Sharp VL-Z5S Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (2.2 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Tragekomfort:
gut
Akkulaufzeit:
mittelmäßig
Installation:
gut
Zuverlässigkeit:
gut
Verarbeitung:
gut
Bildqualität:
gut
Bedienkomfort:
gut
Klang:
gut
Service:
mittelmäßig
Vorteile
leicht, schnell, viele Funktionen
Handlichkeit, gute Bedienbarkeit
Nachteile/Kritik
schlechte Standbilder, Kleinigkeiten
Warum nicht? dachte ich ...
ein Testbericht von StoneXY2003-10-06 23:27:33vom 06.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: leicht, schnell, viele Funktionen...Nachteile/Kritik: schlechte Standbilder, Kleinigkeiten
ich möchte heute über eine Digitale Videokamera schreiben, welche ich mir von einem Bekannten ausborgen durfte, um die irren Kunststücke meines Katers mal aufzuzeichnen.
Aussehen:
Die Kamera ist silbern und ziemlich klein. (8cm breit, 8cm hoch und ca. 10 cm tief) Dabei hat sie gerademal ein Gewicht von 480g. Sie hat eine ziemlich große Linse vorn und an der linken Seite einen kleinen Monitor, den man drehen und schwenken kann. Zusätzlich kann man das Laufwerk, in dem sich die DV-Kassette befindet, drehen, und somit die Kamera auch an besonderen Orten benutzen, ohne sich zu verrenken. Der Hersteller nennt das einen 225° View-Turn.
Die Bedienelemente sind übersichtlich und praktisch angeordnet. Alles Wichtige kann mit einer Hand bedient werden.
Lieferumfang:
Zu der eigentlichen DV-Minicam wird folgendes mitgeliefert:
- Eine Fernbedienung (Scheckkartengröße)
- Eine 8 MB SD-Karte für Standbilder
- ein Akku, damit sie auch funktioniert
- ein Netzkabel, zum Laden des Akkus und zum Betrieb ohne Akku
- Anschlusskabel für TV oder ähnliche Geräte
- USB-Kabel zum Anschluß an den Computer
- Software für den Computer
Die Fernbedienung ist klein und leicht, es sind alle Funktionen dran, die man eben bei einer Fernbedienung braucht, Zoom, Aufnahme, Stop, Lautstärke, Displayeinstellungen etc.
Die 8 MB SD-Karte ist meiner Meinung nach etwas klein geraten, hier passen nur wenige Bilder drauf (bei ziemlich schlechter Qualität. Eine 64 MB Karte wäre sicher von Vorteil gewesen. Aber was will man machen.
Der Akku reicht für ungefähr 90 min Daueraufnahme. Genau kann ich es nicht sagen, da ich meistens nur kurze Augenblicke festgehalten habe. Hier hielt er nur ca. 1 Stunde, da ständig Aufnahme und Stopp betätigt wurde.
Die Software ist für verschiedene Betriebssysteme (Win9x, Me, 2000 und XP) gedacht und lässt sich leicht installieren. Mein PC hatte nur Schwierigkeiten, das USB-Device richtig zu erkennen, was aber nach ein paar kleinen Tricks (erst Software installieren und dann USB-Kabel reinstecken) behoben war.
Was fehlt ist leider das DV-Kabel (FireWire). Dies muß man sich im Handel dazu kaufen, was noch mal extra Geld kostet. Hätte auch mit dabei sein können.
Bedienung:
Die Bedienung der Kamera ist denkbar einfach, denn man kann entweder die Voreinstellung der Aufnahme auf Automatik lassen, oder alles von Hand einstellen. Dabei kann man z.B. Weißabgleich, Belichtungszeit usw. angeben, was ich aber alles so gelassen habe.
Die Kamera hat eine digitale Bildstabilisierung, welche dabei hilft, dass die Videos nicht so verwackelt aussehen. Finde ich ne tolle Erfindung, da ich öfters meinem Kater hinterher rennen musste. Allerdings sollte man sich nicht zu viel von dieser Technik einbilden, alles kann sie auch nicht „entwackeln“.
Interessant fand ich auch die Option, dass man 16:9 Filme drehen konnte. Allerdings wird hier nur unten und oben etwas vom Bild abgeschnitten.
Die Bildqualität der Kamera bei Standbildern lässt sich im sehr übersichtlichen Menü einstellen. 3 Stufen werden hier zur Auswahl gebracht: Normal, Economy und Fine. Auf die 8 MB Karte passen bei Normaler Qualität etwa 90 Bilder drauf, was zwar nach relativ viel klingt, aber man muss bedenken, dass die Bilder nicht von sonderlich guter Qualität sind. Im Modus Fine passen etwa 45 Bilder auf die Karte.
Wenn man die DV-Kassette auswerfen lässt (kleiner Riegel
auf dem Laufwerk) dann klappt der Deckel zur Seite und die Kassette wird ausgeworfen. Dann sollte man aber seine Hand aus der Trageschlaufe gezogen haben, denn sonst verklemmt sich der ganze Kram und man hat Probleme, die Kassette wieder richtig einzusetzen. Im Allgemeinen ist aber der Einsatz und Auswurf der Kassette kinderleicht. Ich hatte keinerlei Probleme damit.
Die MultiMediaKarte oder SD-Karte (beide können verwendet werden) steckt man an der Unterseite der Cam in den dafür vorgesehenen Schlitz, der durch einen Deckel geschützt wird.
Wenn man die Einstellungen alle gemacht hat, kann es eigentlich losgehen mit der Filmerei. Man wählt das Medium aus, auf welches man speichern will (Kassette oder Karte), dreht den Regler auf Aufnahme und drückt dann den Aufnahme-Knopf und die Aufnahme beginnt.
Man kann auch Standbilder auf die Kassette aufnehmen. Dazu dient ein kleiner Knopf auf der Oberseite des Gerätes. Zum Stoppen der Aufnahme wird die Aufnahme-Taste einfach noch mal gedrückt.
Den Sucher kann man auch (was ich sehr praktisch finde) an seine Sehstärke anpassen. Dazu dient ein kleiner Hebel am Sucher, den man leicht erreichen kann. Ich musste bei mir den Regler etwas verstellen, da ich Brillenträger bin. Mein Bekannter stellte diesen dann aber wieder zurück, es war ja kein großer Aufwand.
Das Display ist meiner Meinung nach sehr übersichtlich angeordnet. 3 verschiedene Sprachen kann man einstellen, Deutsch, Englisch und Französisch. Vielleicht wären ein paar mehr von Vorteil, aber mir reicht deutsch. Das kleine Display kann man sich in die Position drehen, in die man es haben will. Es ist sehr gut zu erkennen und auch im Freien macht es keine Mühe, noch etwas zu erkennen. Akkuzustand, Restlaufzeit, Qualität usw. sind auf dem Display zu erkennen, werden jedoch nicht mit aufgenommen. Uhrzeit und Datum lassen sich auch einblenden und auch mit aufnehmen.
Man kann diesen Camcorder auch als Umwandler benutzen, soll heißen man kann aus normalen Videos digitale Videos machen, indem man das vorhandene Video in die Kamera einspeist und das digitale Signal dann über das DV-Kabel an den Computer weitergibt. Ich habe die Funktion jedoch nicht genutzt, weil ich keine Videos mehr habe.
Eine Demo-Funktion besitzt die Kamera auch. Man kann sich hier einige Funktionen dieser ansehen, sie ist allerdings sehr kurz geraten.
Die Qualität der Videos, die man sich dann auch auf dem Fernseher ansehen kann ist eigentlich ganz gut. Man merkt aber, daß es ab und zu mal kleine Ton-Aussetzer gibt und das Bild teilweise leicht flackert.
Den Preis kenne ich leider nicht genau, da die Kamera ja nicht mir gehört. Im Internet bekommt man diese aber für ca. 600 bis 650 Euro zu kaufen.
Mein Umgang mit der Kamera:
Ich bin ein Neuling in Sachen Digitaler Filmerei. Aber ich kam mit dieser Kamera sehr schnell zurecht und hatte keine größeren Probleme damit. Die deutsche Menüführung ist praktisch, das Handbuch (ca. 120 Seiten) recht ausführlich geschrieben und jeder Punkt ist bei der Bedienung aufgeführt. Die Qualität der Standbilder ist nicht gerade berauschend, dafür nehme ich lieber meine Digital-Fotokamera. Aber für Filme ist diese Kamera doch ganz gut geeignet. Die Schnell-Start-Taste ist praktisch, wenn man (wie ich) einem lebenden Objekt hinterher rennen muss. Innerhalb von ca. 2 Sekunden ist die Kamera aufnahmebereit und nimmt die Bilder auf, die man mit den leicht erreichbaren Zoomtasten richtig ins Bild gerückt hat. Die Übertragung der Filme ist allerdings nur mit dem Firewirekabel möglich, was nicht unbedingt schlecht sein muss, denn über USB würde das wohl Stunden dauern.
Mein FAZIT:
Also ich würde mir nicht unbedingt so eine Kamera kaufen wollen. Der Preis ist für mich doch ganz schön hoch. Ich finde ihn aber gerade noch okay. Trotzdem kann man aber sicherlich (nach einigem Suchen) etwas Vergleichbares im Internet finden, wo einem mehr geboten wird. Da ich in nächster Zeit nicht beabsichtige, mir eine Videokamera zu kaufen, konnte mich auch dieses Produkt nicht davon überzeugen. Die Bedienung ist zwar sehr einfach und auch die Video-Qualität ist im Gegensatz zu den Videos, die ich noch kenne (vor 6 Jahren) wesentlich besser, jedoch ist die Qualität der Standbilder (Fotos) mehr als wünschenswert. Aber für Leute, die sich eine Videokamera kaufen wollen, denke ich, ist dies eine gute Lösung um einigermaßen vernünftige Videos zu machen. Ich kann sie also gerade noch so empfehlen.
Daher mein Urteil: 3 Sterne
Vielen Dank für’s Lesen und Bewerten.
Bye StoneXY
PS: Ich denke die Kunststücke meines Katers interessieren hier bei Yopi nur wenige, deswegen habe ich die nicht weiter erläutert *g*
Ergänzung:
Die Kamera hat inzwischen sogar einen Sturz vom Wohnzimmertisch überlebt. Aber ich war's nicht! *g*
...
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... und action!!
ein Testbericht von BigGoofy2008-12-08 06:33:07vom 08.12.2008Empfehlung: nein
Vorteile: Handlichkeit, gute Bedienbarkeit...Nachteile/Kritik: siehe Text
Vor etwa vier Jahren hatte ich meine gute alte Videokamera geschrottet. Und da ich schon längere Zeit damit geliebäugelt hatte, mir einen Camcorder zuzulegen, entschied ich mich nach intensivem Suchen für den
SHARP Camcorder VL-Z5S
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Gekauft habe ich die Kamera über den Online-Händler Pro-Tronics zum Preis von 535 Euro. Zur damaligen Zeit war das zwar nicht gerade ein Schnäppchen, jedoch durchaus im unteren Preissegment angesiedelt. Und aufs Geld müssen wir halt alle mal schauen ;-).
Am 10. Januar 04 kam das ersehnte Paket an. Geliefert wurde mir die Kamera selbst, dazu natürlich der Akku sowie das Netzkabel mit Adapter, ein Audio-/Videokabel und ein USB-Kabel. Auch enthalten waren eine Fernbedienung, der Objektivdeckel zum Schutz der Linse, eine 8MB- SD Memorycard, eine Mini-DV-Casette und die Installations-CD, um die Filme auf den PC zu laden. Zwei dicke Handbücher in mehreren Sprachen vervollständigten die Lieferung. 113 Seiten waren pro Sprache zu lesen.
Erste Schritte
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Die Zubehörteile wie Akku und Schutzdeckel mussten eingelegt, bzw. angebracht werden und der Akku erst einmal über Nacht geladen werden. Nach intensivem Studium des Handbuchs probierte ich dann die ersten Funktionen aus.
Über das interne Menü, das sehr übersichtlich aufgebaut ist, nahm ich erst einmal die Grundeinstellungen vor. So musste die Sprache eingestellt und Datum und Uhrzeit angepasst werden. Diese Arbeiten nahm ich mit eingestecktem Netzkabel vor, um den gerade frisch geladenen Akku nicht zu belasten.
Was darf’s sein?
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So reichhaltig das Menü ist, um so mehr hat man(n) zu spielen. Die Aufnahmen können ganz normal gemacht werden, aber auch die Möglichkeit zur Aufnahme im Breitwandformat ist vorhanden. Hierbei sind, wie bei Kinofilmen, oben und unten schwarze Balken zu sehen, um ein Bildseitenverhältnis von 16:9 zu bekommen.
Auf die mitgelieferte Mini-DV-Casette passen 60 Minuten Film drauf. Filmer mit eisernem „Platzsparwillen“ können die Aufnahmen im so genannten LP(Longplay)-Modus machen. Dadurch erhält man etwa 50% mehr Aufnahmezeit. Ich habe dieses zwar ausprobiert. Empfehlenswert ist es allerdings nicht, da teilweise Treppchenbildung zu sehen war und auch das Bildrauschen zugenommen hatte. Lieber habe ich mir noch ein paar Kassetten gekauft.
Wer schon mal bei stärkerem Wind gefilmt hat, weiß, dass diese Geräusche sehr unangenehm zu hören sind. Um dies einigermaßen auszuschließen, kann der Menüpunkt „Wind“ eingestellt werden und das eingebaute Mikrofon agiert ähnlich einem Richtmikrofon.
Ich werde an dieser Stelle natürlich nicht alle Funktionen aufzeigen können, da dies den Rahmen des Berichts erheblich sprengen würde. Daher will ich euch nur kurz die (für mich) wichtigsten Funktionen tabellarisch vorstellen.
Tonqualität: Umschaltbar von voreingestellten 12 Bit auf 16 Bit
Wiedergabe mit Bildeffekten: S/W, Sepia (nostalgische Bildtöne), Negativ (Faben werden invertiert) und Solari (Hochregeln des Bildkontrastes, was sehr reizvolle Effekte ergibt.)
Sportler unter euch können auch beim Kopfstand filmen. Dafür gibt es die „Kopfunter-Funktion“. Wiedergegeben wird das Bild auf eurem Fernseher natürlich normal.
Manuelle und automatische Scharfeinstellung
Weißabgleich, Blendenwahl und verschiedene Szenen komplettieren das Menü.
Kleinere „Spielereien“ wie Rahmen, Fading (langsames aus- und einblenden der Szenen) können manchmal ganz reizvoll sein.
Soweit zu den Menüpunkten, die natürlich absolut nicht vollständig sind.
Handhabung:
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Die etwa 485 g leichte Kamera liegt angenehm in der Hand, die einzelnen Bedienungselement sind gut erreichbar. Das relativ
geringe Gewicht und die kleinen Ausmaße von etwa 83 x 82 x 101 cm haben allerdings den Nachteil, dass Wackler mit aufgezeichnet werden. Richtig ruhig halten kann man die Kamera für exakte Aufnahmen nicht. Hier müsste man ein Stativ benutzen.
Das Motiv kann ich mir über den Sucher auswählen oder über das Display, welches drehbar ist. Bei hellem Sonnenschein habe ich aber den Sucher benutzt, weil auf dem Display so gut wie nichts zu sehen war.
Angebracht ist es, einen zweiten Akku dabei zu haben. Der mitgelieferte Akku, der etwa eine Stunde Strom liefern soll, war bei mir immer spätestens nach 20 Minuten leer. Klar, Zoomen, häufiges Stoppen und Starten und natürlich manchmal eine kurze Rückschau fressen einfach mal Saft.
Alles in Allem gesehen, reicht diese Kamera für den „Otto-Normalfilmer“, der an Weihnachten und Ostern die Verwandtschaft „festhalten“ will oder mal im Urlaub ein paar Sehenswürdigkeiten oder die letzte Strandparty aufnehmen will, völlig aus. Für weiter gehende Ansprüche ist die Kamera aber meiner Meinung nach nicht geeignet.
Auch die Standbildfunktion ist nicht der Hit. Mit 1,3 Megapixel und einer Speicherkapazität von gerade mal 8 MB auf der SD-Karte, kann man nicht allzu große Erwartung an Qualität und Quantität der Bilder setzen.
Reparaturanfälligkeit:
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Innerhalb des ersten Monats tauchte die Warnanzeige „DEW“ auf. Diese erscheint, wenn sich Kondenswasser gebildet hat. Das geschieht meistens, wenn die Kamera sehr lange Zeit in der Kälte war und dann in die warme Wohnung mitgenommen wird. Es ist dann teilweise mehrere Stunden nicht möglich, die Kamera zu benutzen. Aus Sicherheitsgründen schaltet sie ab. Selbst ein Entfernen der Kassette ist nicht mehr möglich. Bei mir jedoch war kein Kondenswasser schuld, denn das Gerät lag ausschließlich im Wohnzimmer. Also eingeschickt und reparieren lassen. Bereits drei Wochen nach Rückerhalt hatte ich dasselbe Problem wieder. Erneutes Einschicken, erneute Rücklieferung, und ... ja, beim nächsten Gebrauch schon wieder „DEW“. Erst die dritte Reparatur brachte den ersehnten Erfolg und die Anzeige blieb weg. Insgesamt war das schon sehr ärgerlich, zumal mir immer wieder gesagt wurde, dass ich selber daran schuld sei. Hä??
Seit nun knapp einem Jahr kann ich die Kamera nur noch eingeschränkt nutzen. Das Display löste sich von innen nach außen in Wohlgefallen auf. Erst waren feine schwarze Streifen, die sternförmig sich ausbreiteten zu sehen, danach wurde es immer dunkler. Jetzt kann man gar nichts mehr sehen. Aufnahmen sind nun nur noch durch den Sucher möglich. Da ich nur bedingt mit dieser Kamera zufrieden war, lasse ich sie nicht mehr reparieren. Vielleicht werde ich mir eine neue kaufen.