A Nightmare on Elm Street (2010) (DVD) Testbericht
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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Ruquas
...9, 10 - Willst du schlafen gehen?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Hauptdarsteller sind folgende:
Jackie Earle Harley
Rooney Mara
Kyle Gallner
Katie Cassidy
Thomas A. Dekker
Die Handlung ist, bzw. sollte relativ bekannt sein: Der Kindermörder Freddy Krueger ist tot. Aber er rächt sich für seinen Mord. Indem er die Kinder seiner Mörder in ihren Träumen ermordet.
Der Film soll ein Remake des Originalfilms aus dem Jahr 1984, welches ich persönlich nicht denke. Der Film hat eine andere Handlung, andere Charaktere – er ist im allgemeinem anders. Kein Remake, sondern eher ein weiterer Teil der Nightmare – Reihe.
Was diejenigen, die alle Nightmare Filme gesehen haben, wohl bemerkt haben, ist, dass diesmal nicht Robert Englund sondern Jackie Earle Harley die Rolle des Mörders mit dem Schlapphut spielt.
Ich persönlich bin ein riesiger Freddy – Krueger – Fan, demnach war für mich der neue Nightmare Film eine Pflicht. Die Nightmare on Elm Street Reiher fand ich immer am coolsten. Wahrscheinlich, weil der Killer nicht wirklich existiert, sondern einfach nur eine Traumgestalt ist – was ihn nur um so gefährlicher macht. Denn: Du kannst dich verstecken. Du kannst rennen. Aber auch du musst irgendwann schlafen.
Ich bin mit der Erwartung in den Film gegangen, dass dieser Film wirklich ein Remake ist. Deshalb war ich ein bisschen enttäuscht, als dem nicht so war. Trotzdem fand ich den Film recht gut.
Die Schauspieler haben ihre Rollen gut und authentisch gespielt, die düstere Kulisse war hervorragend. Auch die Handlung war ungewöhnlich gut durchdacht, es gab schön viele Schock – Effekte und auch genug Blut. Dennoch haben mich auch viele Dinge an dem Film gestört bzw. stark enttäuscht.
Zu aller erst hätten wir dort das Make – Up des Hauptdarstellers, Jackie Earle Harley. Dies ist, nett ausgedrückt, so ziemlich in die Hose gegangen, wie es nur gehen konnte. Ich persönlich fand, dass dieser Freddy eher nach einem Alien aus einem Sci – Fi Film aussah, als der „alte“ Freddy. Das war das allergrößte Makel an dem komplettem Film.
Dann noch etwas, was mich ein bisschen, oder besser gesagt, stark gestört hat und noch immer tut, ist, dass man in diesem Film nicht sehen kann, dass Freddy Krueger ein Kindermörder ist. Würde ich den Film nicht kennen, würde ich einfach nur den Eindruck haben, dass Freddy Krueger ein pädophiler Sadist war. Mehr aber auch nicht. Klar, die Eltern hatten trotzdem ihren Grund, Krueger umzubringen, aber für mich war Freddy halt immer der Kindermörder.
Was ich aber noch sehr loben kann, ist die neue Vorgeschichte, die Freddy bekommen hat. Wie bereits gesagt, ist Freddy in den Originalfilmen ein Kindermörder gewesen. Dieser Kindermörder wurde aufgrund eines Formfehlers wieder freigelassen. Die Eltern der Kleinstadt Springwood haben Selbstjustiz verübt und Freddy in seinem Haus verbrannt.
In dem neuem Film war Freddy Gärtner in einem Kindergarten, der die Kinder über alles geliebt hat. Zu sehr geliebt, wie man den Eindruck bekommt. Die Kinder wurden definitiv von ihm misshandelt, wie weit dies aber ging, kommt in dem Film nicht wirklich raus. Weil die Eltern den Kindern den Prozess ersparen wollten, haben sie Freddy gejagt und in einer Fabrik verbrannt. Und eben diese Geschichte wurde sehr gut dargestellt und auch gut durchdacht.
Was ich aber noch etwas Schade fand, aber nicht weiter der Rede wert ist: Es wurden keine eigenen Horrorvisionen kreirt. Es sind die alten Träume von dem Heizkeller, der Leichensack wird noch einmal durch den Flur gezogen. Schade, aber wie gesagt, nicht weiter Schlimm.
Ein weiteres, kleines Makel: Das Liebesgeplänkel zwischen den beiden Hauptcharakteren, welches zum Schluss stark zunimmt. Es will nicht so wirklich zum Film passen. Zumindest für mich nicht.
Was ich wohl am besten fand, war. dass Jackie Earle Harley nicht einfach den Freddy von Robert Englund kopiert hat, sondern neu erfunden hat. Der „neue“ Freddy ist bösartger und, wahrscheinlich auch durch diese Anspielung auf Krueger's Pädophilie, perverser.
Aber ebenso gut ist der Übergang zwischen Traum und Realität, der mit der Laufzeit des Films immer mehr verwischt. Kann man am Anfang des Films noch ziemlich gut sehen, wann eine Person schläft und somit auch träumt, verwischt diese Grenze immer und immer mehr. Irgendwann kann man Traum und Realität dann nicht mehr auseinander halten.
Fazit:
Ich denke, dass diejenigen, die das Original nicht kennen, klar im Vorteil sind. Sie haben einfach keine Vergleichsmöglichkeit zwischen den Freddy's und der Handlung. Sie können sich ganz und gar auf den Film konzentrieren. Kenner und Fans hingegen? Nun, ich denke mal, dass dies sehr gespalten ist. Da der Film einen Nachfolger verspricht hoffe ich einfach nur, dass die Macher des Films sich etwas mehr einfallen lassen, um uns mit neuen Alpträumen zu schocken.
Man kann sich den Film auf jedenfall angucken, Neueinsteiger so wie Fans der Nightmare Reihe.
31 Bewertungen, 9 Kommentare
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06.06.2010, 15:37 Uhr von AChristoteles
Bewertung: sehr hilfreichYep, trifft meine Meinung zu dem Film auch ziemlich gut. LG Chris
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05.06.2010, 19:52 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund ganz liebe wochenendgrüße
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05.06.2010, 12:53 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH für deinen guten Bericht.LG Bernd
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05.06.2010, 12:49 Uhr von Qantas
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Bericht!
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05.06.2010, 12:32 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSonnigen Tag wünsche ich Dir
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05.06.2010, 11:24 Uhr von peter_nordberg
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht von dir. lg Peter
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05.06.2010, 08:43 Uhr von ronald65
Bewertung: besonders wertvolllg
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05.06.2010, 05:29 Uhr von Janne0033
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht LG
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05.06.2010, 02:57 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
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