"Schatz! Wir brauchen einen Babysitz!" eröffnete ich meinem Göttergatten noch in der Schwangerschaft und beauftragte ihn ein passendes Modell herauszusuchen, denn Kindersitze kauft man ja nicht nach Farbe und Form habe ich mir sagen lassen. Es geht um Sicherheit und darum ob der jeweilige Sitz ins eigene Auto passt und damit um Technik. Ergo ist mein Mann zuständig.
*** ANSCHAFFUNG ***
Selbiger machte sich auch sofort auf um sich zu informieren. Natürlich nicht in die Stadt, sondern ins Internet. Wo genau er herumgesurft ist kann ich euch nicht genau sagen, aber er murmelte was von Stiftung Warentest und ADAC als er mir das Ergebnis seiner Recherche mitteilte: Kindersitze sollte man möglichst neu kaufen, gebrauchte grundsätzlich nur von guten Freunden, weil man nur da einigermassen sicher sein könne, dass der Sitz noch keinen Unfall miterlebt habe. Ferner sollten gebrauchte Sitze ebenfalls den neueren Generationen entsprechen, da die Sicherheitsmaßstäbe und -vorkehrungen sich doch von Jahr zu Jahr verbessern würden.
Soweit so gut. Also fiel Ebay schonmal aus. Zumindest der Ebay-Gebraucht-Handel. Dort hatten wir ein paar Sitze beobachtet und festgestellt, dass die für 60-80 Euro weggingen. Neue Babysitze waren bei Ebay schon für knapp 110 Euro zu haben. Da macht es doch mehr Sinn einen neuen zu kaufen und ihn dann nach ein paar Monaten wieder bei Ebay zu vertickern ...
Bei seinen Recherchen hatte mein Göttergatte auch herausgefunden, dass aktuell der "Maxi Cosi Cabrio" gemeinsam mit einem Römermodell die besten Kritiken erhalten hat. Also sollte es besagter Maxi Cosi Cabrio sein. Bei Ebay fanden wir verschiedene Anbieter, die das Ding als Neuware für 109 Euro anboten. Mein Babyfachgeschäft wollte knapp 130 Euro dafür, also erhielt Ebay den Zuschlag ;-)
*** BESCHREIBUNG UND GRÖSSE ***
Beim Maxi Cosi Cabrio handelt es sich um eine klassische Babyschale.
Der Sitz fällt meiner Meinung nach recht groß aus - jedenfalls im Vergleich zu dem 8-jahre-alten Römer-Babysitz, den wir geschenkt bekommen haben und der nun als Babywippe im Wohnzimmer fungiert. Er passt knapp in unseren Skoda-Oktavia. Dabei darf der Vordersitz nicht voll zurückgefahren sein., damit auf der Rückbank genug Platz ist. Die Gurtlänge reicht ebenso knapp und auch nur wenn, wie in der Maxi-Cosi-Anleitung beschrieben, der Gurt an der Halterung ganz nach unten geschoben wurde - versteht ihr was ich meine? Aber sei's drum: Es passt halt.
Benutzt man den Maxi Cosi ausserhalb des Wagens zum Transport, etwa um von der Wohnung zum Wagen oder in ein Geschäft zu gehen, so stört mich die Größe zusätzlich. Ich kann das Ding mit Baby drin nicht lange schleppen, weil man dazu den Arm ganz komisch halten muss Mein Mann sieht das aber anders - vielleicht liegt es an den Körperproportionen.
*** INSTALLATION ***
Der Sitz ist relativ leicht zu befestigen. Man stellt ihn auf die Rückbank (Blickrichtung des Babys nach hinten) und führt den Autogurt gemäß Anleitung durch drei am Sitz angebrachte Führungsschienen. Am Anfang muss man sich da ein bischen Nachdenken und mit der Anleitung in der Hand üben - das macht man am besten ohne Baby im Sitz ;-) Hier wird ein Vorteil beim Kauf im Baby-Fach-Geschäft
deutlich: Dort wird man beim Einbau angeleitet und kann auch verschiedene Sitze im eigenen Auto ausprobieren. Man ist also sicher, dass das Ding passt und man es korrekt installiert.
*** ANLEITUNG ****
Die Anleitung ist gut versteckt! Bei mir zumindest. Wir fanden sie nach langem Suchen im Aufbewahrungsfach an der Rückseite des Babysitzes. (Manchmal ist es doch praktisch, dass Männer immer an allen Knöpfen rumdrücken und alle Hebel rausziehen müssen auch ohne eine Anleitung gelesen zu haben!).
Die mehrsprachige Anleitung hat sehr viele Bilder und Zeichnungen und auch einen ausführlichen Text. Sie ist verständlich - wenn auch nicht ganz leicht. Nachdem man die richtige Sprache gewählt hat macht der Hersteller freundlich darauf aufmerksam, dass Untersuchungen ergeben haben, dass viele Autositze verkehrt benutzt werden, weshalb man vor der Erstinstallation unbedingt die Anleitung gründlich gelesen haben soll (wenn man sie denn gefunden hat.
Die folgenden Sicherheitshinweise sind ausgesprochen klar und eindeutig. So erfährt man u.a., dass der Sitz nach einem Unfall durch nicht direkt wahrnehmbare Schäden beschädigt worden sein könnte in diesem Fall ersetzt werden müsse. Auch wird abgeraten den Sitz länger als 5 Jahre nach dem Anschaffungsjahr zu verwenden, da der Kunststoff unter anderem durch die Einstrahlung von Sonnenlicht altern könnte was die Sicherheit beeinträchtigen würde. Natürlich fehlt der Hinweis nicht, dass der Einsatz des Babysitzes nur auf Plätzen erfolgen darf, die _keinen_ Airbag haben.
Nach den Sicherheitshinweisen werden die wichtigsten Funktionen Beschrieben (Installation, Einsetzen des Kindes usw.). Diese sind relativ leicht verständlich.
Kompliziert wird es bei der Erklärung der zusätzlichen Features, wie der Veränderung der Gurthöhe des Babysitzes und die Einstellung des Sitzwinkels.
*** TEST ***
Nachdem wir uns auf diese Weise informiert hatten kam der "Miriam-Test". Wir setzten also das Kind in den Sitz, schnallten es an und fuhren los. Alles klappte problemlos. Wichtig ist es, daran zu denken, dass der Tragebügel in der "Auto- und Trageposition" eingerastet ist.
Die wichtigsten Funktionen, nämlich Kind anschnallen und Sitz im Wagen befestigen funktionieren relativ problemlos. Miriam mag ihren Sitz und fühlt sich darin offenbar sehr wohl. Sobald wir sie in der Wohnung hineinsetzen und anschnallen wird sie ruhig, neugierig und sehr aufmerksam. Wie weiss wohl genau, dass es dann losgeht in die "große weite Welt". Sobald sie allerdings im Auto sitzt, schläft sie Ruckzuck ein. Der Sitzverkleinerer gab unserer Mini-Maus sofort halt. Er ist samtartig bezogen und sehr kuschelig. Alles in allem scheint es so, als wäre Miriam zumindest ausgesprochen zufrieden mit dem Sitz.
*** WEITERE FEATURES ***
Wie gesagt: Der Sitz hat einen Tragebügel, der üblicherweise in der "Trage- und Autoposition" eingerastet ist. Man kann ihn aber auch nach hinten in eine "Schlaf- und Schaukelposition" einstellen oder ihn als dritte Möglichkeit in die "Sitzposition" einrasten lassen, die dem Sitz zusätzliche Stabilität verleiht.
Der Sitzverkleinerer ermöglicht auch den Transport von kleinen Babys und ist sehr angenehm und kuschelig .
Die integrierte Sonnenhaube ist leicht zu benutzen bzw. wieder zu verstauen - wenn man einmal kapiert hat, wie es geht.
Die Schultergurte im Babysitz lassen sich in der Höhe verstellen. Dieser Vorgang ist etwas komplizierter, ebenso wie die Einstellung des Sitzwinkels, der die Liegehaltung im Sitz verändert.
Ein Aufbewahrungsfach dient zur Aufbewahrung von Kleinteilen. Man kann z.B. eine Ersatzwindel hineintun - oder eben die Anleitung.
*** PFLEGE ***
Der Sitz kann mit Wasser und Seife gereinigt, der Bezug kann von Hand gewaschen werden.
*** GARANTIE ***
Laut Handbuck kann die Garantie, die 12 Monate währt, nur vom ersten Eigentümer beansprucht werden und ist nicht übertragbar. Keine Ahnung, ob das juristisch korrekt ist, aber es steht in der Anleitung. Wenn das stimmt, wäre das noch ein Grund gegen Gebrauchtkauf.
*** IN KÜRZE ***
Handbuch: Etwas kompliziert aber verständlich
Installation: Relativ Leicht
Anschnallen des Babys: Sehr leicht
Einstellungen am Sitz: Etwas komplizierter
Größe: Recht groß, besser vorher ausprobieren
Babyzufriedenheit: Groß
Tragekomfort: gering
*** WEITERE INFOS ***
Weitere Infos, insbesondere die technischen Beschreibungen, findet ihr unter http://www.Maxi-Cosi.nl/
*** FAZIT ***
Ich bin mit dem Sitz recht zufrieden. Er sieht hübsch aus und ist laut den Rechercheergebnissen meines Mannes einer der sichersten auf dem aktuellen Markt (zumindest in dem Jahr da ich diesen Bericht schreibe!). Das ist ja das Wichtigste, finde ich. Die Anwendung ist relativ leicht, wenn man es erstmal kapiert hat. Die Anleitung jedoch ist nicht wirklich gut geschrieben. Man kann sie mit etwas gutem Willen und Nachdenken zwar verstehen, aber dennoch ist das Handbuch eben ein kleiner Minuspunkt.
Trotzdem bekommt der Maxi Cosi Cabrio bei mir die volle Punktzahl. Ich kann ihn sehr weiterempfehlen. Als Tipp möchte ich jedoch mit auf dem Weg geben ihn vor dem Kauf im Fachgeschäft auszuprobieren und sich die korrekte Installation zeigen zu lassen. Man kann ja dann immer noch sagen, dass man darüber nachdenkt und ihn dann über Ebay erstehen ...
Ich hoffe ich konnte Euch bei der Kaufentscheidung helfen. Herzliche Grüße
Alitschka
(c) by Alitschka, veröffentlicht bei Ciao und Yopi
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Unser erstes Transportmittel zur Heimreise aus dem Krankenhaus!!
ein Testbericht von Blume123092011-07-25 12:32:56vom 25.07.2011Empfehlung: ja
Vorteile: leichte Handhabung...Nachteile/Kritik: keine
Wie einige von euch schon wissen, bin ich Mutter von Zwillingen ( derzeit 11 Monate alt).
Bei der Wahl des 1. Transportmittels zur Heimreise aus dem Spital, viel unsere Wahl auf das Maxi Cosi Cabriofix. Wir hatten im Vorfeld uns einige andere Marken angeschaut, waren aber dann der Meinung, das diese Marke nicht um sonst so beliebt sein muss und deshalb entschieden wir uns zum Kauf.
ZUERST ZU DEN FAKTEN:
Das Maxi Cosi Cabriofix ist von der Geburt bis ca. 12 Monate geeignet: 0 - 13 kg (Gruppe 0+)
Es wiegt 3,5 kg.
In Kombination mit den Basisstationen Maxi-Cosi FamilyFix, EasyFix und EasyBase einfach zu installieren - die Wahrscheinlichkeit einer falschen Befestigung wird auf ein Minimum reduziert.
Side Protection System garantiert optimalen Schutz bei seitlichem Aufprall .
Praktisches Travelsystem in Kombination mit Maxi-Cosi und Quinny Kinderwagen
Integriertes Sonnenverdeck: immer zur Hand und einfach zu verstauen
Inklusive Sitzverkleinerer für sehr kleine Babys
Praktische Gurthaken halten den Gurt zurück
Ergonomischer Tragebügel für zusätzlichen Tragekomfort
Gurtstraffer zur einfachen Verstellung der Hosenträgergurte
Praktisches Staufach
Bezug ist leicht abnehmbar und waschbar
ES GIBT AUCH ETLICHES ZUBEHÖR, welches man zusätzlich kaufen kann:
CabrioFix Fußsack
CabrioFix Regenverdeck
CabrioFix Moskitonetz
CabrioFix Sommerbezug
Wir hatten lediglich den Sommerbezug dazu gekauft, da man uns mitteilte, dass die Babies dann nicht so schwitzen würden.
DER PREIS:
Hier ist die Preisspanne gar nicht so klein:
von ca. 140,00 - 180,00
Bei 2 Stück summiert sich das ganz schön.
UNSER KAUF:
Wir kauften unsere beiden Maxi - Cosi beim Kika (österreichisches Möbelhaus), da wir dort das beste Angebot bekammen. Wir entschieden uns für 2 gleiche Vorjahresmodelle die im Abverkauf waren, da
wieder mal die Farbe geändert wurde. Der Preis war 143,00 pro Stück. Die Farbe war auch passend, nämlich Blau und Türkis, ideal für meine beiden Jungs.
Außerdem konnten wir die Maxi-Cosi auch auf unsere Babyliste schreiben und bekamen somit im Nachhinein nochmal 15 % in Form eines Kika-Gutscheins zurück.
MEINE ERFAHRUNGEN ;MEINUNG
Es gibt ja von Maxi Cosi auch schon ein neueres Modell und zwar den Maxi Cosi Pepple, aber der kam für mich nicht in Frage, da sein Eigengewicht 4,1 kg ausmacht und glaubt mir bei Zwillingen zählt jedes Gramm, was man zuviel mit sich herumschleppt.
Wir haben uns deswegen auch für den Cabrio Fix entschieden, weil dieser mit der Maxi-Cosi FamilyFix kombinierbar ist. Falls jemand das nicht kennt, dass ist ein System welches fix im Auto montiert wird und man muss das Maxi cosi nur mehr hineinstellen und einschnappen lassen, somit fällt das lästige Angurten weg. Echt Klasse, und meiner Meinung nach gerade bei Zwillingen sollte man sich das leisten. Man braucht so schon genug Zeit, bis man die Kleinen fix fertig im Auto hat, da sollte man sich nicht auch noch mit den lästige Gurten abkämpfen.
Die FamilyFix erkläre ich euch näher in einem eigenen Bericht.
Also nun zur Verwendung des Maxi Cosis: als wir vom Spital heimfuhren, saßen meine Kleinen das erste Mal in ihrem neuen Transportmittel. Trotz des inkludierten Sitzverkleiners, verschwanden meine Zwei geradezu im Sitz.
Der
Sitzverkleinerer besteht aus Schaumstoff und ist mit ein paar Handgriffen leicht zu entfernen, wenn man ihn nicht mehr braucht.
Das Gurtsystem ist einfach anzuwenden. Man kann die Gurten einfach länger lassen zum Anschnallen und sobald man die Gurten einschappen hat lassen. Zieht man sie unten einfach fest.
Es befinden sich auch Gurtpolster darauf, damit sich die Kleinen nicht am Hals aufscheuern. Ein weitere Schutzpolster befindet sich unten bei der Schnalle.
Das Sonnendach ist echt super und meines Erachtens wirklich wichtig, denn wär hat es schon gerne, wenn ihm die Sonne mitten ins Gesicht scheint.
Es ist ebenfall inkludiert und man kann es mit wenigen Handgriffen am Tragegriff montieren oder wieder in seiner Nische an der Rückwand, verschwinden lassen.
Besonders wichtig für mich ist, das sich der Bezug relativ leicht abziehen lässt und alles waschbar ist, den einer meiner Zwillinge hat einen empfindlichen Magen, wenn ihr versteht was ich meine :)
Das Staufach ist sehr praktisch, weil man hier gleich den Regenschutz bzw. das Moskitonetz verstauen kann und es gegebenenfalls gleich zur Hand hat.
In den Genuss, dass man das Maxi Cosi gleich auf dem Kinderwagen montieren kann, kam ich leider nicht, da es bei Zwillingskinderwägen noch keine passenden Adapter gab. Zu mindest nicht für meine beiden Modelle. Naja, man kann nicht alles haben!
Ich bin mit dem Maxi Cosi Cabriofix voll auf zufrieden und kann es nur wärmstens weiterempfehlen.
Ich vergebe volle fünf Sterne.
ein Testbericht von Cobi2011-07-01 12:27:34vom 01.07.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Qualität
Preis
Schutz...Nachteile/Kritik: -
Als wir wussten dass wir ein Kind erwarten wollten bereits von Anfang an nur das Beste für unser Kind und wir wollten wissen dass alles sicher ist. Bei fast jedem Produkt haben wir im Stift und Warentest geschaut damit die Bewertungen gut sind und wir wissen wir haben eine gute Wahl getroffen mit der Eltern zufrieden sind. Erst hatten wir überlegt einen Römer zu nehmen haben dann aber die Bewertungen gelesen und waren davon von Maxi Cosi Cabrio am meisten begeistert. Ohne ihn vorher gesehen zu haben haben wir ihn
online bestellt. Auch der Preis erschien uns gut. Als die Schale bei uns amkam war ich sehr zufrieden. Die Schale ist nicht schwer und sehr leicht zu tragen dass heißt wenn selbst ein 9 Kilo schweres Baby darinnen ist ist sie leicht zu tragen. Die Qualität erschien mir auch sehr gut und das Design ist schlicht. Als dann unsere Tochter geboren wurde haben wir wie erwartet nur positive Dinge über den Stuhl zu berichten. Er ist tatsächlich sehr leicht zu tragen. Des weiteren ist er sehr leicht ins Auto einzubauen.Sehr gute finde ich außerdem dass wenn man bei dem Kinderwagen spezielle Aufsätze hat man den Maxi Cosi Cabrio daruf tuen kann. So ist dies bei unserem Quinny der Fall. Dass heißt wenn das Kind im Auto einschläft und man möchte dann mit dem Kinderwagen weitergehen muss man das Kind garnicht aus der Schale nehmen sondern kann die ganze Schale aus dem Auto nehmen und auf den Wagen stellen. So kann das Kind in Ruhe weiterschlafen. Außerdem find ich den Halt beim Kopf sehr gut, der Kopf ist geschützt und gerade dann wenn das Kind den Kopf noch nicht alleine halten kann ist es sicher eingebettet und gestützt. Ich würde mich immer wieder für den Stuhl entscheiden und habe daher auch den nächsten von Maxi Cosi gekauft.
...
Wir sind unterwegs mit dem Maxi Cosi Cabrio, ja auch unser Kind
ein Testbericht von Mandy842008-11-21 20:53:50vom 21.11.2008Empfehlung: ja
Vorteile: SPS, leichte Installation, Easy Fix-Station erhältlich...Nachteile/Kritik: Tragecomfort, wenn das Kind schwerer wird
Seit einem halben Jahr besitzen wir den Maxi Cosi Cabrio in der Farbe Sand, da wir einen neutralen (nicht schwarzen) Tragesitz für unser Kind gesucht haben. Bei der Auswahl nach dem passenden Kindersitz ging es uns nicht um Design und Farbe, sondern um Sichergheit für unser Kind. Wir haben viele Tests z.B. vom ADAC gelesen und sind so auf den Maxi Cosi Cabrio gekommen. Zuerst dachten wir man könne den ruhig gebraucht bei Ebay oder so kaufen, aber dann haben wir gelesen, dass man dies nicht tun sollte, da man
sich nicht sicher sein kann, ob er nicht evt. doch einen Unfall hinter sich hat. Ich denke da kann man nur von Freunden abkaufen, denen man vertraut und wirklich voiel günstiger habe ich die Dinger nicht bei Ebay ergattern können. Vielleicht war das ja auch gut so.
Nach all den Rechercen standen bei uns ein Babysafe von Römer und der Maxi Cosi Cabrio zur Auswahl. Für Letzteren haben wir uns entschieden, da er etwas größer aussieht und wir ihn so evt. länger nutzen können.
Auswahl:
Die Farbauswahl beim Maxi Cosi Cabrio geht von Warm Sand (Beige) über Lily Pink und Picnic Ocean bis zu Black Reflection. Da ist für jedermann etwas dabei. Uns viel die Auswahl sehr schwer.
Zur Installation:
Der Babysafe wird mit Hilfe eines Drei-Punkt-Gurtes entgegen der Fahrtrichtung montiert. Das Kind selbst wird mit Hilfe eines Fünf-Punkt-Gurtes im Sitz gehalten. In den ersten 3 Monaten sorgt ein Sitzverkleiner für mehr Sicherheit des kleinen Würmchens. Mit Hilfe eines Knopfes kann die Sitztiefe reguliert und somit an Größe und Gewicht des Kindes angepasst werden. An den Seiten befinden sich Halterungen für den Gurt, sodass der Sitz schnell und bequem im Auto installiert werden kann. Das ist wichtig, denn bei jeder Fahrt stellt man den Babysafe ins Auto und Installiert ihn, denn der Babysitz diehnt zugleich als Babytrage.
Weitere Ausstattung:
Sonnendach uns SPS (Side Protection System)
Durch den 3-fach-verstellbaren Tragegriff kann er auch als Babywippe benutzt werden.
Zubehör:
Regenverdeck, Spielekette, Mückennetz, Fußsack und Schonbezug sind erhältlich. Auch eine EasyFix-Halterung gibt es für diesen Sitz.
Reinigung:
Man kann den Sitzbezug abnehmen und in der Waschmaschine waschen. Für den Sommer sind im HAndel extra Schonbezüge erhältlich. Ich hab unseren allerdings noch nicht waschen müssen. Unsere Tochter hat einmal mit Brei gekleckert *g*, den habe ich einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt und weg war er.
Preis:
Wir haben den Sitz für ca. 100 € gekauft. Allerding geht die Spanne bei den Händlern weit nachg ober bis über 150 €. Das finde ich schon zu viel. 100 € sind wirklich gerechtfertigt für einen Kindersitz, den man nicht mal ein Jahr nutzen wird.
Fazit:
Unsere Kleine wird zwar langsam schwer und deshalb lässt sich für mich als Frau, der Sitz schwer transportieren, aber das ist nun mal so. Mit einem anderen Sitz wäre das Gleiche passiert. Und ich habe dem Problem mit dem Quinny Speedi sx Kinderwagen gelöst. Auf das Gestell dieses Wagen kann ich den Maxi Cosi Cabrio montieren und so mit meiner Tochter spazieren fahren.
Das Preis-Leistrungsverhältnis ist fair.
SPS hat mich völlig überzeugt. Der schnelle und sichere Einbau ist super praktisch.
Im Großen und Ganzen finden wir diesen Babysafe hervorragend gut und empfehlen ihn zu 100% weiter. Auch unser nächstes Kind wird darin Ausflüge machen. Wer fährt denn nicht gern im Cabrio?
Mandy84
...
ein Testbericht von *LeeLa*2005-12-11 13:57:04vom 11.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: SPS, Komfort, Sicherheit, Design, Zubehör, leichter Umbau uvm ....Nachteile/Kritik: Tragekomfort
Nachdem unsere alte Maxi Cosi Babyschale bei zwei Kindern treue Dienste geleistet hatte, wurde sie entsorgt. Und so wurde auch diese Anschaffung bei unserem dritten Kind erneut nötig. Orientierung bot einmal wieder der Testkompass des ADAC, bei dem der Maxi Cosi Cabrio mit unter den Besten lag. Bei der Besichtigung im Geschäft war dann auch schnell klar, dass dieser Maxi Cosi einen besseren Eindruck machte als jeder Andere zuvor und so griffen wir auch gerne etwas tiefer in die Tasche, als vorher geplant.
~ Maxi Cosi Cabrio ~
Die Babyschale eignet sich
von Geburt an bis zum Alter von etwa 15 Monaten bzw. bis zu einem Gewicht von ca. 13 kg. Man ignoriere an dieser Stelle die falschen Angaben unten- Yopi stellt nicht die Richtigen zur Verfügung. Die Schale wird mit Hilfe eines Dreipunktgurtes entgegen der Fahrtrichtung montiert. Der Sitz bleibt allerdings nicht generell im Auto, sondern wird bei jeder Fahrt erneut eingebaut. Das Kind selbst wird mit Hilfe eines Fünf-Punkt-Gurtes im Sitz gehalten.
Im Inneren der Schale befindet sich ein so genannter Sitzverkleinerer, der etwa die ersten 3 Monate dafür sorgt, dass das Neugeborene sicher, fest und bequem im Sitz liegt. Der Maxi Cosi Cabrio ist mit dem SPS (Side Protection System) ausgestattet und hat außerdem noch eine ganz besondere Funktion: Eine Sitzwinkelverstellung. Mit Hilfe eines Knopfes kann hier die Sitztiefe reguliert und somit an Größe und Gewicht des Kindes angepasst werden. Ein weiteres Extra ist das integrierte Sonnendach. Das übliche Fach zum Verstauen von Kleinigkeiten ist auch bei diesem Modell erhalten geblieben. An den Seiten der Babyschale befinden sich außerdem Halterungen für die Gurte, die ein leichteres Einsetzen des Babys ermöglichen.
Soweit also erstmal die wichtigsten Fakten. Näheres werdet ihr noch unter den nächsten Punkten finden.
>>> Meine Erfahrungen <<<
~ Der erste Eindruck ~
Mein erster Gedanke als ich den Maxi Cosi Cabrio sah war „Wow!“ Unser alter Maxi Cosi Citi (wohlgemerkt Baujahr 2000) den ich noch gut in Erinnerung hatte, wirkte dagegen wie ein altes Klappergestell. Besonders auffallend waren die wesentlich höheren Seitenwangen des CaBRIO, der qualitativ hochwertige Eindruck der Sitzlinie und auch der sehr schöne weiche aber robust wirkende Stoff. Noch dazu gibt es hier eine riesige Auswahl an Designs die sich allerdings auch im Preis äußern. Der Gesamteindruck war erstmal sehr gut und vermittelte mir, dass dieser Sitz in Punkto Sicherheit sicherlich schwerlich zu übertreffen war. Besonders deutlich wurde das auch im direkten Vergleich mit anderen Fabrikaten. Alleine schon der Kunststoff macht einen wesentlich stabileren und hochwertigeren Eindruck.
~ Einbau / Paßt der Sitz? ~
Der Sitz wird entgegen der Fahrtrichtung montiert, auf dem Beifahrersitz allerdings nur wenn der Airbag ausgeschaltet ist. Mit ausreichend langem Gurt ist das eine Sache von 20 Sekunden. Wobei wir hier schon beim Haken wären. Wer über eine Anschaffung des Maxi Cosi Cabrio nachdenkt sollte unbedingt ausprobieren ob der Gurt des Wagens tatsächlich ausreicht. Der Hersteller erwähnt das es bsw. beim Volvo Probleme geben könnte, der Sitz aber in jedes Auto passt in dem auch der Maxi Cosi Citi befestigt werden kann. Darauf verlassen sollte man sich aber besser nicht. Im Ford Galaxy z.B. gibt es beim Anschnallen keinerlei Probleme. In unserem Ford Mondeo aber, in dem der Maxi Cosi Citi problemlos unterkam, bedarf es doch einigem an Gelenkigkeit und Kniffen den Sitz zu befestigen. Also mein guter Rat: Immer vorher testen ob der Sitz wirklich passt!
>>> Handhabung und Funktionen <<<
~ Tragegriff und Sitzpositionen~
Der Haltegriff kann in drei verschiedene Positionen gebracht werden. In der ersten Einstellung kann der Sitz getragen werden. Diese Einstellung ist auch die Richtige für den Transport im Auto. Die zweite Einstellung sorgt dafür, dass man die Babyschale als Wippe nutzen kann. Die dritte Position dient dem Sitzen, die speziell bei den etwas älteren Kindern die alles sehen wollen an Bedeutung gewinnt. Die beiden letzten Positionen sind aber wirklich nur dann zu benutzen wenn das Kind nicht gerade im Auto transportiert wird. Der Tragegriff ist schön geformt besitzt aber leider keine gummierte Fläche die das Tragen erleichtern könnte. Dadurch ist der Sitz relativ schwer zu halten, besonders wenn man verschwitzte Hände hat. Außerdem sollte man wissen, dass der Tragegriff sich gerade die erste Zeit relativ schwer verstellen lässt und man doch sehr viel Kraft benötigt, die beiden Knöpfe an der Außenseite gleichzeitig zu drücken um zu einer anderen Einstellung zu gelangen. Nach etwa 6 Wochen Nutzung jedoch wird das erheblich besser.
~ Das Sonnendach ~
Das Sonnendach ist hier integriert und zwar am unteren Ende des Kopfendes. Das Dach wird mehr oder minder Stückchen Weise herausgezogen was ziemlich viel Fingerspitzengefühl erfordert. Das Sonnendach kann dann an den Halterungen am Tragegriff problemlos befestigt werden. Das Dach reicht dann relativ weit nach vorne und schützt auch sehr gut. Der Stoff hält übrigens auch leichtere Regen- oder Schneefälle aus. Das Sonnendach wieder zu verstauen ist aber etwas kniffliger da es Stückchen weise und sehr mühsam wieder in die Lücke gepresst werden und dann auch noch wieder mit deutlich hörbarem Klickgeräusch auch das richtige Verschließen bestätigen muss. Etwas knifflig, aber dennoch praktisch. Zuvor hatte man nämlich das Problem das das Fach zum Verstauen (in der Rückenlehne hinten) immer für Sonnen- oder Regendach genutzt wurde. Es ist also nun mehr Stauraum vorhanden was mir diese „Frimelarbeit“ dann auch wert ist. Nicht zuletzt kommt es den vergesslicheren Menschen unter uns (z.B. mir) doch sehr entgegen, dass man immer alles dabei hat.
~ Komfort fürs Kind ~
Der Komfort ist wirklich ausgezeichnet. Der Sitzbezug ist kuschelig weich und liegt optimal auf der Schale. Durch die Sitztiefenverstellung versinkt das Kind nicht mehr sondern liegt immer optimal im Sitz. Gurtpolster sorgen dafür, dass die Gurte weder an den Schultern noch zwischen den Beinen einschneiden. Der Sitzverkleiner bietet den Jüngsten den optimalen Komfort. Werden die Kinder größer kann der Sitzverkleiner einfach herausgenommen werden, indem man die Gurtpolster abzieht und die Gurte durch die Lücken hindurchführt. Zeitaufwand: keine Minute.
~ Komfort für die Eltern ~
Der ist wesentlich geringer. Ein Manko bei allen Babyschalen. Spätestens ab einem Gewicht des Kindes von etwa 6 kg ist es nahezu unmöglich eine Babyschale (egal welchen Herstellers) rückenschonend und sanft fürs Kind zu befördern. Beim Maxi Cosi Cabrio trifft es die kleineren Menschen unter uns ( ca. 160 cm) die über keine unproportional langen Arme verfügen besonders hart. Durch die doch sehr breite Form des Cabrios wird der Transport bereits 2 kg früher schon problematisch.
Ich bin kein Freund von diesen Reisesystemen wie beispielsweise dem Maxi Taxi, aber wer seinen Kinderwagen nicht immer mitnimmt und dennoch weitere Strecken zurücklegen muss, beispielsweise in der Stadt, sollte hier doch besser über eine solche Anschaffung ernsthaft nachdenken.
VORSICHT: Der Sitz passt nicht aufs Maxi Taxi Plus!!!
Die gute Nachricht aber, neben den Maxi Cosi Kinderwagen Maxi Taxi Citi & Citi CX, Maxi Taxi Speedi, Maxi Taxi Tico und Maxi Taxi Birdi, kann alternativ auch das ähnliche Sportwagengefährt von Quinny (Modelle ab 2002) zu diesem Zweck, ohne Sicherheitsrisiko, genutzt werden. Darauf verweist sogar der Hersteller auf seiner Seite.
~ Der Umbau ~
Ein Umbau kann aus mehreren gründen notwendig werden. Sobald das Kind schwerer wird kommt die Sitztiefenverstellung zum Einsatz. Die Funktion wird in der Anleitung genau geschrieben und geht relativ problemlos und schnell von statten. Ein weiterer Punkt für den Umbau ist das Größenwachstum. Wird das Kind größer können die Schultergurte in der Höhe verstellt werden. Insgesamt zwei verschiedene Einstellungen sind möglich. Hier ist wieder einmal Geduld gefragt, aber glücklicherweise muss diese Einstellung ja auch in der Regel nur einmal verändert werden. Nicht unbedingt ein Umbau aber dennoch eine Veränderung ist das Wechseln oder Entfernen des Sitzbezuges, z.B. zur Reinigung oder zum Austausch gegen einen Winter- oder Sommerbezug. Das geht sehr einfach und schnell und ist ebenfalls wieder ausreichend in der Anleitung beschrieben. Der Bezug wird praktisch an den Ösen herausgelöst und genau dort auch später wieder befestigt. Kein Hexenwerk. Dennoch sollte man hier mit einem Zeitaufwand von etwa 5 Minuten rechnen. Alles in allem ist alles was mit Umbau zu tun hat leicht verständlich erklärt und auch von technisch nicht allzu versierten Menschen zu bewältigen.
~ Sicherheit ~
Einen Unfall hatten wir glücklicherweise noch nicht *auf Holz klopf* aber alleine von der Materialbeschaffenheit und der Gestaltung /Form her sieht man, wie viel besser das Kind doch geschützt ist im Vergleich zu älteren Fabrikaten. Was mich etwas stutzig machte waren die fehlenden Verankerungen für den Gurt an der Seite. Der Gurt wird nunmehr hauptsächlich durch die zwei vorne angebrachten Erhöhungen gezogen und hinten durch eine spezielle Halterung eingeklemmt. Vom Sicherheitsaspekt her sage ich TOP und hier gibt mir auch der ADAC recht.
~ Gebrauchsanweisung~
Die ist hier ausnahmsweise einmal leicht verständlich. Ausreichende und aussagekräftige Bilder, klare Ausführungen, leicht verständliche Erklärungen und Hinweise zu Gebrauch, Einbau, Umbau und Pflege sind hier zu finden. Kurzum: Daumen hoch.
~ Reinigung ~
Glücklicherweise ist der Sitzbezug nicht sonderlich anfällig für Schmutz, im Fall der Fälle kann der Bezug aber mit Seifenwasser von Hand gewaschen werden.
~ Garantie ~
Für jeden Maxi Cosi Cabrio gilt eine zweijährige Garantiefrist bezüglich Herstellungs- und Materialfehler. Allerdings sollte man hier unbedingt den Kassenzettel aufheben.
~ Zubehör ~
Zum Maxi Cosi Cabrio gibt es allerlei Zubehör vom Fußsack, über jahreszeitliche Sitzbezüge, über Regenverdeck und Spielkette bis hin zum Mobile. Das Beste aber: Auch Fremdfabrikate können hier bedenkenlos als Ergänzung genutzt werden. Wer Wert legt auf die Originale wird hier in nahezu jedem Markt fündig, der Babyartikel führt.
~ Preis-Leistungsverhältnis ~
Wir haben unseren Maxi Cosi Cabrio für 102 Euro gekauft und diesen Preis ist mir der Sitz im Hinblick auf alle oben aufgeführten Aspekte auch wert. Die Preisspanne bewegt sich allerdings je nach Anbieter und wohlgemerkt dem Design zwischen 99 und 140 Euro. 140 Euro, da hätte ich wohl doch noch mal einmal mehr überlegt, aber bis 120 Euro empfinde ich für den Sitz als absolut gerechtfertigt. Wer sich nicht gerade das außergewöhnlichste Design heraussucht, wird aber auch kaum 140 Euro dafür hinlegen müssen.
>>> Fazit <<<
Trotz mehrerer kleiner Beanstandungen vergebe ich hier gerne 5 Sterne und eine volle Kaufempfehlung. Der schlechte Tragekomfort ist ein großer Minuspunkt, den ich aber nicht in der Wertung abziehen möchte, weil der Hersteller hier auch für eine Alternative zum Schleppen sorgt. Außerdem ist dies auch ein großer Nachteil bei Konkurrenzprodukten.
Im Wesentlichen überzeugt der Sitz durch das oben beschriebene SPS, den hohen Sitzkomfort, den leichten Ein- und Umbau, die leicht verständliche Gebrauchsanweisung, das integrierte Sonnendach, der qualitativ hochwertige Stoff, das schöne Design und den positiven Gesamteindruck. Der Preis und nicht zuletzt die 2 Jahre Garantie haben mich letztlich völlig überzeugt. In diesem Sinne:
kengi, 15.12.2005
Sehr ausführlich beschrieben! Ich finde auch gut, dass du einen ADAC Test dazu gelesen hast - hier findet man kompetente Auskunft zum Thema Sicherheit.
sindimindi, 11.12.2005
sh - mit 25 schon drei Kinder: Respekt!:-
LG und schönen dritten Advent, Roland
WINNIE24, 16.12.2005
Sehr guter Bericht! Wünsche dir noch nen schönen Tag! Man liest sich GLG WINNIE :-