MT3 - Massive Töne Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
- Cover-Design: gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro & Kontra
Vorteile
- Wenigstens etwas hörbares aus Stuggitown
- Die Lieder sind gut.
- manche Lieder wirklich gut, teilweise gute Texte, gute Musik
- Musik; teilweise Text; Band; ...
Nachteile / Kritik
- Nichts wirklich ernstes, Alex hats nicht wirklich drauf
- Skits, Interludes etc. nerven!
- manchmal der Refrain, gewöhnungsbedürftige Musik
- Teilweise Text; ...
Tests und Erfahrungsberichte
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MT3 inklusive der Single ::: CRUISEN !!!!!
25.05.2005, 21:04 Uhr von
Düsseldorf
ab geht die Post - Lesen & Bewerten ist angesagt - GEGENLESUNGEN gern...5- Cover-Design: gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo an alle !!!
Heute geht es bei mir um ein Lied, welches schon ein wenig älter ist und auch ein wenig länger auf dem Markt. Trotzdem ist es bei mir noch immer hoch im Kurs und ich höre es beinahe täglich. Ich glaube es ist schon seit den letzten Sommerferien draußen, das ist wirklich schon einige Zeit her, trotzdem ist das Lied einfach cool und der Refrain ist hammer.
Er handelt sich dabei um das Lied cruisen von den Massiven Tönen. Zur Zeit höre ich das Lied und erinnere mich an das letzte Jahr, vor allem als ich dieses Lied gehört habe. Zum ersten Mal hörte ich es auch in den Sommerferien, zusammen mit Kumpels. Irgendwie merkten wir und den Refrain und sangen ihn eigentlich bei jeder Gelegenheit. In den Sommerferien habe ich mich total oft mit Freunden aus meiner Handballmannschaft getroffen und dann sind wir zusammen auf unseren Rädern durch Düsseldorf gecruist. Das war schon cool, vor allem da das Lied dazu richtig gut gepasst hat. Mit 4 Leute, manchmal auch nur zu zweit, an einem warmen Sommerabend unterwegs, draußen ist es dunkel, aber dennoch warum und wir sind auf unseren Rädern auf den kaum noch befahrenen Straßen unterwegs und singen dieses Lied vor uns her. Ab und zu sind wir auch zum Rheinstadion gefahren, welches damals noch stand und haben uns auf die Matten an der Laufbahn direkt daneben gelegt. Dazu natürlich immer Cruisen gesungen und auch gehört. Das Lied ging einfach derbe ab, damals. Am härtesten war es doch dann glatt als meine Eltern in den Urlaub nach Dänemark fuhren und unbedingt darauf bestanden, dass ich mitfuhr. Das war eigentlich total ärgerlich für mich, da meine Kollegen größtenteils zu hause waren und das Wetter hier auch super gut war. Nun in Dänemark wurde es dann noch ein wenig schrecklicher, denn was macht man schon wenn es ziemlich langweilig ist, man in einem Land ist, wo keiner in seinem Alter unterwegs ist, weil alle Schule haben und abends drinnen sitzt? RICHTIG man schaltet den Fernsehapparat ein, denn Sat-TV hat man ja wenigstens. Doch was passiert da? Ich zappe mich durch die Kanäle und bleibe bei MTV hängen. Die spielen natürlich Cruisen. Was ein Dreck dachte ich mir, müssen die das ausgerechnet jetzt senden??? Das kann doch nicht sein. Nun ich muss sagen in diesem 14 Tage langen Urlaub lief ungefähr jeden Tag 3-4 Mal das Video Cruisen auf irgendwelchen Tv Sendern, immer in der Zeit von morgens 9-11 Uhr und abends nach 21 Uhr. Dazwischen waren wir immer unterwegs und da konnte ich kein Tv schaun.
Soviel zu meinen Erfahrungen mit dem Lied Cruisen.
Die Massiven Töne sind ja richtig bekannt geworden durch dieses Lied. Vorher waren sie nur bei den Leuten bekannt, die sowieso nur diese Art von Musik hörten. Heute fragt man einen Menschen auf der Straße, ob er die Massiven Töne kennt, beginnt der direkt an zu singen….“wir sind die coolsten, wenn wir cruisen….“ So geht das heute schon ab. Vor der Singel Cruisen brachten die Massiven, wie sie auch einfach nur genannt wurden, das Lied 2 Mille auf den Markt. Cruisen war aber wesentlich erfolgreicher und war mehrere Wochen gaaaaaanz weit oben in den deutschen Charts vertreten.
Der Appell dieses Liedes ist eigentlich so etwas wie Back to the rules. Die Art und der Inhalt von dem dieses Lied handelt ist wieder so, wie HipHop Anfang der 90ziger war. Es ging darum, cool zu sein, nicht zu lächeln und immer schön einen auf Gangster zu machen. So ist dieses Lied heute auch wieder, obwohl die Menschheit gerade dabei war, sich von diesem Stil ein wenig zu entfernen, ich meine damit nicht die Musikrichtung, sondern das cool sein. Dieses Lied bringt wieder alles ins Gespräch.
In dem Lied geht es darum, dass die Massiven den ganzen Tag in ihrem getunten Auto durch Deutschland cruisen. Ich schreibe jetzt mal nur das auf, was man dem Lied entnehmen kann, wenn man das Video noch nicht gesehen hat, was ich einfach nicht glauben kann. Es geht darum, das man in einer coolen Karre unterwegs ist, eine ordentliche Anlage drin hat und mal so richtig einen auf Proll macht, dabei sind alle mit frisierten Karre Helden und müssen gefeiert werden. Auch sind BMX`er und Biker angesprochen, halt alles was so auf Rädern unterwegs ist. Die Massiven machen mal wieder einen auf total hart und scheißen auf jede Regel. Sie „scheißen“ auf Tempolimits und schieben ne gemütliche Kugel. Es geht um gutaussehende Frauen und natürlich ums Cruisen. Alles was durch die Gegend cruist rulet einfach,das heißt es ist cool und total angesagt.
Eine weitere Szene des Liedes sagt, dass die „Bullen“ über den Rauchausstoß des Autos staunt. Damit ist aber nicht der Rauch aus einem großen mächtigen Sportauspuff oder so gemeint, sondern eher der Rauch aus der Fahrgastzelle der beim rauchen von bestimmten Stoffen entsteht. Ihr wisst schon was ich meine.
Das Lied hielt sich auf Grund seines guten Refrains sehr lange in den Charts, denn dieser ist sehr eingängig und durch seinen guten Reim einfach gut zu merken. Wenn man das Lied einmal durchgehört hat, kann man ihn eigentlich beim nächsten Mal schon direkt mitsingen. Beim 2. Mal kennt man ihn dann eigentlich schon direkt auswendig.
Neben der Radioversion sind noch mehrere andere Versionen auf der Maxi CD der Massiven. Das werden wohl einiges nicht wissen, da ja viele ihre Songs aus dem Internet beziehen. Auch ist auf dem Video das Video des Liedes welches man sich dann auf dem Computer anschauen kann.
Für alle die den Text mal gerne lesen oder auswendig lernen möchten habe ich ihn euch hier einmal aufgeschrieben.
Die Quelle ist http://www.lyrics3000.de
Refrain:
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, wenn die Süßen Ladies uns mit Küsschen grüssen.
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, nie am loosen weil wir rulen, wenn wir cruisen.
Jo, ich sitz hinterm Lenkrad mit fettem Sound und offnem Fenster,
und represent represent! Erschreck ' banker nenn es Gangster Image doch denk dran, kauf dir Pampers,
ich scheiss auf Tempolimits, ich, drück auf die Tube,
rock die Bude, jeder Bulle wird sauer wie ne Gurke, wenn ich hup hup hupe,
also kratz ich geschickt die Kurve wie'n Schurke,
denn ich hab kein Bock auf Punkte in Flensburg,
also runter mit dem Tempo,
dann cruise cruise cruise, ich mit 2002 Umdrehungen pro Minute,
auf der Suche nach der Stute, und geb Hufe,
mit 200 PS nehm ich jede Puppe genau unter die Lupe,
ist sie prüde öl ich ihr Getriebe mit viel Liebe,
ich zeig ihr meine Einspritzpumpe,
weich nie ab von der Route und drehe noch ne Runde ...
Refrain…kannst du ihn jetzt???
Jo, ich setzt den Blinker rechts, wir halten an der Tanke,
Snacks und Six Packs für die ganze Bande, danke,
weiter in Kollonne, immer Richtung Sonne,
jeder drängelt sich nach vorne, fuck Radarkontrolle,
am Ortseingang props für den mords Empfang,
Zielfoto, bitte lächeln, herzlichen Dank.
Ich schalt in den nächsten Gang,
die Bullen wollen den nächsten Fang,
verfolgen uns, fackeln nicht lang und halten uns an.
Sie staunen bloss, staunen gross über den Rauchausstoss
nicht aus dem Auspuff sondern aus den Autos.
Sie suchen nach Weed und fluchen enttäuscht
es ist da wo es kein Bulle sieht
also weiter mit boomenden Beat ins Ruhrgebiet,
wie lassen uns vom Bass den Rücken massieren,
das Blech vibrieren, während wir die Chefs chauffieren
wir wollen kein Stress riskieren, nur unser Revier markieren,
damit alle kapieren, dass wir existieren!
Refrain…….schon wieder…
An alle 3er BMW's und Cabrios,
An alle Golf GTI's mit Alpine Radios
An alle Verkehrsraudies
An alle S4, S6, S8 Audi's
An alle BMX'er, Biker, 3-Radler, Lowrider und Daimler-Fahrer
Alle mit dicken Schlappen, alle mit Alu-Felgen,
umlackierten und frisierten Autos sind Helden.
Alle Trucker die nie ausschlafen,
keine Pause machen und auf Autobahnen ihr Zuhause haben.
An alle Camper mit Kindern,
alle Temposünder, mit 12 Zylindern ...
Refrain noch mal
Wie man deutlich sieht, lebt dieses Lied quasi von seinem Refrain. Ich denke spätestens jetzt, nach dem Lesen des Textes könnt ihr ihn auswendig und könnt, falls dieses Lied noch einmal gespielt wird direkt mit einsteigen. Zur Zeit kommt es aber viel besser, wenn man zum Beispiel das Lied von Punjabi MC auswendig kann, denn dann ist man wirklich cool und kann durch die Gegend cruisen gehen. Sonst noch Fragen?
Nun vielen Dank für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Bericht….eventuell wird dieser über meinen neuen Verstärker sein, aber das wird wohl ebay entscheiden.
: )) loooool
Mit freundlichen Grüßen
Euer DÜSSELDORF weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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manu63, 21.06.2004, 22:36 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
die Massiven Töne bei dem Grönemeyer Konzert zur Afikahilfe gehört und konnte leider vieles bei den Texten nicht verstehen weil es zu laut war, eigentlich schade das es bei Konzerten oft so laut zugeht das die Texte kaum mehr verständl
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Stuggitown lässt grüßen!
03.10.2004, 17:34 Uhr von
azadfan
Ich bin crazy und ein dicker Deutschrap-Fan. Ich glaube das ist so alles! :-)Pro:
Wenigstens etwas hörbares aus Stuggitown
Kontra:
Nichts wirklich ernstes, Alex hats nicht wirklich drauf
Empfehlung:
Ja
Ich als alte Deutschrap-Fanatikerin besitzt natürlich auch MT3, das Album von den Massiven Tönen aus Stuttgart.
Zu dem Cover brauche ich denke ich nichts sagen, da es ja auf dem Bild zu sehen ist.
Wie ich die CD finde und was sich allgemein hinter dem Produkt verbirgt, soll im Folgenden erzählt werden:
1. Die Massiven
2. Trackliste
3. Die CD
4. Positives
5. Negatives
6. Fazit
1. Die Massiven
Wir schreiben das Jahr 1991:
Showi, Ju, Wasi und DJ 5ter Ton (Alex) finden sich in der Schwabenhauptstadt Stuttgart (Stuggitown) und kommen bald mit der HipHop-Kultur in Berührung. Zuerst rappen sie nur die Texte ihrer Idole nach, aber bald reicht ihnen das nicht mehr. Sie fangen an eigene Raps zu schreiben und eigene Beat zu kreieren. Die vier sind aber nicht die einzigsten im Business. Im Umkreis Stuttgart geht eine Welle durch und bald hat es einige Rapper, Sprayer, DJs und Breaker die sich zusammenschließen. So entsteht 1993 die Kolchose. DIe bekanntesten Mitglieder dieser Vereinigung sind: Massive Töne, Freundeskreis, Afrob, DJ Thomilla, Skillz en Masse und Die Breite Seite.
In den nächsten Jahren touren die Massiven durch ganz Mitteleuropa und sind auf jedem HipHop-Jam zu Gast.
So bestreiten sie zusammen mit Fettes Brot, Tobi und Bo, MC Rene oder den Coolen Säuen die Touren der "Klasse von '94 und '95".
So ganz Nebenbei veröffentlichen sie die EP "Dichter in Stuttgart". Ein Jahr später kommt das erste Album "Kopfnicker" raus. Das ist der Durchbruch und bis heute ein Klassiker im deutschsprachigen Rap-Genre. Dieses Album bringt erstmals den Namen der Crew mit einem dicken Ausrufezeichen dahinter in die Charts.
1998 wollen sie sich endlich unabhängig machen und Geld verdienen, was ihnen auch gelingt. Der Rap blüht gerade auf und die Massiven sind mit ihrem Video "Unterschied" sofort in den Charts. Kurze Zeit später kommt schon das nächste Album "Überfall" heraus. Und das Video zu dem Track "Rapgame" mit Blahzay (US) ist 24h am Tag auf Viva zu sehen.
Diese Glücksträhne bringt die Massiven dazu, dass sie mit Leuten wie Gravediggaz, IAM oder den X-Ecutioners zusammenarbeiten und sie langsam aber sicher ihre eigene Träume erfüllen können. Da ging schon ein Raunen durch die Reihen, als Wasi die Crew verlässt. Er sagt, dass er eine andere Richtung einschlagen will und Ju beteuert, dass sie sich im freundschaftlichen getrennt haben.
Nach der Jahrtausendwende arbeiten die Massiven fleißig an "Kopfnicker Records" (mit Skillz en Masse und Breite Seite), an ihrem gleichnamigen Studio und an der 0711 Bookingagentur.
In der kommerziellen und kreativen Krisenzeit des deutschsprachigen Raps kommen die Massiven wieder ans Licht, nachdem es um sie herum wieder ruhiger geworden war.
2002, 3 Jahre nach Überfall, steht das neue Album "MT3" in den Läden.
Das Album mit Alex dem Dj 5ter Ton und Showi und Ju als Rapper möchte ich nun vorstellen.
2. Trackliste
1. Intro
2. Cruisen
3. Wer?
4. Deutschrap
5. Stress
6. Traumreise
7. Deutschland, Deutschland
8. False One
9. Hitsingle
10. Heishunger
11. Mach mal lauter
12. Im Club
13. Laller
14. Geld oder Liebe feat. Tairo
3. Die CD
Für jedes Lied gibt es die Bewertung + (schlecht) bis +++++ (super)
1. Intro:
Was soll schon ein Intro sein? Ju und Showi rappen abwechselnd, dass sie niemand daran hindert zu rappen, dass sie immernoch an der Spitze sind und dass sie nicht schleimen, sondern es einfach drauf haben.
Der Beat ist etwas "stressig", immer die gleichen vier Takte. Hört sich an wie Computer-Streicher mit kleinem Schlagzeughintergrund.
Trotzdem anders als die Intros die man sonst kennt.
+ + + +
2. Cruisen:
Und schon sind wir bei der ersten Singleauskopplung gelandet. Cruisen zeigt meiner Meinung nach zu 100% das Klischee der Massiven. Sie machen wenig ernstere Texte und sind auf Party, Weiber und Autos aus.
So rappen sie auf diesem Track darüber, dass sie mit dicken Autos durch die Stadt fahren, von den Bullen abgehalten werden, heiße Chicks angraben etc. Der Beat ist um einiges besser als im Intro und mit dem um einiges stärkeren Bass geht die Melodie schnell ins Ohr. Das Lied ist deswegen schon gut, dass es sogar meinem Vater gefällt! *lol*
Der Text ist sehr gut zu verstehen, was ich bei den Massiven sehr schätze (sogar Live versteht man sie sehr gut). Ich finde das dieses Lied am besten zu hören ist, wenn man im Auto sitzt, den Bass spüren kann und einfach Cruisen kann! :-)
Ein echtes Partylied, das sofort Stimmung auf Feiern macht.
Nach 2 Strophen gibt es eine kurze Bridge und dann sagen sie, an wen sie dieses Lied richten (an alle 3er BMWs und Caprios, an alle Golf GTIs ...... ). Gerade bei diesem Lied gehen die Meinungen auseinander. Manche finden es geil und manche einfach nicht. In dem Video ist ein BMXer zu sehen, der einige kleine Tricks vorführt. Dieser BMXer hatte danach einen ziemlich schlechten Ruf, weil die Massiven in BMXer-Kreisen nicht allzu beliebt sind. Mir gefällt das Lied total gut.
+ + + + +
3. Wer?
Der Beat sagt mir schonmal gar nicht zu. Er klingt sehr computermäßig und geht einem schnell auf die Nerven. Der Text ist auch nicht gerade der tollste. Er geht in etwa das ganze Lied durch:
"Wer?Wer ist für Privatgigs bestimmt viel zu teuer?
Wer ist für Hip Hop wie für behinderte Kinder Betreuer?
Wer sitzt wenn`s sein muss wie Zivis hinter`m Steuer vom Kleinbus?
wer brennt ewig wie das olympische Feuer?"
Und natürlich tun das alles die Massiven.
Eigentlich ist das Lied nicht allzu übel, aber wenn man es zu oft hört, hängt es einem aus dem Hals heraus.
+ + + +
4. Deutschrap:
Endlich mal etwas gutes von Alex. Die Melodie ist Keyboardmäßig, aber einem richtigen Instrument kann man es nicht zuordnen. Im Hintergrund sind leise Streicher. Im Refrain wird ein bisschen gescratcht. Der Beat ist nicht mal so langsam, aber trotzdem ein etwas trauriges Lied. Showi und Ju rappen über den deutschen Rap. Wieviele schlechte Leute im Business sind, die meinen, dass sie was drauf haben. Der Refrain ist Englisch:
"I see this Bullshit... Bullshit! // I get mad frustrated when I rhyme
(Idiots)
All they wanna do is battle (Idiots)
A million MC´s but they ain´t sayin´nothin!
I see this Bullshit... Bullshit!
Thinkin´of all that kids that try to do this for all the wrong reasons (Idiots)
All they wanna do is battle (Idiots)
They can´t write a song, so their careers won´t last long"
Ein sehr beeindruckendes Lied, das zeigt, dass die Massiven sich auch mal über andere Sachen als Party Gedanken machen.
+ + + + +
5. Stress:
Ein Remix von diesem Lied ist als dritte Single rausgekommen. Die Melodie ist zu Beginn eine Gitarre und ein Schlagzeug und zu Beginn der Strophe ist es wieder ein undefinierbares Instrument. :-)
Die Melodie ist nicht langsam, aber auch nicht aufbrausend. Schwer zu beschreiben, aber auch hier hat Alex gute Arbeit geleistet. Die anderen zwei rappen darüber, dass in der heutigen Zeit viel zu viel Stress in der Gesellschaft ist. Man sollte das Leben etwas lockerer angehen und nicht überall nur an die Termine denken. Auch rappen sie darüber, dass sich in der Politik etc. die Leute wegen ihrer Interessen anstressen. Sie sagen wieviel unnötige Sachen angestresst werden. Manchmal übertreiben sie ein bisschen, aber trotzdem gefällt mir das Lied gut.
+ + + + +
6. Traumreise:
Und hier die zweite Single. Die Melodie sind Streicher, Schlagzeug und ein Banjoähnliches Instrument. Auch dieser Beat ist DJ 5ter Ton gelungen. Vom Inhalt ist das Lied ganz okay. Der Beat ist ruhig und Showi und Ju rappen eine Geschichte wie sie ihre Traumfrau durch die Welt führen. In welche Länder und Städte sie gehen und was sie alles unternehmen.
Doch leider geht das alles nur aufm dem Globus, weil das Geld fehlt. :-)
+ + + + +
7. Deutschland, Deutschland:
Wieder ein dicker Pluspunkt an die Massiven. Der Beat ist etwas militärig, was gut zu dem Lied passt. Mit aggressiven Streichern, Pauken und Bass wird ein etwas "stressiger" Beat hergestellt, der super zu dem Lied passt und meiner Meinung nach nicht aufdringlich rüberkommt. Es geht um Nazis und Rechtsradikale und wie sie immernoch existieren, aber vom Staat immer verleugnet werden. Es ist quasi ein Nazi-Diss. Deutschland Deutschland, ist das alles was ihr zu bieten habt? Sehr ernstes Thema!
+ + + + +
8. False One:
Nun ja, man kann ja nicht alles haben. Dieses Lied gefällt mir überhaupt nicht.
Die Melodie ist mit Bläsern im Hintergrund und schlechtem Bass im Vordergrund. Zu Beginn singen zwei Opermäßige Stimmen auf Englisch. Das Lied ist auch zu 50% auf Englisch. Vom Text her ist es nicht allzu schlecht. Sie rappen darüber, dass viele einfach rappen, obwohl sie nichts draufhaben. Einfach mal Müll produzieren etc. Dafür, dass der Text die Wahrheit zeigt, gibt es noch 3 Sterne! :-)
+ + +
9. Hitsingle:
Die Melodie ist cool. Es klingt etwas südländisch. Gitarrenmäßig und Schlagzeug. Der Text ist dafür nicht unbedingt für jedermann, aber mir gefällt es. Es geht um eine Frau und einen Mann die beide verzweifelt nach der großen Liebe.
Der Refrain lautet:
"Frauen wollen: Zärtlichkeit, Ehrlichkeit
Und mehr Zeit zu zweit
Aber Männer wollen mit jeder ins Bett
Kein Stress und kein Gerede beim Sex "
Gaby und Lothar finden sich dann über eine Singlebörse. Sie flirten und machen ein Blind Date aus. Alles sieht gut aus, aber als sie was trinken gehen ist es anderst. Er ist ganz anders wie sie ihn sich vorgestellt hat und die zwei haben außer Einsamkeit keine Gemeinsamkeit.
Volle Punktzahl, weil es auch ein etwas ruhigeres Lied ist, aber nicht allzu ruhig.
+ + + + +
10. Heishunger:
Ein sehr aufdringlicher Beat. Das Instrument klingt Streichermäßig, ist aber in einer sehr hohen Tonlage und stört ziemlich. Das Schlagzeug verbessert es nicht unbedingt. Vom Text her sind einige Parts in Französisch und ich vermute, dass IAM gefeatured ist. Ein wirkliches Thema kann ich auch nicht rausfinden (ich kann kein französisch *g*). Hier der Refrain:
"Yo, ich leb' mein Traum
Setz ein' drauf und geb nie auf
Mir mangelt's nicht an Selbstvertrauen
Ich hab n'Loch im Bauch
Hier gehen Ideen nie aus
Unsere Weltanschauung ist für viele schwer zu verdauen
Das nehm ich in Kauf "
VIelleicht findet ihr da ja ein Thema raus! :-)
11. Mach mal lauter:
So kenne ich die drei Schwaben. Eine Banjo-Melodie (nicht Olli Banjo *g*) und Schlagzeug. Party ist angesagt! *g* Nein nicht ganz, das Lied ist nicht sehr schnell. Sie rappen darüber, dass sie nicht aufzuhalten sind und sogar Chaffeure die Lieder laut aufdrehen, weil sie einfach cool sind. Das Lied ist chillig und bringt einem trotzdem zum aufdrehen.
+ + + + +
12. Im Club:
Der Beat ist MINIMALST Technomäßig und gefällt mir gar nicht. Die Massiven sind im Club und machen mit ihrer Musik Stimmung. Es ist wieder so ein Partylied, aber mir gefällt es einfach nicht. Es geht darum, dass die Weiber im Mittelpunkt stehen etc. Der Beat geht einem nach 2 Minuten echt auf den Sack und mehrmals muss man das Lied nicht hören.
+ +
13. Laller:
Der Beat gefällt mir einfach gut, obwohl ihn sicher einige als schlecht empfinden würden. Computergitarre macht die Melodie und das Schlagzeug passt super dazu. Vom Text her finde ich es auch nicht schlecht. Ein Typ geht zu den Massiven, will ihnen irgendwelche Markensachen verkaufen, will mit ihnen berühmt werden etc. Der Refrain gesungen ist witzig. Also geht es um einen Laller der sich in die Crew einkaufen will. Ich finde das Lied lustig. :-)
+ + + + +
14. Geld oder Liebe feat. Tairo:
Die vierte Single. Zu Beginner singt Tairo: "Massive tone a une très longue histoire
une longue histoire a raconte..." Dann rappen Massive Töne über ihre Vergangenheit. Wie sie am Anfang ausgelacht wurden, weil sie mit HipHop angefangen haben. Sie erzählen, wie sie Breakdance geübt haben, wie sie auf Jams gepilgert sind und wie sie gesprayt haben. Das Lied gefällt mir gut. Wieder ein sehr südländischer Klang, mit Gitarre und im Hintergrund Schlagzeug. Der Refrain ist in 2 Teile geteilt. Einmal singt Tairo etwas und Showi oder Ju geben dann rappen nocht eine Zeile zum Besten. Das Lied gefällt mir echt sehr gut.
Es macht auch eine ausgeglichene Stimmung.
+ + + + +
So, wer jetzt noch nicht genug hat und geduldig wartet (oder vorspult) entdeckt noch ein Extra, das 2002 irgendwie in war! *g*
Nach 5 Minuten kommen Bläserklänge die an James Bond erinnern. Dann kommt aber ein schlechter Beat und das ganze ist ein schlechter Remix von "Im Club" das mir sowieso schon nicht so gut gefallen hat. Das war echt nicht nötig, aber ist nunmal drauf! :-)
+ +
4. Positives
Trotz viel Party hat es auch ein paar wenige ernstere Tracks, die gut rüberkommen. Auch die Partytracks kommen meistens gut rüber und machen auch Stimmung. DJ 5ter Ton hat auch einige gute Beats hinbekommen, was ich nicht erwartet hätte, weil er nicht zu den besseren DJs gehört. Dennoch das bisher beste Album der Massiven.
5. Negatives
Dennoch gefällt mir einiges nicht. Diese Englischen Parts sind nichts für mich, da ich eigentlich nur deutsche Sachen mag (manchmal auch türkischer, polnischer oder hebräischer Rap). So richtig umhauen tut mich das Album auch nicht. Man hätte einige Beats überarbeiten können und manchmal hatte ich das Gefühl, dass ein Beat zweimal, aber in etwas veränderter Form, vorkam.
6. Fazit
Trotz der Negativen Sachen kriegt MT3 nur ein Stern Abzug und ein Empfehlenswert, weil es irgendwie cool ist. Man muss eben daran denken, dass es Stuttgart ist! *g*
Im Vergleich zu Frankfurt, Hamburg und Berlin ist Stuttgart nicht besonders gut. Eben geschmacksache, aber wer eine Durchschnittlich gute Rap-Crew anhören will, kann bei MT3 mit gutem Gewissen zugreifen.
Den Ladenpreis der CD weiß ich nicht mehr, aber bei www.mzee.com kann man die CD für 17,49€ erhalten.
Vielen Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Liebe Grüße
Azadfan
PS: Dieser Bericht ist auch bei Ciao.de unter meinem dortigen Nick
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\"Überfall\" von den Massiven
09.07.2004, 20:52 Uhr von
DJMoench
Ich bin langweilig, es gibt nichts zu sagen, was von Interesse wäre.3- Cover-Design: gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
Die Lieder sind gut.
Kontra:
Skits, Interludes etc. nerven!
Empfehlung:
Ja
Die Massiven Töne - Überfall
Generelle Informationen:
„Überfall“ ist die zweite der bisher drei LPs der Stuttgarter „Massiven Töne“ (Ju, Schowi, damals noch Wasi, und DJ 5ter Ton; alias J. C. dos Santos, J.-C. Ritter, W. Ntuanoglu und DJ 5ter Ton), mit Abstand die beste (sonst: „Kopfnicker“ und „MT3“) und erschienen 1999 auf Kopfnicker Records in Kooperation mit „Kolchose“, „0711 Büro“, „eastwest“, „Schlachterei Eckhardt“ und „Schulzritter“. Als Internet-Info-Adresse ist übrigens www.0711-hiphop-de angegeben, also schaut dort mal rein.
Exekutiver Produzent des Albums sind die Massiven selbst, als Features findet man die französische Crew I AM, die Arsonists und Blahzay Blahzay aus den USA, Celistial Souljahz (Shabazz the Disciple und Freestyle), Afrob und Max (heute besser als „Max Herre“ bekannt).
Gemastert wurde „Überfall“ in den Stuttgarter „Nosé Studios“ von Tom Krüger, aufgenommen größtenteils im „the roof studio“ in Stuttgart vonTommy Wittinger.
Das Album umfasst 18 Tracks, davon zwei Skits, drei Interludes, das Intro und das Outro, die Länge beträgt 56 Minuten und 13 Sekunden, der Preis liegt beim üblichen CD-Preis, variiert von Sonderangeboten (8-10 Euro), heruntergesetzten Preisen (12-13 Euro) bis hin zum „Neupreis“ (16-18 Euro).
SUBJEKTIV HIERZU: Wem es gelingt, die CD irgendwo zu einem Sonderpreis zu erstehen, der sollte dies auf jeden Fall tun; ansonsten ist die Scheibe für ihr Alter (5 Jahre) doch oft noch ein wenig teuer. Die Features alleine machen schon Neugierig auf die Musik und versprechen einiges an Qualität, ebenso die Produktions-Liste.
Cover-Design:
Das Front-Cover ist in schwarz gehalten, wird geziert von den Gesichtern der Vier (von Links nach Rechts: Schowi, Ju, Wasi, DJ 5ter Ton), darunter der Schriftzug „MASSIVE TÖNE“ in weißen, rot unterlegten Buchstaben (ein wenig „wissenschaftlich“ aufgemacht) und unter diesem in Weiß „ÜBERFALL“ in simplen, handgeschrieben ausschauenden Lettern.
Die Rückseite zeigt ganz oben die beiden Schriftzüge (der „MASSIVE TÖNE“-Schriftzug nur in weiß, leicht verändert), zentral zwei Photos (aufgenommen von Maya Müller). Auf dem Linken sieht man wieder die vier Musiker der Gruppe (von Links nach Rechts: Ju, DJ 5ter Ton, Wasi, Schowi), Ju stehend, die anderen drei sitzend, vor einem dunklen Hintergrund, das rechte zeigt sie auch, Ju (in der Mitte) jedoch verschwommen, stehend, rechts davon Schowi, sitzend, und Wasi, stehend, links von ihm ein Teil ihres DJs. Unter den Bildern sind die Titel aufgezählt, mit Angabe der Features und der Track-Längen, was mir persönlich beim Hören immer sehr weiterhilft.
Das Inlay ist ausführlich mit Bildern und Lieder-Informationen (Produktion, Text, Aufnahme, etc.) bestückt und optisch gefällig.
SUBJEKTIV HIERZU: Das Gesamt-Design ist gefällig, simpel und fällt weder negativ noch durch übermäßige Schönheit auf. Da ich die Farbe Schwarz gerne mag, für mich eines der eher besseren Cover. Das Artwork trägt die für „Schlachterei Eckhardt“ übliche Handschrift (hier: Elmar Jäger) und wurde demnach mit viel Liebe und ohne auffällige Fehler vorgenommen.
Klangqulität:
Der Klang ist durchgehend klasse, gut verständlich und weist weder Knacken und Knistern noch sonstige störende Geräusche auf. Die Bässe, Höhen, Tiefen, Mitten, etc. sind gut ausgesteuert und lassen dem Hörer viel Spielraum, die Lieder besonders basslastig, soft oder einfach normal abzuspielen.
SUBJEKTIV HIERZU: Ermöglicht es mir, mich alleine auf die Musik zu konzentrieren und ist mir daher positiv aufgefallen. Vielen Dank dafür an die „Nosé Studios“, „the roof studio“ und „Kolchose“ (und natürlich „Kopfnicker Records“).
Texte und Musik:
Die Texte bewegen sich im üblichen „Massive Töne“-Rahmen, das heißt sind sowohl Battle-Texte als auch eher tiefsinnige, Liebes-Texte und Party-taugliche. Sie sind flüssig und gut betont vorgetragen (bei Wasi teilweise ein wenig holperig, bei Ju teilweise sehr „prollig“, dadurch jedoch sehr individuell)
Die Musik, will sagen Beats von DJ 5ter Ton, DJ Thomilla, Akhenaton, DJ Emilio, Tommy Wittinger und P. F. Cuttin sind größtenteils überzeugend.
Hier eine genauere Besprechung der einzelnen Tracks:
1) „Überfall (Intro)“ [2:17 Minuten]: Sirenen, eine erst bedrohliche (Bass), dann „süße“ (Flöten) Melodie beginnt, „Was geht ab“ von Ju, verzerrte Stimme wie durch ein Funkgerät, danach weiteres Funk-Gerede („Massive Töne am Platz“, „Wer rollt mit, hä?“...), die Melodie läuft aus, eine neue beginnt, wird einmal gespielt, dann die Drum-Percussions und die Melodie wird etwa alle zwei Takte durch einen Tusch unterstützt: Ein sehr geiler Beat! Nun lässt DJ 5ter Ton die Finger fliegen und legt diverse geniale Cuts und Scratches hören, spielt so Zitate, zu einem großen Teil von den Massiven selbst, ein (z.B.: „das ist die Bombe für alle!“, „Massive Töne!“, „Weltpremiere!“,...)
Bewertung: definitiv klasse, da allerdings ohne Rap „nur“ GUT!
2) „Unterschied“ [5:11 Minuten]: Eines der bekanntesten Lieder der LP. Der Beat wird angespielt, dazu „Yeah, was geht ab?, Junge was?...“, dann beginnt der erste Rappart, flüssig gerappt. Der Text ist üblicher Battle.Kram („Wir sind higher/ als der Himalaya“, „schickens raus wie Sputniks/ damit du checkst/ dass es dir gut geht/ wenn du dir Kopfnicker-Sound zulegst“, usw.). Der Refrain ist typisch für die Massiven Töne („Da liegt der Unterschied/ man wundert sich/ das ist unser Shit/ und es geschieht/ im ganzen Bundesgebiet/ und wenn wir mal da oben sind gibt’s keinen der uns da runter kriegt...“) und national bekannt. Insgesamt besteht das Lied aus drei Strophen, die zwischen den drei Rappern aufgeteilt sind, danach immer der Refrain, zwei Mal hintereinander.
Nach dem letzten Refrain noch einmal vom DJ gescratcht „It’s the real soldiers at this HipHop culture“, ein wenig undeutlich und nicht wirklich spektakulär gescratch.
Bewertung: ein eingeklammertes (sehr) vor dem für den leider ein wenig monotonen Beat und die fast schon lausigen Scratches nur als solches verliehenen GUT!
3) “P. F. Cuttin & Outloud [Skit]“ [0.39]: Ein Skit, indem P. F. Cuttin seinem Kumpel Outloud erzählt, wie es zu dem folgenden Track und zu der Verbindung zu der deutschen HipHop-Crew gekommen ist.
Bewertung: ZUM Glück kurz, allerdings dennoch langweilig und NICHTSSAGEND!
4) „Rapgame (U.N.)“ [5:02 Minuten], featuring Blahzay Blahzay: Eines der besten deutschen Lieder, die ich je gehört habe: einige wenige einleitende Klänge, dann setzt der Beat unerwartet pumpend und mit einer fast schon genialen, gesampleten Melodie ein, die während des Refrains noch durch eine ähnliche unterstützt wird, ein typisches „Ja ja!“ von Ju, der Beat wird noch ein wenig weiter laufen gelassen, dann setzt Schowis Rappart mit dem Satz „Wir hängen an HipHop wie an Kletten,...“ ein, und dem Hörer wird erst so richtig bewusst, welch musikalische Meisterleistung seine Ohren da grade beschallt, und wahrscheinlich wird er einen anerkennenden Jauchzer, ein „Ooohweee!“ zum Beispiel, ausstoßen, wenn er einen guten Geschmack und einen derben Style hat. Vor dem Refrain dann noch ein eher kurzer englischsprachiger Part von Blahzay Blahzay, dann die ebenfalls auf Englisch gerappte Hook und es geht ziemlich lange auf Deutsch weiter, bis der letzte, abschließende Part wieder von dem Amerikaner gerappt, allerdings mit dem Wort „Arschloch“ beendet wird. Der Beat läuft aus, anfangs noch mit Refrain, dann nur instrumental und immer leiser werdend.
Textlich behandelt das Lied kein besonderes Thema (das „Rapgame“), ist eigentlich rein von den Lyrics her ein althergebrachter Battle-Track.
Das Ding wurde produziert und abgemischt von P. F. Cuttin (Blahzay Blahzay) und in New York (Soundtrack Studios) aufgenommen. Auch die Scratches gehen auf die Kappe von P. F. Cuttin.
Bewertung: mehr als nur SEHR GUT!
5) „Radio [Interlude]“ [1:07]: Ein sehr abwechslungsreicher, allerdings trotzdem ungewohnt klingender, nicht wirklich harmonischer Beat beginnt, Schowi sagt: „Massive Töne“ und der Beat läuft eine Minute weiter.
Bewertung: hier nicht im Sinne von schlecht, sondern vielmehr im wahrsten Sinne des Wortes ein NICHTSSAGEND!
6) „Hände hoch“ [3:31]: Wer kennt diesen Track nicht? Es beginnt mit dem sehr hart pumpenden Beat, der zwar genial ausgesteuert, aber dennoch basslastig ist, bis die besten Party-Boxen platzen. Und Party ist genau das richtige Stichwort, denn dies sind auch das Thema des Textes („Hey, DJ, wie gehtst denn du ab?“, „Gedränge in den Gängen!“, „Hier sind mehr Arme in der Luft als in Sankt Tropez!“, „Es ist happy hour; einer geht noch!“, „Hier geht das beste Fest!“, und so weiter, es ließe sich endlos zitieren!) und die Stimmung, die das Lied verbreitet. Textlich beginnt der Track mit der Hook, die zweimal hintereinander gegrölt wird, dann die erste Strophe, erneute Hook, Jus „Ja ja“, der Beat wird herausgezögert, bis die Spannung ihren Höhepunkt erreicht, dann platzt er fast schon noch pumpender als zuvor zurück, in Verbindung mit der zweiten Strophe, während der er sich leider einmal für etwa fünf bis zehn Sekunden verändert – zum schlechten. Wieder der Refrain, ausleitende Sätze, der Beat läuft aus und hinterlässt Leere.
Der geradezu gebrüllte Refrain („Hände hoch, das ist ein Überfall, Kopfnicker rockt, ohne Ende überall, alle Hände hoch, die massiven sind da, extra-extra-large, beweg deinen Arsch!“) verbreitet die zum Beat und zu den Strophen passende Party-Stimmung.
Es verwundert nur ein wenig, dass dieser Track in den „Studios de la Seine“ in Paris abgemischt wurde.
Bewertung: Party pur, zum Mitgrölen perfekt geeignet, ein einprägsamer Text, durchgehend guter Flow, daher einfach nur SEHR GUT!
7) „Nie ohne sie“ [3:31]: Ein weiterer Klassiker. Die Massiven Töne selbst sagten einst, dieses Liebeslieb richte sich sowohl an Frauen als auch im platonischen Sinne an ihre Freunde; der Text lässt es klar werden, der Beat leider eher weniger. Er ist ziemlich monoton, bis auf eine der drei (oder vier) konfus vermischten Melodien wenig harmonisch und wirkt abgehackt. Der Text ist zwar gut, allerdings nicht so „balladenhaft“, schön, gefühlvoll, wie der Titel und das Thema versprechen.
Doch dies alles klingt wahrscheinlich negativer, als es gemeint ist. Der Refrain passt sich ausgezeichnet dem Beat und den drei Strophen an, rundet daher das Lied sehr ab und verbessert meinen Gesamteindruck.
Auch „Nie ohne sie“ ist in Paris abgemischt worden, sodass die Qualität des Klangs wieder einmal phantastisch ist.
Bewertung: insgesamt gerade noch, vielleicht nur, da es ein derartig bekannter Klassiker mit hier nicht angebrachtem Mitgröhl-Potential ist, GUT!
8) „Kids [Skit]“ [0:13]: Die Stimmen kleiner Jungs beschimpfen sich gegenseitig und schwärmen danach von den Massiven Tönen.
Bewertung: was soll ich damit? Daher wirklich NICHTTSAGEND!
9) „Center of attention“ featuring Arsonists [3:55]: Ein Piepen und unverständliche Stimmen, dann die Drum-Percussions, dann die Melodie und ein bisschen Rumgegröle, es folgt der Refrain. Dann zuerst ein englischer Part, danach Ju auf Deutsch, hiernach immer abwechselnd einer der Massiven beziehungsweise einer der Arsonists, unterbrochen vom Refrain.
Die Rap-Parts sind eine wahre Freude: Man merkt wirklich, dass die Arsonists Spaß am Rappen haben, und das die Massiven Töne ihr Handwerk verstehen. Den größtenteils englischen Refrain („...or do I have to mention/ Massive Töne, Arsonists“ und nun entweder „...the center of attention“ oder „...du kennst die Konsequenzen“) singt die monotone Frauenstimme von „Pat“, zweimal hintereinander, mit Variation (siehe die Klammer oben).
Text: Battle. Beat: eine Melodie aus Piependen-Tönen, die etwa die Hälfte eines Taktes füllt; sehr simpel, jedoch auch auf fast vier Minuten nicht langweilig.
Bewertung: der Refrain vermiest mir das Lied sehr, die Parts pushen es allerdings hoch zu einem ordentlichen GUT!
10) „Chartbreaker (Einmal Star und zurück)“ [3:49 Minuten]: Simple Melodie, ausreichend viele Variationen im Beat, cooler Text! So könnte man diesen Klassiker, der übrigens selber ein Chartbreaker war, kurz und treffend Beschreiben. Er erzählt die Geschichte eines Mädchens vom Lande, das Ruhm im Musik-Geschäft sucht, durch eine Casting-Show findet (siehe der Refrain: „sie hat jeden gefickt“ oder „jeder hat sie gefickt“), jedoch wieder verliert, als die „zweite Scheibe scheitert“. Die Massiven Töne überlegen sich nun: „war’s Pech- war’s Glück?“.Gerade in den Zeiten von DSDS und Popstars ist dieses Lied, das übrigens vor den meisten dieser Shows herausgekommen ist, erfrischend kritisch, außerdem perfekt gerappt und mit einem umwerfenden Beat von DJ Thomilla (Gitarren-Melodie, im Hintergrund Glöckchen, ab und zu ganz kurz Hall, etc.).
Aufnahme: „Benztown Studios“ in der Benztown Stuttgart. Abgemischt: „Tucan Studio“ in Kornwestheim, wo auch immer das liegen mag ;-).
Bewertung: als Hasser von DSDS & Co. und als Bewunderer von guter Musik gebe ich „Chartbreaker“ ein ganz deutliches SEHR GUT!
11) „Zeit“ featuring I AM [5:50 Minuten]: Das sehr dröhnende und übermäßig bombastische „Zeit“ mit einem Feature der französischen Crew I AM und einem extrem fetten Beat, der besonders an jenen Stellen, an denen er einen Refrain ersetzt - hier kommt noch eine gepfiffene Melodie zu der eigentlichen, während die „Drums“ aussetzen, dazu nur „Die Zeit läuft und läuft und läuft!“ von den massiven Stuttgartern, die sich mit dem „...und läuft...“ abwechseln - geradezu göttlich wirkt.
Der Text behandelt, wie der Titel, als Rahmen Zeit und was diese mit einem machen kann, besonders im Musik-Geschäft, mit anderen Worten: Veränderungen. Sowohl die Massiven Töne als auch die Jungs von I AM rappen klasse.
Aufgenommen wurde der Track im „Studio Cactus“ in Paris, abgemischt im „Studio Mega“, ebenfalls in der französischen Hauptstadt.
Bewertung: ein simples SEHR GUT!
12) „Benz Bouncer [Interlude]“ [1:02]: Eine Melodie, dann Drum-Percussions… was könnte das anderes sein, als ein weiteres Interlude, mit dem man eigentlich nichts wirklich anfangen kann (nicht einmal im Benz dazu bouncen, dafür ist der Beat zu langsam und pumpt nicht genug!).
Bewertung: mal wieder leider nichts sagend als NICHTSSAGEND!
13) „Paff Paff Putos“ featuring Afrob [4:01]: Und schon wieder ein Lied, das jeder kennt. Der Beat ist mal wieder Party, der Text Battle, der Afrob Part im Vergleich zu den Massive-Töne-Parts sowohl textlich als auch vom Flow her bestenfalls Mittelmaß, auch wenn Ju wieder einmal vordergründig schreit, das aber mit sehr sehr viel Style (danke dafür an ihn).
Der Refrain ist absolut party-tauglich („Paff Paff Putos, wir sind so high/ wir kommen vorbei/ wo auch immer ihr seid!“). Das „Paff Paff Putos“ singt (ruft) Maha, die Scratches
Bewertung: ohne Afrob wäre es sicherlich mehr, so ist es „nur“ GUT!
14) „Die Geister scheiden sich“ [3:48]: Es beginnt alles mit einer wunderschönen Gitarrenmelodie, zu der eine weitere hinzu kommt, bis dann die Drum-Percussions einsetzen und ab und zu ein Klavier-Akkord einstimmt (am Ende jedes Takts). Die Parts sind eher Nachdenklich, ebenso der von Max gesungene/ gerappte Kreuzreim-Refrain („Wenn die Vernunft leise spricht, wenn man nur eine Chance hat/ sucht man Gleichgewicht und es ist ein Balance-Akt/ die Geister scheiden sich, viele verfallen der Ohnmacht/ und man begreift es nicht, solang man sich was vormacht!“) und behandelt die Probleme des Alltags, die einem das Leben.
Der Beat ist erfrischend komplex, der Text erfrischend nachdenklich, das Lied erfrischend schön, das Feature von Max Herre erfrischend... einfach Max Herre halt.
Bewertung: sei es der Abwechslung im Vergleich zu den meisten anderen Liedern auf der CD, sei es nur der Qualität wegen, so oder so SEHR GUT!
15) „Nachtaktion [Interlude]” [1:11]: Mal wieder ein Interlude, dachte ich mir enttäuscht, als ich die CD zum ersten Mal hörte. Doch, oh Wunder, dieser Beat ist toll. Eine Melodie, am Ende des Taktes ein kurzes Summen, gute Drum-Percussions, perfekte Länge.
Bewertung: endlich mal kriegt auch ein Interlude ein GUT!
16) „Bleib in Bewegung“ featuring Max [4:37]: Vielen Dank an die Massiven Töne: dieses Lied ist die perfekte Mischung aus Party und Liebeslied; eigentlich ist es ein Anmach-Track. Max überzeugt auch hier, sowohl mit dem Refrain („Es ist angenehm/ dich anzusehen/ lass uns tanzen gehen/ bleib in Bewegung, bleib in Bewegung!“ Das ganze zwei Mal), als auch mit seinem sehr ruhig vorgetragenen Part. Der Schowi-Part nach dem von Max fängt zwar enttäuschend an („Sie pafft wie Daddy“), wird dann aber schnell wieder Überfall-niveauvoll („Will sie nur den eeeeinen/ zwischen meinen Beinen?“). Der Beat von DJ Emilio pumpt zwar nicht auf hundertprozentiger Party-Leistung und besteht eigentlich nur aus einer ganz oft wiederholten Melodie, überzeugt allerdings trotzdem.
Bewertung: ich kann mich nicht wirklich entscheiden, ob das „sehr“ stehen bleiben soll, lasse es aber erst einmal an seiner Stelle, sodass ich nur sagen kann: SEHR GUT!
17) „Notify the president“ featuring Celistial Souljahz (Shabazz the Disciple und Freestyle) [5:09]: Eine Sirene leitet den Beat ein, die dann mit den Drums unterlegt wird. Wann genau die Melodie einsetzt und wie sie klingt, ist schwer zu sagen, da sie nur wenige scheinbar willkürlich wiederholte Töne beinhaltet. Soviel zum Nachteil. Die Vorteile sind jedoch deutlich offensichtlicher: die Texte sind systemkritisch, der Refrain ist harmonisch, wenn auch teilweise ein wenig undeutlich gesungen (danach noch ein gesprochener Text von Mathias Bach), die Flows sind übergeil, speziell der von Shabazz the disciple, der von Freestyle ist ebenfalls phantastisch, beide englischsprachig.
„Babylon muss fallen und brennen/ wie die Mauern aller Städte, die wir kennen“, erklingt von Mathias Bach und Ju, während der Beat ausläuft und bevor er dann kurz aussetzt, instrumental zurückkehrt und nun lange und langsam auslaufen gelassen wird.
Bewertung: ein simples, absolut berechtigtes, aber auch ein wenig nachdenkliches (ach nein, das Lied hat mich nachdenklich gemacht ;-)) SEHR GUT!
18) „Testlauf [Outro]“ [0:21]: „Ey, wie gehst denn du ab?“, fragt Ju und ein relativ lausiger Beat von DJ 5ter Ton erklingt für knapp zwanzig Sekunden. Die CD ist vorbei. Dieses erschreckende Outro droht, meinen guten Gesamteindruck zu vernichten. Schade!
Bewertung: ein angesichts seiner Position als Track schockierendes NICHTSSAGEND!
Gesamteindruck:
1. „Überfall (Intro)“ GUT!
2. „Unterschied“ GUT!
3. “P. F. Cuttin & Outloud [Skit]“ NICHTSSAGEND!
4. „Rapgame (U.N.)“ SEHR GUT!
5. „Radio [Interlude]“ NICHTSSAGEND!
6. „Hände hoch“ SEHR GUT!
7. „Nie ohne sie“ GUT!
8. „Kids [Skit]“ NICHTTSAGEND!
9. „Center of attention“ GUT!
10. „Chartbreaker“ SEHR GUT!
11. „Zeit“ SEHR GUT!
12. „Benz Bouncer [Interlude]“ NICHTSSAGEND!
13. „Paff Paff Putos“ GUT!
14. „Die Geister scheiden sich“ SEHR GUT!
15. „Nachtaktion [Interlude]” GUT!
16. „Bleib in Bewegung“ SEHR GUT!
17. „Notify the president“ SEHR GUT!
18. „Testlauf [Outro]“ NICHTSSAGEND!
GESAMT: GUT!
Es stören die Interludes, Skits und das Outro, rein trackmäßig ist das Album durchgehend gut, keines der Lieder ist nur „mittelmäßig“. Für DJs kann ich das Album (natürlich auch auf Platte erhältlich) besonders empfehlen, zumal es diverse Party-Tracks enthält, gleichzeitig ist es jedoch auch zum Nachdenken, Ausruhen oder Neben-Bei-Hören geeignet, demnach also sehr vielseitig.
Persönliche Verbindungen:
„Überfall“ war eines der ersten deutschen HipHop-Alben, die ich besaß, inzwischen habe ich es mir sogar auf Platte gekauft. Viele der Lieder sind für mich inzwischen absolute Klassiker geworden, tausend Mal gehört, sodass ich die Texte oft mitrappen und die Refrains alle mitsingen oder mitgrölen kann. Jedes Mal, wenn ich einen der Tracks auf einer Party hören durfte, was nicht selten geschah, begrüßte ich diesen mit lauten Jubelschreien. Meine Stereoanlage hat oft wochenlang nichts anderes gespielt!
Fazit:
„Überfall“ ist ein im groben sehr gut gelungenes Album, das erst beim genauen Hinschauen diverse Schwachpunkte, als da wären die Skits, Interludes und das Outro, der Afrob-Part, einige zu monotone Beats und die an einigen wenigen Stellen zu flachen Texte, enthält.
Den Kauf würde ich jedem HipHop-Fan und Party-Besucher ans Herz legen, da das Album durchaus zum Dauergast in euren CD-Playern werden könnte.
Besonders im Vergleich zu den neuen Liedern der Stuttgarter, die nach diesem Album übrigens ihr Mitglied Wasi einbüßen mussten, ist „Überfall“ erfrischend und hat Klassiker-Qualitäten, falls es nicht sowieso schon ein solcher sein sollte.
Danke für’s Lesen,
viel Spaß beim Kaufen und Hören,
Euer/ Ihr,
DJMoench weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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redwomen, 12.07.2004, 23:40 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hier muß ich gestehen, diese Gruppe kenne ich überhaupt nicht.
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WIR SIND DIE COOLSTEN!!!
07.10.2003, 19:30 Uhr von
ciao-hosen
Hallo!Ich bin auch bei Ciao unter dem Namen "dietotenhosen2" aktiv (siehe meine HP!). Ich freue m...Pro:
Musik; teilweise Text; Band; ...
Kontra:
Teilweise Text; ...
Empfehlung:
Ja
Hallo Yopi LeserInnen!
Heute werde ich euch über meine Erfahrungen zum Lied „Cruisen“ von Massive Töne berichten.
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InHaLt
●●●●●● Allgemeines
●●● Das Lied
●●● Die Musik
●●● Der Text
●●●●●● Sonstige Daten
●●●●●● Meine Meinung & Erfahrungen
======================================================
●●●●●● Allgemeines **** 50 %
●●● Das Lied ***** 20 %
Das Lied ist für meinen Geschmack relativ gut gemacht. Man kann den Text gut verstehen, was für mich schon mal ein Pro ist, da es einfacher zum mitsingen ist. Mit diesem Lied sind die Massiven Töne eigentlich bekannt geworden und ihr zweiter Hit „Geld oder Liebe“ ist auch schon groß rausgekommen, aber ich glaube (noch) nicht so erfolgreich, wie „Cruisen“. Tja, was heißt eigentlich „cruisen“? Ich habe das Wort mal in den klamm-Translator eingetragen, da ich dem Wort mal etwas auf die Schliche kommen möchte. Der Translator gibt mir das gleiche Wort an, was ich eingegeben habe, also dort habe ich keinen großen Erfolg. Im Wörterbuch steht es auch nicht...also ist es anscheinend gar nicht so bekannt!? Ich habe ein Spiel für den N64, das „Cruis’n World“ heißt. Ich denke, dass kann man damit verbinden, da dieses Spiel auch ein Autorennen ist. Darum geht es auch im Lied! Dazu aber mehr unter „Der Text“. Allgemein ist das Lied ok, nicht für jeden Musikgeschmack interessant, aber ich find’s gut. Aus welcher „Kategorie“ kommt das Lied? Nunja, bei dem Filesharing-Programm KaZaA wird das Lied als „Hip-Hop“ und „Pop“ angegeben. Ich kann da eigentlich zustimmen, wobei ich mehr in die Richtung Hip-Hop tippen würde.
●●● Die Musik **** 15 %
Die Musik ist relativ flott. Anfangen tut das Lied mit einem kleinen Intro mit keiner Musik, wo nur ein bisschen was gesprochen wird. Danach fängt die Musik an, sie ist eher abgehackt und ein bisschen „irre“, aber wenn dann der erste Refrain anfängt, fängt’s erst richtig an und die Musik wird auch flotter, wie schon gesagt. Wenn man dann weiter zur ersten Strophe kommt, wird die Musik etwas leiser, damit man den Text gut verstehen kann. Man kann genau hinhören und dann merkt man, dass es ganz simpel ist; erst vier Töne hoch, wobei jeder Ton zwei mal angeschlagen wird, dann das Gleiche noch mal und anschließend startet das Gleiche von einem Ton höher. Danach geht das alles noch mal von vorne los. Diese Melodie ist aber eher im Hintergrund, wobei im Vordergrund die „coolere“ Melodie steht, unter anderem mit Bass, Schlagzeug, ... Diese Reihenfolge von Refrain und Strophen wird weiter angehalten, bis man nach dem dritten Refrain zu einem Rap kommt. Ok, die ganzen Strophen sind ja auch Rap, nur das, was ich eben beschrieben habe, ist halt eher ein Rap. *g* Nach dem vierten und letzten Refrain kommt dann noch ein Outro – die Musik stoppt und man hört nur noch einen einfachen Klang mit Trommeln, oder was es auch immer sein mag.
●●● Der Text *** 15 %
Im Text geht es darum, dass die drei Jungs einfach nur „cool“ sind. Diesen Begriff („cool“) kann man einfach nicht deuten, da es jeder anders sieht. Es ist ja ein Einstieg der Massiven Töne und da müssen die Drei direkt richtig aufmucken! „Hauptsache cool sein“ scheint hier wohl ein Motto zu sein. Im Text geht es im ganzen gesehen darum, wie die drei Jungs in einem Auto sitzen, Mucke hören, „Puppen“ anmachen und vor „Bullen“ abhauen. Die Jungs fühlen sich anscheinend umwerfend cool, wenn, wie man es im Refrain sieht, durch die City düsen (<-- noch eine Beschreibung für das Wort „cruisen“) und sich dann mit Ladies treffen. Ok, der Text ist eigentlich ganz ok, nur teilweise etwas übertrieben. Wenn man den Clip kennt, weiss man, was ich mit „übertrieben“ meine.
Der Text ist nicht gerade kurz, aber ich drucke ihn hier trotzdem mal ab. Damit ihr meine Meinung eventuell teilen könnt:
±±± TEXT ±±±
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, wenn die süßen Ladies uns mit Küßchen grüßen.
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, nie am loosen weil wir rulen, wenn wir cruisen.
Jo, ich sitz hinterm Lenkrad mit fettem Sound und offnem Fenster,
und represent (represent) erschreckend,
denk an des Gangster-Image, doch denk dran, kauf dir Pampers,
ich scheiss auf Tempolimits, ich, drück auf die Tube,
rock die Bude, jeder Bulle wird sauer wie ne Gurke, wenn ich hup hup hupe,
also kratz ich geschickt die Kurve wie'n Schurke,
denn ich hab kein Bock auf Punkte in Flensburg,
also runter mit dem Tempo,
dann cruise cruise cruise, ich mit 2002 Umdrehungen pro Minute,
auf der Suche nach der Stute, und geb Hufe,
mit 200 PS nehm ich jede Puppe genau unter die Lupe,
ist sie prüde öl ich ihr Getriebe mit viel Liebe,
ich zeig ihr meine Einspritzpumpe,
weich nie ab von der Route und drehe noch ne Runde ...
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, wenn die süßen Ladies uns mit Küßchen grüßen.
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, nie am loosen weil wir rulen, wenn wir cruisen.
Jo, ich setzt den Blinker rechts, wir halten an der Tanke,
Snacks und Six Packs für die ganze Bande, danke,
weiter in Kollonne, immer Richtung Sonne,
jeder drängelt sich nach vorne, fuck Radarkontrolle,
am Ortseingang props für den mords Empfang,
Zielfoto, bitte lächeln, herzlichen Dank.
Ich schalt in den nächsten Gang,
die Bullen wollen den nächsten Fang,
verfolgen uns, fackeln nicht lang und halten uns an.
Sie staunen bloß, staunen groß über den Rauchausstoss
nicht aus dem Auspuff sondern aus den Autos.
Sie suchen nach Weed und fluchen enttäuscht
es ist da wo es kein Bulle sieht
also weiter mit drumendem Beat durchs Wohngebiet,
wie lassen uns vom Bass den Rücken massieren,
das Blech vibrieren, während wir die Chefs chauffieren
wir wollen kein Stress riskieren, nur unser Revier markieren,
damit alle kapieren, dass wir existieren!
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, wenn die süßen Ladies uns mit Küßchen grüßen.
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, nie am loosen weil wir rulen, wenn wir cruisen.
rollin...
Pump this shit in your new car's system ... cruisen
Pump this shit in your new car's system ... rollin
Pump this shit
Pump this shit
Pump this shit in your new car's system ...
An alle 3er BMW's und Cabrios,
An alle Golf GTI's mit Alpine Radios
An alle Verkehrsraudies
An alle S4, S6, S8 Audi's
An alle BMX'er, Biker, 3-Radler, Lowrider und Daimler-Fahrer
Alle mit dicken Schlappen, alle mit Alu-Felgen,
umlackierten und frisierten Autos sind Helden.
Alle Trucker die nie ausschlafen,
keine Pause machen und auf Autobahnen ihr Zuhause haben.
An alle Camper mit Kindern,
alle Temposünder, mit 12 Zylindern ...
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, wenn die süßen Ladies uns mit Küßchen grüßen.
Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen,
wenn wir durch die City düsen,
wir sind die Coolsten, nie am loosen weil wir rulen, wenn wir cruisen.
±±± TEXT ENDE ±±±
●●●●●● Sonstige Daten [Keine Bewertung]
●●● Preis der Single
Der Preis ist, wie bei den meisten anderen Singles auch, um die 4-6 €. Bei uns im CD-Laden kostet sie 4,99 €. Der Preis ist – wie fast immer – angemessen, da ja auch verschiedene Versionen auf der CD sind.
●●● Länge der Single
Die Länge ist bei allen Versionen anders. Meine Ausführung ist 4: Minuten lang. Wenn man das Intro und Outro abzieht, wie es bei der Radio Edition ist, kommt man auf ca. 3:55 Minuten. Die Länge ist ok, da die meisten Lieder 3-4 Minuten lang sind.
●●● Weitere Lieder der Band
Wie oben schon kurz angedeutet, sind die Massiven Töne in Deutschland erst richtig bekannt geworden. Andere Lieder der Band sind zum Beispiel „Geld oder Liebe“, welches der zweite Erfolg ist/war. Andere Lieder sind nicht so bekannt, aber ich denke, in diesem Jahr kommen noch ein paar „coole“ Lieder. ;)
●●● Erscheinungsdatum
Das genaue Datum kann ich euch nicht sagen, aber ich kann sehen, dass das Lied 2002 herausgekommen ist. Ich weiss nicht, ob es mit der Umdrehungsanzahl des Autos aus dem Text bzw. Clip zu tun hat, die nämlich auch bei 2002 liegt, aber könnte gut sein.
●●●●●● Meine Meinung & Erfahrungen **** 50 %
Ich finde das Lied gut. Es ist nicht ganz perfekt, wie „Lieber Gott“ von Marlon, oder Oli. P mit „Beim erste Mal tat’s noch weh“, ...ne, das waren jetzt die falschen Lieder, aber ihr wisst schon, was ich meine. Das Lied ist gut zum „abrocken“, wie es ja auch die drei Jungs der Band tun. :) Der Clip zu dem Lied ist relativ komisch und unlogisch, wenn zum Beispiel der ganze Dampf aus dem Auto kommt. Ansonsten...ja, ich habe das Lied zum ersten Mal bei einem Freund gehört – das war ca. November 2002. Er fand es echt super, aber ich war noch nicht sehr davon begeistert. Als ich es dann aber ein paar Mal gehört habe und wir dieses Lied auch im Musikunterricht an der Schule vorgestellt, gehört und bearbeitet haben, ging es mir ähnlich, wie meinem Freund! Als dann auch noch auf einer Party ein paar Leute dazu getanzt haben und mir zeigten, wie man dazu „abrocken“ (<-- Mein Lieblingswort in diesem Bericht *hehe*) kann, wurde es zu einem meiner Lieblingslieder. Heute geht es wieder runter, aber ich gebe doch noch die vier Sternchen. Andere Lieder gefallen mir wirklich besser, aber die Single der Massiven Töne ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Ich denke, ich kann hier auch eine Empfehlung geben. Die Meinung von mir besteht in einem Monat bestimmt nicht mehr, da sich mein Musikgeschmack auch zu den ganzen Lieder dauernd ändert. *lach* Jetzt ist aber Schluss – ich entschuldige mich schon mal für den langen Text hier im Bericht. :/
--Fazit-- ****/***** ~ Empfehlung!
Ein klasse Lied zum abrocken, welches aber langsam den Bach runter geht.
Dies war ein Bericht über meine Erfahrungen zum Lied „Cruisen“ von Massive Töne.
Danke fürs Lesen und Bewerten!
Ciao ~ Markus
©, 07. Oktober 2003 – ca. 7.000 Zeichen (ohne Liedtext!)
Wer diesen Bericht klaut, der muss 5 Jahre lang „cruisen“. ;) weiterlesen schließen -
Ist das dritte Album immer noch top??
23.05.2003, 21:05 Uhr von
OpelAstraX-Treme
Ich bin jetzt schon seit einigen Monaten bei Yopi dabei. Meine Erstberichte waren wirklich schlec...Pro:
manche Lieder wirklich gut, teilweise gute Texte, gute Musik
Kontra:
manchmal der Refrain, gewöhnungsbedürftige Musik
Empfehlung:
Ja
Vor noch nicht all zu langer Zeit wurde im Fernsehen und im Radio ziemlich regelmäßig das Lied „Cruisen“ von den Massiven Tönen gezeigt oder gesendet. Dieses Lied gefiel mir so gut, dass ich mir kurze Zeit danach das Album der „Töne“ zulegte. Dieses hat den Namen „MT3“. MT3 ist praktisch die Abkürzung Massive Töne. Da es ihr drittes Album ist, haben sie hinter dem „MT“ eben noch eine „3“ platziert. Wie üblich bei den Massiven Tönen ist die Musikrichtung wie immer Hip Hop oder Rap.
Das Cover
Das Cover der CD ist in zwei Farben unterteilt. Die obersten zwei Drittel des Covers hat die Farbe rot, das untere Drittel hat die Farbe schwarz. So ziemlich in der Mitte, noch im roten Bereich steht recht groß MT3, wobei das T größer geschrieben ist als das M und die 3 noch größer als das T. Die Buchstaben bzw. Zahlen werden also nach hinten immer größer. Im oberen Drittel steht Massive Töne MT3. Dies ist wesentlich kleiner geschrieben als das MT3 darunter.
Das Cover ist eigentlich sehr gut gelungen. Es sieht irgendwie fetzig aus. Außer den wenigen Details, die ich eben beschrieben habe, ist darauf nicht zu sehen. Das kann einen stören, da bei manchen anderen CD immer ein Bild oder etwas ähnliches drauf ist. Ist aber eigentlich nicht so wild.
Auf der CD befinden sich 14 Lieder:
1. Cruisen
2. Im Club
3. Deutschrap
4. Stress
5. Traumreise
6. Wer?
7. Deutschland, Deutschland
8. Heisshunger
9. False One?
10. Mach mal lauter
11. Hitsingle
12. Im Club
13. Laller
14. Geld oder Liebe
*Cruisen*
Das wohl bekannteste Lied der Massiven Töne. In dem Lied geht es ums Cruisen mit dem Auto. Dies war auch der Grund, warum mir das Lied so gut gefiel. Der Text ist im Großen und Ganzen gut. Der Musik ist auch gut, passt perfekt zum Text. Der Refrain „Wir sind die Coolsten wenn wir Cruisen“ ist ziemlich schwachsinnig und wird auch sehr schnell langweilig. Bis auf den Refrain ein sehr gut gelungenes Lied.
*Im Club*
Dieses Lied finde ich auch nicht schlecht. Die Texte sind einigermaßen gut, genauso wie die Musik. Sicherlich eins der besten Lieder auf der CD.
*Deutschrap*
Hilfe, was ist das den? Ist das etwa eine Geige? Das dachte ich mir, als ich das Lied das erste mal gehört habe. Ist wird tatsächlich etwas in der Art sein, zum Glück fällt es einem aber nur am Anfang so extrem auf. Mitten im Lied hört man es auch noch mal, dies ist aber keinesfalls störend. Der Text ist bis auf eine kleine Ausnahme gut, genauso wie die Musik.
*Stress*
Dieses Lied gefällt sicherlich nicht jedem. Das Lied fängt gleich mit dem Refrain an, der wirklich gut ist. Der Text ist auch recht ordentlich, die Musik ist etwas gewöhnungsbedürftig. Nach der Zeit hat man sich daran aber gewöhnt und findet es gut, so sehe ich das jedenfalls.
*Traumreise*
Ein Lied der anderen Art. Langsame Musik und langsamer Text. Dies muss aber nicht schlecht sein. Eigentlich ist es sogar sehr gut. Der Text ist sehr abwechslungsreich. Auch der Refrain passt gut. Ob er wirklich die Wahrheit aussagt, dass einer der massiven Töne arm ist, bezweifle ich allerdings.
*Wer?*
Gleich vorweg: Das Lied ist eins der besten auf der CD. Die Musik ist wirklich gut, genauso wie der Text. Durch den vielen Bass gefällt mir das Lied besonders gut. Der Refrain hört sich gut an, auch wenn der Text ein bisschen komisch ist.
*Deutschland, Deutschland*
Kein schlechtes Lied! Guter Text, gute Musik. Was aber auf jeden Fall nervt, ist immer das „Deutschland, Deutschland“ im Text. Dies ist wirklich nervig.
*Heisshunger*
Was soll ich dazu sagen? Klasse Musik, gute Texte. Zwischendurch hört man ab und zu mal irgend einen Affen, der irgend etwas lallt, ich vermute mal, dass es französisch ist. Dieses wirkt schnell nervend. Sonst aber ein klasse Lied.
*False One*
Hilfe, was ist das nun schon wieder? Bin ich hier in der Oper? So kommt es einem am Anfang und beim Refrain immer vor. Dort singt immer eine Frau in verdammt hoher Stimme. Danach kommt kurz ein typischer Oper-Gesang von einem der Töne. Ansonsten ist das Lied, wie die meisten anderen auch, gut.
*Mach mal lauter*
Auch hier wurde mal wieder ein guter Lied erstellt. Der Refrain wirkt ein bisschen aggressiv und ergibt ehrlich gesagt wenig Sinn. Die Musik und der Text sind ein bisschen langsam. Die Musik wird später schnell schade.
*Hitsingle*
Das Lied handelt von einer scheinbar dicken oder besser fetten Frau, die sich Hoffnung bei einem Mann macht. Der Text ist manchmal ein wenig pervers, aber zum größten Teil sehr lustig. Der Refrain ist langweilig und doof.
*Im Club*
Der Text hört sich bei diesem Lied nicht so gut an. Vor allem der Refrain ist ziemlich schlecht, da er viel zu langsam und außerdem sehr langweilig ist. Da gibt es wesentlich bessere Lieder auf der CD.
*Laller*
Dieses Lied handelt von einem Menschen, der gerne in der Band mit machen würde. Dieser wird aber praktisch ausgelacht. Er meint, er wüsste alles besser. Deshalb der Name „Laller“. Der Text ist recht gut, genauso wie die Musik. Der Refrain ist langweilig.
*Geld oder Liebe*
Der Anfang hört sich ein bisschen „spanisch“ an, da die Musik mit viel Gitarre gespielt wird. Der Text ist auch bei diesem Lied recht gut, der Refrain ist ebenfalls wieder zum größten Teil „französisch“(?), was sich aber nicht schlecht anhört. Sicherlich kein schlechtes Lied.
*** Meine Meinung ***
Die CD ist im großen und ganzen recht gut gelungen. Die Texte sind einigermaßen gut, die Musik ist bei den meisten ebenfalls gut. Der Refrain ist oft, wie leider bei vielen, anderen CDs auch, langweilig. Dies trifft aber nicht bei jedem Lied zu. Manche sind wirklich gut.
Wenn die Massiven Töne noch ihr viertes Album auf den Markt bringen sollten, werde ich mir gut überlegen, ob ich mir es kaufen werde. Einerseits machen sie dicke Beats, auf der anderen Seite aber auch wieder einige Patzer, die den Gesamteindruck der CD senkt.
Ihr fragt euch vielleicht, warum ich immer schreibe „Der Text hört sich recht gut an“ „....“. Das liegt daran, dass man von Rap und HipHop Texten nicht sonderlich viel erwarten kann. Die meisten Texte ergeben nämlich keinen Sinn oder sind einfach nur dumm. Zum Glück kommt das nicht nur bei Rap und HipHop vor, sondern auch bei vielen anderen Künstlern. Deshalb ist das nicht sonderlich wild. Hauptsache es hört sich gut an!
©hristian Wolf -> OpelAstraX-Treme 23.Mai 2003 weiterlesen schließen -
Die Checker vom Dienst
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eigentlich bin ich ja kein großer Anhänger von Musik die Made in Germany ist, aber ich habe mir diesmal trotzdem einen Song gesucht der gerade dies ist, nämlich richtig schlecht. Unter Musik hat man ja seine eigenen Vorstellungen und jeder hat auch seinen eigenen Musikgeschmack welcher bei mir eben Metal, Rock und manchmal RnB ist, aber in Sachen HipHop bin ich eigentlich so gut wie überhaupt nicht interessiert es sei denn wenn es Amerikanischer HipHop ist. So war ich erstaunt das im letzten Jahr ein Track in die Deutschen Charts kam welcher nun absolut nicht mein Fall ist und dann auch HipHop...Deutscher auch noch. Bereits zu Zeiten als die Fanta4 die Charts belegten war ich kaum angetan von diesem Sound aber was die Massiven Töne nun in die Charts gebracht haben war ja dagegen ein Schlag ins Gesicht für jeden der guten Musik gewöhnt ist. Unter dem Titel "Cruisen" brachten diese nämlich vor einem viertel Jahr diese Single auf dem Markt und konnten erstaunlicher Weise zum ersten mal einen Top10 Platz ihren nennen und dies zu Zeiten wo Deutscher HipHop in Deutschland sowieso kaum noch beachtung bekam. Nun wurde der Song auch im laufe der Zeit so oft überall gebracht das die Werbung für diesen Song natürlich richtig gut lief und so wurde dies ihr bisher erfolgreichster Song.
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Jene Leute die sich für Musik dieser Art interessieren dürften wissen wer die Massiven Töne sind denn die Crew welche aus drei Mitgliedern besteht macht schon seit einigen Jahren zusammen Musik und nun sind eben erst richtig erfolgreich mit ihrer Musik geworden und daher auch mehr ins Rampenlicht gekommen. Wie viele HipHoper so kommen auch die Massiven aus der Metropole die wie keine zweite für diesen Sound steht nämlich Stuttgart. Nun haben sie es sogar geschafft sich ein eigenes Label zu leisten und ihren Sound dort selbst machen zu können, unter dem Namen "Kopfnicker" produzieren seit einiger selbst was da Zeug hält und sind daher auch viel beschäftigt. Den Durchbruch wenn man es mal so nennen möchte schafften sie mit ihrem Album "Überfall" welches bei der Deutschen HipHop-Gemeinde wohl gut ankam. Nun sind sie mit ihrem neuen Album am Start welches da "MT3" heisst und sich auch in den Album-Charts beachtlich platzieren konnte. Die Crew ist so ein typischer Fall von solchen Bands die einige genial und andere wiederum absolut schrecklich finden. Ich persönlich mag ihren Sound nicht und auch die Band an sich ist nicht wirklich mein Ding weil sie mir einfach zu eingebildet vorkommen.
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In ihrem Song "Cruisen" gehts wie es für HipHoper üblich ist darum voll cool zu sein und immer absolut konkret zu wirken, der Song soll vorallem die jungen Autofahrer ansprechen welche ja gerne mal mit offenem Fenster sich solche Musik geben. So wird im Song auch viel über Autos im allgemeinen gesungen ob von Autoradios oder Einspritzpumpe in dem Song wird jedes Teil was mit einem Auto etwas zutun hat mit eingebaut egal ob es logisch klingt oder bekloppt. So werden vorallem Autofahrer angesprochen welche diverse Automarken fahren und im Song werden dann zu jedem Auto auch noch positive Aspekte gefunden. Der Refrain ist mal wieder der Hammer den blöder und sinnloser gehts ja kaum denn mit .."Wir sind die coolsten wenn wir Cruisen" haben sie ja einen tollen Refrain der jeden begreiflich machen soll wie cool sie doch sind. Ich finde den Refrain vorallem extrem bekloppt weil er nicht nur sinnlos ist sondern auch zeigt das die Jungs ziemlich eingebildet sind. Ob die Lyrik des Songs nun toll ist oder einfach nur doof ist auch so eine Sache denn verständlich ist sie ja eigentlich denn es geht im ganzen Song ja nur darum das die coolen Autofahrer gegrüßt werden und das alle Cool sind Cruisen. Aber darin erkennt man dann auch wieder wie sinnlos der Song eigentlich ist denn einfach so eine billige Lyrik da einzubauen zeigt ja schon wie erbärmlich dies alles ist.
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Der Song hat vorallem viele Schwächen wenn man die Reime des Songs mal betrachtet, denn viele davon reimen sich erst garnicht oder ergeben im Song keinen Sinn so das man sich schon fragt wie man solch einen Müll in einen Song einbauen kann. Zur Single haben sich die Massiven einen einfachen und schlichten Beat genommen der sich eigentlich leicht einprägt und zu jedem HipHip-Song passen könnte. Es ist jetzt nicht der superfette Beat aller P.Diddy, sondern ein eingängiger Beat welcher nicht so schwer in den Song fällt. Im ganzen Song hat man die gleiche Melody im Hintergrund welche sich auch nicht verändert sondern durchweg gleichbleibt. Dem Track fehlt es einfach an einem vernünftigen Text welcher sich auch nur ein wenig nach Logik anhört denn das was bei "Cruisen" als Text genommen wurde ist einfach nur Müll den jedes Kind zusammensetzen könnte. Der Beat des Songs ist okay aber auch nicht mehr und sonst hat man es echt schwer positives an diesem Song zu finden. Man fragt sich wirklich wie es ein solcher Track so hoch in die Charts die geschafft hat denn er hat wirklich absolut nichts was zu empfehlen wäre.
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Insgesamt ein richtig schlechter Song welcher keinen guten Text hat und auch sonst in eigentlich allem enttäuscht. Die Reime sind grottenschlecht und passen meistens nicht einmal zueinander. Der Text ist eine einzige Zumutung und der Rest ist lala. Die Melody ist vielleicht noch aktzeptabel aber mehr auch nicht. Ich würde daher auch nicht mehr als 2 Sterne bei dem Song vergeben weil er für mich nicht Charttauglich ist. So das war mal ein Bericht über einen echt schlechten Song, ich denke ich werde demnächst wieder über gute Musik schreiben da dies auch einfacher ist;-)! Danke fürs Lesen und Bewerten..Mfg!!!
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...@LinkinPark4aLife für ciao und yopi weiterlesen schließen -
Und wir cruisen mit dem Server
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Einleitung
Im Jahre 1992 gründen die vier jungen Stuttgarter Wasili Ntuanoglu (Wasi), Jean-Christoph Ritter (Schowi), Joao dos Santos (JU) und Alexander Scheffel (DJ 5ter Ton) eine Band und begannen mit Rappen, DJing, Breaken und Malen (Sprayen).
Die Massiven Töne legten im Jahr 1996 mit der Aufnahme "Kopfnicker" ihren ersten Longplayer vor. Wir hören eine deutschsprachige HipHop Scheibe, die mich, wie jedes HipHop Album vor die Frage stellt: Welche Geschichte möchtest du mir erzählen aus deinem Leben. So fügen die Massiven einzelne Elemente ihrer Welt zu einem Mosaik aus Beats und Worten zusammen und erfreuen uns mit ihrer HipHop Kunst. Mit "MT3" melden sind die Massiven im Jahr 2002 back in town und bereit für den Aufbruch ins 3.Jahtausend.
Die Tracks
Mit dem "intro" empfängt uns eine lässige B-Boy Stance Nummer; immer locker und laden mich ein auf ihre Reise; ich bin gerne in Stuttgart zumindest im Geiste und auch in der Musik " die MC Trilogy strikes back " und läßt den Verbalfluss so richtig raus ohne lange zu fackeln; und bringen es nach oben wie ein Space Shuttle.
Der Hit "cruisen" sorgt für allerleui Beweungung und Erregung in so mancher City; ganz auf Haribofahrt; mit Bass satt. "...ein MC Photo bitte lächeln...". Die Beats sind mir jedoch einfach zu dünne, aber man merkt den Jungs ganz deutlich ihre Gelassenheit und Lockerheit an und das tut wirklich gut.
Mit "Wer?" realisieren die Schwaben eine Art Frage und Antwort Spiel gewürzt mit mit einem heftigen Brassic style, HipHop raw to the max, "...Sound massiv..." und fegen in diesem Lied wirklich einiges und lassen mächtig die Battlerhymes krachen
"Deutschrap" zu erleben als Fan, als Musiker und Rapper, ist einfach unvergkleichlich; "...express yourself..."; einfach wunderbar; gehen zwischendurch etwas auf Distanz und gleichzeitig bedeutet dies doch die wahre Freiheit, so gibt es auch in dem Biz jede Menge Licht und Schatten, wie auch sonst in der heutigen Zeit
"Stress" mit Musik abbauen, relaxen und entspannen, wenn ich die Nummer höre, weiß ich aber wirklich nicht, ob ich mich gleich aufregen soll. Trotzdem gilt: fette Hookline, aber sonst, nun ja kann mich nicht wirklich überzeugen, nicht mein Ding. So stecken in den Texten einzelne Facetten von Stress wegen Religionen; die Jungs bringen das hier auf eine zutiefst humoristische Art und Weise zum Ausdruck
"Traumreise" erfüllt uns mit Harmonie und kleiner Musiktraum wird wahr, wirklich ein tolles Lied, ganz die Massiven, guter Fluss, coole Vibe; "...doch ich nehm deine Hand und mach mit dir ne Traumreise..." Musik, die verzaubert: romantisch und schön.
"Deutschland, Deutschland" gleicht einer Herausforderung und einer deutlichen Abrechnung mit allem dem rechtlastigen historischen Zivilisationsmüll, der sich auch ständig in meine Gehirn Registry bohrt und die Jungs lassen es hier voll raus, was auch mich total ankotzt, Menschen die immer noch in einer Zeit leben, so ne Rolle spielen. Doch den guten Flow können die uns auch nicht versauen, all armseligen Clone eines überholten Kulturgut. Gott sei Dank, es gibt noch Menschen, die die Welt mit anderen Augen sehen.
Mit "false one" wird es dann ganz downbeat, ziemlich verpeilt diese Nummer, einfach unglaublisch "..selbst nix zu sagen und stecken in Schubladen..", nun gut, manchmal hart oder zart.
"hitsingle" erweist sich als recht burleskes Theater; macht mich jedoch eher nachdenklich und es fehlt mir das gewisse Etwas an dieser Musik.
Mit "Heißhunger" beißen sich die Massiven weiter durch; immer noch too funky, too strong und wählen Rap als Sprache und Ausdruck ihrer Seele, ihrer Selbst und kommen hier wirklich ganz fett rüber "...leben den Traum, setzen einen drauf und geben nie auf..."
"mach mal lauter" höchstens eine gute Spur für Vinylfreaks, da kann man ein paar gute Cuts ziehen, so richtig will dieser Kopfnicker Shooter nicht einschlagen, zu träge, da mutiert man ja, wenn man das hört,
Die Massiven lassen dann mit "Im Club" eine ganz nette Atmo Funk Nummer folgen, geht eigentlich gut rein, gutes Tempo, die beats sind minimalistisch, oder was ich soll ich sagen, die Beats könnten wirklich besser sein, aber die Sache groovt ganz nett ab
"Laller" ist für elle die Dumpfbacken, die einfach keine Flows und keine MTs im Blut haben und sowieso niemals verstehen wie die das gemacht haben, all die Flachfahrer, Dünnbrettbohrer, die sich noch in hudnert Jahren fragen werden, wie wir das geschafft haben; all diese und jenen Menschen haben eines in ihren Leben verpasst, den Fluss, den Groove den Funk; ein wenig Thrash Talk muss eben sein.
"Geld oder Liebe" wird zum Ibegriff für 25 Jahre HipHop weltweit würdigt die Zeit auf dem Public Enemy Konzert und den steilen Aufstieg, den Rap seit dem genommen hat.
Résumé
Die "Massiven Töne" heißen uns mit MT3 willkommen im neuen Jahrhundert und ich wünsche der 12 Jahre one two Rap Crew weiterhin viel Erfolg.
Linkverweise:
http://www.massive-toene.de/ weiterlesen schließen -
Die Massiven rulen wieder!!!!!!!!!!!!!!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Showi, (bürgerlich Jean-Christoph Ritter), Ju (bürgerl. Joao dos Santos) und 5ter Ton (bürgerl. Alexander Scheffel) bilden zusammen seit nun mehr als Jahren die Massiven Töne. Die drei (früher noch zu viert mit Wasi, der aber bald nach dem Überfall Album ausgestiegen ist) sind auch als die „Dichter von Stuttgart“ bekannt.
Chronologie
´91
In diesem Jahr beginnen die Massive Töne in irgendeiner Bude in Stuttgart. Ju, Wasi, Schowi & DJ 5ter Ton sind mit dem Sound von Breakdance Soundtracks, den Beastie Boys, Public Enemy und Ultramagnetics aufgewachsen. Sie fangen nun an, deren Texte abzuschreiben und ihren Idolen nachzurappen, nehmen den Ghettoblaster mit auf die Straße und auf Basketballplätzen um dort zu der Musik zu tanzen. Doch bald merken sie: mich gibt’s auch noch und ich bin so! In der Schule beginnen sie eigene Texte in ihre Schulbücher niederzuschreiben statt von der Tafel abzuschreiben, angeregt waren sie damals von Bands wie Advanced Chemistry den und Leuten, die so drauf sind wie sie (u.a. Max (FK) und Emilio), auch fangen sie mit dem freestylen an. (Vor und in den Clubs, auf Partys und auch auf Konzerten.)
´92
Bereits erste Stücke entstehen, anfangsnoch auf US-Instrumentals, später dann auf Tape Loops und schließlich mit eigens produzierten Beats, die zu Beginn noch von DJ Friction und Phillipe Kayser unterstützt wurden. (Beide ehem. Freundeskreis)
´93
Die Massiven gründen in diesem Jahr mit anderen Stuttgarter HipHoppern die Kolchose, das ist ein Zusammenschluss von aktiven HipHops, wie Graffiti Writern, Breakdancern, DJs und Rapper. Desweiteren steigen sie zu Lokalmatadoren auf.
´94
Beriets in diesem Jahr haben sie auf allen großen HipHop Jams, u.a.München, Frankfurt mit Bands wie Too Strong, Cora E. Ebenfalls haben sie Gastauftritte auf der „Klasse von 94“ Tour (Absolute Beginner, Main Concept, MC Rene.) Mit anderen Kolchose Mitgliedern flogen sie im Rahmen eines vom Stadtjugendring und vom SDR organisierten Austauschprogramms) nach San Francisco und gaben dort mehrere Konzerte
´95
Ihre EP „Dichter in Stuttgart, die sie im Herbst des vorigen Jahres aufgenommen hatten wird veröffentlicht. (auf MZEE Rec) Sie gehen mit der „Klasse 95“ (Tobi & Bo, Fettes Brot, MC Rene, F.A.B.) auf D/Ö/CH Tour. Hierdurch erhielten sie ihre verdiente Anerkennung und Bekanntheit. Die EP wird übrigens zum Achtungserfolg der Massiven.
´96
Die Aufnahmen zur LP „Kopfnicker“ beginnen und werden, um sie dann im Herbst zu veröffentlichen, im Sommer abgeschlossen. In Deutschland geben sie weitere Konzerte und haben ihren ersten Fernsehauftritt bei VIVA „Freestyle“.
´97
Im Frühjahr touren Massive Töne mit Fettes Brot durch D/Ö/CH, im Sommer Gigs auf Open Airs, Jams usw. Die große Kolchose Tour mit Freundeskreis, Afrob und DJ Emilio starten sie im Herbst. Bereits ihre erste LP „Kopfnicker“ wird zum Meilenstein im deutschen HipHop und dessen Geschichte und beeinflusst somit auch andere deutsche HipHop Bands.
´98
Massive Töne werden von East West Rec. gesignt und wechseln damit zu einem Major Label. Um endlich unabhängig zu sein, bauen sie ihr eigenes Tonstudio auf. Auftritte mit KRS-One, Missy Elliot, MC Lyte und Touren mit Invisibl Skratch Picklz und den X-Executioners, sowie Auftritte als gefragte Headliner auf vielen Open Airs werden folgen. Zeitgleich dazu beginnt die Produktion und die Aufnahmen zu ihrer zweiten LP, die die Massiven u.a. auch in die USA und Frankreich führen wollen. Während ihres Aufenthaltes in New York entstehen Stücke mit Blahzay Blahzay, The Arsonsists und Shabazz the Disciple von den Gravediggaz. Mit IAM, Frankreichs erfolgreichsten Rap-Band, nehmen die Massiven neue Tracks auf. Ebenso wird die erste Maxi "Unterschied/Hände Hoch" auf dem neuen Label erscheinen. Ein eigenes Video –ihr erstes-, dass auf VIVA und MTV läuft und bei VIVA 2 auf Rotation geht, wird im selbigen Jahr gedreht
´99
Unter Beteiligung von Max Herre und Afrob, sowie weiteren Kolchose Acts werden die Aufnahmen zum neuen Album in Stgt. Am 29.März erscheint die Single "Chartbreaker (Einmal Star und zurück)" + Video und steigt, wie der Name schon sagt, sofort in die deutschen Singlecharts ein. Am 19.April wird dann das lang ersehnte Doppel-LP Major Debut "Überfall" releast und damit startet die "Überfall"-Tour, in der die Massiven Töne 6 Wochen lang quer durch Deutschland rappen.Sie spielten auch auf den Festivals Rock am Ring und Rock im Park. Im Sommer veröffentlichen sie die Single "Rapgame" feat. Blahzay Blahzay. Das Video dazu entsteht in New York unter Regie von Zoran Bihac (u.a. Freundeskreis, Fischmob) und findet bei sämtlichen Musik-TV Sendern großen Anklang. Die Massiven sind für das ganze total ausgebucht, sei es für Live-Auftritte, TV Performances oder DJ Gigs en masse. Die Doppelmaxi "Nie ohne Sie" I AM Remix /"Komm runter" samt Video, welches schon im Vorfeld bei MTV und Viva auf Rotation lief, veröffentlichen sie am 15.11.
´00
Im Frühjar 2000 launchen Massive Töne ihr Label Kopfnicker Records und sind gleich massgeblich an der ersten Maxi "Characters" beteiligt, die sie unter Mithilfe langjähriger Weggefährten wie Spax, DJ Mirko und David Pe aufnehmen. In den Folgemonaten ist viel Aufbauarbeit fürs Label gefragt, neue Acts wie Skills en Masse, Breite Seite, Karibik Frank und Timxtreme werden gesignt. Im August steuern Massive Töne zusammen mit Skills en Masse den Titeltrack "2 Mille" für den deutschen Taxi 2 Soundtrack bei. Neben einigen Gastfeatures auf Alben von Kollegen wie Spax oder DJ Tommek präsentieren die Massiven auf allen grossen HipHop Festivals im Sommer ihre neuen Tracks und introducen ihre Kopfnicker Crew. Gleichzeitig laufen die Organisationsarbeiten für das erste Album auf Kopfnicker Records, welches sinngemäß auch den Namen "Kopfnicker Records, das Album" trägt, auf Hochtouren.
´02
Auf den diesjährigen HipHop open stellen sie nun endlich das langersehnte MT3 Album vor – und das mit Erfolg. Haben sie doch drei Jahre für ein neues Album gebraucht und ´01 nicht viel von sich hören lassen. Die Crowd war begeistert, waren doch nur 2 Tracks bereits veröffentlicht. „Cruisen“ und „Deutschrap“ (jedoch nur auf 0711hiphop). Am 05.08.02 stand die LP dann endlich in den Läden...
Warum MT3?
Wie gesagt, sie haben stolze „3“ Jahre für ihr „3.“ Album gebraucht und sind nur noch zu „3.“.
Das Album:
Also wie oben geschrieben kam das Album am 05.08.2002 in die Plattenläden. Grund für mich gleich nach Stuttgart zu düsen und mir das Album für 14.99€ in der Lerche zu kaufen. Das Album gibt es in normalen und in limitierten Versionen. Die limitierte Version kommt in einer extra Hochglanz-Papphülle und einem Bonustrack im Anhang an Lied 14. Ein Remix von „Im Club“. Natürlich hab ich die LE Version.
Die Tracks
01. Intro
02. Cruisen
03. Wer?
04. Deutschrap
05. Stress
06. Traumreise
07. Deutschland, Deutschland
08. False One, feat. Thirstin Howl III
09. Hitsingle
10. Heisshunger, feat. Freeman & Karim le Roi
11. Mach mal lauter
12. Im Club (P.F. Cuttin Remix)
13. Laller (DJ Dessue Remix)
14. Geld oder Liebe, feat. Tairo
Inhalt
Intro: MT Geschichte, handelt von falschen Freunden, dissen und das sie bereits Geschichte geschrieben haben.
Cruisen: Nimmt die Autobessesenheit der US-Rapper auf die Schippe.
Wer?: Wer holt HipHop aus der Krise? Wer bleibt immer top? Die Massiven. Sie sind die besten, haben Geschichte geschrieben, bringen die besten Alben...(sie haben recht)
Deutschrap: HipHopper, die keine Klasse mehr Zeigen, keinen Charakter mehr haben. Sie beschreiben die HipHop Flaute, wie schlecht es um HipHop bestellt ist, weil jeder Pseudo, der eigentlich null Style hat, groß rauskommen will (KoolSavas, meiner Meinung nach)
Stress: Man soll nicht dauernd unter Stress sein und Stress verbreiten sondern einfach chillen. Überall Stress, in der Schule, mit den Eltern, in der Clique...und was hat man davon? Einfach der ganze Alltag Stress, egal in welcher Lebenslage.
Traumreise: Wie der Name schon sagt, eine Traumreise, er will seiner Freundin alles kaufen, die schönsten Ecken der Welt zeigen, Champagner trinken und eine Weltreise in 80 Tagen machen. Aber er ist total blank, kein Geld und nimmt ihre Hand, macht mit ihr eine Traumreise, indem er den Globus dreht und dem Finger drauf zeigt.
Deutschland, Deutschland: Handelt von Nazis in Deutschland, die Sieg heil schreien, radikal und stark sind, aber in Wirklichkeit nichts sind, keine Freunde haben und ihrer Mutter Kummer machen. Sein dummer Gruppenzwang ist sein Untergang. Weil er sich nur die Finger für seinen Hintermann schmutzig macht.
False One: Heutzutage wird im HipHop Biz nur Schrott produziert, nichts Gutes kommt mehr nach. Die neuen HipHopper identifizieren sich nicht mit HipHop, lieben ihn nicht, kopieren nur die Amis und wollen bei den Kids ankommen und wollen über nacht zum Star werden.
Hitsingle: Ein Mädchen, dass sich nach Liebe sehnt und sich von jedem ficken lässt, ihren Traumtyp nicht abkriegt und merkt, dass ihr so ein fick doch nicht alles gibt. Sie will einen Mann fürs Leben, kein One Night Stand. Sie trifft jemanden, doch entdeckten außer Einsamkeiten keine Gemeinsamkeiten.
Heisshunger: Sie sind alte Hasen, sterben vor Hunger auf Rap, (Heisshunger auf Rap) es ist ihre Nahrung für die Seele. Rap ist ihr täglich Brot.
Mach mal lauter: Dreht den Scheiß in der Disco lauter, die Massiven sind überall bekannt, jeder hat schon irgend etwas von ihnen gehört. Sie lassen die Herzen höher schlagen. Die MT sind nicht klein zu kriegen, das Feeling immer wieder Sieger zu sein ist einfach geil. Sie bringen den am Boden liegenden HipHop wieder zurück, doppelt so fett.
Im Club: Das Clubleben, die Girlies wackeln mit dem Arsch, zwinkern mit ihren Fake wimpern dem DJ zu, die Jungs wollen die Girlies abschleppen um sie dann zu einem Fick zu überreden. Irgendwann geht die Party ab, wenn alle was getrunken haben und der Beat reinhaut.
Laller: Ein Laller, er sei MC, seit einem Jahr, wir bald zum Star, findet die MTs interessant, will bei ihnen im Mittlepunkt stehen. Er ist ein Dummschwätzer, Stresser und Disser. Er hat alles, sitzt bei allem an der Quelle, bei der Börse, sein Vater wäre im Lager von Hifianlagen und somit an der Quelle und man könne bei ihm alles zu Spottpreisen bekommen.
Geld oder Liebe: Geschichte, wie sie sich in HipHop verliebten und von allen ausgelacht wurden. Sie machen HipHop nicht des Geldes wegen, sondern weil es ihr leben ist.
Cover: Super gestaltet, das beste, das ich bisher gesehen habe.
Booklet: Alles in Schwarz rot, einige Bilder der MTs und vorallem die Texte zum Mitsingen. Alles ist auf Hochglanz und sehr hochwertig gedruckt.
Fazit: Ein überaus gelungenes Album, wie man es von den Massiven Tönen gewohnt. Sie sind einfach top geblieben über all die Jahre hinweg. Haben kein bißchen von ihrem Style verloren und ein super Album auf die Beine gestellt.
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Massiv gegen den Baum gecruist???
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor einigen Wochen erschien die neue Single der Massiven Töne, „Cruisen“. Ich fand die Single auf Anhieb fett, obwohl sie, gelinde ausgedrückt, sehr kommerziell ist. Selbiges, Kommerziallität, befürchtete ich auch für das Album der Massiven und daher ersteigerte ich mir das Album für deutlich weniger als den Ladenpreis bei eBay, um nicht allzuviel Geld in den Sand zu setzen. Habe ich das Geld nun wirklich umsonst ausgegeben? Lest es nach...
-------MASSIVE TÖNE:-------
„MT3“ ist bereits das 3. Studioalbum der Massiven Töne. Ursprünglich waren die Jungs aus Stuttgart zu viert, sind nun aber, nach dem Weggang vom MC Wasi, nur noch zu dritt. Die Massiven Töne, Schowi, Ju und DJ Fünfter Ton, haben 1995 bereits ihr Mini-Album “Dichter in Stuttgart” veröffentlicht. Danach kam dann 1996 “Kopfnicker” und der große Durchbruch gelang ihnen 1999 mit ihrem Album “Überfall” und der dazugehörigen Singleauskopplung “Chartbreaker”. Aber nicht nur musikalisch, sondern auch als Geschäftsleute, waren und sind die Massiven aktiv: Sie haben ihr eigenes Label “Kopfnicker Records” gegründet.
-------COVER / BOOKLET:-------
Das Cover ist sehr auffällig gestaltet. Es ist oben knallrot und wird ab der Mitte nach unten hin langsam schwarz. In der Mitte prangt das große MT3-Logo. Darüber steht in fetten Lettern “Massive Töne MT3”. Auf der Rückseite sieht man wieder den rot-schwarzen Hintergrund und die drei Mitglieder der Massiven Töne, sowie die Tracklist der CD.
Im Booklet sieht man einige Fotos der Massiven Töne, sowie alle Songtexte der einzelnen Tracks.
-------DIE CD:-------
Die CD beinhaltet 14 Tracks und ist 57 Minuten lang. Gut finde ich, dass die CD nicht durch irgendwelche Skits oder Interludes gestreckt wurde. So, dann nun mal wieder zur Trackbewertung, die, wie immer, von „+“ bis „+ + + + +“ reicht...
1.INTRO 2:02 min.
Der Beat ist hier sauber und die Massiven machen in den 2 Minuten kurz klar, dass sie natürlich überhaupt nicht kommerziell sind und sich nicht an Trends orientieren etc.
BEWERTUNG: + + + +
2.CRUISEN 3:55 min.
Die erste Singleauskopplung ist ein hammer Partytrack. Gut, der Beat ist nicht wirklich die Bombe, die Lyrics sind auch nicht meisterlich, aber da hört ja beim Partymachen sowieso niemand drauf. Und wenn ich durch die Straßen cruise, habe ich den Track auf'm Tape dabei!!! Einziger Wermutstropfen: Nach öfterem Hören wird es immer offensichtlicher, wie flash der Track ist...
BEWERTUNG: + + + +
3.WER? 5:18 min.
Der Track bounced ziemlich und eignet sich daher wieder zum Partymachen. Die Massiven beschreiben sich auf dem Track selbst, indem sie immer fragen: “Wer macht...” Die Antwort ist klar: “Die Massiven”.
BEWERTUNG: + + +
4.DEUTSCHRAP 3:25 min.
Der Track gefällt mir wirklich gut. Der Beat ist gut, teilweise sogar mit Scratches versehen, klingt deep und die Samples passen auch gut zum Beat. Inhaltlich rechnen die Massiven Töne auf “Deutschrap” mit dem Rap-Biz ab.
BEWERTUNG: + + + +
5.STRESS 3:18 min.
Der Track ist mir viel zu flach! Weder Beat, noch Text können hier überzeugen. Der Beat ist wieder ein sehr Pop-mäßiger gute-Laune-Beat und inhaltlich dreht sich alles um Stress. Schowi und Ju zählen hier Stress, z.B. in der Schule und bei der Ausbildung, auf und sagen dann, dass niemand Stress möchte – Ach nee....
BEWERTUNG: + +
6.TRAUMREISE 3:51 min.
Der Track gehört wieder zu den besseren des Albums. Die beiden MCs sagen hier, wie sie ihre Frauen verwöhnen und auf Händen tragen (werden/würden). “Ich bring dir Frühstück ans Bett im Hyatt. Wir haben Lunch mit Glanz und Gloria, im Waldorf Astoria...” Leider ist der Beat wieder nicht erste Sahne und irgendwie klingt das thematisch, als wollten die Stuttgarter aus den wenigen, sehr ähnlichen, Zeilen aus Curse' “Ladykillah” einen ganzen Track machen. Trotzdem: Gut!
BEWERTUNG: + + + +
7.DEUTSCHLAND, DEUTSCHLAND 3:13 min.
Hier melden sich die Stuttgarter in Adriano-Manier zum Thema Rassenhass zu Wort. Leider kann der Beat, der zwar mit Trommeln doch an Nazimärsche erinnert, nachher aber zu clubtauglich wird, nicht überzeugen. Die Drei schaffen es zudem nicht, den Hörer wirklich zu treffen und zum Nachdenken anzuregen. Schade, denn das ernste Thema hat qualitativ Besseres verdient.
BEWERTUNG: + + +
8.FALSE ONE feat. Thirsten Howl III 4:16 min.
Wieder mal ein bounciger Beat, der auch deep ist. Es geht wieder um den Ausverkauf des Raps, allerdings klingt die sehr hoch singende Opernsängerin (?) mehr als Lächerlich...
BEWERTUNG: + +
9.HITSINGLE 4:38 min.
Sommer-Sonne-gute-Laune-Beat, der aber trotzdem was hat. Wer nun aufgrund des Titels, wie ich anfangs, auf eine Fortsetzung von „Chartbreaker“ hofft, wird enttäuscht. Es geht um einen Mann und eine Frau, die beide einen Partner suchen. Dabei geht es insbesondere um die Intention, warum Mann und Frau nun einen Partner suchen. Die Antwort darauf? Bitte sehr: „Frauen wollen: Zärtlichkeit, Ehrlichkeit und mehr Zeit zu zweit. Aber Männer wollen: Mit jeder ins Bett. Kein Stress und kein Gerede beim Sex.“
BEWERTUNG: + + +
10.HEISSHUNGER feat. Freeman & Karim le roi 3:59 min.
Und auch auf „MT3“ müssen die Massiven wieder auf ihre internationalen Connections zurückgreifen. Da ich französischen Rap recht gern höre (die Sprache ist perfekt zum Rappen) höre ich mir den Track gern an. Die französischen Lyrics verstehe ich zwar nicht, aber egal. :-) Der Beat ist wieder sehr clubtauglich, was hier aber auch insbesondere zum Flow der Mic-Gäste passt. Inahltlich wird einfach nur gesagt, dass die Jungs alle „heisshunger“ auf Rap haben.
BEWERTUNG: + + + +
11.MACH MAL LAUTER 3:44 min.
Und noch ein Clubtrack. Spätestens nun reicht es dem geneigten Hörer und man würde gern mal wirklich tiefgründiges hören. Leider sind hier weder Beat noch Style der MCs wirklich gut.
BEWERTUNG: + +
12.IM CLUB (P.F. CUTTIN MIX) 3:54 min.
Der Track wird ja im Cruisen-Video am Ende angespielt. Er klingt auch wirklich gut und ich vergesse meinene Club-Antipathie schnell wieder, die ich beim letzten Track noch bekommen habe. Inhaltlich gibt es hier nichts zu sagen, außer: „Hey, DJ, spiel das Lied noch mal von vorn. Alle Ladys werden horny....“
BEWERTUNG: + + + +
13.LALLER (DJ DESUE REMIX) 3:10 min.
Ihr seht es: Der Beat stammt von DJ Desue. Zum Beat kann man also nur eines sagen: Absolut spitze!!! Das ist der mit Abstand beste Beat des Albums! Inhaltlich dreht sich alles um Laller. Laller sind Leute, die nur dumm rumlabern, aber von Rap und HipHop garkeine Ahnung haben. Schade nur, dass der Hook wieder sehr partymäßig rüberkommt, was zum Inhalt überhaupt nicht passt: „...Du Laller! La, la, la, la, la. Du bist'n Laller...“.
BEWERTUNG: + + + +
14.GELD ODER LIEBE feat. Tairo 4:18 min.
Die Musik klingt dank Gitarre sehr urlaubsmäßig. Darum geht es hier abr nicht. Es geht darum, dass die Massiven erzählen, wie sie zum Rap kamen und dass sie eben vor der Frage standen: Geld oder (Rap-)Liebe? Die Antwort ist natürlich klar! Die Massiven haben sich für die Liebe entschieden.
BEWERTUNG: + + +
-------KOMMENTAR:-------
Also, ich muss sagen, dass die Massiven hier kein schlechtes Album veröffentlicht haben. Abergut ist es auch nicht und daher meine mittelmäßige Bewertung. Tendenz? Kann ich nicht sagen. Je nach Tagesform des Hörers ist das Album wohl mal etwas besser, mal etwas schlechter. Aber gänzlich gut oder schlecht wird es nie!
Ich frage mich nur, wie dreist man sein muss, um von sich zu behaupten, wie untergrund und real man ist und geblieben ist, wenn man dann solch ein kommerzielles Album rausbringt. Die Kommerzialität wird in fast jedem Track deutlich, weil sie alle gezwungen clubtauglich klingen – ob das nun zum Inhalt passt, oder nicht. Das beste Beispiel ist dafür „Deutschland, Deutschland“, ein ernstes Lied mit ernstem Hintergrund, zu dem man aber, dank Club-Beat, in jeder Disco abtanzen könnte. Erschreckend auch, wenn die Massiven Töne Rap in „Wer?“ als ihren Job bezeichnen und dann aber im letzten Track sagen, sie hätten sich für die Liebe, statt für's Geld entschieden...
Warum habe ich dem Album aber bei so viel Kritik noch immer die mittelmäßige Bewertung gegeben? Ganz einfach: Mal muss man im Leben auch leichte Kost hören können und Party gehört ja irgendwo auch ein bißchen zum Leben. Und auf „MT3“ befinden sich mit „Cruisen“ und „Im Club“ einige gute Partytracks. Hinzu kommt noch die gelungene Kollabo mit Desue und das Franzosen auch wieder am Start sind, zähle ich auch als Pluspunkt.
-------FAZIT:-------
Inhaltlich sehr, sehr dünnes Album, das dafür aber umso mehr Partypotential hat, sowie die ein oder andere gute Kollabo hat. Bis auf den Desue-Track allerdings viel zu kommerziell. Fazit: Die Massiven haben einen ordentlichen Blech- aber keinen Totalschaden... weiterlesen schließen -
Massive Töne - MT Triology - Geniales Album
16.09.2002, 19:23 Uhr von
BadogV
Tagchen.Ich komm von Ciao und stell die gleichen hier rein.Ich skate gern und zock Final Fantasy ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Community!Ich hab mir überlegt über was ich nach der Pleite mit den letzten 2 Berichten schreiben soll.Mir ist eingefallen, dass ich über das neue Album der Massiven Töne schreiben könnte.Hier ist der Bericht und ich hoffe das dieser euch besser gefallen wird als die Vorgänger.Viel Spaß beim Lesen.
***Inhaltsverzeichnis***
1.Einleitung
2.Cover
3.Booklet
4.Tracks(mit Trackbeschreibung)
5.Fazit
1.Einleitung
Ich war vom letzten Album der Massiven(Überfall) nicht sehr überzeugt und hab im Laden erst mal ins neue(MT3) reingehört.Doch es gefiel mir wirklich gut.Die Texte sind nicht mehr so Oberflächlich und die Beats sind besser.
2.Cover
Das Cover ist das beste Cover dass ich bisher gesehn hab.Es ist knallrot und in der Mitte steht der Albumtitel "MT3" in einer gräulichen Farbe.Zudem ist es noch etwas verschwommen geschrieben.
Auf der Coverrückseite sind 14 gut lesbare Titel vermerkt, die etwas weiter unten geschrieben sind.Überhalb der Titel ist noch ein Bild der Massiven.
3.Booklet
Das Booklet ist auf ein Hochglanzpapier abgedruckt worden.Drauf stehen alle Titel mit Songtext und am Ende des Booklet stehen noch die *Dankesreden* der Massiven.Ein paar Bilder, die nicht wirklich gut sind, sind auch noch im Booklet.
4.Tracks(mit Trackbeschreibung)
Auf dem Album sind insgesamt 14 Tracks, welche ich jetzt auflisten und noch eine kleine Beschreibung dazuschreiben möchte.
01.Intro
02.Cruisen
03.Wer
04.Deutschrap
05.Stress
06.Traumreise
07.Deutschland, Deutschland
08.False One?
09.Hitsingle
10.Heißhunger
11.Mach mal lauter
12.Im Club - P.F. Cuttin Mix
13.Laller - DJ Dessue Remix
14.Geld oder Liebe
Jetzt die kleine Beschreibung:
01.Das Intro ist gut gelungen und es verursacht Partylaune.
02.Auch dies ist ein Lied zum abdancen.
03.Mit diesem Lied beschreiben sie, dass sie den Rap aus der Krise holen.
04.Ein Lied bei dem sie sehr oberflächlich rappen,z.B. dass es nur Affen im Buisness gibt.
05.Ein Lied zum Chillen bei dem man aber auch gut Partylaune bekommt.
06.Eins der besten Lieder auf dem Album.Es veranlässt einen zum träumen und zum abchillen.Einfach cool!
07.Die Keepers habens vorgemacht und die Massiven machens nach.Ein Lied gegen den Rassismus wie es kein zweites gibt.Das beste Lied auf dem Album,meiner Meinung nach..
08.Meiner Meinung nach das schlechteste Lied auf dem ganzen Album.Der Refrain wird von einem Opera gesungen.
09.In diesem Lied kommen ein paar Französische Reims zum Einsatz.
10.Ein Lied mit guten Beats, bei dem man aber den Text nicht so ernst nehmen darf.
11.In diesem Lied sagen sie, dass sie das Niveau anheben.Doch die Beats sind meiner Meinung nach zu langsam.
12.Man kann dieses Lied als Fortsetzung zu Cruisen betrachten.
13.Ein Lied das mir gefällt.Der Refrain ist etwas kindisch[Du bist en Laller!La,la,la,la,la, du bist en Laller]
14.Seit 10 Jahren sind sie nun im Rapgeschäft,ein Grund darüber zu rappen?Ja.Ein guter Chilliger Track mit guten Beats und einem gzten Französischem Refrain.
5.Fazit
Nach dem etwas mäßigem Album "Überfall", ist dieses Album ein echt gutes Album. Am besten sind die Wechsel zwischen agressiven und locker chilligen Reims.Ich kann dieses Album nur weiter empfehlen.Es gibt zurzeit nicht viel bessere Hip-Hop Alben auf dem Markt.
Vielen Dank fürs Lesen und fürs Bewerten!
****Life and let live**** weiterlesen schließen
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