Pretty Woman
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Testberichte Pretty Woman

 (VHS) Komödie
4.8 von 5
Platz 1454 in der Kategorie "Komödien".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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Pretty Woman Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (15/15).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • kitschig-schöner Schmachtfetzen
  • Besetzung, romantisch, lustig, faszinierend, regt zum Träumen an, die Musik
  • excellente haupdarsteller
  • sehr gute Darsteller, gute Story
  • romantisch - gefühlvoll - lustig
Nachteile/Kritik
  • Regie, vieles nicht sehr professionell
  • unrealistische handlung
  • kein
  • unrealistisch - kitschig
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yerusha

Aschenputtel modern

ein Testbericht von 2005-05-08 23:58:19 vom 08.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: kitschig-schöner Schmachtfetzen...
Nachteile/Kritik: nix
Titel Deutschland: Pretty Woman
Titel USA: Pretty Woman
Genre: Liebeskomödie
Farbe, USA, 1990, FSK 12
Kino Deutschland: 1990-07-05
Laufzeit Kino: 119 Minuten

---

Darsteller:
Richard Gere (Edward Lewis)
Julia Roberts (Vivian Ward)
Ralph Bellamy (James Morse)
Laura San Giacomo (Kit de Luca)
Hector Elizondo (Hotelmanager)
Jason Alexander (Philip Stuckey)
Alex Hyde-White (David Morse)
Amy Yasbeck (Elizabeth Stuckey)
Patrick Richwood (Liftboy)

Regie: Garry Marshall

---

Edward Lewis ist ein steinreicher Geschäftsmann, der bei seinen Geschäftspartnern für seine Skrupellosigkeit bekannt und gefürchtet ist. Als er eines Abends geschäftlich in Los Angeles unterwegs ist, trifft er auf dem Hollywood Boulevard, dem Straßenstrich von LA, die Prostituierte Vivian. Zunächst hilft sie ihm schlicht und einfach, "den rechten Weg zu finden" *lol*, dann bucht er sie für eine Nacht und, weil sie ihm auf menschliche Weise sympatisch ist und er für seine Geschäftstermine eine weibliche Begleitung brauchen könnte, macht er ihr schließlich das Angebot, sie für eine ganze Woche zu begleiten.

Vivian läßt sich auf das Angebot ein, doch zunächst erweist sich das ganze Unternehmen, als "seriöse" Begleitung aufzutreten, als ziemlich schwierig. Um ihr ein angemmessenes Outfit zu verpassen, stellt Lewis ihr seine Kreditkarte zur Verfügung, aber aufgrund ihres doch offensichtlichen Bordsteinschwalben-Outfits weigern sich die Angestellten in den Edelboutiquen, sie zu bedienen. Erst mit Hilfe des Hotelmanagers, in dem sie einen Verbündeten gefunden hat, gelingt es ihr, ihre äußere Wandlung in die Tat umzusetzen.

Womit sie Edward am selben Abend außerordentlich beeindruckt. Hingerissen von ihrer Art, scheint er sehr fasziniert von ihr zu sein, läßt sich jedoch zunächst nichts weiter anmerken.

Die beiden verbringen eine harmonische Woche, in der sie ihn zu diversen Terminen begleitet. Doch als Lewis den Fehler begeht und seinem Anwalt gegenüber andeutet, sie sei bloß eine gemietete Begleiterin, die er noch dazu vom Straßenstrich aufgelesen hat, glaubt dieser, auch er könne bei Vivian landen.

Doch Vivian hat sich verändert. Innerlich hofft sie schon auf ein gemeinsames Leben mit Edward, doch dann ist sie durch sein Verhalten tief verletzt.

Edward hat Schwierigkeiten, zu den Gefühlen zu stehen, die er für Vivian entwickelt hat. Wird es noch ein Happy End für die beiden geben?

---

Die moderne Fassung des Aschenputtel-Themas in einer rundum gelungenen Verfilmung, die mich immer wieder zum Lachen und zum Heulen bringt. Natürlich sind da zunächst einmal die beiden Hauptrollen zu nennen: Richard Gere als knallharter, eiskalter Geschäftsmann, der keine Skrupel kennt um seine eigene Geldbörse noch dicker zu machen. Doch tief drin ist wohl auch ein weicher Kern, der durch die Bekanntschaft mit Vivian derart berührt wird, daß er plötzlich andere Interessen als seinen Gewinn verfolgt und damit seine Geschäftspartner und seinen Anwalt vor ein Rätsel stellt.

Und natürlich "Pretty Woman" Julia Roberts. Ein bezauberndes Wesen, egal ob als - zugegebenermaßen ziemlich klischeehaft ausstaffierte - Bordsteinschwalbe oder nach ihrer Wandlung zur Dame von Welt, die aber trotzdem in ihren Umgangsformen die alte geblieben ist. Die Szene beim Pferderennen hat etwas von "My Fair Lady" ;)

Besonders erwähnenswert finde ich auch Hector Elizondo als Hotelmanager, der von Anfang an einen Narren an Vivian gefressen zu haben scheint. Er merkt wohl noch vor allen anderen, daß diese Frau die richtige für seinen Stammgast Lewis sein könnte und so setzt er alles dran, den beiden auf die Sprünge zu helfen.

Ich kann diesen Film nur jedem empfehlen. Er ist kurzweilig, unterhaltsam, regt zum Lachen und zum Weinen an. Und das Happy End, egal wie kitschig und übertrieben, es ist einfach immer wieder schön anzusehen. Wer diesen Film nicht mag, ist eine emotionale Leiche...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Overknees
Overknees, 11.05.2005
Es IST eine Schnulze. Es IST ein Maumlrchen.

Aber einfach schoumln...

Ich will gar nicht wissen, wie oft ich den damals im Kino gesehen habe... mit dem Houmlhepunkt, daszlig ich mit meiner damaligen Freundin einmal aus dem Kino geflogen bi
April
April, 18.05.2005
...den schaue ich auch immer und immer wieder sehr gerne an! Einfach DIE Rollen schlechthin fuumlr die beiden Hauptdarsteller...und genau, den Hotelmanager finde ich auch spitzenmaumlszligig! LG April
marina71
marina71, 30.10.2005
schnulzig schön..
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AshleyOlsen89

Pretty Woman

ein Testbericht von 2004-10-18 13:01:01 vom 18.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: excellente haupdarsteller...
Nachteile/Kritik: unrealistische handlung
Ich denke das jeder über 14 den film schon mal gesehn hat.

ich finde ihn sehr schön und ansprechend nur ich finde er ist ein bisschen unrealistisch.denn das eine frau die anschaffen geht von einem reichen mann aufgegabelt wird passiert ich denk ich mal in wirklichkeit nicht sehr oft und das sie sich ineinander verliebn auch nicht.aber mit julia roberts und richard gere hat pretty woman ausgezeichnete hauptdarsteller.
mehr kann man zu so einem klassiker einfach nicht sagen

außer das ihn jeder in seinem leben mindestens einmal gesehn haben muss!!!
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
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Kommentare
Blood-Angel
Blood-Angel, 18.10.2004
..Also der Bericht ist ja wohl unter aller Sau. Tut mir leid wenn ich das sagen muss, aber da steht nichts drinnen. Die Aussage, jeder haumltte den Film schon mal gesehen ist einfach aus der Luft geholt und voumlllig daneben auch wenn ich ihn gesehen
mousebear
mousebear, 18.10.2004
sorry, aber hier muszlig ich sogar noch schlechter werten. Hier sind eigentlich fast keinerlei brauchbare Infos drin. Auszliger die Information bezuumlglich der Hauptdarsteller. Es fehlen eine ausfuumlhrlichere Angabe zum Inhalt, Laumlnge des Fil
Marlene
Marlene, 18.10.2004
doch man kann zu einem klassiker viel mehr sagen .. schau dich mal bei anderen um .. diese paar zeilen sind keinen cent wert. gruss, marlene
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simong

Ein Liebesfilm, der sogar mir gefällt!

ein Testbericht von 2004-08-30 15:56:06 vom 30.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Darsteller, gute Story...
Nachteile/Kritik: kein
"Pretty Woman"
OT: "Pretty Woman"
ca. 115 Min.
USA 1990

Inhalt
*******

Edward Lewis ist ein reicher Mann, der Firmen, die am Ende sind, aufkauft. Aufgrund seiner Geschäftsmethoden wird er als rücksichtsloser und egoistischer Mensch bezeichnet. Er hat sich gerade erst von seiner Freundin getrennt. Mit dem Auto seines Geschäftspartners fährt er von New York nach Hollywood, um dort eine weitere Firma aufzukaufen. Unterwegs möchte er von der Prostituierten Vivian den genauen Weg wissen. Die beiden kommen ins Gespräch und Edward nimmt sie mit auf sein Hotelzimmer, obwohl er gar nicht mit ihr schlafen möchte. Die beiden verhalten sich natürlich ganz unterschiedlich. Edward ist ein wohlhabender Geschäftsmann, der nur das Beste gewohnt ist und Vivian ist quasi genau das Gegenteil von ihm. Doch kann das gut gehen?
Da Edward für ein Treffen unbedingt eine Begleiterin sucht, entschließt er sich, Vivian für 6 Tage als seine Begleiterin einzustellen. Die beiden mögen sich ziemlich gerne. Edward bietet ihr dafür sogar 3000 $ an. Da kann Vivian natürlich nicht absagen. Edward möchte auch, dass Vivian sich nun schönere und seriösere Kleidung zulegt. Selbstverständlich bezahlt er dies. Doch in einem seriösen Geschäft möchte man Vivian aufgrund ihrer "Prostituierten"-Kleidung nicht bedienen. Sie wird sogar aufgefordert, das Geschäft zu verlassen. Später hilft ihr der Hotel-Manager an schöne Kleidung heranzukommen, da er verständlicherweise ebenfalls möchte, dass sie vernünftig gekleidet ist, wenn sie durch sein Hotel geht. Nun ist Vivian plötzlich ziemlich beliebt. Edward und Vivian sind ineinander verliebt. Sie haben inzwischen auch mehrmals miteinander geschlafen. Vivian merkt aber, dass sie doch mehr möchte als nur Geld. Dennoch sind sich die beiden immer noch ziemlich unterschiedlich und daher beschließt Vivian nach den 6 Tagen, Edward zu verlassen.

Kann Edward ihr beweisen, dass er nicht nur Geld hat, sondern auch andere Qualitäten? Wird er sie richtig erobern können? Antworten auf die Fragen kann sich wohl jeder denken, etwas Anderes würde aber auch gar nicht passen.

Meine Meinung/ Kritik
**********************

Unglaublich, aber wahr: Nach langer Zeit habe ich mir tatsächlich mal wieder einen Liebesfilm angeschaut. Als im ZDF am 01.01.02 der Film "Pretty Woman" ausgestrahlt wurde, entschloss ich mich endlich, diesen aufzunehmen, da er so viele gute Kritiken hatte und ich ihn noch nie zuvor sah. Neulich kam ich dann endlich dazu, mir die Aufzeichnung anzuschauen. Und ich muss sagen, dass der Film mir sogar sehr gut gefallen hat.
Die Story des Filmes gefällt mir einfach. Es ist keine billige Schnulze, sondern wirklich eine interessante Story. Es ist einfach interessant zu sehen, wie sich 2 ganz unterschiedliche Menschen zufälligerweise treffen und sich dann sogar mit der Zeit ineinander verlieben. Außerdem ist der Film nicht nur ein Liebesfilm, sondern auch eine Komödie. Besonders die Art von Vivian brachte mich mehrmals zum Lachen.

Was wäre der Film "Pretty Woman", wenn die beiden Hauptdarsteller Julia Roberts und Richard Gere nicht mitgespielt hätten? Sie haben einfach alles herausgeholt. Viele andere hätten den Film höchstwahrscheinlich "versaut".
Julia Roberts ist durch den Film bekannt und beliebt geworden. Sie spielt die freche, dreiste, humorvolle Hure Vivian einfach nur perfekt! Sie hat es geschafft, die Gefühle super zu verwirklichen.
Aber auch an der Leistung von Richard Gere kann ich nichts kritisieren. Er brachte den reichen Geschäftsmann Edward ebenfalls sehr gut herüber. Gere und Roberts haben den Film zu das gemacht, was er heute ist: ein sehr beliebter Liebes-Klassiker. Trotz zahlreicher Ausstrahlungen im TV erreicht der Film auch noch heute super Zahlen: Am 1. Januar genossen über 6,6 Mio. Zuschauer im ZDF den Film, der damit sogar bessere Quoten hatte als die Erstausstrahlung von "Verrückt nach Mary" auf RTL.

Darsteller
***********

Richard Gere (Edward Lewis)
Julia Roberts (Vivian Ward)
Laura San Giacomo (Kit de Luca)
Ralph Bellamy (James Morse)
Hector Elizondo (Hotel-Manager)
Alex Hyde-White (David Morse)
Jason Alexander (Philip Stuckey)
Amy Yasbeck (Elizabeth Stuckey)
Patrick Richwood (Liftboy)

Regie: Garry Marshall

Stab
*****

Produzenten: Aaron Milchan und Steven Reuther
Drehbuch: J. F. Lawton

Produktionsfirma: Touchstone Pictures/ Silver Screen Partners
Kinoverleih: Buena Vista
Video-Verleih: Touchstone Home Video
DVD-Anbieter: Buena Vista

Fazit
******

Für alle Fans von Julia Roberts und Richard Gere, sowie für alle Liebesfilm-Fans ein Muss! Der Film könnte aber auch Leuten gefallen, die eigentlich gar nicht so gerne Liebesfilme gucken. Mir hat der Film schließlich auch überraschenderweise ziemlich gut gefallen.

Danke für alle Lesungen, Bewertungen und Kommentare!

Man liest sich!

© simong 2002 / 2004
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
nintscha
nintscha, 02.09.2004
Mahh ich liebe diesen Film...schauen ihn mir einfach immer wieder gerne an und Julia Roberts gehoumlrt ja sowieso zu meinen Lieblingsschauspielerinnen!Liebe Gruumlszlige Nina
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SpaceCow

Romantikfilm mit Kultstatus!

ein Testbericht von 2004-08-09 19:25:55 vom 09.08.2004
Empfehlung: ja
Die Hauptdarsteller in dem Film „Pretty Woman“ sind Julia Roberts und Richard Gere.
Der Film hat meiner Meinung nach absoluten Kultstatus.

Ein reicher Wall Street Makler (Richard Gere), der Firmen, die bald bankrott gehen kauft und Stück für Stück wieder verkauft, kommt mit dem Jaguar seines Freundes in ein zwielichtes Viertel und nimmt die Prostituierte (Julia Roberts) mit. Sie ist schon früh von zu hause ausgerissen, um ihr eigenes Geld zu verdienen. Doch mit netten Nebenjobs konnte sie nicht richtig Geld machen und davon leben, also hörte sie auf eine Freundin und fing an auf der Strasse zu arbeiten. Er "bucht" sie für eine Woche im Regent Beverly Wilshire Hotel als seine Begleiterin. Da sie aber nur ihre "etwas" aufreizenden Kleider hat, schickt er sie am nächsten Tag erst einmal zum einkaufen in Mode-Boutiquen auf dem Rodeo Drive. Die Hotelpagen und die Verkäuferinnen schauen etwas komisch und wollen ihr dann nichts verkaufen.

So nimmt die Liebesstory ihren Lauf. Die beiden kommen sich näher, doch sie küsst ihn nie, da das bei Prostituierten so üblich ist. Doch eines Nacht, als er schon schläft gibt sie ihm einen Kuss.

Es kommt natürlich einmal zum riesen Krach.
Aber da er ihr auf der Feuerleiter mit einer Rose im Mund überrascht, nimmt es doch noch ein Happy-End!

Noch zu erwähnen ist der Soundtrack zum Film. Dieser erschien 1990 und wurde sofort, nicht allein durch die zahlreichen Namhaften Künstler ein Riesenerfolg.

Wirklich super spielt Hector Elizondo seine Rolle als Hotelmanager des Regent Beverly Wilshire Hotel.

Der Film ist eine wirklich gute Liebesgeschichte mit Kultstatus.
Wer von uns träumt nicht gerne vom Traummann oder Traumfrau?? Ein Film, der einfach für jeden gemacht ist. Ihr müsst ihn unbedingt mal ansehen.
Pretty Woman ist eine gelungene romantische Komödie, die nur nicht so stark auf märchenhafte Elemente setzt.

Er ist sehr empfehlenswert.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
jollymare
jollymare, 12.08.2004
Mehr ist uumlber den Film und Soundtrack wohl nicht zu sagen, Prima.
NichtDeinBericht
NichtDeinBericht, 29.10.2004
http:www.dooyoo.devideo-filmpretty-woman762349
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Myhnegon

„Die meisten Menschen erschrecken mich“

ein Testbericht von 2004-07-05 18:37:30 vom 05.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Besetzung, romantisch, lustig, faszinierend, regt zum Träumen an, die Musik...
Nachteile/Kritik: Regie, vieles nicht sehr professionell
Heute möchte ich Euch mal wieder einen Film aus meiner Videosammlung vorstellen, den ich erstmals im Kino sah und der schon seit ewigen Zeiten zu meinen Lieblingsfilmen zählt...

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Die Story
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Der wohlhabende Geschäftsmann Edward Louis verlässt vorzeitig die Party seines Freundes und Anwalts Stuckey mit dessen Wagen, weil er sich per Telefon mit seiner Freundin gestritten und bei der Gelegenheit gleich die Beziehung beendet hat. Auf dem Weg zu seinem Hotel in Beverly Hills verfährt er sich jedoch und landet auf dem Hollywood Boulevard, wo er die Bordsteinschwalbe Vivian nach dem Weg fragt. Nachdem sie ihm zwanzig Dollar für die Antwort abgeknöpft hat, fährt sie ihn sogar persönlich dorthin und es kommt, wie es kommen muss: er nimmt sie mit in sein Zimmer...

Da er geschäftlich in der Stadt ist und dringend eine Begleiterin braucht, fragt er sie am nächsten Tag, ob sie nicht die ganze Woche mit ihm verbringen will und nachdem sie sich auf einen Preis geeinigt haben, willigt sie ein. Eine ganze Woche sind die beiden praktisch unzertrennlich und so entspinnt sich mehr als nur eine geschäftliche Beziehung zwischen den beiden, was Stuckey gar nicht gefällt, da Edward sich nun nicht mehr von ihm beeinflussen lässt. Trotzdem bietet Edward Vivian eine Wohnung, ein Auto und gelegentlich Besuche an, aber Vivian will mehr...

==========
Weitere Infos
==========
Der 1989 produzierte Film ist etwa 115 Minuten lang und ab 12 Jahren freigegeben. Das Video kostet bei Amazon derzeit € 7,99, während die Special Edition DVD dort für € 8,99 zu bekommen ist.

Edward....................Richard Gere
Vivian……..............Julia Roberts
Stuckey....................Jason Alexander
Regie........................Garry Marshall
Musik.......................James Newton Howard

============
Meine Meinung
============
Den Anfang habe ich früher öfter übersprungen, da die Party nicht wirklich interessant ist, obwohl man hier immerhin schon mal einen ersten Eindruck von Edward und Stuckey gewinnt. Hier sind die Gegensätze zwischen Edward und Stuckey nämlich zum ersten Mal wunderbar herausgearbeitet, wobei Edward ganz klar besser bei wegkommt, da Stuckey gleich als schleimiger Mistkerl zu erkennen ist, während Edward eher ruhig und sympathisch ist. Letzteres wird besonderes daran deutlich, dass er ganz normale Probleme – wie die Trennung von seiner Freundin – hat, während Stuckey ohne Rücksicht auf Verluste dumme Sprüche reißt und fremde Frauen anbaggert. Dazu passt allerdings eher weniger, dass Edward den fast schon bemitleidenswerten Hotelmanager abblitzen lässt und das, wo er sich so toll um Vivian gekümmert hat.

Um solche Empfindungen wachzurufen, muss man natürlich die richtigen Schauspieler haben, was hier ganz klar gegeben ist. Damit meine ich aber nicht nur Richard Gere in der Rolle des charismatischen Edwards oder Jason Alexander in der Rolle des widerwärtigen Stuckeys sowie natürlich Julia Roberts in der Rolle der bezaubernden Vivian, sondern auch die Nebenrollen des hilfsbereiten Hotelmanagers, des schon irgendwie niedlichen Liftboys Dennis, Vivians ebenso hübscher wie egoistischer Mitbewohnerin Kit und der kaltschnäuzigen und etwas dümmlichen Frau Stuckeys. Überdies sind auch der alte Moers sowie sein Enkelsohn David hervorragend getroffen, was im Ganzen ein Bild hervorragender Schauspieler abgibt. Etwas albern finde ich nur, dass Julia Roberts für ihre erste Szene auf ein Körperdouble bestanden hat, was bei ihrem Körper wahrlich nicht notwendig ist, aber andererseits ist es schon irgendwie aufbauend, dass auch Stars solche Komplexe haben.

Im Kino hat mich übrigens der Schlag, den Stuckey Vivian versetzt so entrüstet, dass ich mit einem wutentbrannten Schrei aufgesprungen bin. Hinterher war ich froh, dass nicht allzu viele Leute im Kino waren, aber immerhin wird hiermit ganz klar, dass mich der Film so sehr mitgerissen hat, dass ich alles um mich herum vergaß. Dies gilt auch für die Szenen, in denen Vivian von den Verkäuferinnen rausgeschmissen wird und sich schließlich dafür rächt, was mir immer wieder ein wahres Vergnügen ist. Mindestens genauso viel Spaß macht mir übrigens ihr Shoppingtag, an dem ein ganzer Schwung Verkäuferinnen für sie parat steht und sie alles anprobieren und kaufen kann, was sie will. Davon träumt wohl jede Frau. Überdies kann man sich am Anfang wunderbar mit Vivian über ihre offenbar recht egoistische Mitbewohnerin Kit ärgern, die ihr Mietgeld für Drogen ausgegeben hat und sich dafür nicht mal entschuldigt.

Schon allein durch die Charaktere prallen also zwei Welten prallen aufeinander, was teilweise ziemlich lustig ist, da Vivian sich immer wieder daneben benimmt, obwohl sie wirklich versucht es nicht zu tun. So setzt sie sich beispielsweise im Hotelzimmer auf den Tisch, woraufhin Edward sagt: „Da stehen vier Stühle, setz dich doch.“ und ein anderes Mal entschlüpft ihr in einem piekfeinen Restaurant eine Weinbergschnecke, woraufhin sie diese als „schlüpfriges Scheißerchen“ tituliert. Doch obwohl sie sich ständig daneben benimmt, wirkt sie doch immer absolut bezaubernd und man kann ihr regelrecht bei der Verwandlung in eine echte Dame zusehen. Besonders deutlich wird Vivians Veränderung übrigens als Kit sie im Hotel besucht, wo man die beiden noch mal richtig vergleichen kann.

Daneben ist es übrigens sehr interessant mit welcher Selbstverständlichkeit man ungestraft Dinge tun kann, die man sich nicht erlauben würde, wenn man nicht so viel Geld hätte, denn auch Edward benimmt sich meiner Meinung nach ab und an völlig daneben, wobei er meistens seinen Mitmenschen gegenüber einen etwas unbedachten Ton anschlägt. Andererseits muss man auch einiges über sich ergehen lassen, um seinem Stand gerecht zu werden, womit ich in Edwards speziellem Fall seine Freundschaft mit dem manipulierenden Stuckey und seine ständig auszustehende Höhenangst meine, weil die besten Plätze und Zimmer immer ganz oben sind und alles andere ja unter Stand wäre. Letztlich verändert aber auch er sich stark, was man nicht nur an seiner neuen Geschäftstaktik sieht, sondern auch daran, dass er den Menschen um sich mehr Beachtung schenkt.

Auch bei den überaus gelungenen und erstaunlich beeindruckenden Kulissen prallen ganz klar zwei Welten aufeinander. Da ist nämlich zum einen das fantastische Hotel, das sich unsereiner mit Sicherheit nicht leisten kann, und zum anderen das ebenso faszinierende wie erschreckende Sternchenpflaster des Hollywood Boulevards mit seinen Dogensüchtigen und Prostituierten. Erschreckend ist an letzterem vor allem der Tod Skinny Maries. Dies wird jedoch durch einen Witz weniger bedrohlich dargestellt, auch wenn ich es etwas hart finde, dass Touristen ein Leiche fotografieren, was aber leider durchaus passieren könnte, so schaulustig wie die meisten Menschen sind. Dabei fällt mir ein, dass der Film praktisch dort endet, wo er auch richtig begonnen hat, wobei sogar der Schwarze mit seiner Rede von sich erfüllenden Träumen wieder auftaucht, was den Film abrundet.

Besonders romantisch ist natürlich der Ausflug in die Oper, der fast unmittelbar auf den Streit folgt, bei dem das erste Mal offiziell wird, dass zwischen den beiden mehr ist, als ursprünglich gedacht. Dabei fällt mir ein, dass in irgend so einem doofen Teenie-Film (genaugenommen in „Super süß und super sexy“) eine Verarschung der Szene mit dem wunderbaren Herzcollier zu sehen ist, worauf ich spontan ziemlich allergisch reagiert habe, weil ich es unter aller Sau finde, dass ein so niveauloser Film (wo sonst findet man schon einen Penis-Song?) sich über einen solchen Klassiker lustig macht. Jedenfalls finde ich es sehr mutig und überraschend konsequent, dass Vivian sich für alles oder nichts entscheidet, auch wenn dem Zuschauer natürlich von vornherein klar ist, dass sie dabei vermutlich gewinnen wird. Und das obwohl die Story eigentlich durch und durch unwahrscheinlich ist, aber durch die leichte Erzählweise und das Zeigen der äußeren Umstände wirkt sie überraschenderweise trotzdem einigermaßen glaubwürdig.

Gut hat mir auch gefallen, dass der Film zwar durchaus teilweise erotisch ist, aber dass nichts davon zu ausufernd gezeigt wird und somit wunderbar einfließt, wie bei der Szene als Vivian Edward beim Klavierspielen in einem Hotelsaal vorfindet und er kurzerhand alle Leute des Raumes verweist, damit sie ihn für sich nutzen können. Das ist sehr stilvoll gemacht und passt daher sehr gut zum Film. Das beste an diesem Film ist meiner Meinung nach jedoch, dass viele wahre Aussprüche enthalten sind, wie der in der Überschrift, den Vivian gegenüber Edward von sich gibt, da ich das durchaus nachvollziehen kann. Nebenbei zeigt der Film auch, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und so hat der Film eine ganz eigene Art einem Kraft zu vermitteln, was einer der Gründe ist, warum ich ihn immer wieder gerne sehe. Mittlerweile habe ich ihn übrigens schon so oft gesehen, dass ich ganze Textpassagen mitsprechen kann und es werden bestimmt noch viele weitere Male folgen.

Die goldene Himbeere, die der Film für die schlechteste Regie bekam, ist aber leider ganz klar gerechtfertigt, da sich ständig kleine Fehler und unpassende Übergänge einschleichen, weshalb der Film gelegentlich etwas unprofessionell wirkt. So kann man mindestens zwei Mal sehen, dass eine Szene komplett gestellt ist, weil der Winkel nicht stimmt bzw. der Einsatz nicht passt und das darf eigentlich nicht sein. Andererseits gefällt mir aber sehr gut, dass die Macher bei der Länge des Films auch Zeit für eigentlich eher unwesentliche Kleinigkeiten gefunden haben, die den Film aber erst so richtig liebenswert machen. So wird z.B. Vivians Veränderung mit einem Lächeln der gesamten Hotelcrew belohnt und man merkt, wie viele Leute an der Geschichte Anteil nehmen. Außerdem wurde auch auf andere Details geachtet (wie das Zurechtrücken eines Kissens im denkbar unpassendsten Moment), die im normalen Leben auch dazugehören, weshalb man sich wiederum besser in den Film hineinversetzen kann.

Zwar ist auch die Kameraführung nicht gerade optimal zu nennen, da sie ab und an etwas verwackelt und somit ebenfalls unprofessionell wirkt, aber da sie immerhin zu jeder Zeit das Wesentliche einfängt, will ich nicht weiter daran rummeckern. Allerdings fällt mir dabei ein, dass die Synchronisation auch nicht gerade perfekt ist, was besonders bei den teilweise winzig zu nennenden Nebenrollen auffällt, da man sich hier offenbar auch keine besonders große Mühe gegeben hat, die paar Sätze passend rauszubringen. Im Gegensatz dazu ist die Musik ein klarer Pluspunkt, was für den gesamten Soundtrack zutrifft, da die wunderbaren (wenn auch gelegentlich etwas schnulzigen) Lieder immer wunderbar die jeweilige Stimmung unterstreichen und somit die Gefühle des Zuschauers ansprechen. Mir gefällt übrigens das Lied von Roxette fast am Ende des Films besonders gut.

====
Fazit
====
Da dieser Film nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört, weil er einfach wunderbar romantisch, aber auch ebenso witzig und überdies gut besetzt ist, kann ich ihn nur wärmstens empfehlen und da mich in diesem Falle die kleinen Fehler kein bisschen stören, bekommt er auch – nicht ganz objektive – fünf Sterne.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Jojo2708
Jojo2708, 05.07.2004
einer der besten filme uumlberhaupt! lg Jo
hjid55
hjid55, 10.03.2007
Sh lg Sarah
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Prisca

Ich liebe solchen Kitsch!

ein Testbericht von 2004-03-20 08:42:19 vom 20.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: romantisch - gefühlvoll - lustig...
Nachteile/Kritik: unrealistisch - kitschig
Neulich war ich mal wieder in einem richtigen DVD Kaufrausch, also stelle euch schon mal darauf ein, dass ich jetzt ab und zu mal einen neuen Filmbericht von mir zu lesen bekommt. Allerdings erwartet bitte keine Neuheiten - ich bin ein echter Nostalgietyp der sich gern für wenig Geld ältere DVD´s leistet.

In diesem Fall handelt es sich um eine Special Edition von

PRETTY WOMAN

Wie, du hast wirklich noch nichts von diesem Film gehört? Na, dann wird es aber Zeit. Die Story ist recht schnell erzählt.

Edward Lewis ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, hat aber in der Liebe wenig Glück. Eines Nachts stolpert er im wahrsten Sinne des Wortes über Vivian Ward, eine Prostituierte. Fast gegen seinen Willen belustigt sie ihn - und weil er ganz allein in Los Angeles ist nimmt er sie mit auf sein Hotelzimmer. Was zunächst für ihn mehr ein Spiel ist entwickelt sich fast von allein. Von Vivians offener Fröhlichkeit beeindruckt “bucht” er sie kurz entschlossen für die ganze Woche als seine Begleitung.

Was nun folgt ist eigentlich recht vorhersehbar. Er verliebt sich in Vivian (und sie sich in ihn) - aber beide wollen es eigentlich gar nicht wahrhaben. So trennen sie sich am Ende einer Woche mit vielen Höhen und Tiefen ... Aber das kann doch nicht das Ende sein?! **gg**

Ja, wenn man das so liest dann muss man zugeben: Das ist doch völlig aus der Luft gegriffen! Eine Story, die an ein Märchen aus unserer Kindheit erinnert: der reiche Prinz und das arme Aschenputtel. Eine Story, wie sie im richtigen Leben kaum geschehen wird.

Nein, das streite ich auch gar nicht ab - aber diese Geschichte will gar nicht realistisch sein. Sie will uns unterhalten - sie will uns zum Lachen und vielleicht auch zum Weinen bringen. Sie ist sehr witzig umgesetzt, die Dialoge zwischen Edward und Vivian einfach klasse. Trotzdem taucht manchmal ganz unverhofft auch ein bisschen Ernst auf - etwa, wenn Vivian voller Überschwang und die Taschen voller geld loszieht, in die teuersten Läden der Stadt, um sich neue Kleider zu kaufen ... Und feststellen muss, das sie hier gar nicht zählt! Das sie hier nur unerwünschter Abschaum ist! Oder wenn der Geschäftsfreund von Edward sie auf einer Party als das erkennt, was sie ja eigentlich ist: eine “kleine Nutte” und sie genauso behandelt. Dann wird nicht nur Vivian, sondern auch der Zuschauer unversehens aus einer schönen heilen Traumwelt herausgerissen ...

Trotzdem ist der Film Unterhaltung pur, genau das richtige für einen verregneten Nachmittag allein oder auch einen kuschelig gemütlichen Abend zu zweit. Er hat keinen größeren Anspruch - ist einfach nur schön anzusehen. Ein Film, den man nicht hinterfragen darf - in den man sich hineinfallen lassen und genießen muss!

Aber die Story allein macht es in diesem Fall nicht. Unterstützt wird sie von einem klasse Soundtrack der wirklich ins Ohr geht und dem Zuschauer so schnell nicht wieder loslassen wird. Und dann sind da natürlich die Schauspieler, allen voran die beiden Hauptdarsteller.

Richard Gere als Edward Lewis und Julia Roberts als Vivian Ward. Das Hollywood Traumpaar schlechthin - jeder für sich ist ein klasse Schauspieler, beide haben schon ernste und humoristische Rollen überaus erfolgreich auf die Leinwand gebracht. Was darauf hindeutet, das beide sich in ihre Rollen einleben können, mit ihr verschmelzen, so das sie zum Schluss keine Schauspieler mehr sind die einen Part spielen, sondern zu der bestreffenden Person werden.

Beide zusammen bilden das perfekte Team in diesem Film - Vivians unbekümmerte Fröhlichkeit, Edwards scheinbar eiskaltes Geschäftsgebaren hinter dem sich dann doch echte Gefühle verstecken. Das alles nimmt man den ungefragt beiden ab.

Auch die anderen Schauspieler tragen Namen die sich nicht verstecken brauchen: Ralph Bellamy ( Die Glücksritter, Prinz von Zamunda), Hector Elizondo (Ein Mann für gewissen Stunden, The Fan) oder Laura San Giacomo (Sex, Lügen und Video, Unter Verdacht) - sie alle machen ihre Sache gut, das Zusammenspiel zu den Hauptdarstellern klappt ... Aber sie sind genau das, was der Name schon verrät: Nebendarsteller! Sie tragen dazu bei, das der Film eine runde Sache wird - getragen wir er aber von Richard Gere und Julia Roberts.

Kommen wir jetzt mal zu den nackten Fakten - seufz - stöhn - ich weiß, das ist lästig, aber es muss sein!
Lauflänge: 115 Minuten

FSK: 12 Jahre - na ja, eigentlich gibt es in dem Film nichts zu sehen, was nicht auch schon ein 6-Jähriger verkraften könnte. Aber der würde den Film wohl gar nicht verstehen und sich nur langweilen.

Sprachen: deutsch, englisch, spanisch - alles Dolby digital - der Ton kommt einwandfrei rüber. Selbst an den Stellen die von etwas lauterer Musik unterlegt sind, kommt es nicht zu unangenehmen Schwankungen.

Untertitel: deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch, hebräisch, griechisch, kroatisch, slowenisch

Das Bild ist für alle Bildschirmformate geeignet. Da es sich um eine zweischichtige DVD handelt könnte es zwischendurch mal zu kurzen Aussetzern kommen, ich habe allerdings nichts dergleichen bemerkt. Der Film läuft völlig flimmerfrei und problemlos, so wie ist das bei einer DVD erwarte.

Da es sich bei der mir vorliegenden Version um die Special Edition handelt seit ihr jetzt vielleicht gespannt auf die Extras?! Na, dann wollen wir mal.
Audiokommentar des Regisseurs (Gary Marshall) - etwas, das ich immer für völlig überflüssig halte, das aber heutzutage auf DVD´s schon fast Standart ist. Na ja, wer´s sich anhören mag kann es auf jeden Fall tun!

Hinter den Kulissen - ein paar Szenen rund um den Dreh, nichts besonders Aufregendes.

Musikvideo “Wild Woman Do” ... na ja

Kinotrailer - gähn .....

Alle Extras sind in englischer Sprache, aber durchweg mit deutschen Untertitel - das ist aber auch das Einzige, was ich an diesen Extras lobenswert finde. Sonst kommt mir das doch ein wenig lieblos zusammengeschnitten vor - und das bei eines Special Edition.

Weiterhin findet man in der DVD Hülle ein kleines Booklett (na ja, eigentlich ist es mehr ein größerer Faltbogen) - hier findet man dann Informationen zur Produktion und zu den Darstellern. Ja, hätte man das denn nicht auf der DVD bei den Extras unterbringen können?!

Vielleicht interessiert euch ja noch der Preis? 9,99 Euro kostet die DVD - das finde ich nicht zu teuer für einen Film, den man sich immer wieder mal ansehen kann, selbst wenn man die Story schon auswendig kennt. Man kann natürlich auch warten, bis er mal wieder im Fernsehen läuft!

Mein Fazit: Ein echter Schnulzenfilm - unrealistisch ohne Ende - aber gerade deswegen soooo schön! Ich kann den Kauf der DVD nur empfehlen.

Zu meiner Bewertung: volle Punktzahl für den Film - für eine DVD die sich Special Edition nennt aber so magere Extra hat, müsste ich bei einem DVD Bericht einen dicken Punkt abziehen .... da wir uns hier aber lediglich in der Filmkategorie befinden, werde ich auch nur den Film bewerten! (Uff - kompliziert?! **gg** )

@ Prisca - März 2004 - ich schreibe für Yopi und Ciao, manchmal auch für Dooyoo
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Ghostface

Die Pretty Woman Special Edition

ein Testbericht von 2003-12-28 15:28:09 vom 28.12.2003
Empfehlung: ja
Inhalt:
Geschäftsmann Edward Lewis ist derart auf seinen Job fixiert, dass es keine Frau mit ihm aushält - keine Wunder, dass ihm die aktuelle Freundin auch schon durchbrennt. Na, so ganz alleine möchte er seine Abende aber doch nicht verbringen - und wenn die Prostituierte, die man eigentlich nur nach dem Weg frägt, gleich einsteigt, um den genauen Weg zu zeigen, und obendrauf noch unheimlich hübsch ist, sagt man auch nicht nein.
Es scheint doch ein gewisses Prickeln zu entstehen und da Edward für sein nächstes Meeting sowieso eine Begleitung braucht, liegt es ihm recht nahe, die hübsche Vivian gleich für die ganze Woche zu engagieren. Diese fühlt sich natürlich wie eine Königin, bekommt sie sogar Macht über sämtliche Kreditkarten und wird - wenn auch nicht von Beginn weg - von den meisten viel besser als bisher behandelt.
Die Woche vergeht wie im Flug und bald scheint das Märchen ein Ende zu nehmen - und es sieht so aus, als wäre es kein happy end, denn Edward erachtet trotz seiner Gefühle zu Vivian eine Beziehung für zukunftslos...

Darsteller: Richard Gere , Julia Roberts

Bild: Original-Kinoformat 1.85:1, anamorph
Ton: 5.1 deutsch, 5.1 englisch, 2.0 spanisch, Audiodeskription für Blinde
Untertitel: englisch, deutsch, deutsch für HG, englisch für HG
FSK: 12
Laufzeit: 115 Minuten + 4 Minuten Abspann

Features:
Booklet mit Produktionsnotizen und Biografien
US Kinotrailer (2.0)
Featurette (4 Minuten, dt. UT)
Musikvideo "Wild women do" (Natalie Cole)
Audiokommentar mit Gary Marshall (director) (dt. UT)
Audiodeskription für Blinde

Film:
Pretty Woman ist der Romanzen-Klassiker schlechthin, der Julia Roberts erst richtig berühmt gemacht hat. Die Geshcichte vom Wahrwerden eines Traumes ist nicht unbedingt neu. wird hier aber besonders liebevoll erzählt.
Es macht Spaß, die Entwicklung der beiden Hauptdarsteller zu verfolgen, wie sie sich beide ergänzen und einander zu besseren Menschen machen. Und einige sehr gut plazierte Sprüche sorgen auch für die humoristische Note, ohne den Film zu einer seichten Komödie abdriften zu lassen - Spitzen romantischer Film, den man sich zig mal ansehen kann.

Bild:
Für einen derart alten Film wurde hier wirklich ordentliche Arbeit geleistet. Das Master ist recht sauber und auch die Umsetzung ist Buena Vista gut gelungen. Kompressionsprobleme gibt es kaum, die Werte für Rauschen, Kontrast und Farbwiedergabe sind durchaus ordentlich. Das Ausgangsmaterial ist ja auch nicht eine allzu große Herausforderung - dunkle Szenen gibt es selten und auch sonst gibt es kaum kritische Sequenzen.

Ton:
Buena Vista hat hier ganze Arbeit geleistet und auch den deutschen Ton auf 5.1 aufgeblasen, sodass die Synchro mit dem Original durchaus konkurrieren kann. Hauptgewinn ist bei dieser neuen Abmischung gewiss die sehr schöne Filmmuisk, die zwar nicht allzu weiträumig, aber in einem breiten Stereopanorama mit ordentlicher Dynamik erklingt.
Die Rücklautsprecher werden sehr selten wirklich eingesetzt, selbst Umgebungsgeräusche beschränken sich fast nur auf die Front. Dennoch, für das Genre und Alter ist die Umsetzung sehr gut.

Ausstattung:
Buena Vista hat diesen Kultfilm nochmals neu aufgelegt und bieter nun den Film nicht nur ohne Unterbrechung sondern auch in 5.1 und mit ein paar Extras. Für eine richtige SE sind die Extras dennoch extrem mager, denn mehr als einen Kinotrailer in lausiger Qualität, einer sehr kurzen Featurette und einem Musikvideo bekommt man kein weiteres Material zu sehen. Schade, dass man sich nicht die Mühe um ein gutes Making of gemacht hat. Immerhin gibt's noch einen Audiokommentar über die gesamt Länge des Films, der sehr gut verständlich ist, aber für den Notfall auch deutsche Untertitel bereit hält.
Positiv zu erwähnen ist wohl auch die Audiodeskription für Blinde, welche bescheibt, was auf dem Bildschirm grad passiert - für Sehbehinderte ein wichtiges Feature.

Menü:
Das Hauptmenü beginnt mit einer netten Animation und wartet auch selbst mit einer dezenten, nicht besonders gelungenen, Hintergrundanimation auf. Zudem unterhält eine kurze Musiksequenz. Die Übergänge zu den einzelnen Menüs sind immer gleich animiert, die Untermenüs selber bestehen leider nur aus faden Standbildern. Maximal ein "befriedigend".

Fazit:
Nachdem die Erstauflage mit Ausstattung und Qualität geizte, zudem mitten im Film umgedreht werden musste, hat Buena Vista reagiert und dieses Prachtstück in einer angemessen Version neu aufgelegt. Sowohl Bild als auch Ton wurden überarbeitet und wissen für einen Film dieses Alters durchaus zu gefallen. Die Ausstattung ist nicht übermäßig üppig, trägt aber ihres dazu bei, die DVD zu einer absoluten Empfehlung zu machen.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
wildheart

It’s only pretty

ein Testbericht von 2003-12-22 00:42:18 vom 22.12.2003
Empfehlung: ja
Wer kennt sie nicht, die Cinderella-Story in allen möglichen Varianten. Aschenputtel – das war noch ein Märchen! Da gab es noch Gut und Böse, Schönheit und Hässlichkeit, Prinzen und verkappte Prinzessinnen, ohne dass die soziale (feudale) Struktur angetastet wurde, nein, im Gegenteil: Das Aschenputtel ergab sich seinem Schicksal, der Prinz ergab sich dem seinem, nein, nicht ganz. Denn er suchte das Reine, die Liebe schlechthin, die weibliche Verkörperung der reinen Liebe und nichts als der Liebe. Und so weichten die ach so klaren Fronten für eine kurze Zeit auf, hindurch schlüpfte das Aschenputtel, und die Welt war wieder mit sich im Reinen.

„Pretty woman, walkin' down the street
Pretty woman the kind I like to meet
Pretty woman I don't believe you, you're not the truth
No one could look as good as you---mercy“ (1)

Ganz so war auch dieses Märchen nicht. Denn wie fast alle Märchen handelt es auch vom Mut, einen Weg im Leben zu beschreiten, der so gar nicht konform und konformistisch ist. Die Liebe ist der Träger dieses Weges und zugleich die Belohnung.

„Pretty Woman“ ist in diesem Sinne eigentlich kein Aschenputtel-Remake, und ist es doch. Eine Prostituierte namens Vivian (Julia Roberts in der besten Rolle, in der ich sie je gesehen habe) trifft auf einen skrupellosen Geschäftsmann, den Workaholic Ed Lewis (Richard Gere, in der besten Rolle, in der ich ihn je gesehen habe, ihn, mit dem ich ansonsten so gar nichts anzufangen weiß), der Konzerne aufkauft und aus dem Verkauf ihrer Einzelfirmen mehr herausschlägt, als er für den jeweiligen Konzern gezahlt hat – die, die da arbeiten und möglicherweise ihre Arbeit verlieren, sind ihm egal. „It’s only business.“ Er gabelt sie auf, weil er den Weg nach Beverly Hills nicht findet, zahlt ihr zehn Dollar. Doch peu a peu beginnt der Wert dieser lebenslustigen, agilen, humorvollen und einfachen, sprich unkomplizierten Frau zu steigen: 3.000 Dollar für eine Woche. Lewis findet Gefallen an ihr, zunächst für eine Nacht, dann für eine Woche, nicht so sehr des Sexes wegen. Er bewundert diese Frau, er, der er sich an allen Konzerninhabern zu rächen scheint für Sünden seiner Eltern in der Vergangenheit, tatkräftig unterstützt von seinem Anwalt Stuckey (Jason Alexander). Sein nächstes Opfer ist der Industrielle Morse (Richard Bellamy), ein Kapitalist, der noch Verantwortung kennt für die, die für ihn schuften (behauptet der Film). In ihm findet Lewis die positive Vaterfigur – und beginnt zu zweifeln.

„Pretty woman won't you pardon me
Pretty woman I couldn't help but see
Pretty woman that you look lovely as can be
Are you lonely just like me“ (1)

Vivian begleitet Ed zum Essen mit Morse, in die Oper. Er kauft ihr Kleider, Schuhe, staffiert sie aus. Sie lernen sich kennen, kommen sich näher, und es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn die beiden nicht ein Paar werden. Sie werden.

Der Prototyp der modernen romantischen Komödie, den „Pretty Woman“ sicherlich darstellt, kommt ohne Dämlichkeit aus, ohne Schnörkel, ohne Albernheiten, ohne ausgelatschte Nebenpfade – das kann man mit Fug und Recht sagen. Aber der Film spielt im Herzen des Kapitalismus, des amerikanischen nämlich, zwischen all den Scheußlichkeiten des Geschäftslebens, hinunter dekliniert bis in Kleidergeschäfte, aus denen Vivian angesichts ihres „eindeutigen“ Aussehens hinaus komplimentiert wird. Und in den Nischen dieses Glanz und Glorias des Reichtums, vor allem aber im Hotel, in dem Vivian tatkräftig unterstützt wird von Hotelmanager Thompson (Hector Elizondo), der einen Narren an ihr gefressen hat, in diesem Hotel, in dem Ed mit Vivian, nein, nicht absteigt, nicht haust, sondern stilvoll lebt, leidet und liebt, entwickelt sich etwas abseits aller Gefühllosigkeit und Geschäftstätigkeit, Liebe eben, die sogar die Arbeit von Ed in ungeheurem Maße beeinflusst, bis dahin, dass er seine Absicht aufgibt, den Konzern von Morse zu verhackstücken. Einfach phantastisch!

„Pretty woman don't walk on by
Pretty woman don't make me cry
Pretty woman don't walk away, hey----OK
If that's the way it must be---OK
I guess I'll go on home, it's late
There'll be tomorrow night, but wait
What do I see?
Is she walkin' back to me?
Yeah, she's walkin' back to me
Oh, oh, pretty woman“ (1)

Und die romantische Komödie ist dann eben doch wieder Märchen, wenn plötzlich (einer von Marshalls Filmen hieß übrigens „Plötzlich Prinzessin“, 2001) Geld keine Rolle mehr zu spielen scheint, sondern nur noch Liebe. Vivian wartet auf ein Wort: Ich liebe dich (statt ich kaufe dich). Wir alle wissen, dass es am Schluss kommt – wie in jedem Film des Genres. Das Geld, viel Geld, wird zur Nebensache (deklariert). Aber wer hat eine romantische Komödie auch schon einmal in Slums spielen sehen? Kit (Laura San Giacomo), Vivians beste Freundin und ebenfalls Prostituierte, bekommt einen Teil des Geldes und Vivian selbst sowieso.

Genug gelästert. Wenn Julia Roberts an der Bar sitzt im schwarzem Abendkleid, uns und Richard Gere den Rücken zukehrt, er sie sucht, sie sich umdreht, er und wir entzückt sind, dann ist alles Geld und ist aller Schmäh vergessen. Selbst die rohen Seiten des Kapitalismus sind dann aus unseren Gedanken verbannt. Liebe pur, Reinheit pur, Wahrheit pur, Tränen sowieso pur. Hollywood wird es auf absehbare Zeit immer wieder gelingen, Liebe und Geld in heiliger Eintracht zu vereinen. Und wir werden es mit unseren romantischen Adern immer wieder schaffen, angesichts solcher Filme wie „Pretty Woman“ dahin zu schmelzen.

Pretty woman, walkin’ down the street.

Wertung: 9 von 10 Punkten.

(1) „Oh, Pretty Woman“, Text und Musik von Roy Orbison und Bill Dees

Pretty Woman
(Pretty Woman)
USA 1990, 119 Minuten
Regie: Garry Marshall

Drehbuch: J. F. Lawton
Musik: Bill Dees (Pretty Woman), Peter Cox, Scott Culter, Robert Palmer u.v.a.
Director of Photography: Charles Minsky
Schnitt: Raja Gosnell, Priscilla Nedd-Friendly
Produktionsdesign: Albert Brenner
Hauptdarsteller: Richard Gere (Edward Lewis), Julia Roberts (Vivian „Viv“ Ward), Ralph Bellamy (James „Jim“ Morse), Jason Alexander (Philip „Phil“ Stuckey), Laura San Giacomo (Kit De Luca), Hector Elizondo (Bernhard „Barney“ Thompson), Alex Hyde-White (Davis Morse), Amy Yasbeck (Elizabeth Stuckey), Elinor Donahue (Bridget), Judith Baldwin (Susan), Jason Randal (Magician), Bill Applebaum (Howard), Billy Gallo (Carlos)

Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0100405

Weitere Filmkritik(en):
„Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert) (3,5 von 4 Punkten):
http://www.suntimes.com/ebert/ebert_rev iews/1990/03/537944.html


© Ulrich Behrens 2003
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Kommentare
XXLALF
XXLALF, 21.10.2010
das ist ein film, den man sich immer wieder ansehen kann. zumindest mein mann. ich mag den film wohl auch, aber einmal im jahr reicht vollkommen aus. bw, und ganz liebe grüße
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
gnoi_

Oh du wunderschöne Frau

ein Testbericht von 2003-06-07 11:58:54 vom 07.06.2003
Empfehlung: ja
Man mag es kaum glauben, dass ich mir solch einen Film wie diesen zu Gemüte führe. Aber zum einem bin ich von Julia Roberts mehr als nur angetan und schließlich ist „Pretty Woman“ ja so was wie ein filmischer Klassiker. Und ich muss sagen zu Recht...


@@@ Story @@@

Viele werden ja schon wissen, worum es geht. Dennoch grob die Eckdaten. Edward Lewis (Richard Gere) ist ein Workaholic, der eine florierende Firma sein Eigenen nennt. Als er eines Tages in Beverly Hills einige Geschäfte zu erledigen hat, trifft er bei seiner Ankunft auf die Prostituierte Vivian (Julia Roberts). Jene wollte er eigentlich nur nach dem Weg zu seinem Apartment fragen, doch nach ein bisschen Smalltalk entscheidet er sich dazu, Vivian in sein Apartment einzuladen. Ohne es vordergründig darauf angelegt zu haben, schläft er anschließend mit der jungen hübschen Dame. Doch Edward scheint Gefallen an diesem armen Geschöpft zu haben, irgendwie will er ihr auch helfen sie, wenn auch nur für kurze Zeit, von der Straße zu bekommen. Da er weiterhin für geschäftliche Termine für die folgende Woche benötigt, macht er Vivian ein verführerisches Angebot. 3000 $ bietet er seiner Begleiterin an, die natürlich ohne zu zögern annimmt.
In der Folge sehen wir wie sich Vivian dem noblen Standart Edwards anpassen muss. Sie, die eigentlich in aufreizenden Klamotten herumläuft, muss sich neu einkleiden, diverse Manieren erlernen und Edward bei seinen Geschäftsessen usw. begleiten. Wie schwierig sich so etwas darstellen kann, wird schnell klar. Dennoch entwickelt sich die Beziehung zwischen den beiden immer mehr. Von Liebe kann man wohl nicht sofort sprechen, aber das Verhältnis wird von Tag zu Tag freundschaftlicher und angenehmer.
Edwards Job, der jenen viele Stunden des Tages einnimmt, führt dann aber auch zu einem kurzen Knacks in der Beziehung. Klar, Vivian ist eine Prostituierte und er der feine Herr Geschäftsmann. Besser ist es wohl, wenn niemand von der Beziehung erfährt, ansonsten stehen Probleme ins Haus.
Tja, und irgendwann sind die 7 Tage Begleitung verstrichen, ob die beiden dennoch ihr Glück finden oder ob die Beziehung danach abreißt, schaut ihr euch am besten wie immer selbst an...



@@@ Daten @@@

Regie: Garry Marshall
Darsteller: u.a. Julia Roberts und Richard Gere
Erschienen: 1990 (USA)
FSK: 12



@@@ Meine Meinung @@@

...wenn nicht schon geschehen, denn wie gesagt und wohl allgemein bekannt ist „Pretty Woman“ eine der schönsten Liebesromanzen (oder sagen wir besser Schnulzfilme) Hollywoods. Vordergründig war das allerdings gar nicht mal mein persönlicher Antrieb den Film zu schauen, vielmehr bin ich jedes Mal total begeistert Julia Roberts in all ihrer Pracht bewundern zu dürfen. So natürlich auch hier. Anfangs gefällt sie mir gar nicht so, weder äußerlich noch charakterlich. Sie mimt halt zu Beginn die anspruchslose Prostituierte. Voller Schminke und gekleidet in billigen Nuttenklamotten, macht sie doch einen eher negativen Eindruck. Doch schon bald erkennt man wie sich dieses, ich nenns mal einfach so, „hässliche Entlein“ in eine wunderbar galant auftretende Dame entwickelt. Versteht es nicht falsch Vivian wird in diesem Film nicht zu einer High Society Dame umgepolt, aber eine Änderung ist doch deutlich wahrnehmbar.
In allen nur erdenklichen Punkten fasziniert Julia Roberts in ihrer Rolle. Dieses wunderschöne Gesicht mit den großen Augen und den voluminösen Lippen, eine leibreizende Stimme und natürlich nicht zu vergessen ein makelloser Körper. Eine Traumfrau, der die Rolle der Vivian wie auf den Leib geschnitten zu sein scheint. Aber auch mimisch und gestisch gesehen gibt es nicht mal eine Szene, an der man sich vor lauter Unsinn an den Kopf fassen müsste. Einfach genial.


Auf der anderen Seite haben wir den Workaholic Edward (Richard Gere). Ich sag’s mal so, schauspielerisch kann man dem Guten beileibe nichts vorwerfen, schließlich nimmt man auch ihm seine Rolle stets ab. Nervend wie in jedem Gere Film finde ich aber stellenweise die deutsche Synchronstimme. Zwar „männlich“ bzw. markant, aber viel zu monoton. Gefühle kommen damit zwar auch rüber, aber bei weitem nicht so gut wie das mit einer emotionaleren Stimme der Fall wäre. Den Filmspaß trübt das ganze aber keineswegs. Im Gegenteil.

Klar ist wohl, dass der Film von diesen beiden Darstellern alleine geführt wird. Alle anderen Darsteller grenze ich jetzt mal kurzerhand aus, da sie im Grunde nur gelegentlich etwas beisteuern zur Story, aber eigentlich keine große Bewandtnis haben.


Storymäßig muss man schon zugeben, dass hier keine wahnsinnig neue Idee verbraten wurde, aber wie das ganze dann umgesetzt wird ist doch sehr beeindruckend. Von Beginn an hab ich mit Spannung verfolgt wie sich die Beziehung zwischen Vivian und Edward entwickelt. Irgendwie hat man ja die ganze Zeit vor Augen, dass der Film in einem hollywoodtypischen Happy End endet, was nicht heißen soll, dass dadurch Langeweile entstehen würde. Statt dessen bekommen wir ein emotional geprägtes modernes Märchen serviert; im Film selbst wird ab und an Schneewittchen als Vergleich angebracht, was wohl auch ganz passend ist.
Interessant fand ich vor allem inwiefern es Vivian gelingt sich in die Welt ihres Begleiters einzuleben. Wie sie die folgenden Situationen bewältigt ist doch sehr interessant anzuschauen.


Um den kompletten Film aber nicht auf Vivian zu konzentrieren, sehen wir praktisch als Parallelhandlung das Arbeitsleben Edwards. Jener ist zu Beginn noch der beinahe skrupellose, wenn auch immer noch menschliche, Geschäftsmann, der während der gemeinsamen Woche mit Vivian stark in seiner Einstellung geprägt wird und auch sein Verhalten entsprechend ändert. Das ganze stellt eine wohlige Abwechslung zu der sonst stattfindenden Vivian-Edward-Handlung dar, dennoch gefallen mir die Szenen mit der hübschen Vivian dann doch einen Zacken besser.



Ich will das ganze jetzt mal nicht unnötig in die Länge ziehen und komme am besten mal zu meinem...

@@@ Fazit @@@

Zunächst habe ich ja echt gedacht, „ach was willst de mit so nem Schnulz?“, aber als ich den Film eben gesehen hab, muss ich doch sagen, dass mir solche Art von Schnulz sehr gut gefällt. Endlich mal wieder ein Film, der durch seine Schauspieler und eine interessante, wenn auch nicht innovative, Story überzeugen kann. Langweilig war mir zu keiner einzigen Minute, und das will was heißen. Einfach ein emotional geladener, richtig schön mitanzusehender Film, der eigentlich jedem zu empfehlen ist, der bei Lovestories nicht komplett abwinkt.


Bis denn

Euer gnoi
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Mimimausi

Ein echter Liebesfilm :-) + lustige Szenen

ein Testbericht von 2002-10-21 18:52:23 vom 21.10.2002
Empfehlung: ja
Eine hinreißende, bezaubernde, romantische Liebesgeschichte.

Einer der erflogreichsten Filme der jemals im Kino lief und sofort einen Hit landete. Kaum jemand kennt die lustige Liebeskomödie mit Julia Roberts und Richard Gere in den Hauptrollen nicht. Phantastische Schauspieler zu einem phantastischem Film, in dem Julia Roberts mal eine ganz andere Rolle spielt ;-)

Zur Geschichte des Films:

In diesem Film spielt Julia Roberts das Liebenswürdige Callgirl Vivian Ward. In nächtlicher Aktion trifft sie auf den verführerischen, reichen Edward Lewis (Richard Gere), der sie von der Straße aus mit in sein warmes Penthouse nimmt. Sie merkt schnell, dass er ziemlich wohlhabend ist und will deshalb schnell „die Sache“ hinter sich bringen, doch er hat es gar nicht darauf abgesehen.
Zwei Welten prallen aufeinander!!! Vivian stolpert einfach in die High Society Welt ohne so recht zu wissen, was sie damit anrichtet.
Edward sucht ein „Abenteuer“ , aus dem langsam (s)eine große Liebe wächst! Vivian und Edward erleben wie unterschiedlich jeweils beide sind. Die beiden erleben eine Woche lang einfach alles zusammen und er stylt Vivian vom liebenswürdigen, reizvollen Callgirl in eine schicke, wunderhübsche Dame um. (was sich allerdings gar nicht mal als so einfach herausstellt, wegen der fehlenden Manieren *gg*)
Was Vivian natürlich alles sofort ihrer besten Freundin erzählen muss, die auch selbst ein Callgirl ist, die allerdings skeptisch ist, wegen der „großen“ Liebe.

Nach dem Drehbuch von L.F. Lawton war dieser Film sofort ein Mega – Hit, der viele Millionen Kino – Besucher und Kritiker durch seinen Charme, Humor und die Leidenschaft überzeugte. Und selbst die Filmsongs ( die übrigens sehr gut zum Film passen u.a. Roxette) belegten wochenlang die vorderen Plätze der internationalen Musikcharts. Pretty Woman ist echt ein Filmereignis, dass man einfach gesehen haben muss!!!

Zu den Schauspielern:

Julia Roberts sowie auch Richard Gere spielen ihre Rollen hervorragend. Und es macht richtig Spaß Julia Roberts mal ganz anders zu sehen. Obwohl man sich die feine, gutaussehende Julia gar nicht als Callgirl vorstellen kann, spielt sie die Rolle sehr überzeugend. (Aber Julia Roberts sieht egal was sie an hat, gut aus ;-) ) Und selbst Richard Gere spielt den erfolgreichen Edward sehr gut. Seine zuerst abweisende Art, ändert sich im Laufe des Films.

Fazit:

Der Film ist ein gutes Beispiel für die heutige Gesselschaft. Denn auch das Callgirl Vivian ( Julia Roberts) wird nicht sofort in die Gesselschaft aufgenommen und die meisten Frauen in dem Film empfinden alles an ihr als abstoßend, während manche Männer meinen, die könnten mit Vivian machen was sie wollten. Der Film ist großartig gemacht. Und meiner Meinung nach ein klasse FilmJ. Sollten sich diejenigen unbedingt anschauen, die noch nicht dazu gekommen sind.

Freigegeben ist das ganze ab 12Jahren gemäß §7 des JÖSchG FSK!!!


Viel Spaß beim gucken ;-) und danke für’s lesen und bewerten!!!!
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