Stronghold (PC Strategiespiel) Testbericht

Stronghold-pc-strategiespiel
ab 8,82
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2008

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Erfahrungsbericht von Marcnic

Der Mix machts !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Stronghold ist eine Mischung aus Echtzeitstrategie und Aufbausimulation. Vergleichbar mit Games wie Age of Empires 2 oder auch Anno 1602, denn von beiden Games enthält Stronghold Elemente. Stronghold spielt im finsteren Mittelalter zur Zeit der Rittersleute. Dabei geht es darum eine imposante Burg zu errichten , diese auszuschmücken und gegen böse Angreifer zu verteidigen, sowie für das Wohlergehen derr eigenen Leute zu sorgen.

Das Spiel
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Für das erste Spiel bietet sich die Lernmission an, wobei man kurz mit den wichtigsten Funktionen von Stronghold vertraut gemacht wird. So z.b. wie man den Beliebtheitsgrad bei der Bevölkerung beeinflußt und somit auch das Bevölkerungswachstum. Außerdem macht der Spieler die ersten Schritte im Aufbau seiner Burg.

Ansonsten kann man grundsätzlich zwischen Kampf- und wirtschaftsbasierten Spielem wählen. Am meisten Spaß macht mir persönlich die 21 Missionen umfassende Kampfkampagne, die in eine fesselnde Story eingebunden ist.Man kann aber auch eine der 15 historisch nachgebauten Burgen nehmen und diese entweder angreifen oder verteidigen. Aufbau oder sonstiges kann man dabei nicht mehr steuern, es geht rein um den Kampf. Wer mehr ein Fan des Aufbauens ist, sollte sich dann mehr der Wirtschaftskampagen widmen.Dabei kann man jeweils in verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielen.

Die Militärkampagne führt den Spieler langsam an alle Feinheiten von Stronghold heran, damit es zu Beginn nicht gleich zu komplex und verwirrend wird. So geht es in den ersten Missionen nur darum gewisse Güter zu produzieren oder ein Rudel Wölfe zu verjagen. Wer mit dem Gameplay schon vertraut ist, kann auch das freie Spiel wählen und nach Herzenslust ohne Schranken losbauen und sein Bollwerk errichten. Desweiteren gibt es noch einen Karteneditor, den ich aber noch nie genutzt habe.

Den eigentlichen Reiz des Spiels macht für mich weniger das "Siedeln" als vielmehr die Kampfhandlungen aus. Die Burgmauern müssen ja schließlich mit Bogenschützen, Pikenieren oder Schwertkämpfern besetzt werden.Um gegnerische Burgen zu erstürmen, verfügt man dann über so hilfreiche Geräte wie z.B. tragbare Schilde, Sturmböcke, Belagerungstürme oder Katapulte. Daneben sind aber dennoch die Wirtschaftszweige nicht zu verachten , denn die Waffen müssen ja irgendwie produziert werden und Gaststätten heben die Laune in der Bevölkerung. So gibt es reichlich Möglichkeiten sowohl militärisch als auch im Aufbau der Burg zu taktieren. Alles fängt mit dem Bau des Bergfriedes an, danach muß das Volk mit Nahrung versorgt werden und weitere Rohstoffe wie Holz müssen her. Das Volk mag weder Hunger noch eine zu hohe Steuerlast.

Grafik & Sound
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Hier hätten die Entwickler mehr draus machen können. Gerade bei der Einbettung in diesen netten historischen Hintergrund kann eine sehr gute Grafik eine Menge ausmachen. Ich finde die Grafik zwar nicht übel, aber sie ist beileibe kein Meilenstein. Es macht aber Spaß die Menschen in der Burg umherlaufen und arbeiten zu sehen. Ich persönlich hätte eine etwas liebevollere Ausgestaltung und die ein oder andere Animation mehr gut gefunden.Manche Figuren wirken mir auch etwas zu pixelig...

Dagegen weiß Stronghold beim Sound zu gefallen. Die Sprachausgabe kommt gut rüber und schon nach einigen Minuten kennt man Sätze wie : "Ihr habt nicht genügend Holz Sire" oder "Es kommen Leute zur Burg". Auch die Soundkulisse drumherum paßt in die historische Story des Spiels und rundet diese ab.

Strategie wird sehr wichtig, wenn der Computergegner seine Belagerungsarmee losschickt, die die Burg einnehmen will. Über Sturmleitern dringen Kämpfer mit Streitkolben und Schwertern in den Burghof vor, Belagerungstürme werden herangekarrt, Rammböcke angeschoben, Katapulte und Krieger attackieren die Verteidiger. Die wehren sich nach Kräften: siedendes Öl rinnt von den Mauern, Bogenschützen setzen Teergräben in Brand, brennende Pfeile fliegen von Rundtürmen und Wehrmauern. Jetzt zeigt sich, wie gut man sich im Aufbau der Burg geschlagen hat. Nur wenn wer genügend Vorräte hat, die Wände fest genug sind und die Rüstungsindustrie beständig Truppennachschub und Waffen liefert, sind die vorwitzigen Angreifer zurückzuschlagen.


Fazit
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Wer Spiele mag, bei denen es auschließlich um das bauen und siedeln geht, der sollte sich Stronghold vorher mal genau ansehen, denn es gibt meines Erachtens andere Spiele die diesen Geschmack besser treffen. Richtig Spaß macht mir das Spiel, wenn die Kampfhandlungen einsetzen und ich herausgefordert werde. Was aber nicht heißt, daß man ständig vom Gegner aufs Korn genommen wird, man hat schon Zeit mal zu verschnaufen und sich um den Ausbau der Burg und seiner Bevölkerung zu kümmern - der richtige Mix macht es halt aus ! Wer aber nur Fan von "Anno 1602" ist oder nur kampfstarke Spiele wie "C&C" mag, der wird mit Stronghold nicht so recht glücklich werden. Bei Stronghold spielt ein guter Aufbau eine ebenso wichtige Rolle wie die Taktik im Kampf. Am meisten Spaß bereiten als Einzelspieler die Kampagnen, welche einiges an Abwechslung bieten, ansonsten kann man sich auch online mit anderen Burgherren messen. Auf der offiziellen Seite von Stronghold könnt ihr euch nach weitere Burgen und Patches zum Spiel downloaden.



Systemvoraussetzungen ( minimal )

CPU : 300 Megahertz
Speicher : 64 RAM
Festplatte : 750 MB
Grafikkarte : 4 MB , DirectX 7.0 kompatibel
Soundkarte : DirectX 7.0 kompatibel
CD-ROM : 8 fach

Offizielle Internetseite : www.Stronghold.de

13 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Apofantom

    05.09.2003, 14:50 Uhr von Apofantom
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht Apo

  • kingsunday

    21.02.2002, 23:08 Uhr von kingsunday
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hallo! Klasse! Gruß, KingSunday