Der Professor (gebundene Ausgabe) Testbericht

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- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von JustOliver
Langweilig
Pro:
Idee, Modernes Thema
Kontra:
Viele unnötige Längen
Empfehlung:
Nein
Irgendwie hatte mich dieses Buch schon mehrmals beim Kramen auf diversen Büchertischen angelacht, nicht zuletzt deshalb, weil sich auch der Teaser auf dem Bücherrücken durchaus interessant liest. Somit konnte ich beim letzten Besuch bei Jokers dann auch nicht mehr widerstehen und griff letzten Endes beherzt zu.
ALLGEMEINE DATEN
560 Seiten
Erschienen im Knaur Verlag
ISBN-10: 3426500701
ISBN-13: 978-3426500705
Original: What Comes Next
EUR 10,99
HANDLUNG
Adrian, verwitweter und pensionierte Professor bekommt von seinem Arzt eine bedrückende Diagnose. Er leidet unter einer seltenen Krankheit, die Alzheimer sehr ähnelt, aber dramatisch schneller verläuft. Somit werden die ersten Störungen, die er in seiner Wahrnehmung in den letzten Tagen festgestellt hat, sich zügig beschleunigen. Als er auf dem Weg nach Hause ist, sieht er unweit seines Hauses ein junges Mädchen, die ihm aufgrund ihres bestimmten Schrittes auffällt. Dann sieht er einen Lieferwagen, der neben dem Mädchen stoppt und kurz drauf mit quietschenden Reifen anfährt. Und das Mädchen ist verschwunden. Verunsichert durch seine Diagnose ist er zunächst nicht sicher, was er da gerade gesehen hat. Doch nach einigem Zögern informiert er die Polizei. Da ihn aber zusätzlich noch sein Gewissen plagt, weil er sich Vorwürfe macht, eine Entführung nicht unterbunden zu haben, begibt er sich allein auf die Suche nach dem Mädchen. Dabei hilft ihm eine Kappe, die er an der Stelle des Vorfalls gefunden hat. Und er findet auch die Eltern, die ihre Tochter vermissen. Jedoch wird der Fall des vermissten Mädchens bislang lediglich als Ausrissversuch behandelt, da dies in der Vergangenheit schon des Öfteren vorgekommen ist. Und die zuständige Detective ist auch skeptisch ob der Schilderungen des alten Manns. Also setzt Adrian seine Suche nach dem Mädchen fort, unterstützt von Halluzinationen von seiner verstorbenen Frau, seinen verstorbenen Bruder und seinem verstorbenen Sohn.
MEINE EINDRÜCKE
Der Klappentext liest sich super interessant, was mich ja letzten Endes auch dazu bewogen hat, das Buch zu kaufen. Und die Grundidee mit dem verwirrten Professor, der seinen Wahrnehmungen nicht mehr traut, aber Zeuge eines Verbrechens wird, finde ich auch super interessant. Und auch die Entwicklung, die die Entführung von Jennifer nimmt, nimmt eine spannende und moderne Wendung, so dass eigentlich die Basis für eine gute Story gelegt ist. ABER: Diese gute Ausgangssituation wird durch die Umsetzung total zunichte gemacht. Zunächst sind die Halluzinationen von Adrian einfach nur verwirrend und eigentlich auch gänzlich überflüssig. In unterschiedlichen Situationen helfen ihm seine „Erscheinungen“ weiter und leiten ihn durch seine Ermittlungen. Hierbei kommuniziert er unentwegt mit ihnen, was ich grundsätzlich schon mal völlig schwachsinnig finde. Was aber eigentlich noch viel schlimmer ist, ist der Umstand, dass er in der Kommunikation mit seinen Halluzinationen sein Leben und seine Beziehung zu dem jeweiligen „Gegenüber“ aufarbeitet. Soll heißen, er entschuldigt sich in langen Ausführungen bei seiner Frau für Versäumnisse ihrer Ehe oder versucht dem Selbstmord seines Bruders auf den Grund zu gehen. Das mag zwar für den einen oder anderen interessant sein, hat für mich aber in einemThriller in der gebotenen Ausführlichkeit nichts zu suchen. Das wird dadurch noch schlimmer, dass auch die ermittelnde Vertreterin der Polizei durch Selbstzweifel und private Probleme geplagt ist, die auch teils in epischer Breiter dargestellt werden. So kann ich mich an zwei Kapitel hintereinander erinnern, in denen eigentlich gar nichts passiert, was die Handlung voran bringt, sondern in denen lediglich die privaten Themen der beiden dargestellten Personen dargelegt werden. Dadurch bekommen die Figuren zwar mehr Profil, aber die Handlung kommt einfach nicht voran und Spannung will so schon mal gar nicht aufkommen. Das ist sooo langweilig, dass ich es eigentlich gar nicht beschreiben kann und das ich mich nach wie vor dafür bewundere, dass ich das Buch geschafft habe. Dies ist eigentlich auch der Hauptkritikpunkt an dem Buch. Nämlich, dass es durch Nebenhandlungen und epische Abschweifungen unendlich in die Länge gezogen wird und somit einfach nur schlecht zu lesen ist. Weitere Mängel weist das Buch eigentlich nicht auf. Logikfehler in der Handlung kann ich nicht ausmachen und die verwendete Sprache ist eigentlich unproblematisch, so dass es für jedermann einfach zu lesen sein sollte.
30 Bewertungen, 14 Kommentare
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31.03.2013, 14:27 Uhr von Juri1877
Bewertung: sehr hilfreichich bin eh eher der hörbuchfan :-)
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31.03.2013, 09:30 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris
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16.03.2013, 11:43 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichich mag keine langweiligen bücher-guter bericht
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06.01.2013, 09:44 Uhr von Lucky130
SH & LG!
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20.12.2012, 07:27 Uhr von sigrid9979
Bewertung: besonders wertvoll..... Liebe Grüße Sigrid ....
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19.12.2012, 23:07 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße KATJA
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19.12.2012, 22:51 Uhr von mausi1972
Bewertung: besonders wertvollGut gemacht Grüße Marion
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19.12.2012, 22:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichToll vorgestellt. LG und eine schöne Restwoche.
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19.12.2012, 22:08 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund liebe grüße
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19.12.2012, 21:19 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~*
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19.12.2012, 21:05 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSh und liebe Grüße.
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19.12.2012, 20:27 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichGrüße von Annabelle
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19.12.2012, 19:59 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichSh von mir. Mona
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19.12.2012, 19:58 Uhr von Ziller1111
Bewertung: sehr hilfreichSehrHilfreich! Schau bei mir auch mal rein' :)
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