Kororinpa (Nintendo Wii Spiel) Testbericht


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- Grafik:
- Sound:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
Erfahrungsbericht von The_Wishmaster
Gib mir die Kugel!
Pro:
Konzept, Steuerung
Kontra:
Umfang, teils unfaire Passagen
Empfehlung:
Ja
Dank der neuartigen Steuerung der Wii-Konsole von Nintendo, sollten dort vor allem neuartige Spielkonzepte für ein unterhaltsames Spielerlebnis sorgen. Das dachte sich auch Hudson Soft, als man die Entwicklung des Murmelspiels "Kororinpa" begann. Inwiefern dem Zocker hier wirklich Neuigkeiten geboten werden, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen...
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| ° Kororinpa
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Hudson Soft und Nintendo verbindet bereits seit Jahren eine recht gut Partnerschaft. Denn während Hudson die letzten Teile der beliebten "Mario Party"-Reihe entwickelte, fungierte Nintendo im Gegenzug dazu als Publisher für die Hudson Titel außerhalb Japans. Für Nintendos aktuelle Konsole Wii waren bereits kurz nach dem Launch schon zwei Titel erhältlich, für die ebenfalls Hudson Soft verantwortlich war. Neben der Flugsimulation "Wing Island" ist es das Geschicktlichkeitsspiel "Kororinpa", welches um die Gunst der Spieler buhlt. Im Februar 2007 kam es bei uns in Europa auf den Markt und war von Beginn an gleich ein paar Euronen günstiger zu bekommen als andere Titel. Um die 40 € zahlte man für das Game, mittlerweile ist es teils auch für knapp 35 € zu bekommen. Ob sich der Kauf aber überhaupt rentiert?
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| ° Gib mir die Kugel!
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Das Konzept von "Kororinpa" ist denkbar simpel: Man steuert eine Murmel durch ein Labyrinth und muss dessen Ausgang erreichen. Erfahrene Spieler werden dieses Spielprinzip bereits aus vergleichbaren Titeln wie "Marble Madness" kennen, welches vor Jahren auf allen gängigen Konsolen eine Umsetzung erhielt und durchaus gefallen konnte. "Kororinpa" soll nun aber mehr als eine Abkupferung eines alten Klassikers sein, sondern dem Spieler auch jede Menge Neuigkeiten bieten. In erster Linie zielt dies natürlich auf die Steuerung über die Bewegungssensoren der Wii-Remote ab. Denn wo man damals seine Murmel über das Steuerkreuz durch die Levels bewegt hat, sieht die Sache in der heutigen Zeit etwas anders aus. Auf Nintendos Wii steuert man seine Murmel jetzt einfach nur noch durch das Neigen der Fernbedienung - wobei das nicht zu 100% korrekt ist, denn man steuert eigentlich das Level selbst und neigt die Bahn, auf welcher sich eure Murmel befindet. Durch die Neigung gerät die Kugel ins Rollen und muss so möglichst schnell zum Ausgang manövriert werden.
Anfangs begrenzen dabei noch Banden an der Seite der Wege die vorgegebenen Bahnen und erleichtern ebenso wie breite Stege das Spielen. In den späteren Abschnitten geht es seitlich aber stets in die Tiefe und die Murmel muss wesentlich genauer, geschickter und vorsichtiger durch die Levels geleitet werden. Aufzüge, bewegliche Plattformen und dergleichen mehr bringen Abwechslung ins Spiel und stellen eine zusätzliche Herausforderung an den Spieler dar. Leider ist das Leveldesign dabei nicht an allen Stellen perfekt gelungen. Oft erlebt den Spieler den Moment, dass die Kugel haltlos in die Tiefe rauscht und man das Level noch einmal von vorne beginnen muss. Hier kommt ab und an der Glücksfaktor etwas zu stark ins Spiel und man hat das Gefühl, dass man auf den Ballverlust in diesem Moment keinen großartigen Einfluss nehmen konnte. Dies sorgt nicht gerade für Motivation vor dem Fernseher, was sehr schade ist.
Im Vergleich zur direkten Konkurrenz auf Nintendos Wii, "Mercury Meltdown Revolution", wurde dort genau dieser Punkt besser gelöst. Hier wurde das Design der Welten in der Tat nahezu perfektioniert, so dass Fehler immer auf ein Versagen des Spielers zurückzuführen sind. Zudem spielt dort der Aggreegatszustand eurer Kugel ebenfalls eine Rolle, was bei "Kororinpa" nicht der Fall ist. In Hudsons Murmelspiel ist die Kugel nämlich immer fest, kann nur aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Ein Basketball springt beispielsweise stärker, ein flauschiger Fellball rollt schwerfällig, eine Glaskugel ist dagegen wesentlich flotter unterwegs. Das Spiel mit der unterschiedlichen Materialien der Kugel ist zwar gelungen, aber auf Dauer kein hoher Motivationsfaktor. Je nach Schnelligkeit in denen man die Levels absolviert, lassen sich auch Gold-, Silber- und Bronzemedaillen verdienen. Diese sind ebenso nur für Zocker interessant, die sich selbst durch das Erreichen immer besserer Ergebnisse motivieren können.
Auf dem Weg zum Ziel der Levels muss man übrigens nicht nur auf dem rechten Weg bleiben, sondern auch die in den Stages verstreuten roten Edelsteine finden. Nur diese schalten den Ausgang frei, so dass ein frühzeitiges Absolvieren der Levels nicht möglich ist. Desweiteren gibt es noch grüne Edelsteine zu finden, welche Exras wie neue Levels oder neue Murmeln freischalten. Die 45 regulären Level steigen dabei im Schwierigkeitsgrad mit der Zeit deutlich an, bleiben aber mit Geschick, einer ruhigen Hand und leider oft auch der notwendigen Portion Glück dennoch schaffbar. Wer im Einzelspielermodus alles erreicht hat - was bereits nach wenigen Stunden der Fall sein dürfte - kann die Stages dann noch einmal in gespiegelter Form absolvieren. Alternativ darf man in "Kororinpa" auch einen zweiten Spieler vor die Wii bitten und auf Zeit gegeneinander antreten. Im nach freiem Wunsch horizontal oder vertikale geteilten Splitscreen wird dann um die Wette gerollt, wobei auch hier der Anreiz des direkten Duells interessanter gewesen wäre als ein schlichtes Rennen auf Zeit auf getrennten Strecken. Eine nette Idee am Rande: Wer nur eine Wii-Mote hat, kann für den zweiten Spieler die Nunchuk-Erweiterung nutzen, da auch diese über Sensoren verfügt, die zum Steuern des Spiels ausreicht.
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| ° Kugelrund und bunt?
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In erster Linie versucht "Kororinpa" durch seine einfache und leicht zugängliche Steuerung zu punkten. Dies funktioniert eigentlich sehr gut, da die Bewegungen der Wii-Mote sehr gut ansprechen und man in dieser Beziehung stets die volle Kontrolle über seine Kugel hat. In Sachen Technik präsentiert man sich dagegen weitaus durchschnittlicher. Die Grafik reizt die Möglichkeiten der wii bei weitem nicht aus, wurde aber immerhin in sich stimmig gewählt. Die einzelnen Stages sind thematisch aufeinander abgestimmt, so dass man seine Kugeln mal durch naturverbundene Stages, mal über süße Kuchen und Torten, mal durch belebte Straßen rollert. Besondere Effekte und grafische Finessen sucht man dagegen vergeblich. Immerhin muss man auch keine Ruckler und Grafikpatzer befürchten. Dennoch wäre hier sicherlich mehr drin gewesen. Auf der anderen Seite ist die Grafik für ein Geschicktlichkeitsspiel durchaus so in Ordnung, denn schon "Tetris" hat ja damals auf dem Gameboy bewiesen, dass eine tollte Grafikpracht nicht immer notwendig ist, solange der Spielspaß stimmt.
Der Sound passt ebenfalls zum Spielgeschehen. In erster Linie sind die Begleitmusiken dabei frühlich und unterhaltsam gehalten, sollen den Spieler während des Zockens motivieren. Großartige Ohrwürmer befinden sich zwar nicht dabei, aber die einzelnen Stücke gehen dem Spieler auch nicht gleich auf den Keks. Gut gefallen können auf jeden Fall die Soundeffekte, die immer auf die jeweilige Murmel angepasst wurden und auch aus dem Lautsprecher der Wii-Mote ertönen.
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| ° Fazit
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"Kororinpa" hat als Geschicklichkeitsspiel viel Potenzial, denn es macht durchaus Spaß, seine unterschiedlichen Murmeln durch die Levels zu manövrieren. Gerade wenn man kurzzeitig etwas Entspannung sucht und ein schnelles Spielchen wagen möchte, scheint der Titel perfekt zu sein. Leider nagen der geringe Spielumfang und die teils etwas zu sehr auf Glück designten Levels doch deutlich am Spielspaß. Hier wird dem Zocker beim Konkurrenzprodukt "Mercury Meltdown Revolution" in beiden Punkten mehr geboten, so dass im Zweifelsfalle "Kororinpa" im Regal liegen bleiben sollte. "Kororinpa" bleibt dennoch ein unterhaltsamer Titel mit viel Pozential nach oben, den Fans des Genres in jedem Fall testen sollten.
In diesem Sinne...
Stay dark!
The-Murmel-Master
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen von einer riesigen Murmel überrollt werden... ;)
Shake Heads!
17 Bewertungen, 7 Kommentare
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14.11.2008, 09:10 Uhr von warismoney
Bewertung: sehr hilfreichSchönes Weekend wünsch ich dir. lG, Dominique
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06.11.2008, 17:58 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichganz liebe Grüße Werner
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06.11.2008, 14:01 Uhr von stefan103
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht, GRUSS
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06.11.2008, 12:25 Uhr von 1simsgirl
Bewertung: sehr hilfreichSH von mir fuer dich LG M elissa
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06.11.2008, 11:11 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichPrima Bericht, liebe Grüße
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05.11.2008, 23:53 Uhr von racheane
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht, lg. Ane
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05.11.2008, 23:14 Uhr von senora
Bewertung: sehr hilfreichEinen schönen Abend. LG
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