The Elder Scrolls III: Morrowind (PC Rollenspiel) Testbericht

The-elder-scrolls-iii-morrowind-pc-rollenspiel
ab 11,06
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 03/2010

5 Sterne
(22)
4 Sterne
(8)
3 Sterne
(2)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Einz75

Ein Rollenspiel der Extraklasse!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Morrowind - The Elder Scrolls III

Ein Rollenspiel der Extraklasse!

Jeder Rollspielfan, wird sich sicherlich noch an Daggerfall erinnern, ein schier unendliches Abenteuer mit Hunderten Missionen und Kreaturen. Was damals als Revolution begann, wird heute fortgeführt und \"Morrowind - The Elder Scrolls III\" setzt neue Maßstäbe im Rollenspielgenre.

Zum Spiel:
Das Spiel startet auf einem Schiff. Da man sich irgendeiner Straftat schuldig gemacht hat, muss man nun das Dasein eines Strafgefangenen verleben und wird deshalb auf eine Insel verlegt. Ein Mitgefangener ein Dunkelelf namens Dunmer erklärt unserem Helden, dass wir gerade in Morrowind, der Elfenprovinz von Tamriel angekommen sind. Kurzer Dialog und schon wird man von den Wachen abgeholt und auf das Deck gerufen.

Nun muss man sich erst einmal selbst definieren, wie es sich auch für ein ordentliches Rollenspiel gehört. Da gibt es dann nicht nur die Elfen sondern auch Bretone, Wikinger, Echsenmenschen, Katzenwesen usw., eben alle möglichen Figuren aus dieser Fantasiewelt. Seinen Beruf sollte man auch wählen und kann sich als Kämpfer, Zauberer, Dieb, Zauberer, Mönche, Schwertzauberer, Kampfmagier, Agent usw. eintragen lassen. Die Zahl der Möglichkeiten sind wirklich groß und ehe man sich versieht, gehen einige Minuten nur an diesen Einstellungen verloren.

Jetzt muss man noch ein Geburtsternzeichen festlegen, was die meisten Attribute für den Spieler noch tiefer festlegt. Bei seinen ganzen Entscheidungen sollte man das Handbuch zur Hilfe nehmen, denn Echsenmenschen sind z.B. gegen gift immun, vertragen aber die Kälte nicht so gut oder ein Hochelf ist magiebegabter als ein Wikinger. Alle diese Informationen kann man vorher nachlesen und sollte man auch, um sich optimal für das Spiel vorzubereiten. Danach geht\'s auch schon los in das große Abenteuer!

Die Welt von Morrowind:
Meistens waren in vielen Spielen dieses Genes die Aufgaben vorgegeben und man spielte den Helden, der das Böse vernichtet. Doch in diesem Spiel, kann man auch ein hinterlistiger Schurke sein und trotzdem ans Ziel kommen. Alles was man macht hat eine Auswirkung, denn bestielt man jemand oder schlägt sinnlos auf jemand ein, kann es passieren, dass man vor ein Gericht für seine Tat gestellt wird und man dafür zahlen muss. Oder aber man ist einer der Guten, der sich aber nun durch seine guten Taten einen schlechten Ruf bei den Schönen und Reichen gemacht hat, also bekommt man nun ein Problem und sollte nicht ohne gezücktem Schwert schlafen legen.

Aber nicht alles ist so verschwörerisch, denn oft hat man einfach nur viel zu reden mit den Personen die man trifft und kann für sie dann einige kleine Aufgaben erfüllen. Dabei hat man mehr als nur ein kleines Terrain zu erkunden. Die schier unendlichen Wälder und Wege bringen immer wieder neue Abenteuer und ein Ausblick, den man noch nie so gesehen hat.

Man findet auch auf seiner Reise viele Dinge die man nicht nur betrachten kann, sondern auch einstecken und verwenden. Mit den gefundenen Pflanzen und Pilze braut man sich eigene Tränke und wenn man genügend Zauberkraft hat, erstellt man eigene Zauber mit verheerender Wirkung. Aber auch andere Handwerke kann man ausüben und sich eigene Waffen schmieden oder Gilden und Geheimbünden beitreten.

Besonders beim ausüben der Fähigkeiten erhält man Erfahrungspunkte und kann nicht nur im Ansehen, sondern auch in seinen eigenen Fähigkeiten nach oben steigen. Also heißt es, nicht nur mit dem Schwert denken, sondern sich völlig trainieren und sich bis auf das Letzte bisschen zum unbeschreiblichen Helden machen.

Die Steuerung:
Wie es sich für einen Ego-Shooter/Rollenspiel gehört, spielt man aus der kompletten Ich Perspektive. Die Tastatur ist mit mehr als nur einem Befehl belegt und sollte erst einmal im Handbuch genauestens studiert werden. Nach einigen Minuten kommt man aber relativ schnell damit klar und kann sich in der Welt flott von einem zum anderen Punkt bewegen. Aufheben und benutzen verschiedene Dinge, funktioniert in Kombination mit der Maus und die Zauber wählt man bei geeigneter Situation ebenfalls einfach nur aus!

Grafik & Sound:
Was sich die Programmierer hier ausgedacht haben ist einfach nur Wahnsinn, eine Grafik, die nach Aquanox absolut neue Maßstäbe setzt. Eine Vielzahl von Details, geniale Effekte, herrlich animierte Personen und Monster und nicht zu vergessen die Zauber. Allein nur wegen der Grafik muss an das Spiel schon mit sehr gut bewerten und Rollenspielfans werden sich neu in dieses Genre verlieben. Denn noch nie sah ein Sonnenaufgang so realistisch und das Wasser noch nie so echt aus wie bei Morrowind! Beim Sound, hat man ebenfalls auf Klasse oder besser Klassik gesetzt. Der Orchestralische Sound untermalt die oft Düsteren Gegenden und beim Kampf wird er eben ein wenig heftiger.

Zusatz:
Das Schönste für jeden Rollenspieler ist aber der Editor. Hier kann man nicht nur wie gewohnt eigene Level kreieren, sondern auch eigene Waffen, Monster, Texte und Personen. Man könnte auch sagen, dass man ein völlig neues Spiel entstehen lassen könnte, wenn man das dazugehörige Geschick und Technikverständnis mitbringt, denn so einfach wie es sich anhört ist es leider nicht. Die ersten Schritte werden vielleicht nicht immer von Erfolg gekrönt sein, aber mit der Zeit, wird man verstehen, wie die Programmierer vorgegangen sind und man wird vielleicht bald \"The Elder Scrolls IV\" sein eigen nennen können!

Fazit:
\"Morrowind - The Elder Scrolls III\" zählt für mich eindeutig zu den Spielen des Jahres, denn nicht nur die Grafik kann eindrucksvoll überzeugen, auch der Spielspaß und vor allem die Länge überzeugen in voller Länge. Allerdings gibt es auch ein Kritikpunkt, der den Spielspaß ein wenig sinken lässt, leider gibt es derzeit dieses Spiel nur als volle Englishversion und damit hat man an einigen Stellen mehr als nur einmal zu kämpfen, weil man leider nicht alles so schnell versteht.

38 Bewertungen