Als wir vor einigen Jahren unseren Garten anlegten mussten wir bei der Gestaltung besonders sorgsam sein. Das Grundstück war damals nur ein Acker und frei von allen Seiten einsehbar. So war es unbedingt nötig, eine Hecke ringsherum zu pflanzen.
Wir wollten keine steife Tannenabgrenzung, sondern eine lebendige Hecke, die aus unterschiedlichen Pflanzen besteht, die zu verschiedenen Zeiten blühen würden, einen Sichtschutz boten und auch unseren gefiederten Freunden Nistplätze und Unterschlupf gewähren würden.. Wir pflanzten mit Hilfe eines Gärtners eine Vielzahl an Laub und Nadelgehölzen. Wir achteten darauf, dass immer und zu jeder Jahreszeit an irgend einer Ecke ein Busch oder ein Strauch blühen würden. Das war gar nicht so leicht, jedenfalls nicht für uns Laien. Bei der Auswahl der Sträucher entschieden wir uns auch für einen Liguster.
Nun wird der Liguster eigentlich als Heckenpflanze eingesetzt. Das heißt, in der Regel pflanzt man nicht einen einzelnen Busch sondern grenzt sein Grundstück mit einer ganzen Ligusterhecke ein.
Das Aussehen und der Standort:
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Unser Liguster ist ein immergrüner Strauch, der sein Laub auch im Winter behält. So wird er nicht blattlos und kahl, sondern er bleibt kräftig grün und ist gerade im Winter ein angenehmer Blickpunkt. Die Blätter sind länglich geformt und werden mehrere Zentimeter lang. Ihre Färbung ist saftig dunkelgrün. Der Liguster blüht auch, was man oft kaum richtig wahrnimmt. Die Blüten sind sehr unauffällig und klein. Gelblich- weiß sind sie und sehr zahlreich aber sie halten sich bescheiden zurück. Nur der Duft des Ligusters ist nicht so bescheiden. Für mich duftet eine Ligusterhecke fast schon betörend gut. Als einzelne Pflanze in unserem Garten nehme ich den Duft nur wahr, wenn ich in unmittelbarer Nähe des Strauches bin. Die Blütezeit des Liguster ist im Juni und Juli.
Allerdings bilden sich aus den kleinen Blüten später zum Herbst hin runde, dunkelblaue Beeren, was wieder sehr hübsch aussieht. Auch den Vögel entgeht diese Verwandlung nicht und so kommen sie in den Wintermonaten in großer Zahl, um sich kräftig zu bedienen. Was man bedenken sollte ist, dass beim Liguster alles giftig ist. Sind kleine Kinder im Haus sollte man schon sehr gut aufpassen. Die schwarz- blauen Beeren sehen sehr verführerisch aus.
Der Liguster ist eine sehr bescheidene Pflanze. Er wächst eigentlich überall. Er gedeiht in der Sonne, liebt aber auch den Halbschatten. Das Erdreich sollte humusreich sein und nicht lehmig. Einen lockeren Boden bevorzugt der Liguster. Allerdings haben wir beim Einpflanzen überhaupt nicht darauf geachtet. Der Strauch wurde dort hingepflanzt, wo es uns am Sinnvollsten erschien und auf die richtigen Bodenverhältnisse achteten wir nicht. Trotzdem entwickelte sich der Liguster sehr gut.
Pflege und Schädlinge:
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Wichtig ist, dass der Liguster nicht so gut mit einer längeren Trockenzeit zurecht kommt. An heißen, regenlosen Sommertagen gießen wir ihn kräftig mit dem Schlauch. Manchmal sogar morgens und abends, nach Bedarf. Der Liguster ist ein schnell wachsender Strauch und wird rasch sehr dicht und undurchdringlich. So ist er ein guter Sicht- und Windschutz. Damit er seine Dichte überhaupt bekommt, haben wir zuerst immer wieder die Spitzen stark gekappt. So verzweigte er sich von
unten kräftig und wurde breit und dicht. Dann haben wir die Höhe nicht mehr so radikal gekürzt, sondern sie nur immer leicht beschnitten. Um den Liguster in Form zu bringen eignet sich ein Schnitt im Frühjahr und Ende Juni.
So wie jede andere Pflanze auch, kann der Liguster von speziellen Blattläusen befallen werden. Ist eine Hecke mit den Blattläusen verseucht, hilft leider oft nur noch ein chemisches Mittel. Bei unserem Busch würde ich es erst mal mit Schmierseife versuchen, bevor ich ein chemisches Mittel nähme. Bis jetzt allerdings blieb mein Liguster aber zum Glück verschont.
Kaufen kann man den Liguster in jeder Gärtnerei oder Baumschule. Mit Glück bekommt man ihn vielleicht auch in Baumärkten mit Gartenbereich. Wir kauften die Pflanze in einem Fachgeschäft. Heute wird der Preis bei 3-5 Euro das Stück liegen. Der Preis richtet sich nach der Höhe der Pflanze. Ich habe gelesen, dass man Liguster leicht selbst ziehen kann. Dazu werden abgeschnittene Triebe ins Wasser gestellt, bis sie Wurzeln schlagen und dann in Erde Gepflanzt. Ob das wirklich so funktioniert weiß ich nicht, da ich es noch nicht versucht habe. Wer mag, kann es ja mal ausprobieren.
Fazit:
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Um sein Grundstück einzugrenzen ohne Holzzaun oder Mauer, eignet sich eine Ligusterhecke sehr gut. Sie ist unempfindlich und braucht nur wenig Pflege. Trotzdem ist sie schön anzusehen durch ihre vielen kleinen Blüten und den späteren Beeren. Dazu bietet sie den Vögeln Nistmöglichkeiten. Aber auch einzelne Ligustersträucher sehen im Garten sehr attraktiv aus. Es ist eine Pflanze, die wirklich in jeden Garten passt.
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Liguster- Einheimische Pflanzen sind ökologisch und umweltfreundlich
ein Testbericht von steffenkuhmann2010-06-05 00:04:28vom 05.06.2010Empfehlung: ja
Vorteile: schnellwüchsig, anspruchslos beim Standort, sehr schnittverträglich, bieten vielen Insekten und Vogelarten Schutz und Nahrung...Nachteile/Kritik: Man muß öfter Hecke schneiden
Liguster erfreut uns nicht nur mit dichten und immergrünen Hecken, sondern überzeugt auch mit einer hohen Schnittverträglichkeit und mit seiner robusten Art.
Liguster (Ligustrum vulagris ) ist eine einheimische Pflanze. Sein natürlicher Lebensraum sind unsere Breitengrade. Er ist optimal an unsere klimantischen und standortbedingten Verhältinsse angepasst. Deshalb ist diese Pflanze auch so robust und wiederstandsfähig gegen Frost und Krankheiten. Er wird manchmal von Laufkäfern oder Blattfleckenkrankheiten befallen, mit welchen er aber leicht fertig wird ohne das wir mit giftigen und teuren Pflanzenschutzmitteln eingreifen müssen.
Bei der Wahl des richtigen Standorts ist Liguster auch sehr anspruchslos. Ich habe schon die grünsten und schönsten Ligusterhecken in sonnigen Lagen sowohl als auch an schattigen Standorten gesehen. Hohe Ansprüche an den Standort stellt unser Liguster also kaum. Das wichtigste beim Liguster ist eine gut Wasserversorgung und eine ausreichende Nährstoffversorgung z.B. durch eine Düngung im Frühjahr mit einem Langzeitdünger z.B. Hornspäne usw. Bei der bBewässerung sollte man darauf achten, das keine Staunässe über mehrere Tage entsteht. Eine dauerhaft gleichmäßige Bodenfeuchte ist das beste.
Einen besonders großen ökologisches und umweltfreundliches Wessen hat Liguster dadurch das er Einheimisch ist, also bei uns natürlich vorkommt. Er bietet einigen Insekten - und Vogelarten mehr, Nahrung und Wohnraum an als es eingeführte Pflanzengattungen möglich wäre. Dadurch bleibt eine größere Artenvielfalt erhalten. Mit Ligusterpflanzungen kann man also dem Artensterben entgegenwirken, wie übrigens mit allen einheimisch Pflanzen und Gehölzen auch. Ein Großteil unserer einheimische Insekten und Vogelwelt kann sich nicht so schnell an Gebietsfremde Pflanzen und Gehölze als Nahrungs - und Wohnraumspender anpassen. Deshalb ist es wichtig das wir in unseren Gärten wenigstens kleine ökoloschische Nischen einrichten. Am besten man verzichtet kanz auf Thuja und Co. Liguster ist wesentlich Schnittverträglicher und hat auch einen größeren Zuwachs im Jahr.
Eine Ligusterhecke wird wessentlich schneller Blickdicht wie eine Thuja hecke. Bei einem regelmäßigen Verjüngungsschnitt wird man lange Jahre freude an seinem Liguster haben.
ein Testbericht von Hopsten2003-09-14 17:30:18vom 14.09.2003Empfehlung: ja
Wir haben keine Ligusterhecke. Als wir unseren Garten und die Grenzen zu den Nachbarn bepflanzten, kauften wir unterschiedliche Sträucher. Wir lieben halt die Abwechslung und wollten auch den Vögeln eine Strauchauswahl bieten. Genau zwei Ligustersträucher befinden sich in unserem Garten, die an unterschiedlichen Stellen wachsen. Gekauft haben wir die beiden in einer Baumschule. Das ist aber schon mindestens drei Jahre her. Die beiden Liguster haben sich prächtig entwickelt und das ganze Jahr hindurch herrscht hier ein reges Vogelleben.
Der Liguster bei uns ist ein immergrüner Strauch. Er wuchs sehr schnell
und wurde schön dicht und buschig. Er kann über zwei Meter hoch wachsen, kann aber immer wieder in zurück geschnitten werden. Das nimmt er einem nicht krumm.
Der Liguster wächst im Halbschatten und auch in der Sonne. Unser Garten liegt zur Südseite raus und hat eigentlich immer Sonne. Deshalb haben wir auch gar nicht weiter auf den Standort geachtet. Das machte den beiden Sträuchern nix. Sie sind richtig schön gewachsen.
Nur muss man auf genügend Platz für den Liguster achten. Zuerst haben wir die Sträucher etwas zu dicht gepflanzt. Schon im Jahr darauf kamen sich einige Gewächse bereits in die Quere und behinderten sich gegenseitig. So mussten wir einige Pflanzen umsetzen. So ungefähr 1 ½ m Abstand haben wir vom Liguster aus bis zur nächsten Pflanze gelassen und das war unbedingt nötig. Der Liguster konnte sich so nämlich richtig gut entfalten.
Die Blätter sind ovalförmig. Im Juli kann man mit einer Blütenbildung rechnen. Dann entstehen lange Rispen, so etwa 10cm lang, die gelblich -weiße Blüten haben. Der Duft ist nix besonderes. Manche empfinden ihn wohl als unangenehm. Aber ich nicht. Wenn die Blütezeit vorbei ist, entwickeln sich viele dunkelblaue Beeren. Jetzt muss man aufpassen, weil Kinder sie sehr leicht essen, da sie die Beeren mit schwarzen Johannisbeeren verwechseln. Diese Ligusterbeeren sind aber giftig. Also Eltern mit Kleinkindern, aufpassen!
Für Kinder sind die Beeren nix aber die Vögel lieben sie umso mehr. Sie sitzen in den Zweigen und futtern was das Zeug hält. Ich könnte den Vögeln stundenlang zusehen, wenn ich die Zeit dazu hätte. *g*
Der Liguster ist schön dicht gewachsen und bietet einen klasse Sichtschutz im Winter. So hat man nicht das Gefühl, völlig im Freien zu sitzen und außerdem ist das Grün der Blätter ein schöner Anblick.
Es soll ja Schädlinge geben, die den Liguster angreifen. Auch Mehltau ist für den Liguster nicht so gut. Aber ehrlich gesagt, konnte ich nix von all dem entdecken. Sollten sich doch mal Schmarotzer auf dem Liguster einnisten, werde ich ganz sicher zur Baumschule fahren und mich dort beraten lassen.
Die Pflege ist überhaupt nicht aufwendig. Nur wenn es wirklich mal eine lange Hitzeperiode gibt, gieße ich den Liguster reichhaltig. Auch das Blattwerk spritze ich dann mit ab. So befreie ich ihn von Staub und Sand und er sieht dann immer gleich wieder frisch und grün aus.
Im Herbst kann man dem Liguster einen Schnitt verpassen, wenn man will. Wir stutzen ihn nur mal etwas und lassen ihn lieber natürlich weiter wachsen. Bis jetzt hat er sich prima entwickelt und sieht wirklich echt schön aus.
Liguster kann natürlich auch als Hecke dienen. Dann werden die Sträucher auch mit dem passenden Abstand eingesetzt und später werden sie in Form geschnitten. Damit sie auch dicht werden ist ein Schnitt erforderlich. Aber wie ich schon schrieb, haben wir nur zwei freistehende Liguster, die in unserem Garten wachsen können wie sie möchten, mit nur ganz minimalen Einschränkungen unsrerseits. *g*
ein Testbericht von Adelina32003-08-31 17:05:32vom 31.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: züchtung-Kinderleicht ;immergrün;Schädlingsbefall- fast Null;pflegeleicht und schnellwachsend...Nachteile/Kritik: BEEREN, BLÄTTER und die RINDE sind GIFTIG
Liguster ist eine, wenn nicht die beliebster Heckenpflanze Deutschlands.
Ligusterhecken sind ein Ersatz für Zäune - man pflanzt niemals eine Hecke vor einen Zaun.
Es gibts viele Arten von LIGUSTRUM :
--Ligustrum vulgare-Gemeiner Liguster,
--Ligustrum vulgare 'Atrovierens-'Immergrüner Liguster,
--Ligustrum vulgare 'Lodense'-Zwergliguster ( immergrün ),
--Ligustrum ovalifolium-Wintergrüner Liguster (Der Liguster mit dem schönsten Blattgrün kann leider nur dort empfohlen werden, wo keinen strengen Winter herrschen-also:Nordseeinseln und Nordseeküste)
Ich habe im Vorgarten zwei Ligusterarten und eine bunte Hecke aus Wildsträuchern stehen . Hier und heute beschreibe ich nur : Ligustrum vulgare 'Atrovierens'- IMMERGRÜNER LIGUSTER
*****VORBEREITUNG und LEBENSRAUM****
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Der immergrüne Liguster gehört zu den Ölbaumgewächsen und kommt
aus Kleinasien, in Europa -Deutschland ist schon weite verbreitet.
Ebene und Hügelland bis 1400m. Lichte Wälder, Auen,felsige Hänge .Am meisten bekannt ist der Liguster als Gartenstrauch,als Zierpflanze wird er sehr oft in Anlagen, als Straßenbegrenzung oder zur Einzäunung von Gärten und ähnlichen verwendet.
Die Pflanze ist anpassungsfähig ,Sonne-,wärme- und kalkliebend.
******BESCHREIBUNG****
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Der dichtbuschiger ,sich flach ausbreitender Mittellstrauch kann eine Höhe bis 4 m (selten bis6 m) erreichen.
*ZWEIGE*
Die Zweigen sind lang, dünn, rutenförmig und dünn.JUnge Zweigen sind schwach behaart und olivegrün, ältere sind glat und grau.
*RINDE*
Rinde ist glatt, grün bis graugrün.
*BLÄTTER*
An den Zweigen stehen die sommergrünen, gegenständigen oder zu dritt stehenden, kurz gestielten, lederartigen Blätter in einer länglichen Form - bis 6 cm lang.Im Winter sind die Blätter violett-grün getönt.
Oberseits sind die Blätter dunkelgrün, unterseits heller und haben kräftige Mittelrippe
Dieser Sorte ist immergrün und verliert seine Blättererst beim Neuaustrieb im Frühling.
*BLÜTE*
Die Blütezeit begint im Juni und endet im Juli. Sie werden gerne von Insekten besucht.
Die Blüten sind zweigeschlechtlich. Die kleinen,gelblichweißen vierteiligen Blüten stehen in reichblütigen Dolden, endständig als Rispen. Sie können bis zu 8 cm lang werden und verströmen einen unangenehmen Geruch.
*FRÜCHTE*
Die Früchte sind von September zu sehen und bleiben auch bis in den Winter am Strauch.
Aus den Blütten entwikeln sich kugelige, Erbsengrosse, schwarz glänzende Steinfrüchte mit braunviolettem Samen und saftigem Fleisch-Vogelfutter.
BEEREN, BLÄTTER und die RINDE sind GIFTIG!!!!!
Schwarzvioletter, intensiv färbender Saft!!!
Die Pflanze ist sehr robust ,sehr schön , aber wer Kinder hat (so wie ich ) , bekommt auch schnell die ersten Probleme.
Die schwarzen Beeren des Ligusters werden gerne von Kindern mit Johannisbeeren verwechselt,und auch oft gegessen.
*Giftstoffe -Wirkstoffe*
In der Frucht ist ein chemisch noch ungeforschter Wirkstoff , daneben der spezifische Farbstoff Ligulin.
In Blatt und Rinde ist das Glykosid Ligustrin, in der Rinde sind ausserdem noch Gerbstoffe und Harze.
Lokale Einwirkungen der Inhaltsstoffe verursachen eine Reizung der Haut. Schwere Beschwerden des Magen-Darm-Traktes mit heftigen Erbrechen und starken Durchfällen sind die Zeichen für eine Aufnahme über den Mund. Zusätzlich treten Krämpfe und eventuell eine Kreislauflähmung auf.
****Erste Hilfe:
Nach Einnahme weniger Beeren ist es ausreichend, Flüssigkeit trinken zu lassen. Bei einer größeren Menge wird nach Literaturangaben Kohlegabe, gegebenenfalls auch eine ärztlicherseits durchzuführende Giftentfernung empfohlen.
So wie ich weiss, die Pflanze ist auch für Hunden , Katzen und Pferden giftig.
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Liguster ist gut geeignet für eine pflegeleichte, schnellwachsende Formhecke. Eine Liguster-Formhecke sollte im Frühsommer und im Herbst verschnitten werden.Giessen braucht man diese Hecke normalerweise nicht - ich giesse immer nur die Stecklinge , grosse Hecke habe ich noch nie gegossen . Er wächst an sonnigen Plätzen ebenso gut wie an schattigen ., auch der Boden ist relativ unwichtig, er wächst und gedeiht praktisch überall. Auch Kalkböden werden vom Liguster bevorzug.
Winterschutz ist nicht erforderlich.
*****SCHÄDLINGSBEFALL***
Schäd lingsbefall aus meiner Erfahrung ist gleich Null , ich habe in 4-5 Jahren keine Probleme mit Krankheiten bzw. Schädlingen gehabt.
Die Raupen (lese unten) zähle ich nicht zum Schädlingen , sie sind relativ selten geworden und sollte deswegen nicht vertrieben oder getötet werden .
******LIGUSTER SELBST ZÜCHTEN*****
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Liguster kann man problemlos durch Stecklinge selbst züchten .Das Liguster-Steckholz wird mit der Gartenschere so getrennt,dass der untere Schnitt direkt unterhalb einer Blattknospe liegt,weil sich nur hier im Bereich der Knospen Wurzeln bilden.
Hartholzstecklinge am besten Jahrestriebe in einer länge von 20 - 25 cm werden abgenommen und an Ort und Stelle im Februar-April bzw. September-November in die Erde gesteckt ( 20cm Abstand- 4-5 Pflanzen pro Meter ) - so,dass nur die obersten zwei nebeneinanderstehenden Knospen aus der Erde ragen.
Ich habe auch schon die Stecklinge in einen Glas mit Wasser gezüchtet. Es ist ganz einfach: Man nimmt die Stecklinge , lässt in einen Glas mit Wasser stehen , schon nach
ca. 2 Wochen kommen die Würzeln raus.
Die Stecklinge mit Wurzeln werden in feuchten Boden eingebettet und fest in den boden gedrückt.
Die Pflanzen werden regelmäßig gegossen und das war es dann auch schon - nun muss man warten ..
Schon nach einem halben Jahr konnten wir unsere Ligusterhecke das erste mal kurzer schneiden, wenn man regelmässig schneidet wird die Hecke immer dichter.
Diese Pflanze bildet schon nach zwei - drei Jahren eine reichverzweigte, wintergrüne Hecken an der Sie lange Freude haben werden.
Wer ganzjährigen Sichtschutz sucht, ist mit immergrünem Liguster gut beraten.
*******LIGUSTER KAUFEN*******
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Kaufen kann man den Liguster in fast jeder Gärtnerei ; Baumschule, Versandhäuser:Quelle , OTTO.
Was muss ich noch sagen : die Preise für Ligusterstrauch sind hoch. Liguster kann man aber problemlos selbst züchten - es kostet nichts .
****WERT FÜR TIERE****
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Blätter sind Raupennahrung für Ligusterschwärmer(Sphinx ligustri) -die Raupen sind sehr schön , gross ,Apfelgrün mit Punkten in braun- weiss. Zur Verpuppung , die unter der Erde stattfindet , wandern sie von ihrer Frasspflanze-Liguster fort.
Wildbinen besuchen die nektarreichen Trichtblüten.
Vögeln wie Grünfink, Dompfaff mögen die schwarzen Steinfrüchte sehr gern,es kommt sogar vor das sie ihre Nester in der Hecke bauen .
******FAZIT*****
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Wir haben eine bunte Hecke , mit 2 Ligusterarten, Schlehe und Weissdorn. Wir sind auch mit unserer Hecke so weit zufrieden?!, nur leider ist sie auch durch die Ligusterarten giftig- darum Gesamtbewertung nur gut.
Die Ligusterarten sind nicht nur für meine Kinder , sondern auch für meine Tiere giftig , na ja ! ich muss einfach mehr aufpassen ,sonst bin ich mit unserer Hecke sehr zufrieden .
Pflegeaufwand ist sehr gering , züchtung ist Kinderleicht .Der Liguster ist ein schnell wachsender robuster Strauch und wird rasch sehr dicht und undurchdringlich.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und evtl. Kommentieren
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ein Testbericht von Haggia2003-07-25 19:43:04vom 25.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: immergrün, winterhart...Nachteile/Kritik: giftig, leicht kahle Stellen
Als damals unser Haus stand und es darum ging die Außenanlagen fertig zu stellen, haben wir lange überlegt, wie denn unser Zaun aussehen soll. Da wir ganz oben auf dem Berg wohnen sollte er recht hoch sein, um wenigstens etwas Windschutz zu haben. Ein Holzzaun kam da nicht in Frage, da kommt man sich ja vor wie im Gefängnis. Also war klar es wird ein lebender Zaun, aber was für eine Hecke sollte es sein?
Viele lassen sich eine Hecke aus Haselnusssträuchern wachsen, aber das war nicht sehr Sinnvoll, denn
dann wenn sie vor Wind schützen soll hat sie keine Blätter mehr. Zur Wahl standen letztlich nur noch Liguster oder Thuja. Wir haben uns dann für eine Thuja-Hecke entschieden. Aber dennoch ist ein kleiner Teil eine Liguster-Hecke. Da die Hecke unsere Nachbarn schon stand, wäre es ja Blödsinn gewesen eine zweite daneben zu pflanzen.
Beschreibung:
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Der Ligustrum vulgare gehört zu den Ölbaumgewächsen. Er wächst als bis zu 5 Meter hoher Strauch. Die Blätter wachsen länglich und schmal an kurzen Stielen. Die weißen Blüten des Gemeinen Ligusters haben 4 Blütenblätter und stehen in dichten Rispen. Sie verströmen einen unangenehmen Geruch und erscheinen von Juni - Juli. Die kugeligen, glänzend schwarzen Beeren sind giftig. Die enthalten 2 violette Samen.
Name:
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Die Pflanze trägt auch den Namen Rainweide und Tintenbaum.
Die Bezeichnung Liguster kommt von dem lateinischen Wort ligare für binden, da man die Zweige früher als Flechtwerk verwendete.
Standort:
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Die Pflanze wächst an Waldrändern und Gebüschen, sie ist wärme- und kalkliebend. Am meisten bekannt ist der Gemeine Liguster als Gartenstrauch und Begrenzungshecke.
Giftigkeit und Symptome:
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Alle Pflanzenteile sind gering giftig. Eine kritische Dosis ist bisher nicht bekannt, bis zu 5 Beeren werden problemlos vertragen.
Es kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen kommen. Gelegentlich zeigen sich Kopfschmerzen, Krampfanfälle, schwere Magen-Darmreizungen und Kreislaufstörungen. In der älteren Literatur sind auch Todesfälle beschrieben. Nach heutigen Erfahrungen wird der Zusammenhang hier jedoch bezweifelt.
Verwendung:
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Die jungen, biegsamen Zweige werden zum Korbflechten verwendet. Aus den Früchten wurde einst Tinte hergestellt, die Rinde benutzte man zum Gelbfärben von Wolle. Die Blätter dienen zur Bereitung von Mundwasser bei chronischen Entzündungen von Mund und Hals. Das Ligusteröl ist ein altbewährtes Mittel, das z. B. bei Cellulite angewandt wird.
Fazit:
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Der Liguster ist zwar ein schöner Strauch, aber ich bin froh, dass wir uns für die Thuja-Hecke entschieden haben. Der Liguster treibt zwar im Frühjahr sehr stark aus und sollte dann auch gestutzt werden, aber danach ist er eher unansehnlich und kahl.
Als kleine Hecke stelle ich ihn mir jedoch recht schön vor, ähnlich dem Buchs, doch sobald er über 1,50 Meter hinauswächst ist die Pflege schon recht aufwendig und die kahlen Stellen (außer im Frühjahr) häufen sich.
Von mir deshalb ein kleiner Punkteabzug aber dennoch eine Empfehlung, da es ja immer noch Geschmackssache ist, welche Hecke man sich pflanzt.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und evtl. Kommentieren
ein Testbericht von Alusru2003-07-23 13:07:15vom 23.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: wächst sehr gut ist dicht keine Schädlinge...Nachteile/Kritik: keines
Es ist jetzt über 30 Jahre her das ich meine erste Ligusterhecke gepflanzt habe und ich kann mich noch ziemlich genau daran erinner wie es damals war. Unser Haus war gerade fertig geworden und wir hatten noch keinen Zaun und keinen Garten, nur Acker, das sah richtig häßlich aus.
Ich war gerade mit meinem dritten Kind schwanger und wollte bis zur Geburt des Kindes unser Grundstück eingezäunt haben, also ging ich zu unserer Gärtnerei und sah mich um. Zu teuer sollte es auch nicht sein, wer ein Haus gebaut hat muß
einfach sparsam sein.
Und nach langem hin und her entschied ich mich für eine Ligusterhecke, die sei pflegeleicht und wachse sehr schnell sagte der Gärtner. Ich kaufte um die hundert mittlere Pflanzen und bezahlte für eine Pflanze 75 Pfennige. Dann fuhr ich nachhause und pflanzte die Hecke mit einer Freundin, war eine ziemlich harte Arbeit, und nach mehreren Stunden waren wir beide fix und fertig und die Hecke gepflanzt.
Wir pflanzten die Hecke mit einem Abstand von ca 35 cm, so hatte es uns der Gärtner geraten. Das war im Mai, jetzt mußte sehr fleißig gegossen werden damit die Hecke gut anwuchs. Nach einem Jahr sah die Hecke schon richtig gut aus und sie blühte sogar. Hübsche winzigkleine weiße Blüten hatte sie und ganz zarte kleine grüne Blätter, der Sichtschutz war noch nicht so gegeben, aber ein Jahr später konnte keiner mehr in unser Grundstück sehen.
Nach etwa fünf Jahren hatten wir eine schöne und dichte Hecke, das schöne an der Hecke ist das man sie einfach schneiden kann und zwar von allen Seiten, das sieht echt sehr gut aus. Eine Arbeit ist es schon, aber dafür hat man dann eine gepflegte Hecke die einen guten Sicht und Staubschutz bietet.
Am Anfang haben wir unsere Hecke immer sehr tief runter geschnitten das hat sie stark und kräftig gemacht, aber man kann sie auch einfach so wachsen lassen, dann sollte sie allerdings hinter einem Zaun stehen.
Auch bei unserem zweiten Haus haben wir uns wieder für eine Ligusterhecke entschieden weil sie so schön ist und so gut und schnell wächst und wir sind sehr zufrieden, Unser Kinder die ein Haus haben wollten auch eine Ligusterhecke weil sie wußten wie pflegeleicht diese Hecke ist.
Ich kann diese Hecke wirklich empfehlen weil ich sehr zufrieden damit bin, und wenn einmal ein Strauch eingeht kein Problem, einfach einen neuen pflanzen, so ist die Hecke immer schön.Mit Schädlingen hatte ich in all den Jahren keine Probleme.Liguster ist total robost obwohl die Blätter und Blüten so zart aussehen. Heute ist Liguster etwas teuerer geworden, aber es ist immer noch preisgünstig gegenüber anderen Heckenpflanzen
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