Zu diesem Film kann man einfach nur sagen, dass er sehr gut ist. Er ist mit exzellenten Darstellern besetzt, die überzeugend spielen.
Die gewählten Filmkulissen und Kostüme der Darsteller ziehen einen absolut in seinen Bann.
Ich würde den Film in die Kategorie Fiktion einordnen. Er versucht die Geschichte um den Zauberer Merlin nachzustellen, aber die geschichtlichen Hintergründe im Film stimmen nicht ganz mit der Wirklichkeit überein. Aber für einen groben geschichtlichen Umriss ist es schon ganz gut.
Ich kann den Film nur empfehlen!!!
Darsteller: Sam Neil
Miranda Richardsom
Helena Bonham Carter
Rutger Hauer
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Eine etwas andere Merlin-Erzählung
ein Testbericht von Fenrir2010-01-19 23:03:10vom 19.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: so...Nachteile/Kritik: so
Für diesen Film wurde nicht der übliche Arthus Prosa verwendet.
Vielmehr geht es wirklich um Merlin, seine Herkunft seine Kindheit und vor allem auch seine Schwächen. Wache Augen werden aus bekannten Artus Sagen einige Dinge wieder entdecken können (Der Weißdornbusch), doch viele Aspekte werden neu beleuchtet.
Der Film Merlin lässt die Person Merlin durch viele überwältigende Bilder und Scenen als viel menschlicher erscheinen als so manch anderer Film. Er ist nicht nur der weise und sehr mächtige Zauberer, sondern auch der mit Fehlern beladene Mensch, der sich weigert für seine Zauberei viel zu lernen, weil er darin keinen richtigen Sinn sieht und einfach keine Lust dazu hat.
Geschichtsfanatiker werden an diesem Film viel zu meckern haben, diese Begebenheiten werden nicht sonderlich wahrheitsgetreu wiedergegeben. Aber dafür ist dieser Film auch bei weitem nicht gedacht.
Es ist ein Film um den Zuschauer zu verzaubern. Um dem Zuschauer einen warmen Schauer über den Rücken laufen zu lassen wenn die unglaublich schönen Klänge des Soundtracks einen Reiter begleiten der zu seiner großen Liebe reitet, oder seine Erzfeindin herausfordert, unter sich die tosende See.
Es ist wunderbar mit anzusehen wie Merlin den Kampf gegen die Mörderin seiner Mutter aufnimmt und versucht allen um sich herum zu helfen und die Welt gerechter zu machen. Dabei vergisst er leider die manchmal auftretenden Schwächen der Menschen und vergisst auch seine eigene Fähigkeit Fehler zu machen.
Merlin punktet auch ohne Monumentale Schlachten und blutiges Gemetzel, sondern durch Gefühl und Fantasie, wie viele alte Sagen auch eigentlich erzählt wurden. Trotzdem darf man hier keine Romanze erwarten, sondern ein Märchenhaftes Fantasyspektakel das seiner Erzählvorlage, der Artussage, gerecht zu werden.
Unbewusst von der Mörderin seiner Mutter großgezogen und unterrichtet entwickelt sic Merlin zu einem mitfühlendem jungen Mann, der, nachdem er die wahrheit über den Tod seiner Mutter erfährt, versucht ohne direkte Gewalt die böse Königin Map zu stürzen, wird er zum Königsmacher Britanniens und liebender Man neiner wundervollen Frau.
Doch alles geschieht natürlich nicht ohne Probleme, die nicht selten von Map ausgelöst werden.
Um all dies spinnt sich ein Bild und Ton Feuerwerk was Freude macht ohne aufdringlich zu werden.
Auch die gut gewählten Schauspieler bringen die einzelnen Charaktere gut rüber und schaffen es so die einzelnen Handlungen nachvollziehbar zu machen und ihnen viel Tiefe zu verleien