Tirol Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- viele verschiedene Angebote!
Nachteile / Kritik
- Leider nicht direkt vor der Haustür
Tests und Erfahrungsberichte
-
So-oder zumindest ähnlich muss das Paradies sein!
5Pro:
viele verschiedene Angebote!
Kontra:
Leider nicht direkt vor der Haustür
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopiaianer,
hiermit kommt mal wieder ein Bericht der sich mit einem meiner Urlaubsziele beschäftigt. Und dazu ist Österreich auch wohl noch eines der sicheren der heutigen Zeit.
Das Gebiet der Zugspitz-Arena liegt also in Österreich (Tirol), direkt an der deutschen Grenze. Das Gebiet umfasst einige kleinere Dörfchen! Ich selber habe mich voll in dieses Gebiet verliebt! Ich war selber schon fast 15 Mal da mit meinen 20 Jahren. Allerdings fast nur im Sommer bis auf eine Ausnahme.
Dort gibt es eine wunderschöne Mischung von Bergen, Sportmöglichkeiten, Ruhe, Entspannung und Action.
Ich schreib jetzt mal ein bißerl was zu den einzelnen Dörfern dort!
Mein persönlicher Lieblingsort ist Lermoos:
Gemeinde : Lermoos
Region : Tiroler Zugspitzgebiet
Bezirk : Reutte
Seehöhe : 1.004m
In Lermoos gibt es viele schöne Wanderwege! Nicht nur welche wo es steil nach oben geht, sondern auch welche eben durchs Tal. Ich find es dort immer noch angenehm, weil es dort noch recht ruhig ist! Der Verkehr wird vor Lermoos durch einen Tunnel umgeleitet, so dass der Verkehr im Ort nicht allzu groß ist!
In Lermoos gibt es aufgrund der vielen Berghütten auch einen Lift. Von dort kann man dann auch ebenerdig auf ca. 1800 m Höhe wandern.
Es gibt auch viele schöne kleine Gasthöfe und Pensionen. Aber natürlich gibt es auch mehrere größere Hotels. Hier kann ich allen Reisenden nur das Hotel Edelweiss empfehlen. Dort kann man sowohl prima übernachten, als auch prima essen. Die Kellner (wechseln nicht) erkennen uns jedes Jahr wieder. Dort gibt es ebenfalls ein schönes Schwimmbad! Für Hausgäste ist der Eintritt natürlich frei!
Lermoos verfügt aber auch über ein Freibad, was auch sehr schön ist. Dies ist ausgestattet mit mehreren Rutschen und einer großen Liegewiese.
Trotz des noch recht kleinen Dorfes gibt es in Lermoos alles um sich zu versorgen. Es gibt eine Post, mehrere Supermärkte und Banken, ein Sportgeschäft, einen Andenkenladen und natürlich ein Fremdenverkehsamt. Dort wird einem bei jeder Art von Frage geholfen.
Natürlich gibt es auch schöne Restaurants! Besonders empfehlen kann ich eine kleine Pizzeria auf der Hauptstraße!
Für mich ist aber fast die Aussicht am schönsten. Wir wohnen immer in einem Haus oben am Berg, so dass man eine wundervolle Aussicht hat! Man kann dann vom Balkon die wundersame Aussicht auf das Bergpanorama genießen.
Aber auch im Winter gibt es dort viel zu erleben! Hierzu habe ich aber schon nen anderen Bericht geschrieben!
Wer also genaueres wissen will:
-> Skigebiet Lermoos ( http://www.ciao.com/Skigebiet_Lermoos__Test_2503286 )
Für Skifans kann ich folgende Seite empfehlen:
-> http://www.bergfex.at/lermoos/
Ehrwald
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Das ist das Dörfchen direkt am Fuße des Wettersteingebirges gelegen. Ebenfalls mit 2300 Einwohner ein recht kleines Dörfchen.
Zu den abwechslungsreichen Freizeitangeboten gehören: Im Sommer:
Familienbad mit Saunalandschaft und Fitnesscenter, Tennishalle und -Freiplätze, Minigolf, Luftgewehrschießstand, Frei-Schach und Wildwasserkajak, Lamatrekking, verschiedene Mountainbikerouten und herrliche Wanderwege ...
Ehrwald ist aber auch wieder ein schönes Dorf zum Skifahren. Im Schnee ist folgendes im Angebot:
Familienfreundliches Skigebiet, Zugspitzgletscher, Halfpipes und Snowboardfunpark, ein ausgedehntes Loipennetz mit Hochloipe, geräumte Winterwanderwege, Tennishalle, Lamatrekking, Kunsteis- und Rodelbahn, Familienbad mit Saunalandschaft und Fitnesscenter... Organisierte Aktiv- und Unterhaltungsangebote machen Ihren Urlaub zum Erlebnis.
Man könnte ebenfalls noch die Ort Bieberwier, Bichelbach und Berwang dazu zählen! Da ich da selber aber noch nie gewohnt habe, sehe ich mich nciht in der lgegenaue Infos dazu zu geben. Diese sind aber auf der Internetseite zu finden!
weitere Infos:
-> http://www.zugspitzarena.com
Wünsche euch viel Spass bei eurer Urlaubsplanung und vielleicht konnte ich euch ja jetzt auch eine Anregung geben. Mal sehen wann mein nächster Trip in die Alpen startet!
Euch noch eine Woche
Eure Kerstin weiterlesen schließen -
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Skifahren in Lermoos/Tirol
14.01.2003, 21:54 Uhr von
ThaDJCheetah
Hallo! War früher viel bei ciao! aktiv, jetzt nur noch begrenzt. Dafür bewege ich mich lieber ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Nur ca. 30 Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt, dem sogenannten Tiroler Zugspitzgebiet, umrahmt von Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze (2.964m) und dem österreichischen Hausberg Grubigstein (2.233m), liegt das Örtchen Lermoos auf 1004 Metern über dem Meeresspiegel.
Die Höhe bewirkt, daß Lermoos ein mittlerweile bekannter Wintersportort ist, da eigentlich immer von Dezember bis Ende März Schnee liegt. Neben ca. 3.500 Gästebetten, die von Privatquartieren bis zu 4-Sterne-Hotels angeboten werden, nutzen auch viele Tages-Skifahrer aus dem Großraum München dieses Skigebiet, da es ja fast noch im Grenzgebiet liegt. Zudem ist es auch bequem mit der Bahn zu erreichen.
Für das Skigebiet Lermoos/Grubigstein gilt getreu das Motto „Skifahren bis vor die Haustür“; über 30 Kilometer schneesichere Pisten führen bis an die ersten Hotels der Ortschaft; auf unterschiedliches Können wird Rücksicht genommen, es stehen alle Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Sollte es einmal eng mit der weißen Pracht werden, sorgen Schneekanonen für einen mit Brettern befahrbaren Untergrund. Um überhaupt auf den Berg raufzukommen, stehen den Touristen 10 moderne Aufstiegshilfen zur Verfügung, angefangen von einer 6er-Gondelbahn über zahlreiche mehrsitzige Sessellifte bis hin zum kleinen Schlepplift für Kinder. Und sollten die Kleinen mal keine Lust haben, sich die Skier anzuschnallen, hat man in Lermoos den Leo Kinderclub gegründet, der die Kinder wahlweise einen halben oder aber auch den ganzen Tag betreut.
Für diejenigen, die eher das flache Gelände mit Skiern erkunden wollen, ist Lermoos ebenfalls ein optimales Urlaubsziel. Man hat Anschluß an über 100 Kilometer Langlaufloipe. Und für jene, die gar nicht mit Brettern unter den Füßen zurechtkommen, schließen sich über 60 Kilometer geräumte Winterwanderwege an. Besonders empfehlenswert sind dabei Wanderungen durch den Talkessel im Schatten der Gipfel. Ein kleiner Tipp: Man muß nicht immer im Kreis wandern und wieder per Fuß zurück nach Lermoos pilgern; sollte eine längere Tour duch eines der Täler anstehen, läßt es sich auch ganz einfach mit dem Zug zurückfahren.
Die Rodler kommen im Skigebiet Grubigstein auch auf ihre Kosten: Von der Mittelstation der Grubigsteinbahn führt eine Rodelbahn auf mehreren Kilometern bis ins Tal. Überhaupt ist die Mittelstation ein beliebter Treffpunkt; hier beginnt schon der Apres-Ski, bevor man sich dann auf die Talabfahrt wagt.
Will man mal einen Tag seines Urlaubs mit etwas anderem als Skifahren verbringen oder ist das Wetter mal nicht gerade das Beste, kann man in Lermoos zum Beispiel ins Hallenbad gehen. Hier findet man eine interessante Badelandschaft mit Saunaparadies und Solarien vor.
Die Preise für die Skilifte betragen für Erwachsene für einen Tag 28,- Euro, Kinder fahren den ganzen Tag mit allen Bahnen für 17,- Euro. Es gibt aber auch Halbtageskarten oder mehrtägige Angebote. Ich finde diese Preise persönlich etwas hoch angesetzt, begründet wird dies aber vom Liftbetreiber damit, daß die Karte in der gesamten Tiroler Zugspitzarena gültig ist und man auch in den benachbarten Orten die Anlagen benutzen kann. Nähere Informationen zu Preisen und aktueller Wetterlage findet Ihr unter www.grubigstein.at, der Homepage des Liftbetreibers.
Ich finde, in Lermoos kann man sich über ein Wochenende auf Skiern kräftig austoben. Klar, mit den großen Ski-Metropolen wie Ischgl oder Sölden kann Lermoos nicht mithalten, aber allein die Nähe zu Deutschland, die Schneesicherheit und das relativ große Pisten-/Loipenangebot machen Lermoos zu einem beliebten Wintersportziel. Deswegen werde ich auch wieder übernächstes Wochenende dort zu finden sein ;-)) weiterlesen schließen -
Coole Landeshauptstadt
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Innsbruck zählt zu einen der kleinsten Landeshauptstädte Österreichs, aber dies Stadt braucht sich vor keiner anderen Stadt verstecken. Vor zwei Jahren war ich mit meiner Familie für ein Wochenende in Innsbruck und es war wirklich toll.
Es ist schon mal ein toller Anblick, wenn man von der Innsbrucker Innenstadt auf den Patscherkofel schaut, und dort den mit Schnee angezuckerten Berg sieht. Da bekommt man direkt das Verlangen, wieder skifahren zu gehen.
Die Innsbrucker Innenstadt ist wunderschön. Überall stehen neu renovierte alte Gebäude, die der Stadt das gewisse Flair geben. In der Innenstadt sieht man des öfteren Bilder vom bekannten Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer.
Seit neuem Besitz Innsbruck zwei neue Sportanlagen. Die Skisprunganlage am Bergisel wurde nach der tragischen Massenpanik letztes Jahr (mehrere Tote) nach gebaut und von einem Monat neu eröffnet. Im Winter findet am Bergisel diverse Snowboard Veranstaltungen statt, die von vielen jungen Leuten besucht werden.
Seit drei Jahren steht das Stadtion Tivoli neu, wo der ehemalige Bundesliga Meister FC Tirol, leider schon in Konkurs gegangen, grosse Erfolge gefeiert hat. Jetzt kämpft dort die Spielgemeinschaft Wattens um den Aufstieg in die Red Zack Liga.
Ob man sich nun auf einen sportlichen oder einem kulturellen Event vergnügen will, Innsbruck ist einfach das richtige Pflaster.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-29 14:59:39 mit dem Titel Ein teures Pflaster
Vor sechs Jahren bin ich mit meiner Klasse für eine Woche Skifahren nach Kitzbühl gefahren. Ich kann nur sagen, diese Stadt ist verdammt teuer.
Wir haben ein wenig ausserhalb von Kitzbühl, in Mittersill am Pasturn, gewohnt wo das Wohnen etwas billiger war. Nur dort ist absolut nichts los.
Kitzbühl ist schon eine schöne Stadt. Alles ist sauber und irgendwie schaut alles ein wenig nobler aus. Die Auslagen von den Geschäften werden viel pompöser geschmückt. Auch die Geschäfte sind exklusiver und teurer als sonst wo.
Soweit ich mich erinnern kann, ist sogar der Mac Donalds teurer als bei mir in Wien. Bei manchen Produkten um ungefähr 10 bis 20 Cent.
Zum Skifahren ist Kitzbühl wirklich super. Da kann man wirklich eine Woche dort sein, und man ist nicht gezwungen, dieselben Strecken zu fahren. Da ist wirklich totales Fahrvergnügen angesagt. Nur für Anfänger ist es nicht gerade so ideal. Es gibt nicht so viele leichtere Strecken, wo man herunterfahren kann.
Für eine Woche Kitzbühl sollte man sich ein wenig mehr Geld mitnehmen, als was man sonst gewohnt ist. Einmal sollte man schon dort gewesen sein, damit man sich von diesem berühmten Ort selber ein Bild machen kann. weiterlesen schließen -
Erholung pur
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als wir dem Urlaubsplatz entgegen fuhren, wussten wir noch nicht genau wohin, deshalb hatten wir uns auf Bade-, Wanderurlaub eingerichtet und auch vorsichtshalber das Zelt eingepackt.
Wir fuhren über Mittenwald nach Österreich und kamen im Leutaschtal (Wettersteingebirge)
an. Da wurde uns sehr schnell klar, hier bleiben wir.
Da es schon Ende August war und dieses Gebiet sich bestens für Skiabfahrten eignet, brauchten wir auch nicht lange nach einer Unterkunft suchen.
Wir entschieden uns für eine Ferienwohnung und landeten schließlich in Weidach, Gemeinde Leutasch. Unser Anbieter war sehr entgegenkommend und die Wohnung für uns maßgeschneidert für 28,- € pro Tag.
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Aber nun zum Gebiet selber.
Die Leutaschebene liegt wie gesagt im Wettersteingebirge Tirols in einer Höhe von ca. 1100 m. Ringsherum umgeben von Bergen bis zu einer Höhe von 2600 m. Nicht weit entfernt ist auch die Zugspitze.
Im Tal selbst waren Temperaturen von 18-25 Grad Celsius und in den Bergen von ca. 2000 m waren es dann nur noch 13-15 Grad. Das nur am Rande, falls man nicht weiß, wie man sich kleiden sollte bei Wanderungen ins Gebirge.
Ratsam war es zu unserer Zeit von Ende August bis Anfang September auch Regenkleidung stetig dabei zu haben, da das Wetter ständig wechselte zwischen Sonnenschein und Regen.
Durch das Leutaschtal fließt die Leutascher Ache, ein kleines kaltes Gletscherflüsschen. Für Sonnenanbeter kann man das Flussbett als Liegemöglichkeit nutzen, da dieses sehr breit ist und es auch ein paar sandige Stellen gibt. Zum Baden ist der Fluß nur für Harte empfohlen, wie gesagt, Gletscherwasser.
Wer Wandern möchte, kommt hier voll auf seine Kosten, da es viele Wandertouren gibt.
Für 4,- € wird eine Wanderkarte angeboten, wobei darin auch ein Reiseführer ist. Dort sind sämtliche Touren aufgelistet vom Spaziergang bis zur Bergbesteigung, inkl. von Zeitangaben, wie lange man ca. unterwegs ist. Ein besonderer Anreiz sämtliche Wanderungen durchzuführen ist das Erringen der Wandernadel, über Bronze bis hin zu Kristall. Bei den angegebenen Touren gibt es verschiedene Anlaufpunkte. Dort gibt es Stempel, welche man sich in ein Heft (gibt es bei der Information in Kirchplatzl) abdrucken kann. Diese haben eine bestimmt Wertigkeit nach Punktsystem, je nach Extremheit der Wandertour, von einem Punkt im Tal bis hin zu 17 Punkten auf der Zugspitze.
Selbst haben wir jeder Gold errungen.
Bei Wanderungen um die 6 Stunden tut es immer ganz gut, dass es verschiedene Almhütten mit warmer Küche gibt. Preislich ist es bei 20% Mehrwertsteuer in einem Urlaubsgebiet meist okay. Besonders kann ich den Leberkäse mit Ei und Röstkartoffeln für 6,- € auf der Rotmoosalm in 1904 m empfehlen.
Für Skifahrer gibt es ebenfalls ein reichhaltiges Angebot, von Skischule, Abfahrtszentren über Langlauf ist alles vertreten. Genaueres hierzu nicht, da ich hierzu mal extra Urlaub machen müsste. Übrigens kann man hier mit geschlossener Schneedecke in den Bergen von Ende Oktober bis Anfang April rechnet.
Wer so wie wir über Mittenwald fährt und vielleicht innerhalb der nächsten 50 km tanken muß, sollte Deutschland meiden und erst in Weidach tanken, da z.B. der Liter Super in Mittenwald 1,08 € kostete und in Weidach nur 0,934 €. Einkaufen kann man dort auch, da es einen Mpreis gibt. Ratsamer ist es aber, wenn man die 15 km nach Mittenwald in Kauf nimmt, da hier Lebensmittel um einiges billiger sind.
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Fazit:
Aufgrund der Landschaft, zahlreichen Angebote, top Unterkunft, kann man eine Reise dorthin nur empfehlen. Für uns steht fest, spätesten in 2-3 Jahren werden wir dort wieder Urlaub verbringen, zumal wir nicht alle Touren in den 8 Tagen geschafft haben. weiterlesen schließen -
Ischgl - ein rießiges Skigebiet im Paznauntal
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Im letzten Jahr entschied ich mich dafür einen Skiurlaub in Ischgl (Tirol) zu verbringen. Ich habe schon recht viel über diesen Ort, seine bekannten Après-Ski-Partys und das riesige Silvretta-Skigebiet, welches Ischgl und das schweizerische Samnaun verbindet, gehört. Ich muss sagen, dass es sich in jeder Hinsicht lohnt nach Ischgl zu fahren. An Unterkünften hat man die Qual der Wahl, es gibt viele Ferienwohnungen, Bauernhöfe, Privatpensionen aber auch noble Hotels. Man sollte aber rechtzeitig buchen, da viele Leute nach Ischgl fahren wollen. Wer es nicht schafft ein Quartier in Ischgl zu finden, kann sich auch in den benachbarten Orten Mathon, Galtür oder Kappl eine Unterkunft suchen, da es einen kostenlosen Skibuss gibt.
Das Zentrum der Silvretta Ski- und Funsportarena ist die 2320m hoch gelegene Idalp. Neben einem großen Restaurant und einem Skikindergarten gibt es hier viele Lifte. Die Silretta-Bahn bringt die Gäste vom Dorfkern in ca 15 Minuten hier her und es gibt viele Sportmöglichkeiten. Neben tollen Pisten gibt es auch eine Rennstrecke und einen Snowboard-Funpark. Die Sessellifte „Vellil“, „Flimjoch“ und „Idjoch“ bringen die Skifahrer auf ca. 2800 m Höhe und es gibt nun viele Möglichkeiten zur Abfahrt: entweder durch das landschaftlich sehr reizvolle Velliltal, über das Flimjoch nach Samnaun, zurück zur Idalp, oder herunter zu den Liften „Höllboden", "Sasgalun" oder "Höllenkar". Von dort kann man, wenn man entweder die Zeblas- oder die Palinkopfbahn benutzt, ebenfalls nach Samnaun herunterfahren. Diese Abfahrt besteht zwar hauptsächlich aus einem langen Ziehweg, ist dafür aber landschaftlich sehr schön. Samnaun ist ein kleines Dorf in dem man zollfrei einkaufen kann. Es gibt dort günstig Benzin, Alkohol, Zigaretten, Parfum, Uhren und Schmuck. Wer also ein kleines Schnäppchen landen will, sollte auf jeden Fall nach Samnaun fahren. Ein Buss bringt die Skifahrer alle 20 Minuten vom Dorf zur etwas außerhalb gelegenen Gondelstation. Durch die doppelstöckige Pendelbahn kommt man nun wieder im Skigebiet an.
Ein weiteres Plus von Ischgl ist der Dorftunnel. Er erbindet den Dorfkern mit der Talstation der beiden anderen Bahnen, der Pardatschgratbahn und der Fimbabahn. Auf Rollbahnen kommt man so ohne Mühe ans andere Ende.
Wer abends noch nicht müde ist, findet in Ischgl viele Bars und Discos. Die bekannteste ist wohl der „Kuhstall“. Hier geht sowohl draußen als auch drinnen die Post ab. Leider ist es am Wochenende oft unerträglich voll und die Luft wird gegen später auch sehr schlecht. Ebenfalls neben der Silretta-Bahn befindet sich noch das „Feuer und Eis“ und auch die „Hölle“ ist nicht weit weg.
Ein Winterurlaub in Ischgl lohnt sich für alle die, die mehr als nur die Vorzüge eines riesigen Skigebietes nutzen wollen und auch noch Party machen wollen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-10 14:49:08 mit dem Titel Ski-Zillertal 3000 - Spaß für die ganze Familie
Mitte März war ich ein Wochenende Skifahren im Zillertal. Wir haben im Hotel Tippotsch in Stumm gewohnt. Ski gefahren sind wir im Skigebiet Ski-Zillertal 3000.
Das Zillertal:
Das Zillertal liegt im Südosten Tirols, unweit der italienischen Grenze und dem Salzburger Land. Mayrhofen selbst liegt 70 km von Innsbruck, der Landeshauptstadt Tirols, entfernt.
Der Skigroßraum Ski-Zillertal 3000:
Zum Skigroßraum Ski-Zillertal 3000 zählen die Orte Mayrhofen, Hippach, Finkenberg und Tux. Insgesamt stehen dem Abfahrer 143 km Piste (42 km leichte, 84 km mittelschwere, 17 km schwere) und 45 Lifte zur Verfügung. Wie fast überall in Österreich sind die Liftanlagen neu. Wartezeiten an den Liften gibt es kaum, immerhin können pro Stunde 60452 Personen befördert werden.
Mayrhofen liegt mit einer Seehöhe von 630m leider nicht besonders hoch, das Skigebiet erstreckt sich aber bis auf eine Höhe von 2500 m.
Zu den Pisten des Ski-Zillertals 3000 kommt man durch 4 Gondelbahnen: der Horbergbahn in Hippach, der Penkenbahn in Mayrhofen, der Finkenberger Almbahnen und der Rastkogelbahn in Tux.
Im Gegensatz zu Ischgl (Idalp) gibt es im Ski-Zillertal 3000 keinen zentralen Punkt, die Gondeln enden alle an verschiedenen Stellen.
Hier hat man nun die Möglichkeit mit zahlreichen Sesselliften oder der neuen Großraumgondel „150er Tux“ weiter hoch zu fahren. Besonders schön finde ich die Abfahrten vom Schneekar- und vom Unterbergalmsesselift rechts nach dem Ausstieg aus der Horbergbahn.
Sie sind anspruchsvoll und abwechslungsreich.
Snowboarder finden beim Sunjet-Sesselift Schanzen und eine Halfpipe. Ebenfalls in der Nähe des Sunjetlifts, gibt es einen Riesenslalomparcours.
Die Pisten von den Sesselliften sind alle gut zu fahren, leider sind sie vom Untergrund und Schwierigkeitsgrad her nahezu gleich, es mangelt zum Beispiel an Buckelpisten.
Zu den Talabfahrten kann ich nichts sagen, da man wegen Schneemangel abgondeln musste.
Hütten:
Ich habe zweimal bei „Vroni‘s“ Mittag gegessen und kann dieses Bergrestaurant (Selbstbedienung) nur empfehlen. Es gibt eine große Auswahl an Speisen (leckere Tiroler Spezialitäten) und Getränken und eine große Sonnenterrasse. Die Preise sind normal.
Schnee/Wetter:
Als ich dort war, war es sehr warm und hatte leider wenig Schnee. Vor allem nachmittags konnte man auf Südhängen kaum noch fahren, so sulzig war es. Aufgrund der Höhenlage kann ich mir vorstellen, dass es öfter Probleme wegen zu wenig Schnee gibt, das Wetter scheint aber meist sehr sonnig zu sein (viele und große Sonnenterrassen).
Falls es zu wenig Schnee haben sollte, bleibt immer noch der Hintertuxergletscher als Ausweichmöglichkeit.
Skipass:
Im Winter 2001/02 kostete der Skipass für 2 Tage 52 Euro (Erwachsene), ein 6-Tage-Pass kostete 132 Euro.
Ausgehen:
Samstag abends war ich in Stumm im „Manni’s“, eine nette Tanzbar in einem Keller eines Hotels. Es war dort zwar nicht viel los, dafür aber gemütlich und beschaulich.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-20 15:16:58 mit dem Titel Bergsteigen im Karwendelgebirge - das macht süchtig
Wollt ihr euch sportlich einmal richtig auspowern, Grenzerfahrungen erproben und dabei die herrliche alpine Landschaft genießen? Dann habe ich einen guten Tipp für euch: Bergwandern im Karwendelgebirge.
Ende Juli/Anfang August habe ich eine herrliche Woche im österreichischen Teils des Karwendelgebirges verbracht. Das Karwendelgebirge ist ein Naturpark und liegt in Bayern und Tirol.
Begonnen haben wir unsere Wanderung in der Eng. Am ersten Tag sind wir bis zur Lamsenjochhütte (1953m) gewandert, in der wir 2 Nächte übernachteten. Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden, um die Hochnissl-Spitze (2547m) zu ersteigen. Bei guter Sicht, die wir zum Glück hatten kann man sogar die Zugspitze sehen. Für diese Tour sollte man auf jeden Fall genügend Zeit einplanen, da sie lange und kraftraubend ist: Um zur Lamsenscharte zu kommen hat man entweder die Wahl zwischen einem Aufstieg über ein Geröllfeld oder über lange schmale und steile Serpentinen. Nach einigen Metern bergab, beginnt ein sehr langer Klettersteig, der zwischendurch durch einen normalen Wanderweg unterbrochen wird und anschließend wieder fortgesetzt wird. Der Steig ist spektakulär und recht schwierig, aber auch durch Seile und Tritte gesichert, bei entsprechender Kondition und Umsichtigkeit aber problemlos zu meistern.
Nachdem wir auf dem Hochnissl waren, wurden wir mit einer tollen Aussicht über das Karwendel belohnt.
Danach gingen wir den gleichen Weg wieder zurück zur Lamsenjochhütte.
Am Tag darauf sind wir von der Lamsenjochhütte wieder hinunter nach Eng gewandert und dort eine Pause mit selbstgebackenem Bauernbrot, frischer Buttermilch und Bergkäse gemacht. Nach dieser Stärkung sind wir den steilen Anstieg zur Falkenhütte (1846m) angegangen. Wir mussten feststellen, dass sich der Weg mit dem ganzen Gepäck im Rucksack doch sehr zieht und, dass man viel Zeit und Anstrengung braucht.
Nachdem wir in der Falkenhütte angekommen waren, haben wir uns für den späten Nachmittag noch den Mahnkopf, einen kleinen und wenig spektakulären Gipfel vorgenommen. Der Aufstieg ist nicht sehr anspruchsvoll und auch in kurzer Zeit machbar.
Nach diesem doch sehr anstrengenden Tag haben wir es am nächsten Tag dann doch etwas lockerer angehen lassen und sind den 2348m hohen Steinfalk, der wie der Risser und der Laliderer zur Falkengruppe zählt, bestiegen. Der Aufstieg geht zunächst über zahlreiche Serpentinen, an einer Schlucht vorbei und danach beginnt wieder das Klettern.
Dieser Aufstieg mach sehr viel Spaß und ist im Vergleich zum Hochnissl weniger anstrengend, die Aussicht von dort oben über das Karwendelgebirge ist aber absolut genial.
Der Abstieg folgt über dieselbe Route wie der Aufstieg.
Am darauffolgenden Tag sind wir zur dritten und letzen Hütte, nämlich dem Karwendelhaus, das sich auf 1765 m befindet aufgebrochen. Der Weg von der Falkenhütte dorthin ist gut machbar und auch nicht so anstrengend.
Das Karwendelhaus hat sich nach den Entbehrungen, die wir in den beiden Hütten zuvor gemacht hatten, als „Luxushotel“ herausgestellt: ein riesiger Trockenraum, warmes Wasser im großen Waschraum und Duschen (für 2,80 Euro sogar warm, andernfalls kalt).
Leider schlug in der Nacht das Wetter um, und am nächsten Tag war es sehr neblig und kalt, so dass uns die Tour zur östlichen Karwendelspitze (2537 m) nicht sonderlich viel Spaß bereitet hat. Auch hatten wir vor lauter Nebel praktisch keine Aussicht auf anderer Gipfel, lediglich die Vogelkarspitze lugte einmal aus den Wolken hervor.
Wir alle hofften auf einen Wetterumschwung am nächsten Tag, da uns hier das Highlight der Woche – nämlich ein Rundwanderweg über die 3 Ödkarspitzen ( 2634m, 2745 m, 2738 m) zur Birkkarspitze, die mit 2749 m die höchste im Karwendelgebirge ist. Am Morgen war es noch etwas neblich, aber im Laufe des Tages kam die Sonne heraus, so dass wir auf der Birkkarspitze eine herrliche Aussicht über die Karwendelberge genießen konnten.
Danach haben wir uns noch in der Birkkarhütte niedergelassen, um zu picknicken.
Leider war dies bereits unsere letzte Gipfelbesteigung und nach einem lustigen Abend im Karwendelhaus, machten wir uns am nächsten Tag leider bereits wieder auf den Rückweg nach Hinterriss (928 m).
Diese Woche war sehr erlebnisreich, wir konnten bei größtenteils sehr schönem Wetter die herrliche alpine Landschaft in ihrer ganzen Schönheit bewundern und zugleich und sportlich total verausgaben und neue Grenzbereiche entdecken.
Besonders schön fand ich neben den spektakulären Gipfeln auch die vielen Tiere, die wir sichteten: Gemsen und Steinböcke, Schmetterlinge in allen Farben, Libellen und – bei Regen – Salamander.
Außerdem gibt es auch noch viele Kühe, die einem manchmal den Weg versperren.
Besonders lecker ist auch das Wasser der Quellen und Bäche, von denen es im Karwendel aber leider nicht so viele gibt.
Habt ihr schonmal im Sommer eine Schneeballschlacht gemacht? An besonders schattigen Stellen, halten sich sogenannte Altschneefelder, die dazu einladen.
Ich kann es jedem, der sich gerne sportlich in freier Natur betätigt und auf Dinge wie warmes Wasser und Partys getrost verzichten kann, nur raten einmal Wandern zu gehen
Man lernt nicht nur sehr nette gleichgesinnte Wanderer kennen, sondern man lernt sich auch als Teil der Natur neu kennen und erfährt wie der Körper bei großen körperlichen Belastungen reagiert.
Das Gefühl, dass man oben auf dem Gipfel, nach stundenlangem Bergaufwandern und Klettern, hat ist unbeschreiblich und lässt einem alle Anstrengungen und Schmerzen vergessen.
Folgende Dinge solltet ihr aber beachten:
-ausreichend Nahrungsmittel, vor allem Getränke mit auf die Wanderungen nehmen
-eine gute sportliche Grundkondition ist unerlässlich
-Konzentration bei den Klettersteigen
-Der Wille sich auch mal zu quälen und überwinden zu müssen.
-aufgrund hoher Preise für Lebensmittel empfiehlt es sich Dinge wie Kekse, Studentenfutter, Schinken, Brot, Müsliriegel mitzunehmen
-Schwindelfreiheit und gutes eingelaufenes Schuhwerk sind unerlässlich
-Es empfiehlt sich außerdem das Mitnehmen von Magnesium- und Kaliumtabletten um Krämpfe vorzubeugen
Nach Eng und Hinterriss fahren übrigens mehrmals täglich Busse (erste Abfahrtsstation ist Lenggries)
Vielleicht trifft man sich mal, denn meine nächste Tour ist schon geplant. weiterlesen schließen -
Stanzertal (Tirol) : Sommer wie Winter einfach Top !
23.08.2002, 12:10 Uhr von
WL999
Hi Leute, mich hat es nach Dooyoo und ciao auch hierher verschlagen !! Näheres über mich finde...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Aloah liebe Yopigemeinde,
wie versprochen schreibe ich noch ein bisschen was zu meinem gerade beendeten Urlaub. Heute geht es um die Region meines Urlaubs und zwar um die Region Alrberg-Stanzertal in Österreich. Da ich in diesem Gebiet schon mehrfach im Sommer und Winter war, möchte ich Euch nun darüber berichten ! In diesem Bericht geht es hauptsächlich um die möglichen Aktivitäten im Sommer, über das zugehörige Skigebiet St. Anton berichte ich separat zu einem späteren Zeitpunkt !
Viel Spaß dabei und danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren !
***Wo liegt das Stanzertal denn nun ?
Wie der Name schon verrät liegt die Region Arlberg-Stanzertal am Arlberg in Österreich. Wer jetzt allerdings „den“ Arlberg sucht wird enttäuscht, denn einen Arlberg selbst gibt es nicht !!! Lediglich die Region wird so genannt. Wintersportler kennen die Region sicherlich durch Orte wie St. Anton, Lech und Zürs. Das Stanzertal liegt an der westlichen Seite Tirols nah an der Grenze zum Vorarlberg. In diesem Gebiet gibt es neben unzähligen Gipfeln auch genauso viele Täler eines davon ist das Stanzertal, welches nacheinander die vier kleinen Orte Pettneu, Schnann, Flirsch und Strengen beheimatet. Wo genau das Stanzertal beginnt kann ich leider nicht sagen, aber Pettneu als der erste Ort (westlich) liegt unmittelbar nach St. Anton auf dem Weg nach Innsbruck. Die Orte liegen alle zwischen 1030 und 1230 Metern und bieten daher zahlreiche Möglichkeiten direkt in die Berge zu kommen. Alle Orte sind klein und überschaubar (zwischen 300 und 1200 Einwohner) dennoch gibt es dort fast alles was man so zum Leben braucht.
***Die Anfahrt :
Gestaltet sich recht einfach : Ich fahre in der Regel aus der Freiburger Ecke los, also auf die A 5 Richtung Basel, in der Schweiz dann erst Richtung Zürich, dann St. Gallen, dann Richtung Chur.... bei St.Margarethen kommen dann die Grenzübergänge. Hier würde ich die Ausfahrt Diepoldsau/Dornbirn nehmen. Ist ein kleiner Übergang dafür geht es im Vergleich zu Lustenau etc. recht schnell. Die entsprechende Vignette für die Österreichische Autobahn erhaltet Ihr nach dem Grenzübergang an einer Tankstelle. Anschließend geht es auf die Autobahn Richtung Innsbruck. Ihr habt dann die Möglichkeit über den Arlbergpass oder den Tunnel zu fahren. Im Sommer empfehle ich klar den Pass, da er nichts kostet und landschaftlich sehr schön ist. Auf Höhe des Passes bei St.Christoph geht es runter nach St. Anton, bleibt Ihr auf der Straße erreicht Ihr in ca. 10 min. Pettneu, anschließend die anderen Orte. Fahrt Ihr durch den ewig langen Tunnel, ordnet Euch bereits vor der Zahlstelle gleich rechts ein, da die Abfahrt direkt danach ist. Nach dieser fahrt Ihr Links ab Richtung Pettneu, zwei Minuten später seid Ihr da !
Insgesamt sind es von Freiburg aus ca. 350 km, die Fahrzeit ( je nach Verkehr und Fahrweise) beträgt ca. 3,5 Stunden.
Kommt Ihr aus dem Norden fahrt am besten über Stuttgart (braucht dann keine Vignette für die Schweiz) die A 81 nach Singen, dann bei Bregenz über die Grenze wieder Richtung Innsbruck. Kommt Ihr aus der Münchner Ecke nehmt den Fernpass, fahrt über Imst und Landeck, nehmt dann die entsprechende Ausfahrt.
*Kleiner Tipp : die Benzinpreise in Österreich sind (zumindest aktuell) günstiger wie bei uns, also vergleichen und dort tanken. Wer nen Benziner fährt und durch die Schweiz muß : dort tanken ist noch billiger ! Dieselfahrer wie ich, aber auf jeden Fall in Österreich, letzte Woche war Diesel je Liter 9,9 cent billiger als hier !
Generell solltet Ihr sowohl in Österreich, als auch in der Schweiz extrem vorsichtig sein, denn die blitzen sehr sehr häufig und das wird teuer ! Insbesondere nach Tunneln oder bei Brücken gilt AUFPASSEN !!!
***Die Orte selbst :
Generell gibt es die Möglichkeit mit dem öffentlichen Bus kostenfrei von Strengen über die anderen Orte bis nach St. Anton zu fahren. Die entsprechenden Karten bekommt Ihr in Euer Unterkunft. Die Busse fahren ca. alle 30 min. !!
Die Dörfer sind allesamt recht ähnlich, klein verschlafen, dennoch merklich auf Tourismus ausgelegt, da die Anzahl der Pensionen/ Hotels etc. und der Restaurants recht groß ist. Es gibt in jedem der Orte an den Rathäuser eine Art Wand mit allen Unterkunftsmöglichkeiten, die anzeigt wo noch Platz für einen ist. Die Häuser sind Stilgerecht gebaut, viel Holz alles passt dahin wo es steht, keine Übertreibungen wie Hochhäuser etc.
Pettneu : liegt auf 1228 m und hat 975 Einwohner. Bietet sich sehr gut als Startpunkt für Touren an, da einige direkt da beginnen. Liegt am nächsten an St. Anton ( 5 min. Fahrt). Es gibt zahlreiche Unterkünfte, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten (kleiner Supermarkt, Bäckerei, Metzgerei). Pettneu verfügt zudem über ein sog. Aktivzentrum, mit Hallenbad, Sauna, Solarium etc. = ideal für schlechteres Wetter !
Schnann : liegt auf 1180 m und hat sage und schreibe 300 Einwohner ! Einfach noch ne Nummer kleiner als Pettneu, klein beschaulich und ruhig. Dafür bietet das Dorf die sog. Schnanner Klamm. Ein wieder begehbarer Weg, durch ganz steile Felswände mit Wasserfällen, ein einmaliges Naturerlebnis. Vom Ortskern sind es 5 min. zum Laufen !
Flirsch : liegt auf 1157 m und hat 914 Einwohner, ebenfalls klein und romantisch gelegen, ansonsten gibt es da nichts zu erzählen.
Strengen : liegt auf 1029 m und hat 1200 Einwohner, ist vergleichbar mit Pettneu. Bietet ebenfalls gute Einstiegsmöglichkeiten direkt in die Berge. Restaurants und Unterkünfte sind in ausreichender Anzahl vorhanden.
Die Orte liegen alle sehr nahe beisammen ( Pettneu ca. 6 km von St. Anton, Strengen 18 km),so dass die Entscheidung für einen Ort eigentlich egal ist. Mein Favorit ist zweifelsohne Pettneu, da von dort aus alles am schnellsten zu erreichen ist. Da ich zudem meine Traumunterkunft dort gefunden habe ;-)) bleib ich auch treu ! Generell macht man sicherlich bei keinem der Orte etwas falsch !
***Unterkünfte :
Es gibt von Ferienwohnungen über Pensionen zu Hotels alles was das Herz begehrt. Generell sind die Preise im Sommer m.E. recht human.
Über den Unterkunftsführer oder auf der Homepage selbst findet man wirklich alles was man möchte. Als Anhaltspunkt : in einer Frühstückspension kostet Übernachtung mit gutem und reichhaltigen Frühstück (Buffet) ca. 15 – 19 Euro pro Nacht. Ferienwohnungen liegen bei ca. 25 Euro pro Nase, Hotels je nach Kategorie so ca. 40,-- Euro mit Halbpension. Alles Sommerpreise, im Winter sind die Preise zum Teil deutlich höher !
Ich gehe immer in die gleiche Pension in Pettneu namens „Arlberg“ der Familie Schultes. Mittlerweile (ich war jetzt sicherlich schon mehr als zehnmal dort) habe ich einen sehr guten und herzlichen Kontakt zur Familie und freue mich auch immer wieder von den Leuten zu hören. Die Pension ist klein ( keine 20 Betten), aber sehr schön, sauber, gutes Frühstück. Wir haben jetzt pro Nacht und Nase mit sehr großem Frühstücksbuffet im Doppelzimmer (großzügig) mit Dusche 18,-- Euro bezahlt. Die Pension hat jetzt neu eine Sauna die pro Nase 6 Euro kostet, dafür hat man diese für 3 Stunden ganz alleine für sich. Wirklich sehr empfehlenswert, da fühlt man sich super wohl ! Wer möchte schreibt ins GB oder schickt ne mail, gebe gerne die Telefonnummer durch !
Aber auch andere Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen die ich gesehen habe waren allesamt sehr schön eingerichtet und gemütlich. Generell sind die ganzen Häuser der Umgebung entsprechend angepasst also viel Holz, Schnitzereien etc.
Es gibt auch spezielle Angebote in Hotels auch für Familien zu besonders günstigen Konditionen. Hierüber findet Ihr die Angaben auf der Homepage bzw. im Unterkunftsverzeichnis.
***Essen und Trinken :
Wie für eine Region die auf Tourismus ausgelegt ist typisch, gibt es in den Orten zahlreiche Restaurants und Gasthöfe. Selbstverständlich gibt es neben zahlreichen gut bürgerlichen Restaurants auch ausländische Restaurants wie Chinesen und Italiener. Die Preise sind größtenteils ok, allerdings hat bei meinem Lieblingsitaliener in Pettneu ( La Luna) der Teuro gut zugeschlagen. Dennoch gibt es dort meines Erachtens die besten Pizzen in der Gegend die groß und lecker sind, allerdings auch 7 Euro aufwärts kosten. In einem gutbürgerlichen Restaurant zahlt man als Beispiel für ein Wienerschnitzel, Pommes und Salat ca. 11 Euro, Wildgerichte liegen bei 12-15 Euro, eine Gulaschsuppe ist für 4-6 Euro zu haben. Die Getränkepreise liegen ebenfalls auf normalem Niveau.
In den Bergen gibt es zahlreiche Almen und Hütten die als Ziel für eine Wanderung/MTB Tour in Frage kommen, dort wird man ebenfalls sehr gut verpflegt. Die höher gelegenen Hütten werden z.T. nur mit dem Hubschrauber beliefert, dennoch sind die Preise auch dort ok. Auch hier einige Preisbeispiele : Apfelschorle 0,5 2,50 Euro, Nudelsuppe 2 – 4 Euro, Käsespätzle 5-6 Euro etc.
Hier gleich ein kleiner Essenstipp : probiert unbedingt mal das sog. „Tiroler Gröschtl“ ist eine gebratene Mischung aus Wurst, Fleisch, Kartoffeln, Zwiebeln etc. deftig aber sehr lecker ! Aufpassen solltet Ihr bei Käsespätzle die in den Alpen mit einem sehr deftigen Graukäse hergestellt werden, der mir persönlich nicht so gut schmeckt !
Logischerweise hab ich noch nicht alle Essensmöglichkeiten ausprobiert, gute Empfehlungen erhaltet Ihr bei den Wirtsleuten der Pensionen oder Hotels. Dennoch möchte ich Euch ein paar Empfehlungen aussprechen : Die Hütten und Almen sind alle wirklich ok, da kann man sich nicht beklagen. In Pettneu ist das Restaurant „Kirchplatzl“ und das Hotel „Alpina“ sehr zu empfehlen, wer ein bisschen mehr Geld ausgeben möchte geht zum Wildessen in den „Schwarzen Adler“. Meiden solltet Ihr am ehesten den „Pettneuer Hof“, das Essen ist zwar ok, aber zu teuer ! Da dort zudem sehr viele Hotelgäste sind, die ein separates Buffet erhalten ist immer tierisch was los, da macht das Essen keinen Spaß. In St. Anton ist der Chinese „.. Mauer“ (sorry weiß den Namen nicht mehr genau) gut aber preislich ein bisschen teuerer als hier zu Lande. Wie gesagt, am Besten die Wirte der Pensionen und Hotels fragen die geben gerne Auskunft !
Generell zu sagen ist, dass das Bedienungspersonal sehr freundlich war, hier war ich immer eher positiv überrascht !
***Möglichkeiten :
Also der Aktionsspielraum im Stanzertal ist wirklich sehr vielfältig. Wer gerne Städte besucht kann nach Bregenz (Bodensee) oder Innsbruck ( je ca. 90 km), St.Anton, Zürs und Lech ( zwischen 6 und 20 km entfernt), in die Schweiz (60 km) oder nach Lichtenstein (70 km). Wer auf extremere Sportarten wie Canyoning, Rafting etc, steht fährt am Besten nach Imst (ca. 40 km). Dort findet Ihr ein Eldorado für diese Sportarten. Als Tipp : schaut mal bei www.faszinatour.de vorbei, einer der m.E. besten und erfahrensten Anbieter. Würde gerne einen Bericht darüber schreiben, allerdings ist die Kategorie immer noch nicht freigeschaltet. In St. Anton werden über H2O Tours ebenfalls diese Sportarten angeboten, allerdings kenne ich den Anbieter nicht ! Paragliding und Drachenfliegen ist in St. Anton möglich.
Hauptbetätigungsfeld ist im Stanzertal aber mit Sicherheit das Wandern (auch hiken oder trekken genannt ) und Fahrradfahren. Hier gibt es wirklich unzählige Touren von leicht bis zum schwarzen Klettersteig, von kurz bis Mehrtagestouren, egal es gibt unzählige Möglichkeiten. Egal ob Einsteiger oder Profi, denke nicht, dass es jemandem Langweilig wird. Gerade der Aufstieg zu den verschiedenen Almen und Hütten ist sehr interessant, Ihr seit in der Natur seht Murmeltiere, Steinböcke etc. Traumhafte Ausblicke sind garantiert, alles ist recht ruhig und beschaulich einfach ideal zum Erholen. Tourenmöglichkeiten findet Ihr in dem unter Tourenempfehlungen beschriebenen Plan mit Karte die Ihr in Eurer Unterkunft erhaltet. Darüber hinaus gibt es auch geführte Wanderungen und Touren, dafür am besten immer die Wirte der Pensionen und Hotels befragen.
Im Winter, wie gesagt der Bericht kommt extra, umfasst das Skigebiet Arlberg ca. 440 km Piste mit 85 Liftanlagen ( St.Anton, Lech, Zürs, Stuben, Pettneu, Sonnenkopf), wo auch für jeden etwas dabei ist.
***was sollte man beachten (insbesondere bei Bergtouren):
Ganz wichtig ist es sich im klaren über das eigene Leistungsvermögen zu sein. Wenn ihr in die Berge wollt, egal ob zu Fuß (sehr gute Kondition Vorraussetzung) oder mit den Bergbahnen ab Sankt Anton, Ihr benötigt gute Kleidung, Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenkleidung und am Besten Wanderstöcke ;-)). In 3000 m Höhe ist es selbst im Sommer zum Teil sehr kalt und das Wetter dreht sehr schnell, Ihr lauft über Schneefelder und Geröllhalden, über schmale Pfade etc. Daher solltet Ihr bei schlechtem Wetter, bzw. bei schlechter Prognose nicht zu weit nach oben ! Generell ist Sonnenschutz und ne gute Sonnebrille ebenfalls sehr wichtig ! Auch wenn es die Vortage geregnet hat, solltet Ihr keine „Gipfelstürme“ wagen, da der Untergrund zu rutschig ist.
Auch wenn Ihr mit den Bahnen (Galzig, Valluga) über Sankt Anton hoch fahrt und oben wandern wollt solltet Ihr Beachten, dass die letzte Fahrt nach unten um 16.30 h geht. Verpasst Ihr diese steht Euch ein sicherlich unangenehmer Abstieg bevor der tierisch in die Knochen geht. Die Bahnen fahren im Sommer alle 30 min. kostet aber gut Geld ( Galzig einfach 8 Euro, Valluga 14 Euro) ! Trotz allem werdet Ihr gerade in der Höhe traumhafte Ausblicke geniessen und die Natur bewundern können, das verspreche ich Euch ! Am Besten den Photoapparat nicht vergessen !
Touren am Besten früher am morgen starten, da es in der prallen Mittagssonne, gerade in der Höhe nicht ganz so angenehm zu laufen ist !
Ach ja eine Bitte an die Mountainbiker : passt schön auf die Fußgänger auf und rast nicht wie die Sau..... Lieber bremsen und klingeln ( unbedingt noch montieren !) !
Für weitere Fragen : Gästebuch oder mail !
***Für wen geeignet :
Eigentlich für Jedermann/frau der nicht auf Sonne, Strand und Party steht und lieber in der Natur ist. Egal ob als Einzelkämpfer als Paar, in der Gruppe oder mit Familie, alles ohne Problem. Viel Party etc. gibt es allerdings wirklich nicht, wer das als Erholung braucht ist falsch ! Wer aber gerne in die Berge geht oder mit dem Fahrrad fährt, wer die Natur mag, wer verrückte Dinge wie Paragliding, Rafting oder Canyoning ausprobieren will ist sicherlich richtig !! Generell ist die Region daher eher für einen aktiven Urlaub geeignet.
***weitere Infos :
Eine sehr schöne Homepage stellt diese Region ebenfalls zur Verfügung :
www.arlberg-stanzertal.at
Hier findet Ihr zahlreiche Informationen rund um diese Region die schön aufbereitet sind ( incl. Panoramabilder). Die Seite lädt recht zügig und ist sehr übersichtlich !
Weitere Informationen (Prospekte, Buchungen etc.) könnt Ihr hier anfordern :
Tourismusverband Arlberg-Stanzertal
A-6572 Arlberg-Stanzertal
Tel.+43-(0)5448-8221 Fax+43-(0)5448-82214
[email protected]
Insbesondere das Unterkunftsverzeichnis als Broschüre ist sehr gut ausgestaltet und
zeigt jede Unterkunft mit Bild, Preisen, Telefonnummern und Kurzbeschreibung so dass jeder schnell etwas passendes findet !
***Tourenempfehlungen :
Vorab einen guten Plan (incl. Karten) über die möglichen Touren zu Hütten und Almen, mit Angabe des Schwierigkeitsgrades und der notwendigen Zeit findet Ihr in den Unterkünften. Die Touren sind gut beschildert, so dass man sich gut zurecht findet.
Man sollte sich aber nicht blenden lassen : wenn auf dem Plan eine Strecke zu einer Alm/Hütte als „familienfreundlich und ohne spezielle Ausrüstung“ gekennzeichnet ist, so heißt das keinesfalls, das es sich um einfache Spaziergänge handelt ! Denkt dran Ihr seit in den Bergen und da geht es unter umständen ganz schön steil zur Sache !!!!! Am Besten die Karte genauer anschauen, da findet Ihr gleich mal die Höhenmeterangabe und werdet feststellen, dass eine blaue Ausschilderung nichts zu sagen hat. Diese deutet eher auf den Weg und die Beschaffenheit des solchen an, aber nichts zur Steigung !
Nun zu den Empfehlungen :
*lang, aber schön :
Mit dem Auto durch St. Anton Richtung Pass, parken am Mooserkreuz und dann los Richtung Ulmerhütte. Der Weg führt an der Rosanna (Bach) durch Wald, über Wiesen, an einem Stausee am Hahnentritt vorbei... traumhaftes Panorama, wirklich genial. Die Strecke ist Anfangs ganz easy, nach ca. 6 km am Stausee steigt Sie dann aber an. Generell auch mit guten Turnschuhen und einem Babyjogger (so nen Geländekinderwagen) zu nutzen ! Bis zur Hütte sind es ca. 13 km... also dran denken : insgesamt 26 km zu Fuß mit ein paar Höhenmeter ( Start ca. 1250m – Ulmerhütte ca. 1700 m ). Wer etwas fauler veranlagt ist kann für 2 Euro einen Wanderbus vom Mooserkreuz zum Stausee nehmen und hat dann nur noch die halbe Strecke vor sich ! Auch sehr schön für ne Mountainbike Tour !
*kurz und knackig :
Von Pettneu in das Malfontal... Stetig nach oben, super Ausblick, breite aber etwas holprige Strecke, für Babyjogger nur bedingt geeignet. Ziel ist die Malfonalm, ca. 5 km Strecke mit ca. 600 Höhenmeter. Anschließend kann man noch weiter auf die Edmund Graf Hütte (nochmals 700 Höhenmeter auf ca. 3,5 km). Auf dieser Hütte ist eine Übernachtung möglich am nächsten Morgen kann man dann noch auf den Hohen Riffler auf 3600 m aufsteigen, aber da gehört ordentliche Kondition und sehr gute Ausrüstung dazu ! Bis zur Malfonalm kann man auch mit dem MTB ist aber schon eine leicht knackige Tour !
*Wer Aufstiege nicht mag :
Mit der Gondel von St. Anton auf den Vallugagrat auf 2800 m. Von dort über ein großes Schneefeld runter an den Gipfeln entlang zur Leutkircherhütte, von dort Abstieg nach Pettneu oder weiter zum Kaiserjochhaus und dann ein sehr steiler nicht wirklich bequemer Abstieg nach Pettneu. Diese Strecke ist nur für gut konditionierte Schwindelfreie Leute am besten mit Erfahrung geeignet, da der schmale Weg sehr anspruchsvoll ist. Auf jeden Fall : VORSICHT !
Ich könnte jetzt ewig weitermachen, wer Interesse hat soll mir einfach ins GB schreiben oder ne mail schicken ! Die Möglichkeiten sind wirklich rießig !
***Fazit :
Unschwer zu erraten erhält das Stanzertal die Höchstnote 1. Ich empfehle die Region aufgrund der unzähligen Möglichkeiten im Outdoorbereich und des vernünftigen Preisleistungsverhältnis für alle Menschen die gerne in der Natur sind und sich dort auch bewegen möchten. Der Erholungswert ins sehr hoch, auch bei schlechterem Wetter sind schöne Städte wie St. Anton, Landeck etc. nur ein Steinwurf entfernt. Wie gesagt ich war jetzt schon mehrfach da unten, meine Erfahrungen waren durchwegs sehr positiv, so dass ich mich wirklich nicht beschweren kann ! Ich werde auch zukünftig nach Möglichkeit einmal im Jahr dahin gehen, da ich noch einige Touren/Wanderungen nicht gemacht habe.... Einfach ein Topgebiet für Naturliebhaber und Freunde des eher aktiven Urlaubs !
Also Danke nochmals für Eure Aufmerksamkeit und Euer Durchhaltevermögen !
Grüße Werner
PS wenn was fehlt oder Ihr noch etwas wissen wollt, sagt einfach Bescheid ! weiterlesen schließen -
so schafft man sich keine Freunde......
18.08.2002, 21:22 Uhr von
NorthPole76
Hallo Leute! Bin derzeit mal wieder in Österreich, nachdem ich einige Zeit in Finnland, Schweden...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Tirol, beliebtes Urlaubsziel, Sommer wie Winter, bei Deutschen, Holländern, auch Belgiern und vielen anderen Nationen, nicht zu vergessen, den Österreichern selbst, wirbt für sich als aufgeschlossenes, touristenfreundliches Bundesland, in dem man sich einfach wohlfühlen muss.
Im großen und ganzen stimmt das auch, in Tirol ist es ganz einfach schön (ich weiß, sehr subjektiv), man hat unendlich viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen, vom Wandern im Sommer, Ski fahren imWinter, bis hin zum reichen kulturellen Angebot.
Tja, für mich um so besser, da ich dieses Angebot eigentlich täglich genießen kann, denn ich wohne in Innsbruck. Man könnte also meinen, Urlaub twentyfour-seven.
Schnitt!
Der letzte Oktober (2001) war wettermäßig eine absolute Wucht. Es war bis Mitte Oktober angenehm warm, Sonnenschein pur und so konnte man auch 13. Oktober noch mit kurzen Ärmeln und kurzen Hosen Bergwandern gehen.
So auch geschehen.
Am besagten 13. Oktober machten wir uns zu dritt früh morgens auf ins Halltal, ca. 20 Minuten von Innsbruck entfernt, um den Großen und Kleinen Bettelwurf zu erklimmen. Logischer Weise waren wir nicht die einzigen, die dieses Wetter genießen wollten und so kam es, dass, als wir ins Halltal kamen, alle Parkplätze ziemlich voll waren.
So taten wir es den anderen (ca. 20 PKWs) gleich und parkten unser Auto ordnungsgemäß (wie wir dachten) am Rand der Straße, brav außerhalb jeder Gefahrenquelle und nicht verkehrbehindernd.
Schnitt!
Jänner 2002:
Ein ominöser Brief des Magistrats Innsbruck wartet auf Abholung. Genaues ist laut Geschäftszahl nicht zu erkennen, nur soviel, dass es um eine Anzeige geht.
Ich holte also den „blauen“ Brief beim Postamt ab und öffnete den Brief, schon auf das Schlimmste gefasst (na ja, ist vielleicht etwas übertrieben).
Und dann wusste ich nicht recht, ob ich nun weinen, oder lachen sollte, denn es war folgendes zu lesen (sinnhaltige Wiedergabe):
Am 13. Oktober hatte ich mein Auto widerrechtlich im Naturschutzgebiet Karwendelpark abgestellt. In einem Naturschutzgebiet ist parken außerhalb der gekennzeichneten Parkplätze, ohne schriftliche Genehmigung verboten.
Kosten: EUR 37,-
Na gut. Prinzipiell sehe ich diese Strafe ein und bin auch sehr dafür, dass unsere Naturschutzgebiete wirklich geschützt werden. Allerdings gibt es bei dieser Geschichte etwas, was man wissen sollte:
Fährt man in das Halltal, so muss man an einer Schranke, am Anfang des Tals eine Abgabe von ca. 4 Euro leisten. Diese Abgabe ist für die Erhaltung der Straße, der Parkplätze und so wie ich es verstanden habe auch gleichzeitig als Abgabe fürs Parken zu verstehen. Auch damit habe ich überhaupt kein Problem, denn 4 Euro werden niemanden umbringen.
Womit ich aber sehr wohl ein Problem habe ist, dass man Leute die 4 Euro brav bezahlen lässt, somit ins Tal einfahren lässt, und dann zu guter Letzt bestraft, wenn die Parkplätze voll sind und sie am Straßenrand parken (ich würde es auch verstehen, wenn man verkehrbehindernd parkt, oder so parkt, dass man die Natur zerstört, aber auf einem abgefahrenen Seitenstreifen, sehe ich keinerlei Problem).
Da ich sicher bin, dass ich nicht der einzige an diesem Tag war, der einen so netten Brief zugestellt bekam, insgesamt waren ca. 20 Autos die dort parkten, ist diese Vorgehensweise für mich nichts anders als reine Geldbeschaffung (man rechne 37 Euro mal 20).
Da das Halltal nicht nur bei Einheimischen, sondern gerade bei Bayern sehr beliebt ist, denke ich nicht, dass dies der richtige Weg ist, um seinen Gästen zu zeigen, wie man sich um sie kümmert.
Mir geht es nicht um die Höhe der Strafe, oder darum, dass man gestraft werden kann. Mir geht es darum, dass ich es eine Frechheit finde, dass man zuerst 4 Euro Abgabe leistet und dann auch noch eine Anzeige bekommt.
Sind die Parkplätze voll und man darf nirgendwo anders parken, dann sollte es doch so sein, dass der Schranken einfach nicht mehr hoch geht und man nicht ins Tal fahren kann.
PS.: Die Bewertung bezieht sich NUR AUF DIESES ERLEBNIS! Ansonsten finde ich es hier in Tirol absolut spitze!!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-18 19:22:10 mit dem Titel Schloss Tratzberg - ein kleines Schmuckkästchen
Dieses Jahr, zumindest bis jetzt, entschloss ich mich nicht ins Ausland zu fahren, sondern meinen Urlaub zu Hause, hier in Tirol zu verbringen (zu Hause ist aber auch relativ, denn ich bin erst seit knappen 2 Jahren Wahltiroler).
So hatte ich, neben der „Besteigung“ einiger Berge, auch die Möglichkeit Schloss Tratzberg, zwischen Stans und Jenbach zu besichtigen.
Anbei mein persönliches Fazit, welches etwas zweigeteilt ist, aber dazu später.
+++ Geschichte +++
Schloss Tratzberg wurde bereits im 13. Jhd. erstmals urkundlich erwähnt. Damals, so wird zumindest bei der Tour erklärt, diente das Schloss hauptsächlich als Grenzfeste gegen die Bayern.
Bis ins späte 15. Jhd. ist es dann aber ruhig um das Schloss geworden, welches zu dieser Zeit im Besitz Kaiser Maximilian’s war. Als das Schloss 1492 durch ein Feuer komplett zerstört wurde, baute Maximilian das Schloss allerdings nicht mehr auf, sondern tauschte das Schloss gegen Gründe der Gebrüder Tänzel (Besitzer des Silberbergwerks in Schwaz), um so wieder etwas Geld in seine Kasse zu bekommen.
Ich hoffe bis jetzt ist mir noch niemand eingeschlafen!!! > ich halte mich kurz
In Folge wechselte das Schloss noch öfters die Besitzer.
Die Gebrüder Tänzel errichteten um 1500 den ersten spätgotischen Teil des Schlosses, 1554, kam der Nordtrakt hinzu, unter neuem Besitzer und, zeitlich bedingt, im Stile der Renaissance. Diese beiden Stilrichtungen /Gotik und Renaissance) sind auch heute noch sehr gut zu sehen und geben dem Schloss einen eigenen Charakter.
1590 ging das Schloss in den Besitz des reichen Kaufmanngeschlechts der Fugger über, aber auch sie sollten nicht die letzten Eigentümer sein.
Erst 1847 kam Schloss Tratzberg in den Besitz seiner heutigen Erhalter, der Familie der Grafen Enzenberg.
+++ Touristisches +++
Schloss Tratzberg steht von Ende März bis Anfang November für Besichtigungen offen (zumindest ist es 2002 so). Da die Grafen Enzenberg das Schloss immer noch bewohnen, ist eine ganzjährige Besichtigung nicht möglich. Darin, dass das Schloss bewohnt ist, birgt sich auch schon der größte Nachteil. Filmen oder fotografieren ist strengstens verboten (und wird auch beinhart kontrolliert!), sich auch nur für eine Minute abseits der Gruppe zu bewegen ist unmöglich, da man sofort vom Guide wieder zur Gruppe geleitet wird. Somit ist die Möglichkeit, sich besondere Schmuckstücke näher, oder etwas länger anzusehen so gut wie unmöglich.
Eine Führung durch das Schloss dauert ca. 1 Stunde und wird gleichzeitig in mehreren Sprachen durchgeführt (deutsch, italienisch, spanisch, englisch, französisch, holländisch und auch japanisch). Wie ist das möglich? Leider dadurch, dass man am Anfang der Führung einen Walkman verpasst bekommt und dieser einen dann durchs Schloss führt. Der Guide ist also nur als „Aufpasser“ dabei.
Was sieht man nun während der Führung?
Die Führung führt durch insgesamt sieben, oder waren es acht, Zimmer, inklusive der Schlosskapelle und der Rüstkammer. Die Zimmer/Räume sind alle in perfektem Zustand und, so wird einem von der Stimme am Band oft versichert, immer noch im Originalzustand.
Hier muss ich zugeben...einfach beeindruckend.
Allerdings birgt auch dieser „Originalzustand“ Nachteile, gerade wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist. In manchen Räumen stehen Tische oder Stühle einfach im Raum herum und sind nicht durch „Absperrungen“ gesichert. Dadurch kann es schon passieren, dass kleine Kinder mal bei den Tischen ankommen oder an die Stühle greifen. Das machen sie allerdings nur ein einziges Mal, denn nach dem Trara, welches vom Guide veranstaltet wird, traut sich nicht mal mehr ein kleines Kind mehr wohin zu greifen.
Wirklich beeindruckend sind die Plafonds der einzelnen Räume, da diese in einer „Kammtechnik“ (Spezialisten mögen mir verzeihen, wenn dieser Fachausdruck nicht 100% stimmt). Auf jeden Fall sind die Holzbalken so angereiht, dass sie von unten einem Kamm gleichen.
Worauf die Führung aber am meisten baut, ist das Originalmobiliar, welches originalgetreu angeordnet ist und so, zumindest einen kleinen Einblick, in das Leben von einst geben soll.
+++ Allgemeine Informationen +++
Die Führungen finden alle halben bzw. alle vollen Stunden oder auch je nach Bedarf statt (so die Auskunft, man könnte nun daraus schließen, dass es immer oder auch nie Führungen gibt).
Die erste Führung beginnt im Normalfall um 10.00 Uhr, also ideal für alle, die nicht so gerne in aller Frühe aufstehen, die letzte Führung beginnt um 16.00 Uhr.
Erwachsene müssen 9 Euro berappen, für Kinder muss man 4 Euro bezahlen (ab 20 Personen gibt es auch eine Gruppenermäßigung: 6 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder).
Parkplätze sind zur Genüge vorhanden, man muss sich also keine Gedanken über die Parkplatzsituation machen. Vom Parkplatz hat man entweder einen ca. 20-minütigen Fußmarsch (durch Wald auf Asphalt) vor sich, oder man kann mit dem Bummelzug fahren, der einen in ca. 7 Minuten zum Schloss bringt (die Fahrt im Bummelzug kostet nochmals 1 Euro / Person).
Die Anfahrt zu Schloss Tratzberg ist eigentlich sehr simpel, egal von welcher Richtung man kommt.
Von Innsbruck aus fährt man einfach auf der A12 Richtung Kufstein bis Jenbach und folgt dann der Beschilderung zum Schloss, es ist also kaum zu verfehlen.
Aus München kommend fährt man ebenfalls auf der A12 (dann eben Richtung Innsbruck) bis Ausfahrt Jenbach und folgt auch dann der Beschilderung.
Von Innsbruck benötigt man ca. 30 bis 40 Minuten, je nach Verkehrslage, von München wage ich keine Angabe zu machen, da es da sehr stark vom Verkehr rund um München abhängig ist.
+++ Fazit +++
Zum Abschluss noch mein persönliches Fazit.
Historisch und kulturell gesehen, sollte man Schloss Tratzberg auf jeden Fall gesehen haben. Es ist ein wahres Schmückstück und ist in perfektem Zustand.
Persönlich für mich gesehen war es das aber auch schon.
Mein Frust hat bereits begonnen, als man mir beim Ticketkauf den oben bereits erwähnten Walkman in die Hand drückte. Eine Tour mit dem Walkman erspart zwar den Veranstaltern sehr viel Arbeit, aber eine solche Führung ist sehr unpersönlich, zeitlich strikt geregelt und es besteht die Gefahr, dass man viele Details einfach übergeht...ein eindeutiger Minuspunkt.
Der Frust ging weiter, als wir von unserem Guide, eine resolute Dame, gegrüßt wurden. Naja, begrüßt ist nicht der richtige Ausdruck: die Dame sah eine Videokamera bei einem italienischen Kollegen, dann auch noch meine Digicam und ihr Tag war gelaufen. Es gab kein „Hallo“, „Grüß Gott“ oder ähnliches, sondern ein harsches „Es gibt hier absolut kein filmen und auch kein fotografieren“. Und das war’s...sehr großer Minuspunkt.
Ich konnte mich einfach nicht dem Eindruck erwehren, dass die Familie der Grafen Enzenberg die Führungen ausschließlich zu ihrer persönlichen Bereicherung nutzt und die Touristen, welche sich das Schloss ansehen (möchten) einfach als lästige Erscheinung sehen.
Weitere Informationen auf:
www.schloss-tratzberg.at weiterlesen schließen -
Das Ötzi - Dorf - eine Reise in die Jungsteinzeit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich alle Liebhaber von Freilichtmuseen auf ein solches in Tirol neugierig machen.
Sicher haben alle schon etwas vom Ötzi gehört. In der Nähe des Fundortes von Ötzi wurde im Jahr 2000 ein Freilichtmuseum unter dem Titel : "Ötzi und seine Zeit" eröffnet.
Hier sind die verschiedenen Möglichkeiten Kontakt aufzunehmen:
A-6441 Umhausen/Ötztal
Telefon 05255/50033
Fax 05255/50033
E-mail: [email protected]
www.oetzi-dorf.com
Leider dauert der Aufbau recht lange, weil die webseite sehr viele Bilder enthält.
Was bietet dieses Museum ?
Es bietet einen archäologischen Freizeitpark mit prähistorischen Bauten, die das Leben in der Jungsteinzeit darstellen.
So findet man gleich am Anfang ein Informationszentrum. Hat man einen ersten Einblick in das Leben der Jungsteinzeit bekommen, sollte man sich viel Zeit nehmen, um sich die Außenanlage gründlich ansehen zu können.
Auf dem Rundgang lernt man verschiedene Hütten kennen. In ihnen wird das Handwerk, die Waffen und die Arbeitsgeräte vorgestellt. Man kommt an Getreideversuchsfeldern mit alten Getreidearten vorbei, sieht verschiedene Tiere, einen Kuppelofen zur Keramikherstellung, einen Brotbackofen, eine Teergrube, eine Hackbaumgruppe, einen Steinschlagplatz, eine Lehmgrube, einen Bogenschießplatz und einen Teich mit einem Einbaum.
Natürlich fehlt auch die Hütte von Ötzi nicht. Man lernt die Kleidung der Menschen kennen. Auch das Steinkammergrab mit einem Menhir kann man dort sehen. Menhir ist der keltische Name für langer Stein. Diese bis zu 5m hohen aufrechtstehenden Steine hatten kultische Bedeutung.
Öffnungszeiten: 04. Mai bis 20. Oktober 2002
täglich 10.00 - 18.00 Uhr
im Oktober 10.00 - 17.00 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene 4,50 €
Kinder von 6 - 15 Jahren 2,25 €
Kinder bis 6 Jahre gratis
Familienkarte
Eltern mit 2 Kindern über 6 Jahren 11,00 €
Gruppen ab 15-25 Personen (nur mit Führung) 5,00 €
Gruppen ab 25 Personen (nur mit Führung) 4,00 €
Führungen: Täglich jeweils um 10.30 h, 12.00 h, 13.30 h, 15.00 h
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen, Dauer 45 min.
Kosten: Erwachsene 1,30 €
Kinder ab 6 Jahren 0,80, €
Familien 2,50 €
Eigene Führung auf Anfrage 19,00 €
bei Voranmeldung sind auch fremdsprachige Führungen in Englisch, Italienisch und Französisch möglich!
Abendführungen: 18.00 -19.00 Uhr jeden Mittwoch, anschließend Laternenwanderung zum beleuchteten Stuibenfall, Tirols höchsten Wasserfall
NEU!! Jeden Mittwoch Nachmittag Vorführung alter Handwerkstechniken
An das Museum angeschlossen ist die Überlebensschule Tirol.
Sie bietet Schnupperkurse, Bogenschießen, Feuermachen und Holzgefäßherstellung an.
Mindestteilnehmerzahl sind dabei 6 Personen.
Außerdem gibt es auch Tages-und Mehrtageskurse zum Beispiel:
Bogenbauen
Gerben
Kräuter sammeln
Überlebenswochenende Familie
Überlebenswochenende Erwachsene
Überlebensgrundkurse für Erwachsene oder Kinder
Kinderwochenkurs Fortgeschrittene
Obwohl ich gleich am Anfang des Museums da war und alles noch sehr neu war und die Pflanzen noch recht mickrig aussahen, hat es mir dort sehr gut gefallen. Sicher hat sich seit 2000 noch viel verändert und entwickelt. Es war interessant, sich in die Jungsteinzeit zu versetzen und vom Leben dieser Zeit etwas zu erfahren.
Es ist sowohl für Erwachsene als auch für die Kinder ein Erlebnis und sicher eine Bereicherung einer Urlaubsreise nach Tirol.
Wer danach noch nicht wieder ins Auto steigen will, kann in einer kurzen Wanderung hinauf zum größten Wasserfall von Tirol steigen.
Er fällt unter einer natürlichen Felsbrücke in 150 m Tiefe herab. Sein Name ist der Stuibenfall. Allerdings sollte man entsprechendes Schuhwerk anziehen. Der Hinweis im Reiseführer, dass es ein Fußweg von 15 min dahin sei, hatte mich etwas in die Irre geführt und meine Sandalen waren nicht das Richtige für diesen Weg. Aber mein Trost war - ich war nicht die Einzige. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Sascha1982wtal, 23.05.2002, 23:48 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich war zwar erst einmal in Österreich aber es war Wunderschön
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Mesalina, 23.05.2002, 16:18 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Hört sich wirklich interessant an. Wenn ich mal wieder Urlaub in Österreich mache, werde ich's mir mal anschauen... CU Mesalina
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Kaiserwinkl - Wandern im Winter und noch ein bisschen mehr
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Seit 8 Jahren fahren wir nun schon immer im Januar in den Kaiserwinkl nach Kössen. 10 Tage verbringen wir dabei im Hotel Alpina.
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Allgemein zu diesem Gebiet ist zu sagen, dass es sich für Winterwanderer, Langläufer und alpine Skifahrer gleichermaßen eignet. Diese Region umfasst eigentlich mehr oder weniger drei Ortschaften. Kössen, Schwendt und Walchsee.
Die Anfahrt erfolgt von München aus über die Inntalautobahn.
Wir benutzen immer die Ausfahrt Oberaudorf und fahren dann auf einer Landstraße Richtung Walchsee und Kössen. Wichtig dabei ist, dass bei dieser Anreise keine Vignette der Österreicher erforderlich ist. Auch ist zu sagen, dass die Straßen auf der österreichischen Seite immer hervorragend geräumt und befahrbar sind.
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Schon auf dieser Fahrt nach Kössen kommt man durch den Ort Walchsee mit dem gleichnamigen See. Der ist um diese Jahreszeit fast immer gefroren und lädt zu einem Spaziergang ein.
Diesen sollte man auch unbedingt machen. Gemütlich geht es in ca. 1 ½ h auf einem ausgeschilderten Winterwanderweg von Kössen nach Walchsee, wobei man im Winter bei eisigen Wetter den von Kössen aus gesehen rechten Wanderweg benutzen sollte. Vom Kössener Ortsteil Außerkapelle, wo unser Hotel liegt, geht man rechter Hand Richtung dem Örtchen Riedl. Auf diesem Weg kommt man an einem kleinen Bauernhof vorbei, an dem jedes Jahr kleine Kälbchen in einer, leider kleinen, Außenbox zu bewundern sind. Wenn diese kleinen Tiere einem mit ihren großen Augen anschauen, möchte meine Frau am liebsten immer eines mit nach Hause nehmen. Neben diesem Weg verläuft auch die schwerste Loipe, die Kaiserwinklloipe, eine 20 km lange mit viel Steigungen gespurte anspruchvolle Strecke. Diese kann ich nur geübten Läufern empfehlen. Ich bin Sie zwar schon einmal gelaufen, habe aber aus Sicherheitsgründen mehr als einmal die Langlaufski abgeschnallt. Besonders auf dem Rückweg von Walchsee nach Kössen auf linken Seite von Kössen aus gesehen, gibt es eine kleine Abfahrt, die einem an ein kleine, vielleicht 2 m breite Brücke führt, die einen Bach überquert. Da hier die gespurte Loipe aufhört, gehört schon eine Menge Geschicklichkeit dazu, die Brücke richtig zu überqueren und nicht in den Bach zu fallen.
Doch weiter zu der Wanderung nach Kössen. Hat man den Ort Riedl durchquert geht dann langsam abwärts nach Kranzach. Hier liegt auf der rechten Seite das Hotel Panorama. Ein in den Berg gebautes nobles Hotel. Man sollte sich ruhig die Zeit nehmen, es sich aus der Nähe anzuschauen. Dieses Hotel beherbergt ein großes Vital und Beauty Center, was aber auch entsprechend kostet. Diesen Hotel ist mit dem am See Walchsee liegenden Hotel Seehof verbunden.
Informationen gibt es unter www.seehof.com oder E-Mail [email protected]
In Kranzach sollte man die Straße überqueren und weiter auf dem Winterwanderweg Richtung Walchsee entlang dem See gehen. Zur einer kleinen Vesper gibt es ein Restaurant direkt am Walchsee.
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Walchsee
In Walchsee gibt es auch einige Sportmöglichkeiten außer dem Skilaufen.
Eine Natureisbahn lädt zum Schlittschuhlaufen ein und kostet mit einer Gästekarte, die jeder Hotelgast umsonst bekommt, nichts. Empfehlen kann ich hier aber den Mittwoch, Freitag und Samstag bis 22.00 Uhr, wenn man noch Kraft hat, denn an diesen Tagen kann man unter Flutlicht laufen. Beleuchtung im Schnee finde ich herrlich.
Wer einmal sich in Eisstockschiessen probieren will, kann dies in Walchsee auch mit einer Gästekarte kostenlos tun.
Den Rückweg sollte der gleich sein wie der Hinweg. Den im Winter ist der linke Wanderweg von Walchsee nach Kössen sehr hügelig und die Wege im Wald sehr vereist.
Zum Thema Gästekarte möchte ich noch deren Möglichkeiten beschreiben.
In Walchsee gibt es außer den schon erwähnten kostenlosen Sportmöglichkeiten auch noch einige Ermäßigungen. Für die Liftanlage Zahmer Kaiser auf alle Skipässe ca. 10%, der Skibus ist kostenlos. Wer sich mit Tennis vergnügen will, erhält im Tenniszentrum auch einen Nachlass von 10%.
Außerdem ist die Benutzung der Loipen in diesem Gebiet kostenlos.
Ansonsten muss man eine Loipengebühr von 5 DM pro Tag entrichten, und dies wird auch kontrolliert.
Tipp:
Für Freunde und Sammler von Teddybären gibt es die Walchseer Teddystube im Ortsteil Durchen. Hier kann man sogar selbst einen Teddy mit Unterstützung zusammenbasteln.
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Kössen
Vom Langlaufskistadion aus gehen vier Loipen in verschiedene Richtungen. Eine leichte, zwei mittlere und die schon erwähnte schwere Kaiserwinklloipe. Hier gibt es eine Langlaufschule und einen Sportgeräteverleihservice. Einen Tag kostet für Schuhe, Ski und Stöcke 70 ATS.
Die alpinen Skifahren gehen zum Unterberg.
Wer sich im Fernsehen über die Schneelage und Witterungsbedingungen informieren will, kann dies täglich in Bayern 3 machen. Die Panoramabilder zeigen die Bärenhütte auf dem Unterberg, sowie einen Einblick ins Tal, wo Kössen liegt. (ca. 08:10 Uhr).
Vor dem Unterberg gibt es zahlreich Parkplätze, doch als Pensions- oder Hotelgast empfehle ich den kostenlosen Skibus. (Mit der Gästekarte,)
Wie überall in den Skigebieten gibt es auch hier Skikurse. Nachdem wir uns einmal längere Zeit diese Treiben auf dem Kinderhang angeschaut haben, werden wir nächstes Jahr einmal den Versuch wagen, alpin Ski zu fahren, natürlich in eine Kurs. Daher haben wir uns schon einmal nach den Preisen erkundigt. Das für uns richtige Anfängerpaket kostet ca. 2500 ATS und beinhaltet einen 5 tägigen Skikurs mit 4 Stunden/Tag Training.
Auch wer bis jetzt keinen alpin Ski gefahren ist, sollte zum Unterberg gehen und mit der Seilbahn hoch zur Bärenhütte fahren.
Wir hatten in diesem Jahr Glück, und konnten einmal, auf Grund einer Werbewoche, kostenlos nach oben fahren.
Ansonsten kostet eine Berg und Tal Fahrt für Nicht Skifahrer 130 ATS, mit der Gästekarte gibt es aber Rabatt.
Wer ganz Mutig ist, kann einen Grundkurs im Paragleiten buchen.
In Kössen gibt es zum Einkaufen einige Möglichkeiten. Im großen Supermarkt, den Billa, sowie mehreren Spar Märkten kann man sich mit Lebensmittel und sonstigen Gebrauchsgüter eindecken.
Günstige Kosmetiksachen kauft man im Schlecker. Freunde von Käse kommen in der großen Käserei im Zentrum auf ihre Kosten.
Wie in Walchsee gibt es auch in Kössen Vergünstigungen mit der Gästekarte. Kostenlos kann man sich in der öffentlichen Bücherei mit Bücher, Spiele und Videofilmen eindecken. Auch, wie schon erwähnt, sind die Loipen kostenlos, sowie Skiwanderungen. Im Fitnesscenter Gruber, ein Teil des Hotels Alpine, bekommt man 10% Nachlass.
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Wandern von Kössen aus
Neben dem schon beschriebenen Winterwanderweg nach Walchsee, bietet die Umgebung von Kössen noch schöne Ziele.
Unbedingt sollte man zum Hotel Peternhof gehen. In Knapp einer Stunde erreicht man diese riesige Areal. Ein Hotel der Sonderklasse stellt sich einem vor. Einfach einmal hineingehen und sich umschauen.
Wer dann noch Lust hat, kann von hier aus noch nach Reit im Winkl gehen.
Wer eine gute Kondition hat, geht einmal zur Edernalm. Eine Stunde nur bergauf, das geht an die Substanz. Oben wird man aber mit einem schönen Ausblick verwohnt, den man in der Jausenstube bei Kaffee und Kuchen bewundern kann.
Auch sollte man sich auf den Weg zum Euro Camp machen. In einer Stunde erreicht man das Domizil der Wintercamper und dies ohne große Anstrengungen.
Zu empfehlen sind auch die Uferwege der Grossache.
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Sonstiges
- Mit dem Linienbus einen Ausflug nach Kitzbühl
- Mit dem Linienbus nach Reit im Winkl mit einem Besuch im Kuhstall
- Wanderung nach Schwendt (Bergauf)
- Einmal eine Pferdeschlittenfahrt machen
- Täglich riesige frische Windbeutel im Hotel Sonneck essen
- Wer nicht ohne Internet auskommt, kann dies im London Pub tun
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Tipp für Handybenutzer
In Kössen kann man fast überall mit D1 und D2 telefonieren. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Mutters: Das Gasthaus Schupfen ein hystorische Stätte
26.02.2002, 21:35 Uhr von
Mhkize
Ausbildung als Ing.(FH) mit umfangreicher Erfahrung in Bauphysik, Schallschutz, Feuerschutz, Wärm...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Der Schupfenwirt
Urlaub in Tirol. Für viele heißt dies:
Im Winter: herrliche Schnee, schöne Pisten, Apres-Ski in angenehmen Lokalen mit oder ohne den "Anton aus Tirol"
Im Sommer: weite gut ausgebaute Wanderwege, Berge zum Besteigen oder nur zum Bestaunen, dunkelgrüne Wälder und sattgrüne Wiese, das silberne Band des Inns begleitet von der Autobahn und dem Schienenennetz der Bundesbahn, folkloristische Veranstaltungen im Freien oder in Lokalen – mit oder ohne die Schürzenjäger.
Aber mancher interesiert sich auch für die Geschichte dieses Landes – Tirol, heute in drei Teilen geteilt.
Der Schupfenwirt spielt in dieser Geschichte ein maßgebende Rolle. Hier war bei den Kämpfen der Tiroler gegen die Armes Napoleons der Befehlstand des Tiroler Helden, Andreas Hofer, der Sandwirt aus St. Leonhard im Passeiertal. Dies wohl auch deshalb, weil der Schupfenwirt, Johann Etschmann, zu Andreas Hofers Gefolgsleuten gehörte.
Sie erreichen den Schupfenwirt, der in der Gemeinde Mutters liegt, über die Brennerstraße. Sie können hierin vorzüglich speisen. In sehr schönen, nach Tiroler Stil, ausgebauten Räumen wird ihnen sowohl Tiroler Spezialität als auch internationale Kost serviert. Vergessen sie nicht einen Südtiroler Wein hierzu zutrinken. (wenn sie nicht mit dem Auto fahren)
In gepflegten Zimmer können sie auch mehr als ein Nacht verbringen. Ich war immer rundum zufrieden. Dieser Ort eignet sich sehr gut um von hieraus Urlaubsaktivitäten zu starten. Einerseits ist der Schupfenwirt direkt an der Brennerstraße und daher mit jedem Fahrzeug leicht erreichbar, andererseits ist er eingebettet in die landwirtschaftliche Umgebung und es können daher von hieraus schöne Wanderungen gestartet werden. Ein Bushaltestelle direkt am Haus sorgt dafür, dass man auch mit öffentlichen Verkehrsmittel diesen Ort leicht erreichen kann.
Die Wirtsleute sind dann sicher bereit sie über die geschichtliche Bedeutung dieses Ortes umfangreich zu unterrichten. Erkundigen sie sich auch über den Andreas-Hofer-Bund. Diesem ist es zu verdanken, dass dieses Gebäude nicht dem Verfall preisgegeben wurde, sondern so renoviert wurde, wie es heute dasteht. Der Wirt wird ihnen dann auch die Kontakt-Adresse zu diesem Verein geben, wenn sie diese wünschen. Zu erwähnen sei hier auch, dass die bayerische Staatsregierung unter der Regentschaft des Ministerpräsidenten, Franz Josef Strauss, einen beachtlichen finanziellen Beitrag zur Renovierung leistete. War dies ein verspäteter Attribut, aufgrund der verlorenen Schlacht im Jahre 1809?
Ich wünsche Ihnen auf jedem Falle einen schönen Urlaub in dieser schönen Gegend oder mindestens ein paar angenehmen Stunden in Tirol. weiterlesen schließen
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