Platz 94 in der Kategorie "Tauchzubehör". Es handelt sich hierbei um einen automatischen Flaschengurt. Dieser wird mittels Druckluft um die Flasche gespannt. ...mehr
nachdem ich ja jetzt aus dem Urlaub zurück bin, kann ich einen Bericht über ein neues Teil meiner Tauchausrüstung schreiben…das Mares Airlock. Vorweg eine kleine Einführung für die nicht-tauchenden Leser. Man benötigt einen Flaschengurt, um die „Sauerstoff“flasche am Jacket (Auftriebskörper) befestigen zu können. Hierfür hat man normalerweise einen ca. 3cm breiten Gurt mit Schnalle, die man festzieht/umklappt. Diese Methode erfordert jedoch häufig ziemlich viel Kraft, denn das Band muss sehr stramm sitzen, wenn man die Flasche nicht Unterwasser verlieren möchte.
Diesmal hatte ich jedoch etwas Neues dabei. Kurz vorm Urlaub noch günstig bei Ebay erstanden, hing diesmal das Mares Airlock an meinem Jacket. Ich habe damit 10 Tauchgänge gemacht und bereue die Investition nicht, denn die Befestigung der Flasche auf dem schaukelnden Boot verlief diesmal wirklich entspannter als die Jahre zuvor. So nun aber genug der Vorreden, jetzt mal Butter bei die Fische.
AUSSEHEN:
Das Mares Airlock sieht dann doch eher futuristisch aus. Es hat wie jeder andere Flaschengurt auch einen schwarzen Gurt. An diesem ist das eigentliche Airlock befestigt. Dies ist eine voluminös wirkende graue Schnalle aus widerstandsfähigen Kunststoff. An der linken Seite der Schnalle befindet sich mittig ein kleiner Habel mit der Aufschrift "Mares". Auf der Schnalle befindet sich das Ventil mit dem Roten Öffnungsring. Außer der grauen Schnalle ist auch noch ein schwarzer Gummipuffer über dem Gurt, der den Halt verbessern soll. Insgesamt also ein ganz witziges Aussehen.
FUNKTION:
Also wie schon oben erwähnt, handelt es sich bei dem Mares Airlock und halbautomatische Flaschenbegurtung. Wie bei den herkömmlichen Flaschengurten muss man auch das Airlock auf die jeweilige Flaschengröße einstellen. Hier ist es von entscheidendem Vorteil, wenn man während eines Urlaubs nur mit einer Flaschengröße taucht, denn das Anpassen ist doch etwas nervig. Hat man die Bebänderung eingestellt, so stülpt man das Airlock über die Flasche. Nachdem die erste Stufe an der Flasche ist, steckt man den Inflatorschlauch auf das Ventil am Airlock und zieht einen kleinen roten Ring hoch. Schon zieht sich die Bebänderung dank der Druckluft fest. Um sicherzugehen, dass der Gurt auch wirklich richtig stramm sitzt, kann man beim Hochziehen des roten Ringes etwas rütteln. Hierdurch wird der Gurt bis zum Anschlag gezogen. Die drei vorhandenen Schieber rasten hörbar ein.
Um das Airlock wieder von der Flasche zu lösen, muss man einfach nur einen kleinen Hebel betätigen, der an der Schnalle sitzt. Man hört es kurz zischen und schon kann man die Flasche vom Jacket befreien.
FAZIT:
Obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, ob die Flasche auch wirklich hält, muss ich sagen, dass ich mittlerweile von dem Mares Airlock voll überzeugt bin. Es hält wirklich was es verspricht. Sicherlich handelt es sich hierbei nicht um ein Accessoire, das jeder Taucher braucht. Sinnvoll ist es sicherlich für die nicht ganz so kräftigen unter uns. Ich war jedenfalls froh, mich auf dem Boot nicht mehr mit den herkömmlichen Gurten abmühen zu müssen.
Neben allem positiven ist ein relativ hohes Eigengewicht (ok man braucht dann eben etwas weniger Blei) des Airlock zu nennen und der doch extrem hohe Preis von 119 EUR. Diese
beiden Nachteile führen auch zum Punktabzug.
für weitere Infos: http://www.mares.com/stampa/jackets_deu.pdf
Dan ke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!!!
P.S.: Für alle Schnellklicker, es gibt hierzu aus meiner Sicht nicht mehr zu sagen! Also nicht die Länge des Berichts über die Bewertung entscheiden lassen!
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Produktbeschreibung Mares Airlock
Technische Daten und ProdukteigenschaftenEs handelt sich hierbei um einen automatischen Flaschengurt. Dieser wird mittels Druckluft um die Flasche gespannt.