Bewerbungstipps
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Platz 6 in der Kategorie "Ausbildung & Karriere Sonstiges".
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Bewerbungstipps Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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von 97% aller Autoren empfohlen (28/29).
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Frauenpower01

Bewerbung bei Mc Donalds......

ein Testbericht von 2002-08-14 15:49:16 vom 14.08.2002
Empfehlung: ja
Es Gibt leute die Bewerben sich bei einer Firma und meinen jeder nimmt Sie oder auch nicht!!!

Hier ein Beispiel wie man es eigendlich nicht machen soll aber es hat funktioniert.....

---------------------------------------------- ---------

So bewirbt man sich bei McD

Dieser Bewerbungsfragebogen von McDonalds wurde wirklich so ausgefüllt
und der Bewerber wurde auch tatsächlich eingestellt!

1. Name/Vorname:
Jancqueur, Herve

2. Alter:
28

3. Gewünschte Stellung:
Horizontal, und zwar so oft wie möglich. - Jetzt mal ernsthaft, ich
mache alle Arten von Arbeiten. Wenn ich wirklich in der Lage wäre,

Ansprüche zu stellen, wäre ich jetzt nicht hier.

4. Gehaltsvorstellungen:
51.000 DM brutto im Jahr, plus Weihnachtsgeld und Extrazulagen.

Wenn das nicht möglich ist, machen sie mir ein Angebot, wir können verhandeln.

5. Ausbildung:
Ja.

6. Letzte Anstellung:
Lieblingszielscheibe eines sadistischen Abteilungsleiters

7. Letztes Gehalt:
Unter meinem tatsächlichen Niveau.

8. Offenkundige Erfolge (im Rahmen dieser Arbeit):
Eine unglaubliche Ausstellung von gestohlenen Kugelschreibern, die zur Zeit in meiner

Wohnung zu besichtigen ist.

9. Gründe für Ihre Kündigung:
Siehe Frage Nr. 6.

10. Verfügbarkeit:
Egal wann

11. Gewünschte Arbeitszeiten:
Von 13.00 bis 15.00 Uhr, montags, dienstags und donnerstags.

12. Haben Sie besondere Fähigkeiten?
Natürlich, aber diese sind in einem intimeren Bereich als in einem
Fast - Food Restaurant von Nutzen.

13. Dürfen wir Ihren aktuellen Arbeitgeber kontaktieren?
Wenn ich einen hätte, wäre ich nicht hier.

14. Hindert sich Ihre physische Verfassung, etwas zu heben, das
schwerer ist als 20Kg? Das kommt drauf an. 20kg von was?

15. Haben Sie ein Auto?
Ja. Aber die Frage ist falsch formuliert. Sie müsste vielmehr
heißen: "Besitzen Sie ein Auto das noch fährt, und haben Sie den
entsprechenden Führerschein?" - Die Antwort auf diese Frage wäre ohne jeden Zweifel eine

andere.

16. Haben sie schon einen Wettbewerb gewonnen oder eine Auszeichnung erhalten?

Eine Auszeichnung nicht aber ich habe schon zweimal drei Richtige im Lotto getippt.

17. Rauchen Sie?
Nur beim Sex.

18. Was möchten Sie in 5 Jahren machen?
Auf den Bahamas wohnen, zusammen mit einem superreichen Top-Model, das mich vergöttert.

Um ehrlich zu sein, möchte ich das jetzt schon, wenn Sie mir sagen könnten, wie ich das

anstellen soll.

19. Können Sie uns bestätigen, das die oben gemachten Angaben vollständig und wahrheitsgemäß

sind?
Nein, aber es liegt an Ihnen, das Gegenteil zu beweisen.

20. Welches ist der Hauptgrund, sich bei uns zu bewerben?
Dazu habe ich zwei Versionen:
1. Die Liebe zu meinen Mitmenschen, ein profundes Mitgefühl und die Möglichkeit, anderen zu

helfen, satt zu werden. ODER:
2. Horrende Schulden.
Was denken Sie?

---------------------------------------------- --------

Und es ist aber kein Scherz diese Person wurde wirklich Eingestellt.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Cherrydonut

So wird Ihre Bewerbung interessanter!

ein Testbericht von 2003-09-11 13:18:19 vom 11.09.2003
Empfehlung: ja
So meine liebe Community! Heute schreibe ich Euch mal ein paar Erfahrungen zum Thema Bewerbungen. Ich hatts nicht einfach, im Medienbereich eine Ausbildungsstelle zu finden, vor allem, da der Bereich der Mediendesigner sowieso im Moment überlaufen ist! *stöhn*

Aber da ich meine eigene Bewerbungsstrategie entwickelt hab, erbarmte sich ein großer Druckkonzern, mir doch eine Ausbildungsstelle zu geben. *freu,freu

Bewerbung funktioniert nach dem altbewährten Prinzip:
A= Attention (aufmerksam machen)
I= Interest (Interesse wecken)
D= Desire (Wunsch nach mehr ->Vorstellungsgespräch)
A= Action (Handeln ->Einstellung)

Also kurz AIDA. Denn Bewerbung ist nichts anderes als Werbung für Euch selbst!
-----
Also gut so sah meine Bewerbung aus:
1. Deckblatt (mit Foto in der Mitte und Anschrift drunter)

2. Inhaltsverzeichnis, wo alle Bewerbungsunterlagen aufgeführt sind

3. Bewerbungsschreiben

4. Lebenslauf

5. Schulzeugnisse

6. Praktikazeugnisse

7. Sonstige Bewertungen, Lehrgänge

8. Probestücke aus meinen Werken (Broschüren....)
-----

Beim Bewerbungsschreiben achte ich immer darauf, den Ansprechpartner mit Namen zu kennen, wenn Ihr das nicht wisst, ruft vorher an. Das ist immer gut, vor allem könnt Ihr dann Bezug auf das Gespräch nehmen. Ich gliedere mein Bewerbungsschreiben immer so:
Grund für die Bewerbung, Informationen über mich (Schullaufbahn, Praktika...), dann noch Fähigkeiten (immer mit Beispielen belegen wie: "konnte ich bei dem Projekt unter Beweis stellen...) und warum man für die Stelle am besten geeignet ist (hier kommt gut, wenn ihr Euch über den Betrieb schlau macht und dann Sätze bringt wie, ...da Ihr Unternehmen jung und dynamisch ist, kann ich mit meiner Kreativität einen großen Teil für Sie beitragen...

Zum Schluss natürlich noch der Hinweis auf ein persönliches Gespräch, MFG und Unterschrift, Anlagen

Ein Tipp: Meistens ist es gut, wenn Ihr Euer Schreiben nicht wie jeder andere mit Standardsätzen vollpumpt, sondern Euch mal was traut, und frech und selbstbewusst schreibt. Das macht meistens einen guten Eindruck!
-----------
Beim Lebenslauf mach ich allerdings auch nicht viel anders als alle, ausser, dass ich ihn gestalterisch mit Linien usw. etwas aufpeppe. Das heißt also:

->Persönliche Infos wie: Name, Adresse, E-Mail, Geburtstag...bla

->Schulische Laufbahn

->Berufserfahrung

->Praktika


->evtl. Lehrgänge

->nur fachspezifische Hobbies (im gestalterischen Bereich z.B. zeichnen...)
------
Zeugnisse:
Immer das aktuellste Zeugnis nach oben, und wenn die Noten (wie bei mir) nicht so rosig sind, sprecht das im Vorstellungsgespräch ruhig an, um Euch selbst die Angst und den Druck zu nehmen (...trotz meiner durchschnittlichen Schulleistungen, kann ich ...).
-----
Praktika:
Immer gut ist, wenn ihr Eure Praktikazeugnisse mit in die Bewerbung legt, damit ihr auch beweisen könnt, dass ihr nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch was drauf habt. Deshalb: MACHT SOVIELE PRAKTIKA WIE MÖGLICH, UM VIEL AUS DER PRAXIS ZU LERNEN!
-------
Bewertungen/Lehrgänge:
Alles rein in die Bewerbung, denn je mehr für Euch spricht, umso interessanter werdet Ihr für die Personalchefs! Grade wenn Ihr von schlechten Noten etc. ablenken müsst, müssen andere Dinge für Euch sprechen!
--------
Besonders bei gestalterischen Berufen:
Arbeitsproben:

Wenn ihr Arbeitsproben beilegt, können sich die Chefs schonmal ein Bild von Eurem gestalterischen Können machen und ihr hebt Euch gleich wieder von der Masse ab. Sei es auch nur ein Flyer oder eine Karte, die ihr entworfen habt.
-----
Was mal im Trend war, aber nicht so gut kommt (eigene Erfahrung) sind aufwendige CD-Roms. Meistens hat der Chef 200 oder mehr Bewerbungen da liegen. Da fehlt die Zeit, sich eine CD-Rom anzusehen. Also würd ich sowas lassen.
-----
Vielleicht hilft Euch das ein wenig weiter, denn wer schon bei der Bewerbung Einsatz zeigt, macht den Chefs klar, hey, ich geb mir Mühe und ich kann was!

Viel Erfolg!

PS: schreibt mir doch, was Ihr davon haltet, ob es Euch hilft, usw.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Skysmile

Informationen zum Vorstellungsgespräch

ein Testbericht von 2003-02-26 17:04:03 vom 26.02.2003
Empfehlung: ja
Für alle die in nächster Zeit ein Vorstellungsgespräch haben, bzw. für alle die es interessiert hier ein paar Informationen wie ein Vorstellungsgespräch gegliedert ist.


Inhalt des Vorstellungsgesprächs ( Beispiel )

1. Erste Kontaktaufnahme zwischen dem möglichem Arbeitgeber und dem Bewerber

- Allgemeine Fragen, z. B. zur Anreise, Landschaftliches o. ä. und Vorstellung der Gesprächspartner

2. Vorstellung des Unternehmens und der Arbeitsaufgabe

- Geschichte über das Unternehmen, Größe, Organisation und Leistungsprogramm; hierfür kann ein standardisierter Text vorentworfen werden ( als Hilfe für den Arbeitgeber )
- genaue Beschreibung der Arbeitsaufgabe, evtl. an Hand einer Stellenbeschreibung
- Informationen über Vorgesetzte und Mitarbeiter geben

3. Informationen über den Bewerber aus beruflicher Sicht

- Aus- und Fortbildung
- Motive für die Berufsauswahl
- Gründe für den Stellenwechsel
- bisheriger Berufsweg
- Berufsziele für Gegenwart und Zukunft ( hier sind die Erwartungen des Bewerbers gemeint )
- finanzielle Vorstellungen
- Abtesten des Bewerbers ( von Seiten des Unternehmens )

4. Informationen über den persönlichen Bereich des Bewerbers.

- Familienverhältnisse, Familienstand, Bindung
- Gesundheit
- finanzielle Verpflichtungen
- Vorstrafen ( wenn erforderlich )

5. Vertragsbedingungen

- Regelung der Aufgaben, Befugnisse und Vollmachten
- Einarbeitungsfristen und -modalitäten ( Probezeit )
- Lohn bzw. Gehalt
- Tarifliche Leistungen
- Betriebliche Sozialleistungen ( Essensgeld, Rente )
- Aufstiegsmöglichkeiten

6. Gesprächsbeendigung

- Zusammenfassung der Ergebnisse, Bekanntgabe eines Termins, bis zu dem die Entscheidung mitgeteilt wird.

Das ist eine grobe Gliederung eines Bewerbungsgesprächs.

Gruss Skysmile
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
suesses

Assessment-Center!

ein Testbericht von 2003-02-13 22:06:02 vom 13.02.2003
Empfehlung: ja
Da ich meine Schule in einem halben Jahr abschliesse, kümmere ich mich schon seit einem halben Jahr um eine Ausbildungsstelle als Hotelfachfrau. Wie jeder andere auch, habe ich einige Bewerbungen los geschickt. Von vielen habe ich eine Absage bekommen. Aber vor kurzem habe ich einen Brief vom Inter-Continental in Leipzig bekommen. Da stand drin ich soll am 09.02.03 um 10.00 Uhr in der Lobby dieses Hotels erscheinen. Diesen Termin nahm ich natürlich wahr.

Aber was ist eigentlich ein Assessment-Center? Genau vor dieser Frage stand ich eine ganze Weile. Aber dann habe ich mich im Internet kundig gemacht. Da stand zum Beispiel das man einen IQ-Test und einen EIQ-Test ablegen muss. Es sollte auch ein Rollenspiel veranstaltet werden usw.

Ich hatte übelsten Schiss vor diesem Assessment-Center, aber ich habe mich so gut wie möglich versucht darauf vor zu bereiten mit Hilfe meines Freundes.

Also ging ich mit Herzklopfen dorthin und habe mir schon Gedanken gemacht wie ich mich verhalten soll, was ich beim Rollenspiel machen soll und und und

Als ich dann dort saß hat uns der Personalchef mit ein paar Witzen aufgelockert.
Es waren 4 Ausbilder da, die sich über jede Person ihre Notizen gemacht haben. Sie waren aber alle sehr freundlich und haben auch mit uns über unsere "Fehlerchen" gelacht. Es wurden 20 Jugendliche eingeladen, aber es sind nur 17 erschienen.

Jetzt zum Wichtigsten:

Was mussten wir alles machen???
Zu erst musste sich jeder einzeln vor den ganzen Leuten vorstellen. Die Fragen:
-Name und Alter
-Warum diesen Beruf?
-Welche Ziele?
-Lieblingsfächer?
-Hobbys?

Das ging eigentlich ganz easy. Es waren alle so zwischen 17 und 20 Jahre. Unsere Gruppe war ganz lustig und angenehm.

Danach kam der schreckliche IQ-Test. Alle waren aufgeregt, aber er war leichter als gedacht. Es gab Fragen aus der Politik: Wer ist der Bundespräsident von Deutschland?, Geographie: Welche Stadt liegt nicht in Bayern?, Es gab immer vier Antwortmöglichkeiten!
Mathe: Vervollständige die Zahlenreihe!, Deutsch: Rechtschreibeübung ...
Aber es gab auch leider einige Fangfragen, z.B. Wer ist die wichtigste Person im Hotel?
Wir hatten 45 Minuten Zeit.

Dann gab es eine Gruppenarbeit, die Ausbilder haben uns in Gruppen eingeteilt.
Unsere Aufgaben:
-Ausstattung eines normalen Hotelzimmers
-zusätzliche Assesoirs wenn ein Star ins Hotel kommen würde
-auf was muss die Hausdame achten
Auch hier hatten wir 45 Minuten Zeit.
Wir mussten alles auf eine Pinnwand schreiben und dann den anderen Gruppen und den Ausbildern vortragen.
Die Ausbilder haben uns die ganze Zeit beobachtet und sich Notizen gemacht, wie wir uns in einer Gruppe benehmen und wie wir zusammen arbeiten

Und unsere letzte Aufagbe waren nochmal ein paar Kniffelaufgaben. Diese fielen mir am Schwersten.
Dafür hatten wir 30 Minuten Zeit.

Danach wurde uns das Hotel gezeigt.

Die ganze Veranstaltung ging fast 6 Stunden, aber man bekommt zwischendurch einige Pausen und man bekommt etwas zu Essen und zu Trinken.
Aber es ist ganz schön anstrengend.

Meine Meinung:
Mir hat es sehr gut gefallen, denn es war lustig und interessant zugleich. Auch die Mitbewerber waren sehr freundlich.
Aber es war auch sehr anstrengend.

Mein Tipp:
Gebt euch so wie ihr seit und kleidet euch nicht so over dressed.

P.S.:Ich habe es zum Glück geschafft zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
cashcash

So wirds gemacht - Du bist gut und so mußt du dich auch verkaufen

ein Testbericht von 2003-01-25 12:04:25 vom 25.01.2003
Empfehlung: ja
Es ist nicht entscheident welchen Abschluß du hast, entscheident ist was du aus dir machst und wie du dich präsentierst!!!

Mir wurde einmal gesagt "Du mit deinem Mittelschulabschluß kommst sowie so nicht weit, geschweige denn überhaupt wohin", aber dieser jenige hatte ganz unrecht.

1. Die Berufswahl
Du solltest dir einen Beruf aussuchen, bei dem du Spaß hast und dich drinne vorstellen kannst. Wenn man in seinem Beruf keinen Spaß hat, macht man ihn nur ungewollt und das Ergebnis entspricht dann dementsprechend.
2. Die Kollegen
Du mußt wissen mit welcher Art von Leute du dort zusammenarbeiten wirst.
Zum Beispiel wenn du eine Frau bist und als Maurer anfängst, darfst du sicher nicht auf den Mund gefallen sein, du wirst oft Sprüche hören.
3. Die Vergütung
Die ist im heutigen Alltag nicht mehr zu vergessen, sollte bei der Ausbildung aber nicht im Vordergrund stehen, man kann froh sein, das man bei der heutigen Lehrstellenlage überhaupt noch einen Beruf abfangen kann.
4. Der Ort
Bestimmte Ausbildungsberfe gibt es nur in weitentfertnen Orten. Du solltest dir gut überlegen, ob du das alleine in einer fremden Stadt möchtest und ob du dir das von deinem Gehalt überhaupt leisten kannst.
5. ich könnte jetzt noch so weiter erzählen:
aber das ist unwichtig, denn das wird euch sicherlich alles schon klar sein oder ihr habt es schon 100.000 mal gehört

Was ich eigentlich sagen will, ist das man (fast) alles schaffen und erreichen kann, wenn man es richtig anpackt.
1. Die Bewerbung:
Jeder kann eine Bewerbung ordentlich schreiben. Es ist erstmal egal wie man aussieht oder redest. Die Bewerbung ist der erste Eindruck. Und wenn der erste Eindruck gut war, wird man dich sicher näher kennenlernen wollen. Tipps, wie man eine Bewerbung schreiben kannst, gibt es im Arbeitsamt oder fragt mal in eurer Schule nach, eigentlich steht das nämlich sogar im Lehrplan und auch in vielen Deutschbüchern.
2. Der Einstellungstest:
Super du hast es geschafft, der erste Eindruck hat Neugierde hinterlassen.
Auf einen Einstellungstest kann man sich nicht sonderlich vorbereiten, da man nicht weiß was dran kommte, aber man kann sich über gewisse Dinge vorinformieren. Du solltest etwas Allgemeinwissen mitbringen und dich in den aktuellen Themen auskennen (Lese vorher die Zeitung und schaue Nachrichten).
3. Das Gespräch:
Wenn du hier gelandet bist, bist du kurz vor deinem Ziel angelangt, jetzt ist die Präsentation das wichtigste. Branzer und Aufschneider sind unerwünscht. Für die Vorbereitung auf das Gespräch stelle dich vor den Spiegel und rede ordentlich und laut. Leute die ihren Mund nicht aufkriegen sind von vorneherin abgeschrieben. Informiere dich über den Betrieb, wo du mit der Lehre anfangen willst. Es sieht nicht gut aus, wenn sie dich zum Beispiel fragen was du über das Unternehmen weißt und du zuckst mit den Schultern.

Die häufigsten Fragen:
1. Warum gerade der Beruf?
2. Wie sind sie zu uns gekommen bzw. warum wollen sie gerade hier lernen?
3. Was gedenken sie, sind hier ihre Aufgaben?
4. Hobbys?
5. Vorbilder?
6. Haben sie sich noch als was anderes beworben?

Ganz wichtig ist beim Einstellungstest und Gespräch neben dem Auftreten auch noch die Kleidung. Wie sagt man doch so schön "Kleider machen Leute"
Wenn du dich als Bankkauffmann oder Bürokauffrau bewirbst, ist ein Anzug, jacket usw. schon allem anderen vorzuziehen.
Es sieht aber genauso dumm aus, wenn du dich als Pferdewirtin bewirbst und dort mit einem Minikleidchen, geschminkt und unechten Fingernägel ankommst.

Leute die Berufswahl und alles darum ist schon eine komplizierte Sache, aber man kann alles schaffen. Wenn ihr zu diesem Thema Hilfe braucht, dann wendet euch an Freunde, die schon im Berufsleben stehen oder an das Arbeitsamt, die haben dort auch hilfreiche Tipps!

Ihr werdet das schon schaffen, ich drücke euch die Daumen!
...
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_erazer03_

Bewerbungsschreiben

ein Testbericht von 2003-01-20 20:18:50 vom 20.01.2003
Empfehlung: ja
Wie bewerbe ich mich richtig? Diese Frage werden sich viele von euch stellen.
Ich selber habe auch schon Bewerbungen geschrieben.
Und ich kann euch sagen um eine eindrucksvolle Bewerbung zu schreiben reichen 5 Minuten auf keinen fall aus.
Denn ihr müsst den Text von den anderen Abheben um eine bessere Chance zu haben angenommen zu werden.
Also rate ich euch nicht einfach einen Text von irgendwo zu Kopieren und einfach abzuschicken.
Ihr müsst jede Bewerbung die ihr schreibt an euch und die Firma wo ihr euch bewerbt anpassen.
Zum Beispiel solltet ihr in einem Handwerklichen Beruf auch erwähnen das ihr Fingerfertig seit.
Vielleicht habt ihr ja sogar ein Hobby wo handwerkliches Geschick gefragt ist.
Dies würde ich dann auf jeden fall mit in die Bewerbung schreiben.
Aber dazu gleich mehr denn jetzt wollen wir erst mal ganz am Anfang beginnen.
Als erstes sollte man sich über die Firma wo man sich Bewirbt informieren.
Dies könnt ihr Beispiels Weise durch Freunde,
Internet oder direkt bei der Firma durch einen Telefonischen Anruf herausbekommen.
Bei einem Telefonat könnt ihr euch nicht nur über die Firma selbst informieren,
sondern auch ob sie zur Zeit Auszubildende einstellt.
Wichtig bei der frage ob ein Ausbildungsplatz noch frei sei,
ist die genaue Angabe eines Berufes da zum Beispiel in einem Handwerklichen Betrieb
sowohl Handwerker als auch Sekretärinnen arbeiten können.
Falls kein Ausbildungsplatz frei ist habt ihr euch Zeit und Arbeit gespart da ihr keine Bewerbung schreiben müsst.
Falls ihr aber erfahrt das ein Ausbildungsplatz frei sein sollte sofort an die Bewerbung machen.
Ihr wisst ja wie schnell freie Plätze wieder weg sind.

Aufbau Einer Bewerbung:

------------------------------------ -------------------------------------------------- ---
(Müller Mustermann) (Musterstadt), den (Datum)
(Musterstr. 54)
(91536 Musterstadt)
Tel.: (0331/489202)
Email: (müller@mustermann.de )





(Firma)
(Fritz und Co AG)
(Musterstr. 7)

(70245 Musterstadt ,Stadtteil)





Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als (Euer Berufswunsch)


Sehr geehrte/r (Ansprechpartner/in innerhalb der Firma),

wie bereits am (11.01.2003) besprochen, bewerbe ich mich hiermit
um einen Ausbildungsplatz als (Euer Berufswunsch) in Ihrem Unternehmen.

(Ich hatte die Möglichkeit in Ihrer Firma ein Praktikum als (euer Beruf) zu absolvieren,
welches mir sehr gut gefallen hat.)

Da meine besonderen Interessen im Bereich (eure Interessen) liegen,
habe ich mich für den Beruf des (Euer Berufswunsch) entschieden.

Derzeit besuche ich die (10.) Klasse der (muster- hof- Realschule) in
(Stadt)- (Stadtteil), die ich im (Juli 2003) mit der (Fachoberschulreife) verlassen werde.
Genauere Daten über meine Person können Sie meinem Lebenslauf entnehmen.
Über eine Einlandung zu einem Vorstellungsgespräch in ihrer Firma würde ich mich freuen. Ich freue mich über die Einladung zu einem persönliche Gespräch.


Mit freundlichen Grüßen


(hier Unterschrift per hand)




Anlagen:
Lebenslauf mit Lichtbild
2 Zeugniskopien
----------------------------------- -------------------------------------------------- ----

So oder so ähnlich kann eine Bewerbung aussehen.
Ich werde euch hier noch mal die einzelnen Abschnitte beschreiben:


Eure Anschrift:

(Müller Mustermann ) (musterstadt), den (Datum)
(Musterstr. 54)
(91536 Musterstadt)
Tel.: (0331/489202)
Email:( müller@mustermann.de)

In die erste Zeile kommt euer Name sowie das Datum von dem Tag an dem ihr die Bewerbung schreibt.
Die in den Klammer stehenden Texte sind auf euch anzupassen. Dies gilt auch für die folgenden Klammern.
In die zweite Zeile kommt eure Strasse und Hausnummer.
In die dritte Zeile kommt eure Postleitzahl sowie eure Stadt.
In den zwei nächsten Zeilen kommt eure Telephon Nummer und eure e-m@il Adresse.
Die e-m@il Adresse kann man zwar auch weg lassen aber bei vielen firmen macht dies einen guten Eindruck.
Besonders bei größeren Betrieben oder Internetfirmen.
Falls ihr eure e-m@il Adresse angebt,
müsst ihr sie auch regelmäßig kontrollieren falls euch der Betrieb eine Mail schickt.


Die Anschrift des Betriebs:

(Firma)
(Fritz und Co AG)
(Musterstr. 7)

(70245 Musterstadt ,Stadtteil)

Hier ist die Anschrift des Betriebes einzusetzen.


Hier schreibt man was man eigentlich will.
Eine Art Betreff:

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als (Euer Berufswunsch)

Hier gebt ihr den grund eures Briefes an.


Anrede:

Sehr geehrte/r (Ansprechpartner/in innerhalb der Firma),

Hier ist der/die Ansprechpartner/in anzugeben an die/den die Bewerbung gehen soll.
Falls du nicht weißt wer der/die Ansprechpartner/in für Bewerbungen ist,
schreib statt "Sehr geehrte/r (Ansprechpartner/in innerhalb der Firma)" einfach "Sehr geehrte Damen und Heeren".
Wobei "Sehr geehrte/r (Ansprechpartner/in innerhalb der Firma)" auf die Firmen immer besser wirkt
als "Sehr geehrte Damen und Heeren".
Daher sollte man sich im vorherigen Telefonat auch über den/die Ansprechpartner/in erkundigen.


Verweis auf Gespräch:

wie bereits am (11.01.2003) besprochen, bewerbe ich mich hiermit
um einen Ausbildungsplatz als (Euer Berufswunsch) in Ihrem Unternehmen.

Hier gilt wieder den Text in den klammern auf euch anzupassen.


Hier zeigt man das man über den Beruf Informiert ist:

(Ich hatte die Möglichkeit in Ihrer Firma ein Praktikum als (euer Beruf) zu absolvieren,
welches mir sehr gut gefallen hat.)

Falls ihr kein Praktikum gemacht habt schreibt in die Klammern wie ihr euch über euren Beruf informiert habt.
Zum Beispiel: BIZ - Berufs Informations- Zentrum, Internet, Bekannte und Freunde, Lehrer,...
Falls ihr ein Praktikum in einer anderen Firma gemacht,
habt könnt ihr statt "in ihrer Firma" einfach "bei (Firma wo ihr Praktikum gemacht habt)" schreiben.


Grund warum ihr an diesem Beruf interessiert seit:

Da meine besonderen Interessen im Bereich (eure Interessen) liegen,
habe ich mich für den Beruf des (Euer Berufswunsch) entschieden.

Hier ist Wichtig das ihr nur die Intertresen angebt,
die auch etwas mit dem Beruf zu tun habt.


Angaben über eure Schulbildung:

Derzeit besuche ich die (10.) Klasse der (muster- hof- Realschule) in
(Stadt)- (Stadtteil), die ich im (Juli 2003) mit der (Fachoberschulreife) verlassen werde.

Einfach wieder eure Daten statt dem Text in den Klammern ersetzen.

Interesse an einem Vorstellungsgespräch:

Über eine Einlandung zu einem Vorstellungsgespräch in ihrer Firma würde ich mich freuen.

Durch diesen Satz zeigt ihr das ihr Interesse an einem Vorstellungsgespräch habt.


Grüße und Unterschrift:

Mit freundlichen Grüßen


(hier Unterschrift per hand)

Eure Unterschrift schreibt ihr natürlich mit der Hand und am besten mit Königs blauer Tinte.


Was ihr mitsendet:

Anlagen:
Lebenslauf mit Lichtbild
2 Zeugniskopien

In den Anlagen schreibt ihr was ihr Beigelegt habt.



So das war die Bewerbung und jetzt zum Lebenslauf:

----------------------------------- --------------------
Lebenslauf


Persönliche Daten:

Name: (Vorname und Nachname)

Anschrift: (eure Anschrift)

Geburtsdatum: (euer Geburtsdatum)

Geburtsort: (Stadt)

Eltern: (Namen von Eltern)

Geschwister: (Anzahl Geschwister falls ihr keine habt einfach "keine" schreiben)

Hobbys: (Eure Hobbies)



Schulische Daten:

Schulbesuch: (von- bis) (Schule)
(Stadt und Stadtteil)

seit (Jahr) (Schule)
(Stadt und Stadtteil)


Schulabschluss: (Schulabschluss und art des Abschlusses z.B.: Fachoberschulreife)



Besondere Kenntnisse:

Fremdsprachen: (gelernte Fremdsprachen)

EDV: (Computer kentnise wie z.B.: MS Windows 95,98,XP, MS Word, MS Excel)


Praktikum: (Firma wo ihr Praktikum gemacht habt)
vom (von - bis)




(Stadt), den (Datum)
----------------------------------------- --------------------

Ich denke zu dem Lebenslauf muss ich nichts besonderes erklären,
denn es gilt wieder wie in der Bewerbung einfach eure Daten,
durch die in den Klammer stehenden Texte zu ersetzten.
Ihr dürft aber nicht vergessen alle Klammern zu löschen,
sowohl bei der Bewerbung als auch beim Lebenslauf.

Euer Lichtbild klebt ihr Rechts oben auf den Lebenslauf.
Und vergesst nicht, eure Zeugniskopien von den letzten zwei Zeugnissen Beizulegen.

Ich hoffe dieser Beitrag hat euch geholfen.
Falls ihr trotzdem noch fragen habt,
schreibt diese in eure Bewertung bei und ich werde sie in diesen Beitrag mit aufnehmen.

Euer _EraZer03_
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Calistra

Einen fairen Handel...

ein Testbericht von 2003-01-09 09:08:57 vom 09.01.2003
Empfehlung: ja
...sollte ein Arbeitsverhältnis darstellen. Denn schließlich ist ein Arbeitssuchender kein Bittsteller, sondern lediglich jemand, der seine Arbeitskraft möglichst teuer verkaufen möchte, um davon seine Brötchen zu bezahlen.
Deshalb solltet Ihr zu einem Vorstellungsgespräch nicht wie ein unterwürfiger Dackel erscheinen. Also: Hoch den Kopf, Schultern gerade und weg mit der Nervosität!!! Denn letzten Endes dient ein Vorstellungsgespräch dazu, daß sich Arbeitgeber und -nehmer in spe beschnuppern können, um herauszubekommen, ob sie die gegenseitigen Erwartungen erfüllen können.

Gut, nun stehen wir also vor der Tür, wir sind selbstbewußt, stark und üüüüüüüberhaupt nicht nervös... ;-) sehr gut.
Ein kleiner check noch: Mit wem habe ich den Termin? Nach wem muß ich am Empfang fragen? Habe ich meine Unterlagen? Gut.

Natürlich sind das Punkte, die man klären sollte, BEVOR man aufbricht. Es ist wichtig, die Unterlagen sorgfältig zusammenzustellen, sich dem Anlass entsprechend zu kleiden und zu wissen, mit wem man sprechen wird.

Ach ja, die Kleidung: Im Prinzip ist genau das richtig, was dem "Image" des Berufs entspricht; gepflegt sollte die Kleidung sein, nicht zu elegant, aber auch nicht alltäglich. Ich habe gute Erfahrungen mit einer Kompination gemacht: schwarze Stoffhose, weißes Shirt, schwarzer Blazer. Dazu passender Schmuck, allerdings sparsam eingesetzt und ein puristisches Make-Up.

Männer haben es da noch einfacher: Ein Jacket mit Stoffhose, Oberhemd und Krawatte in gedeckten Farben, wobei der Schlips ruhig ein bißchen pfiffiger sein darf, sind meist die richtige Wahl.

Wichtig ist auch, rechtzeitig loszufahren. Idealerweise ist man ca. 10 bis 15 Minuten vor Beginn des Vorstellungsgespräches an Ort und Stelle. Dort angekommen, fragt man am Empfang nach seinem Gesprächspartner, woraufhin man meist gebeten wird noch einen Augenblick Platz zu nehmen. In dieser Situation kann man sich sicher sein, beobachtet zu werden...meistens zumindest.

Nach der Begrüßung durch den Gesprächspartner wird man meist in einen Raum geführt, in dem dann das Vorstellungsgespräch geführt wird. Dieses beginnt meist mit einigen vertrauensbildenden Sätzen wie Fragen nach der Anfahrt, dem Anbieten eines Getränkes etc.

Generell sollte man während des Gesprächs auf gute Umgangsformen achten. Aufmerksames Zuhören ist wichtig; noch wichtiger ist es jedoch, sich so zu geben, wie man ist. Falsche Bescheidenheit ist hier genauso wenig angebracht wie eine maßgebliche Veränderung des Redestils.

Ich glaube nicht, daß man sich auf ein Vorstellungsgespräch im Wesentlichen vorbereiten kann, denn die Fragen, die gestellt werden, sind sehr unterschiedlich.

Fragen, auf die man trotzdem eine Antwort parat haben sollte, sind die folgenden:

- "Warum möchten Sie gerade bei uns arbeiten?"
- "Weshalb haben Sie gerade diesen Beruf gewählt?"
- "Wieso sollten wir uns ausgerechnet für Sie entscheiden?"
- "Was sind Ihre Schwächen/Stärken?"
- "Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesetzt?"

Auf diese Fragen sollte man so ehrlich wie möglich antworten. Man kann davon ausgehen, daß mein ein erfahrenes Gegenüber vor sich hat, das schnell erkennt, ob es einen ehrlichen Bewerber oder ein lügendes, arschkriechendes Etwas vor sich hat.

Ebenfalls gut macht es sich, wenn man sich vor dem Gespräch gründlich über das Unternehmen informiert, das signalisiert Interesse und Organisationsgeschick. Das Internet ist hierzu ideal, da sich hier über so ziemlich jedes Unternehmen Informationen aufstöbern lassen.

Gegen Ende des Gespräches wird in der Regel die Frage gestellt, ob noch irgendetwas unklar sei. Dies ist der richtige Zeitpunkt, um folgende Punkte, falls nicht bereits geschehen, abzuklären.

- Arbeitszeiten
- Gibt es eine Möglichkeit, den zukünftigen Arbeitsplatz zu besichtigen?
- Wieviele Urlaubstage werden pro Jahr bewilligt?
- Werden Fahrtkosten erstattet?
- Gibt der Arbeitgeber einen Zuschuss zu den VWL?
- Ist ein 13. Monatsgehalt üblich?
- Wie werden Überstunden vergütet?
- und schließlich: Wie hoch ist das Gehalt?

So, nun kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen! Bei mir jedenfalls hats geklappt! Ich wünsche allen Arbeitssuchenden viel Erfolg, damit sich keiner in die Hände des Arbeitsamtes begeben muß....
...
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brainstorm

Vermittlungsgutschein...was ist das ?

ein Testbericht von 2002-12-18 20:23:39 vom 18.12.2002
Empfehlung: ja
Bis jetzt noch nichts von einem Vermittlungsgutschein gehört. Wundert mich fast nicht, denn das Arbeitsamt hält sich (wie immer) mit solchen Informationen sehr bedeckt.

Wozu brauche ich einen Vermittlungsgutschein?

Vermittlungsfirmen sind bestrebt(schwarze Schafe ausgenommen), Dich als Arbeitsloser an einen Arbeitgeber erfolgreich zu vermitteln. Ist das mittels eines Arbeitsvertrages bestätigt worden, zahlt in der Regel der Arbeitgeber für die Vermittlung eine Gebühr an den Vermittler - quasi den Lohn des Vermittlers.

Um dem Arbeitsgeber die Entscheidung finanziell zu erleichtern, erklärt sich das Arbeitsamt bereit, die Kosten für die Vermittlung zu übernehmen, so dass dem Arbeitgeber durch die Vermittlung (fast) keine Kosten entstehen.

Diese Kostenübernehme durch das Arbeitsamt kann von ca. 30% bis 100% der Vermittlungsgebühr reichen und ist abhängig von der Dauer der Arbeitslosigkeit - denn je länger jemand arbeitslos war, desto schwieriger ist die Person erfolgreich zu vermitteln und desto mehr muss wiederum der Vermittler tätig werden.

Bekomme ICH einen Vermittlungsgutschein?

So einfach das klingt - jede Arbeitslose(Person), die mind. 3 Monate als arbeitslos zählt, bekommt diesen Gutschein.

Achtung: Teilnehmer einer Weiterbildungs-, Fortbildungs- und Trainingsmassnahme gelten als NICHT ARBEITSLOS und müssen nach ihrer Maßnahme erst mal 3 Monate warten, bis sie Anspruch auf einen solchen Gutschein bekommen. So unglaublich da klingen mag, so sehr entspricht das aber auch der Realität :-(

sichere Reihenfolge

  • Vermittlungsfirma des Vertrauens ausfindig machen
  • dort nachfragen, ob sie über den Gutschein abrechnen
  • Den Vermittlungsvertrag nicht sofort unterschreiben
  • Zu Hause gut durchlesen (finanz. Fallstricke)
  • beim Arbeitsamt den Gutschein persönlich abholen
  • Vertrag beim Vermittler abgeben (nicht den Gutschein)
  • Bei erfolgreicher Vermittlung mind. 14 Tage nach
    Arbeitsvertragsunterzeichnung warten (wegen Vertrags-
    rücktrittsrecht)
  • Gutschein an Vermittler aushändigen.

Somit kann verhindert werden, dass der Arbeitsgeber nur ein Scheininteresse angibt und mit dem Vermittler gemeinsame Sache mit dem Gutschein machen kann.

Nebenbei:

Oft kommt es vor, dass man beim Arbeitsamt hin- und hervermittelt wird. Legt euch vor jedem Telefonat etwas zum Schreiben daneben und notiert euch peinlich genau jede Person, die ihr am Hörer hattet und führt Protokoll. Das kann euch unter Umständen bei einer Falschauskunft den Hals retten (glaubt mir, ich weiss, wovon ich spreche).

Ich hoffe euch ein wenig geholfen zu haben ;-)
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zefania

Jobsuche systematisch angehen......und das gute alte Telefon nicht vergessen

ein Testbericht von 2002-10-31 00:22:37 vom 31.10.2002
Empfehlung: ja
HI

wenn man die Vielfalt der Jobsuche durchgeht hat man den Eindruck, dass viele Bewerber NICHT ALLE WEGE DURCHGEHEN.

Hier einige Anregungen dazu:

Wer einen Job sucht, tut gut daran, sämtliche Kanäle zu nutzen, die sich ihm anbieten. Zwar werden immer noch die meisten Stellen via Bekanntschaften oder Zeitungsinserate besetzt, doch das Internet sollte man auf der Jobsuche nicht auslassen. Je nach Branche und Qualifikation der Suchenden wird das Angebot zunehmend genutzt.

Das Rüstzeug
Wer lieber von zu Hause aus sucht, braucht dazu nicht den neusten Computer. Eine einigermassen schnelle Internetleitung ist vorteilhaft, es geht aber auch per analoges Modem. Internetnovizen könnten sich angesichts des weitläufigen Angebots an Jobportalen überfordert fühlen. Doch warum nicht gleich die Chance nutzen und sich auf diese Weise mit dem Web vertraut machen? Den eigenen Lebenslauf hält man am besten in digitaler Form, etwa als Word-Dokument, bereit. Diesen kann man nicht nur in ausgedruckter Form per Post verschicken, sondern per E-Mail potenziellen Arbeitgebern senden.

Was man ebenfalls unabdingbar mitbringen muss, ist viel Geduld. Nicht bloss, weil momentan das Stellenangebot generell mager ist, sondern weil man sich mit dem vielfältigen Angebot an Jobportalen auseinander setzen muss, deren Bedienung leider zu oft zu wenig intuitiv ist. Das kostet in jedem Fall Zeit, mitunter auch Nerven. Welches Jobportal für die eigene Stellensuche das beste ist, kann je nach Branche oder Wohn- und Arbeitsort verschieden sein. Sicher ist man aber gut beraten, wenn man regelmässig mehrere Portale im Auge behält. Relativ rasch wird sich herausstellen, wo man für sich die besten Angebote findet.

Digitale Spreu und Weizen
Viele Inserate tauchen auf mehreren Jobsites auf, Doppelspurigkeiten lassen sich nicht ganz vermeiden. Noch unangenehmer sind Angebote für Stellen, die längst besetzt sind. Die Aktualität der Job börsen ist leider nicht immer optimal. Des halb sollte man strikt auf das Aufgabedatum eines Inserates achten. Wo dieses nicht angegeben wird, darf man grundsätzlich misstrauisch sein.

Gute Portale bieten einfache Suchmöglichkeiten nach Beruf und Arbeitsort, die sich schrittweise verfeinern lassen. Brauchbare Onlineinserate weisen nebst einem detaillierten Jobbeschrieb auch genügend Informationen über den Arbeitgeber, den Arbeitsort und die Anforderungen an den Bewerber aus. Bei Teilzeitpensen sollte mindestens eine Prozentzahl angegeben sein. Fehlen diese Basisinfos, kann man sich die Mühe einer Bewerbung meist gleich ersparen.

Hinter unpräzis formulierten Inseraten stecken selten gute Stellen.

Eine direkte Bewerbungsmöglichkeit per E-Mail oder Onlineformular ist eben falls sehr zu begrüssen, schliesslich wer den nur so die Möglichkeiten des Mediums Internet auch ausgeschöpft. Die meisten bevorzugen einen direkten Kontakt mit dem potenziellen Arbeitgeber.

Den guten alten Telefonanruf sollte man des Internet wegens nicht verschmähen.

Auf einigen Jobportalen lässt sich der eigene Lebenslauf mitsamt Jobwünschen hinter legen. Die Idee ist, dass Arbeitgeber den Stellensuchenden dort finden. In der Praxis hat sich diese Form der Suche nach Arbeitskräften aber nicht durchgesetzt, man sollte deshalb von diesem Dienst keine Wunder erwarten. Die aktive Suche bleibt einem damit nicht erspart. Verweise darauf in E-Mails sind ausserdem weniger attraktiv als Attachments.

Vermittlungsbüros, die hinter vielen Inseraten stecken, sind meist mehr daran interessiert, jemanden für die eigene Kartei anzuwerben, als einfach einen Job zu vermitteln. Oft entpuppen sich die von Vermittlungsbüros schablonenhaft formulierten Inserate als zu wenig übereinstimmend mit dem effektiven Job. So melden sich zwar viele Interessenten bei den Vermittlern, doch für die meisten Stellensuchenden tut sich oftmals nur eine Zeit raubende Sackgasse auf.

Inspiration
Wer unsicher ist, was für einen Job er oder sie genau sucht, kann sich von den Jobportalen im Internet gut inspirieren lassen. Es finden sich diverse hilfreiche Hintergrundinformationen zu Berufen und Weiterbildung, aber auch zu Lohnpolitik oder Bewerbungsstrategien. Je konkreter und genauer die eigenen Vorstellungen des künftigen Jobs sind, desto eher sollte man seine Suche im Internet auf spezialisierte Branchenportale verlagern.

Oftmals noch besser: Man nutzt die Websites von Firmen, bei denen man sich gerne bewerben würde. Unterdessen sind die meisten Firmen auf dem Web vertreten und publizieren hier ihre offenen Stellen. Meist per E-Mail kommt man so rasch und direkt mit den richtigen Leuten in Kontakt. Das spart Zeit und Nerven.

Einfacher wird die Jobsuche dank dem Internet nicht. Mit ein bisschen Routine allerdings kann das Web aber zu einem guten Standbein der Stellensuche werden - und sei es bloss als Inspirationsquelle.


Viel Erfolg.

Gruss
zefania
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seehuhn

Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

ein Testbericht von 2002-10-08 22:53:53 vom 08.10.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser,

nachdem ich schon einen Bericht über die Kleidung im Vorstellungsgespräch und ein paar kurze Sätze zu den Bewerbungsunterlagen geschrieben habe, möchte ich mich heute noch einmal ausführlich mit dem Thema Bewerbungsunterlagen beschäftigen.

Die Unterlagen müssen schon etwas her machen, da ja Ihre Bewerbung nicht die einzige ist und Sie sich von den anderen irgendwie abheben müssen. Sie müssen für sich werben, wie schon in dem Wort BeWERBung drin steckt.


Stellensuche

Wenn Sie arbeitslos sind, sollten Sie sich auf keinen Fall nur auf die Stellen des Arbeitsamtes verlassen.
Sie müssen selber aktiv werden. Ob bei der Suche in der Tageszeitung oder bei der Suche im Internet. Natürlich ist auch das Arbeitsamt im In-ternet vertreten und kann unter www.arbeitsamt.de aufgerufen werden.

Wenn eine Stellenanzeige noch Fragen offen lässt, ist es am besten, die Firma anzurufen und noch einmal nachzufragen. Damit zeigen sie auch gleich Interesse. Außerdem erfahren Sie auf diesem Wege, wer für die Bewerbungen zuständig ist, also die Person die Ihre Unterlagen später prüft. Notieren Sie sich den Namen dieser Person.

Ein anderer Weg an eine Stelle zu kommen, ist über Beziehungen. In der heutigen Zeit ist das Vitamin B sehr wichtig. Hören Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis um, ob jemand Leute kennt, die einflussreich sind, im Bezug auf Personalahngelegenheiten. Ich möchte damit natürlich nicht dazu aufrufen, dass Ihr eure Freunde irgendwie ausnutzt.


Zeit der Bewerbung

Haben Sie die passende Stelle für sich gefunden, sollte die Bewerbung so schnell wie möglich an das Unternehmen geschickt werden. Eine schnelle Reaktion ist wieder ein Zeichen von Interesse.
Allerdings sollte die Bewerbung auch nicht übereilt verschickt werden.

Man sollte bedenken, dass die meisten Firmen baldmöglichst die Stelle besetzen möchten. Nach dem Stellengesuch der Firma sollten Sie innerhalb der nächsten zwei Wochen antworten.
Sollte Sie die Bewerbung nicht in dieser Zeit abschicken können, begründen Sie dies am besten in Ihrer Bewerbung.

Meine Mutter hat zu mir einmal gesagt, dass man die Bewerbung allerdings nicht gleich am ersten Tag verschicken sollte. Man sollte sich ein paar Tage Zeit nehmen, damit die eigene Bewerbungsmappe weiter oben auf dem Stapel liegt.


Foto

Da Sie für Ihre Bewerbung natürlich auch Passbilder von sich brauchen, sollten Sie diese einmal auf Vorrat machen lassen.
Suchen Sie sich einen Fotografen aus, der auch wirklich gute Bilder macht und sich für Sie Zeit nimmt.

Ich brauche hier wohl nicht sagen, dass Bilder aus dem Automaten das schlimmste ist, was man machen kann.

Vor dem Fototermin sollte man sich natürlich etwas frisch machen. Frauen sollten ein dezentes Make-up auflegen und auch bei Männern schadet beim Fototermin ein wenig Puder nicht, damit die Haut nicht so glänzt. Die Haare sollten frisch gewaschen sein und die Frisur sollte sitzen. Dabei ist es auch wichtig, dass Ihnen die Haare nicht ins Gesicht hängen.

Außerdem sollte man sich schick, am besten branchenüblich, anziehen. Es sollte nicht so auffällig sein und auf keinen Fall zu erotisch. Dabei zählt natürlich nur das Oberteil.

Schwarz-Weiß Bilder sind wieder im Kommen. Bei vielen sehen sogar solche Bilder besser aus. Ich finde, das macht interessant.

Beim Format des Bildes, sollte man das normale Passbildformat (4,5 x 6 cm) benutzen. Also legen Sie kein Poster von sich bei : )

Gut

  • Bilder von einem Fotografen
  • gepflegtes Äußeres beim Fototermin
  • Format 4,5 x 6 cm


Schlecht

  • Automatenbilder
  • Kopien von Bildern



Deckblatt

Meiner Meinung nach gehört in der heutigen Zeit ein Deckblatt zur Bewerbung. Dieses bildet das erste Blatt. Dies ist, was der Personalchef als erstes von Ihnen zu Gesicht bekommt. Hier heißt es also wirklich Mühe geben.

In der Mitte des Deckblattes kleben Sie das Foto auf. Das geht am besten mit doppelseitigem Klebeband.
Ein wenig darunter sollte Ihr euren Namen und eure Adresse hinschreiben. Hier sollten Sie auf keinen Fall vergessen, Ihre Telefonnummer mit anzugeben.
Hat ein Personalchef noch Fragen an Sie, möchte Sie anrufen und findet keine Telefonnummer, haben Sie schon verloren.

Unten links sollten dann noch Ihre Anlagen stehen. Also: Anschreiben, Lebenslauf, Foto und Zeugnisse.

Sie können das Deckblatt mit Hilfe von verschiedenen Linien, Rahmen oder Schriften individueller gestalten.
Gerade bei Linien und Rahmen sollten Sie allerdings vorsichtig sein, da es schnell aussieht wie eine Todesanzeige.

Gut

  • Individuell gestaltet


Schlecht

  • Todesanzeigenähnlich
  • Zu viel auf einem Blatt
  • Bild schief aufgeklebt
  • Keine Telefonnummer angegeben



Anschreiben

Das Anschreiben ist wohl der wichtigste Teil Ihrer Bewerbung.
Ich hoffe, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass das Anschreiben ohne Rechtschreibfehler und formell richtig ist. Gerade wenn Sie sich für einen Büroberuf bewerben, muss das Anschreiben perfekt gestaltet sein.
In letzter Zeit habe ich immer wieder Bewerbungen gesehen, bei der schon der Name unserer Gesellschaft oder der Name des Chefs falsch geschrieben sind. Solche Bewerbungen sind bei uns eigentlich gleich wieder zurück gegangen.

Sie sollten immer dazuschreiben, wo Sie von der freien Stelle erfahren haben, also z. B. eine Stellenanzeige in der Tageszeitung oder einem Telefongespräch.

Sie sollten Standardsätze und Sätze mit dem Beginn „ich“, sollten vermieden werden.
Sätze die mit „ich“ beginnen, wecken bei den Personalchefs den Eindruck, dass es immer nur um sie geht.

Das Anschreiben sollte auf einem normalen weißen Papier ausgedruckt werden. Hochglanzpapier oder buntes Papier kommt bei den meisten Per-sonalchefs nicht so sonderlich gut an. (Außer vielleicht in der Werbebran-che)
Es darf keine Eselsohren oder Fettflecken haben.

Die Sätze sollten kurz und prägnant sein. Bandwurmsätze, welche der Personalchef mehrmals lesen muss, sind nicht erwünscht.
Außerdem sollten Sie Fremdwörter und Abkürzungen meiden.

Versuchen Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben maximal 10 Sätze zu be-nutzen.
Versetzen Sie sich einfach in die Lage des Personalchefs: Er hat 100 Bewerbungen auf dem Tisch und sollte nach Möglichkeit alles lesen. Ist der Text zu lang, wird es mehr überflogen. Nur mit einem kurzen Anschreiben, erreichen Sie, dass der Personalchef Ihre Bewerbung auch wirklich liest.

Gut

  • Absätze
  • Kurze, prägnante Sätze
  • Maximal 10 Sätze
  • Sauberes, weißes Papier
  • Klarer Ausdruck (bitte kein Nadeldrucker!)


Schlecht

  • Name von Ansprechpartner oder Firma falsch
  • Seitenlanges Anschreiben
  • Rechtschreib- oder formelle Fehler
  • Lange, unverständliche Sätze
  • Sätze die mit „ich“ beginnen (manchmal kann man es nicht vermeiden)
  • Hochglanz- oder farbiges Papier
  • Eselsohren, Fettflecken



Lebenslauf

Nach dem Anschreiben kommt der Lebenslauf. Inzwischen ist es normal diesen tabellarisch zu schreiben. Nur noch sehr wenige Firmen wollen einen ausführlichen Lebenslauf.
Geschrieben wird auch der Lebenslauf mit dem Computer, außer die Firma verlangt etwas anderes.
Ein handschriftlicher Lebenslauf wird eigentlich nur noch von der Polizei gewünscht, da dort die Handschrift von Kalligraphen nach Auffälligkeiten untersucht wird.

Der Lebenslauf sollte klar gegliedert sein. Oben schreibt man eigentlich erst einmal die persönlichen Angaben. Also Name, Adresse, Familienstand, Kinder, …

Darunter werden, durch Absatz und Überschrift getrennt, die Schul- und Berufsausbildung(en) aufgezählt. Auch den Zivil- oder Wehrdienst kann man hier mit anführen.

Nun kommt der berufliche Werdegang. Dieser sollte auf alle Fälle lückenlos sein. Die Arbeiten sollten natürlich chronologisch gegliedert werden.

Zum Schluss können Sie noch besondere Kenntnisse, wie z. B. Weiterbil-dungen oder Zusatzqualifikationen aufführen.

Gut

  • ordentlich gegliedert
  • Chronologische Ordnung bei den Arbeitsplätzen


Schlecht

  • alles durcheinander
  • fehlende Zeiten
  • keine Unterschrift am Lebenslaufende



Zeugnisse

Viel muss man ja zu den Zeugnissen nicht sagen.
Sie sollten hier alle Arbeitszeugnisse und natürlich Ihr letztes Schulzeugnis beilegen.
An oberster Stelle kommt das letzte Zeugnis und geht dann wieder chro-nologisch nach unten.

Die Zeugnisse müssen nur Kopien sein, aber das denke ich, weiß jeder.

Übrigens sollten auch schlechte Zeugnisse beigefügt werden, da ein schlechtes Zeugnis, besser als gar kein Zeugnis ist.

Sollten Sie von einem Arbeitgeber kein Zeugnis besitzen und war das Arbeitsverhältnis nicht vor langer Zeit, so ist es hilfreich, wenn Sie sich darum bemühen noch nachträglich eins zu bekommen.

Gut

  • chronologische Ordnung der Zeugnisse
  • Vollständigkeit
  • Saubere Kopien


Schlecht

  • fehlende Zeugnisse
  • verknittertes Papier
  • ohne jegliche Ordnung



Mappe

Nun kommt alles in der richtigen Reihenfolge hintereinander. Doch wo rein? Klarsichthüllen sind schon lange out.
Es gibt verschiedene Arten von Mappen. Eine Klemmmappe z. B. ist sehr gut geeignet für Ihre Bewerbung. Sie ist nicht sehr teuer (ca. 0,50 Euro pro Stück) und außerdem ist sie stabiler. Es gibt solche Mappen in verschiedenen Farben. Bei der Farbauswahl sollten Sie darauf achten, nicht allzu flippige und starke Farben zu wählen.

Ich habe mich bei meinen Bewerbungen für eine durchsichtige Klemm-mappe mit bunter Klemme entschieden.

Es gibt natürlich auch noch extra Bewerbungsmappen, deren Preis dann bei ca. 8 Euro liegt. Die Mappen sind aus Karton und wenn man sie öffnet hat man drei Seiten vor sich liegen. So eine Mappe sollte man aber nur wählen, wenn man sich um einen höheren Posten bewirbt.

Am besten wären allerdings Klemmmappen aus Karton geeignet, da die meisten Firmen umweltbewusst sind und Plastik nicht mehr so gern sehen. Aber ich glaube auch nicht, dass Sie eine Absage erhalten, weil Sie eine Plastikmappe verwendet haben (außer vielleicht bei Greenpeace).

Gut

  • ordentliche Mappe
  • nicht kaputt
  • am besten Karton
  • dezente Farben


Schlecht

  • kaputte Mappen, die schon sehr oft benutzt wurden
  • nur Klarsichthülle
  • gar keine Mappe
  • Neonfarben



Umschlag

Auch zum Umschlag gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Es wird ausschließlich ein Umschlag der Größe DIN A4 genommen. Bitte nicht alles falten und in kleinere Umschläge geben.

Klar ist natürlich auch, dass die Adresse der Firma und Ihre eigene, in ordentlicher Schrift, darauf sein müssen.

Außerdem sollte der Brief ausreichend frankiert sein. Früher 3,30 DM, heute haben wir 1,69 Euro.

Der Brief sollte keinesfalls per Einschreiben geschickt werden, da dies den Eindruck erweckt, dass Sie sich zu wichtig nehmen. Am besten ist natürlich, wenn Sie die Bewerbung persönlich abgeben. Wobei ich denke, dass eine Firma, die auf eine Stellenanzeige 400 Bewerbungen erhält, nicht möchte, dass jeder Bewerber persönlich vorbeikommt.
Also empfehle ich die persönliche Abgabe nur bei kleineren Betrieben.

Gut

  • ordentlich beschriftet
  • ausreichend frankiert
  • persönliche Abgabe der Unterlagen bei kleinen Betrieben


Schlecht

  • nicht lesbare Schrift auf dem Umschlag
  • wenn die Firma, wegen Ihnen, Strafporto bezahlen muss
  • Einschreiben



Schlusswort

Wenn Sie einen Großteil der Tipps befolgen, müsste Ihre Bewerbung auch ganz gut werden.
Um ein gutes Anschreiben zu verfassen, empfehle ich eine Rücksprache mit dem Arbeitsamt. Bei uns in der Stadt gibt es so etwas wie eine Schülerhilfe, die den Menschen kostenlos hilft, Ihre Bewerbung ordentlich zu schreiben. Erkundigen Sie sich doch bei Ihrem Arbeitsamt.

Ansonsten hoffe ich, dass ich Ihnen mit meinen Tipps ein wenig weiterhel-fen konnte. Sollten Sie gerade auf der Suche nach einem Job sein, so wünsche ich Ihnen dabei viel Glück.
...
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Kommentare
Archmage
Archmage, 13.05.2002
Nur uumlber die unterschrift beim lebenslauf bin ich mir nicht sicher, in einem heft quotwie bewerbe ich mich richtgquot stand das lebenslaumlufe heute nicht mehr unterschrieben werden, ob das jedoch stimmt???
bianca24
bianca24, 26.03.2002
Wow, jetzt weiszlig ich ja 100ig Bescheid! Liebe Gruumlszlige, Bianca
Ellwood01
Ellwood01, 10.05.2002
Du muumlsstest mal die Bewerbungen sehen, die ich auf den Tisch kriege. scheinbar hat keiner dieser Leute auch nur einen Satz von diesem Beitrag gelesen. Leider ?
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