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Tests und Erfahrungsberichte
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Sex,Sex,Sex und...
24.06.2002, 15:51 Uhr von
Tomasso1
Hallo. bei Ciao bin ich Tomasso und schreibe jetzt auch mal ein wenig hier:)4Pro:
steht in der meinung
Kontra:
steht auch da:)
Empfehlung:
Nein
den Sinn des Lebens. Das sind die Hauptthemen des ersten Romanes von Benjamin Lebert.Klingt nach typischem Teenie Buch. Aber ist doch weit mehr!
Heute möchte ich euch mal ein Buch vorstellen, dass ich gerade gelesen habe. Es handelt sich um Crazy von Benjamin Lebert. Ich habe mir das Buch gerade bei Ebay ersteigert. Dort bekommt ihr das Buch für 1-2 Euro. Also kauft und lest und urteilt selbst. Aber nun zum eigentlichen Buch.
Um was geht es?
Es geht um den 16 Jahre alten Benjamin Lebert. Dieser ist ein sehr schlechter Schüler und hat gerade seinen 4 Schulwechsel hinter sich. Nun kommt er auf das Internat „Neuseelen“ in der Nähe von München. Benjamin soll auf der Schule versuchen sein Abitur zu machen. Doch dies erweist sich als schwierig, da er mit 16 immer noch in die 8 Klasse geht. Dies liegt aber auch daran, dass er halbseitig gelähmt ist.
Der Roman beginnt mit dem ersten Tag in seiner neuen Heimat. Benjamin wohnt in dem Internat in einem 2er Zimmer, dass er sich mit Janosch aus der 9 teilen darf. Benjamin lebt sich recht schnell in dem Internat ein und findet sehr schnell Freunde( der dicke und den dünnen Felix, Florian und Troy). Mit diesen erlebt Benjamin so einiges. Die Freunde unterstützen ihn wo sie nur können. Dies trifft aber nicht so ganz auf Troy zu, dieser ist der Außenseiter auf dem Internat.. Benjamin integriert sich sehr schnell in die Gruppe, vernachlässigt aber dabei sehr die Schule. Er unternimmt viel mit seinen Freunden( gehen ins Dorf, rauchen, trinken.. feiern usw.). In seiner 2 Nacht schleichen sich die Freunde schließlich in den Mädchentrakt, wo der besoffene Benjamin später mit der ebenso besoffenen Marie sein erstes Mal hat. Überhaupt dreht es sich sehr viel um Sex in dem Buch. Für die Jungs dreht sich fast alles 24 Stunden am Tag um Sex. Ein weiteres Thema in dem Buch ist auch die Frage nach dem Sinn des Lebens. Hier bringt Benjamin sehr viele interessante Aspekte, die ich aber nicht näher erläutern möchte. Da müßt ihr schon das Buch lesen. Ich habe hier den Inhalt nur kurz angeschnitten, weil ich es immer schade finde, wenn in einer Meinung das ganze Buch nacherzählt wird.
Der Autor
Das Buch „Crazy“ ist ein autobiografischer Roman von Benjamin Lebert. Er wurde am 9. Januar 1982 in Freiburg geboren.. Er hat keinen Schulabschluss und kein Studium. Im Alter von 16 Jahren hat er den Roman „Crazy“, der zum Bestseller wurde , geschrieben.
Meine Meinung
Hier tue ich mich äußerst schwer. Wenn ich daran denke, dass der Autor erst 16 Jahre alt war, als er das Buch geschrieben hat, dann kann ich nur sagen Respekt. Auch gefällt mir sein persönlicher Schreibstil recht gut. Er ist zwar recht einfach und nicht sehr tiefgründig geschrieben, dadurch läßt sich das Buch aber sehr gut lesen. Ist bei diesem Thema gar nicht mal so schlecht. Das Buch ist in der typischen Jugendsprache geschrieben. Ist mal was anderes. Also ich finde es ganz ok. Aber es gibt auch einige negative Dinge, die mir sehr missfallen haben. So wiederholt er sich sehr oft( Florian, den alle nur Mädchen nennen- keine Ahnung wie oft das im Roman vorkommt! 150 Mal?! Viel zu oft. Gleiches gilt auch für das Wort Crazy!!). Leider schreibt er von viel zu vielen Sachen die mich absolut nicht interessieren( bestimmt nicht nur mich). Er schmückt einzelne Handlungen sehr aus- ist manchmal schon zuviel des guten. Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist, dass Mädchen in dem Buch nur als Lustobjekte dargestellt werden Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass es Mädchen nur gibt, damit man mit ihnen seinen Spaß haben kann. Also, so primitiv würde ich persönlich Mädchen nicht darstellen!
Ich schreibe hier jetzt so viele schlechte Eigenschaften des Buches auf... das täuscht aber.. das sind alles nur kleinere negative Begleiterscheinungen. Der offene und immer sehr ehrliche Schreibstil von Benjamin Lebert machen das fast alles wieder weg. Mir hat das Buch dennoch sehr gut gefallen und hat mich teilweise sehr zum nachdenken gebracht( die Diskussionen über den Sinn des Lebens enthalten viele (Teil)Wahrheiten. , aber auch dort schreibt er viel „Müll“ den ich gar nicht nachvollziehen kann. Was ist der Sinn des Lebens? Wir sind die Sonne? Muß man nicht verstehen. Wird zwar etwas in dem Buch erläutert.. erscheint mir aber dennoch etwas weit hergeholt.
Wie gesagt: Kauft euch das Buch lieber bei ebay. Da könnt ihr einiges an Geld sparen. Normal kostet das Buch so zwischen 6( normale Ausgabe) und 12 ( limitierte Extra Ausgabe)Euro. Die Bestellnummer ist: 3-462-02818-9. Für alle die es interessiert. Das Buch hat 175 Seiten. Danke fürs lesen(nicht klicken). Kommentare und eure Meinung zum Buch wären nett.. aber nur, wer was zu sagen hat- nicht super Meinung weiter so! Danke weiterlesen schließen -
Gefangen von der Krankheit
16.06.2002, 21:04 Uhr von
marathoni
Hallo Yopianer! Nachdem Yopi meine Berichte gelöscht hatte, versuche ich es noch mal. Ich schrei...Pro:
bekannteste Sage der Liebesgeschichte
Kontra:
?
Empfehlung:
Nein
Hört mich denn niemand/Judy und Sean Barron
Viele Jahre ist es her, seit ich dieses Buch gelesen hatte. Meine Erinnerungen waren schon etwas verblasst, so habe ich sie durch ein neuerliches Lesen wieder aufgefrischt, um euch davon zu berichten.
Dieses Buch handelt von einem autistisch kranken Jungen, der es Dank der Liebe seiner Eltern und seiner Schwester geschafft hat nach über 17 Jahren aus dieser Krankheit auszubrechen und am Leben teilnehmen konnte.
Judy war 21, Ron war 22 Jahre alt, als Judy mit drei Wochen Verspätung ihren Sohn Sean zur Welt brachte. Sean war gesund und kräftig. Nichts deutete auf eine Krankheit hin. Erst mit 14 Monaten lernte er Gehen. Er lief blitzschnell in der Wohnung umher. Sean war ständig am Weinen und er kuschelte nie mit seiner Mutter. Die ersten Bauklötze die Sean bekam, stapelte er nicht übereinander zu einem Turm, sondern er legte sie auf den Tisch und fegte sie mit der Hand herunter. Er hob sie auf, legte sie wieder auf den Tisch und fegte sie wieder herunter. Wieder und immer wieder. Murmeln kullerte er in ein Loch, holte sie heraus und rollte sie wieder ins Loch. Seine Begeisterung in seinem Tun fand kein Ende. Vergnügen hatte er auch am Lichtschalter, in dem er stundenlang das Licht immer wieder an- und ausknipste. Er ließ sich nicht davon abbringen. Den Blicken seiner Mutter wich er aus. Andere Spiele spielte er nur, in dem er sie auf den Tisch legte und hinunterstieß, darunter gehörten auch zerbrechliche Gegenstände
Schimpfen und Zurechtweisungen halfen nicht. Manchmal ließ Judy ihn gewähren, doch er wurde immer hektischer, besessener, wie ein Spielzeug, das man aufzog und das außer Kontrolle geriet. Ab und zu verlor Judy ihre Kontrolle und schlug ihren Sohn, was ihr aber sogleich wieder leid tat. Doch auch die Schläge fruchteten nicht.
Sean lief hundertmal durch das Zimmer ohne auch nur müde zu werden. Sean liebte Wiederholungen. Er liebte Wiederkehrendes, Gleiches. Veränderungen hasste er.
Judy und Ron meinten, dass das sicher nur eine Entwicklungsphase sei, in die ihr Sohn steckt.
Sean war fast zwei Jahre alt, als er noch ein Schwesterchen bekam, die er aber nicht wahrnahm.
Mit seinen zwei Jahren konnte Sean noch nicht reden, aber er konnte mitteilen auf was die Zeiger der Uhr standen und mit Messer und Gabel legte er die Uhrzeit auf den Tisch.
Wenn Sean krank war akzeptierte er die Zuwendung seiner Eltern, ansonsten ließ er sich nicht umarmen.
Nach mehr als vier Jahren suchten Judy und Ron einen Arzt auf, der aber Seans Krankheit nicht erkannte.
Bei Arztbesuchen haben die Ärzte nicht ein einziges Mal Mitgefühl, Mitleid oder Wärme
gezeigt.
Ein anderer Arzt gab der Krankheit ihres Sohnes einen Namen. "Autismus". Nun hatte die Krankheit einen Namen. Was konnte man jetzt dagegen tun? Wie sollte man damit umgehen.
Ein Arzt gab Judy zu verstehen, dass es keine Heilung geben werde und ihr Sohn nie ein eigenständiges Leben führen könnte. Sollten sie ihren Sohn aufgeben? Gefangen und isoliert in seiner Krankheit.
Judy und Ron besorgten sich Bücher und schlugen nach um sich zu informieren. Erst jetzt begriffen sie das Verhalten ihres Sohnes. Sean war also nicht trotzig, wenn er trotz Schläge und Strafen sein Vorgehen nicht änderte, sondern er konnte es nicht registrieren. Er konnte das eine mit dem anderen nicht in Verbindung bringen. Wenn er bestraft wurde, wusste er nicht warum. Sean war nicht fähig Zusammenhänge herzustellen, oder Konsequenzen zu erkennen .Seine Eltern konnten nicht zu ihm durchdringen. Er wurde beherrscht von seinem Verhalten. Mit viel Geduld und täglichen Übungen stellte sich ein Erfolg ein, der sich aber am anderen Tag nicht wiederholte.
Trotz seiner Krankheit wurde er eingeschult und er schaffte es sogar zu studieren. Mit 17 Jahren hatte er das erste Mal in seinem Leben ein "richtiges Gespräch" mit seiner Mutter. Erst nach und nach versteht er das Verhalten seiner Eltern ihm gegenüber und zum ersten mal kann er seine Gefühle mitteilen.
Und erst jetzt kann er seinen Eltern erzählen, warum er Spass daran hatte ständig das Licht an- und auszuknipsen. Denn er wußte, wenn er den Schalter drückt geht das Licht an. Er liebte es zu wissen das dieses oder jenes passiert, wenn.... Aber wehe es war nicht so, nichts voraussehbares, das hasste er. Dann wurde er aggressiv. Er hasste Veränderungen. Alles musste so bleiben wie es war.
Heute führt Sean ein eigenständiges Leben, doch Besitzgegenstände aus seinem "früheren" Leben hat er nicht mehr, weil er die Gefahr fürchtet wieder in alte Verhaltensformen zurückzufallen, wie ein Alkoholiker, der nach Entzug kein Tropfen Alkohol mehr haben darf.
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Das Buch hat 252 Seiten und wurde von Judy und Sean geschrieben, nachdem Sean seinen Eltern sein Verhalten zu bestimmten Situationen erklären konnte.
Judy beschreibt Seans Verhalten und Sean gibt seine Erklärungen dazu, warum er dieses oder jenes gemacht hat und warum er sich so verhalten hat. In dem Buch kann man die Erklärungen Seans genau erkennen, weil diese Textstellen etwas kleiner geschrieben sind.
Judy war mehr als ihr Mann Ron, der ja tagsüber beruflich außer Haus war, so beansprucht durch das Verhalten ihres Sohnes, dass sie sich einsam, isoliert und ständig erschöpft fühlte.
Wenn man ein autistisch krankes Kind hat, gerät die Familie oft ins "Abseits". Damit meine ich, dass die Familienangehörigen den Kontakt mit Freunden und Verwandten immer mehr meiden, weil sie Angst haben, andere könnten das Verhalten dieser Kranken nicht verstehen.
Ron und Judy waren liebevolle Eltern, die sich aufopferungsvoll um ihren autistisch kranken Sohn gekümmert haben, obwohl die Ärzte ihn aufgegeben, und den Eltern keine Hoffnung auf Besserung gegeben haben. Doch Judy konnte und wollte ihren Sohn nicht aufgeben und mit viel Geduld und Liebe und gesellschaftlichen Entbehrungen hat sie es geschafft, dass er heute ein eigenständiges Leben führen kann.
Ich werde dieses Buch nie vergessen und ich bin überzeugt, dass auch ihr lange darüber grübeln werdet.
Wer näheres über Autismus erfahren möchte, der siehe bitte nach unter www.autismus.de
eure marathoni
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-16 19:04:17 mit dem Titel Die wohl bekannteste deutsche Sage
Tristan und Isolde von Günter de Bruyn
Neuerdings gehe ich in die Bücherei um mir Bücher zu holen. Anregungen zum Lesen hole ich mir oft bei "yopi" oder "ciao", indem ich die von "euch" für lesenswert und spannend und weiter empfohlenen Bücher notiere und auf eine Liste setze. Mit so einer Liste, auf der ich sieben Bücher notiert hatte bin ich dann in die Bücherei gegangen, in der Hoffnung, mit einem Buch nach Hause gehen zu können, denn ich brauchte unbedingt was zum Lesen.
Doch leider waren zwei Bücher verborgt, (eines ließ ich mir gleich reservieren) zwei Bücher waren gar nicht bekannt und drei weitere Bücher waren nicht oder noch nicht im Angebot. Ich könnte aber ruhig mal dort und dort durchstöbern. Aber im Moment viel mir nichts weiter ein, was ich gerne lesen würde. So suchte ich dann zwischen etlichen Büchern. Ich wollte aber kein allzu dickes Buch, denn ich wollte dieses so schnell fertig gelesen haben, bis ich das "reservierte" Buch abholen konnte. Ich stöberte und stöberte. Nichts sagte mir so richtig zu. Bis ich dieses Buch in die Hand bekam. "Tristan und Isolde". Ein Taschenbuch mit 172 Seiten.
"Tristan und Isolde" ist wohl eine der bekanntesten, sagenhaftesten Liebesgeschichte der Welt, die aus dem 13. Jahrhundert erzählt wird. Aber ist euch die Vorgeschichte auch bekannt? Ich wusste eigentlich nur, dass die beiden ein Liebespaar waren, deren Liebe ein trauriges Ende nahm. Aber warum? Wie kam es dazu? Ich wollte es also wissen und möchte euch einen kleinen Einblick in diese Liebesgeschichte geben.
Ein Fürst namens Riwalin, der einst im Land Permanien, der heutigen Bretagne lebte, war jung, schön, reich, freigebig, höflich, treu und tapfer und war allen Reitern ein Vorbild. Er hatte höfische Tugenden, die er noch verfeinern wollte. So brach er eines Tages mit einigen Rittern auf, und schiffte sich nach England ein wo im Cornwall der König Marke herrschte.
Der empfing ihn ehrenvoll und hieß ihn und seine Ritter willkommen. "Alles was mir gehört, soll auch euch gehören" sagte er.
Riwalin war gern gesehen. Jeder mochte ihn, und auch er war zu jedermann freundlich, egal ob arm oder reich.
Eines Tages sollte ein Turnier stattfinden. Jeder genoss dieses Fest, wie er wollte. Der andere beteiligte sich an den Kampfspielen, einer schaute nur zu oder tanzte, oder.
Die Frauen verfolgten Riwalin, den schönen Jüngling mit ihren Blicken und dachten bei sich, wie glücklich die Frau sein muss, die seine Liebe besitzt. Auch Blanscheflur, die schöne Schwester des Königs Marke war von seiner Schönheit und Anmut erfreut. Blanscheflur selbst war die schönste Frau Englands und jeder Ritter der mit ihrem Blick gestreift wurde, spornte sich bei dem Turnier zu besonderen Kühnheiten an.
Nach und nach gestanden Blanscheflur und Riwalin sich ihre Liebe, doch bevor ihr Glück richtig begann, verteidigte Riwalin mit seinen Rittern und König Marke England gegen den Eindringling Morbold aus Irland. In diesem Krieg wurde Riwalin durch eine Speerspitze verletzt und lag tagelang besinnungslos darnieder. Blanscheflur konnte es kaum ertragen, besuchte ihn, bedeckte ihn wohl tausenmal mit Küssen, so dass er durch ihre Küsse und innige Liebe erwachte und ihm Kraft zum Leben und zur Liebe gab.
Sie liebten sich und Riwalin genas. Die beiden hatten eine glückliche Zeit, die aber nicht lange anhielt, denn Riwalin erhielt Nachricht, dass ein Feind in sein Land eingedrungen sei und Riwalin es verteidigen müsse. Blanscheflur trug unwissentlich Riwalins Kind im Bauch und wollte auch nicht mehr ohne ihn sein, so floh sie mit ihm nach Parmenien.
Blanscheflur starb bei der Geburt ihres Sohnes und Riwalin wurde in der Trauer um seine Frau und bei der Verteidigung seines Landes getötet.
Riwalins treuer Marschall Rual nahm den Knaben zu sich und verbarg ihn vor dem Zugriff des Feindes Marschalls "Morgan". Rual hatte selber schon Söhne und nahm diesen Jungen mit nach Hause. Da das Leben des Jungen mit Trauer(Triste) anfing nannte er ihn Tristan.
Tristan wurde wohlbehütet aufgezogen. Er lernte viel, er lernte schnell, er war begabt und er war überall beliebt und gern gesehen. Er war ein schöner Jüngling und durch sein Wissen und seine Begabtheit viel geliebt und so wurde er von Seeleuten auf einem Schiff festgehalten und entführt.
Ein Gott schien aber die Seeleute wegen dieser Entführung durch Unwetter auf See zu bestrafen. So wurde Tristan ausgesetzt und gelangte nach England, nach Cornwall zu König Marke, dessen Volk und er selber von diesem schönen, begabten Jüngling angetan war.
Das Tristan des Königs Neffe war konnten beide nicht ahnen.
Tristan blieb am Hof des Königs Marke und verblieb dort einige Zeit in der er dem König half gegen "Morbold" dem König Irlands zu kämpfen und später die Tochter des Königs von Irland "Isolde" für den König "Marke" als Braut zu gewinnen. Isolde nahm eine ihrer engsten Vertrauten mit nach England, die den Auftrag hatte in der Liebesnacht des Königs Marke und Isolde, den beiden unwissentlich einen Liebestrank zu überreichen, von dessen Genuss die beiden in ewiger Liebe entflammen würden und nie voneinander ablassen könnten. Doch leider kam alles anders.
Hier möchte ich meine Erzählung beenden, denn ihr sollt selber lesen, wie es weiter geht...
Diese Liebesgeschichte spielt im 13. Jahrhundert und wird von Günter de Bruyn erzählt.
Die Geschichte ist gut verständlich geschrieben. Die vielen Namen am Anfang der Geschichte irritieren den Leser zuerst, aber nach und nach kann man die Namen ohne weiteres zuordnen.
Die Geschichte spielt außerdem in einer Zeit, in der kriegerische Auseinandersetzungen fast alltäglich waren.
Einem Freund hat man alles geboten. Hab und Gut. Was einem selbst gehörte, sollte auch dem Freund gehören. Aber genauso schnell konnte einem die Freundschaft, die Ehre entsagt und man mit dem Tod bestraft werden.
In der Bücherei hatte ich also einen guten Griff getan. Diese Lektüre war schon lange mal fällig. Ich habe das Buch "verschlungen". Endlich weiß ich wie es um die Liebe Tristans und Isoldes stand. Eigentlich waren sie gar nicht für einander vorgesehen.
Dieses Taschenbuch ist von der Fischer Verlags Gmbh und kostet € 7,90. Ihr könnt auch mal nachsehen unter www.fischer-tb.de
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch Eure marathoni weiterlesen schließen -
Bambaren, Sergio: "der träumende Delphin"
15.06.2002, 15:45 Uhr von
Mandinka
Huhu zusammen grüß euch alle mal ganz lieb, aber besonders diejenigen, die immer so fleißig meine...Pro:
gut zu lesen, sehr schön geschrieben.
Kontra:
---
Empfehlung:
Nein
Neulich hat mich mal wieder das Lesefieber gepackt. Ich bin aufgestanden an meinen Schrank gegangen und hab ein Buch herausgekramt, dass schon einige Zeit im Regal liegt, ich bis dahin aber noch nie gelesen hatte. Das Buch heißt "der träumenden Delphin" und wurde von Sergio Bambaren geschrieben.
Der Autor
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Sergio Bambaren wurde 1960 in Lima, Peru geboren. Er studierte in den USA Chemotechnik und lies sich anschließend in Australien nieder. Als passionierter Surfer, auf der Suche nach der perfekten Welle, reiste er um die ganze Welt. "Der Träumende Delphin" war sein erstes Werk. Seit diesem großen Erfolg hat er seinen Ingeneurberuf niedergelegt und arbeitet als freier Schrifsteller. Heute ist Sergio Bambaren Vize-Präsident der Organisation "Mondu Azul", die sich für die Erhaltung und den Schutz der Meere einsetzt.
Die Geschichte
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Sergio Bambaren erzählt in diesem Buch die Geschichte eines Delphines, der sich auf den Weg macht sich seinen Traum zu erfüllen. Der Delphin lebt in einem Schwarm und anstatt, wie all die anderen, den ganzen Tag zu fischen, vertreibt er sich seine Zeit lieber mit "Wellenreiten". Er träumt von der perfekten Welle. Sein Schwarm hält ihn für verrückt und fordert ihn auf endlich erwachsen zu werden. Doch eines Tages hört der Delphin die Stimme des Meeres die mit ihm redet und ihm sagt, dass er sich auf die Suche nach der perfekten Welle machen soll.
Der Delphin entschließt sich sein Heimatriff und seinen Schwarm zu verlassen und sich auf die Suche zu begeben. Auf der Reise durch die großen Ozeane trifft er auf so allerhand Neues. So sieht er zum erstenmal in seinem Leben einen Wal, trifft auf einen Hai und macht Bekanntschaften mit den Menschen. Schließlich findet er die perfekte Welle und reitet sie.
Nach diesem einschlagenden Erlebnis kehrt er zurück zu seinem Stamm und erzählt ihnen von seinen Reisen und seinen Erfahrungen.
Zum Buch
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Das Buch ist einfach, aber dennoch sehr anregend geschrieben. Die Geschichte geht einem unter die Haut und es läßt sich viel aus ihr lernen. Der Autor will mit dem Buch vermitteln, wie wichtig es ist an seine Träume zu glauben und an ihnen festzuhalten. Sergio Bambaren ist es ein wirklich geniales Buch gelungen, dass einfach zu verstehen ist und eine wirklich große Botschaft erzählt.
Fazit
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Dieses Buch ist einfach nur empfehlenswert. Die Geschichte ist ansruchsvoll, aber nicht kompliziert, der Inhalt ist wunderschön und sehr lehrreich. Außerdem ist das Buch nicht wirklich dick und macht es selbst Leuten, die nicht all zu scharf aufs Lesen sind, möglich es durch zu lesen. Ich persönlich bin froh, dass ich es gelesen habe. weiterlesen schließen -
Kampf auf Leben und Tod
11.06.2002, 18:18 Uhr von
Dialya
Hallo zusammen!!! Nachdem ich schon bei Ciao und Dooyoo schreibe, bin ich nun auch hier wieder...Pro:
relativ spannend, guter Einstieg in die Fantasy-Literatur
Kontra:
frauenlastend, männerfeindlich
Empfehlung:
Nein
Was macht man, wenn man Ferien hat, es die ganze Zeit regnet und alle anderen müssen arbeiten? Na ja, in meinem Falle ist das Lesen, Schlafen und Ausgehen. Deshalb folgt jetzt auch schon mein nächster Bericht über ein Buch und zwar über „Das Schwert der Amazone“ von Marion Zimmer Bradley.
Inhalt:
*****
Eine junge Frau hat ihr Gedächtnis verloren. Das einzige, woran sie sich erinnern kann, ist ein weisses Feuer und an eine Reise durch die Wüste, auf der sie dauernd vergewaltigt wurde.
Sie wird nun als Sklavin an die Schicksalshallen verkauft. Die Schicksalshallen sind der Aufenthaltsort der Gladiatoren. Dort soll sie als Hure für die Gladiatoren dienen. Doch als sie einer der Gladiatoren fortführen will, greift sie instinktiv zu einem Schwert und spaltet diesem Gladiator den Kopf, wodurch sie selber zur Gladiatorin wird.
Da sie sich nicht einmal an ihren Namen erinnert, wird sie von nun an Zadya die Schreckliche genannt. Es entwickelt sich nun eine Freundschaft zwischen ihr und Hassim, doch weiss sie, dass sie nicht mit ihm schlafen darf.
Als sie ihren ersten Kampf mit Schwert und Schild in der Arena hervorragend übersteht, macht sie einige Patrizier auf sich aufmerksam. Sie bekommt nun einige Geschenke, vor allem von Ifania, die ein Tammarin aus 14 Gladiatorinnen gründen will. (Ein Tammarin besteht aus 14 Gladiatoren und praktisch jeder Patrizier in dieser Stadt besass ein solches. Man konnte die Gladiatoren durch Versteigerung der Neuen, die ihren ersten Kampf überstanden haben, erwerben).
Inzwischen kommt aber Beizun in die Schicksalshallen. Sie hat Spielschulden und hatte die Wahl eine Hure oder Gladiatorin zu werden. Beizun und Zadya befreunden sich schnell und lieben einander. Zusammen fassen sie einen Plan, um aus den Schicksalshallen wegzukommen...
Der Plan besteht vorerst einmal darin, sich von Ifania kaufen zu lassen, was dann auch klappt. Diese hat immer noch den Ehrgeiz ein Tammarin zu gründen, dass nur aus Gladiatorinnen besteht, so dass sich Beizun und Zadya in die Wüste aufmachen, um nach anderen Gladiatorinnen zu suchen.
Während der Reise durch die Wüste kommt Zadyas Erinnerung langsam wieder zurück. So erinnert sie sich plötzlich an einzelne Episoden aus ihrem Leben, kann diese jedoch noch nicht in einen Zusammenhang bringen.
So, ich hoffe, dass ich jetzt nicht allzu viel verraten habe...
Die Autorin:
**********
Marion Zimmer Bradley ist vor allem durch die „Nebel von Avalon“ (wurde auch verfilmt) und den Darkover-Zyklus berühmt geworden. MZB lebt heute in New York.
Fazit:
******
Das Buch ist, wie auch die Nebel von Avalon, sehr frauenspezifisch. So wird sich zum Beispiel kaum ein Mann für die lesbischen Beziehungen interessieren, die in diesem Buch vorkommen. Auch kommen die Männer mehrmals sehr schlecht weg. Sie werden als Vergewaltiger oder rohe Typen beschrieben, die in einer Frau nur eine Hure sehen können.... Also, was mich betrifft ist dies schon ein wenig zu sehr Schwarzmalerei...
Auch ist dies eher ein einfaches Buch, so sind die Sätze sehr kurz und ohne irgendwelche schwierige Wörter, wir auch die Figuren sehr einfach sind. Jede Figur repräsentiert einen bestimmten Typ Mensch und weicht auch nicht davon ab. Auch verläuft die Story sehr linear. Die einzigen Rückblendungen sind die kurzen Momente, in denen sich Zadya wieder an ihre Vergangenheit erinnert.
Auch gefiel mir das Ende nicht so besonders gut. Aber dazu schreib’ ich jetzt nicht mehr, da ich Euch ja die Spannung nicht nehmen will.
Meine Meinung:
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Trotz den oben genannten Mängeln, gefiel mir das Buch sehr gut. Ich mag einfach Fantasy-Romane und auch die Bücher von MZB.
Allerdings gibt es bei weitem bessere Fantasy-Romane als dieser. Und auch MZB hat schon viel bessere Bücher geschrieben. Das Buch eignet sich allerdings gut als Einstieg in die Fantasy-Literatur, da es wirklich sehr einfach geschrieben ist. Ich würde sagen, das Buch entspricht etwa dem Niveau von „Der Hobbit“ von J.R.R. Tolkien, was ja als Jugendbuch bekannt ist.
Wer allerdings richtig gute Fantasy-Literatur lesen will, dem kann ich vor allem Tolkien, aber auch MZB empfehlen. Von MZB würde ich aber eher ein Buch aus dem Darkover-Zyklus wählen...
Allerdings eignet sich das Buch auch sehr gut als Urlaubslektüre für Fantasy-Liebhaber, da es wirklich sehr einfach geschrieben ist und auch relativ kurz...
Infos zum Buch:
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Titel: Das Schwert der Amazone
Autorin: Marion Zimmer Bradley
Originaltitel: Warrior Woman
Übersetzerin: Waltraud Götting
Seiten: 203
Verlag: Gustav Lübbe
ISBN: 3-7857-0428-3
Preis: EUR 4,95 oder EUR 6,45 (zwei Taschenbuchausgaben); EUR 12,40 (gebundene Ausgabe) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Wurzelchen2, 30.06.2003, 12:14 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ja, ich liebe MZB auch. Allerdings lese ich gerade an dem Darkover-Zyklus. Das dauert nur etwas, da ich mir die Bücher erst hier auf Yopi verdienen muss.
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D A S ist ein historischer Roman!!!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Ich habe ein Faible für historische Romane, doch selten hat mich einer davon so gefesselt wie das neue Buch von Gillian Bradshaw "Säulen im Sand". Und: Auf dem ersten Blick scheint sogar dr Inahlt zunächst bei weitem nicht so interessant zu sein, wie sich er sich dann beim Lesen herausstellt.
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INHALT
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Zunächst der Titel: Säulen im Sand bezieht sich auf die Eigenart des jungen Mathematikers Archi-medes, der immer und über alle, wenn ihm ein Einfall kommt, Zeichnungen und Berechnungen in den Sand kritzelt. Archimedes stammt aus Syrakus, eine zur Zeit des ersten Punischen Krieges wichtigen und unabhängigen Stadt auf Sizilien.
Archimedes hält sich, als der Krieg zwischen Syrakus und den Römern ausbricht, in Alexandria auf, dem Oxford der damaligen Welt – wenn man denn Oxford einen si bedeutenden Ruhm heute zuer-kennen kann. In Alexandria treffen sich die geistreichsten Wissenschaftler der antiken Welt, so bei-spielsweise auch Euklid, Lehrer des Pharaos Ptolemaios.
Der Vater, selbst Mathematiker, hatte Archimedes gemeinsam mit dem Haussklaven Marcus nach Alexandria geschickt, damit dieser dort im bereich der Mathematik weitergebildet werden kann .Und schnell zeigt Archimedes, dass es auch in Alexandria niemanden gab, der es mit seinem Geist aufnehmen kann.
Um sich über Wasser zu halten, der Alexandria schien damals ein recht teures Pflaster gewesen zu sein, denkt sich Archimedes „Maschinen“ aus, die er dann verkauft. So auch seine auch heute noch verbreitete archimedische Schraube, die, so die Zeitgenossen damals, Wasser bergauf fließen lassen kann.
Der Krieg mit Rom freilich und eine schwere Krankheit des vaters zwingen ihn widerstrebend ins heimische Syrakus zurück und dort angekommen muss er feststellen, dass sein Vater viel schwerer erkrankt ist, als er zunächst angenommen hatte.
Als jetziger Ernährer der Familie bewirbt sich Archimedes als Ingenieur bei den Regenten von Sy-rakus. Und als ihm auf Anhieb gelingt, ein phänomenal großes Katapult zu bauen, erkennt auch der Tyrann von Syrakus, welches Genie dort vor ihm steht.
Archimedes baut immer mehr und immer größere Katapulte, mit dem sich Syrakus gegen die Rö-mer zu wehren hofft.
Auch fällt sein Auge auf die Halbschwester des Königs, doch scheint hier jegliche Müh` umsonst, denn zu hoch steht die holde Dame über dem Wissenschaftler.
Als dann die Römer vor der Stadt stehen, wird deutlich, dass einzig Archimedes mit seinen geistrei-chen Maschinen die Stadt retten kann.
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MEINUNG
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Auch wenn ich selbst kaum einen blassen Schimmer von höherer Mathematik habe, ist das Buch doch fesselnd geschrieben, spannend. Was auch daran liegt, dass Gillian Bradshaw auf mathemati-sche Exkurse verzichtet bzw. verzichten muss, geht es ihr doch nach eigenem Bekunden ähnlich wie mir.
Aus der Fantasie der Autorin, denn fast kaum etwas ist aus dem bereich des Lebens des Archimedes und auch vom Leben der Menschen in Syrakus in dieser zeit tatsächlich überliefert, entsteht die Figur des häufig abwesenden, weil grübelnden, zerstreuten und zu den normalen Alltagsbeschäfti-gungen kaum fähigen Archimedes, der aber ein herzensguter Kerl ist und auch zu seinem Sklaven Marcus eine sehr tiefe Beziehung hat.
Sicherlich: Der an das typische Professorenbild angelehnte Archimedes ist der Sympathieträger des Buches.
Dennoch: neben der eigentlichen Geschichte der Stadt im Punischen Krieg liefert Bradshaw wie-derum ein profundes Buch, dass mir als Leser ein bekanntermaßen ordentlich recherchiertes All-tagsbild vergangener Zeiten vermittelt. und wichtig: Diesmal aus Sicht der schwächeren Völker, während in der Regel Bücher vor allem aus Sicht der Gewinner, der Römer geschrieben wurden.
Der Mathematikfreak wird vielleicht von diesem buch dann doch eher enttäuscht sein, denn weder Fromel n noch andere Dinge, die einen vom Denken Kopfschmerzen bereiten, tauchen in diesem Buch auf. Sicher aber die bekannteste Erfindungen und Theorien des jungen Archimedes. Und auch, wenn das Buch nur die eigentlich weniger wichtige Frühphase des genialen Mathematikers umschreibt, als historischer Roman ist „Säulen im Sand“ ein Musterbeispiel.
Von mir bekommt das Buch, das ich in zwei Tagen mit Verzicht auf den Nachtschlaf gelesen habe, sechs Sterne. Einen müsst ihr euch also dazu denken!! *g*
Michael
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-09 12:27:02 mit dem Titel Doppelter Boden und doppeltes Spiel
Die Wahrheit / Baldacci, David
David Baldacci ist nun schon seit geraumer Zeit mit seinen Büchern den Lesern von Thrillern kein Unbekannter mehr. Und auch mit seinem Buch DIE WAHRHEIT hat er wieder einen Thriller vorgelegt, der Spannung und Dramatik meisterhaft verknüpft und den Leser bis zum Ende des 575 Seiten starken Buches darüber im Unklaren lässt wer den nun wirklich zu den Bösen zählt.
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INHALT
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Rufus Harms, ein Schwarzer aus der Unterschicht, der allerdings in geordneten Verhältnissen aufgewachsen ist, begeht vor 25 Jahren einen Mord. Er tötet als US- Soldat in den 70er Jahren ein kleines Weißes Mädchen, dass zusammen mit ihrer Familie zu Verwandtenbesuch im Stützpunkt Harms war.
Wie die erste Demokratie der Welt es vorlebt, hat Harms allein schon wegen seiner Hautfarbe ein nicht ganz koscher zu nennendes Gerichtsverfahren, dass allerdings wegen eines Kuhhandels zwischen seinem Verteidiger Samuel Rider mit dem Militärankläger „nur“ in einem Lebenslang endet.
Was genau in dieser zeit geschah und was Harms zu dem Mord bewegt haben könnte, wurde nicht untersucht.
Genau 25 Jahre nach der Tat meldet sich Harms wieder bei Samuel Rider und bittet ihn, seinen Prozess neu vor dem Obersten Gericht der Vereinigten Staaten verhandeln zu lassen.
Rider ist verblüfft, nach so langer Zeit wieder von Harms zu hören, doch treibt ihn das schlechte Gewissen, und so sucht er Harms in seinem Militärgefängnis auf.
Harms übererreicht ihm versteckt in einem Umschlag ein Schreiben der US – Army, das ein ganz anderes Licht auf seinen tat wirft.
Rider schickt die Unterlagen anonym an das Oberste Gericht.
Dor arbeitet Michael Fiske, ein junger und strebsamer Assessor, der die Aufgabe hat, den neun höchste Richtern der USA die Fälle vorzubereiten bzw. nach Wichtigkeit zu sortieren.
Michael entdeckt den Antrag Riders und wirft wie gewohnt einen Blick in denselben – und ist geschockt. Denn in dem Antrag werden Namen genannt, die die eigentlichen Umstände des Mordes beeinflusst haben, die höchsten Kreise der amerikanischen Gesellschaft führen.
Da sich Michael der Brisanz des Falles klar ist, will er zunächst selbst prüfen, ob es sich um Hirngespinste oder aber um DIE WAHRHEIT handelt.
Er fährt zu Harms ins Gefängnis und spricht dort mit ihm.
Damit hat er sein Todesurteil unterzeichnet, denn auf dem Rückweg wird er entführt und später erschossen in den Armenviertel von Washington aufgefunden.
Sein Bruder John, ebenfalls Rechtsanwalt und früher Polizist, macht sich zusammen mit der jungen Kollegin Michaels , Sara Evans, die Umstände der Ermordung seines Bruders aufzuklären.
Doch schon schnell werden die nächsten Zeugen von den Mördern aus dem Weg geräumt, die keine Skrupel kennen.
Schnell wird klar: Der Fall führt auch direkt in das Oberste Gericht hinein....
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MEINE MEINUNG
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Baldacci ist nicht umsonst einer der zurzeit erfolgreichsten Thrillerautoren. Sein Buch die Wahrheit hat zwar einige Längen, hier und da sind Reaktionen der Protagonisten auch vielleicht nicht ganz so glaubwürdig, doch überzeugt der Fabel des Buches und der durchgehende Spannungsbogen.
Vor allem die brutal zähe Auflösung des Falles – wobei der Leser vorher schon voreingenommen ist, am Ende sicherlich aber über das tatsächliche Ergebnis sehr erstaunt sein wird – foltert den Leser quasi, man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Auch macht das Buch kritisch aufmerksam auf die tatsächlich praktizierte Art der Gerichtsverfahren in den USA und auch den nicht immer mit der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika zu vereinbarenden Behandlung der Militärangehörigen durch die Army.
Baldacci übt hier auch ein gutes Stück Gesellschaftskritik an dem American Way of Life, der mitunter recht verlogen sein kann.
Für mich ein Spitzenbuch, absolut lesens – und empfehlenswert.
Michael
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-27 16:11:34 mit dem Titel TOTALE THRILL - POWER
Das Labyrinth (Total Control) / Baldacci, David
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Ein Flugzeugabsturz, bei dem nicht nur 180 Menschen ihr Leben verlieren und der - zunächst - unerklärlich scheint +++ Jason Archer, unterbezahlter und doch mit wichtigen Firmeninterner ausgestatteter Sachbearbeiter bei Triton Global, einem multinationalen Konzern, der sich in dem Flugzeug befinden sollte, später aber auf einem Videoband erscheint, wie er Unbekannten einen Aluminiumkoffer überreicht, aufgenommen NACH dem Flugzeugabsturz +++- der Präsident der amerikanischen Zentralbank, der bei dem Flugzeugabsturz ums Leben kam und dessen Privatleben und dessen Arbeit als Präsident im Laufe der Entwicklungen immer mehr Fragezeichen als Klarheiten zutage führen +++ Sidney Archer, Frau von Jason, die von den Ereignissen vollkommen überrumpelt wird und der nach dem Leben getrachtet wir - usw- usf.
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Der Hintergrund der Handlung ist die Wirtschaftswelt: Der multinationale Konzern Triton Global möchte die kleine, doch über einen Top - Technologie verfügende Firma CYBERCOM übernehmen. Die Technologie dieser Firma wird das Internet revolutionieren und damit Triton weltweit die Marktführung im Bereich des Internets zukommen lassen.
Aber auch die Konkurrenz RTG ist an diesem leckeren Happen interessiert.
Und die Archers? Jason arbeite für Triton und ist für die EDV- mäßige Aufarbeitung der streng vertraulichen Unternehmensdaten verantwortlich. Sidney ist eine TOP - Anwältin in einer Kanzlei, die pikanterweise beide konkurrierenden Konzern RTG und Triton Global vertritt.
Warum also soll Jason in einem Flieger gesessen haben, der in Richtung Firmensitz RTG unterwegs war? Wie kommt es , dass er überlebt hat? Wem und Was hat er auf dem Videoband übergeben? Warum taucht Jason danach nicht wieder auf?
Oder: War der Präsident der Zentralbank, der mit seinen Entscheidungen nicht nur die Wirtschaft der USA sonder der gesamten Welt beeinflussen konnte, Opfer eines Anschlages?
War es reiner Zufall, dass beide Personen, die mit hochbrisanten Informationen ausgestattet waren, an Bord einer Maschine waren bzw. sein sollten, die dann auf mysteriöse Art und Wiese vom Himmel fiel?
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Mit DAS LABYRINTH hat David Baldacci einen Thriller vorgelegt, der seine Gattung - wenn nicht neu definiert - dann doch die Großen des GENRE in den Schatten stellt.
Das Buch bietet eine Fülle loser Enden, die der FBI - Agent LEE SAWYER verbinden soll bzw. muss- will er die Unschuld der Archers beweisen - wovon er überzeugt ist.
Andererseits tauchen immer mehr Punkte auf, die vermeidliche immer mehr die Verstrickung der Archers in einen Wirtschaftskomplott zu untermauern scheinen.
Auf vielfältige Art und Weise, mit immer neuen verwirrenden Details und Informationen, mit dramatischen Entwicklungen, merkwürdigen Ableben von Personen etc. fesselt Baldacci den Leser förmlich an das Buch und verstrickt ihn geradezu in die Widersprüche und vereinnahmt des Leser dadurch , macht ihn zum Augenzeugen seiner Handlung, der Leiden, Gefühle, die gesamte innere Entwicklung der Personen.
Diese ist enorm spannend und hervorragend geschrieben / übersetzt und lässt einen nicht los.
Die über 600 Seiten sind da viel zu schnell durchgelesen.
Insgesamt muss ich, der eigentlich kein Kenner und auch kein Liebhaber von Thrillern ist, gestehen, dass das Buch fesselnd gewesen ist wie kaum ein Buch des Genres.
Von mir aus bekommt das Buch die TOPWERTUNG
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-29 17:06:10 mit dem Titel Der Mythos der Tempelritter!
Mit dem Begriff „Tempelritter“ verbindet sicherlich jeder irgendeine Imagination: In der Regel wird sich da der Leser einen in blendendem weiß gekleideten, mutigen und mit einem roten kreuz auf der Brust ausstaffierten Ritter in schillernder Rüstung bzw. mit schillerndem Kettenhemd vorstellen, das Idealbild eben dessen. Was man mit „Ritterlichkeit“ und/ oder „Ritter(n)“ an sich verbindet.
Dass das Klischee in unseren Köpfen von der ach so herrlichen Ritterzeit von den Fachleuten da dann eher belächelt wird, geht beispielsweise an Filmproduzenten spurlos vorüber. Und ähnlich verklärt wie der „Ritterberuf“ an sich, erscheint auch der Begriff Tempelritter bzw. die damit assoziierte Vorstellung recht wenig mit dem eigentlichen Grüppchen abendländischer Ritter gemein zu haben, die da angetrieben vom heiligen Bernhard die „Ungläubigen“ (in ihren Augen!) nicht mit dem Wort sondern mit dem Stahl aus dem heiligen Land zu vertreiben.
Buchauswahl
Durch den Romanzyklus von Ian ..., der eine absolute Leseempfehlung von mir ist, wurde ich auf das Thema der Ritteroden im Mittelalter aufmerksam, von denen man via Medien scheinbar schon recht viel und sicheres zu wissen glaubt. Dennoch haben mich diese Bücher angeregt, mich einmal mit Fachbüchern einzudecken (Bereich: Tempelritter und Johanniter/Malteser).
Grundlage der Auswahl waren bei AMAZON.DE die Leserbewertungen der Bücher, wobei das vorliegende Buch von Martin Bauer: Die Tempelritter. Mythos und Wahrheit eines der am besten bewerteten Bücher war.
Zum Inhalt
Martin Bauer, der Autor des Buches, gliedert seine Darstellung chronologisch von der Gründung des Ordens zu Beginn des 12. Jahrhunderts bis zum Untergang des Ordens durch die Machenschaften des französischen Königs zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Dazu führt er in die Struktur, die Ordensregeln, das Rekrutierungssystem etc. des Ordens umfassend ein, wobei er durch seinen Stil und die Akzentuierung ein recht dröges Thema spannend für den Leser macht.
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass es sich bei dem Templerorden zwar um den bekanntesten, sicher aber kaum den wichtigsten Ritterorden des Mittelalters gehandelt hat, denn die Zahl der jeweiligen Ritter, die der Orden für seine Aufgabe, die Befreiung des geheiligten Landes von den „Ungläubigen“, zur Verfügung stellen konnte, war immer sehr gering.
Dennoch: Auch wenn der Templerorden zunächst logistisch kaum in der Lage war, zahlenmäßig wichtig zu sein, so stellten doch seine Ritter eine der machtvollsten Militärinstrumente im heiligen Land neben dem Johanniterorden dar, mit dem man dann aucu in der Regel verfeindet war.
Denn anders als der weltliche Adel und das weltliche Rittertum in Europa und dem geheiligten Land, standen die Templer, wie auch alle anderen Ordensritter, quasi als stehendes Heer, den Zielen der Kirche zur Verfügung.
Auch die Ausbildung der Templerritter, die Materialausstattung usw. war deutlich besser, als die der oft im Kampf gegen die Moslems hoffnungslos unterlegenen weltlichen Ritter, die ihre Möglichkeiten dafür allzu oft maßlos überschätzten.
Der Orden der Templer richtete sein Leben nach den Ordensregeln der Zisterzienser aus: Keuschheit, die Wahrheit, Armut – all das musst der Mönch im Ritterkleid schwören, um ein Templer werden zu können. Und zudem konnten nur Adelige darauf hoffen, überhaupt in den Orden als Tempelritter aufgenommen zu werden.
Diese elitäre Rekrutierung führte auch zu der geringen Zahl an Tempelrittern. Und anders als bei den Johannitern war auch der Ruf der Templer in der Regel bei weitem nicht so positiv, wie er sich quasi post mortem nach der Zerschlagung und teilweise auch Tötung der Tempelritter durch die französische Krone bis hin zu Gegenwart recht verklärt darstellt.
Negatives
Recht großen Raum nimmt auch die Diskussion recht hanebüchener Theorien zur Geschichte der Templer bzw. deren Ende und bzw. deren Geschichte nach deren Ende ein. Zwar hebt Bauer immer deutlich hervor, dass fachwissenschaftlich gesehen da recht breiter Humbug betrieben und beschrieben wird, doch nimmt er sich und dem Leser den Raum und die zeit, diese dann doch ausführlich zu schildern und dann anschließend beiseite zu schieben.
Klar, die Templer und der Gral, dass ist eine (ebenso hanebüchene wie interessante weil unterhaltsame) Theorie, die man besprechen muss, den sie ist Tradition, in die Literatur eingegangen usw.
Bei allen anderen Theoriechen hätte aber weniger mehr bedeutet.
Auch erfüllt das Fachbuch nicht den fachwissenschaftlichen Standart (Anmerkungen und Literaturverzeichnis) usw. , was aber eher auf die zu erzielende Leserschaft zurückzuführen ist, die für Anmerkungen vielleicht wenig übrig hat.
Fazit
Wen das Thema der Tempelritter interessiert, der wird mit diesem Buch einen schnellen und gründlichen, in Teilen (s.o.) meiner Meinung nach zu langen Schilderungsteil amateurhafter Theorien zur Geschichte der Templer Überblick erhalten.
Die Geschichte der Templer wird lebhaft geschildert, ist sprachlich leichte Kost zw. allgemein verständlich.
Martin Bauer: Die Tempelritter. Mythos und Wahrheit. Heyne Bücher, 8,95€. ISBN3-453-13203-3
Michael
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-10 17:05:36 mit dem Titel Die Elite des ritterlichen Abendlandes
In seinem Buch „KORSAREN CHRISTI. Johanniter& Malteser. Die Herren des Mittelmeeres“ schildert Jörg Dieter Brandes auf knapp 292 Seiten die Geschichte des Ritterordens der Johanniter von den Anfängen an bis zu ihrem Untergang im Jahre 1798.
Sachbücher in einer für den normalsterblichen verdaulichen Machart sind eher eine Tradition des englischsprachigen Sprachraums und eine wirkliche Seltenheit für den deutschen Sprachraum. Insofern ist das Buch, das im Folgenden besprochen werden soll, schon eine positive Ausnahme, auch wenn das Bild in Teilen ein wenig getrübt wird.
Wenn der Begriff „Ritterorden“ fällt, werden die meisten von euch an die berühmten und berüchtigten Tempelritter denken, dem einen oder anderen wird vielleicht auch der Deutsche Orden noch einfallen. Die wenigsten aber verbinden die Johanniter, heute durch ihren Krankenwagen eher bekannt als durch ihre kriegerische Geschichte, am wenigsten mit einer ritterlichen Elite des Mittelalters.
Dabei waren die Johanniter deutlich wichtiger als die glänzenden Tempelritter, die selbst nur knapp 200 Jahre existierten und umso lauter dann auch untergingen.
DIE JOHANNITER
Der Beginn des 12. Jahrhunderts war der Beginn der Geschichte der größten und wichtigsten Ritterorden, und so auch der Beginn der Geschichte der Johanniter.
Begründet zum Kampf gegen die „Ungläubigen“, die das heilige Land besetzt hielten, war der Johanniterorden gleichsam mit den Tempelrittern die militärische Stütze im heutigen Israel, auch wenn beide Orden zusammen kaum jemals mehr als 1000 Ritter hatten aufbieten können.
Aber wie in allen Ritterorden üblich, war die Ausbildung der streithaften Mönchsritter bei den beiden großen konkurrierenden Orden das Beste, was ein Ritter in der damaligen Zeit hat lernen können.
Als stehendes Herr nahmen die Johanniter an fast jeder wichtigen Schlacht in der Zeit der Kreuzzüge im heutigen Israel teil, auch an der vernichtenden Schlacht von Hattin, in der fast die gesamte christliche Rittermacht des Landes getötet wurde.
Bei den Moslems warn die Johanniter wie auch die Templer gleichermaßen gefürchtet und verhasst, denn beide Ritterorden bzw. deren Mitglieder ergaben sich niemals und waren auch nichts wert, denn Gefangene wurden nicht ausgelöst.
Wenn diese Phase der Geschichte vielleicht noch die bekanntere ist, so wendet sich Brandes, wie der Titel schon deutlich macht, eher der Nach – Kreuzzugsgeschichte zu. Die Frage, die jeder Orden zu beantworten hatte, war, welches Ziel man nach dem Scheitern der Kreuzzüge nun aufstellen solle und wo man eine Heimat suchen können.
Über Zypern, dann Rhodos, das zu einer der mächtigsten Festungen seiner Zeit ausgebaut wurde, landeten die Johanniter schließlich auf Malte, wo sie bis 1798 herrschten und, nun eher Seefahrer denn wirkliche Rittermacht, die Moslems, die Osmanen ( als Teil der Muslims) etc. mit ihren Galeeren attackierten.
Dabei waren die Johanniter wiederum zahlenmäßig kaum erwähnenswert, doch von der Effizienz her immer die Speerspitze bei kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Moslems und Christen auf dem Mittelmeer.
SOZIALGESCHICHTE
Auch wenn Brandes dieses kaum in den Vordergrund stellt, erfährt der Leser eine Menge über die sozialen Realitäten der damaligen Zeit.
Vor allem das Stichwort Galeeren wird bei vielen Lesern die Erinnerungen an Sandalenfilme wach werden lassen, die samt und sonders kaum historisch sind. Denn die dort „aufgenommenen“ Galeerensklaven gab es in der Tat in der Antike nicht sondern waren eine rein „europäisch-muslimische „ Erfindung. Alle Galeeren des Ordens wurden hauptsächlich von solchen Sklaven, in der Regel Moslems, bewegt, ebenso wie auf der anderen Seite Christen in die Ruder greifen mussten. Die Sklaven waren angekettet – was bei einem Untergang des Schiffes den unweigerlichen Tot zur Folge hatte. Wichtiger aber auch noch ist die Tatsache, dass der Johanniterorden bis an sein Ende 1798 Sklaven gehalten hat – eine Tatsache, die so wohl kaum bekannt sein dürfte.
LEKTORAT / AUSSTATTUNG DES BUCHES
Ungewöhnlich viele Wortfehler, falsche zahlen und auch doppelte Zahlen in Sätzen sind in diesem Buch zu finden. Und was grundsätzlich ärgerlich ist, sollte bei halbwegs vernünftig lektorierten Büchern so auf keinen Fall vorkommen. Ein schlampiges Lektorat bei einem Buch, dass nicht ganz billig ist – sehr schade.
Was dem Buch ebenso fehlt sind Fotos der realen orte. Die Bilder, die im Buch zu finden sind, sind allesamt Gemäldeausschnitte aus Sicht des Johanniterordens, die teilweise nur sehr rudimentäre Ausschnitte aus dem Gesamtgemälde darstellen. Schlicht: Der Aussagewert der Bebilderung ist faktisch gleich null. Hier müssten Aufnahmen der Orte her, von denen berichtet wird, Zeichnungen und Skizzen, kaum aber nur ein Bildgenre, dass dann auch oft genug von den Johannitern selbst zur Propaganda, nicht aber zur wirklichen Darstellung der tatsächlichen Geschichte benutzt wurde.
FAZIT
Ein ungemein spannend erzählendes Fachbuch, dass auch und trotz der militärischen Geschichte, die behandelt wird, fesselt und die Begeisterung des Autors für das Thema deutlich macht. Ärgerlich nur sind die oben genannten Punkte.
Michael weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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silke-silke, 12.06.2002, 23:49 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Mal wieder eine interessante Buchbesprechung. Was liest du als nächstes? Gruß von Silke
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Borchert, Wolfgang - "Das Gesamtwerk"
Pro:
geht unter die Haut
Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Eigentlich hatte ich mir das Buch ja damals nur für die Schule zugelegt, ein Zwangskauf sozusagen. Aber als es dann so im Schrank rumlag, dacht ich mir, könnt ich’s ja ruhig auch lesen. Eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Mittlerweile gehört es zu meinen Lieblingsbüchern.
Nun aber zum Buch: ich habe mir eine einmalige Sonderausgabe gekauft (Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1998. Hat ein dunkelgrünliches Cover.) für damals 14,00 DM. Gleich wenn man es aufschlägt blickt man in ein recht ausdrucksstarkes Portrait des Autors und auf den folgenden 2 Seiten findet sich eine Kurzbiographie. Das ist insofern praktisch, alldieweil ein gewisses Hintergrundwissen dazu beiträgt, noch mehr das Leben und Werk gerade dieses Autors zu verstehen, und wenn solche Informationen normalerweise am Ende des Buches stehen, dann liest man sie eh erst am Schluss, wenn es zu spät ist.
Die Geschichten und Gedichte selbst sind zum einen - soweit möglich - chronologisch gegliedert, und zum andern so zusammengefasst, wie sie erstveröffentlicht wurden. Es beginnt mit dem Gedichtzyklus „Laterne, Nacht und Sterne“, gefolgt von der Erzählungssammlung „Die Hundeblume“, und dann Borcherts Hauptwerk, das Drama „Draußen vor der Tür“. Danach folgen weitere Kurzgeschichten aus der Sammlung „An diesem Dienstag“ und den Schluss bilden einige „Nachgelassene Gedichte“ und „Nachgelassene Erzählungen“. Alles in allem finden sich knapp 70 literarische Werke in dem Buch, und als Ergänzung gibt es außerdem ein biographisches Nachwort von B. Meyer-Marwitz (ca. 30 Seiten).
Der einzige Nachteil ist, dass es keinen Alphabetischen Index aller Werke am Ende des Buches gibt, so dass man immer im Inhaltsverzeichnis suchen muss. Dieses ist jedoch sehr übersichtlich, und insofern kann man diesen Makel leicht verkraften.
Natürlich soll hier auch etwas zum Inhalt der Werke gesagt werden:
Im Prinzip ist es so, dass man nur ein beliebiges Werk von Borchert lesen muss, und dann auch alle anderen kennt. Aber – und das ist das Entscheidende – bei Borchert wird es trotzdem nie eintönig, und man ist irgendwie sogar froh, wenn man in seinen anderen Werken dieselben Themen wiedererkennt. Denn Borchert schreibt über Dinge die bewegen, über den Krieg (er selbst musste im 2. Wk. kämpfen und mehrmals an die Ostfront), über die Sinnlosigkeit des Todes unzähliger Soldaten, über die Willkür der Befehlshaber, die nur die Befehle geben, aber selbst den Schlachtfeldern fernbleiben, und über die Ohnmacht der Menschen wenn sie nach dem Krieg vor den Trümmern ihres Hauses – und ihres Lebens stehen.
Borcherts Stil ist kurz aber voller Aussagekraft. Er redet nicht um den heißen Brei herum sondern nutzt bestimmte typische Situationen (Soldaten, die sich im Schützengraben fragen, wer die Schuld hat und ob es Gott gibt, oder Menschen die in Trümmern oder Armut einen letzten Hoffnungsschimmer suchen, u.ä.), um dem Leser ohne falsche Beschönigungen das ganze Grauen des Krieges zu zeigen. Manchmal möchte man am liebsten das Buch in die Ecke werfen, so tiefbewegend sind einige Bilder, die einem beim Lesen unweigerlich durch den Kopf schwirren. Doch dann blättert man doch wieder zur nächsten Seite, und wieder geht es um verlorene Hoffnungen und eine Welt in Trümmern. Borcherts Stil ist vor allem darin begründet, dass er fast sein gesamtes Werk innerhalb von 2 Jahren im Wettlauf gegen den Tod schreiben musste. Nachdem er wegen Äußerungen, die angeblich den Willkürstaat gefährdeten, zu Haft und dann sogar zum Tod verurteilt worden war, ließ man ihn dann auf Bewährung wieder in Russland kämpfen. Als er 1945 zurückkehrte, war er chronisch krank und auch ein von Freunden ermöglichter Kuraufenthalt in der Schweiz konnte ihn nicht mehr retten. Jedoch konnte er in dieser Zeit sein kurzes Lebenswerk schreiben, und wurde damit zu einem der wichtigsten deutschen Nachkriegsliteraten.
Neben „Draußen vor der Tür“, in dem es um einen Soldaten geht, der mit einem Bein aus dem Krieg zurückkehrt und einen anderen Mann an der Seite seiner Frau findet, fand ich die Kurzgeschichte „Die Kegelbahn“ am bewegendsten. Schon wegen dieser Geschichte sollte man sich das Buch unbedingt zulegen. Auf nur zwei Seiten schildert Borchert einen Dialog zweier Soldaten, die im Graben sitzen und denen befohlen wurde, auf jeden feindlichen Kopf zu schießen. Und dann war „der Kopf kaputt. Er konnte nicht mehr Parfum riechen, keine Stadt mehr sehen und nicht mehr Inge sagen. Nie mehr. [..]“ Der Dialog gipfelt in der Frage, wer letztendlich die Schuld trägt und wie immer wird einem die Ohnmacht der einfachen Soldaten vor Auge geführt.
Bedauerlich dass Borchert so früh verstorben ist; so bleiben uns nur die wenigen Geschichten und Gedichte in diesem Buch. Diese sind aber bemerkenswerter als manch riesiges Lebenswerk anderer Autoren und ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen. weiterlesen schließen -
Richard Bachmann: Todesmarsch
03.06.2002, 13:11 Uhr von
bachelor
Schön, dass Du Dich auf meine Seite "verirrt" hast! ;-) Worüber ich schreibe ...? Sieht man zum e...Pro:
äußerst interessant und spannend
Kontra:
teilweise etwas zu brutal und ecklig
Empfehlung:
Nein
Geschrieben wurde "Todesmarsch" von Stephen King, der sich für dieses Buch erneut seinem Pseudonym Richard Bachmann bediente. Die Gründe für das Pseudonym sind mir nicht bekannt. Vielleicht wollte er nur versuchen eine neue Leserschaft zu gewinnen, die sich durch seinen Namen abgeschreckt fühlte, da sie dabei spontan an Monster und Vampire denken musste.
Dies ist jedoch nur Spekulation. Sollte dies aber seine Absicht gewesen sein, dann ist es ihm vollends gelungen. Denn dieses Buch setzt sich von allen anderen, mir bekannten, Stephen King Büchern weit ab und ist aus meiner Sicht gleichzeitig mit das Beste, was er je geschrieben hat.
Zum erstenmal habe ich dieses Buch vor ca. 12 Jahren gelesen. Ich lag gerade im Krankenhaus für ca. 2 Wochen und wie sicher die meisten nachempfinden können, ist das nicht gerade spannend. :-) Ein Freund, der mich besuchte, brachte mir das Buch "Brennen muss Salem" zum Zeitvertreib mit. Da ich nichts besseres zu tun hatte, schnappte ich es mir irgendwann und fing an zu lesen. Ich muss dazu sagen, ich bin nicht gerade eine "Leseratte", aber dieses Buch hatte ich unwahrscheinlich schnell verschlungen. Als ich es durchhatte, bat ich den besagten Freund, mir noch ein Buch von Stephen King mitzubringen.
Er kam dann auch bald vorbei und brachte mir "Todesmarsch" von Richard Bachmann mit.
Einen kurzen Moment lang dachte ich wirklich, er will mich für dumm verkaufen. Nur weil ich was am Knie hatte, heisst das ja noch lange nicht, dass ich nicht mehr klar denken konnte. :-) Bachmann ist nicht King, dachte ich. Aber nach einem kurzen Einwand meinerseits, erklärte er mir, dass Bachmann nur ein Pseudonym von King wäre und das es das beste Buch ist, dass er jemals von ihm gelesen hat.
Also vertraute ich Ihm mal und gab Ruhe. Als mein Besuch dann "endlich" weg war, fing ich gleich an zu lesen. Es war erstaunlich. Ich glaube ich habe das Buch nur einmal aus der Hand gelegt, weil die anderen Leute auf dem Zimmer das Licht aus haben wollten.
Am nächste Tag hatte ich es dann aber durch. :-)
Inhalt:
Soweit ich mich erinnere, spielt die Handlung ein paar Jahre in der Zukunft. Die Bevölkerung lebt größtenteils in eher ärmlichen Verhältnissen. Vor diesem Hintergrund wird alljährlich eine sogenannter Todesmarsch veranstaltet. Dieser erfreut sich größter Popularität. Zum einen ist es ein Ereignis, dass für die Zuschauer eine willkommene Abwechslung zum tristen Alltag bedeutet und für den Gewinner bedeutet es die Erfüllung seines grössten Traumes.
Dieses Ziel vor Augen haben sich auch dieses Jahr wieder viele junge Männer aus den unterschiedlichen Staaten für den Marsch beworben.
Letztlich dürfen aber "nur" 100 Personen an dem Marsch teilnehmen. Einer von ihnen ist Garraty, aus dessen Sicht die gesamte Handlung "erzählt" wird.
Er beschreibt, wie es dazu gekommen ist, dass er sich für den Marsch beworben hat, wie er letztlich trotz einiger Bedenken an der Startlinie steht und wie er den Marsch erlebt, den Todesmarsch.
Diesen Marsch, der 99 jungen Männern das Leben kosten wird, da nur einer überleben kann. So sind die Spielregeln. Es gibt nur einen direkten Startpunkt. Das Ende wird durch die Teilnehmer "selber" bestimmt.
Die Teilnehemer müssen in einer vorgegebenen Geschwindigkeit von 4 Meilen / Stunde gehen. Unterschreitet jemand die Geschwindigkeit, so wird er von den begleitenden Soldaten verwarnt. Insgesamt darf jeder Teilnehmer max. 3 Verwarnungen erhalten. Danach ist das Rennen und auch sein Leben für ihn beendet. Denn die Teilnehmer werden nach 3 Verwarnungen an Ort und Stelle erschossen. Das ganze Rennen dauert solange, bis nur noch eine Person übriggeblieben ist.
Meinung:
Zugegebenermassen, die Geschichte hört sich sehr brutal an und das ist sie auch. Hinzukommt, dass Stephen Kings "Vorliebe" detaillierte Beschreibungen der Leiden, der Schmerzen und der Verletzungen der Teilnehmer zu beschreiben, die Brutalität weiter vertieft. Aber im Gegensatz zu manch anderem Buch von ihm sind seine Beschreibungen hier von einem eindringlichen Realismus. Die dargestellte Gewalt ist nicht Mittel zum Zweck, sondern sie wird hier zwingend zur Darstellung eines Überlebenskampfes von 100 jungen Männern beschrieben.
Besonders intensiv wird das Buch dadurch, dass man durch die Erzählungen von Garraty mitten in die Handlung integriert wird. Eigentlich sind es vielweniger Erzählungen, sondern man hat an den Gedanken von Garraty teil. Man hat förmlich das Gefühl selber an dem Marsch teilzunehmen. Man lernt durch ihn die anderen Charaktere kennen, die teilweise ebenfalls sehr eindringlich beschrieben werden. Man ist dabei, wie sich Freundschaften bilden, wie Menschen sterben, die einem ans Herz gewachsen sind, wie sich Charaktere innerhalb kürzester Zeit durch eine extreme Lebenssituation verändern.
All dies kommt einem so vor, als wenn man Prozesse, die sich im wahren Leben teilweise über viele Jahre erstrecken, hier in einer komprimierten Form dargeboten bekommt, dass man am Ende froh ist, dass es "nur" ein Buch ist und dass man sich wünscht, niemals in eine so extreme Situation zu geraten.
Dieses Buch ist mehr als nur ein Marsch mit Todesfolge, es ist vielmehr eine eindringliche Charakterstudie. Sie bietet einem Einblicke in die Psyche des Menschen unter extremen Situation, vielleicht nicht wissenschaftlich fundiert, aber dennoch sehr interessant.
Fazit:
Wer eine extreme Situation "hautnah" miterleben möchte und sich in diesem Zusammenhang nicht davor scheut auch brutale und teilweise ecklige Inhalte zu verarbeiten, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Es ist Detailreich in seinen Beschreibungen und gibt einem wirklich das Gefühl, welches vom Sportkanal DSF so geren als Werbespruch verwendet wird: "Mitten drin statt nur dabei!" weiterlesen schließen -
Bradbury "Fahrenheit 451"
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Fahrenheit 451 Bradbury
Ein kleiner Einblick in das Buch.
Die Minderheiten in der Gesellschaft steigen mit dem Wachstum der Bevölkerung. Man darf dem Hundefreund, den Ärzten, den Schweden nicht zu nahe treten. Auch die mindeste Minderheit muss geschont werden. Je größer der Markt um so weniger umstrittene Fragen darf man stellen. Schriftsteller verschlossen ihre Schreibmaschinen als sie bemerkten das sie „böse“ Gedanken in sich trugen. Klassiker werden zu viertelstündigen Hörspielen zusammengefasst, dann noch mal gekürzt. Es wurde alles einfacher. Fortschritt mit dem großen Nachteil, der geistigen Zurückentwicklung. Zusammenfassungen von Zusammenfassungen, Zusammenfassung der Zusammenfassung von Zusammenfassung. Medien wurden nun Massenmedien.
Weniger Schule der Lernzwang gelockert, keine Philosophie, keine Gedichte. Die häusliche Umwelt macht oft vieles zunichte, was in der Schule eingetrichtert wird. Wo die Schulen immer mehr Läufer, Rennfahrer, Bastler ausbilden, statt Prüfer, Beurteiler, Kenner und Schöpfer. Philosophie, Soziologie zu vermitteln um Zusammenhänge zu schaffen, das führt nur zum seelischem Elend. Das Leben drängt, die Berufsarbeit geht vor, an Vergnügen nachher ist kein Mangel
Wozu etwas lernen, wenn es genügt, auf den Knopf zu drücken, Schalter zu betätigen, Schrauben anzuziehen.
Und dieses wurde nicht durch die Obrigkeit ausgelöst. Nicht die Verordnung und Zensur bewirkten es, sondern vielmehr die Technik, Massenkultur und der Minderheitendruck brachten es, gottlo,b allein fertig. Dem verdanken wir unser Dauerglück wenn wir Bildergeschichten , Lebensbeichten oder Fachzeitschriften lesen dürfen. Wir müssen alle gleich sein. Nicht frei und gleich geboren, wie es in der Verfassung heißt sondern gleich gemacht. Jeder ein Abklatsch des anderen, dann sind alle glücklich. Somit gibt es nichts was ein Maßstab abgäbe, nichts überragendes. Bei der Ausdehnung unserer Kulturwelt kann keinerlei Beunruhigung der Minderheiten geduldet werden. Unser Lebensziel ist; glücklich sein. Dafür sind wir doch da, für Sinnenkitzel zum Vergnügen.
Wir sorgen ständig für Unterhaltung und Betrieb. Zum unserem Glück gehört Seelenfrieden, Gemütsruhe nur kein Ärgernis. Mehr Sport für alle, Jubel, Trubel und Gemeinschaftsgefühl, und man braucht nicht mehr zu denken.
Her mit den Verein und Verbänden, den Seiltänzern und Zauberkünstlern, den Turbinenrennwagen , her mit dem Liebesspiel und Rauschgift. Alles was automatisch Reflexe auslöst. Wenn ein Film schlecht ist, macht ihn lauter. Dann hat man wieder was vom Film. Der Geist nimmt immer weniger auf, Rastlosigkeit Der Reißverschluss ersetzt die Knöpfe, und dem Menschen fehlt wieder ein Stück Zeit um nachzudenken. Eine nachdenkliche Stunde und somit eine trübselige.
Alles was störend wirkt wird abgeschafft. Mann verbrennt es einfach , damit keine Minderheit sich angegriffen fühlt. Selbst unsere liebsten sind 10 Minuten nach dem Tod nur noch ein schwarzes Stäubchen. Mann darf keine Worte verlieren mit Nachrufen auf einzelne Menschen. Man vergesse und verbrenne sie. Jemand hat ein Buch über Rauchen und Lungenkrebs geschrieben und bevor der Konzern sich angegriffen fühlt, wird es verbrannt. Den Weißen ist " Onkel Toms Hütte" ein Dorn im Auge, Farbige nehmen Anstoß an "Klein Sambo", deshalb verbrennt man es. Die Frage ist, "wie" etwas gemacht wird und nicht "warum". Frage ständig, "warum", und du bist am ende todunglücklich. Wer eine Fernsehwand reparieren kann , der ist glücklicher als jemand der das Weltall ausmessen will. Da ist leicht zu begreifen, das dieses Wort "Geist" verdientermaßen zu einen Schimpfwort wurde. Eine moderne Zeit in der die individuelle Zeit abnimmt, und das überflüssige zeitvergeudende Denken.
Ein wirklich gutes Buch, ich kann es wirklich nur empfehlen. Durch meinen Leistungskurs Eng wurde ich an das Buch rangeführt und bin nicht mehr davon losgekommen. Das Buch wurde auch verfilmt obwohl ich sagen muss das der Film nicht so gut wie des Buch ist. Aber diese Erfahrung habe ich ja schon öfters gemacht. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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butterkeks, 09.06.2002, 00:12 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Deine eigene Meinung ist leider etwas spärlich ausgefallen. Gruß Drea
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Dolly - diese Serie erzieht mit den Eltern zusammen. Vielleicht auch heute noch?
23.05.2002, 15:37 Uhr von
Coppedia
Endlich bin ich Mama und darüber schrreibe ich nur zu gerne! Kinder sind was tolles, aber halt au...Pro:
immernoch moderne Bücher, auch wenn Frau von heute irgendwie anders ist
Kontra:
außer bei Ebay oder auf Flohmärkten nur noch schwer zu bekommen
Empfehlung:
Nein
Fast jeder kennt sie, die Jugendbücher der Autorin Enid Blyton. Die fünf Freunde, Hanni und Nanni, sie haben uns begleitet und waren auch irgendwie wichtig!
Ganz besonders hat mich früher eine etwas weniger bekannte Reihe der Autorin gereizt! Sie handelt von einem jungen, jähzornigen Mädchen, welches auf das Internat Möwenfels geschickt wird und dort die Schule besucht. Nicht viel anders als die Zwillinge Hanni und Nanni werden einige denken, aber Dolly, wie der Name des Mädchen, so auch der Name der Reihe, war anders als ihre berühmten Internatskolleginnen!
Sie wurde im Gegensatz zu allen anderen in Jugendbüchern beschriebene Charaktere älter! Sie hat sich entwickelt und so wie man die eigene Schulzeit erlebt, mit höheren Klassen, lernen und auch Spaß so war es bei ihr auch! In jedem Buch ist sie älter geworden und hatte ein neues Halbjahr durchzustehen! Zum Ende ihrer Schulzeit in Möwenfels entsteht eine Schwesternschule für höhere Semester, das Möwennest! Dort verbringt Dolly auch noch einige Zeit bevor es den ersten und einzigen Zeitlichen Knick in der Reihe gibt!
Sie geht als angehende Studentin in das Leben und kehrt als Erzieherin nach Möwenfels zurück. Dazwischen liegen, wie man auch gleich erfährt einige Semester in denen sie RUMSTUDIERT hat, wie sie selber sagt!
Der Lehrer Klaus-Henning Schwarze, Lehrer für Deutsch, der auch schon während ihrer Möwennestzeit in Erscheinung tritt wird dann ein wichtiger Teil ihres Lebens, sie heiratet ihn und zieht zusammen mit ihm in ihren geliebten Nordturm, in dem sie ihre Jugend und ihre Erzieherzeit auf der Burg verbracht hat! Sie erhält den Posten der Hausmutter und ist somit ein wichtiger Bestandteil des funktionierenden Schulwesens. Nach der Geburt ihrer Tochter Katharina wird sie schlussendlich Direktorin der Schule. Und kann somit die weisen Worte der bisherigen Direktorin Frau Greiling selbst zu den Schülern sprechen und damit die Lebenseinstellung von Burg Möwenfels erläutern!
Diese Worte kommen in jedem der 18 Bände vor und beinhalten die Lebensphilosophie die mich an diesen Büchern so sehr fasziniert, wahrscheinlich kennen die meisten Menschen diese Worte nicht, deshalb würde ich sie gerne hier wiedergeben:
...uns kommt es in erster Linie darauf an, dass ihr einen hellen Verstand und ein waches Herz mit euch nehmt. Ihr sollt euch als Menschen erweisen, die man liebt und denen man vertraut. Das vor allem werdet ihr auf Burg Möwenfels lernen können - vorausgesetzt, dass ihr es wollt. Unser größter Stolz sind nicht die Mädchen mit den besten Examen, sondern die, die gelernt haben, freundlich und hilfsbereit zu sein und liebenswerte Menschen zu werden. Menschen, auf die in jeder Beziehung Verlass ist. Als Versager betrachten wir alle die, denen es nicht gelungen ist, sich diese Eigenschaften anzueignen. Ich bitte Euch diese Worte nicht zu vergessen. Denn ihr müsst diese Eigenschaften lernen, wenn ihr später glücklich werden und andere glücklich machen wollt. Man wird euch auf Burg Möwenfels viel geben. Seht zu, dass ihr Burg Möwenfels viel zurückgebt!
Das mag jetzt ein wenig antiautoritär klingen, ist aber so weniger gemeint. Vielmehr sind es die heiligen Zeilen, die sich immer wiederholenden Worte, die das Gefühl vermitteln, wieder zu Hause zu sein. Als Mädchen wollte ich auf Grund dieser Bücher selbst gerne ins Internat und auch heute noch, lese ich sie ab und an ganz gerne, bin froh diesen Teil meines Lebens nicht verloren zu haben!
Folgende Bände sind im Handel:
Dolly sucht eine Freundin
Dolly Wirbel in Klasse 2
Dolly Ein Pferd im Internat
Dolly Die Klassensprecherin
Dolly Dollys großer Tag
Dolly Abschied von der Burg
Dolly hat Heimweh
Dolly eine aufregende Mitternachtsparty
Dolly die Burg erlebt ihr größtes Fest
Dolly Wiedersehen auf der Burg
Dolly Hochzeit auf Burg Möwenfels
Dolly Die jüngste Burgmöwe
Dolly Überraschung auf der Burg
Dolly Klassentreffen auf der Burg
Dolly Ein Möwenfest im Möwennest
Dolly Dollys schönster Sieg
Dolly Eine Hauptrolle für die Burg
Dolly Sag ja, Dolly
Zudem gibt es 6 Sammelbände in denen immer drei aufeinander folgende Bücher enthalten sind! (Also 1,2,3 oder 4,5,6). Jedes Buch kostet so um die 7,- Euro als Einzelpreis, Sondereditionen oder Sammelbände sind natürlich insgesamt günstiger. Allerdings weiß ich nicht, ob diese dann nicht geschnitten sind.
Fazit: Ich kann die Dolly-Bände nur jedem Mädchen empfehlen, sie vermitteln ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und stärken die moralische Erziehung! Es macht Spaß sie zu lesen und auch als Erwachsener ab und zu zurückzukehren auf die Burg Möwenfels, auf der man so viele Lesestunden verbracht hat!
Gruß Eure Cop
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-24 10:55:51 mit dem Titel Himmelsfeuer von Barbara Wood
Story:
Erica Tyler ist Archäologin und mit ihrem Assistenten unterwegs in die Berge von Südkalifornien. Sie hat über die Medien erfahren, dass sich ein Erdrutsch ereignet hat und unter einer Reihe von Villen eine alte Indianische Höhle freigelegt worden ist.
Am Schauplatz angekommen muss sie hart dafür kämpfen den Job um die Ausgrabungen in der Höhle zugewiesen zu bekommen, denn sie hat in der Vergangenheit Fehler gemacht, die deutlich werden ließen, wie leicht sie zum einen in ihrem Job zu täuschen ist und zum anderen ihre Begeisterungsfähigkeit sich auf ihre Phantasie einzulassen ihre berufliche Kompetenz einschränkt.
Erica setzt sich trotzdem durch. Sie darf die Ausgrabungen leiten und macht sich begeistert ans Werk. Sie weiß über die Gegend, in der die Höhle liegt, einiges. Unter anderem, dass eine Sekte in den 30. Jahren dort gelebt hat. Diese Sekte war sehr populär und dann in relativ kurzer Zeit wieder verschwunden. In der Höhle selber befindet sich ein Wandgemälde. Dieses Bild strahlt auf Erica eine vertraute Ruhe aus, ein Heimatgefühl. Sie findet auch ein ca. 2000 Jahre altes Skelette in der Höhle, bei dem es sich anscheinend um eine Frau handelt. An einer Wand befinden sich die Worte „Primera madre“ – die erste Mutter. Es handelt sich um spanische Worte. Wie kommen diese Worte an die Wand? Schließlich konnte in Amerika vor 2000 Jahren noch niemand spanisch sprechen.
Wir reisen in der Zeit zurück und erfahren, wie diese Worte an die Wand gekommen sind und was es mit dem Skelette und der ersten Mutter auf sich hat.
Erica findet aber noch mehr in der Höhle, wie eine Brille, einen langen abgeschnittenen Frauenzopf und eine Besitzurkunde für das Land auf dem die Höhle sich befindet. Alle diese Dinge ergeben für Erica keinen Sinn. Sie steht immer ein wenig hilflos vor dem nächsten Fund, kämpft mit dem Rechtsanwalt Jared Black, der die Rechte der Indianer verteidigen will und davon ausgeht, dass sie andere Interessen hat als er. Sie muss gegen ihren Boss kämpfen, gegen die Gesellschaft der Archäologen, die sie ausschließt und gegen die Bewohner der Villen, die in ihre Häuser zurück möchten und die Höhle der ersten Mutter zuschütten lassen wollen.
Zudem steht Erica vollkommen hilflos und ohne Bindungen da. Sie ist Waise und weiß nicht, wer ihre Eltern sind. Familie und Vertrautheit sind ihr fremd, sie lässt niemanden an sich heran. Die Geschichte der ersten Mutter fasziniert Erica, sie will das Skelette beschützen und kann es nicht zulassen, dass die Frau in einem Museum landet oder schlimmer noch einfach vergessen wird. Sie weiß, wie viel von der indianischen Kultur verloren gegangenen ist und möchte nicht das auch diese Frau dazu gehört. Sie merkt wie wichtig sie ist!
Besonderes:
Während der gesamten Handlung wird der Leser zum Allwissenden. Wenn Erica vor einem Problem steht oder einen neuen Hinweis in der Höhle findet, wird die Geschichte dieses Hinweises erzählt. Sei es die Brille, der Zopf oder die Inschrift. Wir erfahren, wie diese Dinge entstanden sind und wissen somit immer mehr als Erica.
Schön zu beobachten ist ein Roten Faden, der sich durch alle Zeiten und Geschichten zieht, der immer wieder zu verfolgen ist und klar macht, wie alles zu einem großen Kreislauf gehört.
Auch der inzwischen bekannte Schreibstil von B.W. ist bemerkenswert. Sie schafft es wiedereinmal den Leser in einen solchen Bann zu ziehen, einem Bann, indem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will und todunglücklich ist, wenn die Geschichte zu Ende geht!
Autorin:
An dieser Stelle kann ich mich nur wiederholen. Also wenn ihre etwas über die Autorin erfahren möchtet, lest bitte meinen Bericht über Barbara Wood.
Hier möchte ich einen kleinen Schnitt machen und allen die dieses Buch lesen wollen empfehle ich erst nach den beiden Trennzeilen weiter zu lesen, denn ich werde das Ende des Buches hier verraten!
Wie immer weiß ich, dass viele die Geschichte interessant finden, das Buch aber eh nicht lesen. Also verrate ich Euch das Ende, damit ihr vielleicht doch so neugierig werdet und das Buch mal lest! Es soll ja auch Leute geben, die das Ende eines Buches lesen, bevor sie den Anfang kennen.
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Also wir erfahren in der Vergangenheit, dass eine Frau namens Marimi, die unter Kopfschmerzen leidet, Visionen hat und einen neuen Stamm gegründet hat, die Frau ist, deren Skelette Erica in der Höhle findet. Marimi hat die Wandmalerei erschaffen und alle Mitglieder des Stammes sind Nachkommen von ihr. Alle paar Jahre wird ein Mädchen mit Kopfschmerzen und Visionen zur nächsten Mutter bestimmt und so haben Generationen von Frauen das Erbe Marimis weitergegeben. Als die Eroberer nach Amerika kommen, zerstören sie einen Teil des Stammes und so werden die direkten Nachfahren Marimis vom Stamm getrennt und wachen ohne das Wissen ihres Stammes, sogar ohne das Wissen um ihre indianische Herkunft auf. Weise Männer haben im Laufe der Geschichte ihre genetischen Spuren im Stamm hinterlassen und so können Nachkommen Marimis als Spanierinnen durchgehen. Die Sektenführerin die in den 30. Jahren unseres Jahrhunderts dort gelebt hat, hat um das Grab zu schützen die Höhle zugeschüttet. Als sie das Wandbild sah hat sie geprägt durch Kopfschmerzen und Visionen erkannt, dass sie diesem Stamm angehört und versucht das Grab der ersten Mutter, Marimi, zu schützen. Erica, unsere Archäologin, weiß, dass sie die Tochter einer Ausreiserin ist und auf Grund dessen endlich ihre Großmutter. Im Haus ihrer Oma entdeckt sie das Wandbild aus der Höhle, welches ihr irgendwie immer bekannt vorkam und erkennt, dass auch sie ein Nachkomme dieses Stammes ist. Ihre Großmutter klärt sie auf, dass Ericas Urgroßmutter die Sektenführerin war, die das Land hat zuschütten lassen. Somit hat Erica ihr Erbe gefunden und zu guter letzt auch den Mann den sie liebt, denn sie und Jared finden im Laufe der Geschichte zusammen!
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Fazit:
Ich bin von diesem Buch vollkommen begeistert. Es ist sehr gut geschrieben und vertreibt mein bisher liebstes Wood Buch, Sturmjahre, von der Highscore-Top-One-Liste! Ich kann es jedem nur empfehlen, denn es zieht in den Bann und hat mit der Allwissenheitsrolle des Lesers einen guten Spannungsaufbau, der durch die Zeitwechsel und die Masse an Geheimnissen noch verstärkt gefördert wird.
LG Coppedia
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-23 13:37:53 mit dem Titel Berte Bratt - noch immer tolle Bücher
Allgemein:
Berte Bratt ist eine bekannte Jugendbuchautorin. Vielleicht ist sie in unserer Zeit nicht mehr so bekannt wie mein erster Satz aussagt, allerdings ist es so, dass sie Millionenauflagen in Deutschland hatte und von den ca. 80 Mädchenbüchern die sie geschrieben hat sind über 40 in Deutschland in deutscher Sprache veröffentlicht worden. Der rote Faden der sich durch alle Bücher zieht besteht aus „inneren Werten“ wie Liebe, Führsorge, Güte, Bescheidenheit, Einfachheit, Familiensinn, Zufriedenheit, liebevolle Tradition, Anstand und Sitte. Die Hauptpersonen sind immer junge Mädchen oder Frauen, die ihren Weg im Leben finden müssen. Dies geschieht aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit sehr viel Verständnis für die Jugend und einem unglaublichen Einfühlungsvermögen für eine Zeit, in der die Autorin schon zu erwachsen war um es als ihre Jugendzeit zu bezeichnen.
Autorin:
Berte Bratt wurde unter dem Namen Annik Saxegaard am 21.05.1905 in Stavanger, Norwegen geboren. Ihr Vater war Norweger, ihre Mutter Deutsche und sie wuchs in Oslo auf. Nachdem sie nach dem Abitur für den Rundfunk und kurz als Schauspielerin arbeitete fand sie die Liebe zum Schreiben und veröffentlichte ihre ersten Kinderbücher.
Das erste in Deutschland erschienene Mädchenbuch von hier hieß „Meine Tochter Lisbeth“ und war ein durchschlagender Erfolg auf dem deutschen Markt. Viele weitere Bücher folgten.
Zu ihren zahlreichen Hobbys zählten Reisen, Tiere, Musik, Sticken, Kochen und Schmalfilme drehen und vertonen ebenso, wie die vielen elektrischen Geräte in ihrem Haushalt, die sie alle mit Leib und Seele benutzte. (Dies hört sich ein wenig komisch an, aber in den 30-60 Jahren hatten elektrische Geräte noch eine andere Bedeutung als heute, ein Fernseher zum Beispiel war eine Ausnahme, die sich nur wenige Menschen leisten konnten.)
Ihre zahlreichen Reisen nach Ostafrika werden gerade in den Büchern mit Sonja Rywing sehr ausführlich und interessant dargestellt. Die Tierwelt und die Atmosphäre hat Frau Bratt so erlebt, wie sie es in den Büchern beschreibt.
Berte Bratt war verwitwet und kinderlos als sie im August 1990 verstarb.
Bücher:
Hier folgt nun eine Liste mit allen mir bekannten Büchern. Ich habe fast alle gelesen, auch wenn sie heute nicht mehr alle in meinem Besitz sind. In Tabellenform werde ich auch, soweit es mir bekannt ist, eine EIN-SATZ-I NHALTSANGABE zufügen, für die einen zur Erinnerung, für die anderen als erster Einblick:
(Falls jemand mir fehlende Inhaltsangaben zusenden möchte, werde ich sie selbstverständlich mit einem Hinweis auf den Autor einfügen!)
Alle nennen mich Pony
Alles kam ganz anders Elaine möchte Simone helfen, aber vor allem will sie endlich Ingo heiraten
Anne der beste Lebenskamerad Anne und Jess sind verheiratet, aber die harten Zeiten hören nicht auf
Anne und Jess Anne soll in der Stadt zur Schule gehen, aber neben Schule und Haushaltshilfenjob bleibt manchmal einiges auf der Strecke
Bleib bei uns Beate Beate wird Hausfrau im ärzltlichen Rywing-Haushalt. Die Zwillinge Sonya und Senta zu unterscheiden ist nur eine Aufgabe, bevor sie endlich ihr Glück findet!
Das Herz auf dem rechten Fleck Bernadett und Asbjörn lernen sich kennen und verlieben sich, doch nicht immer ist es einfach lieb zu sein.
Das kleine Reiseandenken Ein Waisenkind wird schwer ausgenutzt und findet dann doch eine neue Familie
Das Leben wird schöner, Anne Anne wartet auf die Zeit ihrer Hochzeit, vorher muß sie sich noch durch etliche unangenehme Situationen kämpfen
Das Ziel heißt Glück Henni und Knut heiraten und ziehen bei der Schwiegermutter ein. Das gibt nicht nur Ärger sondern auch dicke Eheprobleme!
Der schönste Tag meines Lebens Ina ist jung, hübsch und verwöhnt. Ihre Eltern lesen ihr jeden Wunsch von den Augen ab, aber haben ihr nicht beigebracht, zu verzichten oder zurückzustehen. Nun ist es schwer für sie ihr Leben in die Hand zu nehmen!
Die Glücksleiter hat viele Sprossen Senta und Sonja sind endlich verheiratet. Aber Sonja muß auf vieles verzichten, wenn sie mit Heiko zurück nach Afrika gehen möchte
Ein Mädchen von 17 Jahren Liz ist seit 10 Jahren bei ihren Pflegeeltern, langsam wird sie erwachsen und muß sich Problemen stellen
Gewagt - Gewonnen Astrid kann nichts besonderes, aber sie ist ein Tiermensch. Kann ihr das Helfen endlich den richtigen Beruf zu finden?
Hab mut Kathrin Kathrin ist verzogen und wild, wird Beate es mit Sonjas hilfe schaffen sie zu erziehen?
Ich glaub an Dich und Deine Liebe Toni ist Psychologin und mit dem Krankenhaus verheiratet, daß allerdings sieht ihr Ehemann etwas anders. Ärger ist vorprogramiert
Ich zähl die Tage im Kalender
Inge zwischen Sport und Liebe Inge muß sich alleine durchs Leben schlagen, ihre Stellung beim Anwalt macht nur halb so viel Spaß wie Skifahren, aber vielleicht ist doch alles nicht so schlimm!
Kleiner Hund und große Liebe Elaine muß sich mit dem Tod ihres Hundes Barry abfinden, vielleicht können der kleine ausgesetzte Hund und sein Besitzer ihr helfen!
Liebe Inge Ein Krankenhausaufenthalt ist wirklich schlimm, wie schön ist es doch, wenn man eine gute Freundin hat, der man schreiben kann, nur manchmal ist die Freundin auch ein Freund!
Machst Du mit Senta Senta und Sonja haben wieder etwas ausgeheckt! Diesmal geht es nach Amerika, inclusive Ehemänner und Reiseleitung!
Marions glücklicher Entschluß Britta hat alles, was man haben kann, jetzt wünscht sie sich der unglücklichen Marion helfen zu können. Mit Hilfe von Bernadette und Tante Edda könnte es auch gelingen.
Mein großer Bruder
Meine Tochter Liz Die kleine Liz steht ganz alleine auf der Welt nach dem Tod ihres Vaters, wie gut, daß die Kusine ihres Vaters jetzt ihre neue Mutter werden wird.
Meine Träume ziehen nach Süden Sonja träumt von Afrika, aber sie wird es sich nicht leisten können dort hin zu fahre. Wenn da nicht die Reise nach Deutschland wäre und die große Weihnachtslotterie!
Moni träumt vom großen Glück
Neues Glück für Gisela Gisela ist totunglücklich, deshalb läßt sie alles hinter sich und sucht sich einen neuen Job, sie wird Lehrerin, aber ein zu weiches Herz ist nichts für Jungen in der Mittelschule!
Nicole, ein Herz voll Liebe
Nina, so gefällst Du mir Nina erlebt ihre erste große Verliebtheit und wird nicht zurückgeliebt, sie wird krank und muß zur Erholung in die Berge. Wird sie dort wieder glücklich und gesund?
Nur ein Jahr, Jessica
Regina schafft es doch
Silvi macht ihr Glück Silvi ist nach dem Tod des Vaters allein, in ihrem Job als Chauffeurin lernt sie Jean kennen. Doch der hält sie für eine reiche Erbin.
Sonjas dritte Sternstunde Mit Heiko verheiratet lebt Sonja in England, wieder gehen sie auf Reisen, diesmal nach Australien
Sonnige Tage mit Katrin Bernt und Kathrin lernen Allegra kennen und helfen ihr ins Leben zu finden. Richtig glücklich wird sie aber erst, als sie Hartmut kennenlernt
Umwege zum Glück
Wir schaffen es gemeinsam Kann ein Mädchen ohne Ausbildung und Hilfe überleben? Mit Hilfe von Ideen, Mut und Fleiß versucht Wibke dieses Problem zu lösen.
Zwei Briefe für Britta Britta darf ihren Vater nach Paris begleiten, doch dort passiert viel schlimmes, bis sie Tante Edda trifft
Zwei glückliche Sommer 3 Frauen fassen den Entschluß alleine zu leben, aber ohne Hilfe geht es nicht! Sie schaffen es und erleben eine schöne Zeit!
Fazit:
Berte Bratt schreibt über alltägliche Probleme und alltägliche Umstände. Es ist nichts besonderes könnte man meinen. Aber gerade dies, dieses nicht besondere macht den eigentlichen Reiz ihrer Bücher aus. Alles ist lieb und nett, alle können lieb und nett sein und Politik spielt keine Rolle. Wenn man lieb sein will, dann kann man es auch sein. Ich finde, die moralischen Aspekte dieser Bücher unheimlich toll. Ich finde es schön sich an Berte Bratts Wahlspruch zu halten, der auch in allen Ihren Büchern durchschimmert, vielleicht wäre unsere Welt ein wenig netter, wenn man sich daran halten könnte. Berte Bratt hat versucht damit zu leben ich versuche meinen Bericht damit zu beenden. Eure Coppedia
„Wenn ich weiß, das jemand leidet, und ich könnte helfen und tu es nicht, dann bin ich an dem Leiden Schuld.“ weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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leser@tte, 01.08.2002, 18:42 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
ein heißer Tip für solche Autoren ist immer www.booklooker.de
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Hitler 1889 - 1945 (von Bullock, Alan)
Pro:
geschrieben kurz nach dem Krieg, hautnah
Kontra:
teilweise etwas verworren, kompliziert
Empfehlung:
Nein
Ich möchte eigentlich die Frage stellen: Nicht wer war er; warum war er??
Was steckt dahinter, wenn jemand nach Jahrzehnten noch nicht in Vergessenheit geraten ist?
Was hat dieser Mensch getan, bewirkt, geleistet, verbrochen?
Ich finde es spannend, mir über solche Dinge Gedanken zu machen. Darum musste ich auch früher oder später auf Adolf Hitler stossen.
Natürlich, jeder – oder beinahe jeder - kennt ihn und verbindet einen ganz speziellen Konnex zu seiner Person.
Nach meiner Meinung gibt es da auch nichts zu rütteln und es ist für mich glasklar: er war das Schlimmste, was uns im vorigen Jahrhundert passieren konnte.
Trotzdem weckte sich in mir das Interesse an dem Menschen. Ich wollte eigentlich nichts über den Krieg wissen, wollte nicht wissen, was alles passiert ist. Das kennen wir zur Genüge, sofern man das jemals zur Genüge kennen kann!
Vielmehr wollte ich etwas über die Zeit und Umstände erfahren, in denen er geboren und aufgewachsen ist. Ich wollte ergründen, was in ihm vorgegangen ist und wie er zu dem würde, was er letztendlich war.
Ich wollte herausfinden, wie die Stimmung vor und während des ersten Weltkrieges war um mir ein Bild machen zu können, was in dem Menschen warum ausgelöst wurde. Ich wollte wissen, wie er schlussendlich zu der Macht gelangt ist, die er über alle ausgebreitet hat.
Und da hatte ich mit diesem Buch wirklich Glück. Genau das, was ich wissen wollte, wird hier sehr ausführlich behandelt. Seine Kindheit, seine Jugend, seine Ausbildung, die wirtschaftlichen Probleme dieser Zeit und seine ganz speziell sowie seine Gründe, gegen verschiedene Menschen zunehmend Hass aufzubauen.
Was mich in Folge interessierte war, wie es möglich sein konnte, dass ein eher einfacher Mann alle anderen in die Tasche stecken konnte.
Hier wird sehr eindringlich gezeichnet, dass man diesen Mann einfach unterschätzt hat. Und zwar alle!
Ich haben den Eindruck gewonnen, dass Hitler wirklich nicht besonders viel drauf hatte, aber alle haben ihn belächelt, ihm nichts zugetraut. Und bei jedem Step, den er unternommen hat, war man der Meinung, jetzt ist es aber dann aus, jetzt fällt er auf die Schnautze, jetzt stutzt man ihn zurück. Nur, jeder hat sich auf den anderen verlassen, niemand ist im entgegengetreten. Das hat sich bis Mitte der dreissiger Jahre, bis zu Churchill und wie die damals wichtigen Politiker dieser Zeit alle hiessen, fortgesetzt: jeder wusste, jetzt muss bald Ende der Vorstellung sein, aber keiner hat’s umgesetzt.
Es steht mir eigentlich nicht zu, aber meine Meinung während dem Lesen war: Hitler war dumm, aber – kaum zu glauben – alle anderen waren noch dümmer!
Als man sich entschloss zu handeln, waren Polen und Österreich längst überrannt und Hitler in Richtung Frankreich unterwegs. Wie er Mussolini und Stalin in die Tasche gesteckt hat, zeugt eigentlich wieder nur vom Unvermögen dieser Staatsmänner.
Das Ende dieses Mannes wird eigentlich recht kurz behandelt. Wahrscheinlich auch, weil man über diese Vorgänge nicht wirklich absolut Bescheid weiss. Aber das war ja auch nicht, was mich interessiert hat.
Man erfährt einiges über seine Zeit im Gefängnis, über seine Kontakte zu den Reichen und Schönen seiner Zeit und deren Unterstützung für ihn, seine Mitarbeiter und Handlanger, aber nur wenig über sein Privatleben.
Für jeden, der sich ein Bild von A. Hitler in der Zeit zwischen ca. 1900 und 1943 machen möchte, ist dieses Werk sehr geeignet, wenngleich die Erklärungen der Verstrickungen der Wirren der Zwischenkriegszeit und deren Beteiligten oft mühsam zu verfolgen sind. weiterlesen schließen
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