- Effekte
- einige Charaktere
- Umsetzung der 4. Dimension
Spannend
Nachteile/Kritik
könnte spannender sein & weniger verwirrend, Bonusmaterial nur bedingt hilfreich
- einige Charaktere
- weniger spannend, fesselnd, panisch wie Teil 1
- teilweise unüberlegt
- im 1. Teil keine Antworten und jetzt so viele (zu viele! das machts weniger mysteriös)
Dilettantisch, enttäuschend
Cube 2: Hypercube (DVD) Science Fiction Film am günstigsten bei:
ein Testbericht von mima0072011-07-25 15:35:46vom 25.07.2011Empfehlung: ja
Vorteile: einfallsreich, gute Effekte, guter Sound, halbwegs spannend, umfangreiche Extras ...Nachteile/Kritik: könnte spannender sein & weniger verwirrend, Bonusmaterial nur bedingt hilfreich
In der indirekten Fortsetzung des spannenden SF-Thrillers "Cube" (1997) geraten wieder mehrere Personen unverhofft in das Würfelgebilde. Doch diesmal bedrohen nicht bewegliche Würfel und Todesfallen ihr Leben, sondern Dimensionen, die über die drei räumlichen Dimensionen hinausgehen: Zeit, Gravitation und die Durchdringung der Würfel. Außerdem gibt es da noch die Razorsphere: ein bizarres Todesinstrument der Schöpfer des Hypercube, die hier ein spezielles Ziel verfolgen.
Filminfos
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O-Titel: Cube2: Hypercube (CND, 2002), DVD: 4.11.2003
FSK: ab 16
Länge: 90 Min.
Regisseur/Kamera: Andrzej Sekula
Drehbuch: Ernie Barbarash (Prod.), Sean Hood (Story), Lauren McLaughlin
Musik: Norman Orenstein
Darsteller: Elizabeth Gordon u.a.
Handlung
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Wie schon im Original landet auch in der (indirekten) Fortsetzung wieder eine Gruppe von Menschen in einem Gebilde aus Würfeln, ohne zu wissen, wie sie hierhergelangt sind. (Mit einer Ausnahme!)
Der Prolog bereitet uns auf die tödliche Ereignisse vor, die folgen werden: Sicherheitsbeamtin Rebecca Young landet irgendwie in einem Würfel, geht durch ein Portal in den nächsten und fällt - nach oben! Sie trug einen Plastikausweis, auf dem Izon stand. Izon ist einer der wichtigsten Waffenhersteller dieser zukünftigen Welt. Es steht zu vermuten, dass Izon sogar der Schöpfer des multidimensionalen Würfelgebildes ist. Aber warum und wozu?
Wie sich herausstellt, sind alle neun Personen, die in den Würfeln auftauchen (wie kurz auch immer), mit Izon verbunden. Das dürfte wohl auch der Grund für ihre Präsenz im Würfel sein. Am Anfang sieht man, wie schlafende Personen auf Tragen transportiert werden: die Opfer der folgenden Versuchsanordnung. Der Erste, der aufwacht, ist Oberst Maguire aus dem Pentagon. Er fragt sich, wo die Zahlen geblieben sind. Das ist ein Rückverweis auf Würfel Version 1. Der Oberst ist verzweifelt, keiner weiß, warum.
Kate Filmore ist Psychotherapeutin, hat aber eine Mission. Sam Grady ist ein "Managementberater", der sich als Privatermittler entpuppt und die verschwundene Becky Young sucht. Mit seinem Messer ist er äußerst gefährlich. Sasha ist ein blindes Mädchen, wie es scheint, doch in Wahrheit ein Eindringling, der als Einziger freiwillig hier eingedrungen ist. (Mehr soll hier nicht verraten werden.)
Jerry Weintraub war am Design des Würfels beteiligt. Der sympathische Mann findet wie so viele andere leider ein vorzeitiges Ende. Max Rysler ist ein Designer von Computerspielen, in Wahrheit aber ein Hacker, der einen Superhacker namens Alex Trusk verehrt. Mrs. Paley ist eine theoretische Mathematikerin, die ebenso wie Max mittelbar für Izon arbeitet. Leider ist sie desorientiert und hat nur ein minimales Kurzzeitgedächtnis. Julia, die Frau im roten Kleid, ist eine Anwältin, die Izon in Los Angeles vertritt. Und zu guter Letzt taucht ein sterbender Mathematiker namens Phil Rosenzweig auf, dessen Haut mit Formeln bedeckt ist.
Das Überleben dieser Gruppe hängt davon ab, wie schnell und gut sie sich jeweils an die ungewöhnlichen Eigenschaften ihrer unbekannten Umgebung anpassen können. Und wie im ersten Film spielt die Gruppendynamik eine maßgebliche Rolle. War es in "Cube" der Polizist, der das Alphatier sein wollte (und scheiterte), so ist es diesmal der Privatdetektiv, Simon Grady, mit seinem Messer.
Der Würfel ist diesmal als Todesmaschine noch viel ausgetüftelter als sein Vorgänger. Ein Würfel hat drei Dimensionen: Länge (Tiefe), Höhe, Breite. Doch ein Würfel kommt selten allein - es gibt Portale/Luken, die
sie verbinden. Der nächste Würfel kann völlig andere Eigenschaften haben. Diese werden diesmal von der vierten Dimension bestimmt: der Zeit. Die Pilger schauen also manchmal nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft. Nicht nur das: Die Geschwindigkeit, mit der die Zeit verrinnt, kann variieren. Die Gravitation - eine weitere Dimension - kann anders ausgerichtet sein, wie Becky Young zu ihrem Leidwesen feststellen musste (sie fiel nach "oben").
Als wäre dies noch nicht genug, tauchen beunruhigende Phänomene auf: Die Würfel durchdringen sich auf eine nur halb sichtbaren Ebene. Zunächst wird die Seitenwand instabil, dann transparent, schließlich durchlässig für das, was eindringen will, beispielsweise große Kristallsäulen. Oder ein schwebendes Quadrat, das sich in einer der eindrucksvollsten Szenen multipliziert, bis es eine Sphäre aus Quadraten bildet - und alle herumwirbelnden Kanten sind scharf wie Rasiermesser...
Am Schluss wird wenigstens klar, um was es überhaupt ging: um die Beschaffung einer entscheidenden Information, die einer der Pilger den Versuchsleitern von Izon bringen sollte. Leider sieht die Belohnung anders aus als erwartet.
Mein Eindruck
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Man will es ja dem Zuschauer nicht zu einfach machen. Er soll ein wenig mitdenken und die müden Äuglein aufsperren. Daher beginnt alles mit einem Rätsel, der zu einem Tod führt, und endet alles mit einem Tod, der zum Gesamträtsel gehört.
Der Vorspann, die Opening Credits, führen vor Augen, was Dimensionen sind: erst eine, dann zwei, dann drei - schon haben wir eine dreidimensionale Blaupause des Würfels. Die wird dann überführt in eine mathematische mehrdimensionale Gleichung, und schon geht das mit den Hyperdimensionen los. Was auch immer.
Die Haupthandlung besteht aus dem kampf ums Überleben, der schon aus "Cube" bekannt ist. Hinzukommt eine Detektiv- oder Agentengeschichte, je nachdem, wie man dieses Element interpretiert. Im Hintergrund steht jedenfalls der Waffenkonzern Izon, der hinter einem Hacker her ist. Und er hat zwei Leute in den Würfel geschickt, in dem sich der Hacker aufhält.
Von dieser Kerngruppe lenken mehrere Nebenfiguren ab: eine desorientierte Seniorin, ein sterbender Oberst, eine erotische Anwältin (rotes Kleid, oho!), ein Spieledesigner. Diese verwirren den unaufmerksamen Zuschauer und lenken ihn von der Zentralhandlung ab. Aber merkwürdig ist, dass man auch der Haupthandlung nur wenig Interesse abgewinnen kann. Der Grund: Sie trägt mehr dazu bei, die Leute im Würfel umzubringen, als ihnen zum Überleben zu verhelfen. Ganz falsche Strategie.
Dies führt dazu, dass es dem Zuschauer letzten Endes gleichgültig ist, ob Simon lebt oder stirbt, ob Sasha oder Kate überleben. Wir wissen ja eh: No-one here gets out alive (Jim Morrison). Und dies bewahrheitet sich auch am Schluss. Selten hat man einen derart nihilistischen Schluss gesehen. Selbst der von "Cube" war besser: Dort überlebte - überraschenderweise - wenigstens einer.
Die DVD
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Technische Infos
Bildformate: 16:9
Tonformate: DD 5.1
Sprachen: D, GB
Untertitel: D
Extras:
- Audiokommentar vom Produzenten Barbarash und dem Cutter Mark Sanders
- Making-of (35 Min.)
- Deleted Scenes & Green Screen Effects (8 Stück)
- Storyboards mit optionaler Einblendung der passenden Filmszene und zwei verschiedener Blickwinkel
- A Director's Perspective: Andrzej Sekula (ca. 6 Min.)
- Englischsprachiger Trailer
- Deutschsprachiger Trailer
Mein Eindruck: Die DVD
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Über eine halbe Stunde Making-of? Das klingt zunächst nach einem tollen Weg, hinter die Geheimnisse des Kubus zu gelangen. Doch schon bald fühlt man sich für dumm verkauft, denn die Leute, die hier zu Wort kommen, erklären nur die Effekte und labern einen derart technischen Jargon, das jemand, der von Computer Graphics keine Ahnung hat, nichts davon versteht. Der Regisseur ist nicht vertreten.
Die einzigen, die halbwegs verständlich sind, sind der Produzent und der Cutter. Wohl deshalb bestreiten sie auch den Audiokommentar. Denn der Produzent war auch am Schreiben des Drehbuchs beteiligt und der Cutter Sanders musste aus dem Gefilmten eine verständliche Story schnitzen. Sie erklären, was es mit der vierten Dimension und dem Hypercube auf sich hat. Höhere Mathematik? Okay, warum nicht? Das ist ja in der Science Fiction ein alter Hut, seit Robert A. Heinlein seine Story "And he built a crooked house" schrieb, und das ist schon eine Weile her: 1941.
Wer nun vom Regisseur weitere Aufklärung erhofft, sieht sich bald ebenso enttäuscht, denn in den sechs Minuten, die ihm zur Verfügung stehen, zieht es Sekula vor, mehr über seine Arbeit als Kameramann zu parlieren.
Die acht Deleted Scenes wurden mit Fug und Recht geschnitten, denn sie tragen nichts zur Erhellung der Story bei, sondern bieten nur noch mehr Effekte - und die sind meist unfertig. Die Storyboards bieten die optionale Einblendung der passenden Filmszene unter zwei verschiedenen Blickwinkeln - eine handwerklich einwandfreie Sache, doch ohne Kommentar auch nicht gerade aufregend. Die zwei Trailer in Englisch und Deutsch runden das unbefriedigende Bild ab, das das Bonusmaterial bietet.
Wirklich gut sind im Grunde nur die Optik und der Sound. Weil diverse Objekt außerhalb des jeweils aktuellen Würfels herumrasen, ist für deren realistische Wiedergabe eine dreidimensionale Tongestaltung erforderlich. Erst recht dann, als die Razorsphere innerhalb des Würfels ihr Unwesen treibt. Für das realistische Rendern der rasend schnell rotierenden Razorsphere, die zudem ihre Umgebung spiegelt, dürften einige Rendering-Maschinen bis an die Grenze ihrer Kapazität gequält worden sein. Die Techies erwähnen etwas von mehreren Stunden.
Unterm Strich
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Weder der Film noch die DVD-Extras können also restlos überzeugen oder zufriedenstellen. Als Fazit bleibt nur die Vergabe von maximal zwei YOPI-Sternen.
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...und wieder trapsen sie durchs Labyrinth des Todes....
ein Testbericht von LilithIbi2006-06-13 12:56:26vom 13.06.2006Empfehlung: ja
.... wie ich bereits sagte, ich war mehr als gespannt auf "Cube 2", zumal ich gar nicht wusste, dass es diesen Teil überhaupt gab und ich zufällig darauf stieß als ich bei Amazon den ersten Teil bestellte.
Wie es das Schicksal so wollte bekam ich diesen Teil VOR dem ersten Teil; und als ich ihn sah war ich regelrecht enttäuscht. Fragte mich sogar ob ich mich in "Cube" auch getäuscht hätte und er beim zweiten Ansehen gar nicht mehr so der Knaller sei....
//DIE STORY//
Ist ähnlich wie im ersten Teil. Vielleicht sollte ich schon an dieser Stelle den Hinweis geben, dass es sich bei "Cube" und "Hypercube" quasi um zwei voneinander unabhängige Filme handelt. Die beiden Stories sind keinesfalls aufeinander aufgebaut, auch wenn man natürlich vermuten könnte, dass es einfach ein zweiter Durchlauf mit neuen Versuchskaninchen sein soll..... Doch hierüber erfährt man gar nichts, so dass man durchaus den zweiten Teil gucken kann, ohne den ersten gesehen zu haben. Vielleicht wäre das auch sogar besser, denn dann ist man von "Hypercube" nicht so enttäuscht.
Denn auch hier beginnt der Film mit mehreren Leuten, die sich in einem weißen Raum befinden, an dessen Wänden jeweils eine Tür zu sehen ist. Statt mit einem Mettaldrehkreuz reagieren diese jedoch auf "Händedruck" ~ man sieht also schon hier, dass der technische Fortschritt vor dem Hypercube nicht halt gemacht hat.
Vorfreudig dachte ich nun, dass die Fallen, die die Flucht aus dem Würfel-Gebäude unmöglich machen sollen ebenfalls genialer sein würden ~ doch was mir dann geboten wurde, war meiner Meinung nach doch "zu abgedreht".
Irgendwie ist es hier nämlich den "Schaffensvätern" des Gebäudes gelungen, mit der Zeit "spielen" zu können. So kommt es vor, dass das Durchschreiten des einen Raumes wie in Zeitlupe vor sich geht, während in einem anderen die Zeit mehr als doppelt so schnell läuft. Sprich: bevor dieser Raum durchquert wird; ist die betreffenden Personen bereits vergreist und an Alterserscheinungen gestorben.
Klingt lächerlich ~ ist es auch. Denn ich wage zu behaupten dass ich mich aller Geilheit zum Trotz von meinem Liebsten, mit dem ich mich unbedingt nun in so einen Todesgebäude paaren muss, lösen kann wenn ich sehe was mit ihm geschieht. Ehrlich, ich hätte nicht die nötige Ruhe, um mir überhaupt keine Gedanken darüber zu machen, warum ich eigentlich in der Luft schwebe und mein "Bespringer" grade vor meinen Augen extrem altert.
Nuja, wenigstens gemeinsam gestorben!
Eine nette Idee hingegen fand ich "ein schwebendes Quadrat" ~ dieses wird durch Verdoppelung seiner Größe immer bedrohlicher, die Seiten sind scharf; und als dieses Quadrat letztendlich auch beginnt sich durch den Raum zu bewegen ist die Spannung unerwartet hoch.
Solche Höhepunkte werden leider wieder dadurch zunichte gemacht, dass manche Räume sich wohl in einem Paralelluniversum befinden; man stelle sich also vor man öffnet eine Tür und schaut sich selbst zu, wie man grade einen anderen Raum verlässt. Meine diesbezüglichen Gedanken hab ich mir irgendwann selbst erspart, denn im Grunde kann man sich darauf beschränken, dass einige Ideen, die die Macher dieses Films hatten, wohl im Laufe deren Entwicklung zu
extrem ausgestaltet wurden.
Schade auch, dass die Charaktere eine Art Abziehbild derer des ersten Teiles sind. Zwar haben wir es hier nicht mit einem Autisten zu tun, dafür aber mit jemand blinden. Einziger Unterschied: hier ist es eine junge Frau, vielmehr ein Mädchen, während es bei "Cube" noch ein junger Mann war.
//ERGO//
"Cube 2" ist im Grunde die Ausgeburt der Konfusion ~ gespickt mit grotesken Handlungen und doch recht "seltsamen" Überlungen der Gefangen fragt man sich nicht nur an einer Stelle, wieso warum und weshalb jemand überhaupt so reagiert, wie er denn reagiert.
Im ersten Teil konnte man das meiste noch nachvollziehen; auch das Ende hat mir, obwohl es vollkommen offen war, besser gefallen als bei "Hypercube". Zwar erfährt man hier mehr oder minder, was das ganze überhaupt sollte; doch so richtig glücklich machte mich diese Erklärung eben auch nicht. Soll heissen: ich finde es doch recht weit hergeholt, aus eben diesen Gründen die Leute in den Cubus gesperrt wurden. Das hätte man alles viel einfacher haben können....
Ferner stellt sich die Frage wer nun eigentlich was von diesem Gebäude hat.... soll dies vielleicht ein Gefängnis der Zukunft sein...?
Wer weiß das schon. Im Grunde ist es doch auch nur schön, wenn man über einen Film noch nachdenken kann und nicht direkt alles aufgelöst wurde.
Dennoch muss ich hier leider sagen, dass mich "Hypercube" enttäuscht hat; vielleicht auch nur deswegen, weil er zu sehr "Science-Fiction-mäßig" angetoucht ist und nicht mehr lediglich auf der Psychoebene gastiert, wie es der erste Teil in hervorragender Art und Weise noch zu tun vermochte....
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ein Testbericht von sunnyblack2006-01-21 09:05:57vom 21.01.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend...Nachteile/Kritik: Dilettantisch, enttäuschend
Cube 2? Ein Meisterwerk? (grobe Kritik)
Meiner Meinung nach meilenweit davon entfernt. Gute Schauspielerische Leistungen? Auch nicht (teilweise sogar schlecht, teilweise auch wieder überzeugend, aber nicht durchgängig- ich beurteile hier einfach nur die Glaubwürdigkeit der Charaktere, die durch die Schauspieler dargelegt wird).
Cube lebt von seinen Geheimnissen. Davon gibts in Cube 2 allerhand. Wozu aber das Ganze dient, bleibt auch im 2. Teil verschlossen.
Ein weiteres Merkmal von Cube, das nicht gerade für den Film spricht: die Brutalität.
Wie der Würfel immer wieder auf neue Art und Weise Menschen umbringt fasziniert einfach- aber auf
plumpe Art und Weise. Hier wird jemand zerstückelt- da eine neue Falle. Die Unbarmherzigkeit des Würfels alleine sorgt für eine unglaubliche Identifikation mit den Charakteren. Man möchte gar nicht hinsehen, wenn wieder jemand neues getötet wird>> SPANNUNG und der Würfel erwacht zum Leben, wird ein lebendes unbarmherziges Monster.
Eigentlich alles manipulative Mittel der Spannungserzeugung. Beim erstem Mal gut umgesetzt. Die Idee wurde nicht optimal umgesetzt, der Ideenpool maximal ausgereizt.
So blieb also noch die Hoffnung dass der 2. Teil etwas mehr Licht in das Ganze bringt, man mehr vom Würfel und seinen Drahtziehern erfährt, dass es nicht nur um durchaus GELUNGENE SPANNUNG geht; genügend Zeit hatten die Filmemacher ya (aber anscheinend nicht die Mittel: die Schauspieler zweitklassig, die Effekte lächerlich und für das Schreiben der Story zu wenig Sorgfalt).
So wird die Grundidee des ersten Teils nur um eine geringe Dimension erweitert, aber nicht ausgebaut. Der Ideenpool wird zum zweiten Male nicht optimal ausgenutzt.
Cube 2 ist enttäuschend. Eine in seiner Atmosphäre und Grausamkeit erweiterte Fassung des ersten Teils. Eine Kopie.
Qualitativ auf hohem Niveau ist DER Film allemal NICHT.
Spannung ist jedoch garantiert.
So bleibt zum Abschluss festzuhalten, dass meiner Meinung nach Cube 2 zwar spannend, nicht aber seinem Anspruch genüge tut, ein gelungener Nachfolger zu sein (Gründe siehe oben).
Originaltitel: Cube 2 - Hypercube
Jahr: 2002
Dauer: 95 min
Genre: Sci- Fi/ Thriller
Regisseur: Andrzej Sekula
Schauspieler: Kari Matchett, Geraint Wyn Davies,
Grace Lynn Kung, Matthew Ferguson, Neil Crone
Drehbuch: Sean Hood
Land: CAN
...
ein Testbericht von Jinxx2005-08-25 22:23:27vom 25.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: - Effekte
- einige Charaktere
- Umsetzung der 4. Dimension...Nachteile/Kritik: - einige Charaktere
- weniger spannend, fesselnd, panisch wie Teil 1
- teilweise unüberlegt
- im 1. Teil keine Antworten und jetzt so viele (zu viele! das machts weniger mysteriös)
Allgemeines zum Film
- Kanada 2002
- Genre: Thriller, Action, Science-Fiction, Fantasy, Cyberspace
- FSK: 16
- Laufzeit: etwa 90 Minuten
- Regie: Andrzej Sekula
- Drehbuch: Sean Hood, Ernie Barbarash, Lauren McLaughlin
- Rollen:
Simon Grady ... Geraint Wyn Davies (American Psycho 2)
Kate Filmore ... Kari Matchett (Cypher)
Jerry Whitehall ... Neil Crone (E-Mail ans Weiße Haus)
Max Reisler ... Matthew Ferguson
Mrs. Paley ... Barbara Gordon (Die Unzertrennlichen)
Julia ... Lindsey Connell
Sasha ... Grace Lynn Kung
Becky Young ... Greer Kent
Bild und Ton
War vollkommen in Ordnung. Einige Bilder sollten wohl schocken,wirkten aber leicht lächerlich.
Der Ton war ok, die Synchronstimmen nicht
zu aufdringlich, abgesehen von Mrs. Paleys,aber das sollte wohl so sein, zwecks Klischee der alten verwirrten und doch irgendwie netten amerikanischen Oma.
DVD
- DVD Bild: 1,78:1 (anamorph)
- DVD Sprachen/Ton: Deutsch, Englisch (5.1 Dolby Digital)
- DVD Untertitel: Deutsch
Extras
- Audiokommentar
- Deleted Scenes
- TV-Spots
- Making of der Special Effects
- Green Screen Effects
- Storyboard
- Director's Perspective
- Trailer
Inhalt
Für acht Menschen wird ein Albtraum Realität. Sie werden aus ihrem Alltag gerissen und wachen auf, gefangen in einer grell erleuchteten, würfelartigen Zelle. Keiner weiß, wie und aus welchem Grund er hierher gebracht wurde. Doch es wird ihnen sehr rasch klar, dass ihr Leben bedroht ist. Denn das Gefängnis, in dem sie sich wiederfinden, ist ein Hypercube - ein riesiges, vierdimensionales Labyrinth, dem man nur entkommen kann, wenn man den Code knackt. Kate, Sasha, Jerry und die anderen erkennen, dass sie nur gemeinsam eine Chance haben, den Ausgang zu finden. Und sie haben keine Zeit zu verlieren, denn die einzelnen Zellen des Hypercubes sind mit einem tückischen Fallensystem ausgestattet, die - einmal ausgelöst - einen grauenvollen Tod nach sich ziehen. Doch noch ehe sie in der Lage sind, ihre ganz speziellen Fähigkeiten und Kräfte zu bündeln, läuft einer unter ihnen Amok...
new-video.de
Persönliche Meinung
Ganz ehrlich, ich weiß nicht recht,was ich jetzt davon halten soll. Diese Fortsetzung war einfach nur sinnlos.
Ich fands auch etwas schade, dass gar nicht auf den 1. Teil eingegangen wurde,ich hätte gern erfahren,was mit dem Mann am Ende passiert ist. Allerdings war mir die Hauptfigur - Kate - diesmal eindeutig sympathischer.
Erstmal hat man versucht diese drückende Atmosphäre zu schaffen,was auch gelungen ist; leider geht die dann irgendwie verloren und die Suche nach dem Ausgang beginnt, die Lösung des Problems ist diesmal auch irgendwie zu leicht, auch wenn man natürlich erstmal drauf kommen musste, aber sie wurden mit der Nase echt drauf gestoßen. Actionreich ists eigentlich weniger, denn die 'Fallen' sollen zwar auf mysteriöse Parallelwelten und dergleichen hinweisen, waren dann doch aber eher lahm und ganz anders als im 1. Teil.
Antworten, wie erhofft, gabs diesmal genug zum Thema Hypercube. Man hat gesehen, dass es über irgendwelche Computertechnik und Simulation möglich war, die einzelnen Personen dort hinein zu verfrachten. Absolut grandios ist die Umsetzung des Ganzen sowie die 'Special Effects'.
Alt bewährt ist auch der Grund bzw. der Zusammenhang zwischen den Menschen im Hypercube und deren Berufen, die alle zu ein und derselben Firma führen. Das war nichts neues und auch nicht besonders originell.
[NICHT LESEN,WENN MAN NOCH NEGATIV ÜBERRASCHT WERDEN WILL!]
Im Prinzip ist von vorn herein klar, dass nur eine Person überleben kann, da die anderen sich in einer Art Koma befinden, wie man am Anfang erahnen kann. Doch der Grund für alles wurde auch am Ende nicht richitig offen gelegt, aber es kam deutlich heraus, dass es sich dabei um ein Regierungsprojekt handeln muss, welches verbessert werden soll.
Fazit
Naja, eine der unnötigen Fortsetzungen, die nicht mal im Ansatz mit dem 1. Teil mithalten können. Man kann sichs ansehen, aber der Nervenkitzel, die Spannung und jegliche Art der angespannten und psychisch schweren Atmosphäre bleibt leider aus.
Ich hoffe mal,dass der 3. Teil (FSK 18) besser ist.
Alles in Allem ganz ok, aber als Geschenktipp eindeutig nicht zu verbuchen - einmal ansehen und wirken lassen, mehr dann aber bitte nicht!
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