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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Wohnwagen VERMIETUNG Bürstner Modell Fun, Raum Karlsruhe. |
35,00 € | 8T 20Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Bürstner A-Modell | |||||
![]() Die „A-Klasse“ zum Reisen und Wohnenein Testbericht von OllerTeddy2004-09-01 18:58:08 vom 01.09.2004 Empfehlung: ja Vorteile: große „Betten“, praktische Details, viele Ablagen...Nachteile/Kritik: schwacher Motor, geringe Zuladung, unpraktische Duschwanne, weitere Detailmängel- Technik & Co. - Da es nicht ganz ohne die technischen Daten geht, hier in Kurzform die Details zu „unserem“ WoMo: Die Basis - also das Fahrgestell mit Führerhaus - bildet ein Fiat Ducato mit kurzem Radstand. Motorisiert ist das WoMo mit einem 1.9-Liter Dieselmotor, der 90 PS leistet. Die Außenabmessungen betragen 5,66m in der Länge, 2,29m in der Breite sowie 3m in der Höhe. Das Bürstner A536 Active ist für 4 Personen zugelassen und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,2 Tonnen. Es verfügt über je einen Frisch- und Abwassertank mit 100 Liter Fassungsvermögen und zwei Gasflaschen zu je 11 Liter für den Betrieb von Kühlschrank, Warmwasserboiler (13 Liter) sowie Truma-Heizung, die von uns zum Glück nicht benötigt wurde. Der Einstiegspreis des kleinsten A-Modells (A530) liegt momentan bei rund 31 000 Euro und kann durch entsprechende Ausstattungen oder Motorisierungen deutlich in die Höhe getrieben werden. Hersteller ist die Bürstner GmbH im badischen Kehl. Unter www.buerstner.de gibt es die gesamte Palette sowie die Grundrisse und Ausstattungsvarianten der verschiedenen Modelle zu sehen. - Fahren & Co. - Mit seinen 90 PS ist das WoMo sicher nicht üppig motorisiert und stößt bei voller Zuladung recht schnell an seine motorischen Grenzen. Dennoch kommt man auf der Autobahn auf ebener Strecke recht gut voran – eine Reisegeschwindigkeit von 100-110 km/h ist hier mit etwas Anlauf möglich. An Steigungsstrecken, wie z.B. den „Kasseler Bergen“ auf der A7, geht der Motor natürlich „in die Knie“ und macht ein Zurückschalten – sogar bis in den 3. Gang bei 65 km/h – erforderlich. Reizt man den Motor nicht bis auf’s Letzte aus, macht sich das auch positiv beim Verbrauch bemerkbar; rund 12 Liter/100km Diesel waren das Ergebnis bei etwas verhaltener Fahrweise (ca. 100 km/h) und bei Ausnutzen des Windschattens von vorausfahrenden LKWs, Wohnmobilen oder Wohnanhängern. Insgesamt benötigt der Motor eine gewisse Drehzahl, um zügig voran zu kommen. Dies macht sich vor allem durch eine gewisse Schwäche beim Schalten – besonders in den zweiten Gang - bemerkbar, die es nötig macht, den niedrigeren Gang höher drehen zu lassen, was den Verbrauch und das Geräuschniveau doch negativ beeinflusst. Ansonsten ist die Geräuschentwicklung transportertypisch und nicht mit ruhigen PKWs zu vergleichen; der Motor ist ständig präsent und Wind- sowie Karosseriegeräusche sind auch zu vernehmen. Ansonsten ist das WoMo trotz seiner 5,66 Meter Länge erstaunlich handlich und wendig, was am kurzen Radstand liegt und es ermöglicht auch auf engeren Parkplätzen zu rangieren. Hierbei ist allerdings auf den langen hinteren Überhang zu achten, der beim Kurven fahren ausschwenkt. Das fehlende Rückfenster erschwert allerdings die Übersichtlichkeit nach hinten, was einen rückwärtigen Einweiser nötig macht. - Verstauen & Co. - Für 4 Personen bietet das WoMo ausreichend Platz, doch kann der Stauraum bei längerer Tour mit 4 Personen etwas eng werden. Zum Verstauen gibt es einerseits einen Kleiderschrank, der allerdings nicht sehr hoch ist und ein knitterfreies Aufhängen von Kleidern nicht ermöglicht. Des weiteren befinden sich über den Sitzgruppen insgesamt sieben Staufächer in den Hängeschränken, unter denen sich ringsum noch eine Ablage befindet. Weiteren Stauraum gibt es noch in Teilen der Sitzbänke, in denen sich zudem Technik, wie Wassertanks und Heizung, befinden. Zudem hatte unser WoMo noch ein Schrankfach mit Auszug, auf dem Platz für einen Fernseher mit knapp 40 cm Bildschirmdiagonale ist. Im Küchenbereich gibt es noch zusätzlichen Stauraum für Lebensmittel, Geschirr und Küchenutensilien. Alle Staufächer lassen sich gut verriegeln, so dass deren Inneres gut gegen Verrutschen und Herausfallen gesichert ist. Sehr praktisch ist zudem das von außen zugängliche Staufach im Heck (Active-Ausstattung), dessen Klappe sich in der hinteren Stoßstange befindet. Hier finden Campingmöbel, Kabelrollen, Schläuche sowie Getränke und eine Reihe weiterer Utensilien Platz. Doch durch die in meinen Augen sehr geringe zugelassene Zuladung von 340 kg stößt man recht schnell an die Grenze dessen, was man mitnehmen kann, da hiervon schon mal die Mitreisenden außer dem Fahrer abgezogen werden müssen. Bei 3 Erwachsenen zu je 75 kg verbleiben so nur noch 115 kg für Gepäck, Lebensmittel, Fahrräder (ein 3-Fahrradträger ist in der Active-Ausstattung enthalten) usw. Dies ist doch arg dürftig. - Wohnen & Co. - Im „Wohnraum“ befinden sich zwei Sitzgruppen mit Tisch, bei denen die vordere für bis zu vier Personen und die hintere und etwas engere für zwei Personen geeignet sind. Die vier vorderen Plätze sind alle mit Dreipunktgurten gesichert und dürfen auch während der Fahrt genutzt werden. Die hintere Sitzgruppe ist in meinen Augen nicht zwingend notwendig, um nicht zu sagen bei Urlaubsfahrt mit drei oder vier Personen sogar überflüssig, da das WoMo nur für bis zu vier Personen zugelassen ist. In meinem Ideal-WoMo würde sie zugunsten von mehr Stauraum, einem Schrank mit Arbeitsplatte für die Küche sowie einer größeren Nasszelle wegfallen. Für uns war die zweite Sitzgruppe allerdings recht praktisch, da wir so die vordere Sitzgruppe zum Bett umgebaut lassen konnten und trotzdem noch einen Tisch zum Essen hatten. Tagsüber ist es durch drei unterschiedlich große und in mehreren Stufen aufstellbare Seitenfenster recht hell im Wohnbereich, zumal es noch ein sehr großes und praktisches Dachfenster gibt, das kipp- und aufstellbar ist. Sämtliche Fenster sind mit praktischen und funktionalen Mücken- sowie in drei Stufen verstellbaren Verdunklungsrollos versehen, die bei uns gut ihren Dienst versehen haben, wobei das Mückenrollo im Dachfenster etwas verrutscht und somit nicht ganz dicht war. Positiv sind die vielen Lichtquellen im Wohnbereich, die für eine passende Be- und Ausleuchtung sorgen: 3 drehbare Halogenstrahler, 1 Deckenleuchte & 2 Strahler im Küchenbereich. Oberhalb der nicht ganz dichten Eingangstür (mögliche Probleme in der kälteren Jahreszeit), die zwei praktische Ablagen beherbergt, befindet sich eine praktische Schalttafel für die Bordtechnik, mit der die Ladezustände der Batterien (getrennte Batterie für Wohnbereich und Fahrerkabine mit Motor) sowie die Stände von Frisch- und Abwassertank überwacht werden können. Ansonsten ist es im von uns genutzten WoMo recht wohnlich und gemütlich im gesamten Wohnbereich, was vor allem an den verwendeten Materialien, Stoffen und Farben liegt. - Schlafen & Co. - Schlafraum ist im Vergleich zu den vier zugelassenen Personen mehr als genug vorhanden; es finden 5-6 Personen Platz, wovon mindestens 1-2 Kinder sein sollten. Zum einen bietet der Alkoven (Schlafbereich über dem Fahrerhaus) eine Liegefläche mit Federkernmatratze und Lattenrost von ca. 2 x 1,60m (für zwei Erwachsene bzw. drei Kinder), auf die man mittels einer robusten Leiter gelangen kann, die im Bedarfsfall eingehängt wird. Hier befinden sich auch ein Halogenstrahler, ein seitliches Fenster sowie eine kleine Dachluke. Den Alkoven haben wir allerdings nur als Stauraum für die Kleider meiner Freundin sowie für Geschenke usw. genutzt - schließlich waren wir mit dem WoMo auf zwei Hochzeiten. Zudem ist es dort oben bei sommerlich-heißen Temperaturen deutlich wärmer als im restlichen Fahrzeug. Die beiden Sitzgruppen lassen sich durch den praktischen und recht robusten absenkbaren Tisch mit etwas Übung recht leicht zu zwei weiteren Liegeflächen umbauen, wobei hier die von Bürstner mitgelieferte Anleitung etwas dürftig ausfällt und etwas Knobelei erforderlich macht, wo welche Sitzkissen hinpassen. Die vordere Sitzgruppe lässt sich nämlich durch seitliches Ausziehen nochmals verbreitern, so dass sich eine Fläche von 1,90 x 1,60m ergibt, die allerdings nicht ganz eben ist, da sie aus einzelnen Sitz-, Rücken- und weiteren Kissen zusammen „gepuzzelt“ ist. Dennoch ließ sich hierauf nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auch recht gut schlafen. Die hintere Sitzgruppe kann auch noch zu einem Bett für einen kleineren Erwachsenen bzw. ein Kinder umfunktioniert werden. Dies haben wir nicht benötigt; allerdings ist uns hier aufgefallen, dass die Verarbeitung nicht so berauschend ist, da die eine Sitzbank sowie die untere Aufhängung für den Tisch mit recht dünnen und nicht stabil wirkenden Schrauben befestigt sind, die in unserem Fall ausgerissen waren. - Kochen & Co. - In den praktischen Küchenblock sind die Spüle, ein dreiflammiger Gasherd, der Kühlschrank, eine Besteckschublade sowie ein Schränkchen für Töpfe und Pfannen integriert. Oberhalb des Küchenblocks befindet sich eine Art Hängeschrank mit drei Klappen in dem ausreichend Platz für Lebensmittel und Geschirr ist. Zudem befinden sich dort zwei Halogenstrahler mit Lichtschalter und jeweils eine 12-Volt- sowie eine 220-Volt-Steckdose; letztere funktioniert nur bei Anschluss einer externen 220V-Vesorgung. Der Electrolux-Kühlschrank mit kleinem 2-Sterne Gefrierfach, der für Getränke und Lebensmittel für bis zu vier Personen ausreichend Platz bietet, kann während der Fahrt mit der Bordspannung von 12 Volt und im Stand mit 220 Volt (extern) sowie Gas betrieben werden. Alle drei Betriebsarten funktionieren problemlos und sorgen für ausreichende Kühlung, was bei den Außentemperaturen diesen Sommer auch notwendig war. Etwas problematisch gestaltete sich allerdings das Aktivieren des Gas-Betriebs, da dies mittels manuellem Piezo-Zünder erfolgte. Hierbei muss zur Kontrolle des Zündvorgangs die Kühlschranktür geöffnet gehalten werden, um einen Blick auf das kleine undgünstige gelegene Kontrollfenster werfen zu können, in dem die Gasflamme bei erfolgreicher Zündung zu sehen ist. Da häufig mehrere Zündvorgänge nötig waren, um die Flamme zu entzünden, musste die Kühlschranktür bis zu einer Minute offen bleiben, so dass viel der Kälte entweichen konnte. So haben wir bei Stopps bis zu 1,5 Stunden darauf verzichtet, den Gasbetrieb zu aktivieren und haben auf die Isolierwirkung des Kühlschranks vertraut. Hier wäre ein Kühlschrank mit automatischer Piezozündung sicherlich komfortabler und ist gegen Aufpreis erhältlich. Die Tür des Kühlschranks hat zudem beim Öffnen und Schließen teilweise geklemmt, was vor allem bei nicht eben abgestellten WoMo der Fall war. Sonst gab es an der Küchenzeile nicht viel zu bemängeln; der Gasherd bietet mit drei Flammen ausreichend Platz und heizt schnell auf. Die Spüle ist mit einer Abdeckung versehen, die im geschlossenen Zustand als Arbeitsfläche benutzt werden kann. Hat man jedoch Spüle und Herd in Benutzung so wünscht man sich eine kleine zusätzliche Fläche um etwas abstellen oder rühren/schneiden usw. zu können. Nicht ganz gelungen finde ich die 12-Volt-Steckdose, da diese nicht die Abmessungen eines Zigarettenanzünders hat und somit sehr viele herkömmliche Auto-Geräte hier nicht nutzbar sind. Somit wird ein Ausweichen auf den Zigarettenanzünder in der Fahrerkabine notwendig, was nachteilige Folgen haben kann, da dieser von der normalen Fahrzeugbatterie gespeist wird. - Duschen & Co. - Die Nasszelle schaut auf den ersten Blick recht gemütlich aus, da auch hier helles Holz für die Schränke verwendet wurde. Allerdings ist sie etwas beengt, was sich vor allem beim Duschen bemerkbar macht, wenn man sehr eng vom ringsum führenden Duschvorhang umgeben ist; er wird teilweise zu einer zweiten Haut. Ein weiteres Manko beim Duschen ist die unpraktische Anbringung der Aufhängung für den Duschkopf, der auch als Wasserhahn am Waschbecken fungiert; er muss umständlich über den Vorhang geführt werden und dann reicht der Wasserstrahl nicht zum Abduschen aus, so dass wir uns von Hand abgebraust haben. Das größte Problem war allerdings der Abfluss der Dusche, der in der vorderen rechten Ecke der ebenen Duschwanne angebracht war, so dass man beim Abstellen des Fahrzeugs idealer Weise einen Platz finden sollte, der leicht nach vorne rechts abkippt, damit das Duschwasser problemlos abläuft. So konnte es auch vorkommen, dass mein Schatz aus der Dusche „Kurbeln!“ rief, so dass ich die hintere linke Stütze des Fahrzeugs auskurbeln musste, damit ihr Duschwasser abläuft. Eine leicht trichterförmige Duschwanne mit Abfluss in der Mitte wäre sicher praktischer gewesen. Positiv hingegen ist der Spiegelschrank mit drei Türen (davon zwei mit Holz), der viel Stauraum und auch gute Beleuchtung bietet. Allerdings war hier - wohl durch einen Fabrikations- bzw. Justierungsfehler - eine der Türen defekt und rastete erst nach etwas „Reparaturarbeit“ sicher ein. Ein weiterer, über der Thetford Kassetten-Toilette angebrachter zweitüriger Holzschrank bietet Platz für Handtücher und weitere größere Toilettenartikel, die zudem noch in einer großen und sehr praktischen Hängetasche mit mehreren Fächern, die sich an der Wand neben der Tür befindet, untergebracht werden können. Weiteren Stauraum bietet ein Schränkchen unter dem Waschbecken, das allerdings nicht ganz dicht war und beim Duschen trotz Duschvorhang „geflutet“ wurde. Die Toilette, deren Kassette von Außen entleert werden muss und die mit Chemieflüssigkeit funktioniert, hat sich als recht praktisch und recht saubere Angelegenheit erwiesen. - Fazit - Alles in allem hat uns das von uns gemietete Wohnmobil vom Typ „Bürstner A536 Active“ gut durch unseren Urlaub gebracht und uns auch keine großen Probleme bereitet, weshalb ich es auch empfehle. Doch weist es wie erwähnt eine Reihe von Detailmängeln auf, bei denen man irgendwie merkt, dass dies WoMo wohl von keinem Wohnmobilisten konstruiert wurde. Diese Mängel führen dann in der Summe zu meiner Abwertung um zwei Sterne; wie z.B. die fehlkonstruierte Duschwanne oder die für vier Personen zu geringe Zuladung. Für ein Mietfahrzeug ist es ganz ok, doch zu meinem „Ideal-WoMo“ fehlt dann doch einiges; wie z.B. ein stärkerer Motor und eine vernünftige Dusche. ... |
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| 1-1 von 1 Wohnmobile & Caravans | |||||||||||||||||||||||||
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Allgemeine Informationen Bürstner A-Modell
gelistet seit: 25.08.2004
Hersteller: Bürstner weitere Bürstner Wohnmobile & Caravans | Bewertung durch unsere Mitglieder
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