Bat out of Hell II: Back into Hell - Meat Loaf
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Testberichte Bat out of Hell II: Back into Hell - Meat Loaf

5.0 von 5
Platz 1112 in der Kategorie "CDs: Musik aller Interpreten".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
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Bat out of Hell II: Back into Hell - Meat Loaf Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Klangqualität:  ausgezeichnet
Cover-Design:  ausgezeichnet
Vorteile
  • - Abwechslungsreich - Super Gesang! (+ Chor) - fetzige Nummern, viele Hits, einfach ne Menge Power in dem Album
  • sowohl bombastische Rocknummern als auch sanfte Balladen
  • Mitreißende Songs, geniales Artwork, Meat Loaf & Steinman von ihrer besten Seite
Nachteile/Kritik
  • eindeutig: NIX
  • nichts
Music-King

Zurück in die Hölle!

ein Testbericht von 2003-03-17 21:05:56 vom 17.03.2003
Empfehlung: ja
Meat Loaf, geboren in Dallas am 27. September 1951 als Michael Lee Aday hatte nicht gerade das was man eine schöne Kindheit nennt. Mit 15 Jahren starb seine Mutter, sein Vater wurde damit nicht fertig, wurde zum Alkoholiker und ging im Rausch sogar mit dem Messer auf seinen Sohn los. Michael haute von zu Hause ab und schlug sich alleine mit diversen Jobs durch. 1975 übernahm Meat Loaf, der bereits als Schulkind diesen Spitznamen aufgrund seines Körpergewichtes trägt, die Rolle des Rockers "Eddie" in der legendären "Rocky Horror Picture Show" und bekam auf diese Art und Weise einen Plattenvertrag - doch glücklich machte ihn das nicht. Meat Loaf veröffentlichte nach dem legendären "Bat out of hell"-Album ohne Jim Steinmann einige Alben die jedoch allesamt floppten. Die Plattenfirma kündigte den Plattenvertrag und Michael erlitt einen Nervenzusammenbruch. Er hatte viele Abstürze während dieser Zeit und schaffte es nicht nach dem immensen Erfolg auf dem Teppich zu bleiben - der Fall in die Realität war zu tief.


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*** Die CD ***
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1989 stand plötzlich Jim Steinmann wieder vor Meat's Tür, man sprach über alter Zeiten und leckte wieder Blut. *© by Music-King* 1993 erschien dann zusammen mit dem "Richard Wagner der Rockmusik", wie Songwriter-Genie Jim Steinmann gerne zu Recht genannt wird, das Album "Bat out of hell II: Back into hell", die Nachfolge des legendären Debütalbums und Meat Loaf gelang damit eines der größten Comebacks der Rockgeschichte. Doch weder Jim Steinmann, noch die Plattenfirma waren von der Idee begeistert dieses Album als Fortsetzung zu betiteln - 16 Jahre nach dem Debütwerk "Bat out of hell" und einigen gefloppten Alben dazwischen soll nun die offizielle Fortsetzung erscheinen? Das Konzept ging aber auf und Dank der ersten Singleauskopplung die sich in fast allen Charts auf Platz 1 wiederfand, katapultierte es das Album an die Spitze der internationalen Charts und verhalf der Platte weltweit ein Verkaufsschlager zu sein. Meat Loaf, der Pavarotti der Rockmusik wie ihn Jim Steinmann mal titulierte, hatte es also wieder geschafft ins Rampenlicht zurückzukehren...


**********
* Tracklist: *
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1. I'd Do Anything For Love (But I Won't Do that)
2. Life Is A Lemon (And I Want My Money Back)
3. Rock And Roll Dreams Come Through
4. It Just Won't Quit
5. Out Of The Frying Pan (And Into The Fire)
6. Objects In The Rear View Mirror May
7. Wasted Youth
8. Everything Louder Than Everything Else
9. Good Girls Go To Heaven (Bad Girls Go Everywehre)
10. Back Into Hell
11. Lost Boys And Golden Girls


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* Die Songs: *
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1. I'd Do Anything For Love (But I Won't Do that):
Knapp 12 Minuten geballte Bombasterei erwarten den Hörer - der Opener ganz im typischen Stil von Jim Steinmann. Die erste Singleauskopplung die übrigens für die Single auf nur gut 5 Minuten geschrumpft wurde war ein voller Erfolg und katapultierte sich weltweit auf Platz 1 der Charts, allein in Deutschland hielt sich sie Single stolze 8 Wochen an der Pole Position. Nach seltsamen Soundgeräuschen legt nach knapp 30 Sekunden das Klavier-Intro los, bis sich auch Schlagzeug, E-Gitarre und Bass hinzugesellen. Um ganz ehrlich zu sein ist das Intro doch entschieden zu lang und hätte ruhig gekürzt werden dürfen. Nach exakt 1:48 Minuten dann endlich der erlösende Einsatz von Meat Loaf

And I would do anything for love
I'd run right into hell and back
I would do anything for love
I'll never lie to you, and that's a fact

Begleitet wird Meat nur vom Klavier, das ganz sanft spielt. Ganz harmlos klingt die Nummer bis hierhin, Meat Loaf singt in fast schon verzweifelter Stimmlage und noch ist von Bombasterei nichts zu hören. Aber nach 2:54 Minuten dann der Einsatz vom Schlagzeug, E-Gitarre und Bass und schon kommt Leben in die Sache. Während die Single-Version schon zeitlich zur Hälfte vorbei ist, beginnt diese Version eigentlich erst Richtig.

Auch bei dieser Nummer wechseln sich flotte Passagen mit ruhigeren Abschnitten ab: auf einen Abschnitt mit schnellem Tempo, folgt eine Passage die wieder zurückhaltend ist um darauf hin wieder das Tempo erhöhen zu können. Der Chorus ist zum Beispiel eine zurückhaltende Stelle mit einer langsamen Melodieführung und Meat Loaf singt wieder genauso hingebungsvoll wie bereits zu Beginn. Erwähnenswertwert ist die Stelle in der 10. Minute (is ja wie beim Fußball *lol*), die dazwischenliegende Zeit passiert nichts wirklich Weltbewegendes. Dann nämlich wenn Meat Loaf wieder ganz sanft die letzten Zeilen des Refrains singt und während des Ausklingen seiner Worte setzt seine Duett-Partnerin Lorraine Crosby (aka. Mrs. Loud) ein. Übrigens singt bei Konzerten und TV-Auftritten den weiblichen Part niemand anderes als Patricia Russo! *© by Music-King*

Will you raise me up? Will you help me down?
Will you get me right out of this Godforsaken town?
Will you make it all a little less cold?
I could that, oh I could do that

So geht dieses Spielchen ein paar Mal: sie singt ihren Part und während ihre letzten Worte ausklingen singt Meat Loaf die Zeile "I could do that", danach singt sie wieder ihren Part. Die ersten beiden Male ganz sanft und zärtlich, mit der Zeit schon deutlich ausdrucksstärker und unter Begleitung von Schlagzeug und E-Gitarre rockt das Ganze dann ganz schön ab. Erst die letzten Male legt sich der musikalische Sturm wieder und Meat Loaf singt ein letztes Mal den kompletten Chorus im Alleingang und die Nummer endet ganz sanft und zärtlich. Am Erfolg der Single ist mit Sicherheit auch das äußert aufwendige Video beteiligt, daß übrigens einen Grammy gewann. Aber das ist ein anderes Thema...;-)
Dauer: 11:58 Minuten
Fazit: Note 1


2. Life Is A Lemon (And I Want My Money Back):
Auch der Song wurde als Single ausgekoppelt und wieder ist es ein ellenlanger Titel dessen Spielzeit 7:59 Minuten beträgt. Was hier den Hörer erwartet ist zwar zunächst erstmal ungewohnt, aber findet sehr schnell gefallen. Wuchtige Schlagzeugbeats dröhnen gleichmäßig und ruhig aus den Boxen und bringen das Zimmer zum Beben, bis kurz darauf Meat Loaf mit den Zeilen "I want my Money back" einsetzt. Nach gut 20 Sekunden dann der Einsatz der E-Gitarre und des Basses und die Nummer beginnt zu beben obwohl das Tempo schleppend bis zäh ist. Stilistisch erinnert mich die Nummer sehr an Michael Jackon's "Give in to me", aber das mal (wie gewohnt) nur für Insider *g*. Die E-Gitarre spielt ein schönes melodisches Riff, im Hintergrund hallt vom Backgroundchor ein immerwiederkehrendes "Hey", "Huh" bis nach weiteren 20 Sekunden dann Meat Loaf mit dem eigentlichen Text einsetzt.

It's all or nothing and nothing's all I ever get
Every time I turn it on I burn it up and burn it out
It's always something there's always something going wrong
That's the only guarantee that's what this is all about

Wer der englischen Sprache mächtig ist wird bereits an dieses Zeilen erkennen worum es in diesem Lied geht: nämlich daß es im Leben nur schief geht und man selber immer auf der Schattenseite steht. Der Track erzählt von der Unzufriedenheit mit sich und der Welt, wie ungerecht und wie verlogen die Welt ist und der Text stellt somit eine Anklage an das Leben dar, immer wieder mit der Forderung "I want my money back".

Die Musik ist schwer zu beschreiben, Jim Steinmann setzt die Aussage perfekt in Szene: theatralisch, etwas melancholisch und gleichzeitig etwas aggressiv, aber alles hochmelodiös. In einem Musical würde meines Erachtens die Nummer wie die Faust aufs Auge passen! Erwähnenswert die Stelle nach dem ersten Chorus bei einer bisherigen Dauer von 2:33 Minuten. Während das bereits eingangs gespielte Gitarrenriff (ist übrigens die ganze Zeit im Hintergrund zu hören) noch so schön vor sich hin spielt kommt plötzlich ein musikalischer Break.

What about love? It's defective!
It's always breaking in half
What about sex?! It's defective!
It's never built to really last

Die Stimmung dreht sich nun und statt Klagen kommen nun Vorwürfe. "Was ist mit...?!" wird immer wieder vom Background singend gefragt und stellt sich zugleich die Antwort "Es ist mangelhaft" und Meat Loaf tritt dann noch einen Beweis dafür an. Dementsprechend ist auch das Gitarrenriff rauher und vorwerfender als bisher. Dieser Part dauert ca. 1 Minute und geht dann in den vertrauten Chorus über, der nun vom Backgroundchor begleitet wird und damit bombastischer wird. Was mich *© by Music-King* persönlich ein kleinwenig stört ist der überdimensional lange Schlußteil, wenn nur die Gitarre ca. 2 1/2 Minuten vor ich hinspielt und würde nicht das Schlagzeug immer wieder über die Toms trommeln würde dieser Schlußteil in Langeweile ertrinken. Meines Erachtens hätte man noch vor diesem Anklage-Part mindestens 1 Doppel-Strophe einbauen müssen und dafür den instrumentalen Schlußpart ein klein wenig kürzen.

Vor allem im Chorus ist durch den Einsatz des Background-Chor für Bombasterei gesorgt und auch das restliche Arrangement wirkt wuchtig, schon allein durch den hervorgehoben Bass und die schwere Gitarre. Gerade diese Nummer stell ich mir perfekt in einem Musical vor, denn genau diesen Charakter hat der Track. Es ist schwer die Musik treffend zu beschreiben, ich hoffe dennoch einen kleinen Einblick verschafft zu haben.
Dauer: 7:59 Minuten
Fazit: Note 1+


3. Rock And Roll Dreams Come Through:
Eine weitere Singleauskopplung (zählt für Meat Loaf zu den 3 Lieblingssongsongs) und ebenfalls ein voller Erfolg. Ein herrlicher hämmernder tiefer Baß stimmt auf diese tolle Nummer ein. Auf dieser Baßbegleitung baut der ganze Track, der Baß bildet hier also das Fundament. Die Gitarre spielt fast gar nicht, nur ganz zurückhaltend und clean einzelne Töne, zwischendurch immer der Chor, der seine "Uhhhhs" und "Ahhhhhs" singt und dem Titel bis hierhin etwas leicht gespenstisches verleiht. Nach 35 Sekunden setzt dann Mr. Fleischklops mit dem Gesang ein. Mit dem Übergang zum Chorus erwacht der Track zum ersten Mal und die Gitarre wird endlich verzerrt gespielt, aber trotz der merkbaren Steigerung des Liedes kommt noch immer nicht der Gedanke einer harten Rocknummer auf - es bleibt nachwievor eine Midtempo-Nummer. Sehr schön eingebunden im Chorus der Chor, der im Hintergrund seine "Ahhhhhs" zum Besten gibt und das jeweils letzte Wort einer Zeile wiederholt.

There's always something magic
Tere's always something new
And when you really really need it the most
That's when rock and roll dreams come through

Von Jim Steinmann ist man Besseres gewohnt, nicht umsonst wird er der Richard Wagner der Rockmusik genannt und ist für seine Bombastwerke bekannt - aber eben genau dieses Bombastische fehlt hier und kommt nur im Chorus ein kleinwenig zum Vorschein und gegen Ende. Erst in der letzten Minute geht die Nummer so richtig ab, doch leider ist es nur der Anfang vom Ende. Irgendetwas fehlt diesem Lied und zwar genau die Härte und die Bombasterei. Die Gitarre enttäuscht sehr, da sie immer sehr zurückhaltend spielt und nie musikalisch die Sau rauslassen kann und darf. Schade eigentlich, denn so bleibt es zwar ein toller Song, aber das Potentiell ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Das Baß-Riff erzeugt Spannung, die jedoch von den restlichen Instrumenten leider nicht unterstützt wird. Einzig Meat Loaf, der voll und ganz mit seinem Gesang überzeugen kann. Der Song bietet also einen tollen Ansatz, aber leider bleibt es dabei. Jim Steinman hätte hier wirklich mehr rausholen können, denn das Talent dazu hat er wie man deutlich bei anderen Songs hört. Schade eigentlich, denn die Nummer wäre wirklich ein Kracher...
Dauer: 5:51 Minuten
Fazit: Note 2


4. It Just Won't Quit:
Ein verträumt fernöstlich klingendes Klavierintro eröffnet die Ballade des Albums. Auf Basis dieser Begleitung setzt nun kurze Zeit später Meat Loaf mit dem Gesang ein.

And I never really sleep anymore
And I always get those dangerous dreams
And I never get a minute of peace
And I gotta wonder what it means
And I gotta wonder what it means

Begleitet also vom Piano, das immerwährend dieses fernöstliche Riff spielt, zwischendurch kurz die E-Gitarre und die Stimmung ist zwar ruhig, aber dennoch aufgrund der E-Gitarre nicht langweilig. Die Nummer ist füllig und kompakt, eine richtig relaxte und verträumte Ballade und Meat Loaf trägt mit ruhiger Stimme die Lyrics vor. Zur Bridge setzt dann auch noch das Schlagzeug in einem 1-Pause-2,3-1-Takt ein und beugt so Langeweile vor. Zum Chorus dann kommt etwas mehr Schwung und mehr Leben in die Sache rein und die Nummer gewinnt aus Ausdrucksstärke.

Is this a blessing? Or is it a curse?
Does it get any better? Can it get any worse?
Will it go on forever? Is it over tonight?
Does it come with the darkness? Does it bring out the light?

Ein Backgroundchor unterstützt im Hintergrund Meat Loaf beim Gesang und klatscht auch zum Takt in die Hände und die Intensität wurde schon enorm gesteigert und aber am Lautstärkeregler zu drehen. Der Refrain ist schon ziemlich angehaucht mit R'n'B-Einflüssen und könnte ich mir verdammt gut von R. Kelly vorstellen.

Zu Beginn der zweiten Strophe wieder das bereits bekannte Riff, nur diesmal von der Gitarre gespielt während im Hintergrund ein Chor seine "Ahhhhhs" zum Besten gibt und die Nummer gewinnt während dieser Zeit an Bombasterei - ansonsten wieder das selbe Ritual wie gehabt, nur das diesmal schon zur Bridge der Chor einsetzt. Erwähnenswert ist mit Sicherheit das kurze aber einfach nur geniale Solo der Gitarre in der Mitte welches deutlich macht daß es sich immer noch um einen Rocksong handelt. Das Klavier im Hintergrund, der Chor lauthals im Vordergrund der nur noch von der richtig schön verzerrten Gitarre übertönt wird. Auf jeden Fall sollte man sich die Nummer weitaus öfters als 1x anhören um zu merken wieviel Power eigentlich enthalten ist. Beim ersten Hören tat ich es als langweilig und nichtssagend ab, doch mit der Zeit erkennt man die wahren Qualitäten.
Dauer: 7:22 Minuten
Fazit: Note 1


5. Out Of The Frying Pan (And Into The Fire):
Schneller geht es hier zur Sache, allerdings nervt dieses Gitarrenriff am Anfang ein wenig... Die erste Stophe nur vom leicht hektischen Klavier begleitet, aber von einer Ballade ist die Nummer weit entfernt. Mit Beginn der zweiten Strophe setzen auch die anderen Instrumente ein und eine treibende Gitarre peitscht leise die Nummer voran bis die Aufgabe schließlich vom Schlagzeug übernommen wird - und das alles andere als leise:-) Es ist ein typischer Rocksong wie man ihn von Meat Loaf bzw. Jim Steinmann kennt, allerdings muß ich ganz ehrlich gestehen daß es bessere gibt. Bei diesem Track kommt wieder das so typische Spielen der Geschwindigkeit und der Intensität zur Geltung: auf einen schnellen Part folgt ein etwas Zurückhaltender und umgekehrt. Dennoch finde ich den Song etwas zu lang weil nicht wirklich Herausragendes dran ist...
Dauer: 7:24 Minuten
Fazit: Note 2


6. Objects In The Rear View Mirror May:
Die vierte Singleauskopplung aus dem Album und wieder eine Ballade. Wieder einmal stimmt das Piano auf die Nummer ein und schon wenige Augenblicke setzt der Gesang ein. Irgendwie erinnert mich der Track ein kleinwenig an "It just won't quit", nur bei weitem nicht so bombastisch. Auch diese Nummer sollte man sich einige Male anhören und man merkt wirklich viele schöne Stellen, auf jeden Fall eine der besten Balladen auf dem Album. Und weil 10 Minuten ja ziemlich lang ist spielt auch hier Jim Steinmann wieder mit der Intensität. Zwischendurch dann wieder der Einsatz von Schlagzeug und E-Gitarre wodurch die Nummer richtig aubrausend wirkt, kurze Zeit später wieder nur das sanfte Klavier. Dieses Spiel geht die ganze Nummer über um so Langeweile zu vermeiden. Es ist der typische Songaufbau: sanft und besinnlich, gefolgt von aufbrausenden Parts, abgelöst wieder von sanften Passagen. Manchmal, vor allem in den bombastischeren Parts singt ein Backgroundchor ein "Ahhhhh" und unterstreicht damit die Intensivität des Songs. Ein Wechselspiel der Musik von sanft und energisch - eben typisch für Jim Steinmann und in keiner einzigen Sekunde des Liedes kommt ein Gefühl von Langeweile auf.
Dauer: 10:16 Minuten
Fazit: Note 1


7. Wasted Youth:
Mit einem aggressiven "Wasted Youth" wird diese Nummer eröffnet, die erstmal bloße Erzählung ist! Voller Haß und Aggression erzählt uns Jim Steinmann von seinen Erlebnissen mit einer Gitarre, als er einen Jungen tötete und auch allerhand damit demolierte. Dieser Hass-Titel für sich gesehen ist absolut sinnlos, aber als Überleitung für den nächsten Track (und dafür ist es auch gedacht) hervorragend. Man hätte diese gesprochenen Zeilen alelrdings ruhig als Intro für den nächsten Titel hernehmen können und eigentlich auch sollen, aber okay...
Dauer: 2:41 Minuten
Fazit: keine Bewertung


8. Everything Louder Than Everything Else:
Fließend ohne Pause geht es nun mit diesem Track weiter und es entsteht der Eindruck es sei immer noch ein und der selbe Track, zumal während dem Gitrarren-Chords am Anfang ein"Wasted Youth" zu hören ist. Aber laßt Euch nicht irritieren, es ist ein eigenständiger Track der richtig schön abrockt. Die E-Gitarre steht diesmal ganz klar im Vordergrund und die Stimmung ist zwar nicht aggressiv, aber das Tempo geht ganz schön ab:-) Zu erwähnen wäre der Dudelsack ganz am Ende.
Dauer: 8:00 Minuten
Fazit: Note 2


9. Good Girls Go To Heaven (Bad Girls Go Everywhere):
Ein Saxophon stimmt nun auf diese Nummer ein und das Intro verschafft eine Stimmung einer heißen Sommernacht (in JEGLICHER Hinsicht *g*) in der man vor lauter Schwüle kaum atmen kann. Es wirkt erotisch, eigentlich sogar viel mehr als das - aber man wird sehr schnell wieder aus den Fantasien herausgerissen wenn ein hämmerndes Schlagzeug den Takt im 1-2-3 1-2-3-4 Beat vorgibt. Ein konstanter Takt während des restlichen Songs mit dumpfen knallendem Schlagzeug das konstant vor sich hinhämmert und die Nummer im Uptempo-Bereich eingependelt.

When the wind is howling through your window pane
It's not the only pain of the night
You're burning up in your bed, you got a fever of love
And there's not an anti-body in sight

Der Takt ist zwar simple, erfüllt seine Aufgabe den Song voranzupeitschen mit Bravour. Es erzeugt Stimmung und Spannung und unwillkürlich muß man zumindest mit dem Kopf mitwippen weil einem der Takt nicht ruhig läßt. Jim Steinmann schafft hier mit Bravour den Spagat zwischen 80er-Pop und Rock und vermittelt ein Bild einer Hintergasse eines billigen Viertels in dem sich die Handlung abspielt. Es ist kein Slum-Viertel, aber auch alles andere als ein Nobelviertel. Beachtung sollte man der Stelle nach einer bisherigen Dauer von ca. 5 Minuten schenken, dann nämlich wenn der Track an Geschwindigkeit verliert um gegen Ende der Passage wieder schneller zu werden und an Intensität zu gewinnen.

But the thirds and the fourth ones are even better
Every time I do it just a little bit longer
Every time I dream it's just a little bit stronger
Than real life

Danach mutiert das Lied sogar kurzzeitig zur Funk- und Disko-Nummer was in meinen Ohren ziemlich strange klingt. Nach dieser kurzen Einlage geht es wie gewohnt über in den Chorus und man lauscht wieder gewohnten Klängen und so führt man schön langsam auf das Ende hin in dem man die Zeile "Good girls go to heaven, bad girls go everywhere" einige Male wiederholt bis schließlich die Nummer zu Ende ist. Sicherlich nicht die beste Nummer von Meat Loaf, aber der Rhythmus ist klasse und schlecht ist die Melodie auch nicht:-)
Dauer: 6:50 Minuten
Fazit: Note 1


10. Back Into Hell:
Bedrohlich klingende Streicher die nur wenige Sekunden später von einer Orgel abgelöst werden die noch bedrohlicher klingen. Verwendung würde dieses musikalische Spiel sicherlich in einem Thriller finden, dann wenn sich jemand ganz vorsichtig irgendwo ranschleicht und der Zuschauer jeden Moment aus dem Hinterhalt einen Mord erwartet. Diese Stimmung wird abgelöst in ein Kampfszenario und zwischendurch immer wieder die letzte Zeile des Chrous der vorhergehenden Nummer zu hören um dann sofort wieder in besagte Szenerie zu wechseln. Dieser Titel ist wieder nur eine Überleitung zwischen dem vorherigen Titel und dem Nächsten. Wieder wäre es besser gewesen es an den Schluß zu hängen (wenn überhaupt) anstatt einen eigenen Titel daraus zu machen, denn als eigenständiger Titel ist es einfach nur Schwachsinn finde ich...
Dauer: 2:46 Minuten
Fazit: keine Bewertung


11. Lost Boys And Golden Girls:
Ganz sanft, lieblich und leicht verklärt erklingt das Piano, bis sich ein Chor hinzugesellt und mit einem kräftigen "Aaaaah" den verklärten Ausdruck im Piano unterstützt. Ihr merkt schon, der letzte Titel auf der CD ist also wieder eine Ballade

Lost boys and golden girls
Down on the corner and all around the world
Lost boys and golden girls
Down on the corner and all around, all around the world

Genauso sanft singt Meat Loaf diese Zeilen voller Hingabe, nur begleitet vom Piano und so ab und an auch vom Backgroundchor. In dem Stil geht nun die Nummer gut 4 Minuten und der Hörer kann den Klängen lauschen und sich daran erfreuen, oder aber wer mit Balladen nix anfangen kann wird wohl schnell den Aus-Schalter suchen. Es ist eine recht schlichte und gefühlvolle Ballade mit satt klingenden Piano, ab und an auch kurz Streichern und durch den Background gewinnt die Nummer an Leben und Fülle. Vor allen in den Übergängen gesellen sich weitere Instrumente wie Bass und ganz leise Hörner dazu und die Intensität steigt enorm an und bombastisieren diese an sich so ruhige Nummer. Gegen Ende gesellen sich dann Streicher im Fulltime-Job dazu, der Chor sing wieder lauthals seine verklärten "Aaaaahs" und der Schmalzhöhepunkt (aber wunderschön!) wurde erreicht. Leider vergehen die mehr als 4 Minuten viel zu schnell so daß man sofort wieder auf die Repeat-Taste drückt:o)
Dauer: 4:29 Minuten
Fazit: Note 1-


********
* FAZIT: *
********
Es ist schwer an so ein Megaalbum wie "Bat out of hell" anzuknüpfen, aber Jim Steinmann hat es geschafft und sich dabei sogar noch selbst gesteigert. Es ist eine mehr als hochverdiente Fortsetzung und die Songs sind großteils wirklich genial. Ca. 75 Minuten kann man der CD lauschen und damit bietet diese Scheibe gegenüber Part I zum einem 2 Lieder mehr und zum anderen 30 Minuten mehr Soundmaterial - die Songs auf diesem Lonplayer sind also deutlich länger als auf dem letzten Werk. Lohnenswert ist dieses Album allemal (zumal hier die Soundqualität im Gegensatz zu Teil 1 wirklich gewohnt hervorragend ist) und für Fans von Meat Loaf sowieso Pflicht - in meinen Augen war es das wirklich letzte rundum gelungene Album von Meat Loaf das zu 100% überzeugt, denn die Lieder des Nachfolge-Albums "Welcome to the neighborhood" konnten bei weitem nicht an diese Kompositionen rankommen - kein Wunder, steuerte Jim Steinmann nur 3 Lieder bei... Man darf gespannt sein ob wirklich nächstes Jahr "Bat out of hell III" erscheint wie Meat Loaf verspricht.

Euer ♪-König:-)
-> Music is my message <-


PS: Alle Schnellklicker sollen von dem Muskelprotz mit in die Hölle gerissen werden;o)

PPS: Ein dickes Dankeschön an alle die bis hier durchgehalten haben, aber auch denen die sich nur Teile des Berichtes durchgelesen hat gilt mein Dankeschön!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
frankensteins
frankensteins, 27.05.2008
hab jetzt unbedingt eine Dosis Roland gebraucht, aber erst jetzt bemerkt, das ich wieder meine bh.....................s verloren hab. Also ich komme morgen wieder. lg wie immer super
Mondlicht1957
Mondlicht1957, 17.05.2008
Sehr hilfreich ein schönes Wochenende und Gruss aus dem verregneten berlin Pet
giselamaria
giselamaria, 13.09.2008
"bw" einfach toll!!!! beschrieben!!
LG Gisela
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AChristoteles

Wenn ein Blitz zweimal einschlägt

ein Testbericht von 2010-01-14 08:55:36 vom 14.01.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Mitreißende Songs, geniales Artwork, Meat Loaf & Steinman von ihrer besten Seite...
Nachteile/Kritik: ???
Irgendwann 1994 - dieses Album war schon zwei Jahre auf dem Markt - sah' ich den Videoclip eines Liedes, dass mich fortan für immer begleiten sollte: "I would do anything for love (but I won't do that)".
Diese Theatralik, dieses Monströse, diese lauten Gitarren, diese feinen Klaviermelodien, die wechselnden Rhytmen - das alles war absolutes Neuland für mich. Was damals nicht schwierig war, bestand mein vorpubertierender Plattenschrank damals nur aus ein paar Phil Collins-Alben, zwei blöden Technosingles und Kinder-CDs. Aber selbst in all den Jahren danach, als meine Plattensammlung so langsam in den drei- und vierstelligen Bereich kam, gab es kaum ein geschlossenes Werk wie "Bat out of Hell II: Back into Hell", welches mich so fesseln konnte.

Sicher, habe ich mir auch die "Brüder" dieses Albums geholt: "Deadringer", "Bat out of Hell", "Bat out of Hell 3", "Bad for Good" (Komponist Jim Steinman) und alles sonstige von Meat Loaf. Und ich fand auf jedem dieser Werke, Stücke die mich begeistert haben, aber ich bleibe dabei: Das geschlossenste Werk Meat Loaf's ist und bleibt dieser zweite Teil seiner epochalen Fledermaus-Trilogie: "Back into Hell".

Das Album beginnt mit einem wahren Inferno. Verzerrte Gitarren spielen sich bis zum Unerträglichen hoch, ehe eine Klaviermelodie wie feine Regentropfen niederperlen und die Achterbahn für die Mega-Ballade "I would do anything for love" freigeben. Meat Loaf Stimme jagt einem ein Schauer nach dem anderen über den Rücken, wenn er für seine Geliebte sogar mit Universum und dem Leibhaftigen persönlich hadert. Der Song wechselt permanent zwischen leisen und lauten Tönen und nicht eine der 12 Minuten wirkt unnötig.

"Life is a lemon (and I want my money back)" zeigt die zynische Seite - neben der absoluten Liebe Meat Loaf's einzige Textinhalte - einer Person, die befindet, dass alles im Leben absolute K**** ist. Meat Loaf steigert sich hier dermaßen hinein, dass es einem fast das Frösteln kommt. Dieser Titel dürfte von allen auf diesem Album der dramatischste sein.

"Rock n Roll dreams come true" ist eine sanfte Rock Ballade, die durch den Einsatz Streichern und Bläsern zum Schluss eine sehr bluesige Note erhält. Dieser Song, ursprünglich auf Komponist Steinman's Soloalbum "Bad for good" veröffentlicht, zeigt einmal mehr, welches Dilemma Steinman und Meat Loaf gleichermaßen haben: Meat Loaf braucht ein Komponist wie Steinman, der ihm die passenden Songs auf den Leib schneidert, während Steinman feststellen muss, dass sich kein Interpret (selbst Bonnie Tyler) so gut eignet wie Meat Loaf, seinen Kompositionen Leben einzuhauchen.

"It just won't quit" ist eine weitere sanfte Ballade (mit grandiosem Gitarrensolo), ehe das bombastische "Out of the freying pan (and into the fire)" sich von Anfang bis Ende hochschaukelt und den Zuhörer in reine Ekstase treibt.

"Objects in the rear view mirror (may appear closer than they are)" ist höchstwahrscheinlich der längste Songtitel Meat Loaf's und das genaue Gegenteil von "Out of the freying pan". Eine sanfte, spartanisch instrumentalisierte Ballade, die unter die Haut geht und die ganze Brillianz von Meat Loaf's Stimme offenbart.

"Wasted youth" - oder aber auch "Jim Steinman erzählt", he he. Ob der gute Steinman bei dieser zweieinhalbminütigen Anekdote aus seiner Jugend nun übertreibt oder nicht - es ist sehr unterhaltsam. Da Steinman jedoch nicht gerade langsam und akzentfrei redet, empfiehlt es sich das ganze zwei oder dreimal zu hören.

"Everything louder than everything else" ist dann eine richtig, laute Rocknummer, mit griffiger Melodie, griffigem Refrain, genialem Solo und gehört zu der Sorte Songs, bei denen man ruhig die Lautstärkeregler nach oben fahren kann.

Gute Mädels kommen in den Himmel, die bösen überall hin. Aber dass wissen wir ja, nicht wahr ;)?. Meat Loaf und Steinman haben das ganze in einen unglaublich, mitreißenden Song gepackt: "Good girls go to heaven (Bad Girls go everywhere)".

"Back into Hell" ist ein reines , knapp 3minütges Instrumental, dass den Riff von "Good girls..." aufnimmt und wirklich wie eine Fahrt vom Himmel in die Hölle anmutet. Die Melodien wird azunächst sanft von Piano und Streichern intoniert und anschließend brutal von dröhnender Orgel und verzerrten Gitarren nachgespielt. Tolles Stück.

"Lost boys and golden girls" ist dann eine etwas wehmütige Ballade und setzt einen leisen Schlussstrich unter das vermutlich imposanteste Musikalbum der Welt.

Nach einem fulminanten Debüt ("Bat out of Hell"), einer Reihe von Misserfolgen (kommerziell und teilweise auch qualitativ) konnte Meat Loaf mit Steinman den Blitz ein zweites Mal einschlagen lassen. Für die meisten wird der erste Teil wahrscheinlich höher rangieren, für mich persönlich ist "Back into Hell" jedoch das absolute Highlight in Meat Loaf's Schaffen und bis heute die unangefochtene Nummer Eins in meinem Plattenschrank.
Wer nach diesem Album, wie ich, süchtig geworden ist, empfehle ich folgende weitere Anschaffungen: Von Meat Loaf "Bat out of Hell", "Bat out of Hell 3", "Deadringer", "Bad Attitude" sowie Jim Steinman's "Bad for good", Bonnie Tylers "Faster than the speed of night", Pandora's Box "Original Sin" und das Musical "Tanz der Vampire" (indem Steinman gewaltig, aber gekonnt von "Back into Hell" zitiert).
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Klangqualität:Klangqualität von Bat out of Hell II: Back into Hell - Meat Loaf : 5,0 ausgezeichnet
Cover-Design:Cover-Design von Bat out of Hell II: Back into Hell - Meat Loaf : 5,0 ausgezeichnet
Dieser Tonträger ist:der beste des Künstlers
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Kommentare
Sterchen
Sterchen, 14.01.2010
Toller Bericht zu einem genialen Sänger. LG vanessa
raZuuL
raZuuL, 14.01.2010
Guter Bericht weiter so. MFG
kids123
kids123, 14.01.2010
LG, Daniela
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Psycho

Meat Loaf – Bat Out Of Hell II

ein Testbericht von 2005-04-17 01:15:33 vom 17.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: - Abwechslungsreich - Super Gesang! (+ Chor) - fetzige Nummern, viele Hits, einfach ne Menge Power in dem Album...
Nachteile/Kritik:  eindeutig: NIX
Meat Loaf – Bat Out Of Hell II


“ Bat Out Of Hell II – Back To Hell” ist die Fortsetzung des Albums “Back Out Of Hell” aus dem Jahr 1977 und ebnete Meat Loaf im Jahr 1993 sein erfolgreiches Comeback.


Erstmal zur Trackliste:

1. I'd Do Anything For Love (But I Won't Do that)
2. Life Is A Lemon (And I Want My Money Back)
3. Rock And Roll Dreams Come Through
4. It Just Won't Quit
5. Out Of The Frying Pan (And Into The Fire)
6. Objects In The Rear View Mirror May
7. Wasted Youth
8. Everything Louder Than Everything Else
9. Good Girls Go To Heaven (Bad Girls Go Everywehre)
10. Back Into Hell
11. Lost Boys And Golden Girls

Ohne Zweifel ist „I'd Do Anything For Love (But I Won't Do that)” der bekannteste Song von Meat Loaf. Mit eben diesem beginnt auch das Album. „I'd Do Anything For Love” ist mein klarer Favorit auf diesem Album! Dieser Song hat einfach alles. Er beinhaltet ein geniales Intro, einen tollen Refrain und der weibliche Gesangspart ist auch nicht zu verachten. Außerdem ist dieser Song voll von Steigerungen und wieder plötzlichen Abfällen, wenn der Song dann wieder sehr ruhig und leise wird. Das macht das Ganze einfach sehr interessant.

Bei so einem genialen Opener ist es sicherlich schwer das Niveau beizubehalten, doch Meat Loaf hat das ganz gut gemeistert und bringt einen Hammersong nach dem Andern!

Auch „Life Is A Lemon (And I Want My Money Back)“ gehört mit zu meinen Favoriten. Wie in den meisten (oder gar allen? Bin mir grad nicht sicher ^^“) Songs, setzt Meat Loaf hier einen Chor ein, der einfach eine enorme Energie in die Musik miteinbringt.
Doch neben den fetzigen Nummern, sind auf diesem Album auch sehr ruhige und traurige Songs enthalten, wie z.B. „It Just Won’t Quit“ oder die geniale Ballade „Objects In The Rear View Mirror May“, das auch als Singleauskopplung erschien.


Dieses Album enthält unumstritten den ein oder anderen Hit. Eine tolle Abwechslungen zwischen fetzigen Rocknummern und einfühlsamen Balladen. Ein Album, das sicherlich jedem in Erinnerung bleibt!



Also für mich gehört diese Album eindeutig zu den 20 Besten, die ich kenne! Auf welchem Platz genau, kann ich jetzt so spontan nicht sagen, aber ist auf jedem Fall weit vorne dabei ;)
Darum bin ich auch der Meinung, dass dieses Album in keiner Plattensammlung fehlen darf!
Meat Loaf ist einfach ein genialer Sänger, er hat eine so kraftvolle und beeindruckende Stimme! Und die Instrumente und der Chor geben dem Album zusätzliche Power. Das Album haut einen einfach um!
Darum kaufen, kaufen, kaufen! ;)



[ thx für’s bewerten =) ]
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Klangqualität:Klangqualität von Bat out of Hell II: Back into Hell - Meat Loaf : 5,0 ausgezeichnet
Cover-Design:Cover-Design von Bat out of Hell II: Back into Hell - Meat Loaf : 4,0 gut
Dieser Tonträger ist:der beste des Künstlers
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Bombastisches Werk mit Überlänge

ein Testbericht von 2003-07-02 20:27:41 vom 02.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: sowohl bombastische Rocknummern als auch sanfte Balladen...
Nachteile/Kritik: nichts
Mein heutiger Bericht befasst sich mit dem Album „Bat out of Hell II“ von Meat Loaf. Alles begann eigentlich vor einigen Monaten als ich „20 Jahre MTV“ sah und dort „I’d do anything for love“ gespielt wurde und mir das Lied wieder ins Gedächtnis kam und ich gleich wusste, dass ich dieses Lied unbedingt in meiner Sammlung brauche. Schnell hatte ich die Single-Version und war glücklich. Dann las ich im Bericht eines Ciao-Mitgliedes, das über diese CD schrieb, dass die Album-Version viel besser sei und drum kaufte ich mir das Album. So viel zur Vorgeschichte.


~EINLEITUNG~

Alle Lieder des Albums sind von Jim Steinman geschrieben, der hier auch als Produzent in Erscheinung tritt. Allein aufgrund dieser Tatsache versprach ich mir sehr viel von dem Album. Was Steinman auf dem Kasten hat konnte ich bereits im Musical „Tanz der Vampire“ in Stuttgart erleben, das auch aus seiner Feder stammt. Zwar sind ein Musical und ein Rockalbum zwei verschiedene Paar Schuhe, aber das Prinzip ist ja das selbe, ich war also sehr gespannt was Steinman, bzw. letztendlich Meat Loaf abliefert.



~DIE EINZELNEN TITEL~


1: I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do This) [11min 58s]:

Nachdem in der ersten halben Minute mit einem für mich unidentifizierbaren Musikinstrument – sofern es sich überhaupt um eines handelt – zaghaft “herumgespielt” wird beginnt nach 30 Sekunden das eigentliche Lied in Form eines Klavier-Solos. Dieses wird schnell durch die gängigen Instrumente wie Bass, E-Gitarre und natürlich dem Schlagzeug ergänzt. Man könnte fast ein eintöniges Instrumentalstück vermuten als nach knapp zwei Minuten Spielzeit immer noch die gleichen wenigen Takte laufend wiederholen, doch nach 1 Minute und 50 Sekunden setzt Meat Loaf dann mit den Zeilen „And I would do anything for love“ doch noch zum Gesang an. Zu diesem Zeitpunkt ist seine Stimme noch ruhig und zurückhaltend, die Musik dementsprechend auch angepasst. Dieses Spielchen geht gut eine Minute bis sich das Tempo schlagartig erhöht und die Instrumente, insbesondere das Schlagzeug deutlich kräftiger werden.
Diese Passage steigert sich dann noch eine Weile und erlebt ihren Höhepunkt als sie nach circa 4.10 Minuten wieder zum Refrain übergeht und langsamer wird.
45 Sekunden später legt der Song wieder in gleicher Form wie vorher an Dynamik zu. Meat Loaf wiederholt nun mehrmals die Zeile „I would do anything for love, anything you’ve been dreaming of, but I just won’t do that“. Diese Zeilen gehen ihm recht schnell über die Lippen und ich fühle mich an dieser Passage ein wenig an die Weihnachtswerbung von Coca-Cola erinnert, die teilweise eine ähnliche Melodie aufweisen.
Anschließend folgt ein kurzes E-Gitarren- und Schlagzeugsolo das wohl dazu dient die Dynamik und die Geschwindigkeit des Liedes wieder zu erhöhen.
Es sind zu diesem Zeitpunkt gut sechs von zwölf Minuten Spielzeit vorbei und das Spielchen geht so eine Weile weiter bis nach 9 ½ Minuten – Meat Loaf singt gerade wieder einmal den Refrain – eine Frauenstimme einsetzt, das Textheft verrät ihren (Künstler-)Namen: „Mrs. Loud“. Jeder der beiden singt jetzt abwechselnd eine Liedzeile, wobei sich der Wortschatz Loafs in diesem Abschnitt auf „I could do that, oh I could do that“ beschränkt.
Das ganze klingt langsam aus – Schlagzeug und E-Gitarre verblassen und Meat Loaf setzt noch mal alleine zu seinen letzten sanften Zeilen an. 11 Minuten und 58 Sekunden sind verstrichen – das Lied ist aus.
Fazit: Ein wirklich beeindruckendes Werk mit unzähligen Tempowechseln. Trotz der langen Spielzeit von fast zwölf Minuten beginnt der Song zu keinem Zeitpunkt zu nerven. An der ein oder anderen Stelle hätte man aber sicherlich die ein oder andere Sekunde einsparen können.
Zu viel des guten weggeschnitten hat man bei der mehr um die Hälfte kürzeren Single-Version, die zugegeben für Radiosender immer noch recht lang ist. Wer das Lied aber richtig genießen möchte braucht die Album-Version.
Bewertung: Note 1


2: Life Is A Lemon And I Want My Money Back [8min 00s]:

Der Beginn dieses Songs ist sehr schlagzeug- und rhytmuslastig. Bereits nach wenigen Sekunden ist das Schlagzeug nicht mehr allein und Meat Loaf setzt zu den ersten Zeilen an:
I WANT MY MONEY BACK
Nach insgesamt 40 Sekunden geht dann der eigentliche Text los, melodischer wird es aber leider (noch) nicht. Bis hier hin das Lied noch verhältnismäßig monoton und es findet keine Entwicklung statt. Dass geht eine ganze Weile so.
Die Stimmung wirkt angespannt und wutgeladen. Musikalische Abwechslung kommt nach gut 2:30 Minuten: Meat fragt singend: „What about love“. Der Backgroundchor antwortet fast gesprochen „It’s defective“ - Meat: „What about sex?“ – „It’s detective!“. So geht das Spielchen noch ein paar Male weiter. Ab dieser Stelle mag mir der Song erst richtig gefallen, dafür ab hier aber richtig.
Nach 3:40 Minuten geht das Lied aber wieder in seinen Anfangszustand zurück – leider!
Eineinhalb Minuten später endet der Text und es folgt ein mit zweieinhalb Minuten endlos erscheinendes Gitarrensolo, das ich allerdings für unterdurchschnittlich halte.
Bevor das Lied endet sing Meat jedoch noch zwei Mal die Zeile „I want my money back“.
Fazit: Bis auf den Mittelteil konnte mich dieser Song eher weniger überzeugen. Er ist im Verhältnis zu seiner Länge von acht Minuten einfach zu eintönig. Wirklich hörenswert ist der Mittelteil, der vor allem durch den Backgroundchor überzeugt. Bei diesem Lied verfuhren die Verantwortlichen wohl nach dem Motto „Wir haben Ideen für vier Minuten die man aber ohne Weiteres auch auf das Doppelte strecken kann“.
Bewertung: Note 2-3


3: Rock And Roll Dreams Come Through [5min 51s]

Dieses Lied beginnt deutlich sanfter und ruhiger. Der Backgroundchor stimmt mit hohen „Uhhhs“ ein bis Meat Loaf dann nach gut einer halben Minute selbst zum Mikrofon greift.
Meats Zeilen sind schön melodisch und in verhältnismäßig gemächlichem Tempo gesungen – im Hintergrund ist immer noch der Backgroundchor mit seinem oben genannten Vokabular zu hören.
Nach mehr als einer Minute ertönt zum ersten Mal der melodische Refrain. Die Melodie ist eingängig und gefällt vom ersten Mal an. Zwar spielen Schlagzeug, E-Gitarre und Bass sehr zurückhaltend, aber gerade das ist es, was diesen Lied ausmacht.
Erwähnenswert ist auch das Saxophonsolo nach 2:40 Minuten das für willkommene akkustische Abwechslung sorgt.
Eine Steigerung findet nicht statt, dennoch ist der Song zu keinem Zeitpunkt eintönig.
Fazit: Ein wirklich gelungenes Mid-Tempo-Stück mit einprägsamer Melodie. Auch Meat Loaf kann gesanglich auf ganzer Linie überzeugen.
Bewertung: Note 1


4: It Just Won’t Quit [7min 21s]

Bei diesem Titel erwartet den Hörer erst einmal ein sanftes Klavierintro. Die Melodie dieses Solos hat eine entfernte Ähnlichkeit mit der Vorspannmusik der WDR-Reportage-Reihe „Gerd Ruge unterwegs“ und hat einen asiatischen Einschlag.
Zum Gesang setzt Meat dann nach fast einer Minute ein, das Klavier verstummt dabei nicht. Auffällig ist
„And I never really sleep anymore
And I always get those dangerous dreams
And I never get a minute of peace
And I gotta wonder what it means
And I gotta wonder what it means”
Wer im Deutschunterricht aufgepasst bemerkt, dass hier eine Anapher verwendet wurde. Glaube ich dem, was ich in der Schule gelernt habe dient dieses Stilmittel wichtige Szenen herauszuheben, ob dies hier auch so ist sei einmal dahingestellt.
Sehr gelungen finde ich, dass sich Refrain und Strophen doch deutlich voneinander abheben, aber dennoch eine Einheit bilden. Zu den Strophen wird das Tempo etwas gedrosselt und im Umkehrschluss zum Refrain wieder etwas erhöht.
Nach ziemlich genau sechs Minuten Spielzeit setzt dann wieder das Klavier mit der selben Melodie wie am Anfang ein, das Gesangstempo sinkt stark. Meat singt die letzten Zeilen, das Klavier verstummt und das Lied ist aus.
Fazit: Eine der vielen Perlen auf diesem Album. Der Song ist sehr abwechslungsreich, gut gelungen ist vor allem die musikalische Abgrenzung von den Strophen zum Refrain.
Bewertung: Note 1


5: Out Of The Frying Pan (And Into The Fire) [7min 24s]

Dieser Song beginnt mit einem sich Ewigkeiten wiederholenden Gitarrenriff, mit der Zeit gesellt sich noch das Schlagzeug hinzu. In der ersten Strophe wird das ganze dynamisch von einem Klavier begleitet.
In diesem Song geht es etwas schneller voran, jedoch gibt es ähnlich wie in „I’d do anything for love“ einige Tempowechsels, sodass es doch an einigen Stellen langsamer wird.
Hervorzuheben ist die Stelle ab 3:25min in der sich mehrmals die Stelle „And into the fire; fire; fire…“ wiederholt. Das gleiche folgt nochmals nach 5:48 Minuten, nur nun deutlich bombastischer und länger, eindeutig der dramaturgische Höhepunkt des Songs.
Fazit: Eine gute Rocknummer. Nicht schlecht, aber es gibt auch besseres. Einfach nichts Besonderes eben. Trotzdem ein hörenswerter Song.
Bewertung: Note 2-


6: Objects In The Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are [10min 15s]

Bei diesem Stück handelt es sich wieder einmal um eine Ballade. Diese wird typischerweise von einem Klavier eingestimmt und Meat singt gefühlvoll seine Zeilen. Nach gut einer Minute gesellen sich dann noch gleichmäßige intensive Schlagzeugbeats dazu, die aber auch schnell wieder verschwinden.
Besonders gut gelungen finde ich den Instumentalabschnitt nach knapp fünf Minuten der fast ziemlich genau eine Minute andauert. Irgendwie muss man eben die gut zehn Minuten auch füllen.
Fazit: Für die Länge von über zehn Minuten hätte man sich etwas mehr einfallen lassen können. Etwas mehr Bombastik hätte hier an einigen Stellen nicht geschadet, am besten gegen Ende. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss sinkt das Tempo und die Gesangslautstärke stark ab. So plätschert das Lied leider nur so vor sich hin und hört sich am Ende nicht großartig anders an wie am Anfang. Trotzdem handelt es sich um eine grandiose Ballade, sie hätte eben gut um etwa drei Minuten gekürzt werden können.
Bewertung: Note 1-2


7: Wasted Youth [2min 41s]

Bei diesem Titel handelt es sich um ein rein (von Jim Steinman) gesprochenes, oder sagen wir besser geschrieenes, Stück. Kleine Zusammenfassung des Inhalts:
Der aus der Ich-Perspektive sprechende Erzähler berichtet davon, wie er mit einer Gitarre einen Jungen umgebracht hat. Diese war selbst eine Woche nach dieser Tat noch voll Blut und er war auf einmal in der Lage Akkorde zu spielen die er nie zuvor vollbracht hat. Anschließend demoliert er mit ihr alles Mögliche und rennt die Treppe hinauf ins Schlafzimmer seiner Eltern. Diese liegen gerade schlafend in ihren Betten. Der Erzähler hebt die Gitarre über seinen Kopf und holt aus… Doch sein Vater wacht auf und mahnt ihn voller Angst (gelinde gesagt) zu einem behutsameren Umgang mit seinem Musikinstrument. Der Erzähler erwidert daraufhin, er (der Vater) hätte noch eine Menge über „Rock and Roll“ zu lernen. Damit ist das Stück aus.
An besonders dramaturgischen Stellen wird das Geschrei noch von Hintergrundgeräuschen untermalt die zur Dramaturgie beitragen
Fazit: Alleine ist dieses Stück sinnlos, aber als Intro zum nächsten Song, in den es fast ohne Pause übergeht, ist es gut gelungen. Da es sich aber um ein rein gesprochenes/ gebrülltes Stück handelt kann ich keine Bewertung der Musik vornehmen.
Bewertung: keine Note


8. Everything Louder Than Everything Else [7min 59s]

Nach dem Intro in Form von Titel 7 (s.o.) geht es ohne Übergang direkt mit diesem Song weiter. Der Song beginnt mit einem E-Gitarrenriff, nach wenigen Sekunden ertönt mehrmals die Zeile „Wasted Youth“, geht also auch textlich fließend weiter. Das Tempo ist recht hoch, die Instrumente sind aber recht dezent eingesetzt, die Melodie und der Gesang steht eher im Mittelpunkt.
Nebst dem Schlagzeug hört man am meisten noch das Klavier heraus, das das gewisse etwas dieses Songs ausmacht.
Erstklassig ist auch der Refrain:
„Everything louder than everything else!“ (6 mal in Folge)
Anschließend ertönt vier mal wieder die Zeile “Wasted Youth”, bevor Meat erneut zu einer Strophe ansetzt. Seine Stimme klingt aber anders als normal, viel tiefer. Man könnte an dieser Stelle fast meinen, es handle sich um Tom Jones, sie ist hier wirklich für kurze Zeit zum Verwechseln ähnlich.
Anschließend geht es etwas härter zur Sache bis das gute Stück ausgeblendet wird. Doch wer meint, das Lied sei rum, der irrt. Stattdessen ertönt ein Dudelsack, der aber irgendwie nicht ganz dazupasst und nach wenigen Sekunden auch wieder verschwindet.
Fazit: Ein dynamischer und melodiöser Song. Eines der besten Stücke auf dem Album.
Bewertung: Note 1


9. Good Girls Go To Heaven (Bad Girls Go Everywhere) [6min 53s]

Nach Titel 3 trifft man auch hier wieder auf das Saxophon. Es eröffnet mit einem zwanzigsekündigen Solo das Stück, bevor der Gesang einsetzt. Insgesamt beginnt das Lied wenig melodisch. Erst nach etwa einer Minute als Meat selbst und in seiner typischen Stimmlage einsetzt nimmt der Song ernstzunehmende Formen an.
Das Tempo ist im mittleren Bereich und besonders hart geht es auch nicht zu. Insgesamt klingt das Lied leider etwas ähnlich wie bereits auf dieser CD Gehörtes.
Trotzdem wird einem kein Einheitsbrei geboten sondern wieder einen abwechslungsreichen Song. Ähnlich wie „I’d do anything for love“ ist auch diese Nummer von Tempowechseln geprägt, auch wenn diese hier spärlicher eingesetzt wurden. Grob kann man sagen, dass sich das Tempo zur Mitte hin leicht verlangsamt und gegen Ende wieder leicht zunimmt. So extrem wie im ersten Titel sind die Unterschiede aber nicht.
Fazit: Ein passabler Song, wenn auch etwas das Revolutionäre fehlt, dennoch gefällt mir das Stück sehr gut. Vor allem der Schluss ist mit seiner Dynamik gut gelungen.
Bewertung: 2+


10. Back Into Hell [2min 46s]

Ich weiß irgendwie nicht ganz, was ich von diesem Lied, wenn man es so nennen will, halten soll. Man hört einige leise Streicher, recht schnell kommt noch ein Klavier dazu. Dazu meine ich noch ein undefinierbares Blasinstrument auszumachen. Die Atmosphäre spitzt sich mit der Zeit deutlich zu und es ertönt nun deutlicher irgendein Blasinstrument. Die gespielte Melodie, wenn sie denn mal erkennbar ist, ist die des vorhergehenden Titels, ist quasi nur der eigentliche Schluss von Titel 9.
Fazit: Dieser „Titel“ passt musikalisch überhaupt nicht zu dieser CD und auch als Schluss von Titel 9 wirkt er nur wie ein Fremdkörper. Falls er jemandem sehr gefällt, dann nicht dem Klientel, das diese CD kauft.
(Bewertung: 5)


11. Lost Boys And Golden Girls [4min 28s]

Zum Abschluss der CD gibt es noch mal eine ganz ruhige Nummer. Sie beginnt mit einem langsamen Klavierintro, nach gut 15 Sekunden ertönt zum ersten mal der weibliche Chor, der im Hintergrund „Ahhh“ singt. Dieser gibt dieses „Ahh“ über die gesamte Zeit immer wieder zum Besten, hört sich aber wirklich gut an, auch wenn es meiner Meinung nach etwas weihnachtlich klingt.
Im gleichen Stile singt auch Meat Loaf seine Zeilen.
Viel Abwechslung bietet das Lied leider nicht; Jim Steinman scheinen die Ideen beim letzten Titel des Albums etwas ausgegangen sein. Dies dürfte wohl auch der Grund sein, warum dieses Lied mit 4,5 Minuten so „kurz“ geraten ist.
Fazit: Eine wunderschöne Ballade in radiotauglicher Länge. Auch hier fehlt das Innovative. Festzuhalten bleibt der gelungene Backgroundchor mit seinen weihnachtlichen „Ahh“s.
Bewertung: Note 1-2



~COVER, BOOKLET UND PREIS~

Das Cover zeigt eine überdimensionale Fledermaus, die sich auf der Spitze eines Wolkenkratzers festhält. Wenn ich es recht erkenne handelt es sich um das „Chysler Building“ in New York. Um dieses Gebäude herum sieht man unzählige Ruinen von anderen Wolkenkratzern und der Himmel ist stark und bedrohlich bewölkt.
Auf die Fledermaus rast (fliegend) eine komische (menschliche) Gestalt mit dem Motorrad auf die Bestie zu und hält in der Hand irgendein leuchtendes Ding, mit der er gerade zum Werfen ansetzt.
Das zehnseitige Booklet enthält alle Songtitel (außer 7 und 10 [instrumental]). Bilder sind auch, aber nur spärlich vorhanden.
Gekauft habe ich die CD vor einigen Wochen im Media Markt Sindelfingen. Dort musste ich 9,99 Euro dafür bezahlen.



~FAZIT~

Dieses Album ist ein absolutes Muss! Die Lieder haben alle ihren eigenen Charakter und sind musikalisch einfach erstklassig. Sowohl bombastische Titel wie auch ruhige Balladen sind vorhanden. „Echte Titel“ sind leider nur neun enthalten, diese besitzen bis auf den letzten Titel aber allesamt Überlänge und sorgen somit für langen Hörgenuss.
Am besten eignet sich das Album zum genauer Hinhören, aber zur Not kann man es auch nebenher laufen lassen.
Es ist bisher das einzige Album von Meat Loaf, deshalb kann ich auch keinen Vergleich zu anderen Alben von ihm bieten.
Alleine schon wegen der Albumversion von „I’d do anything for love“, die auch eigentlich der Kaufgrund bei mir war, lohnt sich der Kauf, selbst wenn man bereits eine oder auch mehrere der Singleauskopplungen besitzt.



Ich hoffe euch hat mein bisher längster Bericht gefallen, sollte dennoch etwas fehlen bitte ich um einen Kommentar! Danke fürs Lesen oder Klicken, Bewerten und Kommentieren!


Für Ciao und Yopi
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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