre die Exporterlöse des Landes sanken und sich wirtschaftliche Probleme einzustellen begannen, reagierte man hierzulande sehr schnell und setzte verstärkt auf den Dienstleistungssektor und Hightech. Heute ist Singapur ein bedeutendes Finanzzentrum, Drehscheibe des Handels in Südostasien und bevorzugter Unternehmensstandort der Elektrik- und Elektronikindustrie.
Ende November 1990 übergab der Stratege der Wachstumsideologie Singapurs, Premierminister Lee Kuan Yew, die Zügel der Staatsführung nach 31 Jahren an seinen Nachfolger Goh Ghok Tong. Die weitere Entwicklung dieses kleinen Staates war enorm.
Englisch ist nicht nur wegen der engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit den Weltmärkten die Amts- und Verkehrssprache der Inselrepublik. Ein weiterer sehr wichtiger Grund, weshalb die Regierung die englische Sprache fördert, besteht darin, dass diese auf nationaler Ebene eine wichtige Aufgabe erfüllt. Sie fungiert nämlich als Klammer zwischen den unterschiedlichen Völkern , Chinesen (76 %), Malaien (15 %), Inder und Pakistani (6,4 %) ‚Kulturen und Religionen, welche die südostasiatische Metropole beherbergt.
Singapurs Skyline ist ein sichtbarer Ausdruck der wirtschaftlichen Macht und Bedeutung, die der Stadt am gleichnamigen Fluss heute zukommt. Wenn ich mir die (Panorama) - Urlaubsbilder dieser Stadtsilhouette anschaue, sind diese insgesamt immer sehr faszinierend, aber eine richtige warme, innerliche verbindung wie zu dem sonst von mir besuchten asiatischen Raum, konnte ich nie herstellen.
Futuristisch anmutende Wolkenkratzer aus Glas, Beton und Stahl lassen wohl jedem als Touristen für einen Augenblick an der Geographie des Ortes, der im 13. Jh. auf den Namen Singhapura, "Löwenstadt", getauft wurde, Zweifel hegen. Die wenigen alten Baudenkmäler wirken trotz der emsigen Bemühungen von Regierungsseite, historische Bausubstanz und koloniale Stadtviertel zu erhalten, neben der himmelstürmenden Architektur des 20. Jh. etwas verloren. Viele Straßenzüge fielen im Rahmen eines umfangreichen Sanierungsprogramms Bulldozern zum Opfer; andere wurden abgerissen und an neuer Stelle wieder aufgerichtet, um das supermoderne, aber bisweilen etwas stereotype Stadtbild wenigstens durch einige atmosphärische Farbtupfer zu beleben.
Dem bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufschwung der Inselrepublik steht eine weitgehende Beschneidung bzw. Reglementierung der bürgerlichen Freiheiten ihrer Bewohner gegenüber. Straßen dürfen beispielsweise nur auf der Höhe markierter Fußgängerwege überquert werden,(ganz im Gegenteil zu dem, was uns in Vietnam erwartete, dort geht ja alles kreuz und quer und voll durcheinander; wundersamerweise fast ohne Unfälle) und selbst das Wegwerfen von Zigarettenresten oder von Kaugummi auf die Straße, wird mit empfindlichen Geldbußen (einige hundert Dollar) geahndet.
So hat alles ein "für und wieder", wir sahen tatsächlich wärend aller bisherigen Aufenthalte lediglich an einem Touristenbushaltepunkt vor dem größten Goldschmuckproduzenten in Singapur einige Zigarettenkippen verlassen im Rinnsteig liegen, ansonsten ist die Stadt diesbezüglich klean.
Ein interessanter Farbtupfer ist u. a. Chinatown, das alte Chinesenviertel von Singapur, es ist Tag und Nacht Anziehungspunkt für Käufer und Schaulustige, die hier die exotischsten Spezialitäten finden.
Wohl in keiner anderen Stadt Asiens gibt es so viele Gebetsstätten der verschiedensten Religionen wie in Singapur, ich glaube hier ist fast jede Schattierung aller Religionen vertreten.
Singapur besitzt viele gepflegte Parks und Gärten. Der japanische Garten nahe der Stadt Jurong, gilt als der größte seiner Art außerhalb des Landes der aufgehenden Sonne, ein Besuch lohnt sich auf jedem Fall, Tiergarten und Aquarium bieten weiterhin Sehenswertes.
Für mich scheint Singapur für einen Stop over sehr gut geeignet, dann hat man spätestens entdeckt, dass es in jedem 2. oder 3. Geschäft und boutiken doch die gleiche Ware gibt und der kaufrausch legt sich; man verweilt hier 2 – 3 Tage und widmet sich dabei langsam dem eigentlichen Urlaubsziel, welches man dann mit dem richtigen Ausgleich der Zeitverschiebung, je nach Bestimmungsland ja 5 bzw. 6 Stunden, erreicht.
© Lotharh44 im Februar 2002
18 Bewertungen, 2 Kommentare
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18.02.2007, 11:59 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Elke
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25.02.2002, 14:36 Uhr von Mutter3
Bewertung: sehr hilfreichSei gegrüßt dich hier zu sehen.Gruß Gisela
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