Zivildienst Testbericht
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Erfahrungsbericht von anne___
Zivildienst mal ganz anders
Pro:
Der Nutzen eines solchen Jahres im Ausland ist nach meiner Ansicht kaum zu ermessen. man lernt eine Fremdsprache auf die wohl gründlichste Art und Weise, zusätzlich ist die bedeutende Erweiterung des eigenen Horizonts ein deutlicher Zuwachs an Lebenserfah
Kontra:
Es gibt einfachere Wege
Empfehlung:
Ja
Zivildienst mal ganz anders:
Es gibt eine Organisation ADiA (Anderer Dienst im Ausland) mit dieser ging der Patensohn von meinem Schwager nach La Paz (Bolivien). Möglich wird dies durch eine Sonderregelung, die es Zivildienstleistenden ermöglicht, ihre Dienstzeit außerhalt der BRD zu verbingen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist das Abitur und ein Musterungsbescheid, sowie Kenntnisse der jeweiligen Landessprache. Außerdem verplichtet sich der Zivildienstleistende im Ausland unentgeltlich zu arbeiten und seine Dienstzeit von den üblichen 9 Monaten auf ein ganzes Jahr zu verlängern. Im Fall von Max ist die Trägerorg. hier vor Ort eine Stiftung namens Fundación Arco Iris, die sich der Arbeit mit Menschen widmet, die auf der Straße leben. Die Stiftung gliedert sich in mehrer Projekte verschiedenster Art, von Wohnheimen für Waisen und ausgesetzte Kinder über Arbeitsgruppen und mobilen Schulen mit Unterricht direkt auf der Straße bis hin zu einem eigenen Krankenhaus, in dem bedürftige und mittellose Menschen kostenlos behandelt werden. Neben dem ständigen Personal aus Lehrer, Psychologen, Sozialarbeitern und Ärzten arbeitet die Fundación jedes Jahr mit einer neuen Generation von Zivildienstleistenden und Freiwilligen Jugendlichen. Die Gruppe von Max bestehen aus 21 Jugendlichen (18 Deutsche und 3 Engländer) die alle im vergangenen Sommer die Schule abgeschlossen haben und jetzt hier in La Paz den Zivildienst oder ein Freiwilligen Soziales Jahr verbringen.
Von Max:
Der Zugang zu Menschen, die auf der Straße leben, und speziell zu Kindern, die obwohl erst halb so alt wie man selbst schon so stark von einem zermürbenden Leben gezeichnet sind, ist oft sehr schwierig und es braucht lange Zeit um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Ich persönlich arbeite im Krankenhaus, wo ich erst in der chirg. Abt. war und mittlerweile in der Notaufnahme den Ärzten assistiere, was eine unglaublich interessante und intensive Arbeit ist - ganz abgesehen davon, dass man eine Menge lernt; welcher Zivi in Deutschland wird denn mit Nähen und Gipsen beauftragt? Das Leben und Arbeiten hier in Bolivien ist für einen Durchschnittseuropäer aufgrund der Kopf stehenden Gebräuche und Sitten eine ungewohnte und manchmal augenöffnende Erfahren. Eine große Umstellung ist natürlcih, eine Fremdsprache zu seiner eigenen Umgangs- und Arbeitssprache zu machen, und das beinahe rund um die Uhr. Aber eigentlich ist so gut wie alles komplett verschieden von dem, was man bisher von zu Hause als normal kennt und selbstverständlich empfunden hat.
Ich denke das ist eine nicht einfach aber sehr interessante Möglichkeit.
Manchmal ist der einfachste Weg einfach nicht genug.
Der Nutzen eines solchen Jahres im Ausland ist nach meiner Ansicht kaum zu ermessen. man lernt eine Fremdsprache auf die wohl gründlichste Art und Weise, zusätzlich ist die bedeutende Erweiterung des eigenen Horizonts ein deutlicher Zuwachs an Lebenserfahrung und Persönlichkeit. Natürlich fragt man sich zeitweise, warum man nicht den einfacheren Weg gegangen und zu Hause in Deutschland geblieben ist, wenn einem die Heimat mit all ihren Annehmlichkeiten und ihrem Komfort fehlt.
Falls ihr weitere Info's möchtet könnt ihr gerne Schreiben!!!!!
36 Bewertungen, 17 Kommentare
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19.08.2008, 01:18 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichgruss
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01.08.2008, 17:50 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichEin rundum guter Bericht! Liebe Grüße, Ingo
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14.06.2008, 23:19 Uhr von Jerry525
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße sh Jerry
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19.05.2008, 21:46 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichSchön Schöner Sehr Hilfreich
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19.05.2008, 00:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichganz liebe grüße derg
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17.05.2008, 13:39 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichich würde schon gerne mehr wissen, ist schon interessant, allerdings das ein Zivi nähen und gipsen darf, finde ich pers. nicht so gut. Aber in Deutschland ist es wohl nicht anderst, mir fehlen jedenfalls 7.3cm an meinem op. Bein. Da sieht man so was anders
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17.05.2008, 13:01 Uhr von syl_md
Bewertung: sehr hilfreichSH, ich würde mich über eine Gegenlesung sehr freuen, LG und ein schönes WE von Syl
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17.05.2008, 12:58 Uhr von creedy18
Bewertung: sehr hilfreichfeiner Bericht LG Andrea
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17.05.2008, 11:59 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichSchönes Wochenende und liebe Grüße wünscht Anja
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17.05.2008, 10:58 Uhr von Schattenesserin
Bewertung: sehr hilfreichWünsche Dir ein schönes Wochenende :-) LG
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17.05.2008, 10:44 Uhr von bambie34
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich,lg Tanja
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17.05.2008, 09:50 Uhr von bibihey
Bewertung: sehr hilfreich-Liebe Grüße Bianca-
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17.05.2008, 02:25 Uhr von Bigfatalex
Bewertung: sehr hilfreichLg Marc ;-)
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17.05.2008, 01:21 Uhr von Tonga1
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht, LG Tonga1
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17.05.2008, 00:51 Uhr von esposa1969
Bewertung: sehr hilfreichsehr schöner Bericht.
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17.05.2008, 00:44 Uhr von alemanita
Bewertung: sehr hilfreich---liebe grüsse--- maria
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17.05.2008, 00:31 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr informativer Bericht - liebe Grüsse von Pet und ein schönes Wochenende
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