Indonesien Testbericht

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Erfahrungsbericht von privily

Borobudur - Vollendung genialer Baumeister

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Borobudur liegt ca. 40 km nordwestlich von Yogyakarta auf der Insel Java. Welch ein architektonischr Wunderbau waren meine ersten Eindrücke, als ich diese gewaltige Anlage sah. Ich habe es nicht genau nachgezählt, aber hier befinden sich rund 500 Nischen, die jeweils eine sitzende Buddhastatue enthaltem. Doch noch imposanter sind die Galerien, wo man exakt 72 Stupas wiederfindet, die größerer Buddhastatuen beherbergen. Es soll der größte buddhistische Tempel der Welt sein, und wenn man hier mittendrin steht, glaubt man das auch. Nach Angkor Wat in Kambodscha ist Borobudur in Indonesien für mich die Vollendung südostasiatischer Baumeister. Der Grundstein zu diesem gewaltigen Bau soll etwa um das Jahr 800 von der buddhistischen Sailendra-Dynastie im Auftrag gegeben worden sein. Man muss sich das vorstellen: Stein um Stein, Quader um Quader wurde hier mit einer großen Genauigkeit gebaut. Wieviele Jahre man wohl für den Bau gebraucht hat ? Man spricht von einigen Jahrzehnten. Wieviele tausende Menschen hier gearbeitet haben mögen ? Es sollen indische Architekten gewesen sein, die diesen schönen Tempel konstruierten und den Bau überwachten. Danach war es dann jahrhundertelang verschollen, von der Vegetation überwuchewrt und vergessen. Kein anderer als Sir Stamford Raffles, der Begründer Singapurs, entdeckte es um das Jahr 1814. Erst 1907 begann man mit den ersten Versuchen Restaurierung, doch waren die Schäden zu groß. Erst im Jahre 1983 beschloß die UNESCO, die Kulturorganisation der Vereinten nationen, das 15jährige Restaurationsprojekt ab und ließ den Tempel in neuer Pracht erstrahlen. Wenn man diese gewaltige Anlage besucht, sollte man einen halben Tag einplanen, Essen und Trinken mitnehmen, leichte Bauwollkleidung anziehen, festes Schuhwerk, vorsichthalber eine Jacke mitnehmen, einen Hut gegen die Sonne anziehen und eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv nicht vergessen. Sie werden die Eindrücke nie mehr missen wollen.

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