Die Schattenhand (Taschenbuch) / Agatha Christie

Leider kein Preis
verfügbar
Bestes Angebot
mit Versand:
preigu-buch
12,00 €
¹
Auf yopi.de gelistet seit 02/2005

Preisvergleich



1,00 €
+ 1,40 € Versand
Shop:
renate1953meyer (eBay)


1,50 €
+ 1,20 € Versand
Shop:
jan-eliadimitroglo0 (eBay)


1,95 €
+ Versand
Shop:
Amazon


2,00 €
+ 2,50 € Versand
Shop:
julius_victor (eBay)


2,00 €
+ Versand
Shop:
Amazon


2,12 €
+ Versand
Shop:
Amazon


2,38 €
+ Versand
Shop:
Amazon


4,79 €
+ Versand
Shop:
Amazon


7,95 €
Kostenloser Versand
Shop:
leipziger-antiquariat (eBay)



9,20 €
+ Versand
Shop:
Amazon


9,99 €
+ 5,90 € Versand
Shop:
Lodenfrey DE


9,99 €
+ 5,90 € Versand
Shop:
Lodenfrey DE


9,99 €
+ 5,90 € Versand
Shop:
Lodenfrey DE


9,99 €
+ 5,90 € Versand
Shop:
Lodenfrey DE


10,49 €
Kostenloser Versand
Shop:
hugendubel.de


10,99 €
+ 2,95 € Versand
Shop:
hugendubel.de


10,99 €
Kostenloser Versand
Shop:
hugendubel.de



Produktbeschreibung

Die Schattenhand (Taschenbuch) / Agatha Christie

EAN 9783596507832, 9783596166589
ISBN 3596507839, 3596166586
gelistet seit 02/2005

Allgemeine Informationen

Erscheinungsjahr Januar 2004
Hersteller / Verlag Fischer Taschenbuch
Kurztitel Christie: Schattenhand
Maße (L x B x H) 182 x 116 x 20
Schlagworte Krimi
Untertitel Taschenbuch
Unverbindliche Preisempfehlung 5,00

Pro & Kontra

Vorteile

  • spannend, unvorhersehbare Lösung, was für Krimi bzw. Agatha Christie Fans
  • Unterhaltsam, recht spannend
  • flüssiger Schreibstil; einfach und verständlich
  • spannend, kurzweilig, schöne Personen- und Umgebungsbeschreibungen, Miss Marple ist besonder gut.
  • 1. Einer von Agatha Christie's besten Romanen 2. Stimmiges Gesamtpaket

Nachteile / Kritik

  • ich hätte mir gewünscht, dass Miss Marple mehr vorkommt
  • Etwas Leerlauf zwischendurch
  • der Roman ist nicht spritzig und spannend und schon gar nicht originell; Miss Marple glänzt fast den ganzen Roman hinweg durch Abwesenheit
  • Miss Marple kommt erst im letzten Viertel des Buches vor.
  • 1. Zu wenig Miss Marple

Tests und Erfahrungsberichte

  • Anonymer Brief tötet prominente Frau

    • Niveau:  durchschnittlich
    • Unterhaltungswert:  hoch
    • Spannung:  hoch
    • Humor:  wenig humorvoll
    • Stil:  durchschnittlich
    • Zielgruppe:  jedermann

    Pro:

    Sorgfältig entwickelter Krimi-Plot.
    Gute/interessante Figurenzeichnungen.
    Interessanter Finaltwist.

    Kontra:

    Kein 'richtiger' Miss-Marple-Roman.

    Empfehlung:

    Ja

    Das geschieht:

    Pilot Jerry Burton wird bei einem Absturz schwer verletzt. Seine Genesung wird Monate in Anspruch nehmen und erfordert viel Ruhe. Deshalb bezieht Jerry mit seiner jüngeren Schwester Joanna, die eine unglückliche Liebesaffäre überwinden will, ein kleines Haus unweit der Kleinstadt Lymstock. Die Aufnahme ist freundlich, doch das Dorfleben ist für die aus London stammenden Geschwister schwer durchschaubar. Erst allmählich erkennen sie, dass sich unter einer glänzenden Oberfläche auch Hässliches abspielt.

    Für besondere Aufregung sorgen derzeit anonyme Briefe, die scheinbar wahllos ihre schockierten Empfänger finden. Sie werden in Lymstock aufgegeben, der Sudelbock (oder die Sudelgeiß) muss also aus dem Ort stammen! Auch die Geschwister Burton finden bald anonyme Post in ihrem Briefkasten. Die Anschuldigungen sind bösartig aber wenig präzise, doch nicht nur Dorfarzt Griffith fürchtet, das irgendwann einer der Giftpfeile zufällig ins Schwarze treffen wird.

    Als es tatsächlich soweit ist, wird die Gattin des Anwalts Symmington das Opfer. Sie nimmt sich das Leben, was die „Schattenhand“ - wie der oder die anonyme Briefeschreiber/in inzwischen genannt wird - noch anzustacheln scheint. Oberinspektor Nash und Inspektor Graves werden nach Lymstock entsandt, um dem bösen Spuk ein Ende zu bereiten. Doch die Runde der Verdächtigen ist kopfstark. Viele Dorfbewohner sind mit ihrem Leben unzufrieden oder haben alte Rechnungen zu begleichen. Nun beginnt man einander zusätzlich zu verdächtigen und zu beobachten.

    Nach einem zweiten Mord ruft die resolute Pfarrersfrau eine alte Freundin zur Hilfe: Jane Marple hat schon mehrfach dort Kriminalfälle gelöst, wo die Polizei ratlos blieb. Ein scharfer Verstand mischt sich mit großer Lebenserfahrung, weshalb es Miss Marple gelingt, die vielen Informationsfragmente in eine Reihenfolge zu bringen, die zum Täter führt …

    Unter der Kruste

    Das typische Dorf gleicht nach Ansicht prominenter Krimi-Autoren einem Kessel, der ständig unter Dampf steht. Die heimliche aber lückenlose Sicht über den Gartenzaun hinüber zum Nachbarn sorgt für den nötigen Druck, der durch Klatsch und Nachrede problemlos erhöht werden kann. Als Ventil funktioniert der Streit, bei dem endlich offengelegt wird, was bisher im eigenen Saft schmorte. Bestenfalls wird daraus eine Aussprache, nach der zumindest dieser Konflikt beigelegt ist.

    Eine rigorose sowie weniger öffentliche Methode besteht darin, den störenden Zeitgenossen aus dem Weg zu räumen. Wo der dazu erforderliche Mut fehlt, kann kriminelle Energie sich eine Alternative bahnen: Aus der Sicherheit des eigenen Heims heraus setzt er oder sie Gerüchte in die kleine Dorfwelt - absenderlos natürlich, denn ärgern und in Verruf geraten sollen sich nur die Angeschwärzten. Der anonyme Brief empfiehlt sich deshalb als simple aber effiziente Methode, eigenen Hass auf Mitmenschen zu projizieren. Wenn diese sich winden, kann sich der Denunziant am verursachten Unglück weiden und endlich einmal mächtig fühlen.

    Dieses Ergebnis ist quasi vorprogrammiert, denn nichts verunsichert den Menschen stärker als ein Angriff aus dem Hinterhalt. Gegenwehr ist unmöglich. Stattdessen wird das Opfer zusätzlich in die Defensive gezwungen: „Wo Rauch ist, muss auch Feuer sein“. Nicht grundlos zitiert auch Agatha Christie dieses alte Sprichwort immer wieder. Der rührige Finger des Originaltitels - eine Anspielung auf jene warnenden Worte, die Gott durch einen Geisterfinger an die Wand des frevelnden Königs Balsazar schreiben ließ (Buch Daniel, Kap. 5, Vers 1-25) - spießt quasi wehrlose Mitbürger auf; darüber hinaus werden die anonymen Briefe mit einem einzigen Finger getippt.

    Verdacht als Flächenbrand

    1942 war Agatha Christie als Autorin auf der Höhe ihrer Schaffenskraft. Sie beherrschte das Krimi-Handwerk, war aber noch flexibel genug, Neues aufzugreifen und einfließen zu lassen. In „Die Schattenhand“ machen sich viele Protagonisten Gedanken über das Motiv des anonymen Briefeschreibers. Zwar muss sich Christie vorsichtig ausdrücken, aber sie lässt keinen Zweifel daran, dass sexuelle Frustration in den Motivkanon aufgenommen werden muss. Das bezieht den außergewöhnlich „weiblich“ wirkenden Mr. Pye ein, der zwischen den Zeilen problemlos als homosexuell zu erkennen ist.

    In Lymstock gibt es viele frustrierte Menschen. Dass auch oder sogar besonders Frauen zu ihnen zählen, möchte Christie unmissverständlich machen. Dabei geht es nicht um Ehebruch, der im klassischen Krimi sexuelle Verfehlungen symbolisiert: Wer dieses Wort las, wusste um die breite Palette der Möglichkeiten, ohne dass der Autor präziser werden musste. Doch die Zeiten änderten sich. Der Zweite Weltkrieg sorgte dafür, dass die Frauen zunehmend aus dem Schatten der lange abwesenden Männer traten. (Der Krieg wird zwar von Christie mit keinem Wort erwähnt, doch Jerry Burton wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit als Kampfpilot abgeschossen.)

    Diese erstaunlich moderne Sicht bettet Christie trügerisch in eine Dorfidylle ein, die sie ungemein kunstvoll konstruiert, um sie anschließend Stück für Stück so zu demontieren, wie man einer Fliege die Flügel ausreißt. Lymstocks Bewohner sind nur vorgeblich liebenswert altmodisch, umständlich oder exzentrisch. Dahinter kommen echte Menschen mit Schattenseiten zum Vorschein. Bewundernswert dosiert Christie diese dunklen Züge so sorgfältig, dass sie als alltägliche, üblicherweise versteckte Bosheit, aber auch als Indiz für die Aktivität als „Schattenhand“ gewertet werden können. Auf diese Weise bezieht Christie ihre Leser in den Kreis der Hauptfiguren ein, die zunehmend hektischer wieder und wieder die Schar der Verdächtigen durchgehen und doch zu keiner Entscheidung kommen. Die Unsicherheit grassiert in Lymstock!

    Die Sicht von außen

    Die Miss-Marple-Fans werden verwundert oder enttäuscht sein, denn die berühmte Detektivin glänzt bis ins letzte Romanviertel durch Abwesenheit. Nachträglich erweist sich das als kluge Entscheidung. Tatsächlich ist das Rätsel um die „Schattenhand“ so simpel gestrickt, dass Miss Marple es binnen kurzer Zeit gelöst hat. Wäre sie früher als „dea ex machina“ auf der Bildfläche erschienen, hätte es keinen Doppelmord und damit diese Kriminalgeschichte nicht gegeben.

    Gleichzeitig setzt Christie das späte Erscheinen geschickt zur Vorbereitung einer Auflösung ein, die ansonsten deutlich weniger Aufsehen erregt hätte. Wie üblich kann die Bosheit der „Schattenhand“ der Realität nicht standhalten. Dahinter kommt ein überaus profanes Verbrechen zum Vorschein. Miss Marple lässt sich nicht be- oder durch das Lymstocker Durcheinander verwirren.

    Damit nutzt sie ihren Außenseiterstatus wesentlich klüger als Jerry Burton, der sich in den Strudel des Dorflebens ziehen lässt und darin untergeht. Ihm geht die als Detektiv erforderliche Objektivität schnell verloren. Er schließt Freundschaften und verliebt sich sogar in eine junge Dorffrau. Ohne es zu merken, ist Burton selbst Teil der Gemeinschaft geworden.

    Dabei kennt er des Rätsels Lösung viel früher als die Polizei und selbst Miss Marple. Doch Burton begreift nicht, was er gesehen hat und wie es zu bewerten ist. Als Detektiv ist er unfähig; er taugt nur als Beobachter, der uns beschreibt, was sich in Lymstock ereignet, bevor Miss Marple auftaucht. Über Burton werden auch uns, den Lesern, die Hinweise präsentiert, die der „Schattenhand“ schließlich zum Verhängnis werden. Da Christie eine ungemein routinierte Krimi-Autorin ist, dürften diejenigen, die in diesem Punkt ins Schwarze treffen, in der Minderheit sein. Die Autorin äußerte sich noch viele Jahre später zufrieden über „Die Schattenhand“. Wir stimmen ihr ebenso zufrieden zu.

    „Die Schattenhand“ im Fernsehen

    Dass „Die Schattenhand“ nicht zu den ‚großen‘ Christie-Romanen zählt, lässt sich auch daran erkennen, dass er bisher nur zweimal verfilmt wurde. Zwischen 1984 und 1992 verkörperte Joan Hickson (1906-1998), die (anders als die beim Publikum wesentlich beliebtere Margaret Rutherford) Agatha Christie selbst in dieser Rolle sehen wollte, Miss Marple in zwölf sehr erfolgreichen TV-Filmen. 2004 nahm Geraldine McEwan die Rolle in der ebenfalls beliebten Serie „Agatha Christie’s Marple“ auf. Hickson trat 1985 in „Die Schattenhand“ auf, McEwan folgte 2006. (Den weltfremd vergeistigten Reverend Caleb Dane Calthrop spielte hier Ken Russell, sonst ein Regisseur, der für seine skandalträchtigen Filme bekannt und berüchtigt war - ein hübscher Gag!)

    Autorin

    Agatha Miller wurde am 15. September 1890 in Torquay, England, geboren. Einer für die Zeit vor und nach 1900 typischen Kindheit und Jugend folgte 1914 die Hochzeit mit Colonel Archibald Christie, einem schneidigen Piloten der Königlichen Luftwaffe. Diese Ehe brachte eine Tochter, Rosalind, aber sonst wenig Gutes hervor, da der Colonel seinen Hang zur Untreue nie unter Kontrolle bekam. 1928 folgte die Scheidung.

    Da hatte Agatha (die den Nachnamen des Ex-Gatten nie ablegte, da sie inzwischen als „Agatha Christie“ berühmt geworden war) ihre beispiellose Schriftstellerkarriere bereits gestartet. 1920 veröffentlichte sie mit „The Mysterious Affair at Styles“ (dt. „Das fehlende Glied in der Kette“) ihren ersten Roman, dem sie in den nächsten fünfeinhalb Jahrzehnten 79 weitere Bücher folgen ließ, von denen die Krimis mit Hercule Poirot und Miss Marple weltweite Bestseller wurden.

    Ein eigenes Kapitel, das an dieser Stelle nicht vertieft werden kann, bilden die zahlreichen Kino und TV Filme, die auf Agatha Christie Vorlagen basieren. Sie belegen das außerordentliche handwerkliche Geschick einer Autorin, die den Geschmack eines breiten Publikums über Jahrzehnte zielgerade treffen konnte (und sich auch nicht zu schade war, unter dem Pseudonym Mary Westmacott sechs romantische Schnulzen zu schreiben).

    Mit ihrem zweiten Gatten, dem Archäologen Sir Max Mallowan, unternahm Christie zahlreiche Reisen durch den Orient, nahm an Ausgrabungen teil und schrieb auch darüber. 1971 wurde sie geadelt. Dame Agatha Christie starb am 12. Januar 1976 als bekannteste Krimi Schriftstellerin der Welt. (Wer mehr über Leben und Werk der A. C. erfahren möchte, wende sich an www.agathachristie.com.)

    Impressum

    Originaltitel: The Moving Finger (New York : Dodd, Mead & Company 1942/London : Collins Crime Club 1943)
    Deutschsprachige Erstausgabe: 1944 (Scherz Verlag)
    Übersetzung: Anna Katharina Rehmann
    235 S.
    keine ISBN
    Dt. Erstausgabe: 1948 (Scherz Verlag/Die schwarzen Kriminalromane 17)
    Übersetzung: Anna Katharina Rehmann
    223 S.
    keine ISBN
    Neuausgabe: 1959 (Goldmann Verlag/Goldmanns Taschen-Krimi 210)
    Übersetzung: Anna Katharina Rehmann
    187 S.
    keine ISBN
    272 S.
    EUR 7,99
    Neuausgabe: 1999 (Scherz Verlag)
    Übersetzung: Sabine Roth
    222 S.
    ISBN-10: 3-502-11119-7
    Neuausgabe: 2005 (Fischer Verlag/TB Nr. 16658)
    Übersetzung: Sabine Roth
    222 S.
    ISBN-13: 978-3-596-16658-9
    Neuausgabe: Oktober 2009 (Fischer Verlag)
    Übersetzung: Sabine Roth
    324 S.
    EUR 9,00
    ISBN-13: 978-3-596-51118-1
    www.fischerverlage.de


    (Copyright 01.11.2014, Dr. Michael Drewniok)

    Dieser Text erscheint auch auf anderen Websites meiner Wahl; er wird durch meinen Namen identifiziert und bleibt dadurch - hoffentlich - auch für Faker-Sheriffs als mein geistiges Eigentum erkennbar, mit dem ich AGB-konform umgehen darf wie es mir beliebt. M. D.
  • Agatha Christie's Bester?

    • Niveau:  durchschnittlich
    • Unterhaltungswert:  hoch
    • Spannung:  hoch
    • Humor:  durchschnittlich
    • Stil:  ausschmückend
    • Zielgruppe:  Erwachsene

    Pro:

    1. Einer von Agatha Christie's besten Romanen 2. Stimmiges Gesamtpaket

    Kontra:

    1. Zu wenig Miss Marple

    Empfehlung:

    Ja

    Agatha Christie schrieb "Ein anderes Buch mit dem ich richtig zufrieden bin ist The Moving Finger. Es ist ein guter Test, noch einmal zu lesen, was man vor siebzehn oder achtzehn Jahren geschrieben hat. Manche Ansichten ändern sich. Einiges besteht den Test der Zeit nicht, manches schon." Ich bin der Meinung, dass ihr das wirklich gelungen ist.
  • Sie haben Post … von einem Mörder

    • Niveau:  anspruchsvoll
    • Unterhaltungswert:  sehr gering
    • Spannung:  sehr gering
    • Humor:  wenig humorvoll
    • Stil:  ausschmückend
    • Zielgruppe:  jedermann

    Pro:

    spannend, kurzweilig, schöne Personen- und Umgebungsbeschreibungen, Miss Marple ist besonder gut.

    Kontra:

    Miss Marple kommt erst im letzten Viertel des Buches vor.

    Empfehlung:

    Ja

    In dem kleinen Städtchen Lymstock geht ein anonymer Briefeschreiber um. Jeder bekommt solche obzönen Briefe, so auch Jerry und Joanna Burton, die dort nur Urlaub machen und sich bemühen dem Briefeschreiber auf die Spur zu kommen. Dann nimmt sich die Frau des Anwalts das Leben. Und Miss
  • anonyme Briefe und dann Selbstmord?

    • Niveau:  anspruchslos
    • Unterhaltungswert:  hoch
    • Spannung:  sehr gering
    • Humor:  durchschnittlich
    • Stil:  ausschmückend
    • Zielgruppe:  jedermann

    Pro:

    spannend, unvorhersehbare Lösung, was für Krimi bzw. Agatha Christie Fans

    Kontra:

    ich hätte mir gewünscht, dass Miss Marple mehr vorkommt

    Empfehlung:

    Ja

    Es gilt warum in die Ferne schweifen, wenn die Antwort doch so nahe liegt. Für Mord gibt es schliesslich meist die gleichen Motive und Verdächtigen.
    Eine sehr gute Idee des Mörders (bzw. der Autorin) sich als "Schattenhand" zu tarnen. Und so werden auch die Leser
  • Trügerische Idylle

    Pro:

    Unterhaltsam, recht spannend

    Kontra:

    Etwas Leerlauf zwischendurch

    Empfehlung:

    Ja

    "Die Schattenhand" ist ein Kriminalroman von Agatha Christie. Die englische Originalausgabe erschien unter dem Titel "The Moving Finger".

    Inhalt
    ******
    Nach einem schweren Unfall empfiehlt der Arzt dem jungen Piloten Jerry Burton, sich auf dem Lande ein wenig zu erholen.
    Dies beherzigend zieht er mit seiner Schwester Joanna in die...
  • Mein erster und letzter Miss-Marple-Roman

    Pro:

    flüssiger Schreibstil; einfach und verständlich

    Kontra:

    der Roman ist nicht spritzig und spannend und schon gar nicht originell; Miss Marple glänzt fast den ganzen Roman hinweg durch Abwesenheit

    Empfehlung:

    Nein

    Wenn ein Film mit Miss Marple im Fernsehen läuft, dann sitze ich garantiert davor und schaue mit großem Interesse zu. Doch so viele Filme ich auch schon mit ihr gesehen habe, ein Buch mit Miss Marple als Romanheldin habe ich bisher noch nicht gelesen. Das sollte sich nun...