Canon MVX1i
Abbildung vergrößern: Canon MVX1i
Canon MVX1i
Canon MVX1i
Canon MVX1i

Canon MVX1i

 Digitaler Camcorder
Platz 353 in der Kategorie "Digitale Camcorder". Digitaler Zoom (x-fach): 240-fach / Optischer Zoom: 10-fach / Bildstabilisator: optisch / Bildsensor: 1/3.6 Zoll / Gewicht: 0.660 Kilogramm/ Camcorder ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Canon MVX1i gebraucht & neu

Canon MVX1i Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
CocoK

Konkurrenzlos gut?

ein Testbericht von 2002-09-11 14:36:04 vom 11.09.2002
Empfehlung: ja
Nahezu wöchentlich erscheint von einem der führenden Camcorder Hersteller ein neues Modell auf dem markt, so dass mitlerweile jeder eine auf seine persönlichen Bedürfnisse und seiner Gelbörse angemessenen Camrcorder finden kann. Nach reiflicher Recherche im Internet und Erkundigungen in diversen Fachgeschäften habe ich mich zum Schluss zu dem Kauf der Canon MVX1i entschieden. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 2044 EURO. Ich habe sie beim Fotoversand24.de innerhalb von 4 Tagen für 1289 EURO erstanden. Von Canon ist dieses die erste Megapixelcamera mit einer Auflösung von 1,33 Mio Pixeln. Da ich eine Cam haben wollte, mit der ich auch Fotos machen kann, die auf einer Speicherkarte gespeichert werden (und nicht nur auf Band) war die Auflösung für mich ein Kaufkriterium. Bevor ich zu meinen Eindrücken komme, hier aber erst kurz die wichtigsten technischen Daten und Eigenschaften:

Optisches 10-fach Zoom (4.2 - 42 mm / KB 48 - 480 mm) - 200fach digital
Optischer Stabilisator (Bildstabilisator)
1/3.6" Interlace CCD (1,33 Mio. Pixel)
2,5" Color-LCD-Monitor (200.000 Pixel)
0,55" Farbsucher (113.000 Pixel)
Erweiterte Aufnahmefunktion für eine bis zu 3fache Verlängerung der Aufnahmezeit der verwendeten Cassette)
7 AE-Programme
Digital-Fading (Auto, Wipe, Scroll, Mosaic)
Eingebauter Blitz (für Standbildaufnahmen)
Digital-Effekte (Art, B/W, Sepia; Mosaic)
Integrierter AV- und S-Video Ausgang
Advanced Accessory Shoe (für optionales Zubehör VL 3 Videoleuchte und DM 50 Richtmikrofon)
Kompakt-Batterie-System mit eingebauter Ladefunktion - Aufnahmezeit: bis zu 390 min.

Um Lieferumfang neben der Camera gehörten eine Fernbedienung, Gegenlichtblende, Objektivdeckel, Akku, Kompaktladegerät, S-Videokabel, Stereo-Videokabel, Scart-Adapter und eine MultiMediakarte mit 8MB Speicherkapazität.

Nach dem Auspacken habe ich den Akku als erstes an die Kamera angebracht und diesen geladen, um die MVX1i auf ihre volle Funtkionstüchtigkeit überprüfen zu können. Der Akku kann also beim Laden in der Kamera verbleiben. Diese wird nur mit dem Kabel verbunden, mit dem man sie auch über Netzstrom betreiben kann, was sich sehr empfiehlt, wenn man zum Beispiel einen Film auf PC oder Videorekorder übertragen will. Das laden des Akkus selbst geht recht schnell, so dass die Kamera schon nach kurzer Zeit wieder mobil einsatzbereit ist..

Nachdem man den Griffriemen für seine Hand passend eingestellt hat, und man nun den Camcorder mit der rechten Hand hält, wird man feststellen, dass alle wischtigen Bedienelemente mit der rechten Hand bequem zu erreichen sind. Der Zeigefinger sollte dabei den Zoomregler und die Foto-Taste, der Daumen die Start/Stop-Taste erreichen. Trotzdem empfiehlt es sich, die zweite Hand zur Unterstützung mitzunehmen, da man so komfortabler zum Beispiel die Einblendungseffekte einschalten kann. Der Zoomknopf, mit Sicherheit einer der wichtigsten, läßt sich sehr einfach betätigen, und man erreicht im Gegensatz zu den Sony-Camcordern sehr einfach ein gleichmäßiges Heran- bzw. Wegzommen.

Der LCD-Bildschirm, der sich am linken Kameragehäuse befindet, läßt sich sietlich wegklappen und dann so drehen, bis man den besten Blickwinkel hat. Er zeichnet sich durch gestochene Schärfe und brilliante Farbwiedergabe aus. Auf ihm werden auch alle Funktionsanzeigen eingeblendet, die ansonsten im Sucher zu sehen sind. Der wiederum läßt sich durch ein Rädchen an die jeweils persönliche Sehstärke anpassen und hochstellen, so dass man auch dann keine Verrenkungen machen muss, wenn man Aufnahmen in Bodennähe machen will.

Wie oben schon erwähnt, lassen sich fast alle Bedienelemente mit der rechten hand betätigen, so auch das Menürädchen. Mit ihm kann man die einzelnen Punkte erreichen, wobei ein leichter Druck auf dasselbige, den Menüpunkt auswählt.

Insgesamt kann man sagen, dass der Camcorder im Handling seinen Konkurrenten überlegen ist, da sich die wichtigen Bedienelemente leicht erreichen lassen und trotz ihrer geringen Ausmaße eine gewisse Griffigkeit aufweisen.

Für Standbildaufnahmen steht ein eingebauter Blitz mit vier Belichtungsmodi (Lichtmischer, Aufhellen, Vollautomatik und Kombination mit der Camcorder-Automatik) zur Verfügung. gegeben. Die aufgenommenen Standbilder, die eine maximale Auflösung von 1280 x 960 Pixeln haben, können wahlweise auf Mini DV Band oder Memory Card gespeichert werden. Sieben Aufnahmeprogramme (Automatik, Vollautomatik, Action, Porträt, Spotlight, Sand und Schnee oder Schwachlicht) gestatten eine Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation. Die Digitaleffekte Art, Schwarz/Weiß, Sepia, Negativ und Mosaik stehen neben den Digital-Fading Möglichkeiten wie automatisches Auf/Abblenden, Vertikal-Wisch bzw. Streifenblende, Horizontal Streifenblende, Schachbrettblende und Fensterblende ebenfalls zur Verfügung. Hier scheinen mir andere Kamerahersteller teilweise noch mehr zu bieten, was ich persönlich aber nicht für nötig halte.

Auf einem erweitertem Zubehörschuh können ein Richtmikrofon oder eine Videoleuchte angeschlossen und so automatisch mit Strom versorgt werden. Ein zusätzliches Mikrofon ist für viele Situationen sicherlich von großem Vorteil, da die Klangqualität durch die Eigengeräusche der Kamera etwas gestört wird.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zur Qualität. Der von Canon entwickelte optische Bildstabilisator ist in das Objektiv integriert und trägt entscheidendend zur Verringerung von Bildunruhen bei, wie sie durch Verwackeln z.B. bei langen Brennweiten verursacht werden. Bei schnellbewegten Szenen aber auch beim Zoomen wird dieses sehr deutlich. Hier liegt wohl der große Vorteil der Kamera anderen gegenüber. Während andere Bildstabilisatoren sich immer auf die Qualität auswirken, da ein großer Teil der Pixel dafür herangezogen wird, ist das bei der Canon anders. Das Ergebnis überzeugt dann auch sehr. Scharfe Bilder und ein äußerst ruhiges Bild sprechen da für sich. Nach den ersten Testaufnahmen war ich sowohl vom Camcorder überzeugt aber auch von der Bildqualität der Fotos, die auf SD-Karte gespeichert werden können. Obwohl einige Optionen wie Schnittcomputer oder Bluetooth-Schnittstelle fehlen, ist sie für mich zur Zeit wohl ohne Konkurrenz.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen
MVX1i
18,90 € ¹
Versand: 5,00 €
Gesamtpreis: 23,90 €
Li-Ion Akku Typ BP-511 (kein Original) für Canon PowerShot G1 MVX1i Batteriegriff BG-E1 Batteriegriff BG-ED3 EOS Kiss Digital EOS Rebel Digital EOS 1D EOS 10D EOS 300D EOS D30 EOS D60 PowerShot G2 PowerShot G3 PowerShot G5 PowerShot
13,08 € ¹
Versand: 1,49 €
Gesamtpreis: 14,57 €
Li-Ion Akku Typ BP-511 (kein Original) für Canon PowerShot G1 MVX1i Batteriegriff BG-E1 Batteriegriff BG-ED3 EOS Kiss Digital EOS Rebel Digital EOS 1D EOS 10D EOS 300D EOS D30 EOS D60 PowerShot G2 PowerShot G3 PowerShot G5 PowerShot
13,16 € ¹
Versand: 1,39 €
Gesamtpreis: 14,55 €
Dreibein Mini für Canon PowerShot G1 MV-3 DV-MV20 MV100 Ixus PowerShot S30 PowerShot A50 VME-2 MVX1i DM-MV1 ES-300V Elura 40MC Ixus II Ixus 300 Ixus 330 Ixus 400 Ixus 430 Ixus 500 Ixus i Ixus IIs Ixus V Ixus V2 Ixus V3 EO
5,27 € ¹
Versand: 1,39 €
Gesamtpreis: 6,66 €
HR Flex Mount 4 Saugfuß KFZ Halterung Auto Halter + Halter für Fotogewinde für Canon PowerShot G1 MV-3 DV-MV20 MV100 Ixus PowerShot S30 PowerShot A50 VME-2 MVX1i DM-MV1 ES-300V Elura 40MC Ixus II Ixus 300 Ixus 330 Ixus 400 Ixus 430 Ix
13,33 € ¹
Versand: 1,49 €
Gesamtpreis: 14,82 €
HR Global Dual Support 1 KFZ Halterung + Halter für Fotogewinde für Canon PowerShot G1 MV-3 DV-MV20 MV100 Ixus PowerShot S30 PowerShot A50 VME-2 MVX1i DM-MV1 ES-300V Elura 40MC Ixus II Ixus 300 Ixus 330 Ixus 400 Ixus 430 Ixus 500 Ixus
14,92 € ¹
Versand: 1,49 €
Gesamtpreis: 16,41 €
HR Banana Global 2 Tower System KFZ Halterung + Halter für Fotogewinde für Canon PowerShot G1 MV-3 DV-MV20 MV100 Ixus PowerShot S30 PowerShot A50 VME-2 MVX1i DM-MV1 ES-300V Elura 40MC Ixus II Ixus 300 Ixus 330 Ixus 400 Ixus 430 Ixus 5
14,64 € ¹
Versand: 1,49 €
Gesamtpreis: 16,13 €
MVX1i, 7.4V, 1620mAh, Li-Ionen
13,80 € ¹
Versand: 4,90 €
Gesamtpreis: 18,70 €
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
dottigross_juliaa

Achtung, die Touristen kommen...

ein Testbericht von 2002-08-11 10:39:24 vom 11.08.2002
Empfehlung: ja
Da ich begeisterte Hobbyfotografin bin und mein Lebensgefährte sich auf *unseren* gemeinsamen Fotoausflügen langsam zu langweilen began, schlug ich ihm vor, sich doch auch ein ähnliches Hobby zuzulegen. Dabei hatte ich gar nicht mal das Fotografieren im Sinn - mal ehrlich, wer könnte das besser machen als ich *lach*. Also schlug ich die Filmerei vor - so wächst wenigstens kein Konkurrent heran *grins*. Ich fing sogleich Feuer und machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Camcorder. (Das ich dieses Ding inzwischen mehr benutze als er, ist ein anderes Thema und gehört hier nicht her *lach*)

Ich kann natürlich nicht alle Funktionen und Beschreibungen des Camcorders widergeben. Dafür gibt es schließlich die 163-seiten-umfassende Bedienungsanleitung. Aber einige interessant Details möchte ich hier niederschreiben und vielleicht helfe ich dem ein oder anderen mit meinen Tipps weiter.


Auf Informationstour
+++++++++++++++++

Zu den liebenswerten und anstrengenden Eigenarten meines Freundes gehört es, dass er - wenn er sich mal etwas in den Kopf gesetzt hat - nur schwer davon abzubringen ist. Nun hatte er sich einen Panasonic- oder einen JVC-Camcorder in den Kopf gesetzt. Mit zwei Scheuklappen bewaffnet stürzte er also in die Fachgeschäfte. Zu meinen komplizierten Eigenarten (die meine Mitmenschen manchmal zur Weißglut bringen) gehört es, alle Seiten offen zu halten und sich möglichst breit-gefächert zu erkundigen. Also trippelte ich neugierig neben ihm her und sah mich bei Sony und Canon um. Dabei fiel mir die äußerst handliche und feinfühlige Canon MV 530i ins Auge...

Uns fiel sogleich auf, dass diese Kamera etwas größer als die neuesten Camcorder-Modelle ist. Das empfanden wir in diesem Fall als Vorteil. Mein Freund hat recht große und breite Hände, im Gegenzug sind meine Finger sehr lang, so dass wir bei den extrem kleinen Camcorder-Ausführungen unsere Schwierigkeiten hatten. Nicht so bei der MV 530i. Sie liegt angenehm locker und trotzdem stabil in der Hand. Der Zoom-Kippschalter ist für große Hände (oder lange Finger) sehr gut zu erreichen und zeichnet sich durch angenehme Sanftheit aus. Bei anderen Geräten war dieser Kippschalter meist sehr ruppig und eine softes heranzoomen war äußerst anstrengend.

Ein weiteres Auswahlkriterium war die eingebaute Foto-Shot-Funktion. Da mein Freund zuvor mit einer Digitalkamera geliebäugelt hatte, wollte er diese Funktion nicht missen. Natürlich ist die Qualität mit 1,0 Mio. Pixel recht gering und Ausdrucke auf einem eigenen Drucker lassen zu wünschen übrig. Die Bilder fallen durch eine deutlich erkennbare Unschärfe auf. Aber für Bilder, die am PC betrachtet oder ins Internet eingestellt werden sollen, ist es völlig ausreichend. Wir benutzen diese Einrichtung hauptsächlich für Schnappschüsse während des Filmens. Für eine filmische Anfangs-, Zwischen- oder Schluss-Szene und zum Auflockern einer Filmsequenz fügen wir gerne einen solchen Schnappschuss ein. Bestens geeignet sind diese Bilder auch für eBay. Ein Bild vom Verkaufsobjekt ist innerhalb fünf Minuten auf dem eBay-Server und so bekommt der Bieter einen Eindruck vom Auktionsgegenstand.


Preis
+++++

Das waren also die überzeugenden Auswahlkriterien. Nachdem es beschlossene Sache war, dass es diese Kamera sein sollte, klinkte ich mich aus. Folgende Kauf-Informationen habe ich also nur von meinem Freund übernommen.
Das die Kamera in ihrer (Luxus?-)Klasse mit einem Preis von 990.- EUR recht günstig war, entschied sich mein Freund für sie. Nun begann das Vergleichen. Unter www.guenstiger.de erfuhr er, dass es Preisunterschiede bis zu 290.- EUR gab!!! Dort war das billigste Angebot mit 850.- EUR angegeben, das teuerste mit 1137.- EUR. Er stiefelte nun direkt zu Fröschl, weil er dort in Computerangelegenheiten immer gut beraten worden war und sich nochmals in einem Fachgeschäft beraten lassen wollte. Dort wurde ein Paket angeboten, dass 849.- EUR kostete und neben der Canon MV 530i noch eine Tragetasche, zwei DV-Kassetten, einen Zusatzakku und eine Firewire-Karte mit Anschlusskabel beinhaltete. Der Einzelpreis für die Paketkomponenten wäre auf 1160.- EUR gekommen.
Außerdem war ihm wichtig, dass er eine kompetente Fachberatung hatte und einen Ansprechpartner, den er im Notfall oder bei Problemen (Reklamation) aufsuchen konnte. Man wies ihn auch darauf hin, dass er bei einem Kauf auf eine “deutsche Garantie” achten solle. Es sei schon vorgekommen, dass Kunden eine Kamera über Internet ersteigert hätten und als sie defekt war, keinen deutschen Ansprechpartner hatten. Da die Garantie in der Tschecheslowakei ausgestellt worden war, wollte nicht einmal der Hersteller für die Kamera haften, bzw. zog die Reparaturarbeiten unnötige in die Länge. Bis zu ein dreiviertel Jahre soll ein Kunde gewartet haben, bis seine Kamera aus der Reparaturwerkstatt zurück geschickt wurde und die anfallenden Kosten auf ihn übertragen wurden.


Technische Daten und Möglichkeiten
++++++++++++++++++++++++++++

Die Canon MV 530i ist ca. 15 x 7 x10,5 cm groß und hat ein Gewicht von 530 g. Die stabile Halteschlaufe befindet sich auf der rechten Seite (wie damit Linkshänder zurecht kommen, weiß ich allerdings nicht). Auf der gleichen Seite sind alle *aktiven* Funktionstasten, die ich während der Aufnahme brauche. Der Zoom-Kipp-Schalter ist - wie schon erwähnt - in angenehmer Entfernung angebracht und lässt sich fast rucklos betätigen.
Gleich daneben befindet sich der Auslöser für den Foto-Shot, mit dem man das Objekt vorher durch leichtes Andrücken fokussiert, bevor man ihn ganz durchdrückt. Dabei ertönt ein deutliches akkustisches *Klack*, damit man erkennt, ob das Foto gemacht worden ist. Unter diesen beiden Knöpfen befindet sich ein kleiner Drehschalter, mit dem man von der Filmfunktion auf die Fotofunktion umstellen kann. Steht der Schalter auf *Tape* wird der Film auf eine Mini-DV-Kassette (60 Minuten Normalaufnahmezeit/90 Longplayzeit) aufgenommen. Stellt man den Schalter auf *Card* wird das Foto auf eine SD-Card (8 MB) gespeichert. Auf diese Card passen zwischen 43 (Feinabstimmung) und 78 Standardbilder. Die Bild-Daten werden später mittels eines USB-Kabels auf den PC überspult. Die Filmaufnahmen laufen über die Firewire-Schnittstelle. Abgerufen werden die Daten am besten über ein professionelles Videobearbeitungsprogramm. Mein Freund hat sich dafür das Magix-Programm *Video DeLuxe 2.0 Plus* für 99.- EUR (bei ProMarkt) gekauft, worüber ich gelegentlich einen separaten Bericht schreiben werde.

Auf der gleichen Seite - und mit dem rechten Daumen gut zu erreichen - befindet sich die Aufnahmetaste inklusive dem Status-Drehschalter. Mit dem Status-Drehschalter stelle ich die Kamera auf *CAMERA* (= Aufnahme), *OFF (= ausgeschaltet) oder auf *PLAY/VCR)* (= Abspielen). Die Betätigung dieses Drehschalters ist für große Daumen recht kompliziert. Er ist sehr klein und der Feststell-Mechanismus rastet oftmals nicht gleich ein, so dass man den Schalter noch etwas anstupsen muss, bis er in der richtigen Position steht.
Mit der Aufnahmetaste, die sich auf/innerhalb des Drehschalters befindet, beginne oder beende ich die Filmaufnahme. Im Display erscheint dann jeweils ein rotes *REC*- bzw. ein grünes *PAUSE*-Zeichen.

Unter einer Gehäuseklappe befindet sich ebenfalls auf der rechten Seite das Kassettenfach, das per Knopfdruck automatisch herausfährt (der Eject-Schalter befindet sich auf der Unterseite des Camcorders).

Auf der hinteren - dem Benutzer zugewandten Seite - befindet sich der Akku. Dabei handelt es sich bei uns um einen 7,4-Volt-starken Li-ion-Akku (1100 mAh), der je nach Aufnahmeart bis zu 2 Stunden 45 Minuten halten soll. Mein Freund filmt gerne mit offenem Display. Das heißt, dass er das auf der linken Seite angebrachte Display ausklappt, um so ein optimales Sichtfeld zu haben. Der Akku hebt dann ungefähr 2 Stunden 15 Minuten. Ich hingegen bevorzuge - als alte Fotografin - lieber die Sucher-Variante. Dabei klappe ich den Sucher je nach Bedarf bis knapp 90 Grad nach oben und schaue direkt hindurch. Dieses Verfahren ist natürlich batteriesparender und die Aufnahmezeit wird um etwa 30 Minuten verlängert.

Und nun zur linken Seite der Kamera, die ich nicht so ausführlich beschreiben will, wie die rechte. Das würde nämlich den Rahmen des Berichts sprengen! Auf dieser Seite befinden sich alle restlichen Funktionstasten. So findet man dort - wie bei einem normalen Videorecorder - Rücklauf-, Vorlauf-, Start/Pause- und Stoptaste. HInzu kommen diverse Tasten, die für digitale Effekte, Datums-/Zeiteinblendung oder Menüauflistungen zuständig sind. Ich habe ja schon erwähnt, dass dort auch das Display angebracht ist. Ein Hebel lässt die Verriegelung aufschnappen; mit dem Finger klappt man es heraus. Das Sichtfeld hat eine Bilddiagonale von 2,5 Zoll (mit 112000 Bildelementen) und ist damit eine gängige Größe. Jedoch muss ich auf einen Nachteil hinweisen: Sobald Licht direkt auf die Mattscheibe fällt, ist vom Bild kaum noch etwas zu erkennen. Schon aus diesem Grund bevorzuge ich die Sucher-Variante. Man kann das Display aber um insgesamt 360 Grad (!!!) drehen, aber bei starkem Sonnenschein nützt einem das nur wenig, da man trotzdem keinen Blendschutz hat.


Aufnahme
++++++++

Die Aufnahme erfolgt also rechtshändig. Dabei kann man das Display oder den Sucher nehmen. Das Gerät erzeugt beim Filmen eine leises Surren, das man zu diesem Zeitpunkt kaum hört und auch in stillen Räumen nicht auffällt. Erst später, wenn man den Film bearbeitet, ist es nicht zu überhören. Es ist zwar - verglichen mit anderen Geräten - recht leise, doch sollte man ein gutes Verarbeitungsprogramm haben, wo man dieses Summen nachträglich reduzieren kann.

Mit der Canon MV 530i kann man Aufnahmen bis zu einem optischen 18-fach-Zoom machen und nochmals um einen digitalen 360-fach-Zoom erweitern. Das entspricht bei einem 35-mm-Format einem 48- bis 864-mm-Zoom-Bereich. Den Digitalen Zoom haben wir jedoch abgeschaltet, da diese extreme Vergrößerung sehr verpixelt wird. Doch auch beim optischen Zoom braucht man im letzten Fünftel ein Stativ, da diese hohe Vergrößerung extrem wackel-empfindlich ist. Freihändiges Filmen ist fast nicht mehr möglich und eine Schwenkbewegung braucht man gar nicht mehr zu versuchen. Mein Freund hat einmal Aufnahmen unserer herrlichen Berglandschaft - in einer Seilbahn sitzend - gemacht. Dabei wollte er den See in weiter Entfernung ranzoomen. Keine Chance! Diese Szene war völlig verwackelt.

Die Tonqualität ist sehr gut. Kein Knarren, keine Verzerrung, angenehme Höhen und Bässe. Man sollte jedoch darauf achten, dass man bei Wind die Windscreen-Funktion einschaltet. Schon eine leichte Brise wirkt sich nachhaltig auf den Ton aus. Es ist uns schon oft passiert, dass wir leichte Luftbewegungen gar nicht wahr genommen haben, die dann jedoch später sehr deutlich auf dem Film zu hören waren. Also aufgepasst!!! - Eine Nachbearbeitung ist in diesem Fall auch sehr schwierig, weil man dann nicht nur die Windgeräusche herausfiltert, sondern auch Stimmen und andere höhrenswerte Töne (Vögel, Kuhglocken, Wasserrauschen....) absoften muss.


Digitale Effekte
++++++++++++

Es werden einige digitale Effekte angeboten. Wir nutzen sie aber nicht, sondern bearbeiten den Film lieber später am PC nach. Ich möchte sie trotzdem kurz erwähnen.
- Man kann während einer Aufnahme einen Rahmen (z.B. ein Geburtstagsmotiv oder einen herbstlichen Blätterrand) um das Bild legen. Diese Funktion haben wir nur kurz ausprobiert. Die angebotenen Rahmen sind recht kitschig und die Einrichtung dieses Effekts ist recht kompliziert. Leichter und auch wesentlich ansehnlicher ist es, wenn man die Bildbearbeitung später manuell am PC vornimmt.
- Der angebotene Mehrbildschirm-Effekt gibt mehrere Bilder gleichzeitig wieder. So kann man entweder 4, 9 oder 16 Bilder nebeneinander anzeigen lassen.
- Der Fader-Effekt (verschiedene Überblendmöglichkeiten) nutzen wir nie. Die Übergänge fügen wir erst am PC ein, weil wir dann erst wissen, wie wir den Film beschneiden wollen.
- Die Darstellung kann dahingehend verändert werden, dass das Bild einen Kunst-, Mosaik- oder einen Schwarzweiß-Touch bekommt. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Bild auf *alt* zu trimmen.


Sonstiges
++++++++

Wer zuhause einen Breitbild-Fernseher hat, kann mit der Kamera 16:9-Aufnahmen machen. Diese Funktion wird über die Menüleiste an- bzw. ausgeschalten. Dabei wird das Bild vertikal *zusammengedrückt*, was eine Bildverzerrung ergibt. Ich bin kein Fan von dieser Darstellung und wende sie deshalb auch nicht an.

Der Camcorder gibt diverse Signaltöne aus, die teilweise störend sein können. Schaltet man die Kamera an, ist ein Summton zu hören und abschließend ein längerer Bereitschafts-Ton. Drückt man den Aufnahmeknopf ertönt ein kurzer Piepston. Diese Signaltöne werden zwar nicht auf dem Band aufgezeichnet, fallen aber gerade bei öffentlichen Veranstaltungen oder in Museen unangenehm auf. Ich empfehle deshalb, die Signale über das Menü (System/Beep) auszuschalten.

Die Canon MV 530i ist mit einer Bildstabilisierung ausgestattet. Damit werden leichte Verwackelungen automatisch ausgeglichen. Ein Weißabgleich sorgt dafür, dass helle und dunkle Stellen verglichen und die Helligkeit darauf abgestimmt wird. Mir ist aufgefallen, dass dieser Weißabgleich etwas *hinkt* - d.h. einige Zeit braucht, bis er die Daten umrechnet und darauf reagiert. Doch Vorsicht: Die Kamera kann nicht das menschliche Gehirn ersetzen. Der Hobbyfilmer sollte schon vorher darauf achten, dass er z.B. eine im Schatten stehende Person nicht gegen einen hellen Hintergrund filmt. Die Vorderansicht der Person ist dann viel zu dunkel und man kann nur wenig erkennen. Bei einem Fotoapparat würde man an dieser Stelle einen Aufhellblitz benutzen, was beim Camcorder leider nicht möglich ist. Hier gibt es aber die Möglichkeit, manuell aufzuhellen, was aber nur über die schwer zu erreichende linke Camcorder-Seite erledigt werden kann. Der dunkle Vordergrund (die Person) wird dann heller, der helle Hintergrund jedoch grell-weiß, was auch nicht jedermanns Sache ist. Also: Mitdenken und diese Situation vermeiden.

Der Camcorder verfügt über verschiedene Aufnahmeprogramme: Automatisch, Sport, Portrait, Schlaglicht, Sand und Schnee, Schwachlicht und Nacht. Je nach Bedarf kann ich diese Funktionen über die Menüleiste wählen. Da das Menü - wie ich schon erwähnt habe - während des Filmens nur schlecht zu handhaben ist, ich aber gerade innerhalb einer Szene zwischen Sport, Portrait und Schlaglicht wechseln müsste, benutze ich diese Programme nur selten. Trotzdem, wer dieses Angebot nutzen möchte, sollte folgendes beachten: Beim Sport-Programm muss ausreichend Licht vorhanden sein, um den erwünschten Effekt zu erzielen. Dafür ist nämlich eine kurze Verschlusszeit nötig, die mit hellem Licht ausgeglichen werden muss. Die Portrait-Einstellung ist - wie der Name schon verrät - besonders gut für Personenaufnahmen geeignet. Die Person im Vordergrund wird dabei scharf, der Hintergrund unscharf dargestellt.
Die Programme *Sand und Schnee*, *Schwachlicht* (Abenddämmerung) und *Nacht* kann man schon vorher einstellen, da sich daran innerhalb einer Szene nicht viel ändert. Die Nachtaufnahme haben wir schon öfter benutzt. Dabei war die Umgebung jedoch hell erleuchtet (Eiffelturm, Seine-Ufer in Paris etc...). Die Aufnahmen waren hervorragend. Bei einem abendlichen Spaziergang am Ufer des Gardasees, wo nur geringe Beleuchtung vorhanden war, hatte die Kamera ihre Schwierigkeiten. Als Sonderzubehör gibt es eine Videoleuchte zu kaufen. Bis jetzt haben wir uns aber mit diesem Thema noch nicht auseinander gesetzt. Vielleicht stocken wir später einmal unsere Gerätschaft um dieses Detail (und evtl. auch ein externes Mikrofon) auf.

Die Datumsanzeige finde ich sehr interessant. Sie kann permanent oder für einen kurzen Augenblick im Bild eingeblendet werden. Da diese Anzeige aber nicht sehr schön ist, bietet der Camcorder die Möglichkeit, das Datum und die Uhrzeit verdeckt mitlaufen zu lassen. Möchte ich also während der *Filmvorführung* wissen, wann die Aufnahme gemacht wurde, kann ich diese auf Knopfdruck auf dem Fernsehbildschirm einblenden und sie ebenso ins Nichts verschwinden lassen. Eine tolle Funktion.


Zubehör
+++++++

Damit man Aufnahmen von einem Stativ aus machen kann, wird eine Fernbedienung mitgeliefert. Natürlich ist sie auch vorteilhaft, wenn man die Kamera direkt an den Fernseher anschließt, um einen Film anzuschauen. Dann erspart man sich lästiges Aufstehen. Zwei R6-Batterien, eine Lithium-Knopfbatterie und zwei Akkus sorgen für die nötige Stromversorgung des Camcorders. Ein Schulterriemen, Objektivdeckel inkl. Halteschnur, Netz-/Ladegerät, SCART-Adapter, Multi-Media-Karte (mit gespeicherten Bildmustern), Weichetui für Multi-Media-Karte, Ferritkern (um das Kabel zu stabilisieren), USB-Kabel und eine unzureichende Filmbearbeitungssoftware gehören mit zum Standardzubehör. Wer dann noch etwas Verhandlungsgeschick hat, kann diverse Aufnahmekassetten, eine Umhängetasche, ein besseres Softwarepaket oder eine größere Speicherkarte raushandeln.


Ladegerät
++++++++

Das mitgelieferte Ladegerät wird zwischen Steckdose und Camcorder geschaltet. Der Akku befindet sich während der Ladezeit, die zwischen 45 und 90 Minuten dauern kann, am Camcorder. Ein separater Autobatterieanschluss ermöglicht ein Aufladen unterwegs. Das Ladekabel ist allerdings ein Sonderzubehör, welches man nicht mitgeliefert bekommt. Bis jetzt haben wir diese Einrichtung noch nicht genutzt, finden es allerdings sehr vorteilhaft, da man dadurch an keine Steckdose gebunden ist.


Tipps zum Filmen
+++++++++++++

Im Laufe der Zeit werden dir einige Dinge auffallen, die ich hier ansprechen möchte. Z.B. verfällt man als Anfänger gerne von einem Extrem ins andere. So gibt es Leute, die ellenlange Filmsequenzen aufnehmen. Mal ehrlich, ist es nicht furchtbar langweilig, minutenlange Aufnahmen einer Blumenwiese oder einer Sesselliftfahrt anzuschauen? Mein Tipp: Halte diese Szenen möglichst kurz (aber nicht ZU kurz - etwa 1 bis höchstens 3 Minuten) oder unterbrich sie mit kleinen Zwischenschnitten wie z.B. eine Nahaufnahme einer Blume oder das Gesicht deines „Hauptdarstellers“.
Im Gegenzug dazu neigen viele Hobbyfilmer dazu, die Filmsequenzen sehr kurz zu halten. So sind Aufnahmen von 3 bis 20 Sekunden viel zu kurz!!! Lieber etwas längere Aufnahmen machen und hinterher ein wenig davon wegschneiden. Du darfst nicht vergessen: Filmen ist nicht gleich Fotografie, wo man einen kurzen Augenblick festhält. Filmen bedeutet „bewegte Bilder“ und das Auge des Betrachters gewöhnt sich nur langsam an neue Filmsequenzen. Kurze Momentaufnahmen sollten deshalb nur als Auflockerung dienen.

Das der extreme Zoom nur bedingt einsetzbar ist, habe ich schon erzählt. Das ist aber kein canon-spezifisches Problem, sondern tritt bei allen Zoom-Camcordern auf. Abhilfe kann man mit einem Stativ schaffen (dabei sollte man die Fernbedienung benutzen) oder indem man diese extremen Zooms einfach vermeidet. Mit der Zeit wirst du sehen, dass diese Extremzooms nicht schön sind. Außerdem empfehle ich, die Objekte langsam heran- oder wegzuzoomen. Das Bild ist dadurch ruhiger. Schnelles Zoomen strengt die Augen des Zuschauers zu sehr an. Hinzu kommt, dass bei einer 18fachen Vergrößerung die Bildauflösung geringer wird. Das Bild sieht dann etwas *gepixelt* aus.

Wie Fotografieren, so ist auch Filmen eine *Kopfsache*. Man sollte sich schon vorher überlegen, was man erreichen will und wie man es umsetzt. Dazu gehört auch: *Zusammenhänge verstehen*. Während des Filmens sollte man schon eine gewisse Vorstellung vom fertigen Produkt haben. Als Beispiel möchte ich hier wiederum unseren Wanderausflug in die Allgäuer Berge nennen. Das Thema *Wandern* beinhaltet nicht nur die Wanderung selbst, sondern auch die Vorbereitungen. Das frühzeitige Aufstehen, die verschlafenen Gesichter der Hauptdarsteller, das aufwändige Anziehen der Bergschuhe... all das gehört zum eigentlichen Wanderfilm schon dazu. Das Einsteigen in die Seilbahn, die Fahrt und das Aussteigen auf der Bergstation sollte auch festgehalten werden wie z.B. diverse Verschnaufspausen, Gespräche der Darsteller und Nahaufnahmen. Keine Angst, der Film wird dadurch nicht zu lang. Bei der anschließenden Bearbeitung am PC werden viele überflüssige oder verwackelte Szenen herausgeschnitten. Aus 90 Minuten Aufnahme werden zum Schluss zwischen 30 und 45 Minuten reine Filmzeit.
Wie schon erwähnt, lockern Bilder oder Momentaufnahmen den Film auf. Deshalb immer wieder nach Motiven suchen, die dazu in Frage kommen: Blumen, Nahaufnahmen, vorbeiziehende Wolken, Lachen oder auffällige Bewegungen der Darsteller, Tieraufnahmen, spielende Kinder (Achtung: die Eltern fragen! Auch für private Filme besteht ein Schutz der Person. Möchte eine Person nicht gefilmt werden, kann sie gerichtlich dagegen vorgehen!).



Filmbearbeitung - die richtige Software macht’s
+++++++++++++++++++++++++++++++++++ +

Zur Filmbearbeitung am PC sollte man ein gutes Programm benützen. Die mitgelieferte Software ist nur unzureichend geeignet. Wir benutzen das *Video DeLuxe 2.0 Plus* von Magix und sind damit sehr zufrieden. Das Filmen ist nur eine Art *Materialsammeln*. Die eigentliche Arbeit beginnt erst am PC und das sollte man mit professionellen Arbeitsmitteln machen.

Filmmusik!!! Mit der geeigneten Software ist es auch möglich, midi-, wav- und mp3-Dateien einzufügen. Das ist gerade für längere Filmsequenzen eine schöne Einrichtung. Man kann die Musik im Vordergrund laufen lassen und den Grundton komplett ausschalten oder die Melodie als Hintergrundmusik einbauen.


Speicher, Speicher, Speicher
++++++++++++++++++++++

Ein hohes Speichervolumen ist unablässig. Uns steht ein PC mit 22-GB-freier Festplatte zur Verfügung und stoßen schon an unsere Grenzen. Mehr als 100 Minuten grobes Filmmaterial passt da nicht drauf. Als Faustregel gilt: 1 Minute Film entsprechen 225 MB Speicher.
Doch Achtung: Ist der Film erst einmal auf den PC gespielt, muss man darauf achten, dass noch genug Speicher für diverse Bearbeitugsdaten (Hintergrundmusik, Sicherheitskopien usw.) zur Verfügung stehen. Ist die Bearbeitung des Films abgeschlossen und soll der Film auf DVD oder auf den Camcorder zurück geladen werden, muss eine ausreichende Speichermenge vorhanden sein! Viele Programme beginnen nämlich dann erst mit der eigentlichen Arbeit und fügen alle Segmente zusammen. Das braucht Zeit (mehrere Stunden!) und Speicher!


Die Wiedergabe
++++++++++++

Die Wiedergabe erfolgt über den Camcorder, der an den Fernseher angeschlossen wird. Dafür wird ein SCART-Adapter mitgeliefert. Auf diesem Wege wird auch das Überspulen auf eine VHS-Kassette bewerkstelligt. Der Datenverlust von Camcorder-Kassette über Videorecorder auf VHS-Kassette wird von den Fachverkäufern gerne negativ dargestellt. Wir haben jedoch keinen auffallenden Qualitätsverlust feststellen können. Die Übertragung kann auch über eine sogenannte S1-Videobuchse oder die Audio/Video-Eingangsbuchse des Fernsehgerätes geschehen.



*Puuuuuh*
++++++++

So, das war ein *kleiner* Überblick zum Thema *Canon MV 530i*. Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass es unmöglich ist, über alle Details ausführlich zu schreiben. Trotzdem hoffe ich, dass ich euch wertvolle Anregungen und Informationen geben konnte.
Mein Fazit lautet nun: Ein handlicher (und in der Größe idealer) Marken-Camcorder für anspruchsvolle Hobbyfilmer! - Viele Funktionen sind überflüssig, da ich jedem empfehlen möchte, ein professionelles Video-Bearbeitungsprogramm zu kaufen. Die Bildqualität ist hervorragend, weist jedoch bei extremen Hell-/Dunkelunterschieden Probleme auf. Bei der Aufnahme sollte man auf jeden Luftzug achten, um hinterher nicht von Windgeräuschen überrascht zu werden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-2 von 2  Digitale Camcorder
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Canon MVX1i

Technische Daten und Produkteigenschaften
Camcorder digital (MiniDV)
Allgemeine Informationen Canon MVX1i
EAN: 4960999031903
gelistet seit: 21.09.2003
Hersteller: Hersteller: CanonCanon, www.canon.de
weitere Canon Digitale Camcorder
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Batterie- / Akku-Typ: Lithium Ionen 
Fernbedienung: vorhanden 
Geräte-Typ: Camcorder 
Gewicht: 0.660 Kilogramm
Maße (B x H x T): 66 x 131 x 129 Millimeter
Ausstattung
Auflösung: 200.000 pixel
Aufnahmeprogramme: 7 Motivprogramme 
Aufnahmesystem: Mini DV 
Bilddiagonale: 2.5 Zoll
Bildpunkte (Pixel): 1.330.000 
Bildsensor: 1/3.6 Zoll
Bildstabilisator: optisch 
Brennweite: 4.2-42 Millimeter
Digital Stereo (PCM): vorhanden 
Digitale Effekte: vorhanden 
Digitaler Zoom (x-fach): 240-fach 
Dioptrienausgleich: vorhanden 
Filtergewinde: 43 Millimeter
Foto-Auflösung: 1.280x960 pixel
Fotofunktion: vorhanden 
Gegenlichtkompensation: vorhanden 
LP-Aufnahme: ja 
Manuelle Blende: 1.6 
Mikrofon: vorhanden 
Minimale Lichtstärke: 3 Lux
Naheinstellgrenze: 10 Millimeter
Nightmodus: vorhanden 
Optischer Zoom: 10-fach 
Selbstauslöser: vorhanden 
Speichermedium: SD Karte und Multimediakarte 
Sucherauflösung: 113.000 pixel
Suchergröße: 0.55 Zoll
Unterstützte Formate: JPEG 
Videoleuchte: vorhanden 
Weißabgleich: automatisch 
Zubehörschuh: vorhanden 
Öffnungsverhältnis: 1:1.6-1.8 
Anschlüsse
AV-In: vorhanden 
IEEE 1394 DV - In: vorhanden 
IEEE 1394 DV - Out: vorhanden 
Kopfhöreranschluss: vorhanden 
Mikrofoneingang: vorhanden 
Weitere Merkmale
Gewährleistung: 24 Monate 
Lieferumfang: Akku, Ladegerät, Speicherkarte, Objektivdeckel, Trageriemen, Fernbedienung 
Optionen: Tele- und Weitwinkelkonverter, Tasche. Fernbedienung 
Canon MVX1i Digitaler Camcorder im Vergleich
Digitale Camcorder
Testsieger & Top 10
Weitere interessante Produkte
Home > Fotografie > Digitale Camcorder > Canon MVX1i > Überblick