Da ich ein großer Fan der Tintenwelt Reihe von Cornelia Funke bin, war ich selbstverständlich auch eine der Ersten im Kino. Zu der Zeit war ich absolut gar nicht begeistert von der Verfilmung. Die DVD bekam ich kurz nach der Erscheinung geschenkt und versuchte mein Glück nochmal. Schliesslich brauchen manche Dinge Zeit, bis man sie liebt ;-)
Zur DVD:
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 17. April 2009
Produktionsjahr: 2007
Spieldauer: 102 Minuten
Die Story:
Mortimer "Mo" Folchart (Brendan Fraser) und seine zwölfjährige Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) begeistern sich für Bücher und phantastische Geschichten. Auf Ihrer Suche nach literarischen Schätzen durchstöbern sie antike Buchmärkte und Läden überall wo sie hinkommen. Was Meggie nicht weiß ist, dass Mo eine besondere Gabe besitzt: er kann Wesen aus Büchern heraus und in unsere Welt hineinlesen. Für jedes Wesen das er auf diese Art zum Leben erweckt, verschwindet im Gegenzug ein Mensch in die Welt des Buches. Auf diese Weise verschwand einst Meggie´s Mutter Resa in dem Buch "Tintenherz", dessen letztes Exemplar Mo verzweifelt sucht, um seine geliebte Frau daraus zu befreien. Auf Ihrer Buchjagd begegnen Mo und Meggie eines Tages einem alten Bekannten von Mo, dem Gaukler Staubfinger. Dieser wurde vor Jahren von Mo aus "Tintenherz" herausgelesen. Staubfinger warnt Mo eindringlich vor dem furchtlosen Capricorn, der auch aus "Tintenherz" in unsere Welt kam. Während Staubfinger wieder zurück in das Buch möchte, will Capricorn jedoch in unserer Welt bleiben und Mos Gabe für seine Zwecke nutzen. Um sich vor dem machtlüsternen Capricorn zu verstecken, flieht Mo mit Meggie in das Haus Ihrer Tante Elinor. Doch an Sicherheit ist auch dort nicht zu denken und bald überschlagen sich die Ereignisse. Entdeckt Meggie noch rechtzeitig, dass sie die Gabe ihres Vaters geerbt hat und schafft sie es sich und die anderen zu retten?
Die Charakteren:
Mo ( Brendan Fraser):
Meggies Vater, auch bekannt als Zauberzunge. Er kann Menschen und Dinge aus Büchern raus- bzw hereinlesen, jedoch nicht kontrollieren wer aus dem Buch kommt bzw. dafür hineingeht.
Der Schauspieler ist bekannt durch Rollen wie
*George - Der aus dem Dschungel kam
*Die Mumie
*Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
Meggie(Eliza Bennett )Mo´s Tocher, auche hat die Gabe des Herauslesens, merkt dies jedoch erst später. Sie ist 12 Jahre alt und liebt Bücher über alles.
Für meinen Geschmack die einzige Schauspielerin, die absolut NICHT in ihre Rolle passt. Die Meggy die ich mir durch das Buch vorgestellt hatte war das genaue Gegenteil, aber so ist es eben bei Verfilmungen. Eliza ist noch recht unbekannt und höchstens durch den Film Eine zauberhafte Nanny bekannt.
Staubfinger( Paul Bettany): Herausgelesen durch Mo und gefangen in "unserer" Welt. Er hasst es und sucht 10 Jahre lang nach Mo, damit dieser ihn zurückliest.
Besser hätte die Stelle des Staubfingers nicht besetzt werden können.
Er ist ua. Bekannt durch Filme wie:
*Das Sakrileg
*A beautiful mind
*Kiss Kiss (Bang Bang)
Elinor (Helene Mirren):
Die alleinlebende, menschenhassende Tante Meggies. Sie hat eine riesige Ansammlung von kostbaren Büchern. Helene ist ua. Bekannt geworden durch:
*Per Anhalter durch die Galaxi
*Mord aus Leidenschaft
*Random - Nichts ist wie
es scheint
Capricorn (Andy Serkis):
Der "Bösewicht" der Geschichte. Er möchte wieder hereingelesen werden, in sein Buch, da er die Herrschaft über das ganze Land hatte und jeder ihn füchtete. Andy´s Filmrollen:
*Herr der Ringe 1+2
*Standing Room Only
*Jump
Fenoglio (Jim Broadbent): Der Erschaffer von Tintenherz. Weitere Filme:
*Harry Potter
*Indiana Jones
*Moulin Rouge
Resa (Sienna Guillory): Meggies Mutter, welche kurz nach Ihrer Geburt (Meggies) in das Buch gelesen wurde.Eine andere Zauberzunge las sie wieder raus, doch dabei verlor sie ihre Stimme.
Sienna spielte unter anderem Rollen in:
*In the Bathroom
*Kiss Kiss Bang Bang
*Eragon
Farid (Rafi Gavron):
Farid wurde in Capricorns Dorf von Mo aus dem Buch "tausend und eine Nacht" herausgelesen.
Rafi spielte Rollen in:
*Nick und Nora
*Einbruch und Diebstahl
*Rom
Basta (Jamie Foreman):
Das Schoßhündchen von Capricorn. Im Buch eigentlich sehr angsteinflößend beschrieben. Der Schauspieler jedoch erinnert mich eher an Rudolph Moßhammer.
Mitgespielt ua. In:
*Olivers Twist
*Sleepy Hollow
Meine Meinung:
Wie schon gesagt ich LIEBE die Tintenwelt Reihen und war deswegen noch gespannter auf den Film als normal. Bei Verfilmungen bin ich immer recht skeptisch und wurde dieses mal auch enttäuscht. Vor dem Kinobesuch las ich nochmal das Buch von vorn bis hinten. Es wurde unglaublich viel verändert und rausgelassen. Dinge, die ich als Leser wirklich wichtig fand.
Nachdem ich die DVD bekam und einen Neustart versuchte gefiehl mir der Film plötzlich doch. Ich denke es ist absolut davon abhängig wie genau man das Buch "studiert" hat und wieviel in Erinnerung geblieben ist.
Ich persönlich bleibe jedoch definitiv bei dem Buch und muss sagen, dass es (obwohl ich es gedacht habe) bei der Verfilmung nicht an die von Harry Potter oder Twilight herankommt.
...
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Wenn der Film mal besser ist ...
ein Testbericht von heliopolis2009-05-07 19:37:02vom 07.05.2009Empfehlung: nein
Vorteile: Brendan Fraser & Paul (Staubfinger) Bild & Ton...Nachteile/Kritik: Dämliche Extrageschichte, Unecht, Meggie
Ich konnte es ja wieder nicht lassen. Da mir das Buch "TINTENHERZ" ja absolut gar nicht gefallen hat, (langweilig, lang, nichts passiert usw.) wollte ich dennoch erfahren, wie man denn so ein ödes Buch verfilmen konnte. Und so habe ich mir den Film Tintenherz für 19,90 + 2,90 Euro bei Hitmeister gekauft. Natürlich auf Blu Ray. Was anderes kommt mir nicht in die Playstation.
Wenn Mo liest, bleibt nichts im Buch
Mo hat eine besondere Gabe. Er kann aus Büchern Gestalten und anderes Gedings raus lesen. Doch als Gegenleistung verschwindet auch etwas in das gelesene Buch. Diese Gabe kann er nicht kontrollieren, deswegen beschließt er, nie wieder in einem Buch laut zu lesen. Doch leider zu spät. Vor einigen Jahren hat er schon gefährliche Schurken herausgelesen, die nun unsere Welt in Gefahr bringen.
So ist Mo immer auf der Flucht mit seiner Tochter, die noch nichts von seiner Gabe weiß. Eines Tages jedoch holt ihn seine Vergangenheit ein und er wird entführt von diesen bösen Männern. Er soll ihnen Gold und einen alten ebenso bösen Freund aus einem Buch herauslesen. Seine Tochter Meggie beschließt, ihren Vater zu retten und wird ebenfalls zu einer Gefangenen.
Ein bisschen besser als das Buch
Wenn Bücher verfilmt werden, ist die Umsetzung meist miserabel. Hier ist es diesmal genau anderst herum. Ich war schon sehr auf die Umsetzung gespannt. Wie wollte Iain Softley nur aus so einem Buch nur einen halbwegs guten Film hinbringen. Und das Rezept ist wohl ziemlich einfach. Denn es wurde vieles hinzugefügt, was im Buch einfach nicht vorkam. Auch das Ende wurde einfach mal etwas abgeändert. Aber auch zu Recht, denn das Buch hat mich so was von enttäuscht. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, wer das Buch nicht im Vorfeld gelesen hat, wird den Film als eine etwas eigenartige und schnelle Fantasiegeschichte empfinden, die sich aber dennoch in der Realität abspielt.
Die Schauspieler mal Top mal Flop
Ganz klar überzeugt mich der Schauspieler Brendan Fraser. Mit seiner Art und Weise, wie er seine Rolle als Mo spielt, macht er den Film zu einem sympathischen Streifen. Dank dieser tollen Leistung hat der Film deswegen auch noch einen weiteren Stern verdient.
Auch die Rolle Staubfinger`s gespielt von Paul Bettany war natürlich der Hammer. (der hat einen tollen Bauch, grrrr, *gg*). Die Art, wie er seine Rolle annimmt, kann den ein oder anderen zum staunen bringen.
Aber die Besetzung von Meggie (Eliza Bennett) war absolut schlecht. Total unecht, gekünstelt, keine Emotionen. Da kam nichts rüber. Die hat mir einfach nicht gefallen und konnte mich nicht überzeugen. Gerade in den traurigen Szenen mit der lang vermissten Mutter wünscht man sich hier Tränen, Emotionen, Gefühle und nicht ein doofes Mundverzerren und Augenkneifen. Schrecklich. Wer hat die nur für diese Rolle besetzt. Gibt auf jeden Fall Punkt Abzug.
Auf der Blu Ray befinden sich viele Extras. Diese muss man aber nicht
unbedingt gesehen haben. Vor allem die Geschichte, die von allen Schauspielen zusammen gereimt wurde, ist sowas von überflüssig uns seltsam. Dem Brendan Fraser war das wohl auch zu dumm, denn er hat an dieser Erzählung nicht teilgenommen.
•Nicht verwendete Szenen ( Wer will die eigentlich sehen )
•Eliza liest uns was vor ( Aus dem Buch und in Englisch )
•Tinteherzpassagen Cornelia Funke
•Eine Geschichte der Darsteller ( Blödsinn )
•Wie entsteht ein Buch ( Von einer Idee bis zum Buch, dass ist mal interessant)
Was hat die Blu Ray
Ganz klar gibt es hier einige tolle Kameraaufnahmen ( Kamera: Roger Pratt ) die durch die gestochen scharfe Bildqualität einfach einen nur zum staunen bringen. Auch der Ton ist hier kristallklar und kommt manchmal auch von hinten. *gg*
Sprachen
•Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1),
•Englisch (Dolby Digital 5.1),
•Englisch (Dolby TrueHD 5.1)
Audio Deutsch, Spanisch, Englisch
Das sind im Gegensatz zu anderen Filmen ja sehr wenige Untertitelsprachen. Ein Japaner schaut da dumm aus der Wäsche.
106 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Meine Meinung
Das Buch fand ich schrecklich, den Film eigentlich auch. Jedoch hat Brendan Fraser diesem Film noch eine gewisse Sympathie verliehen und natürlich der Waschbrettbauch vom Staubfinger war genial. Ich mag eigentlich schon Fantasiefilme, aber dieser hier war zu weit von der Realität weg, dass es keinen Spaß macht, da zu zusehen. Und die schlechte Schauspielerin, die Meggie spielt, haut den Film natürlich noch weiter nach unten.
Geeignet für Tintenherzfans: Jein. Denn diese werden mehr als enttäuscht sein, von den vielen Änderungen, die es im Film gab und dem schnellen Wechsel der Szenen.
...
ein Testbericht von Tuvok2009-04-23 22:06:21vom 23.04.2009Empfehlung: ja
Vorteile: süß...Nachteile/Kritik: nett
Ein little Vorgeschmack:
Irgendwie kommt mir der Film vor wie „Der goldene Kompass“ und am Ende des Filmes dachte ich mir, he wie soll es da weiter gehen noch 2 Teile? Kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen und so reiht sich der Film ein in meine Sammlung von bunten Filmen mit viel Bildern und netter Handlung. 2003 ist das Buch veröffentlicht worden und es wundert mich dass so schnell eine Verfilmung gekommen ist. Damals hat das Buch eine Menge Preise gewonnen, darunter den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar und wurde
zu einem internationalen Bestseller, auch in Amerika. 2005 kam dann der Band Tintenblut, und 2007 kam der Band Tintenblut in den Handeln.
Um was geht es eigentlich im Buch?:
Also da ist mal der Mortimer Folchart, ein ziemlich bescheuerter Name, der im Film genauso heißt und den Brendan Fraser spielt, wo ich mir dachte, he ein deutscher ROMAN und ein US Schauspieler? Na ja egal, hier geht´s ja ums Buch, also der Mortimer heißt im Film und im Buch einfach nur Mo und so nennt ihn auch seine Tochter. Kein Dad oder so. Seine Tochter Meggie ist 12 und sagt eben Mo zu ihm nicht Homer. Ist aber so ähnlich. So um das Jahr 200 glaube ich war das, als Meggie noch so 1,2 Jahre alt ist, liest er seiner Frau Resa aus dem Buch „Tintenherz“ mit seiner besonderen Stimme vor. Einer Stimme die Sachen in die reale Welt zaubern kann die er vorliest. Dabei werden der Verbrecher Capricorn und weitere Figuren aus dem Buch heraus in die wirkliche Welt gelesen. Dafür verschwinden Resa und zwei Katzen für neun lange Jahre in der mittelalterlichen Tintenwelt.
Dann kommt der Gaukler Staubfinger ins Spiel, da ist Meggie 12 Jahre eben alt und der warnt Mo eben dass es Probleme gibt. Der ist Gaukler und ist als Resa ins Buch verschwand in die Welt eben gekommen. Ja und sie fahren alle dann nach Italien um Großtante Elinor zu besuchen, um das Buch zu verstecken hinter dem Capricorn her ist. Denn der will mit seinem Freund Basta den bösen Schatten herauslesen lassen von einem wie Mo den sie Zauberzunge im Film nennen damit sie die reale Welt beherrschen können denn der Schatten ist eine böse unheilvolle kräftige fast unbesiegbare Macht. Dann kommt noch Farid dazu aus den 1001 Gute Nacht Geschichten und der freundet sich mit Meggie an. Ja und genaueres im Buch nachlesen. Jedenfalls besuchen sie noch Fenoglio der noch ein altes Exemplar vom Buch hat weil der in der Realen Welt der Schreiber ist und der hilft dann Meggie dass sie, die auch so eine Gabe hat wie PAPA Mo, ja der hilft Ihr alle zu besiegen. Sie kann auch so raus lesen usw. In der Fortsetzung ist Staubfinger auf Reisen trifft auf Orpheus, wird ins Buch gelesen, sein Freund und Zauberlehrling Farid in zwischen, ja der fällt dem Messer Meister Basta in die Hände, der Gaukler ist in seiner Welt zurück gekehrt. Und Farid muss zurück in die Tintenwelt um Zauberfinger zu warnen. Meggie wandert auch hinüber in die Scheinwelt und will Farid begleiten, beide ein Liebespaar inzwischen, und leider ist da auch Gwin, ein Marder der eigentlich den Tod von Staubfinger verursachen soll. Leider in der Realen Welt inzwischen taucht Mortola auf, die Herrin von Basta aus der Tintenwelt und Mortimer und Resa werden in die Tintenwelt gelesen. DA treffen sie auf Nessel, einer Heilern die alle rettet, dann auf den Schwarzen Prinz, der gefährlich zu sein scheint. Inzwischen ist Staubfinger der früher Böse war, gut geworden, er kann mit Flora und Fauna reden und soll alle retten. Dann kommt Fenoglio auch in die Welt und ändert einiges was verheerende Auswirkungen später hat. Später geratet Meggie in die Finger von Natternkopf, einem Bösewicht. Irgendwann liest Meggie Orpheus in die Tintenwelt, der etwas schreiben soll, um Staubfinger zurückzuholen, da Fenoglio es aufgegeben hat. In der Tintenwelt wird später im 3. Band aus Mo der Eichelhäher, Fenoglio wird zur Gefahr weil er zu viel ändern will, und alle müssen um die Rettung von Meggie kämpfen, Natternkopf will sie behalten sie muss sich entscheiden in welcher Welt sie Leben will und wer das Ende wissen will soll sich gefälligst die Bücher kaufen, ich bin kein Auskunftsbüro.
Zu Buch, Autorin und was weiß ich rund um die Story und einiges zum Film was informativ sein könnte:
Komisch im Film ist der Marder ein Frettchen, alles sieht nicht so gefährlich aus, Andy Serkis spielt den Bösewicht und er sieht aus wie ein schwuler netter Opernsänger der mir um 3 Uhr in der Frühe nach einer durchzechten Nacht ein Kebab verkaufen möchte. Brendan Fraser sieht dämlich oft aus ist aber ein netter Charakter geworden. Und geschrieben hat den ROMAN die Cornelia Funke, und übrigens Ihre Trilogie endet wie die Harry Potter Romane, mit demselben Satz aber auf Deutsch, den ich aber nicht verrate. Wer übrigens nicht weiß ob ihm das Buch gefallen wird, der soll sich was von der Unendlichen Geschichte ablesen, von Emil und den Detektiven, vom Dschungelbuch, von Großen Erwartungen die Charles Dickens geschrieben hat. Wer auf PETER Pan steht, der von James M. Barrie stammt, wer auf Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer steht, das Buch ist von MICHAEL Ende, und wer zu Hause den König von Narnia sein eigen nennt, wie ich, und ein Buch haben möchte dass fast so gut ist wie Mio mein Mio von Astrid Lindgren, wer auf Krabat steht der wird das Buch auch gerne haben ich kaufe es mir demnächst.
Die Auszeichnungen die das Buch damals bekam:
Hat mir gut gefallen, hier die Übersicht:
Im Oktober 2003 gab es einen Preis für Die Kinder- und Jugendbuchliste (RB/SR)
Ein paar Tage später im Oktober 2003 den Children's Book Sense 76 Preis in den USA
Bisschen später im Dezember 2003 gab´s Die besten 7 Bücher für junge Leser Preis
Dann später im Dezember 2003 Die schönsten deutschen Bücher von der Stiftung Buchkunst
Die Trilogie stand im Dezember 2003, der Preis heißt LUCHS, auf der Empfehlungsliste von Die ZEIT
Wochen nachher im Januar 2004, den Preis für das Buch des Monats der Deutschen Kinderakademie
Im März 2004 dann den Deutschen Jugendliteraturpreis
Im Juni 2004 gab es den Preis der Jury der jungen Leser
3 Monate später im September 2004 den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar
Monat später wieder im Oktober 2004 den Preis für die Die liebsten Bücher der Deutschen, verliehen vom ZDF
4 Wochen später im November 2004 den Rattenfänger-Literaturpreis
Wieder gleich danach im November 2004 den Kalbacher Klapperschlange Preis, ich habe da Schlampe gelesen.
Zu guter letzt am Ende 2006 den Preis der sich nennt - Silberner Griffel
Zurück zu den Infos:
Warum Cornelia so gut ist weiß ich nicht, aber wer über sie mehr wissen möchte – ich möchte ich nicht im Dunkeln lassen. Sie machte am Gymnasium St. Ursula in Dorsten das Abitur, zog später nach Hamburg und absolvierte, wurde Diplompädagogin, war 3 Jahre Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Hat Kinderbüchern gezeichnet, und kam später selber zum Schreiben. Nebenbei arbeitete Cornelia Funke an Drehbüchern für die Fernsehserie „Siebenstein“. Bekannt wurde sie mit dem Herr der Diebe Roman der verfilmt wurde. 10 Millionen Exemplare gab´s von der Trilogie, 37 Sprachen hat das Buch bis jetzt gesammelt, und laut Times Magazin 2005 einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten. Bin ich auch weil ich rülpse meinen Namen und furze lauter als Wirbelsturm Katrina.
Sie schrieb bis jetzt 45 Bücher, gewann 18 Preise, 9 Theateradaptionen, 6 Verfilmungen, und ja ne Menge sonst. Der Film hat 60 Millionen US $ gekostet, wurde in Balestrino gedreht meistens.
Meine Meinung zum Film und einiges was ich sonst so noch fand:
Witzig, ich hatte Paul Bettany fast nicht erkannt. Er passt als Gaukler im Film, 106 Minuten ist meiner Meinung nach zu kurz gewesen, zu viel Gequake gab es leider das ganze war mir zu Hollywood Kitschig und zu Hollywood like, wenig Action oder Anspruch gab es, schöne Bilder und nette Szene, eine gute Geschichte, die Spannung fehlte mir etwas. Im Film sieht man was von einem Flohmarkt wo Brendan Fraser das Buch findet, dann wo Staubfinger auftaucht, im Film ist da kein Flohmarkt, die Gespräche und die Geheimnisse sind größerem Buch als im Film. Im Buch ist es auch Mo der nie wieder vorlesen wird, was viel dramatischer ist als im Film, da sieht das ganze so aus wie eine Entscheidung welches Kondom du dir heute kaufst. Längere Handlungsstränge aus "Tintenblut" wie das Wiederkehren von Teresas Stimme, die Heimkehr von Staubfinger werden abgekürzt und verfälscht bereits umgesetzt. Wo bitte sind da einige andere Figuren wieso tauchen viele Figuren so kurz oder gar nicht auf, wieso ist das Böse so dämlich wie in einem alten Mad Max Film? Im Buch z.B. ist Capricorn wirklich böse, im Film eher ein eigener Kretin der mir eben wie ein Pizzabäcker vorkommt der mir um 3 Uhr in der Frühe nach meinem 5. Ständer ein Kebab verkaufen möchte am Bahnhof. Im Film hört und sieht man wenig von der Mutter von Capricorn die im Buch wichtig ist, und ja einiges nicht ist vorhanden, leider. Dann ärgert mich dass im Film wieder alles Friede, Freude Eierkuchen ist, keiner kommt um keiner geht Kacken, keiner muss aufs Klo, oder muss kotzen, kein Sex und sonst nicht viel zu sehen im Film, ja ein richtiger FSK 12 Film. Schrecklich. Ich hätte gerne so ne richtig komplexe Welt, mit Spannung obwohl der Film hier eh nett ist, aber eher ist doch eher was für Kleinkinder, leider, aber macht nichts, ich fand die Verfilmung gut und ich mag einfach Filme die so auf der Fantasywelle schwimmen.
Was mir gefallen hat ist der Auftritt von Paul Bettany der ja 1971 geboren ist und 1,91 Meter groß ist, ja ein schönes Kerlchen. Leider erfährt man wenig von der Vorgeschichte, aber das macht nichts, Kamera, Musik, ja das passt alles gut zu einem FSK 12 Popcornfilmchen. Wem ich gut fand ist Helen Mirren als Großtante, und Ihre herrliche Buchsammlung, ja die ist cool gewesen. Dass der Film in den USA nur 20 Mille einspielte ist ja schon etwas wenig. Jennifer Connelly hat hier übrigens einen Kurzauftritt, die wirklich hübsche Frau ist die Frau von Staubfinger. Und wäre Cornelia Funke nicht ein USA Verfilmungs- Fan gewesen weil sie die deutsche Art zum Verfilmen nicht mag, dann wäre der Film eh wie hier wie „Krabat“ gedreht worden.
Die Gegend in Italien die hier gezeigt wurde, ja das ist Piedmont, ja ist ne schöne Gegend muss ich sagen. Sicher hätte ich den Film anders gemacht, er ist nicht so schlecht, die Kamera die Gegend ja ist alles gut aber leider ist das nur ein Filmchen, andere sind viel besser und leider ist das kein Film von dem man sich satt sehen kann zu viele Szenen sind zu langweilige oder zu einfach gedreht worden.
Die Handlung möchte ich noch aufzählen:
Mortimer Folchart, genannt Mo, findet in einem Schweizer Antiquariat das sehr seltene Buch Tintenherz. Auch sein alter Bekannter Staubfinger ist hinter dem Buch her und will es Mo entwenden, doch der kann mit seiner Tochter Meggie zu ihrer Großtante Elinor fliehen. Sie ist eine Büchersammlerin und etwas unfreundlich nimmt sie die beiden Folcharts bei sich auf. Staubfinger ist den beiden gefolgt und überfällt sie mit Hilfe von tintenverschmierten Männern, die die Bibliothek in Brand setzen und die Familie in die Festung ihres Herrn Capricorn entführen.
Es stellt sich heraus, dass Mo „Zauberzunge“ genannt wird, weil er mit seiner Stimme Gegenstände und Personen aus Büchern herauslesen kann, die dann in der Realität auftauchen. Gleichzeitig verschwindet eine reale Person in der Welt des Buches. Dies geschah auch neun Jahre zuvor, als Mo Meggie aus dem Buch Tintenherz vorlas. Damals erschienen die Bösewichte Capricorn und Basta sowie der Feuerspucker Staubfinger mit seinem Marder Gwin, die bis dato nur in der Geschichte vorgekommen waren, während Mos Frau Resa und ihre zwei Katzen zwischen den Seiten verschwanden. Deswegen suchte Mo seitdem nach dem Buch, um sie wieder „herauslesen“ zu können. Zudem hatte er Staubfinger versprochen, ihn wieder in das Buch hineinzulesen, um ihm ein Wiedersehen mit seiner Familie in der Welt von Tintenherz zu ermöglichen. Es gibt noch andere Personen, die ähnliche Fähigkeiten haben wie Mo, aber keiner liest so fehlerlos wie er. Capricorn beschäftigt einen solchen Vorleser namens Darius, der Capricorns Schergen mit Verstümmelungen und ähnlichen „Fehlern“ herausgelesen hat. Sie alle tragen Tintenschrift auf ihren Gesichtern, ein Zeichen für ihre Herkunft und den nicht perfekt geglückten Transfer in die Realität.
In Capricorns Festung liest Mo aus Tausendundeine Nacht vor, um Schätze aus der Erzählung Ali Baba und die vierzig Räuber herbeizuholen. Dabei taucht plötzlich Farid, einer der Räuber, auf. Capricorn nimmt Tintenherz an sich, verbrennt es, und alle werden in den Kerker gesperrt, in dem auch ein Einhorn, fliegende Affen aus Der Zauberer von Oz, das Krokodil aus Peter Pan und andere Fabelwesen ihr Dasein fristen. Mit Hilfe Staubfingers und des Wirbelsturm aus Der Zauberer von Oz, den Mo herbei liest, können alle fünf fliehen.
Die Gruppe begibt sich zum Autoren von Tintenherz, Fenoglio, auf der Suche nach einem weiteren Exemplar des Buches. Fenoglio findet auf dem Dachboden sein Manuskript. Da eröffnet Staubfinger Mo, dass er Resa vor wenigen Stunden in Capricorns Festung gesehen hat. Darius hatte sie kurz zuvor herausgelesen, allerdings verlor sie aufgrund dessen minderwertiger Fähigkeiten ihre Stimme. Sie wird als Sklavin in der Küche gehalten. Mo und Staubfinger wollen sie retten und machen sich erneut auf den Weg zur Festung. Farid versteckt sich im Kofferraum, da er in Staubfinger einen Freund gefunden hat, den er nicht mehr verlassen will. Elinor hat genug von Abenteuern und so geht sie zum nächsten Bahnhof, um den Heimweg anzutreten.
Hübsches US-Kinderkino für die Fans der Harry Potter-Filme
ein Testbericht von Gemeinwesen2009-04-19 13:18:17vom 19.04.2009Empfehlung: ja
Vorteile: - siehe Text...Nachteile/Kritik: - siehe Text
Potter sei Dank erlebt die phantastische Literatur für Kinder seit Jahren eine anscheinend
nicht enden wollende Renaissance. Cornelia Funkes „Tintenherz“ ist nur eines von vielen
Büchern, die um die Gunst jugendlicher Fantasy-Fans buhlen, und weil das Buch dies offenbar sehr erfolögreich getan hat, gibt’s den Bestseller inzwischen auch in einer Version für die Leinwand.
Das Buch „Tintenherz“ kenne ich nur dem Titel nach, aber das macht sicher nichts, denn schließlich gehöre ich auch nicht nur primären Zielgruppe. Den Film kenne ich seit gestern abend, als „Tintenherz“ über die heimische Leinwand geflackert
ist. Die Entscheidung zugunsten von „Tintenherz“ wurde ziemlich spontan gefällt: Nach einem ausgiebigen guten Abendessen in einem netten Lokal hatten meine Begleitung und ich dem nahe gelegenen real,- Markt einen kurzen Besuch abgestattet und dort spontan ein paar DVDs gekauft – das war für uns quasi die Alternative zum klassischen Kinobesuch.
Vater und Tochter auf mysteriöser Suche
Der Film erzählt die Geschichte des Mädchens Meggie (Eliza Hope Bennet)(und ihres Vaters (Brandan Fraser), die beide offenbar eine große Liebe zum geschriebenen Wort hegen. Vater Mos Interesse an Büchern ist offenkundig auch beruflicher Natur, denn er wird uns als „Bücherarzt“ vorgestellt (warum eigentlich nicht „Buchdoktor“? Ob’s an der schlechten Übersetzung liegt?) – sprich: Mo scheint jemand zu sein, der Bücher restauriert. Seine Patienten findet er in Antiquariaten, die er gemeinsam mit seiner Tochter abklappert. Der ist nicht entgangen, dass ihr Dad auf der Suche nach einem bestimmten Buch zu sein scheint. Über dessen Titel schweigt ihr Vater ihr ebenso beharrlich wie über den Grund für die Suche – ob das Buch und Mos Stöberei wohl etwas mit Meggies Mutter zu tun haben, die eines Tages plötzlich verschwunden ist ... ?
In einem kleinen Buchladen in einem malerischen Örtchen in den Tiroler Bergen wird Mo schließlich fündig: Endlich hält Mo eine antiquarische Ausgabe von „Tintenherz“ in der Hand. Kaum hat Mo das Buch erstanden, spricht ihn ein junger Mann an, den Mo offenbar nicht zum ersten Mal trifft. Nach der Begegnung reisen Vater und Tochter überstürzt Richtung Italien weiter. Das Ziel der Reise verrät Mo zwar, aber über „Tintenherz“ und seine Begegnung schweigt Mo sich auch weiter aus.
Ruppige Tanten und ein Entführer, wie er im Buche steht
Als die beiden auf dem Anwesen von Meggies ruppiger Tante Elinors (Helen Mirren) ankommen, nimmt die Handlung erst richtig Fahrt auf: Abenteuerlich aussehende Gestalten überfallen das Trio, verwüsten mit der gutsortierten Bibliothek Elinors Allerheiligstes, verbrennen Tantchens sämtliche Bücher und kidnappen Vater, Tochter und die grantelnde Tante. Hinter der Entführung steckt ein Kerl namens Capricorn („Gollum“ Andy Serkis), und in dessen Burg in den italienischen Alpen werden jetzt auch ein paar Geheimnisse enthüllt: „Zauberzunge“ Mo besitzt die Fähigkeit, Figuren und Dinge aus Büchern herauszulesen, und Capricorn und seine Spießgesellen sind Schurken, die geradewegs aus „Tintenherz“ stammen. Auch der junge Mann „Staubfinger“ (Pail Bettany) ist eine Figur aus „Tintenherz“. Im Gegensatz zu Capricorn & Co., denen es in der Welt jenseits von „Tintenherz“ ausgezeichnet gefällt, wünscht sich Staubfinger nichts so sehr wie die Rückkehr in seine Geschichte.
Allerdings hat Mos Gabe einen Haken: Wann immer er Personen oder Dinge aus einem Buch herausliest, verschwinden im Gegenzug Personen aus dieser Welt im Buch ...
Kurzweil, der es an übersetzerischer Sorgfalt und etwas an Herzblut fehlt
Der Film „Tintenherz“ bietet 102 Minuten lang gute und der FSKAltersgruppe „ab 12“ angemessen kindgerechte Unterhaltung – „Tintenherz“ ist spannend, abwechslungs- und temporeich, und spätestens bei Auftritt des gruseligen „Schattens“ dürfte jugendlichen Fans der „Harry Potter“-Geschichten und –Filme das Herz aufgehen. Für meinen Geschmack ist „Tintenherz“ eine Spur zu amerikanisch geraten, als dass ich den Film wirklich ins Herz schließen könnte – die Übersetzung einzelner Begriffe aus dem Deutschen ins Englische ist, wie so oft in Filmen aus dem englischsprachigen Raum, mal wieder sehr lieb-, lust- und ahnungslos besorgt worden – aufmerksame Zuschauer dürfen sich ihre Gedanken darüber machen, welcher übersetzerische dumme Fehler Ursache dafür ist, dass auf dem Schild an Tantchen Elinors Pforte in der deutschen Version des Warnhinweises ein völlig unpassendes „sogar“ auftaucht.
Etwas bedauerlich fand ich es auch, dass der Film die Chance nicht wahrnimmt, die Andeutungen auf Kinderbuch-Klassiker, die in der Handlung immer wieer fallen, noch etwas deutlicher herauszuarbeiten. Geärgert habe ich mich über die typisch amerikanische, dummbeutelige Art, die Anspielung auf Andersens Geschichte vom „Mädchen mit den Schwefelhölzern“ vorsichtshalber so grob zu gestalten, dass sie auch der Dümmste noch versteht. Mit Verlaub: Hier geht’s um klassische Kinderbücher, und wer sich für die nicht interessiert, hat halt Pech gehabt.
Nette Unterhaltung für Kinder ab 12 Jahreny
Grundsätzlich hatte ich den ganzen Film über den Eindruck, es mit einer durchaus nicht ungeschickte konstruierten Mischung zu tun zu haben, die Versatzstücke aus Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ mit Elementen von Jasper Ffordes ausgezeichneten „Thursday Next“-Romanen mischt – mit anderen Worten: Ich fand „Tintenherz“ leidlich nett, hatte aber den Eindruck, dass ich das alles schon mehr als einmal gelesen und gesehen habe. Will sagen: Mir hat es dann letztlich doch etwas am Einfallsreichtum gefehlt (übrigens nicht nur in gedanklicher, sondern auch in visueller Hinsicht); "Tintenherz" schielt einfach zu erkennbar auf den kommerziellen Erfolg, als dass der Film mehr sein könnte als gefälliges Mittelmaß.
Allerdings gestehe ich zu, dass Film und Buch sich eben vornehmlich an eine sehr junge Zielgruppe wendet, dun wenn der „Tintenherz“ gefällt, kann ich daran nichts Verkehrtes finden. Pluspunkte gibt’s von mir für Javier Navarretes Musik, für die sympathische Darsteller-Riege, die ihre Sache durch die Bank gut macht. A propos „Darsteller“: was hat eigentlich die großartige Jennifer Connelly in „Tintenherz“ verschlagen – und warum ist Connelly nicht einmal eine Minute lang im Film zu sehen? Das, lieber Herr Regisseur Iain Softley, erkläre mir doch mal bitte!
Unspektakulärer DVD-Transfer
Zur DVD gibt es, leider, nicht viel zu sagen: Neben dem Kinotrailer bietet der Silberling einen rund 6 Minuten langen Kurzfilm, in dem Elizy Hope Bennett einige Lieblingsstellen aus „Tintenherz“ vorlesen darf, die es nicht in die handlung des Films geschafft haben – in meinen Augen ist das durchaus sympathische Werbung fürs Buch, dessen Illustrationen eingeblendet werden. Sympathische Werbung, aber auch nicht mehr.
Bild und Ton der DVD sind manierlich, Überraschungen sind aber auch hier nicht zu erwarten.
...
Dr_Ed, 25.04.2009
Leider kenne ich die Romanvorlage nicht, aber ich fand auch, dass dem Film irgendetwas fehlte, auch wenn er nicht schlecht gemacht war!
krullinchen, 20.04.2009
Ich wünsche Dir einen angenehmen Start in die neue Woche! Liebe Grüße, Bine.
knopfi, 25.04.2009
Ich habe noch nicht einmal die Bücher gelesen...grübel... merciknopfi
Er konnte mich einfach nicht vollkommen begeistern
ein Testbericht von Kleinnightwish2009-02-15 11:32:38vom 15.02.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Kulisse, Darsteller, Effekte...Nachteile/Kritik: Story, Basta
Hallo ihr Lieben,
so nach einiger Zeit die ich ein bisschen weg von ciao war nun mein neuer Bericht.
Aber erstmal gibt es meine Inhaltsangabe, damit ihr euch nicht verlauft ;)
Inhaltsangabe:
1. Warum geht man ins Kino?
2. Eckdaten
3. Worum geht es?
4. Meine Eindrücke
5. Danksagung
1. Warum geht man ins Kino?
Ja...ganz ehrlich? Eigentlich habe ich keine Ahnung warum Menschen ins Kino gehen. Gerne gehe ich persönlich nicht ins Kino aber diesmal war es die Überredungskunst meines besten Freundes die mich dann doch ins Kino schubste und ich mich gestern auf den Weg ins UCI Bochum
machte um mir Tintenherz anzusehen.
Das Buch dazu hatte ich gerade ausgelesen und war schon ein wenig gespannt auf die Umsetzung. Allerdings war ich persönlich noch nie der Typ des großen Filme guckens sondern eher eine kleine Leseratte. Vorallem mag ich es meine Fantasie bei mir zu behalten und mich dann nicht durch einen Film (Figuren- Schauplatzdarstellung) meiner Fantasie berauben zu lesen.
Nun denn ist Manuel eben ein sehr dominanter und nervtötender Mensch und somit hab ich den Film dann gestern doch gesehen.
2. Eckdaten
Titel: Tintenherz /Inkheart
Genre: Fantasy
Jahr: 2007 /2008
Land: Deutschland / Großbritannien
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: 106 Minuten
Die Schauspieler
Mo Folchart - Brendan Fraser
Staubfinger - Paul Bettany
Meggie Folchart - Eliza Hope Bennett
Capricorn - Andy Serkis
Regie und Crew
Regie: Ian Softley
Drehbuch: David Lindsay Abaire
Buchvorlage: Cornelia Funke
Musik: Javier Navarette
3. Worum geht es?
In Tintenherz geht es um Mo, einem Buchbinder, und seine kleine Tochter Meggie. Meggie ist ohne Mutter aufgewachsen und vertraut Mo bedingslos. Mo verschweigt ihr aber eine ganz besondere Gabe: Er kann Figuren aus Büchern lesen allerdings mit der Einschränkung, dass auch ein Lebewesen aus Mos Welt in das Buch gelangt.
So auch Meggies Mutter sie wurde in das Buch "Tintenherz" gelesen während
die Figuren Capricorn, Staubfinger und Basta herausgelesen wurden.
Mo verfolgt diese Nacht sein Leben lang. Und auch die Figuren aus dem Buch lassen ihn nicht los, sie suchen ihn und wollen ihn zwingen eine weitere Figur aus dem Buch zu lesen der Ihnen noch mehr Macht verleiht......und dann entdeckt Meggie aufeinmal ihre Gabe.......
4. Meine Eindrücke
Also zuerst muss ich sagen, dass ich wie gesagt das Buch schon gelesen hatte und mir am Anfang des Buches schon dachte: "Hey super das ist doch ein Klasse Anfang für den Film".
Dann saß ich im Kino sah Meggie schon vor meinen augen wie sie in der Anfangszene mit einem Buch unterm Kopfkissen auf ihrem Bett liegt und dann jemanden im Dunkeln stehen sieht. ...Ja der Anfang des Films entsprach absolut nicht dem des Buches.
Dies empfand ich wirklich mehr als schade, zumal der Film auch noch mit einer Szene anfängt die in dem Buch gar nicht vorkommt.
Naja, der Film kann ja nur besser werden. Leider empfand ich es aber nur teilweise gelungen. Ich bin jemand der noch nie verstanden hat, dass Buchszenen nicht mal ein zu eins umgesetzt werden können wenn es möglich ist. Natürlich muss sich ein Film nicht über eine Dauer von 5 Stunden hinziehen um jedes Detail des Buches zu erfassen...nein natürlich nicht. Aber meiner Meinung nach kann man es doch wenigestens versuchen.
Die Charaktere waren lediglich nur teilweise wie im Buch. Die einen bekamen andere Namen die anderen (sowie Basta) wirkten nicht wie bechrieben sondern eher wie der Mafia-Pizzabäcker von nebenan. Basta ist in meinen Augen gar nicht gelungen. Das Capricorn aussieht als käme er gerade von einem Giorgio Armani Shop war mir im Buch leider auch nicht so klar. Und das eine reiche Bücher liebende Frau die im Buch als Taff und im inneren doch ängstlich dargestellt wird auf einmal mit einem Motorrad versucht die anderen aus einer Burg voller Gegner zu befreien fand ich dann doch ein bisschen unrealisitisch.
Dafür hat mir aber die Kulisse und die Schauspieler an sich sehr gut gefallen.
Sie haben immer genau das verkörpert ws sie auch darstellen sollten. Auch wenn sie in meiner Fantasie doch meist anders ausgesehen haben fand ich die Darsteller nicht unpassend gewählt (wenn man von Basta absieht).
Die Landschaften und Umgebungen wurden meiner Meinung sogar besser dargestellt als ich sie mir herfantasiert habe. Das war wirklich gelungen. Auch spezial Effekts haben mich beeindruckt.
Was ich außerdem nicht so gut fand war die Storyline der Mutter von Meggie. Gerade hier und auch bei der Storyline am Ende des Filmes wurden sehr viele Sachen vorweggenommen wo ich es schwierig finde, den zweiten Teil "Tintenblut" anzuknüpfen. Denn in "Tintenblut" sind 2-3 handlungsstränge die in der Verfilmung von Tintenherz schon abgeschlossen werden noch gar nicht so weit fortgeschritten.
Zum Glück war die Story insgesamt doch buchgetreuer als bei anderen Filmen und ist somit zumindest nicht ganz abgedriftet. Diese Ecken die aber nicht dazu passen bringen mich dazu den Film nur mit 3 Sternen zu bewerten ihn für diejenigen die ihn gucken möchten auch weiterempfehlen kann. Für diejenigen die das Buch gelesen haben würde ich es persönlich lieber nicht empfehlen.
Allgemein ist der Film für alldiejenigen geeignet dessen Genre auch ruhig mal die Fantasie mit Action streifen darf. Es ist hier nicht der typische fantasiefilm der mit Elfen und Trollen nach sich wirft sondern eine auf Fantasie basierende Geschichte.
5. Danksagung
Ich danke euch allen fürs Bewerten Lesen und Kommentieren und wünsche euch ggf. viel Spaß im Kino
derheavy, 15.02.2009
ein schöner Bericht. Ich wünsche einen vergnüglichen Sonntag.
Kleiner Tipp: oben steht: ich war ein bisschen weg von ciao... solltest du noch in yopi ändern o
jacki0987, 15.02.2009
Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntag! Liebe Grüße von Jacqueline
sigrid9979, 15.02.2009
Wünsche einen schönen Sonntag, freu mich über Gegenlesungen ...lg Sigi
ein Testbericht von JustOliver2009-02-10 16:12:59vom 10.02.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Idee der Handlung, Darsteller, Film an sich...Nachteile/Kritik: nichts wirklich Bedeutsames
Schon lange reizten mich dich Bücher aus der Tintenwelt-Reihe von Cornelia Funke. Da sie aber irgendwie nie den Weg von meinem Amazon-Wunschzettel in mein Bücherregal gefunden haben, war ich umso erfreuter, als ich hörte, dass Tintenherz jetzt auch im Kino läuft. Also habe ich mir zwischen Weihnachten und Neujahr die Chance nicht entgehen lassen und habe mir den Film im Kino angeschaut.
==HANDLUNG==
Mo und seine Tochter Meggie führen ein unstetes Leben. Mo restauriert Bücher und in
ganz Europa, aber er trägt auch ein Geheimnis mit sich herum, von dem seine Tochter nichts weiß. Er ist nämlich in der Lage, Figuren aus Büchern zum Leben zu erwecken. Hierbei wird jedoch stets auch eine Person aus dem realen Leben in das Buch hineingelesen. Und so ist es vor Jahre mit seiner Frau geschehen. Im „Tausch“ gegen seine Frau hat Mo dabei einige unangenehme Genossen rund um ihren Anführer Capricorn aus einem Buch namens Tintenherz herausgelesen.
Da ihm das Buch inzwischen abhanden gekommen ist, sucht er in bei seinen Aufträgen in Antiquariaten immer wieder nach einer Ausgabe des Buchs, weil er die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass er seine Frau wieder aus dem Buch herauslesen kann. Bei dieser Suche ist er jedoch auch gleichzeitig auf der Flucht, weil die Bande um Capricorn ihn dazu bewegen möchte, weitere Dinge für sie herauszulesen, so z.B. Schätze, mit denen sie mächtiger werden können, aber auch ein Ungeheuer, dass in dem Buch Capricorn diente. Lange Zeit konnte Mo der Bande um Capricorn, die sich inzwischen in einem verlassenen Bergdorf einquartiert hat, entkommen, doch durch den Verrat von Staubfinger, ein Feuerspucker, der ebenfalls aus Tintenherz herausgelesen wurde, kann die Band Mo ausfindig machen und entführt Mo und Meggie sowie die Tante Elinor.
==DARSTELLER==
Als ich erste Kritiken hörte, schlugen diese vor allem auf der Besetzung Mos durch Brendan Fraser ein. Ich kann diese Kritik nicht teilen. Mir hat Fraser in der Rolle sehr gut gefallen. Teils ein wenig hektisch, da er mit den Gangstern nicht wirklich umzugehen versteht, aber liebevoll zu seiner Tochter und den anderen Menschen, die ihm am Herzen liegen, all das finde ich, bringt Fraser sehr gut rüber. Grundsätzlich ist die Rolle keine überragende Rolle, der man durch herausragende schauspielerische Leistungen nachhaltigen Ruhm bescheren kann, aber ich finde doch, dass die Rolle gut gespielt wird.
Gleiches gilt eigentlich auch für alle anderen Rollen. Zwar mag man bzgl. der ein oder anderen Figur daran zweifeln, ob sie wirklich so gut aus dem Buch übernommen wurde, dennoch gibt es überwiegend nix daran zu meckern. Das Buch habe ich erst im Nachhinein gelesen und da habe ich Capricorn bspw. ganz anders wahr genommen. Für den Großteil der Figuren gilt jedoch, dass sie sehr gut dargestellt werden. Tante Elinor ist genauso hektisch und überdreht wie im Buch und Fenolgio, den Verfasser von Tintenherz finde ich hervorragend besetzt und gespielt.
Ein besonderes Lob soll auch noch einmal der Besetzung von Staubfinger zu Teil werden. Dieser ist genau so, wie im Buch dargestellt. Immer ein wenig misstrauisch und immer ein wenig geheimnisvoll. Und nie weiß man, ob man ihm vertrauen kann, ob man ihn sympathisch finden soll oder nicht, weil man nie weiß, auf welcher Seite er gerade steht.
Die Rollen sind wie folgt besetzt:
Mo Folchart: Brendan Fraser
Capricorn: Andy Serkis
Resa Folchart: Sienna Guillory
The Shadow: Marnix Van Den Broeke
Fenoglio: Jim Broadbent
Meggie Folchart _ Eliza Bennett
Staubfinger: Paul Bettany
==MEINE MEINUNG==
Wie angedeutet, hatte ich das Buch beim Schauen des Films noch nicht gelesen, was ich allerdings in der Zwischenzeit nachgeholt habe. Aus diesem Grunde konnte ich recht unbefangen in den Film gehen, ohne Angst haben zu müssen, dass der Film das Buch völlig entstellt. Auch kannte ich nicht viel von der Handlung und da ich zuvor auch noch einige schlechte Kritiken im Radio gehört hatte konnte ich verhältnismäßig entspannt und ohne übertriebene Erwartungen ins Kino gehen.
Und ich denke einmal, da ich so ohne jegliche Erwartungen ins Kino gegangen bin, hatte es der Film auch leicht, mich gut zu unterhalten. Denn das hat er allemal. Sicherlich, es ist kein Film, von denen man einmal seinen Enkeln erzählen wird. Aber ein guter Unterhaltungsfilm ist es allemal.
Da ist zunächst einmal die Handlung. Die Grundidee hierfür finde ich schon einmal sehr gut. Schon manch einer wird sich gewünscht haben, dass er mal in ein Buch, das er gerade liest hinein schlüpfen kann, weil in dem Buch alles so toll aufregend und spannend ist. Tintenherz konfrontiert diesen Träumer jedoch damit, dass dies vielleicht gar nicht so erstrebenswert ist und die Realität dann doch ein wenig anders aussehen mag.
Aber auch der Gang der Handlung macht für mich durchaus Sinn. Es ist halt eine Fantasy-Geschichte und da muss man sich zu einem guten Teil eben drauf einlassen. Wem das gelingt, der kann sich an der Handlung durchaus erfreuen. Meines Erachtens ist die Handlung schlüssig und durchaus auch spannend, will man doch wissen, wie die Story voran geht, ob die Pläne von Mo gelingen und wie der Schatten, also das Monstrum, das aus dem Buch gelesen werden soll, aussieht.
Als dies wird unterstützt durch die bereits angesprochene gute Leistung der Darsteller.
Und auch die Nachbetrachtung, nachdem ich nun das Buch gelesen habe, kann der Film durchaus bestehen. Sicher, am Anfang wurde etwas gedreht und auch die ein oder andere Szene fehlt oder wurde anders dargestellt. Aber insgesamt ist es den Machern gelungen, das Buch umzusetzen, ohne es total zu verhunzen.
==FAZIT==
Mir hat der Film ausgesprochen gut gefallen. Ich hab mich sehr gut unterhalten gefühlt und auch die Nachbetrachtung aufgrund des nachgeschobenen Lesens des Buchs fällt sehr positiv aus, das es wirklich gelungen ist, eine schlüssige Handlung aufzubauen ohne das Buch zu verfälschen.
Für mich hat sich der Film auf jeden Fall und ich denke er ist sehenswert für alle Altersklassen!
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