Köln Testbericht
ab 362,11 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von ewka78
Der Dom, Kölsch und andere Eigenarten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein paar freie Stunden bahnten sich an, was mal wieder mehr oder weniger meine Reiselust weckte und ich schon Wochen im vorraus am überlegen war wie ich diese freie Zeit produktiv nutzen kann. Natürlich hätte ich mich auch auf die Couch legen können, die Zeit verschlafen können und die einfach mit nichts tun verplempern, aber irgendwie drang doch eher der Gedanke durch, dass man auch schlafen kann, wenn man tot ist und sofern das noch nicht der Fall ist, dann sollte man die Zeit nutzen. Gesagt, getan also. Nachdem ich einige Orte von der Liste gestrichen hatte, dachte ich dann an Köln. Ja, wieso eigentlich nicht Köln? - Von meiner ersten Reise, irgendwann Mitte 2001, wo ich eigentlich nur da war, aber nichts von der Stadt gesehen habe, hatte ich noch irgendwie ein bisschen noch in Erinnerung, dass die Stadt recht hübsch war, und irgendwie reizte es mich einfach auch mal wieder nach NRW zu fahren, für das ich eigentlich seit einiger Zeit schon so meine Vorliebe habe und mir auch manchmal wünsche ein wenig dichter dran zu wohnen, um mal öfters hinfahren zu können. Also doch Köln.
Dienstag Mittag also, nachdem ich fast schon die geplante Reise verpennt hätte, bestieg ich in Hamburg den IC601 und fuhr dann durch ganz Niedersachsen und das malerische Bergische Land bis nach Köln. Kaum am Rhein gekommen, schon breitete sich vor meinen Blick das fast schon monströse Gebäude des Doms, was eigentlich etwas ist, was in der Form einfach nur einmalig ist. Am Bahnhof angekommen, suchte schon mein Blick meinen Stadtführer, der mich in den kommenden 1.5 Tagen durch die Stadt begleiten wird und mir vielleicht einige interessante Ecken zeigen wird, doch hätte ich vielleicht vorher die Nachrichten auf meinem Handy lesen sollen - er verschob einfach mal den Treffpunkt in die Nähe des Ortes, wo ich geplant hatte meine Nacht zu verbringen. Die Zeit drängte auch ein bisschen, denn dadurch, dass ich etwas später in Hamburg losgefahren bin, hatte ich umso weniger Zeit, um meine Reservierung einzulösen.
Ich weiss nicht wie lange, denn ab dem Zeitpunkt, als ich im Kölner HBf angekommen bin, habe ich absolut das Zeitgefühl verloren, kämpfte ich mich durch den Bahnhof durch, der eine ziemlich beträchtliche Grösse hat und auch sehr verwirrend sein kann, wenn man da zum ersten Mal ankommt und einfach mal blind drauf losläuft. Anschliessend dank eines Hinweises fand ich mich dann doch endlich am Rudolphplatz wieder und konnte mich auf die Suche nach meiner Übernachtungsstätte begeben, was alles andere als einfach gewesen ist, da ich in der Eile die Buchungsbestätigung vergessen hatte, samt Adresse und Telefonnummer. Wenigstens konnte ich mich aber noch an den Strassennamen erinnern, was etwas behilflich gewesen ist. Nach einen kleinen Irrgang durch die verschiedensten Gassen und Strassen sind wir doch noch fündig geworden und nachdem ich dann die Formalitäten erledigt und den Ballast abgelegt habe, konnten wir nun zu Abendessen und danach anfangen die Stadt zu erkunden.
Ich weiss nicht, ob es an meinen Stadtführer lag, der es einfach nur geschafft hat mich alles vergessen zu lassen, dass ich schon am nächsten Abend wieder nach Hause fahren muss, oder an meiner allgemeinen Stimmung, aber irgendwie breitete sich bei mir ein fast schon echtes Urlaubsfeeling aus. Wir schlenderten einfach nur durch die Strassen in Richtung Altstadt, bis irgendwann die gut beleuchtete Silhouette des Kölner Doms immer grösser wurde, bis wir dem Platz direkt vor dem Dom standen. In der Dunkelheit wirkte das Gebäude auf mich irgendwie noch viel imposanter, als ich es tagsüber gesehen hatte. Ich fühlte mich irgendwie fast schon erschlagen, erdrückt durch seine Grösse und ich kann mich nicht daran erinnern ein ähnlich erdrückendes Gefühl gehabt zu haben, als ich in Paris vor dem Notre-Dame stand. Wie ich schon schrieb, allein, um das Bauwerk in voller Grösse zu sehen, lohnt es auf jeden Fall mal hinzufahren, denn so einen imposanten Blick bekommt man nicht oft zu sehen.
Von da aus ging\'s nun weiter in Richtung Altstadt, von der man dort nun wirklich einen Steinwurf entfernt ist. Kleine und grosse Gassen breiteten sich vor mir aus mit unzähligen kleinen und grossen Kneipen, Wirtshäusern und Brauhäusern und auch das Rathaus, ein schöner, malerischer Renaissancebau, der auch genauso gut beleuchtet ist, dass man ihn da fast von überall sehen kann. Die Altstadt selbst wirkte auch auf mich einfach nur urgemütlich durch die vielen alten Häuser, die wahrscheinlich teils schon über 500 Jahre alt sind. Wenn man etwas genauer hinschaut, dann erkennt man an einigen Stellen noch Überreste der Fundamente von römischen Bauten, denn auch die Römer haben schon damals vor fast 2000 Jahren den Standort am Rhein zu schätzen gewusst und haben so dort die erste Siedlung gebaut.
Nun ja, was tut man eigentlich abends, wenn man in Köln zu Besuch ist? - Jawoll, Kölsch trinken! So begaben wir uns also auf die Suche nach einem etwas weniger belagerten Ort, was anfangs allerdings nicht ganz so einfach gewesen ist, doch irgendwann wurden wir doch noch fündig. Ein Glück auch, denn mittlerweile hatte ich einen richtig derben Brand. So liessen wir dort den Abend bei einigen Stangen Kölsch ausklingen. Bei einem späteren Rundgang durch die Gassen liess ich es mir auch nicht nehmen einen Krombacher vom Fass zu geniessen, was leider in meinen Wohnort alles andere als oft vorkommt und eine Flasche von einem japanischen Lager mitzunehmen, was ich noch nicht getestet habe. - Daran wird\'s wohl liegen, dass ich überhaupt noch lebe, LOL. - Noch ein letztes Kölsch und langsam wird\'s Zeit um wieder vom Ausflug zurückzukehren. Der Weg führte diesmal durch Kölns Einkaufsstrassen, die logischerweise zu dem Zeitpunkt natürlich leer waren. Darauf werde ich aber noch gleich zurückkommen.
Der nächste Tag, fing für mich recht früh an mit einem ausgiebigen Frühstück vom Büffet, wo wirklich nichts gefehlt hat, ein paar Tassen Tee und warmen, entspannenden Bad, was umso mehr mein Urlaubsfeeling stärkte. Da mein Stadtführer noch nicht zurück war, fröhnte ich endlich mal wieder einem meiner Lieblingshobbys - Einkaufen! So machte ich mich Mittags wieder auf den Weg zurück in die Einkaufsgegend rund um den Neumarkt rum, was ein wahrhaftiges Paradies für Kaufsüchtige wie mich ist - schade nur, dass mir es immer so vorkommt, als würde ich nie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, egal wieviel davon vorhanden ist. Egal, ich schlenderte trotzdem in Ruhe den halben Nachmittag von Laden zu Laden, genoss dabei den sonnigen Tag, liess es mir dabei richtig gut gehen und kaufte ein. Noch ein kleiner Tee draussen in einem gemütlichen Strassencafé, eine kleine Schnitte dazu und so langsam musste ich wieder zurück, mein Kram und meinen Begleiter holen.
Wir fuhren zusammen in den sog. Madiapark - ein ziemlich modernes Gelände, was mich irgendwie ein bisschen an das City Nord in Hamburg erinnerte, bloss in kleinerem Format und um einiges lebendiger als jenes. Es liegt wahrscheinlich daran, dass sich hier das Cinedome und Saturn mit einer Plattenabteilung, die fast schon wie ein Paradies ist für Leute, die gern Platten kaufen, breitgemacht hat. Zum Glück war\'s nur ein kurzes Intermezzo drin gewesen, sonst hätte ich auch da wahrscheinlich noch mehr Geld gelassen, LOL. Wie sage ich das immer so schön? - Musik kann man niemals genug haben . . . Ausserdem haben hier VIVA und EMI ihren Sitz und wer ein wenig Luxus mag, der findet dann hier auch ein modernes Hotel mit einer schicken Fassade aus Glas und Stahl. Tja, und da ich schon dabei war Dinge zu tun, die sonst nicht tue, weil ich dazu meist keine Zeit habe, gingen wir gleich noch ins Kino rein.
Danach neigte sich schon zu meinem grossen Bedauern wieder die Sonne dem Horizont, was im Klartext hiess, dass ich nur noch wenige Stunden Zeit habe und dann wieder die Heimfahrt antreten muss. Zudem hatte ich auch noch Hunger und Lust auf eine Pizza. Also wieder zum Neumarkt gefahren, Pizza verspeist, noch ein paar letzte Kölsch und ich stand wieder am Bahnhof, sogar am selben Gleis, und mal wieder trennten sich unsere Wege, als ich um kurz nach Mitternacht den IR2600 bestieg.
Über den Verlauf der Rückreise schweige ich mich mal aus, auch wenn ich da auch ein paar seltsame Dinge erlebt habe . . .
Ob ich nochmal hinfahren werde? - Ja sicher. Irgendwann schon, allein schon deshalb, um ein schönes frischgezapftes Kölsch zu trinken. Nur irgendwie schien mir die Zeit auch ein bisschen zu sehr begrenzt, das nächste Mal muss ich einfach ein bisschen mehr Zeit mitbringen, damit ich mir alles genauer anschauen kann und auch, um auch das Nachtleben mal zu kosten und das kann man sich nur erlauben, wenn man nicht mitten in der Woche verreist. Ingesamt fand ich aber den kurzen Ortswechsel sehr spannend.
Achja, noch etwas: ich dachte irgendwie immer, dass Parken in Hamburg sei eine Katastrophe und auch diesbezüglich musste ich mich was besseres belehren lassen, dass es noch schlimmer sein kann. Glücklicherweise kursieren im ganzen Zentrum der Stadt Strassenbahnen, ob nun ober-, oder unterirdisch, die auch einen recht angemessenen Takt haben und mit denen man auch zu einem humanen Preis fast zu jeden Punkt hinkommt.
(c)ewka - 16.10.2002
Dienstag Mittag also, nachdem ich fast schon die geplante Reise verpennt hätte, bestieg ich in Hamburg den IC601 und fuhr dann durch ganz Niedersachsen und das malerische Bergische Land bis nach Köln. Kaum am Rhein gekommen, schon breitete sich vor meinen Blick das fast schon monströse Gebäude des Doms, was eigentlich etwas ist, was in der Form einfach nur einmalig ist. Am Bahnhof angekommen, suchte schon mein Blick meinen Stadtführer, der mich in den kommenden 1.5 Tagen durch die Stadt begleiten wird und mir vielleicht einige interessante Ecken zeigen wird, doch hätte ich vielleicht vorher die Nachrichten auf meinem Handy lesen sollen - er verschob einfach mal den Treffpunkt in die Nähe des Ortes, wo ich geplant hatte meine Nacht zu verbringen. Die Zeit drängte auch ein bisschen, denn dadurch, dass ich etwas später in Hamburg losgefahren bin, hatte ich umso weniger Zeit, um meine Reservierung einzulösen.
Ich weiss nicht wie lange, denn ab dem Zeitpunkt, als ich im Kölner HBf angekommen bin, habe ich absolut das Zeitgefühl verloren, kämpfte ich mich durch den Bahnhof durch, der eine ziemlich beträchtliche Grösse hat und auch sehr verwirrend sein kann, wenn man da zum ersten Mal ankommt und einfach mal blind drauf losläuft. Anschliessend dank eines Hinweises fand ich mich dann doch endlich am Rudolphplatz wieder und konnte mich auf die Suche nach meiner Übernachtungsstätte begeben, was alles andere als einfach gewesen ist, da ich in der Eile die Buchungsbestätigung vergessen hatte, samt Adresse und Telefonnummer. Wenigstens konnte ich mich aber noch an den Strassennamen erinnern, was etwas behilflich gewesen ist. Nach einen kleinen Irrgang durch die verschiedensten Gassen und Strassen sind wir doch noch fündig geworden und nachdem ich dann die Formalitäten erledigt und den Ballast abgelegt habe, konnten wir nun zu Abendessen und danach anfangen die Stadt zu erkunden.
Ich weiss nicht, ob es an meinen Stadtführer lag, der es einfach nur geschafft hat mich alles vergessen zu lassen, dass ich schon am nächsten Abend wieder nach Hause fahren muss, oder an meiner allgemeinen Stimmung, aber irgendwie breitete sich bei mir ein fast schon echtes Urlaubsfeeling aus. Wir schlenderten einfach nur durch die Strassen in Richtung Altstadt, bis irgendwann die gut beleuchtete Silhouette des Kölner Doms immer grösser wurde, bis wir dem Platz direkt vor dem Dom standen. In der Dunkelheit wirkte das Gebäude auf mich irgendwie noch viel imposanter, als ich es tagsüber gesehen hatte. Ich fühlte mich irgendwie fast schon erschlagen, erdrückt durch seine Grösse und ich kann mich nicht daran erinnern ein ähnlich erdrückendes Gefühl gehabt zu haben, als ich in Paris vor dem Notre-Dame stand. Wie ich schon schrieb, allein, um das Bauwerk in voller Grösse zu sehen, lohnt es auf jeden Fall mal hinzufahren, denn so einen imposanten Blick bekommt man nicht oft zu sehen.
Von da aus ging\'s nun weiter in Richtung Altstadt, von der man dort nun wirklich einen Steinwurf entfernt ist. Kleine und grosse Gassen breiteten sich vor mir aus mit unzähligen kleinen und grossen Kneipen, Wirtshäusern und Brauhäusern und auch das Rathaus, ein schöner, malerischer Renaissancebau, der auch genauso gut beleuchtet ist, dass man ihn da fast von überall sehen kann. Die Altstadt selbst wirkte auch auf mich einfach nur urgemütlich durch die vielen alten Häuser, die wahrscheinlich teils schon über 500 Jahre alt sind. Wenn man etwas genauer hinschaut, dann erkennt man an einigen Stellen noch Überreste der Fundamente von römischen Bauten, denn auch die Römer haben schon damals vor fast 2000 Jahren den Standort am Rhein zu schätzen gewusst und haben so dort die erste Siedlung gebaut.
Nun ja, was tut man eigentlich abends, wenn man in Köln zu Besuch ist? - Jawoll, Kölsch trinken! So begaben wir uns also auf die Suche nach einem etwas weniger belagerten Ort, was anfangs allerdings nicht ganz so einfach gewesen ist, doch irgendwann wurden wir doch noch fündig. Ein Glück auch, denn mittlerweile hatte ich einen richtig derben Brand. So liessen wir dort den Abend bei einigen Stangen Kölsch ausklingen. Bei einem späteren Rundgang durch die Gassen liess ich es mir auch nicht nehmen einen Krombacher vom Fass zu geniessen, was leider in meinen Wohnort alles andere als oft vorkommt und eine Flasche von einem japanischen Lager mitzunehmen, was ich noch nicht getestet habe. - Daran wird\'s wohl liegen, dass ich überhaupt noch lebe, LOL. - Noch ein letztes Kölsch und langsam wird\'s Zeit um wieder vom Ausflug zurückzukehren. Der Weg führte diesmal durch Kölns Einkaufsstrassen, die logischerweise zu dem Zeitpunkt natürlich leer waren. Darauf werde ich aber noch gleich zurückkommen.
Der nächste Tag, fing für mich recht früh an mit einem ausgiebigen Frühstück vom Büffet, wo wirklich nichts gefehlt hat, ein paar Tassen Tee und warmen, entspannenden Bad, was umso mehr mein Urlaubsfeeling stärkte. Da mein Stadtführer noch nicht zurück war, fröhnte ich endlich mal wieder einem meiner Lieblingshobbys - Einkaufen! So machte ich mich Mittags wieder auf den Weg zurück in die Einkaufsgegend rund um den Neumarkt rum, was ein wahrhaftiges Paradies für Kaufsüchtige wie mich ist - schade nur, dass mir es immer so vorkommt, als würde ich nie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, egal wieviel davon vorhanden ist. Egal, ich schlenderte trotzdem in Ruhe den halben Nachmittag von Laden zu Laden, genoss dabei den sonnigen Tag, liess es mir dabei richtig gut gehen und kaufte ein. Noch ein kleiner Tee draussen in einem gemütlichen Strassencafé, eine kleine Schnitte dazu und so langsam musste ich wieder zurück, mein Kram und meinen Begleiter holen.
Wir fuhren zusammen in den sog. Madiapark - ein ziemlich modernes Gelände, was mich irgendwie ein bisschen an das City Nord in Hamburg erinnerte, bloss in kleinerem Format und um einiges lebendiger als jenes. Es liegt wahrscheinlich daran, dass sich hier das Cinedome und Saturn mit einer Plattenabteilung, die fast schon wie ein Paradies ist für Leute, die gern Platten kaufen, breitgemacht hat. Zum Glück war\'s nur ein kurzes Intermezzo drin gewesen, sonst hätte ich auch da wahrscheinlich noch mehr Geld gelassen, LOL. Wie sage ich das immer so schön? - Musik kann man niemals genug haben . . . Ausserdem haben hier VIVA und EMI ihren Sitz und wer ein wenig Luxus mag, der findet dann hier auch ein modernes Hotel mit einer schicken Fassade aus Glas und Stahl. Tja, und da ich schon dabei war Dinge zu tun, die sonst nicht tue, weil ich dazu meist keine Zeit habe, gingen wir gleich noch ins Kino rein.
Danach neigte sich schon zu meinem grossen Bedauern wieder die Sonne dem Horizont, was im Klartext hiess, dass ich nur noch wenige Stunden Zeit habe und dann wieder die Heimfahrt antreten muss. Zudem hatte ich auch noch Hunger und Lust auf eine Pizza. Also wieder zum Neumarkt gefahren, Pizza verspeist, noch ein paar letzte Kölsch und ich stand wieder am Bahnhof, sogar am selben Gleis, und mal wieder trennten sich unsere Wege, als ich um kurz nach Mitternacht den IR2600 bestieg.
Über den Verlauf der Rückreise schweige ich mich mal aus, auch wenn ich da auch ein paar seltsame Dinge erlebt habe . . .
Ob ich nochmal hinfahren werde? - Ja sicher. Irgendwann schon, allein schon deshalb, um ein schönes frischgezapftes Kölsch zu trinken. Nur irgendwie schien mir die Zeit auch ein bisschen zu sehr begrenzt, das nächste Mal muss ich einfach ein bisschen mehr Zeit mitbringen, damit ich mir alles genauer anschauen kann und auch, um auch das Nachtleben mal zu kosten und das kann man sich nur erlauben, wenn man nicht mitten in der Woche verreist. Ingesamt fand ich aber den kurzen Ortswechsel sehr spannend.
Achja, noch etwas: ich dachte irgendwie immer, dass Parken in Hamburg sei eine Katastrophe und auch diesbezüglich musste ich mich was besseres belehren lassen, dass es noch schlimmer sein kann. Glücklicherweise kursieren im ganzen Zentrum der Stadt Strassenbahnen, ob nun ober-, oder unterirdisch, die auch einen recht angemessenen Takt haben und mit denen man auch zu einem humanen Preis fast zu jeden Punkt hinkommt.
(c)ewka - 16.10.2002
Bewerten / Kommentar schreiben