Nachdem mein alter HP Drucker seinen Geist aufgegeben hat, musste klar ein neuer her! Doch was für einer? Wieder ein HP, vielleicht ein Epson oder ein Canon, oder was ganz was neues ein Nobody! Letztendlich entscheid ich mich für den Nobody von Apollo, genauer gesagt den P-2100U
2. Preis
===============
In den ersten Verkaufswochen gab es den P-2100 für 99 DM, später dann für 129 DM. Jetzt kostet er zwischen 59 und 79 Euro. Er ist also im unteren Preissegment anzusiedeln.
3. Lieferumfang
===============
Neben dem Drucker befanden sich in dem Karton noch zwei Druckpatronen (siehe auch Punkt 8), ein USB-Kabel für den Anschluss am PC, ein Stromversorgungskabel für den Drucker eine CD mit Treibern, ein Handbuch in den verschiedensten Sprachen und natürlich unendlich viel Plastik und Styropor.
4. Installation
===============
Nachdem man den Drucker in den USB-Anschluss eingesteckt und an das Stromnetz angeschlossen hat, muss man nur noch den Treiber von der CD, den es nur für Windows 98 (mehr dazu unter Punkt 7) gibt. Die Installation verläuft absolut Problemlos und der Drucker ist gleich nach dem Neustart betriebsbereit. Nach einigen kurzen Einstellungen im Druckerregister "Einrichtung" über Druckerqualität (davon gibts 3, genauere Unterschiede in Punkt 6), Papierformat und Papierart (man kann bei den Papieren auch Umschläge etc. bedrucken lassen) läuft dann der Drucker auch wie man ihn haben will.
5. Qualität
===============
Die Druckqualität ist in etwa mit den HPs der 600er Reihe zu vergleichen. Den meisten wird das wenig sagen, daher noch einmal die Fakten: In der Auflösung "Hoch" sind bei Schwarz-Weiß Ausdruck 600x600 dpi möglich, bei "Normal" 600x300 dpi und bei "EconoFast" 300x300 dpi. Die Auflösung bei farbigem Ausdruck haängt ganz von der Papierqualität ab. Bei speziellem Druckerpapier sind Auflösungen von 600x300 dpi möglich und bei Normalpapier 300x300 dpi. Jedoch ist zu beachten, dass hierbei nicht nur ein Qualitäts.- und Geschwindigkeitsunterschied eingestellt wird, sondern sich auch der Tintenverbrauch ändert.
Wem die ganzen Werte nichts sagen, dem fasse ich noch mal kurz in Laien-Sprache zusammen: Die Druckqualität ist nicht mal auf "Hoch" wirklich Präsentationsfähig! Für den Ausdruck von Texten reicht es zwar allemal, aber die Bilder, besonders Din A4 Seiten füllende sind alles andere als schön anzuschauen. Wenigstens sind aber die Farben korrekt eingestellt und es ergibt keine unschönen Farbenstiche, wie beispielsweise den Grünstich.
6. Geschwindigkeit
===============
Die Druckergeschwindigkeit bei SW-Druck:
Modus "Hoch" 1,5 Seiten/Minute
Modus "Normal" 3,5 Seiten/Minute
Modus "EconoFast" 6 Seiten/Minute
Die Druckergeschwindigkeit bei Farbigem Druck:
Modus "Hoch" 0,8 Seiten/Minute
Modus "Normal" 2 Seiten/Minute
Modus "EconoFast" 3 Seiten/Minute
7. Service
===============
Die Garantie für den Drucker hielt sich, als ich ihn kaufte, an die Mindestgrenze. Für Software und Tintenpatronen wurde 90 Tage Garantie gewährt, für die Hardware ein Jahr mit 90 Tagen telefonischem Support. Jedoch löst ein Blick auf die Herstellerhomepage www.myAPOLLO.com die meisten Probleme. Problematisch wurde es nämlich, als ich den Drucker an meinem neuen PC anschließen wollte, da dieser Windows 2000 hat und der Drucker nur Treiber für Windows 98 mitliefert, da konnte ich mir dann ganz schnell den neuen Treiber downloaden. Auch sonsitge Probleme wie die typischen Problem-Ursache-Lösung Dialoge können online aufgerufen werden.
8. Druckerpatronen
===============
Noch nie hab ich in einem Geschäft eine Apollo-Druckpatrone zu kaufen gesehen, aber
das ist ja auch nicht nötig, denn schon die Aufschrift auf dem Drucker "Powered by Hewlett-Packard" verriet mir, dass ich bei den HP-Druckpatronen zu schauen hatte. Zum farbigen Druck wird die "51649a" (ca. 40 Euro) und zum schwarzen Druck die "c6614de" (ca. 35 Euro) gebraucht. Für den Fotodruck wird die Druckerpatrone "C1816" von HP empfohlen, jedoch habe ich damit noch keine Erfahrung gesammelt.
9. Fazit
==============
Warum einen Apollo kaufen? Weil sie günstig sind! Für Hobbynutzer (wie mich) sind das klar die Besten, denn neben dem günstigen Preis, der leichten Beschaffung der Ersatzpatronen und dem guten Service im Web spricht auch noch eine zumindest einigermassen gute Druckqualität für den Apollo. Wer jedoch Wert auf schnelle, qualitativ hochwertige Ausdrucke legt, dem ist vom Apollo dringend abzuraten!
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Schwarz ja, Farbe nein!!!
ein Testbericht von Kevin66662002-05-24 22:37:53vom 24.05.2002Empfehlung: ja
Ich habe den Apollo 1200 wohl schon vor etwa eineinhalb Jahren gekauft, aber bereue nichts. Damals gab es diesen Drucker bei PLUS. Natürlich erwartete ich nicht viel davon, weil ja aus einem „Supermarkt“ und dann noch für „nur“ 100 DM. Aber die erst Überraschung schon im Geschäft. Ich entdeckte auf dem Karton den Hinweis, daß eine Schwarzpatrone und ja unglaublich zusätzlich eine Farbpatrone mitgeliefert wird. Beide Patronen kosten, wenn man sie einzeln kauft 50 + 65 DM = 115 DM, also allein schon 15 DM mehr als der Kaufpreis inklusive Drucker. TOP!!!
Lieferumpfang:
Wirklich beeindruckend für diesen Preis:
- 1 Schwarzpatrone
- 1 Farbpatrone
- 1 Aufbewahrungsbox für die nicht genutzte Patrone
- 1 2m langes serielles Kabel
- 1 Drucker
- 1 CD-Rom mit den Treibern für Win 95/98/2000/NT/ME
- 1 Bedienungsanleitung
Ich glaube hier würde sich kaum jemand beschweren.
Design:
Der Apollo 1200 ist sehr klein und damit auch handlich. Er ist zum größten Teil (hell-) grau, nur der Einzugs- und Ausgabeschacht und die Bedienknöpfe sind blau. Seine rundliche Form ist ansprechend und läßt ihn nicht unangenehm auffallen. Das Design stellte mich wirklich zufrieden, außer dem etwas klobigen Netzteil.
Installation:
Ein Wort „Problemlos“. Das Netzteil in die Steckdose und das andere Ende in den Drucker, mit dem seriellen Kabel PC und Drucker verbinden und dann einfach die mitgelieferte CD ins CD-Laufwerk, sie wird automatisch gestartet und nun „weiter“, weiter“, „weiter“ und schon ist man fertig. Und der erste Drucktest wartet.
Drucken:
Als erstes testete ich ein ganz normales Dokument mit der schwarzen Patrone. Keine Probleme und eigentlich ziemlich flott, etwa 30 Sekunden. Leider dauert dies ungemein länger, wenn man die Farbpatrone nutzt. Mit dem Mischen kommt der Apollo 1200 eher weniger zurecht. Langsam und das Schwarz ist eher ein grau-blau oder so was ähnliches. Aber kein Problem, denn die Patrone läßt sich schnell und einwandfrei wechseln.
Nun zum Farbdruck.
Um bunte Buchstaben zu drucken und evtl. niedrig auflösende Bilder eignet sich der Apollo 1200 gut, aber laßt die Finger von Detailaufnahemn, oder hochauflösenden Bildern, hier die Note „ungenügend“. Die Farbübergange sind ein graus, ebenso die Erkenntlichkeit. Einfach schlecht.
Also wenn ihr größtenteils Briefe, Dokumente ausdruckt ist dieser Drucker für den Preis top. Wollt ihr aber Grafiken, etc. ausdrucken legt lieber ein paar Mark (Euro) mehr drauf. Da ich nicht viel mit Grafiken mach, bin ich sehr zufrieden.
Fazit:
Für diejenigen, die wenig und hauptsächlich Dokumente ausdrucken ist der Apollo 1200 ein wirkliches Schnäppchen. Anderen will ich davon abraten (siehe Farbdruck!!!)
Ein weiterer Nachteil sind die extrem hohen Anschaffungskosten der Patronen für den Apollo 1200. Da er von HP ist braucht er auch solche Patronen, und das heißt man muß tief in die Tasche greifen (Schwarz ca. 45DM, Farbe: ca. 65DM).
ein Testbericht von TrustNoOne2002-04-11 18:27:55vom 11.04.2002Empfehlung: nein
Apollo P-1200
Ich hatte gerade meinen ersten PC gekauft und leider noch keinen Drucker dazu, dann erfassten meine Augen dieses "Schnäppchen" für damals 99,- DM und ich dachte mir, bei dem Preis kann man keinen Fehler machen, zumal sogar eine Farbpatrone im Wert von 79,- DM beilag.
Es ging mir damals also weniger um Qualität, sondern vielmehr darum, schnell eine Notlösung zu besorgen, um überhaupt drucken zu können!
Nichtsdestotrotz war das Entsetzen bereits beim ersten Testen groß, wie in den nächsten Punkten detailliert beschrieben werden soll:
1. Qualität
Die Druckqualität von Texten und Grafiken ist
sehr schlecht! Jeder Text-Druck weist bei mir starke "Verfranzungen" rund um die Buchstaben auf, jeder Grafik-Druck hat selbst bei der Einstellung "beste Druckqualität" Querstreifen.
Sehr negativ fällt auch der Farbdruck aus. Da im Drucker lediglich eine Patrone eingesetzt werden kann (also entweder die schwarze oder die Farbpatrone) wird beim Farbdruck das Schwarz aus den drei Farben Magenta, Cyan und Gelb zusammengesetzt, was dazu führt, dass es sich mehr um ein dunkelblau handelt.
2. Geschwindigkeit
Laut Hersteller beträgt die Druckgeschwindigkeit schwarz bis zu 3,5 Seiten/Min. und in Farbe bis zu 1,5 Seiten/Min. Diese Werte konnte ich jedoch nie erreichen, halbiert man sie, kommen sie der Realität deutlich näher! Allerdings sind auch diese nur unter sehr optimalen Bedingungen zu erreichen. Soll nun eine Seite mit vielen Grafiken in Farbe ausgedruckt werden, wartet man schon mal gut und gerne 20 Minuten auf die Ausgabe der Seite. Somit kann der Drucker auch in Bezug auf Geschwindigkeit nicht überzeugen ...
3. weitere Daten zum Drucker
Laut Hersteller weißt der Drucker folgende technische Daten auf:
Aulösung: schwarz 600 x 300 dpi, Farbe 300 x 300 dpi
Druckgeschwindigkeit: schwarz bis zu 3,5 Seiten/Min., Farbe bis zu 1,5 Seiten/Min
Papierzuführung: bis zu 50 Blatt
Schnittstelle: parallel
Abmessungen in mm (B x H x T): ca. 348 x 175 x 163
Außerdem sind im Lieferumfang eine Farbpatrone, ein Netzteil, ein Druckerkabel, ein "Benutzerhandbuch", sowie ein Behälter für die Tintenpatrone enthalten.
4. Installation
Die Erstinstallation verlief weitgehend problemlos, nichtsdestotrotz ist das im Lieferumfang enthaltene Handbuch weniger gelungen. Es handelt sich um eine vorder- und rückseitig bedruckte DinA4 Seite, auf der in 4 Sprachen die Installation in insgesamt 13 so aussagekräftigen Sätzen, wie "Setzen sie eine Tintenpatrone ein", oder "Legen sie Papier ein" erklärt ist. Von Wie und Wo ist in der "Installations-Kurzübersicht" leider keine Rede, man darf sich anhand der sehr groben Abbildungen selbst dran versuchen.
Leider fehlt dort auch eine Erläuterung der einzelnen Schalter, Hebel und Knöpfe. Erst nach erfolgreicher Installation der Software kann man deren Funktion mittels einer Hilfe-Datei in Erfahrung bringen.
5. Preis-/Leistungsverhältnis und Fazit
Der Preis von damals 99,- DM (50,62 €) für einen Drucker mag sehr niedrig erscheinen, zumal eine Farbpatrone im Wert von 79 DM (40,40 €) beiliegt. Doch betrachtet man die laufenden Kosten, so entsteht schnell ein anderer Eindruck.
Zum einen sind neue Tintenpatronen im Verhältnis zu den Anschaffungskosten des Druckers extrem teuer (eine Farbpatrone plus eine schwarze Patrone kosten zusammen etwa 80 €, also weit mehr als der Drucker selbst!). Zum anderen handelt es sich bei der Farbpatrone um eine Dreifarbpatrone (mit Magenta, Cyan und Gelb), d.h. ist eine der drei Farben leer, muss die komplette Patrone gewechselt werden, selbst wenn die anderen beiden Farben noch halb voll sind!
Trotz dieser hohen laufenden Kosten weist der Drucker miserable Leistungen auf, die Qualität des Druckes ist sehr schlecht, die Geschwindigkeit sehr langsam und auch beim Papiereinzug gibt es oft Probleme mit schief eingezogenem Papier oder Papierstau!
Insgesamt rate ich vom Kauf dieses Druckers ab!
ein Testbericht von schraddel2002-03-15 18:43:47vom 15.03.2002Empfehlung: nein
Ich hasse es, ein Produkt verreissen zu müssen. Wirklich. Aber bei diesem Drucker kann ich nach langer, leidvoller Erfahrung einfach nicht anders. Doch lest selber.
Beim Apollo P-1200 handelt es sich um einen auf Hewlett-Packard-Technologie basierenden Billig-Nachbau des DeskJet 500C. Dies zeigt sich daran, dass der P-1200 erstens mit HP-Patronen arbeitet, die für den 500C geeignet sind (und keinen Vierfarb-, sondern nur Dreifarb-Druck unterstützt, wobei zwischen Schwarz- und Farbpatrone gewechselt werden muss), und dass er zweitens mit dem Treiber für den DeskJet 500C besser läuft als mit dem mitgelieferten.
Der P-1200, den
ich "persönlich" kenne, wurde vor ca. 2 Jahren im Bundle mit PC, Monitor und Scanner gekauft. Es gab ihn also sozusagen als "Dreingabe"; aber auch von einer solchen Dreingabe sollte man ein reibungsloses Funktionieren erwarten dürfen.
Nun ja, weil wir gerade von Reibung reden: Das Fremdwort dafür heißt Friktion, und die Technik, bei der Papier von unten aus einem Einzugschacht über Andruckrollen nach oben transportiert wird, bezeichnet man als Friktionsantrieb. Und an der haperte es beim P-1200 von Anfang an.
In den Einzugschacht passen nur wenige Blatt Papier, ca. 20 bis 25. Man kann zwar etwas höher stapeln, aber dann passiert bei diesem Drucker gar nichts mehr: Der Friktionsantrieb greift ins Leere.
Bei einem Drucker für den "Hausgebrauch" wäre das zu verkraften; aber auch, wenn man nur wenige Blatt einlegt, verursacht dieser Drucker immer wieder Probleme.
Obwohl man am Einzugsfach über einen Schieber das Papier exakt platzieren kann, so dass es eigentlich schnurgerade eingezogen werden müsste, verkantet es sich gelegentlich in der Zuführung. Die Folge ist ein Papierstau.
Trotz der geringen Papiermenge, die maximal ins Einzugsfach passt, hat der P-1200 bei "Restmengen" von 2-3 Blatt erneut Probleme und zieht den gesamten Rest auf einmal ein. Diese Menge staut sich dann hinter bzw. unter dem Druckkopf. Der wiederum ist - da das Gerät mit "HP-Technologie" arbeitet - in Form einer Kupferfolie in die Patrone integriert und wurde dadurch einmal so stark beschädigt, dass streifenfreies Weiterdrucken nicht mehr möglich war. Glücklicherweise war die Patrone fast leer und ein Wechsel sowieso bald fällig; es hätte aber jederzeit auch bei einer neuen Patrone passieren können.
Papier, das dicker ist als normales Schreibmaschinenpapier (80 g/qm), sollte man diesem Drucker gar nicht erst zumuten. Als ich es vor zwei Tagen notgedrungen trotzdem tat - beim "Standarddrucker" war die Patrone alle -, geschah Folgendes:
Zunächst zog der P-1200 drei der dickeren Bögen auf einmal ein. Da dies nicht in meinem Sinne war, brach ich den Druckvorgang ab.
Ich entschied, das Papierfach als Einzelblatteinzug zu verwenden, und "fütterte" dem P-1200 ein Blatt nach dem anderen. Das ging drei Seiten lang gut.
Das vierte Blatt wurde schräg eingezogen und verkantete sich bereits unter dem Einzugsmechanismus. Nachdem ich den Drucker ausgeschaltet und das Blatt vorsichtig rückwärts herausgezogen hatte, stellte ich fest, dass es ein kleines Loch hatte.
Da Tintenstrahldrucker normalerweise keine Blätter lochen, sah ich genauer nach.
Der P-1200 hatte es tatsächlich geschafft, sich teilweise selbst zu zerstören! Eine der insgesamt fünf Andruckrollen war - samt der zugehörigen Plastikhalterung - herausgefallen und lag nun im Drucker hinter dem Einzugschacht.
Die beiden Teile ließen sich wieder einsetzen; aber ein Probedruck mit nur noch vier vorhandenen Andruckrollen brachte auch keine schlechteren Ergebnisse, als sie der Drucker bisher ohnehin schon geliefert hatte.
Vielleicht sind meine Erfahrungen ein Ausnahmefall; aber dieser Drucker machte von Anfang an keinen soliden Eindruck auf mich.
Ich würde daher kein Komplettpaket mehr kaufen, in dem ein P-1200 als Drucker enthalten ist, und falls mir jemand ein solches Gerät schenken möchte, würde ich das Angebot dankend ablehnen
...
ein Testbericht von Testfuchs2002-03-01 11:59:15vom 01.03.2002Empfehlung: ja
Der Apollo P-2100U ist sicherlich nicht der beste Drucker, aber es gibt wohl keinen zweiten der in seiner Preisklasse eine derartige Qualität bietet. Er wird mit einem USB-Kabel und einer Original-HP-Farbpatrone geliefert welches den Preis von 99,- ja schon fast bezahlt macht.
Der Apollo ist Hewlett-Packard kompatibel was dafür sorgt das man die Tinte auch überall bekommt. Man kann natürlich auch mit Nachfüllpatronen arbeiten was sich für Vieldrucker sehr schnell bezahlt macht. Er leistet maximal 600*600dpi. Dieser Wert ist natürlich wie bei allen Druckern interpoliert, aber die Qualität spricht für
sich... Ich habe bereits ein aufwendiges CD-Cover gedruckt, welches sich in der Hülle befindlich nicht mehr vom Original unterscheiden liess. Auch die Geschwindigkeit ist recht gut. Er schafft je nach Art und Qualität laut Herstellerangaben 1-6 Seiten pro Minute s/w und 1-3 Seiten in Farbe. Diese Angaben kann ich nur unterstreichen. Es sei denn man druckt ein A4-Blatt mit einer Farbe voll. (Vielleicht machen manche Leute ja so etwas...*lol* Ich habe euch also gewarnt...)
Da mir die hohe Qualität ein wenig zu viel Tinte frisst, nutze ich zumeist die Normal-Option. Damit lassen sich Texte auch noch sehr gut lesen und bei den Grafiken ist es auch noch im Bereich des Erträglichen.
Die Lautstärke ist angenehm ruhig, lediglich die hohe Geschwindigkeit des Traktors lassen meinen Monitor beim Drucken immer Wackeln.
Das Handbuch ist gut, aber eigentlich braucht man es nicht. Nach dem Einstecken des USB-Kabel geht schon fast alles von selbst. Mitgeliefert wird auch die Apollo-Testfuchs ähhh Toolbox, einer Standard-Software für die Problembeseitigung (Austausch von Patronen etc.)
Ausserdem sieht er auch noch ganz nett aus. Ich mag es nämlich nicht, wenn Drucker so öde aussehen wie von Epson. Der Drucker ist Computergrau oder wie die Kinder aus der Zahncremewerbung sagen würden Dunkelweiss. Der Papiereinzug ist Dunkelblau-transparent umbaut welches sich auf meinem Schreibtisch wunderbar mit dem grün-transparenten Elsa-Fun-Modem macht. *g* Denn wie sagt man so schön: Das Auge druckt mit...
Leider ist der Drucker laut Hersteller nur für Windows 98. Ob es zu dem Zeitpunkt noch kein Win Me gab oder ob er wirklich nicht damit funktioniert kann ich jetzt leider nicht sagen. Aber wie ich einem Kommentar entnehme geht das auch...
--- Update ---
Ich zeige mich verwirrt. Diese Woche musste ich meinen Drucker bei Extra im Angebot sehen, für nunmehr 129,-. Hui... Und es steht immer noch dick und fett 'For Windows 98 only' drauf...
--- /Update ---
--- Noch ein Update ---
Wie ich selber feststellen muss, funktioniert der Drucker z.Zt. noch nicht unter Win XP
--- /Update ---
Fazit: Der Apollo P-2100U besticht durch sein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und ich würde ihn auf jeden Fall wieder kaufen. Für Leute die viel Text drucken ist er sehr gut, er wird aber auch Grafikfreunden durchaus gerecht.
...
ein Testbericht von n-Tech2002-02-14 15:13:15vom 14.02.2002Empfehlung: nein
Als wir vor einiger Zeit einen PC kauften, war ein Drucker im Preis mit inbegriffen. Es handelte sich hierber um den Apollo P-1200. Nachdem der Drucker nun sofort automatisch insalliert wird, beginnt man erst einmal mit dem auskundschaften, denn der Drucker hat kein richtiges Handbuch. Auch eine Drucker Software gibt es nicht, was bei meinem Vater doch auf Verwirrung gestoßen ist. Naja, dann kam der erste Druck.
Apollo P-1200
***********
Ich habe als erstes einmal einen normalen einseitigen Text gedruckt, und der Drucker brauchte hierfür an die 2-3 Minuten. Dies
ist schon sehr lange, aber ich habe noch mehr herausgefunden. Ich habe ein Bild ausgedruckt, und es dauerte einige Zeit bis der Drucker das fertig hatte. Ich denke es waren an die 10 Minuten, obwohl es danach nicht schlecht aussah. Für einen Präsentationsdruck braucht der Drucker an die 5-6 Minuten, was meines Erachtens viel zu viel ist.
Der Drucker kostet einzeln an die 100 DM, was nicht viel mehr ist als eine Druckerpatrone, die etwa 40 Euro kostet und auch aus dem Hause HP stammt. Allerdings war diese im Preis mitinbegriffen. Die Druckerpatronen, die der Drucker benötigt, kommen von HP. Der Drucker basiert sowieso auf dem Technikstand von HP, und die Drucke haben auch eine sehr gute Qualität.
Allerdings druckt der Drucker die Farbe schwarz nicht so gut aus (oder ich habe etwas falsch gemacht). Es kommt eher eine Art lila. Auch bekomme ich sehr seltsame Farbmischungen, wenn der Drucker nur noch eine halbvolle Patrone hat. Manchmal kommt es vor, das ich gestreifte Bilder in den Farben hellgrün und pink bekomme. Dies ist aber selten der Fall, und ansonsten druckt der Drucker ganz ordentlich.
Der Drucker ist klein, und sieht nicht schlecht aus (wie auf dem Bild zu sehen). Er ist in den Farben blau und grau sehr schlicht gehalten, und passt hervorragend zu den anderen Computerutensilien in meinem Zimmer. Er hat eine Papierablage für einige Blätter, kann aber auch endlospapier praktisch von hinten durch einen Schlitz einziehen und ist somit sehr variabel.
Auch ist die Energieversorgung sehr schön angebracht, wie alles an diesem Drucker. Sie ist hinten, und man kann sie bequem und unsichtbar einstecken. Es ist an Zubehör alles vorhanden, was benötigt wird, und so kann man den Drucker gleich nach dem auspacken installieren und sofort Drucken.
Allerdings muss man den Drucker seperat einschalten, und auch sonst alles manuell betätigen. Mich persönlich nervt, das der Drucker, obwohl er eine neue Patrone von dem besagtem Hersteller und der richtigen Marke hat, er trotzdem durch ein blinkendes Lämpchen signalisiert, dass er keine Patrone hat. Dies kommt aber nur vereinzelt vor.
Fazit
****
Der Drucker ist nichts für den Hochbetrieb, in dem alles schnell und trotzdem gut gehen muss. Der Apollo P-1200 ist mehr etwas für Leute, die sich Zeit lassen beim Drucken, und währenddessen noch etwas anderes erledigen. Er ist sehr schön, und dient meiner Meinung nach mehr dem optischen als dem benutzen. Ich selber benutze ihn eher selten, was den Drucker für mich sehr praktisch macht. Der Drucker ist gut für den Anfang eines PC besitzers, der noch nicht so viel Ahnung von der Technik hat. Ich persönlich werde wohl bald auf ein neueres Modell von HP umsteigen, dass etwas schneller druckt.