sven-kommt.de Testbericht
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Erfahrungsbericht von ritasport
Sven ist ja sooo niedlich!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das Spiel, auch genannt „Sven kommt“, wurde von der Phenomedia AG (derselben, die auch das Moorhuhn verbrochen hat) 2002 gestaltet und ist kostenlos bei www.bild.de zu bekommen. Es ist 5,38 MB groß und das bedeutet, daß ich es mit meiner LAN-Verbindung zwar innerhalb von etwa 2 Minuten hatte, aber bei einem 56 er Modem kann das schon mal seine 20 Minuten dauern.
In dem Spiel ist man selbst das schwarze Schaf Sven, dessen Aufgabe es ist, alle weißen Schafe der Herde zu beglücken. Dem sind natürlich einige Hindernisse in den Weg gestellt worden. So gibt es denn dann den Schafhüter und seinen Hund Wötan, die nichts anderes im Sinn haben, als Sven zu verprügeln. Außerdem sind die weißen Schafe teilweise recht anspruchsvoll und Sven muß sich richtig ins Zeug legen. Aber glücklicherweise hat Sven einige Hilfen in Gestalt von Pilzen, Pfützen, in denen man sich verstecken kann und sogar von Außerirdischen.
Lädt man das Spiel, so landet man zuerst auf der Hauptmenüseite. Diese ist eine grüne Wiese auf der ab und zu mal ein Schaf vorbeispaziert. Dazu gibt es eine heitere Melodie, die sehr gut passt und irgendwie witzig wirkt, allerdings glaube ich, wenn die Melodie ständig laufen würde, würde ich verrückt werden.
Man hat vier Unterpunkte: Spielstart, Anleitung/Steuerung, Highscore und beenden. Start und beenden muß ich glaube ich nicht erklären.(Obwohl ich dieses Bild einfach niedlich finde, das kommt, wenn man das Spiel beendet: Sven liegt auf einem Kissen, reibt sich den Bauch und wirft dem Spieler einen Schmatzer zu!) Auf der Highscoreliste werden die fünf besten Spieler aufgeführt (natürlich vorbelegt mit lauter nordischen Namen und geringer Punktanzahl, so daß diese Namen bald aus der Liste verschwunden sind!)und unter Anleitung/Steuerung kann man auf der einen Seite das Ziel des Spieles nachlesen, aber man kann auch seine Steuerung selbst einstellen. Das finde ich sehr praktisch. Voreingestellt sind die Pfeiltasten für die Bewegungen und die Leertaste zum Beglücken der weißen Schafe.
Das Spiel geht über fünf Level. Mit jedem Level wird der Schwierigkeitsgrad etwas höher, allerdings nicht sehr viel. Es werden immer mehr Schafe, die beglückt werden wollen und immer leichter verärgert sind und der Hund kommt seltener zur Ruhe, so daß man viel auf der Flucht ist.
Der Monitor zeigt eine grüne Wiese mit Blumen, Büschen, Pfützen, Schafen, Schäfer und Hund und dies ist das gesamt Spiel, also man verlässt nie den Bildschirm.
Man beglückt ein Schaf, indem man (wenn man die Voreinstellung lässt) die Leertaste schnell hintereinander drückt. Ist das Schaf bei guter Laune (symbolisiert durch eine strahlende Sonne über dem Kopf), dann geht das relativ schnell, die Sonne wird zu einem Herzen und das Schaf verschwindet im siebten Himmel. Hat das Schaf aber ein kleines Wölkchen vor der Sonne oder ist die Sonne gar schon verschwunden, so braucht Sven etwas länger zum Beglücken (und in dieser Zeit ist der Hund bestimmt schon nahe gekommen!). Ganz besonders ernst wird es für Sven, wenn das weiße Schaf schon eine Gewitterwolke über dem Kopf schweben hat. Dann läuft es teilweise einfach zwei Schritte davon oder es verwandelt sich in einen kleinen roten Schafteufel, der Sven dann unbedingt auf die Hörner nehmen will. Da sollte man dann schleunigst abhauen, ansonsten wird man gebraten. Das kostet einen zwar kein Leben (davon hat man anfangs drei Stück), aber es kostet Zeit und der Hund ruht nicht! Gebraten wird man auch, wenn die Gewitterwolke über den Köpfen der Schafe schon Blitze ablässt, dann sollte man davon absehen, dieses Schafe jetzt beglücken zu wollen und lieber noch etwas warten.
Die Schafe stehen ziemlich durcheinander auf der Wiese und Sven kann sie aber nur von hinten beglücken (wie das nun mal bei Schafen so ist!) Steht er allerdings neben einem Schaf, so kann man trotzdem die Leertaste betätigen und Sven beginnt mit einem Pfiff und einem Hinternwackeln das Schaf zu betören. Das klappt auch ganz gut und das Schaf dreht ihm irgendwann den Hintern zu und Sven kann loslegen. Allerdings dauert das ziemlich lange, so daß er das wirklich nur im Notfall machen sollte, ansonsten ist der Hund mal wieder schneller!
Das nächste Level erreicht man automatisch, wenn alle Schafe beglückt wurden.
Besondere Hilfsmittel sind verschiedene Pilze. Sie tauchen hin und wieder auf und können eingesammelt werden, indem Sven einfach darüber läuft.
Schillernde Pilze sind meist positiver Natur. Manchmal veranlassen sie, daß alle Schafe wieder bessere Laune haben, sie können Sven aber auch sehr schnell laufen lassen, ihm einen Heiligenschein verpassen (dann kann er die Schafe besonders schnell beglücken) und in wenigen Fällen gibt es sogar ein Extraleben. Leider sieht man es den Pilzen nicht an, welche dieser Funktionen sie haben. Dann gibt es noch ganz schwarze Pilze. Diese sorgen dafür, daß alle Schafe eine miserable Laune bekommen (und zwar eine schwarze Wolke, so daß man die Sonne gar nicht mehr sieht). Graue Pilze hingegen verändern die Laune, so daß zwar auch eine Wolke da ist, aber wenigstens die Sonne noch zu sehen ist. Insofern sind diese Pilze nützlich, wenn man zufälligerweise einen schwarzen Pilz eingesammelt hat, stören aber, wenn man die Schafe durch einen schillernden zu guter Laune verholfen hat.
Außerdem gibt es noch die Fliegenpilze, die Sven immer schnell werden lassen (aber Vorsicht, dann reagiert auch die Steuerung nicht mehr so langsam!) und rote Blumen, die alle Schafe guter Laune werden lassen.
Um dem Hund oder dem Schäfer zu entkommen, gibt es drei Pfützen und das Meer. Läuft man hinein, so kann der Hund (oder der Schäfer) nicht folgen und man selbst taucht an einer anderen Stelle des Bildschirms auf. Das ist ziemlich praktisch, allerdings wenn man auftaucht dauert es ein wenig ehe man sich wieder bewegen kann und manchmal taucht man genau vor dem Schäfer auf und kann nicht wegrennen. Man kann aber auf diese Weise auch den Hund von den Schafen weglocken. Man bleibt einfach vor einer Pfütze stehen, die möglichst weit entfernt von dem Schaf ist, auf das man es abgesehen hat und wartet, bis der Hund kommt. Kurz vorher geht man dann in die Pfütze und taucht woanders wieder auf und der Hund braucht eine Weile, bis er das kapiert.
Eine weitere Hilfe sind die Außerirdischen, die im dritten und vierten Level auf eine (oder auch zwei) Stippvisite vorbeikommen. Sie fliegen in einem Ufo über die Wiese, von dem man nur den Schatten sieht, suchen sich ein Schaf aus und beamen es an Bord. Läuft man in den Beamstrahl und bleibt dort stehen, so wird man selbst auch mit hochgezogen und kurze Zeit später als grünes Spaceschaf mit roten Augen wieder ausgespuckt. In diesem Zustand ist man wieder sehr viel schneller als der Hund und auch das Beglücken klappt oft auf Anhieb. Leider muß man sich erst an die schnelle Tastatur gewöhnen, so daß mich am Anfang dann oft der Hund erwischt hat.
Wird man vom Hund oder dem Schäfer erwischt, so verliert man ein Leben. Wie schon gesagt, am Anfang hat man drei davon, es gibt aber jede Menge Möglichkeiten, weitere zu bekommen. Wie viele Leben man hat sieht man in der linken unteren Ecke an den Köpfen von Sven, die dort sind.
Leben kann man zum einen durch die schillernden Blumen bekommen und zum anderen dadurch, daß man viele Schafe in einer kurzen Zeit beglückt, ohne dazwischen in eine Pfütze zu springen. Es lohnt sich also, auch mal einen Bogen um den Hund zu laufen, bevor man wieder in einer Pfütze Zuflucht sucht!
Auch dieses Spiel wird auf Zeit gespielt. Für jedes Leben hat man eine Minute dreißig Sekunden Zeit, ansonsten verpufft Sven und muß ein neues Leben in Anspruch nehmen. Allerdings bekommt er für jedes Schaf, daß er beglückt hat noch mal 10 Sekunden extra, so daß man eigentlich jedes Level mit einem Leben schaffen kann.
Ziel des Spiels ist es, möglichst alle fünf Level durchzuspielen und viele Punkte zu sammeln. Punkte bekommt man für jedes beglückte Schaf, für einige Pilze und auch für beglückte Meerjungfrauenschafe, die hin und wieder aus dem Meer kommen und denen der Sinn ebenfalls nach Svens Können steht. Die Meerjungfrauenschafe lassen sich allerdings nicht anbaggern, so daß Sven in der richtigen Position sein muß um sie zu beglücken. Werden sie von Sven zu lange nicht beachtet, verschwinden sie einfach wieder.
Ich selbst finde das Spiel sehr witzig. Es macht viel Spaß und es ist endlich mal kein Spiel, bei dem es um Mord und Totschlag geht (sondern eher um das Gegenteil!). Trotzdem glaube ich, daß ich es nicht so lange spielen werde wie Moorhuhn. Der Suchtfaktor ist einfach nicht so hoch. Daran ist sicherlich auch die Zeit schuld. Bei Moorhuhn war die Zeit einfach nach 90 Sekunden um, da gab es (so gut ein) keine Möglichkeit der Verlängerung. Wenn man Sven kommt anfängt, braucht man auf jeden Fall länger für ein Spiel und beendet das Spiel damit auch eher mal. Trotzdem ist die Idee wirklich gut!
Man muß sich erst einmal an die Steuerung und die Grafik gewöhnen, aber ich finde, das geht relativ schnell. (Die Grafik werde ich jetzt hier nicht näher beschreiben, da ich nicht genau weiß, wie man das nennen soll. Am besten, man sieht sich das selbst mal an!)
Aber auf jeden Fall hat das Spiel bei mir fünf Sterne verdient, denn es ist ein nettes kleines Spiel für Zwischendurch und ein guter Nachfolger für das Moorhuhn (auch wenn Sven das Moorhuhn nicht toppen kann!)
Jetzt noch vielen Dank für das Lesen, dieser Bericht ist ja doch sehr lang geworden.
Es wäre schön, wenn ich ein paar Kommentare kriegen würde, was ich noch alles vergessen habe oder was man sonst noch schreiben könnte!
35 Bewertungen, 11 Kommentare
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10.03.2002, 18:26 Uhr von robertö
Bewertung: sehr hilfreichDas Spiel ist echt geil!
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06.03.2002, 01:45 Uhr von AfuRa
Bewertung: sehr hilfreichMag des Spiel eigentlich gar nicht. erinnert etwas, aber nur etwas, an Chicken Poppen *gg*
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04.03.2002, 10:23 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichirgendwie iss das spiel seltsam...und die steuerung ebenfalls....blöde isometrie*ggg* der beitrag iss nichtsdestotrotz gut geschrieben! gruß arne
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01.03.2002, 23:52 Uhr von pepsiman
Bewertung: sehr hilfreichIch hab so meine Probleme mit der Steuerung.
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01.03.2002, 23:41 Uhr von Zarah24
Bewertung: sehr hilfreichVon dem Spiel habe ich gelesen, also die Grafik soll ja sehr niedlich sein
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28.02.2002, 20:44 Uhr von MOFFt
Bewertung: sehr hilfreichAlso Moorhuhn kommts lang nicht nach ... ganz witzig, aber schnell fad ... super bericht ... cu MOFFt
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28.02.2002, 20:42 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichMuss ich mir auch mal runterladen - scheint lustig zu sein. gruß vom alias
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28.02.2002, 20:41 Uhr von Babba
Bewertung: sehr hilfreichSuper ausführlich beschrieben.
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28.02.2002, 20:38 Uhr von NuclearIce
Bewertung: sehr hilfreichIch mag das Spiel nicht, ist langweilig...C-ya NuclearIce
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28.02.2002, 20:36 Uhr von madhead
Bewertung: sehr hilfreichDa kann ich nur sagen: "Detr Sven kommt...!" Madhead
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28.02.2002, 20:35 Uhr von kulosa
Bewertung: sehr hilfreichDank Deines Berichts werde ich das Spiel nochmal probieren. mfg Jan
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