pruegelpause.lycos.de/ Testbericht

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Erfahrungsbericht von cfmax

Ich verhau dich!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich zahlreiche Berichte über diese Seite bei Ciao als aktuellste Erfahrungsberichte gesehen habe, sie aber aufgrund von mangelndem Interesse nie gelesen habe, kam ich eines Tages schließlich doch dazu, einen Bericht darüber zu lesen. Da ich an dieser Stelle aber nicht zu viel werben will – und ehrlich gesagt auch gar nicht mehr genau weiß, wer diesen Bericht geschrieben hat – nur so viel: Es machte mich neugierig, warum so viele Leute über diese Seite schreiben. Und, total bekannt kann sie ja nicht sein, sonst würde ich sie kennen. Also muss sie gut sein!

Also, ab nach http://pruegelpause.lycos.de. An dem Namen lässt sich unschwer erkennen, dass diese Seite zu Lycos gehört. Und so kommt sie auch daher. Im typischen Schwarz-gelben, mittelmäßig übersichtlichem Design.

Macromedia Flash 5 hatte ich schon installiert (wenn man Flash programmiert, muss man auch Flash haben – siehe Flash-Bericht), deswegen stellte dies keine weitere Hürde für mich dar. Wer aber noch nicht ganz so auf dem mittlerweile Webstandart ist, sollte sich unter www.macromedia.com den kostenlosen Player herunterladen.

Schön, dass die Anmeldung so einfach ist. Entweder man findet (so wie ich) seinen Weg einfach selbst zu der Seite, dann kann man sich mit der Angabe des Namens, der eMail und des Passworts registrieren. Oder man wird geworben. Das geschieht einfach, indem ein User einem Nicht-User eine Herausforderung zusendet, die ihn gleichzeitig als Werber angibt. Der Empfänger kämpft dann gegen seinen Werber und meldet sich danach mit demselben Formular an. Wozu das werben an sich noch gut ist, werde ich später erklären.


Das Spiel selbst ist sehr einfach. Unabhängig davon, ob man der Herausforderer ist, oder ob man herausgefordert wurde, ist die erste Option beim Kampf die Wahl des Kämpfers. Zur Verfügung stehen hier „Der Schneemann“, „Die Ratte“, „Der schräge Alte“, „Die TechnoBabe“ und „Der KungFu-Kämpfer“. Sie alle unterscheiden sich nur im Aussehen und in der Optik der ausgeführten Aktionen. Auf den tatsächlichen Schaden jedoch hat das keine Auswirkungen. Keiner dieser Kämpfer hat spezielle Fähigkeiten. Ich empfehle zwar jedem spaßeshalber alle mal durchzuprobieren, dennoch sollte man sich erkennungsmarkenbedingt dann doch auf einen Kämpfer festlegen. Ich habe mich für den Schneemann entschieden – er ist der coolste (hihi) von allen, und schließlich soll er ja zu mir passen *grins*.

Man kann dann seine Angriffstechnik auswählen. Auf 6 Felder kann man hohe, mittlere und untere Schläge, sowie eine spezielle Angriffstechnik verteilen. Die seziellen Techniken müssen erst „freigeworben“ werben. Erst wenn man fünf neue Mitglieder geworben hat, steht einem die letzte und beste spezielle Technik zur Verfügung. Der Zaubertrank. Welch ein Glück, dass ich schon fünf Leute geworben habe....

Dannach wählt man (ebenfalls 6 mal) jeweils eine der drei Verteidigungsmöglichkeiten aus. Es ist nicht möglich spezielle Angriffstechniken zu verteidigen.

Als allerletztes gibt man seinen Siegesschrei ein. Hier empfielt sich natürlich etwas, das nicht zu neutral ist, wie „Mal gucken, wer gewinnt“(was eh Schwachsinn ist, da es nach dem Kampf erscheint). Wirkung zeigen hier Sprüche wie „Na, du kleine Looser-Dampfnudel!“, damit sich der Gegner gleich mal doppelt über seine Niederlage ärgern kann....

Doch, wer gewinnt hängt von vielen Faktoren ab. Zunächst einmal hat natürlich der Herausforderer wieder einen Vorteil. Er darf beginnen und hat somit auch die Möglichkeit eine Runde früher (bei gleichstarken Gegnern) den Kontrahenten zu erledigen. Wenn nun einer der beiden seinen voreingestellten Schlag ausführt, wehrt der Andere mit der ebenfalls voreingestellten Technik ab. Sollten Schlag und Abwehr dieselbe „Höhe“ haben, kann der Angreifer keinen Schaden ausüben und der Andere ist mit Schlagen dran. Sollte jedoch der Schlag nicht abgewehrt werden können, wird dem Getroffenen je nach Intensität des Schlages Energie abgezogen. Auch hier folgt der Angriff des Verteidigers.

Der Kampf geht solange bis einer der beiden Kämpfer am Boden liegt. Sollte dies bis Ablauf der Zeit (Verbrauchen der seches Aktionsfelder) nicht der Fall sein, gewinnt der mit der höheren verbliebenen Energie.

Direkt nach einem Kampf erhält man, unabhängig davon, ob man gewonnen oder verloren hat, eine Statistik über den Kampf und den Verdienst und die Möglichkeit eine Revanche zu Fordern. Hier gewinnt man auch je nach Stärke des Gegners Punkte und Münzen. Während letztere für den Kauf von speziellen Angriffstechniken dienen, sind erste die meiner Meinung nach wichtigeren. Mit einer bestimmten Anzahl Punkten steigt man in den nächsthöheren Rang auf und hat damit die Möglichkeit zwei Statuspunkte auf Energie (am Anfang 12) oder einen der Schläge (am Anfang jeweils 2) zu verteilen.


Die Hauptseite ist mittelmäßig übersichtlich. Obwohl sie nur aus einer Statistik über den eigenen Charakter, einer Herausforderungstabelle und sechs gut gekennzeichneten Buttons besteht, verscrollt man sich hier mit zunehmenden Herausforderungen.


Als großes Pro ist dem Spiel anzurechnen, dass man nicht gleichzeitig mit seinem Gegner OnLine sein muss, um gegen ihn zu kämpfen. Man sendet seine Herausfoderung und er geht, sobald er Zeit hat, auf diese ein. Allerdings empfinde ich es als unfair, dass der Herausforderer immer den ersten Schlag hat. So schrecke ich ganz klar vor der Annahme von Herausforderungen ab und forder lieber selbst heraus. Vielleicht wäre hier ein Zufallsgenerator hilfreich.

Die Grafik ist hier recht lustig und ansehnlich. Dank DSL habe ich auch mit den Flash-Ladezeiten kein Problem. Diese sollten aber auch für 56k-er kein Hindernis darstellen.

Etwas Schade, dass bei dem Spiel keine neuen Effekte mehr hinzukommen wie z.B. dass man sich neue Kämpfer freispielt oder ähnliches. So verliert es sehr schnell seinen Reiz. Dennoch gehe ich manchmal hin und spiele gegen meine Stammgegner.

Da der Lycosserver manchmal und meiner Meinung nach zu ot überlastet ist, vergebe ich eine 3. Das Spiel selbst bleibt aber gut – leider kein Klassiker, sondern nur ein Kurzspielspaß.

Hugh, ich habe gesprochen.

6 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Noony1976

    28.03.2002, 22:03 Uhr von Noony1976
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich hab da voll verloren.. *grrr* Grüssle, Noony