trendscan.de Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von andrea-hh
Mit ein paar Klicks Gutscheine abstauben
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Immer auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Kosten meiner Leselust etwas in Grenzen zu halten, bin ich bei Trendscan gelandet.
Trendscan ist ein Unternehmen, das sich mit Umfragen zu allen möglichen Themen beschäftigt. Der Aufwand für die zu beantwortenden Fragen wird mit Trendchips – das ist hier die „Hauswährung“ – belohnt.
Nach dem schnellen Aufruf der Seite können wir wählen, ob wir die Inhalte lieber in deutsch, englisch oder türkisch auf unserem Bildschirm haben möchten. Die Internet-Nutzer werden hier zunächst in Jugendliche bis 17 Jahre (Youth) und Erwachsene ab 18 (Adult) eingeteilt. In einer dieser beiden Kategorien muss man sich zunächst anmelden, um Trendscan aktiv nutzen zu können.
Natürlich kann man sich zuvor erst einmal informieren, wer Trendscan überhaupt ist, was man hier tun muss, was man dafür bekommt, wie die Spielregeln aussehen und was mit den Daten passiert. Hierzu klappt man einfach eines der beiden Menüs „Youth“ oder „Adult“ auf.
Die Anmeldung beinhaltet eine Reihe Fragen, angefangen von soziodemographischen Angaben (also Alter, Anschrift, Familienstand, Anzahl der Kinder usw.). Eine der Fragen bezieht sich auch auf das Netto-Einkommen. Diese Frage beantwortet nicht jeder so gern, daher ist es vielleicht interessant zu wissen, dass man bei Trendscan auch „Keine Angabe“ auswählen kann. Das ist nämlich nicht bei allen Umfrageunternehmen so, einige verlangen diese Angabe zwingend. Neben allgemeinen Angaben zur Person möchte Trendscan auch ein paar Dinge über Eure Gewohnheiten wissen: ob ihr ein Handy habt, wie euer Onlineverhalten und die Ausstattung eures PC aussieht und mit welchen Sportarten und Hobbies ihr euch beschäftigt. Natürlich braucht ihr auch noch einen Benutzernamen (das ist der Einfachheit halber eure Mailadresse) und ein Passwort. Man darf sich natürlich nur einmal anmelden.
Diese Daten dienen vor allem dazu, euch in Zielgruppen einzuordnen. Wenn ein Mobilfunkanbieter z.B. Erfahrungen von Handynutzern abfragen möchte, kann Trendscan die handylosen Teilnehmer ja gleich ausklammern.
Wie jedes seriös arbeitende Unternehmen aus der Marktforschung muss sich Trendscan an die Datenschutzrichtlinien halten. So werden keine Daten an Dritte weitergegeben, und die Umfragen finden anonymisiert, also losgelöst von den persönlichen Daten statt. Die Umfrageergebnisse werden i.d.R. nach allgemeinen Zielgruppenkriterien (Alter, Geschlecht, Interessen etc. sortiert. Die Unternehmen, die Umfragen in Auftrag geben, sind an Euch persönlich auch gar nicht interessiert, es geht hier vielmehr darum, allgemeine Trends zu erkennen oder Meinungen abzufragen. Die ängstlichen unter Euch werfen am Besten gleich die Kreditkarte weg – denn auch solche Daten über Euer Kaufverhalten werden gesammelt, ausgewertet, teilweise auch vermarktet – oder was habt ihr gedacht? Kreditkarte, Payback, Kundenkarte, Bonussysteme oder Onlinekauf – ihr hinterlasst Spuren. Hier bekommt Ihr was dafür, woanders nicht immer.
Meine letzte Umfrage war z.B. zum Thema Pflegewirkstoffe für Körperlotion. Man wollte wissen, welchen Inhaltsstoffen (z.B. Mandelmilch, Rosenöl etc.) ich eine besonders hohe pflegende Wirkung zuschreibe und welchen weniger hohe, und welche Stoffe meine Favoriten sind. Vermutlich möchte eine Firma eine neue Lotion auf den Markt bringen und wissen, welche Stoffe die Kunden eher zum Kauf animieren und welche eher nicht. Die Umfrage hat mich ca. 10 Minuten Zeit gekostet und wurde mit 70 Trendchips vergütet. Keine schlechte Sache, wenn man schon bei 300 Trendchips einen Gutschein erhalten kann.
Zu den Umfragen wird man per Mail eingeladen. Trendscan ist nicht verpflichtet, Euch zu einer bestimmten Anzahl Umfragen einzuladen, und ihr seid nicht verpflichtet, an allen Umfragen teilzunehmen. Wenn Ihr jedoch auch nach der fünften Einladung nicht an einer Umfrage teilnehmt, geht Trendscan davon aus, dass ihr kein Interesse mehr habt und löscht euch aus der Datenbank. Wenn ihr eine Mail bekommt, steht die Umfrage einige Tage zur Verfügung. In der Regel werden jedoch nur eine bestimmte Anzahl Teilnehmer benötigt. Wartet ihr also bis zum letzten Tag, kann es sein, dass die Umfrage bereits abgeschlossen ist. Wenn Ihr teilnehmen wollt, klickt einfach den Link in der Mail, loggt euch ein, und wenn ihr nicht zu lange gewartet habt, ist dort ein Button „zur Umfrage“ zu finden. Ist kein Button da, dann wart ihr zu spät dran.
Im Schnitt bekomme ich eine bis zwei Einladungen pro Monat. Meine höchste Vergütung bisher waren 70, die niedrigste 5 Trendchips. Länger als 15 Minuten dauern die Umfragen normalerweise nicht. 5 Trendchips bekommt man z.B. dann, wenn nach den ersten ein bis zwei Fragen feststeht, dass ihr nicht zur gesuchten Zielgruppe gehört oder ihr in einer „falschen“ Branche arbeitet.
Unter „Konto“ kann man jederzeit sehen, wie viele Trendchips ihr gesammelt habt.
Ihr habt 300 Trendchips? Das entspricht einem Gegenwert von 15 Euro. Wohin jetzt damit?
Wer ein gutes Werk tun möchte, kann seine Trendchips spenden, und zwar an „Ärzte ohne Grenzen“. Diese Organisation hilft weltweit Menschen in Not sowie Katastrophenopfern oder Opfern von bewaffneten Konflikten.
Oder man tauscht die Chips gegen Gutscheine der folgenden Partner ein:
• Cyber-CD – hier kann man aus 1,2 Millionen CDs sowie Postern zu Filmen, Games etc. wählen. Cyber CD nimmt Versandkosten (für Trendscan-Mitglieder vergünstigt 2,07 Euro)
• Amazon – Bücher, CDs, Video, DVD, Elektronik, Spiele und mehr. Ab 20 Euro vesandkostenfrei.
• Florito – lasst Blumen sprechen (bzw. schicken). Versandkosten für Trendscan Teilnehmer: 2,50 statt 4,75 Euro.
• Cadooz – die Gutschein-Wundertüte. Hier gibt es Gutscheine für Essen, Kino, Kleidung, Bücher, Kosmetik etc... Schaut am Besten selbst nach, da ist sicher für jeden was dabei.
Zum Einlösen der Trendchips genügt eine Mail an Trendscan, in der ihr angebt, was ihr dafür haben wollt. Der Gutschein-Code ist i.d.R. nach 2 Tagen in eurer Mail-Post.
Zur reinen Unterhaltung bietet Trendscan dann noch eine In & Out Liste, die man selbst mitbestimmen kann, sowie „Sagen Sie mal“. Hier kann man seine Meinung zu einem vorgegebenen Thema abgeben, in dem man eine von mehreren Antworten auswählt – zum Spaß, eine Vergütung gibt es hierfür nicht, aber das ist ja auch nur ein Klick.
© A-HH
Trendscan ist ein Unternehmen, das sich mit Umfragen zu allen möglichen Themen beschäftigt. Der Aufwand für die zu beantwortenden Fragen wird mit Trendchips – das ist hier die „Hauswährung“ – belohnt.
Nach dem schnellen Aufruf der Seite können wir wählen, ob wir die Inhalte lieber in deutsch, englisch oder türkisch auf unserem Bildschirm haben möchten. Die Internet-Nutzer werden hier zunächst in Jugendliche bis 17 Jahre (Youth) und Erwachsene ab 18 (Adult) eingeteilt. In einer dieser beiden Kategorien muss man sich zunächst anmelden, um Trendscan aktiv nutzen zu können.
Natürlich kann man sich zuvor erst einmal informieren, wer Trendscan überhaupt ist, was man hier tun muss, was man dafür bekommt, wie die Spielregeln aussehen und was mit den Daten passiert. Hierzu klappt man einfach eines der beiden Menüs „Youth“ oder „Adult“ auf.
Die Anmeldung beinhaltet eine Reihe Fragen, angefangen von soziodemographischen Angaben (also Alter, Anschrift, Familienstand, Anzahl der Kinder usw.). Eine der Fragen bezieht sich auch auf das Netto-Einkommen. Diese Frage beantwortet nicht jeder so gern, daher ist es vielleicht interessant zu wissen, dass man bei Trendscan auch „Keine Angabe“ auswählen kann. Das ist nämlich nicht bei allen Umfrageunternehmen so, einige verlangen diese Angabe zwingend. Neben allgemeinen Angaben zur Person möchte Trendscan auch ein paar Dinge über Eure Gewohnheiten wissen: ob ihr ein Handy habt, wie euer Onlineverhalten und die Ausstattung eures PC aussieht und mit welchen Sportarten und Hobbies ihr euch beschäftigt. Natürlich braucht ihr auch noch einen Benutzernamen (das ist der Einfachheit halber eure Mailadresse) und ein Passwort. Man darf sich natürlich nur einmal anmelden.
Diese Daten dienen vor allem dazu, euch in Zielgruppen einzuordnen. Wenn ein Mobilfunkanbieter z.B. Erfahrungen von Handynutzern abfragen möchte, kann Trendscan die handylosen Teilnehmer ja gleich ausklammern.
Wie jedes seriös arbeitende Unternehmen aus der Marktforschung muss sich Trendscan an die Datenschutzrichtlinien halten. So werden keine Daten an Dritte weitergegeben, und die Umfragen finden anonymisiert, also losgelöst von den persönlichen Daten statt. Die Umfrageergebnisse werden i.d.R. nach allgemeinen Zielgruppenkriterien (Alter, Geschlecht, Interessen etc. sortiert. Die Unternehmen, die Umfragen in Auftrag geben, sind an Euch persönlich auch gar nicht interessiert, es geht hier vielmehr darum, allgemeine Trends zu erkennen oder Meinungen abzufragen. Die ängstlichen unter Euch werfen am Besten gleich die Kreditkarte weg – denn auch solche Daten über Euer Kaufverhalten werden gesammelt, ausgewertet, teilweise auch vermarktet – oder was habt ihr gedacht? Kreditkarte, Payback, Kundenkarte, Bonussysteme oder Onlinekauf – ihr hinterlasst Spuren. Hier bekommt Ihr was dafür, woanders nicht immer.
Meine letzte Umfrage war z.B. zum Thema Pflegewirkstoffe für Körperlotion. Man wollte wissen, welchen Inhaltsstoffen (z.B. Mandelmilch, Rosenöl etc.) ich eine besonders hohe pflegende Wirkung zuschreibe und welchen weniger hohe, und welche Stoffe meine Favoriten sind. Vermutlich möchte eine Firma eine neue Lotion auf den Markt bringen und wissen, welche Stoffe die Kunden eher zum Kauf animieren und welche eher nicht. Die Umfrage hat mich ca. 10 Minuten Zeit gekostet und wurde mit 70 Trendchips vergütet. Keine schlechte Sache, wenn man schon bei 300 Trendchips einen Gutschein erhalten kann.
Zu den Umfragen wird man per Mail eingeladen. Trendscan ist nicht verpflichtet, Euch zu einer bestimmten Anzahl Umfragen einzuladen, und ihr seid nicht verpflichtet, an allen Umfragen teilzunehmen. Wenn Ihr jedoch auch nach der fünften Einladung nicht an einer Umfrage teilnehmt, geht Trendscan davon aus, dass ihr kein Interesse mehr habt und löscht euch aus der Datenbank. Wenn ihr eine Mail bekommt, steht die Umfrage einige Tage zur Verfügung. In der Regel werden jedoch nur eine bestimmte Anzahl Teilnehmer benötigt. Wartet ihr also bis zum letzten Tag, kann es sein, dass die Umfrage bereits abgeschlossen ist. Wenn Ihr teilnehmen wollt, klickt einfach den Link in der Mail, loggt euch ein, und wenn ihr nicht zu lange gewartet habt, ist dort ein Button „zur Umfrage“ zu finden. Ist kein Button da, dann wart ihr zu spät dran.
Im Schnitt bekomme ich eine bis zwei Einladungen pro Monat. Meine höchste Vergütung bisher waren 70, die niedrigste 5 Trendchips. Länger als 15 Minuten dauern die Umfragen normalerweise nicht. 5 Trendchips bekommt man z.B. dann, wenn nach den ersten ein bis zwei Fragen feststeht, dass ihr nicht zur gesuchten Zielgruppe gehört oder ihr in einer „falschen“ Branche arbeitet.
Unter „Konto“ kann man jederzeit sehen, wie viele Trendchips ihr gesammelt habt.
Ihr habt 300 Trendchips? Das entspricht einem Gegenwert von 15 Euro. Wohin jetzt damit?
Wer ein gutes Werk tun möchte, kann seine Trendchips spenden, und zwar an „Ärzte ohne Grenzen“. Diese Organisation hilft weltweit Menschen in Not sowie Katastrophenopfern oder Opfern von bewaffneten Konflikten.
Oder man tauscht die Chips gegen Gutscheine der folgenden Partner ein:
• Cyber-CD – hier kann man aus 1,2 Millionen CDs sowie Postern zu Filmen, Games etc. wählen. Cyber CD nimmt Versandkosten (für Trendscan-Mitglieder vergünstigt 2,07 Euro)
• Amazon – Bücher, CDs, Video, DVD, Elektronik, Spiele und mehr. Ab 20 Euro vesandkostenfrei.
• Florito – lasst Blumen sprechen (bzw. schicken). Versandkosten für Trendscan Teilnehmer: 2,50 statt 4,75 Euro.
• Cadooz – die Gutschein-Wundertüte. Hier gibt es Gutscheine für Essen, Kino, Kleidung, Bücher, Kosmetik etc... Schaut am Besten selbst nach, da ist sicher für jeden was dabei.
Zum Einlösen der Trendchips genügt eine Mail an Trendscan, in der ihr angebt, was ihr dafür haben wollt. Der Gutschein-Code ist i.d.R. nach 2 Tagen in eurer Mail-Post.
Zur reinen Unterhaltung bietet Trendscan dann noch eine In & Out Liste, die man selbst mitbestimmen kann, sowie „Sagen Sie mal“. Hier kann man seine Meinung zu einem vorgegebenen Thema abgeben, in dem man eine von mehreren Antworten auswählt – zum Spaß, eine Vergütung gibt es hierfür nicht, aber das ist ja auch nur ein Klick.
© A-HH
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