Pro:
guter Fischgeschmack
Kontra:
Bildung einer etwas fettigen Flüssigkeit
Empfehlung:
Ja
Der unvorsichtige Alaska Seelachs Ali
Wenn die flimmernden Sterne sich tanzend im Meer spiegeln, beginnt Ali seinen Streifzug durch die blaugrünen Fluten. Wie oft hatte sein Großvater ihn gewarnt vor den heimtückischen Fischernetzen, doch die Abenteuerlust packte ihn immer wieder und alle Vorsicht geriet dabei in Vergessenheit.
Wie ein Pfeil im Wind schoß er durch das Wasser, zerfetzte das Seegras, riß die Quallen aus dem Schlaf und eh er sich versah, zappelte er eines nachts im Fischernetz. Alles jammern, schreien und zappeln half nichts. Er landete letztendlich als
Schlemmer-Filet a la Bordelaise (ARKTIS Tiefkühlkost)
auf dem Essentisch.
Die Verpackung:
Der tiefgefrorene Alaska Seelachs, aus Blöcken geschnitten, befindet sich in einer Aluschale, die von einer dünnen Kunststofffolie geschützt wird und in einer schwarz/blauen Pappschachtel zu kaufen ist. Auf der Vorderseite ist ein bereits fertig zubereitetes Stück Fisch zu sehen, welches mit einem Stück Zitrone dekoriert wurde. Die Rückseite zeigt uns Zubereitungsempfehlungen, Aufbewahrungsfristen, Zutaten und Informationen zum Weißfisch/Weißfisch-Filet.
Zubereitungsempfehlungen:
Ich werde keine ausführliche Beschreibung dazu abgeben, nur soviel sei geschrieben. Das Schlemmer-Filet läßt sich im Backofen (45 Min.) und in der Mikrowelle plus Grill (insgesamt 27 Min.) zubereiten.
Die empfohlene Zubereitung sichert einen garantierten Genuß.
Aufbewahrungsfristen:
- Kühlschrank = 1 Tag
- Eiswürfelfach = 3 Tage
- Tiefkühltruhe = 10 Tage
Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren.
Zutaten:
- Weißfisch-Filet (75 %)
- Wasser
- Pflanzenfett
- Paniermehl
- Zwiebeln
- Branntweinessig
- Speisesalz
- Modifizierte Stärke
- Gekörnte Brühe
- Gewürze
- Zucker
- Dextrose
- Säuerungsmittel Citronensäure
- Verdickungsmittel E 412
Weißfisch:
Weißfischs zählen zu den beliebtesten Fischsorten und zeichnen sich durch ihr zartes Filet und ihren milden Geschmack aus. Je nach Saison werden die bestgeeigneten Fischsorten verwendet.
Das Schlemmer-Filet gibt es in den Sorten Alaska Seelachs (A), Seelachs (B), Seehecht (C) und Blauer Seehecht (D). Die in Klammern stehenden Buchstaben sind Sortenkürzel und sind auf der rechten Seitenlasche zu finden. So weiß jeder, welchen Fisch er gerade verspeist ; hoffe ich jedenfalls.
Weißfisch-Filet:
- praktisch grätenfrei
- aus Blöcken geschnitten
- mit pikant-cremiger Auflage aus fein abgestimmten aromatischen Kräutern/Gewürzen
- tiefgefroren
Herstellerfirma:
Mal wieder nicht zu erlesen. Dafür ausgewählt und kontrolliert durch Penny-Markt GmbH, 50603 Köln.
Gewicht:
400 g = Füllgewicht
300 g = Fischeinwaage
Nährwerte:
Die Nährwerttabelle wurde auf die linke Seitenlasche gedruckt.
100 g enthalten durchschnittlich:
- Brennwert = 713 kJ (178 kcal)
- Eiweiß = 10,2 g
- Kohlenhydrate = 16,8 g
- Fett = 7,7 g
Preis:
400 g = 1,39 Euro bei Penny
Was sagen meine Geschmacksnerven:
In meiner Jugend habe ich ganz einfaches Fischfilet verschlungen. Leider gab es dieses Filet nicht sehr häufig zu kaufen. Es wurde ohne großes Aufsehen in der Pfanne gebraten und kam dann pur auf den Tisch.
Ein großer Fischspezialist bin ich ansonsten nicht und wenn ich dann mal Fisch esse, sollte er möglichst keine Gräten mehr haben. Werde ich dennoch fündig, vermiest mir das die Lust am Essen. Skeptisch stand ich vor ungefähr einem Jahr vor dem Schlemmer-Filet, immer mit dem Hintergedanken, wenn ich ihn nicht mag, ißt ihn mein Mann.
Die Zubereitung erfolgt bei mir nur im Backofen, weil so die Gewürzschicht schön braun wird. Das Filet benötigt laut Verpackung 45 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 225 °C. So genau halte ich mich nicht daran. Meistens gebe ich noch einige Minuten dazu, damit die Gewürzschicht so richtig dunkelbraun ist. Außerdem steht bei mir der Backofen nur auf 200 °C.
Ich halte es zwar für überflüssig, möchte aber trotzdem erwähnen, daß die dünne Kunststofffolie zu entfernen ist, bevor das Filet seinen Weg in den Backofen findet.
Mein Mann und ich, wir essen dieses Schlemmer-Filet sehr gerne. Der Fisch schmeckt nach Fisch, auch wenn sich oben auf eine Gewürzmischung befindet. Er ist sehr zart und erinnert mich immer ein wenig an mein Jugendzeit-Filet, obwohl das von festerer Konsistenz war.
Ich habe in einem älteren Bericht über Schlemmer-Filet a la Bordelaise etwas von durchgedrehtem Fisch gelesen, kann es aber für den Alaska Seelachs nicht bestätigen. Hier sieht das Filet wie Filet aus.
Gräten haben mich bisher noch nicht geärgert. Die Gewürzmischung finde ich äußert pikant und wohlschmeckend, möchte aber mal im Raum stehen lassen, ob sie etwas für Schlankheitsfanatiker ist. Wohl eher nicht! Außerdem bildet sich beim Zubereiten eine etwas fettige Flüssigkeit, die von mir vor dem Essen abgegossen wird.
Von mir erhält das Filet 4 Fischsterne. Einen Stern ziehe ich für die etwas fettige Flüssigkeitsbildung ab.
Viel Spaß beim Lesen wünscht die Leseratee.
Veröffentlicht auch bei Ciao unter Meerfrau. weiterlesen schließen
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