Stronghold (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2008
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Erfahrungsbericht von botskiller
Ab ins Mittelalter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist Samstag und da ich nichts zu tun habe schreibe ich einen Bericht für ciao und zwar über Stronghold.
Die Geschichte von Stronghold ist im schönen Mittelalter angesiedelt. Der Zeit von tapferen Rittern und „schönen“ vor Drachen zu Rettenden Jungfrauen. So weit geht es hier jedoch nicht. In vielen Kampagnen muss man sein Land als Burgherr und mit einigen Verbündeten vor 4 Bösen Fürsten retten.
Die 4 Fürsten unterscheiden sich in4 Schwierigkeitsstufen:
Die Ratte ist eigentlich nur für einen leichten Einstieg in das Spiel vorhanden. Er greift immer mit relativ kleinen Truppenmengen an und hetzt diese meist an die am besten Gesicherten Stellen einer Burganlage.
Darauf folgt die Schlange, hier wird es das erste mal Interessant. Für einen Age-of-Empires erfahrenen Spieler jedoch auch kein großes Problem. Die Truppenmengen werden zwar größer, jedoch sind sie bei einer halbwegs guten Befestigung der Burg kein Problem.
Schwerer wird es schon mit dem Schwein. Dieser setzt auf riesige Truppenmengen und gute Soldaten. Bei den ersten Missionen mit diesem Gegner passiert es selbst den besten Spieler, dass sie die ein oder andere davon Wiederholen müssen.
Wenn das Schwein geschafft ist, dann kommt der 4. Und letzte Gegner an die Reihe. Obwohl er immer ein mal ein paar Truppen zur Unterstützung seiner Tollpatschigen Verbündeten gesandt hat, lernen sie den Wolf erst jetzt richtig kennen. Er schickt generell große und sehr starke Truppenmengen. Hier ist das öftere Sichern von Spielständen ein muss. Jedoch macht es hier auch richtig Spaß.
Es gibt neben den Kampagnen auch noch verschiedene andere Möglichkeiten. Z.B. kann man reine Wirtschafts-Kampagnen spielen in denen es lediglich darum geht, bestimmte Mengen an Rohstoffen in einer bestimmten Zeit heranzuschaffen. Es gibt auch den Modus Freies Bauen, dabei beginnt man auf einer Vorgefertigten oder selbst Erstellten Karte, wo man ohne Gegner ungestört die Ultimative Festung errichten kann. Dies macht vor allem dann Spaß, wenn man die Kampagnen in allen 3 Schwierigkeitsstufen durchgespielt hat.
Es gibt ein breites Arsenal an Gebäuden und Einheiten. Was Alt-Eingessessenen AoE Spielern jedoch gehörig auf den Nerv gehen dürfte, ist das fehlen eines Mehrspielermodus. Dieses Problem haben sie erst im Nachfolger Stronghold-Crusader behoben und dort mit Bravour.
Die Steuerung der Einheiten ist Präzise und Einfach. Das Belagern von Burgen stellt sich für Anfänger bei den ersten malen als nicht zu Meisternde Aufgabe heraus, denn die Burgherren sichern ihre Burgen so gut wie immer mit Pechgruben ab, die man mit auf den Zinnen der Burg postierten Bogenschützen, neben denen eine Kohlenpfanne steht, in Brand setzen kann. Nicht einmal die schwer Gepanzerten Ritter haben dagegen eine Chance.
Um an Geld zu kommen kann man Einerseits Steuern erheben oder Rohstoffe verkaufen. Die Nahrungsketten sind ziemlich Übersichtlich:
Fleisch: Fleisch bekommt man aus Jägerhütten, die man möglichst nahe am Kornspeicher aufbaut. Sobald das Gebäude steht macht sich ein Jäger mit einem Hund auf den Weg und streift im Land umher, bis er auf Wild trifft. Dieses erlegt er Zielsicher mit Pfeil und Bogen, bringt es zur Hütte, bearbeite es dort und bringt das Fleisch anschließend Zum Kornspeicher.
Käse: Auf einer Rinderfarm werden Kühe gemolken und dann der später daraus entstehende Käse zum Kornspeicher gebracht. Kühe werden auch zum herstellen von Lederharnischen benötigt.
Brot: Auf einer Getreidefarm wird Getreide Angebaut und Geerntet. Darauf wird es zum Vorratslager gebracht und von dort von einem Jungen zur Mühle. Das Mehl wird wieder zum Vorratslager gebracht und von dort vom Müller abgeholt, der ein Brot daraus bäckt und dieses dann zum Kornspeicher bringt. Obwohl es den längsten Weg hat ist es neben Obst am effizientesten.
Obst: Auf einem Gebiet werden Apfelbäume angepflanzt, die Geernteten Äpfel bringt der Pflücker darauf direkt zum Kornspeicher.
Zur Herstellung von Waffen werden Holz und Eisen benötigt. Man muss beachten, dass der Pfeilmacher für einen Bogen weniger Holz benötigt als für eine Armbrust. Es Empfiehlt sich, die Pfeilmacherei möglichst nah ans Vorratslager zu bauen, da er Für eine Armbrust 3 mal Holz holen muss. Außerdem muss man ein Waffenlager bauen, in dem die Waffen, bis zur Ausbildung eines Soldaten, gelagert werden. Ausbilden kann man Soldaten Unterkünften.
Das erheben von Steuern bringt je nach Höhe Minuspunkte. Pluspunkte bekommt man durch viele versch. Nahrungsarten, das bauen von Kirchen, das aufstellen von Skulpturen und das anlegen von Gärten. Man kann die Bürger auch in schrecken versetzen, z.B. durch Voltergegenstände. Wenn man zu viele Gärten und Skulpturen heranschafft, dann sinkt Arbeitseffizienz der Arbeiter, weil diese lieber in den Gärten Umherwandeln.
Das Heranschaffen von Rohstoffen ist relativ einfach:
Holz: Man braucht hierfür nur eine Holzfällerhüte.
Steine: Man baut einen Steinmetz und mit, extra zu bauenden, Ochsen werden sie dann ins Vorratslager geschafft.
Eisen: Man baut einfach eine Eisenmine auf ein Gebiet mit Eisen, es wird dann automatisch ins Vorratslager geschafft.
Für eine Belagerung kann man auch Belagerungsmaschienen bauen, die sich teilweise bewegen lassen. Zuvor muss man jedoch in der Baumeistergilde Baumeister ausbilden. Je nachdem wie groß das Gerät ist benötigt man zw. 1 und 3 Baumeister. Man kann aber auch Tunnelbauer ausbilden, die einen Tunnel zur Gegnerischen Burg graben und einen Teil der Mauer zum Einsturz bringen. Der Tunnel stürzt Vorzeitig ein, wenn eine Feindliche Einheit den Tunneleingang zerstört oder der Eingang zu weit von der Mauer weg war.
Von dem Fehlen eines Mehrspielermodus abgesehen ist es jedoch ein sehr gutes Spiel.
Das Spiel ist in einer DVD-Hülle mit Anleitung und einer CD für ca. 35€ erhältlich.
Ich würde zur Zeit aber eher zum Kauf von Stronhold-Crusader raten, da dieses vom Sinn her das Gleiche ist, aber einen Mehrspielermodus besitzt. Wer nicht in der Wüste spielen will, dem ist Stronghold nur zu empfehlen.
Systemanforderungen:
CPU 300 MHz (550 und mehr empfohlen)
4 MB Grafikkarte
DirektX 7.0 kompitabel
Für Internetspiele wird ein 56 K Modem benötigt.
MFG botskiller
Die Geschichte von Stronghold ist im schönen Mittelalter angesiedelt. Der Zeit von tapferen Rittern und „schönen“ vor Drachen zu Rettenden Jungfrauen. So weit geht es hier jedoch nicht. In vielen Kampagnen muss man sein Land als Burgherr und mit einigen Verbündeten vor 4 Bösen Fürsten retten.
Die 4 Fürsten unterscheiden sich in4 Schwierigkeitsstufen:
Die Ratte ist eigentlich nur für einen leichten Einstieg in das Spiel vorhanden. Er greift immer mit relativ kleinen Truppenmengen an und hetzt diese meist an die am besten Gesicherten Stellen einer Burganlage.
Darauf folgt die Schlange, hier wird es das erste mal Interessant. Für einen Age-of-Empires erfahrenen Spieler jedoch auch kein großes Problem. Die Truppenmengen werden zwar größer, jedoch sind sie bei einer halbwegs guten Befestigung der Burg kein Problem.
Schwerer wird es schon mit dem Schwein. Dieser setzt auf riesige Truppenmengen und gute Soldaten. Bei den ersten Missionen mit diesem Gegner passiert es selbst den besten Spieler, dass sie die ein oder andere davon Wiederholen müssen.
Wenn das Schwein geschafft ist, dann kommt der 4. Und letzte Gegner an die Reihe. Obwohl er immer ein mal ein paar Truppen zur Unterstützung seiner Tollpatschigen Verbündeten gesandt hat, lernen sie den Wolf erst jetzt richtig kennen. Er schickt generell große und sehr starke Truppenmengen. Hier ist das öftere Sichern von Spielständen ein muss. Jedoch macht es hier auch richtig Spaß.
Es gibt neben den Kampagnen auch noch verschiedene andere Möglichkeiten. Z.B. kann man reine Wirtschafts-Kampagnen spielen in denen es lediglich darum geht, bestimmte Mengen an Rohstoffen in einer bestimmten Zeit heranzuschaffen. Es gibt auch den Modus Freies Bauen, dabei beginnt man auf einer Vorgefertigten oder selbst Erstellten Karte, wo man ohne Gegner ungestört die Ultimative Festung errichten kann. Dies macht vor allem dann Spaß, wenn man die Kampagnen in allen 3 Schwierigkeitsstufen durchgespielt hat.
Es gibt ein breites Arsenal an Gebäuden und Einheiten. Was Alt-Eingessessenen AoE Spielern jedoch gehörig auf den Nerv gehen dürfte, ist das fehlen eines Mehrspielermodus. Dieses Problem haben sie erst im Nachfolger Stronghold-Crusader behoben und dort mit Bravour.
Die Steuerung der Einheiten ist Präzise und Einfach. Das Belagern von Burgen stellt sich für Anfänger bei den ersten malen als nicht zu Meisternde Aufgabe heraus, denn die Burgherren sichern ihre Burgen so gut wie immer mit Pechgruben ab, die man mit auf den Zinnen der Burg postierten Bogenschützen, neben denen eine Kohlenpfanne steht, in Brand setzen kann. Nicht einmal die schwer Gepanzerten Ritter haben dagegen eine Chance.
Um an Geld zu kommen kann man Einerseits Steuern erheben oder Rohstoffe verkaufen. Die Nahrungsketten sind ziemlich Übersichtlich:
Fleisch: Fleisch bekommt man aus Jägerhütten, die man möglichst nahe am Kornspeicher aufbaut. Sobald das Gebäude steht macht sich ein Jäger mit einem Hund auf den Weg und streift im Land umher, bis er auf Wild trifft. Dieses erlegt er Zielsicher mit Pfeil und Bogen, bringt es zur Hütte, bearbeite es dort und bringt das Fleisch anschließend Zum Kornspeicher.
Käse: Auf einer Rinderfarm werden Kühe gemolken und dann der später daraus entstehende Käse zum Kornspeicher gebracht. Kühe werden auch zum herstellen von Lederharnischen benötigt.
Brot: Auf einer Getreidefarm wird Getreide Angebaut und Geerntet. Darauf wird es zum Vorratslager gebracht und von dort von einem Jungen zur Mühle. Das Mehl wird wieder zum Vorratslager gebracht und von dort vom Müller abgeholt, der ein Brot daraus bäckt und dieses dann zum Kornspeicher bringt. Obwohl es den längsten Weg hat ist es neben Obst am effizientesten.
Obst: Auf einem Gebiet werden Apfelbäume angepflanzt, die Geernteten Äpfel bringt der Pflücker darauf direkt zum Kornspeicher.
Zur Herstellung von Waffen werden Holz und Eisen benötigt. Man muss beachten, dass der Pfeilmacher für einen Bogen weniger Holz benötigt als für eine Armbrust. Es Empfiehlt sich, die Pfeilmacherei möglichst nah ans Vorratslager zu bauen, da er Für eine Armbrust 3 mal Holz holen muss. Außerdem muss man ein Waffenlager bauen, in dem die Waffen, bis zur Ausbildung eines Soldaten, gelagert werden. Ausbilden kann man Soldaten Unterkünften.
Das erheben von Steuern bringt je nach Höhe Minuspunkte. Pluspunkte bekommt man durch viele versch. Nahrungsarten, das bauen von Kirchen, das aufstellen von Skulpturen und das anlegen von Gärten. Man kann die Bürger auch in schrecken versetzen, z.B. durch Voltergegenstände. Wenn man zu viele Gärten und Skulpturen heranschafft, dann sinkt Arbeitseffizienz der Arbeiter, weil diese lieber in den Gärten Umherwandeln.
Das Heranschaffen von Rohstoffen ist relativ einfach:
Holz: Man braucht hierfür nur eine Holzfällerhüte.
Steine: Man baut einen Steinmetz und mit, extra zu bauenden, Ochsen werden sie dann ins Vorratslager geschafft.
Eisen: Man baut einfach eine Eisenmine auf ein Gebiet mit Eisen, es wird dann automatisch ins Vorratslager geschafft.
Für eine Belagerung kann man auch Belagerungsmaschienen bauen, die sich teilweise bewegen lassen. Zuvor muss man jedoch in der Baumeistergilde Baumeister ausbilden. Je nachdem wie groß das Gerät ist benötigt man zw. 1 und 3 Baumeister. Man kann aber auch Tunnelbauer ausbilden, die einen Tunnel zur Gegnerischen Burg graben und einen Teil der Mauer zum Einsturz bringen. Der Tunnel stürzt Vorzeitig ein, wenn eine Feindliche Einheit den Tunneleingang zerstört oder der Eingang zu weit von der Mauer weg war.
Von dem Fehlen eines Mehrspielermodus abgesehen ist es jedoch ein sehr gutes Spiel.
Das Spiel ist in einer DVD-Hülle mit Anleitung und einer CD für ca. 35€ erhältlich.
Ich würde zur Zeit aber eher zum Kauf von Stronhold-Crusader raten, da dieses vom Sinn her das Gleiche ist, aber einen Mehrspielermodus besitzt. Wer nicht in der Wüste spielen will, dem ist Stronghold nur zu empfehlen.
Systemanforderungen:
CPU 300 MHz (550 und mehr empfohlen)
4 MB Grafikkarte
DirektX 7.0 kompitabel
Für Internetspiele wird ein 56 K Modem benötigt.
MFG botskiller
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