Steal this Album - System of a Down Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
- Cover-Design: gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro & Kontra
Vorteile
- abwechslungsreich, gute Songs
- alle Lieder
- Gesang, Musik, Stimmung, Abwechslung, Innovationen, Schlagzeug, alles
- Toller Metalsound, eine Ballade, sehr melodisch
- mehr Lieder als bei dem anderen Album, musikalisch sehr gut !
Nachteile / Kritik
- trotzdem kommt es nicht ganz an Toxicity heran
- Booklet
- Leider "Nur" 16 Lieder drauf
- kann sehr nerven, bei zu häufigen Hören
- weniger Geschrei und Gegröhle...
Tests und Erfahrungsberichte
-
Und aus dem Geschrei wird Musik...
4- Cover-Design: gut
- Klangqualität: gut
Pro:
mehr Lieder als bei dem anderen Album, musikalisch sehr gut !
Kontra:
weniger Geschrei und Gegröhle...
Empfehlung:
Ja
So heute kommt dann wieder ein Bericht, undzwar wieder von System of a Down! Diesmal ist das Album "Steal this Album" dran. Ich gliedere meinen Bericht wie den andern, wo ich über das Album System of a Down geschrieben habe, der Teil "Historsiches" habe ich aus meinen anderen Bericht kopiert-wäre ja unsinn wenn ich jedem sagen soll er soll bei den anderen Bericht die Daten entnehmen...Außerdem hat sich bei den vier nicht viel geändert, in den paar Tagen^^.
Historisches:
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Die vier Mitglieder stammen allesamt aus den Oststaaten der USA. 1995 gründete sich die Band damals aus folgenden Mitgliedern: Serj Tankian (Gesang / Keyboard / Gitarre), Shavarsh Odadjian (Bass), Andy Khachaturian (Schlagzeug), Daron Malakian (Gitarre / Gesang). Ab 1997 ist aber statt Andy Khachaturian, John Dolmayan der Drummer da Andy zu einer anderen Band geganen ist-aber das nur nebenbei. Die Bisherigen Alben von SOAD waren System of a Down, Steal this Album, Toxicity, Mesmerize, Hypnotize.
Das Album:
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Wie auch bei dem anderen Album ist hier das Cover nicht sehr aufwendig gestaltet...Es erinnert so ein bissel an das eine Beatles Album- total weiß nur das bei System of a Down noch "Steal this Album" auf dem weißen Hintergrund steht. Gut, die Schrift sieht aus als wenn man sie hingekrakelt hätte, aber irgentwie hat es ja was, oder? An der linken Seite ist noch ein schwarzer Schriftzug in dem "System of a Down", natürlich wieder in der Krakelschrift, steht. Die CD sieht aus als wäre sie ein gebrannter Rohling... Er ist wie das Cover im Hintergrund weiß, auf dem weißen Hintergrund steht wieder der Albumname und der Interpret. Ein Booklet ist nicht vorhanden...naja schade eigentlich, aber was will man machen...Alles in allem ist die CD nett gestaltet aber halt nicht der "Burner". Sieht halt aus wie eine Raubkopie, deshalb auch der Name "Steal this Album".
***Kurz Info zum Album***: Nach dem großen erfolg ihres ersten Albums sind System of a Down auf Tour geganen, wo sie "nebenbei" ca. 30 Songs geschrieben haben. Diese haben sie dann aufgenommen und in zwei Alben gepackt. Ein Album heißt Toxicity (14 Songs) und das andere Steal this Album (16 Songs). Ich bin bisher so informiert das das zweitere früher herauskam, dennnoch kann ich nicht alles wissen ;-)
Die Songs:
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1.Chic'n'Stu
2.Innervision
3.Bubbles
4.BOOM!
5.Nuguns
6.A.D.D.
7.Mr. Jack
8.I-E-A-I-A-I-O
9.36
10.Pictures
11.Highway Song
12.Fuck the System
13.Ego Brain
14.Thetawaves
15.Roulette
16.Streamline
1. Chic ´n´ Stu:
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Der Song beginnt mit einem sehr markanten Gitarrenriff der sehr abgestoppt gespielt wird. Während diesen Riff´s macht Daron eine Ansage worauf hin Bass und Schlagzeug einsetzten. Fast zeitgleich kommt ein sehr hoher geschriener Gesang von Serj dazu, der ab und zu ins gesprochene übergeht. Bei diesem Song habe ich das Gefühl das SOAD ne menge spaß hatte ^^. Sehr cool finde ich das Daron seine Sprechgesänge immer wieder mit einbringt. In der Mitte des Songs gibt es eine sehr harmonische ruhige Stelle in der Serj recht hoch und leise sing. Diese Stelle hält allerdings nicht lange an und es geht wieder zum rockigen über. Der Song endet damit das Daron und Serj sehr tief und laut den Refrain singen.
2. Innervision:
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Hier spielen alle Instrumente gleich volle Möhre zum Anfang los. Nach wenigen Sekunden kommt aber ein Gitarrensolo, was nicht besonders ist, aber sehr gut in das Lied hineinpasst. Dann beginnt auch Serj´s Gesang, der nicht geschrieen oder gebrüllt wird sondern wirklich gut gesungen. Auch hier kommt in der Mitte des Songs ein Gitarrensolo, was nach einigen Sekunden von dem Schlagzeug begleitet wird. Man denkt in jedem moment kommt ein Ausbruch von Serj in dem er wieder alles aus sich hinausschreit, aber das Lied endet relativ überraschend und ruhig.
3. Bubbles:
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Wieder spielen hier alle Instrumente gleichzeitig los. Diesmal ist es aber ein sehr harter, tiefer Sound den Gitarre und Bass von sich geben. Wenn der Gesang wieder von Serj losgeht dann wird es ein wenig ruhiger und die Gitarre spielt einen relativ hohen Riff. Diesmal sing Daron wieder ein wenig als Begleitung mit. Der Gesang ist allgemein ziemlich hoch und verstellt, kling aber ziemlich cool! Der Refrain ist dann wieder sehr rockig und hart, aber wieder wird nicht geschrieen. Zwischendurch kommt auch noch ein Basslauf der von dem Schlagzeug begleitet wird. Das Lied endet auch hier etwas überraschend, dafür aber etwas lauter und intensiver.
4. BOOM!:
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Jeder kann sich bei diesem Song denken das es mehr um die Message geht die Sytem rüberbringen will, als um die musikalische Unterstützung. Aber trotzdem beginnt das Lied sehr harmonisch mit einem Basslauf und einigen Beckenschlägen vom Schlagzeug. Wenn dann der Gesang einsetzt spielt im Hintergrund die Gitarre einige Riffs und das Schlagzeu und der Bass begleiten relativ leise. Im Hintergrund hört man Daron ein wenig mitsingen, was das Lied sehr harmonisch klingen lässt. Doch von der einen Sekunde zur anderen geht der Song dann richtig ab. Man hört mehrere male das Wort "Boom!" rufen, es wird nicht geschrieen sondern mehr oder weniger laut gesagt...Dann kommt auch der Refrain der von einer sehr harten Gitarre begleitet wird, klingt sehr rockig. Während der Strophen kommt ein Sprechgesang von Serj, indem er sich sehr deutlich zu Bomen etc. äußert. Diesmal ist das Ende nicht so unerwartet es endet auf ein vierfaches "Boom!".
5.Nuguns:
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Nuguns beginnt gleich mit einer sehr harten Gitarre die, wenn der Gesang anfängt, sehr schöne Riffe von sich gibt. Der Gesang ist relativ ruhig und gelassen und wird von Serj mehr gesprochen. Der Refrain wird sehr schön von Daron und Serj zusammen gesungen. In der Mitte des Liedes kommt eine tolle "orientalische" Stelle, die Gitarre kling als würde man sie wie im Orient zupfen- das klingt sehr cool. Der Song endet sehr impulsiv mit dem Refrain.
6 .A.D.D.:
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Zu Beginn des Songs spielt hier eine sehr hohe und schrille Gitarre. Nach einer kleinen Pause setzten dann alle instrumente volle Kanne ein, der Sound ist sehr hart und tief. Einige Zeit wird so gespielt, bis der Gesang sehr besinnlich einsetzt. Man hört im Hintergrund leicht einige Gitarrenriffs und das Schlagzeug hört man auch ein bissl trommeln. Dann kommt wieder der schrille Sound der Gitarre wobei gleichzeitig der Gesang lauter und leicht aggressiver herüber kommt. Und dann fängt Serj wieder mit seinem "Schrei- Gesang" an, der von einer sehr harten Gitarre begleitet wird. Die Strophe ist dann wieder etwas ruhiger, aber man erwartet wieder den nächsten Ausbruch von Serj der dann auch kommt! Das Lied ender dann auch mit diesen Gefühlsausbrüchen, wirklich ein sehr cooles Lied!
7. Mr. Jack:
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Mit ca. 4 Minuten ist Mr. Jack das längste Lied auf der Platte, es gibt zwar längere Lieder von System, aber egal...
Das Lied beginnt beginnt mit einem sehr ruhigem, leisem Gitarrensolo. nach wenigen Sekunden kommt aber eine Pause von einer Sekunde und jeder weiß dann was kommt ^^. Die Gitarre wird sehr hart und tief gespielt, die Drums hört man sehr heraus und der Bass spielt sehr rhytmisch im Hintergrund. Dann setzt der Gesang ein und alle Instrumente außer der Gitarre werden leiser. Wieder singen Daron und Serj zusammen, was sehr cool kling, weil Daron eher hoch und Serj eher tief singt. Zwischendurch kommt auch eine sehr ruhige Stelle, in der Serj´s Stimme sehr ruhig wird. Diese Stelle endet aber sehr schnell und wieder kommt der bekannte Schrei- Gesang! Insgesamt ist das auch eine sehr geile Nummer!
8. I-E-A-I-A-I-O:
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Also irgentiwe scheine ich zu spinnen, aber dieser Song klingt so als währen SOAD Rapper...Das Lied beginnt sehr gechillt mit einem Schlagzeugsolo, was die Gitarre in den Hintergrund stellt. nach einigen Sekunden kommt dann eine relativ rockige Stelle von der Gitarre, die aber dann auch schnell wieder zu Ende ist, weil der Gesang einsetzt. Dieser Gesang wird so schnell und gesprochen das es fast wie ein Rap klingt ^^. Als Refrain kommt der merkwürdige Titel zum einsatzt, der fast wie Indianer Mucke klingt...hat irgentwie was. Dann wechseln sich Strophe und Refrain ab, bis noch ein Gitarrensolo kommt. Das Lied endet dann mit dem Refrain...
9. 36:
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Eines der kürzesten Lieder von System of a Down...es geht gerademal 46 Sekunden, die haben es aber dafür in sich! Es beginnt mit einem Gitarrensolo, welches relativ hoch und schrill klingt. Nach wenigen Sekunden kommt dann das Schlagzeug zum Einsatz, welches nur mit Bass den lauten, tiefen Gesang von Serj begleiten. Kurz darauf kommt wieder die schrille Gitarre und der tiefe laute Gesang wird zu einem Sprechgesang der leicht "hochnäsig" klingt. Das coolste am Lied: Es endet mit einem tiefen gegröhle von Serj, was dem Lied noch nen coolen Schluss verpasst.
10. Pictures:
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Pictures beginnt mit einem coolem Basslauf, der ziemlich rhytmisch gespielt wird. Kurz darauf kommt die Gitarre und sehr hart das Schlagzeug dazu. Das Lied wird dann aber sehr rockig und hart, besonders wenn der abgehackte Gesang dazukommt. Sehr cool ist das wieder Daron und Serj zusammen singen. Später kommt auch noch ein sehr melodischer lauter Gesang dazu, der von der harten Gitarre sehr gut begleitet wird. Das Lied endet mit dem Refrain: "I´ve got Pictures on my mind, you´vew got Pictures on your Mind!".
11. Highway Song:
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Der Highway Song beginnt mit einigen Drum Einsätzen, einer sehr harten Gitarre und einem rhytmischen Bass. Wenn der Gesang einsetzt wird das Lied insgesamt ruhiger. Die Gitarre spielt schöne Harmonien die perfekt zu den Gesang passen. In der Mitte des Stückes wird der Song allgemein etwas rockiger, wobei auch ruhige Stellen dabei sind. Der Gesang wechselt oft, mal hoch, mal tief, mal schnell und manchmal sing Serj wie ein Kind ^^.
12. Fuck the System:
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Wie bei dem Lied BOOM! steht hier auch wieder die Message im Vordergrund. Eine schrille Gitarre leitet den Song ein. Gleich darauf geht es los mit einem sehr harten Einsatz des Schlagzeugs und des Bass. Die Strphe beginnt dann ruhiger, damit man auch den Text versteht. Der Gesang ist irgentwie stockend. stotternd so als ob es Serj frösteln würde...Bei dem Refrain wird es dann etwas lauter und man hat das Gefühl das Serj seine ganze Wut über das System in diese Textstelle hineinbringt. Zwischendurch wird noch ein Gitarrensolo gespielt was auch sehr hoch und schrill ist, ähnlich wie beim Anfang. Das Lied endet in einem Geschrei aus "We all need to fuck th System!", wirklich ein sehr gelungendes Lied!
13. Ego Brain:
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Ich glaube das ist mit das ruhigste Lied was System bis dahin auf den Markt gebracht hat. Die Gitarre fängt sehr ruhig an zu spielen, was sehr cool klingt weil sie weder verzerrt ist noch schrill klingt. Der Gesang setzt dann auch mit dem Schlagzeug und dem Bass ein. Es wird nicht geschrieen noch gegröhlt oder ähnliches. Diesmal singen Daron und Serj wieder zusammen, das klingt auch ziemlich gut, weil sich beide sehr gut ergänzen. Das Lied endet mit dem Gitarrensolo was man am Anfang gehört hat, dazu kann man perfekt chillen ^^
14. Thetawaves:
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Hier geht es wieder rockig zur Sache! Gleich zum Anfang kommt eine sehr harte Gitarre, ein rhytmischer Bass und ein schnelles Schlagzeug zum Einsatz. Der Gesang von Serj ist wieder sehr abgehackt und schnell-zumindestens am Anfang. Man hört auch ab und zu Daron singen was sich wiedereinmal perfekt ergänzt! Der Refrain ist sehr melodisch gestaltet da verschiedene Gitarrenriffs und Bassläufe vorkommen. Später kommt noch ein schönes Gitarrensolo, das dann wieder ins rockige, harte über geht. Das ende ist sehr überraschend...Der Song endet mitten im Refrain, ich dachte erst meine CD ist im Eimer...^^
15. Roulette:
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Auch das Lied beginnt sehr ruhig. Die Gitarre spielt ruhig und leise zum Anfang, klingt fast wie eine Akustik Klampfe. Der Gesang ist auch recht ruhig gehalten, wobei beim Refrain wieder Daron mitsingt. Bei Roulette erkennt man richtig das Talent von SOAD. Es kommt auch wieder ein Solo, was so kling als wenn es auf einer Laute im Mittelalter gespielt wurde. Das Ende ist auch sehr ruhig gestaltet, wobei jetzt nur noch Serj den Refrain immer langsamer und leiser singt. Die Nummer ist echt gelungen, wenn man bedenkt das es ein ruhiges Lied von SOAD ist.
16. Streamline:
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Kommen wir zum letzten Lied auf diesem Album. Es beginnt mit einem schnellen rhytmischen Basslauf. Kurz darauf kommt der hohe laute Gesang und die anderen Instrumente von den anderen dazu. Danach wechseln sich die schnellen lauten und die ruhigen besinnlichen Stellen ab. Man hört einerseits harte tiefe Gitarrentöne und dann ruhige einzelne Töne. Bei den ruhigen Stellen fangen Serj und Daron ab und zu an zu gröhlen und zu schreien! Später kommt noch ein Gitarrensolo welches ein Mix aus den ruhigen und lauten harten Stellen ist. Das Lied endet auf einen lauten Schrei von Serj in den er seine ganze Kraft steckt! Ich finde das ist wirklich ein perfekter Abschluss für dieses Album!
Ok, kommen wir zum:
FAZIT:
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System of a Down hat mit dem Album erstmalig bewiesen das sie auch ruhige besinnliche Lieder spielen können! Mir gefällt das Album sehr gut da es sehr abwechslungsreich ist. Lieder wie: Innervision, Fuck the System oder Pictures werden schnell mal zum Ohrwurm. Wieder muss ich leider sagen das das Album ein wenig kurz geworden ist...16 Lieder sind insgesamt auf der Platte das macht dann eine Spielzeit von knapp 45 Minuten, das ist nicht wenig aber auch nicht viel! Auf jeden Fall kann man sich die Songs immer wieder hineinziehen und darauf kommt es schließlich an! In diesem Sinne...
P.S. Achtet nicht auf meine Rechtschreibfehler, die sollen so sein ;-) weiterlesen schließen -
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Ein Album zum kaufen, nicht zum klauen !
4- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: gut
Pro:
-abwechslungs reiche Songs -harte melodie die auch unter die haut geht -song regen zum nachdenken an
Kontra:
-nicht oft sind die Songs sehr untypisch aufgebaut -nichts für denn Charts Surfer
Empfehlung:
Ja
Zu erst einmal ist zu diesem Album zu sagen, dass es nur deswegen entstanden ist, weil System of a Down das letzte mal bei der Album Produktion zu viele Songs aufgenommen haben.
Diese "restlichen" Songs haben sie auf dieses Album gepackt.
Das soll keineswegs heißen das diese Songs schlecht sind. Im gegenteil es war eine super idee daraus noch ein Album zu machen.
Die Songs sind am Anfang vieleicht gewöhnungsbedürftig, aber später ist dann doch System of a Down zu erkennen. Wie üblich sind die Texte Politisch und zum nachdenken geschrieben. Auch sehr üblich für diese Band sind die schnell Gesungen/Gesprochen Texte
Der Sound ist sehr wummig und es ist nicht so düster wie das erste Album von System of a Down. Am Anfang denkt man vieleicht das sind einfach gemacht songs, die kindisch klingen. Aber nach ein paar mal hören erkennt man wie gut diese songs eigentlich sind. Teilweise sind auch Lustige Zwischenspiel mit verschieden andern Instrumenten. Bei dem Lied "I-E-A-I-A-I-O" klingt das Solo fast so wie der Knight Rider Songs aus der gleichnamigen Serie.
Bei dem Lied "BOOM!" wird die Nachricht des Songs sehr deutlich.
Dieser ist auch als Single rausgekommen und zeigt im Video wie die Band gegen denn Krieg demonstriert.
Im ganzen ein gemixtes Album mit lustigen Gesungen stellen und auch zum teil erfreulichen Melodien. Doch gibt es da auch eine andere Seite auf dem Album, was schon bischen härter ist. Keine "fröhliche" Musik mehr, Songs die unter die Haut gehen und zum nachdenken anregen.
Für richtige System of a Down Fans ist ja eh jedes ein Album ein muss !
Alle andern können auch bedenkenlos zugreifen. Aber erwartet keine Mainstream Musik, denn das ist dieses Album garantiert nicht.
Kein einfach Rock ! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Andere Musik, einzigartige Band...
4- Cover-Design: durchschnittlich
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
Die teste haben gute Lyrics und streben zum denken an...
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
"So hätte ich mir die Band aber nicht vorgestellt..." schlichter Satz beim betrachten der Bandmitglieder. Harte Musik zu unharten Musikern? System of a down ist eine Gruppe die sich meiner Meinung nicht klar definieren kann. Harty musik... langsame Musik. Immer noch ist die Band für mich einzigartig. Denn sie vermischen mehrere Musikgenres nd mit erfolg. Beim einmaligen anhören einzelnder lieder, bahnt sich sofort ein Ohrwurm an. Grandios. Ebenso die texte, die sofort zum nachdenken anstreben. Lyrics die die Welt bewegen.
Dabei beachte man bitte Lied 4. BOOM! Diese Cd enthält nicht nur Lieder zum Headbangen, sondern auch langsame lieder zu dennen man gut chillen kann. Meiner meinung nach gelungenes album zum dauerhören, mit lustigen und ernsten Liedern. weiterlesen schließen -
Tolles Album der etwas anderen Band
5- Cover-Design: gut
- Klangqualität: gut
Pro:
abwechslungsreich, geniale Songs, tolle Texte
Kontra:
kein Boooklet, ziemlich kurz
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich die ersten beiden Album von "System of a down" besitze und es eine meiner Lieblingsbands ist, war es klar, dass ich mir auch dieses Album zulege. Es hieß zwar, dass auf "Steal this Album" nur die "Reste" vom Vorgängeralbum "Toxicity" vorhanden seien, die es auf "Toxicity" nicht geschafft haben. Doch diese "Reste" sind immer noch genial, wenn nicht sogar besser als ihre anderen Alben, weshalb das einen nicht abschrecken sollte. Doch jetzt zum Erfahrungsbericht:
Design der CD:
Das Design der CD ist ziemlich schlicht, aber ich finde es auch recht originell.
Vorne auf der CD-Hülle sieht man einen weißen Hintergrund und darauf steht in schwarzer Schrift "Steal This Album!" geschrieben. Es sieht aus als wäre es von Hand mit einem Filzstift geschrieben worden. Auf der Rückseite sieht man auf weißem Hintergrund die Songtitel in derselben Schrift.
Leider fehlt ein Booklet.
Das ärgert mich ein bischen, denn ich finde die Texte wichtig und lese mir sie immer gerne durch. Man kann die Texte zwar auch im Internet finden, aber das ist im Vergleich zum Booklet doch eher umständlich.
Die CD ist auch einfach gestaltet: Ein weißer Rohling mit Bandnamen und Albumtitel.
Bis auf das fehlende Booklet gefällt mir das Design der Cd ganz gut. Es ist eine originelle Idee und bringt Abwechslung. Aber ich kann mir vorstellen, dass es manchen weniger gut gefällt und zu unkreativ ist.
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Biographie:
1993 trafen Sänger Serj Tankian und Gitarrist Daron Malakian zufällig in einem Studio aufeinander und gründeten die Band Soil.
Später kam Bassist Shavo Odadjian, mit dem sie während ihrer Schulzeit in Hollywood immer rumgehangen sind, noch dazu und Drummer John Dolmayan. Dann war die Band komplett. Drei der Bandmitglieder haben armenische Vorfahren, was auch in ihre Musik einfließt. Ihren ersten Plattenvertrag erhielten sie von Rick Rubin (Beastie Boys, Red Hot Chili Peppers) bei American Records, worauf System of a down ihr erstes Album rausbrachten, mit dem Namen "System of a down".
Drei Jahre später erscheint dann das Albim "Toxicity", aus dem auch sehr erfolgreiche Singles veröffentlicht werden.
Eine Besonderheit bei dieser Band sind ihre politischen provokativen Texte.
Diese findet man auch bei ihrem dritten Album, "Steal this Album", das 2002 bei Sony Music Entertainment erscheint.
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Songlist:
1. Chick`N`Stu 2:23
2. Innervision 2:33
3. Bubbles 1:56
4. Boom! 2:14
5. Nüguns 2:30
6. A.D.D. 3:17
7. Mr. Jack 4:09
8. I-E-A-I-A-I-O 3:08
9. 36 0:46
10.Pictures 2:06
11.Highway Song 3:13
12.F**k the system 2:12
13.Ego brain 3:12
14.Thetawaves 2:36
15.Roulette 3:21
16.Streamline 3:37
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Zu den Songs:
Chick`N`Stu:
Das Lied beginnt mit einem Akkord, der ziemlich schräg klingt und oft hintereinander gespielt wird. Dann kommt der Sänger dazu, das Lied geht richtig los und es wird ordentlich auf Schlagzeug, bzw. in die Gitarren gehauen.
Bald darauf kommt zum ersten Mal der Refrain, in welchem Serj singt, das Werbung Therapie verursacht (Man muss aufgrund von Werbung in die Therapie gehen). Dabei wird er von treibendem Schlagzeug und hämmerden Gitarren begleitet wird. Auch sonst ist das Lied gegen Werbung, was an der Werbung für eine Pizzapastete (?) verdeutlicht wird.
Gegen Ende des Liedes Kommt noch ein ruhigerer Part, in welchem Serj nur leise begleitet wird. Dann geht es noch einmal richtig los, bevor das Lied dann aus ist.
Chick`N`Stu gefällt mir gut. Das Thema ist toll und wird witzig rübergebracht. Die Musik klingt ein bischen verrückt durch den schrägen Akkord und wird durch den ruhigen Part aufgelockert.
Persönliche Note: 1-
Innervision:
Das Lied wird die meiste Zeit von der Gitarre mit einem 3-er-Rythmus begleitet. Ein Akkord wird schnell dreimal hintereinander gespielt, dann kommt ein anderer Akkord dreimal usw. .
Im Refrain singt Serj zusammen mit , ich glaube, Daron Malakian "Innervision" (Innere Vision), während die Gitarre ihre Melodie laut spielt.
Was mir gut gefällt ist das Schlagzeug, das an bestimmten Stellen normal spielt und dann die Frequenz erhöht.
Gegen Ende des Liedes spielt eine Gitarre leise die Melodie, dann kommt das Schlagzeug dazu, dann Serj, der singt, dass es nur einen wahren Pfad im Leben gibt.
Der Song ist einer meiner Favoriten des Albums. Durch den schnellen Dreierrythmus ist das Lied dynamisch und mitreißend. Außerdem ist es ein ziemlicher Ohrwurm, der nicht schnell langweilig wird.
Persönliche Note: 1-
Bubbles.
Die Gitarrenbegleitung dieses Liedes ist ziemlich schnell.
Im Refrain singt Serj, dass er ohne Arme im Machtkampf verlassen ist. Dann wird die schnelle Melodie des Stückes nochmal, aber abgehackt (Stakkato) gespielt.
Bald kommt ein anderer Part, in dem die Gitarre die Töne nicht hintereinander spielt, sondern von einem in dem anderen "rutscht" und sie somit ineinander übergehen lässt (Gitarrenspieler wissen was ich meine). Dies hört sich irgendwie orientalisch an. Dabei sind Serj "May I remind you?" (Darf ich sie erinnern?)
Die Gitarren, die z.T. orientalisch klingen, gefallen mir sehr gut.
Perönliche Note: 2
Boom:
Dieses Lied kennen bestimt viele von euch. Es ist die erste Single des Albums und es ist nicht allzu lange her, dass ein Video von Michael Moore zu diesem Song rausgekommen ist. Anfangs spricht Serj, leise von Gitarre und Schlagzeug begleitet, von Furcht, die durch das Fernsehen entsteht, Profitgier und anderen Dingen in der Welt, die ihm nicht gefallen.
Im Refrain wird dann "Boom!" geschrien, über die Folgen von Bomben gewarnt, und bei jedem "Boom!" wird auf die Instrumente gehauen.
Später lassen die Gitarristen die Töne länger klingen, das Schlagzeug begleitet und Serj fragt warum sich die Menschen selbst umbringen müssen.
Vom Text und vor allem von der Aussage des Textes finde ich dieses Lied genial. Außerdem gefällt mir, dass eine finstere Atmosphäre erzeugt wird, vor allem, wenn Serj spricht und leise begleitet wird. Diese Athmosphäre passt, finde ich gut zum Text. Die musikalische Teil des Liedes kann da, meiner Meinung nach nicht ganz mithalten, deshalb:
Perönliche Note: 2
Nüguns:
Das Lied wird eingeleitet durch die Gitarrenbegleitung, die man auch im Refrain findet. Das interessante an ihr ist, dass sie aus einem Part, in dem die Akkorde sehr schnell hintereinander gespielt werden und einem Part in dem weniger Akkorde eine Weile klingen gelassen werden besteht . Dieser Geschwindigkeitswechsel macht den Songs interessant.
Im Refrain singt Serj zusammen mit Darjon über "New Guns" (Neue Kanonen). Ich habe es bis jetzt noch nicht geschafft das Lied richtig zu interpretieren. Es geht, glaube ich ungefähr darum, dass ein Volk mit neuen Waffen bestraft wird, obwohl es eigentlich schon genug gebüßt hat.
Gegen Ende des Songs kommt ein Part der mit fremdartig, orientalisch klingenden Instrumenten gespielt wird.
Das Schlagzeug spielt solide und passt dem Stück und der Melodie an.
Die Melodien finde ich jedoch eher langweilig und es gehört für mich damit zu den schwächeren Songs des Albums.
Persönliche Note: 2 -
A.D.D.:
Mehrere verschiedene Teile bilden A.D.D.. Das macht diesen Song sehr abwechslungsreich. Das Schlagzeug gefällt mir sehr gut in diesem Lied. Zusammen mit den Gitarren bildet es eine sehr treibende rythmische Begleitung. Dazu singt Serj zusammen mit jmd. anderen mit einer, tiefen traurigen Stimme. Hier wird eine tolle Athmosphäre erzeugt, die einen immer wieder mitreißt.
Der Refrain ist dagegen sehr laut und von Gitarren dominiert.Nach dem Refrain kann man sogar Streicher raushören, die vom Refrain in die normale Strophe überleiten.
Bevor der Refrain zum letzten Mal spielt, kommt eine Stelle, an der nur Instrumente laut, ähnlich wie im Refrain spielen. Dann spielen sie leiser und Serj streut ein paar Wörter ein.
Den Text habe ich so verstanden, dass der amerikanische Traum kritisiert wird. Viele Menschen sterben, weil Amerika Profit machen will. Eine mutige Aussage, an der sicherlich etwas wahres dran ist.
Durch die Atmosphäre, die erzeugt wird, die Abwechslung und den guten Text ist A.D.D. ein Lied, das ich mir immer wieder gerne anhöre.
Persönliche Note: 2 +
Mr. Jack:
Angefangen wird das Lied von einer Gitare, die leise immer die gleiche Melodie vor sich hinspielt, begleitet vom Schlagzeug. Dann hört man Windgeräusche, ein Schlagzeug kommt dazu und eine andere Gitarre, die eine andere Melodie spielt.
Es wird leise .....
Und plötzlich kommen die Gitarren wieder, aber dieses Mal laut. Schließlich kommen auch noch Serj und, ich glaube, Daron dazu und stellen singend Fragen an "Mr. Jack".
Die Melodie im Refrain und zwischen den Refrains ist gleich, wird jedoch im Refrain lauter gespielt.
Gegen Ende des Songs spielt eine Gitarre leise die Melodie, die am Anfang gespielt wurde, aber jetzt wird sie höher gespielt und klingt seltsam. Dazu flüstert Serj, dass um 7 Uhr morgens Männer kamen, um jmd. mitzunehmen. Er spricht es seien kleine Männer mit großen Pistolen gewesen , die sie auf jemandes Köpfe richten. Diese Stelle ist von der Atmosphäre wiklich hervorragend gelungen.
Darauf folgen laut die Melodie des Refrains nur schneller gespielt und ein Part in dem noch mal kräftig auf die Gitarren gehauen wird und die Entführungsszenen schreiend verdeutlicht werden..
In diesem Song kommt die ganze Klasse System of a downs zum Vorschein. Sie sind nicht nur eine primitive Band, die plumb auf ihre Instrumente haut, sondern sie wechseln leise mit lauten und langsame mit schnellen Parts ab.
Dazu noch ein guter Text, über eine Entführung und die brutale Polizei Amerikas, eine spannende Atmosphäre und der Song ist perfekt.
Wenn System of a down in den leisen Parts Entfürungszenen beschriebt, sieht man Bilder dazu im Kopf und versinkt in diese Szenen, wie in ein Buch, wird dann jedoch wieder von lauten Gitarren "herausgerissen" und in die Realität zurückbefördert: Gigantisch, das hat sonst keine Band bei mir geschafft.
Persönliche Note: 1
I-E-A-I-A-I-O:
Zuerst spielt das Schlagzeug allein, dann mit Gitarre, die erst eine seltsame Tonfolge spielt und dann gewohnt hart in die Seiten schlägt.
Da darf Serj natürlich nicht fehlen, der mit einem sehr schnellen Sprechgesang einsteigt. Was hier gesungen wird klingt für mich aber sinnlos (z.B. Peters Pfeifer nahm ein weiteres ... Stück Pfeffer). Auf diese Weise werden weiter Strophen gesprochen, die immer in ein gesungenes "Why?" münden.
Im Refrain wird der Titel von Serj und, ich glaube, Daron gesungen, sie fragen "Why?" (Warum?) und singen "And we light up the sky" (Und wir erhellen den Himmel).
Die instrumentale Begleitung ist dabei eher monoton und unwichtig. Die Melodie wird durch den Gesang gegeben.
Die Gitarren spielen eine neue Melodie und steigern sich dabei, während Serj von verrückten Dingen singt (Hochzeitsringe aus Plutonium).
Schließlich wird der Refrain noch mal gesungen.
Dadurch, dass die Gitarren in diesem Lied, wie ich glaube, oft nur für den Rythmus da sind, wird es mir schnell langweilig. Der Text ist sehr komisch. Nur der Refrain gefällt mir ganz gut und macht das Lied zu einem Ohrwurm.
Persönliche Note: 2-
36:
An diesem Song fällt auf, das er mit 46 Sekunden sehr kurz geraten ist.
Am Anfang spielt nur eine Gitarre eine Melodie.
Dannach wird kräftig aufs Schlagzeug gehauen, die Gitarrenspieler hauen in die Seiten und Serj schreit. Es geht also ziemlich brachial zur Sache.
Kurze Zeit später spielt die Gitarre in einem
2-errythmus. Hört sich nach Punk oder Ska an. Dabei singt Serj mit seltsamer, ein bischen spießig klingender Stimme, dass das Leben so überflüssig ist.
Die beiden Parts wechseln sich ab, bis das Lied mit dem growlenden Serj abgeschlossen wird.
Der Text des Liedes kritisiert das Fernsehen.
Mir gefällt das Lied ganz gut, also das wenige, das vorhanden ist. Es ist aber zu kurz und man hätte auf jeden Fall mehr daraus machen können.
Persönliche Note: 3+
Pictures:
"Pictures" (Bilder) beginnt leise mit einer simplen Melodie. Dazu kommt das Schlagzeug und die Lautstärke wird gesteigert bis es laut und aggressiv klingt. Die Melodie wird variiert und schließlich hört man Serj, immer nachdem die Melodie einmal gespielt worden ist, singen. Dieser Song klingt ziemlich verrückt. Das wird vor allem von Serj erreicht, der z.B. Sätze, die er singt, sehr hoch enden lässt und zwischendurch Geräusche von sich gibt, die sich wie das Gackern einer Henne anhören.
Im Refrain singt Serj mit jmd. anderem zusammen "I got pictures on my mind." (Ich habe/sehe Bilder in meinem Geist) einige Male hintereinander, sich immer steigernd.
Das Schlagzeug gefällt mir in diesem Lied sehr gut. Es spielt immer nach dem Refrain schnelle Trommelwirbel, was sich cool anhört.
Auch die Gitarren rocken und variieren die Spielweise oft.
Textlich geht es, glaube ich, um die schlechte Gegenwart, in der z.B. Männer mit ihren langen Wägen angeben, und darum, dass Furcht einziehen wird, wenn sich die Gegenwart nicht verändert.
"Pictures" ist ein sehr aggressives Lied ist mit z.T. interessanten Schlagzeugparts. Es ist für mich mit "Chick`N`Stu das verrückteste Lied des Albums.
Persönliche Note: 2-
Higway song:
Im Gegensatz zu "Pictures" beginnt "Highway song" laut, mit Schlagzeug und Gitarren, die es fetzen lassen, und wird dann leise. Es ist insgesamt ein eher ruhigeres Lied mit schönem Doppelgesang von Serj und Daron sowie schöner, eher leiser, melodischer Gitarrenbegleitung. Im Refrain ist diese lauter und gegen Ende kommt noch einmal ein lauterer Part, es dominieren jedoch die leisen Parts, in denen gegen Ende sogar ein Xylophon mitspielt.
In "Highway song" spricht Serj zu jmd. anderen (imaginären) und stellt diesem Fragen. Er sagt z.B., dass man nie zur reinsten Form des Lebens zurückkommen wird und heutzutage Waffen das Leben bestimmen.
Dieser Song wechselt zwischen lauten und leisen Parts ab, was mir gut gefällt. Die lauten Teile des Liedes rocken und die leisen Teile sind durch die melodischen Gitarren und den Doppelgesang schön.
Persönliche Note: 1-
Fuck the system:
Anders als in "Highway song" überwiegt bei "Fuck the system" wieder die aggressive Seite System of a downs.
Vor allem im Refrain, in dem die Gitarrenspieler kräftig in die Seiten schlagen dürfen und Serj "War !Fuck the system" (Krieg! Sch##ß aufs System) schreit.
Serj zeigt in diesem Lied wie verrückt seine Stimme klingen kann. Das geht von tiefem "Grunzen" über Kreischen und hohem Piepsen.
Der Song ist mit nicht ganz zwei Minuten relativ kurz. Aber das reicht der Band anscheinend, um ihre Botschaft zu verkünden: "I need to fuck the system, we all need to fuck the system" (Ich muss auf das System sch##ßen, wir müssen alle auf das System sch##ßen).
"Fuck the system" gehört für mich zu den schwächeren Songs des Albums. Das Lied besteht hauptsächlich aus dem tausendmal wiederholten Refrain, der jedoch nicht sehr originell ist. Außerdem hätte SOAD die Botschaft des Songs auch in 5 Sekunden übermitteln können.
Persönliche Note: 3
Ego brain:
Nun zu einem meiner Lieblingstracks von "Steal this Album", den ich mir immer wieder gerne anhöre.
Das liegt vor allem an den melodischen Gitarren. Außerdem begleiten hohe Töne, die sich anhören, wie das Geräusch, das entsteht, wenn man ein hohles Rohr über dem Kopf schwingt. Das passt, finde ich, sehr gut zum Song.
Ein leiser Part mit dieser Begleitung wechselt sich ab mit dem rockigen, lauten Refrain.
Das ganze Lied durch wird der Text wieder in einem schönem Doppelgesang gesungen.
Im Text geht es, denke ich, um jemanden, der egoistisch ist und viele Menschen umbringt um Land zu erhalten. Doch die Liebe siegt und führt ihn von falschen Weg weg.
In "Ego Brain" zeigt "System of a down" ihr ganzes Können. Mit SOAD assoziiere ich Songs wie diesen. Schöne melodische Gitarrenparts wechseln sich mit einem rockigen Refrain ab. Alles mit dem, für diese Band typischen, Doppelgesang.
Persönliche Note: 1
Thetawaves:
Das Lied beginnt mit einem schnellen Gitarrenrythmus zu dem Serj darüber spricht, dass ein unruhiger Geist manchmal helfen kann, da man sich durch seine Sinne besser verteidigt. In den Gitarrenrythmus setzen die Gitarren regelmäßig ein Paar hohe Töne, was ein bischen Abwechslung verschafft
Im Refrain spielen die Gitarren so, dass es sich anhört, als ab sie eine Art Tonleiter hoch und wieder runter spielen. Dazu singen Serj und, ich glaube, Daron über die Zeit, die keine Entgültigkeit besitzt und, die man nie versteht.
Später im Song spielt eine Gitarre ein Solo zu der eine Triangel (?) stößt. Schließlich kommt auch Serj wieder dazu, bevor das Lied wieder normal weiter geht, der Refrain ein letztes Mal gespielt wird, und der Song endet.
"Thetawaves" ist ein schnelles, rockiges Lied. Es hat ein Gitarrensolo, welches mir gut gefällt, wie auch der Text.
Persönliche Note: 2
Roulette:
Dieses Lied ist eines der Highlights des Albums. Das ganze Lied über spielen keine E-gitarren, sondern nur Akkustikgitarren. Die Melodie, die diese spielen, ist nicht kompliziert und schwer zu spielen (sogar ich kann sie mitlerweile spielen), aber sie ist wunderschön.
Nach einer Weile kommen dann Streicher (!) dazu und Serj singt mit Daron wieder ihren genial klingenden Doppelgesang.
Auch in diesem Song gibt es wieder ein Gitarrensolo. Dieses Mal aber, dem Song angepasst, ruhiger als in dem Lied zuvor.
Der Text handelt bei solch einem Lied natürlich von der Liebe: "I know how I feel when I´m around you. I don´t know how I feel when I´m around you" (Ich weiß wie ich mich fühle wenn ich bei dir bin. Ich weiß nicht wie ich mich fühle wenn ich bei dir bin)
Während dieses Liedes darf das Schlagzeug eine Pause machen. Das Lied wird nicht vom Schlagzeug begleitet, man hört nur Gitarren, Streicher und Sänger. Dies gefällt mir auch gut. Ein Lied, losgelöst vom ewig donnernden Rythmus des Schlagzeuges. Nichts gegen das Instrument Schlagzeug (weit vorne in der Liste meiner Lieblingsinstrumente) , aber dieses Lied ist schöner ohne Schlagzeug.
"Roulette" ist für mich eines der besten Lieder des Albums. Akkustikgitarren und Streicher bekommt man von einer Metalband nicht häufig geboten. Ich kann euch nur eines raten: Nehmt das Angebot an und genießt dieses "Erlebnis".
Persönliche Note: 1+++
Streamline:
"Streamline" ist der rockige Abschluss von "Steal this Album". Ich dachte der letzte Song könnte nie mit dem genialen "Roulette" mithalten. Doch da habe ich mich wohl getäuscht, Streamline, gefällt mir auf seine eigene Weise, genau so gut.
Hier wird gerockt was das Zeug hält, doch es gibt auch ruhige Parts in denen Streicher begleiten.
Der Song fängt mit einer rockigen Passage an, die in einen ruhigeren Part mündet. In diesem ruhigeren Part "untermalen" Streicher die Melodie.
Dann kommt zum ersten Mal der Refrain, in dem Serj singt, dass er für seine Freundin, die vermisst wird, nicht da war. Schon fast weinerlich klingt seine Stimme als er singt, dass er nicht die Möglichkeit hatte sich von ihr zu verabschieden.
Darauf folgt ein dramatisches Gitarrensolo, leicht von Streichern begleitet.
Den Höhepunkt findet das Lied schließlich in sich steigernden Streicher, Gitarren und Serj, bis Serj schließlich schreit und die Instrumente ein letztes Mal alles geben.
"Streamline" ist ein würdiger Abschluss für ein tolles Album. Die beiden Gefühle Trauer und Wut, darüber, dass die Freundin nicht vom Tod gerettet werden konnte, werden glaubhaft mit viel Emotionen übermittelt. Man fühlt richtig mit bis das Lied seinen Höhepunkt findet und damit "Streamline" und auch das Album leider zu Ende sind.
Persönliche Note: 1+++
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Fazit:
Ich habe einigen Songs die Note 2 oder 3 gegeben. Deshalb werden sich manche von euch jetzt fragen: Warum gibt er dem Album dann solch eine gute Bewertung?
Die Antwort ist: Man muss "Steal this Album" als Ganzes sehen. Der ein oder andere Song mag für mich nicht perfekt sein, aber insgesamt ist das Album so genial und abwechslungsreich, dass es ein "sehr gut" verdient hat.
"Steal this Album" ist laut und leise, schnell und langsam, verrückt und vernünftig, schlicht: Es findet sich für viele Geschmäcker ein Lieblingssong.
Außerdem singen hier keine Satanisten über brutale Gräueltaten, sondern Menschen, die besorgt sind wegen des Übels auf der Welt, die in ihren Texten auf diese Übel aufmerksam machen und auch etwas dagegen unternehmen (www.axisofjustice.com).
Auch den Kritikpunkt, dass das Album zu kurz ist, kann man entkräften, wenn man berücksichtigt wie schnell SOAD spielen.
Ich kann das Album jedem Freund harter Musik empfehlen, der aufgeschlossen ist und nicht immer nur das Gleiche hören will.
Es ist ein tolles Stück Musik, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
Ich hoffe ihr hattet einigermaßen Spass dabei meinen Bericht zu lesen. Ich würde mich natürlich über Bewertungen und/oder Kommentare freuen.
Er ist doch ziemlich ausführlich geworden und hat mich viel Zeit gebraucht.
Deshalb kann/werde ich den nächsten Bericht wohl nicht mehr so ausführlich schreiben.
Aber warten wir erst mal die Bewertungen ab.
Schönen Tag noch,
edlothion weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Scheinshaxe, 27.12.2004, 13:59 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
nicht meine musikrichtung, aber toller Bericht...Fg Scheinshaxe
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Zu gut zum Stehlen!
4- Cover-Design: gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
Toller Metalsound, eine Ballade, sehr melodisch
Kontra:
kann sehr nerven, bei zu häufigen Hören
Empfehlung:
Ja
So, heute wird es mal ein Bericht über eine Band geben, die vielen bekannt sein dürfte, zumindest vom Hören-Sagen. Sie nennt sich „System of a Down“.
Das Album „Steal this Album!“ bekam ich von meinem Daddy mal im Urlaub gekauft, weil ich ihn ziemlich lange nervte. Ich wollte mal was Neues hören und hatte schon einiges tolles über diese Band gehört. Das ist jetzt schon eine Weile her… und da dachte ich mir, dass ich auch mal einen Bericht darüber schreiben könnte…
~~~Allgemeines zur CD/Band~~~
Die Band wurde 1995 von Serj Tankian und Daron Malakian gegründet und später kamen noch Shavo Odaijan und dann John Dolmayan dazu.
Das Album kam 2002 heraus und zwar von Sony Music Entertaiment wurde es heraus gebracht. Soweit ich weiß, sind die Songs nicht neu geschrieben und aufgenommen worden, sondern wurde zur gleichen Zeit wie „Toxicity“ aufgenommen, aber erst später veröffentlicht. Die Bandbesetzung bei der Aufnahme des Albums war folgende: Daron Malakian (Gitarre), Serj Tankian (Sänger), John Dolmayan (Drums), Shavo Odaijan (Bass).
~~~Aussehen des Albums~~~
Natürlich befindet sich die CD in einer typischen CD-Hülle. Das Cover der CD ist nicht wirklich sehr ansprechend gestaltet, aber irgendwie finde ich es auch genial… Denn es ist nämlich einfach weiß und links ist ein schwarzer Streifen, auf dem der Bandname steht in schwarz. In der Mitte des Covers steht „Steal this Album!“, dabei sieht es so aus, als ob es jemand mit einem Stift raufgekrakelt hat.
Zum Booklet des Albums ist eigentlich nicht viel zu sagen, aus dem einfachen Grund, dass es kein Booklet gibt… Was ich sehr schade finde. Aber auf der Rückseite der Hülle ist extra geschrieben worden, dass man für Lyrics und Credits auf die Homepage von „System of a Down“ gehen soll.
Sonst ist hinten drauf nichts weiter zu sehen. Es ist dort, wie bei jeder CD die Tracklist auch in schwarzer Schrift vermerkt. Diese sieht aber auch so aus, als ob sie innerhalb einer Minute darauf geschrieben worden ist. Weiterhin stehen nur noch solche Sachen, wie der Produzent und so darauf. Der Hintergrund ist so, wie auf der Vorderseite einfach nur weiß gehalten.
Die CD selbst sieht eigentlich aus wie ein einfacher weißer gebrannter Rohling, auf dem mit schwarzen Edding der Bandname und auf der unteren Hälfte der Name des Albums geschrieben worden ist. Passt also sehr gut zum Cover der CD-Hülle. Man hätte zwar bei der Gestaltung etwas kreativer sein können, aber mir persönlich reicht es aus und ich finde, dass das eine ziemlich gute Idee ist und gut zum Albumnamen passt.
~~~Songs/Titel~~~
Tracklist:
1. Chic’n’Stu (2:23)
2. Innervision (2:33)
3. Bubbles (1:56)
4. BOOM! (2:14)
5. Nüguns (2:30)
6. A.D.D. (3:17)
7. Mr. Jack (4:09)
8. I-E-A-I-A-I-O (3:08)
9. 36 (0:46)
10. Picture (2:06)
11. Highway Song (3:13)
12. F**k the System (2:12)
13. Ego Brain (3:21)
14. Thetawaves (2:36)
15. Roulette (3:21)
16. Streamline (3:37)
Ich muss dazu sagen, dass ich die ersten beiden Alben „System of a down“ und „Toxicity“ bisher noch nie gehört habe. (Schande über mich…) Irgendwie kam ich nie dazu, mir das mal von irgendjemand zu besorgen… Deswegen kann ich keinen Vergleich zu den Vorgängeralben ziehen und nichts dazu sagen.
1. Chic’n’Stu
-> Anfangen tut der Song mit ein paar gleichmäßigen Gitarrenriffs und Drumschlägen. Aber kurz darauf geht es gleich los mit harten zum Teil auch sehr schrillen Akkorden und lauten kräftigen Drums. Meist ist die Melodik gleich und verändert sich nicht großartig So zieht sich das dann den ganzen Song durch. Allerdings gibt es auch ruhigere Stellen, an denen nur der Sänger ganz leicht begleitet wird. Plötzlich, als der Gesang und die Gitarren aber immer schneller wurden und sich dem Höhepunkt nähert, hört es abrupt auf.
2. Innervision
-> Bei diesem Lied setzen gleich zu Anfang alle Instrumente ein und kurz danach kommt ein kurzes Gitarrensolo, das aber nichts Besonderes an sich hat. Danach fängt auch der Gesang von Serj an, dieser ist im Vergleich zu anderen Songs relativ ruhig und nicht ganz so extrem geschrieen, außer beim Chorus. Ansonsten sind für den Song melodische Gitarrenklänge und laute Drums markant, die ihren Stil aber immer wieder ändern. Gerade als man hier von dem ruhigeren Teil wieder in den schnelleren übergeht, denkt man, dass es noch mal richtig losgeht mit dem Sound. Aber man hat sich getäuscht, denn auch dieser Song endet kurz darauf.
3. Bubbles
-> Es geht los mit einem schnellen Bass und melodischen Gitarreriffs, die von harten schnellen Drums begleitet werden. Der Sound hat an einigen Stellen leichte orientalische Elemente. Mir gefällt der Song ziemlich gut, da der Gesang hier nicht so verstellt klingt. Insgesamt ist der Song, genauso wie der vorhergehenden ein sehr schneller, der hauptsächlich vom Bass angetrieben wird. Allerdings singt hier nicht nur Serj, sondern von mehreren, zumindest im Chorus. Der Song wirkt dadurch noch lauter.
4. BOOM!
-> Das ist die erste (und soweit ich es mitbekommen habe auch die einzigste) Singleauskopplung aus dem Album. Hier wird von Bomben und deren Zerstörungskraft gesungen oder besser gesprochen (hier ist eher Sprechgesang dominierend). Die starken Drums dominieren den Anfang des Songs, aber sobald Serj anfängt zu sprechen, hört man auch die Gitarren ganz deutlich. Während der Gesang zum Anfang eher ruhiger ist, brüllt beim Chorus die ganze Band 4 mal nacheinander „BOOM!“ die Melodie klingt dabei ein bisschen nach einer Trauermelodie.
5. Nüguns
-> Hier setzen gleich alle Instrumente ein, bei denen am deutlichsten die harten Drums und schnellen Gitarrenriffs zu hören sind. Nach kurzer Zeit werden die Riffs aber melodischer und klingen wieder leicht orientalisch, allerdings nicht so stark, wie bei „Bubbles“. Nur kurz vor Ende gibt es noch mal einen Teil der stark daran erinnert. Diesmal klingt auch der Gesang eher nach den armenischen Wurzeln der Band. Der Chorus gefällt mir allerdings nicht so sehr, da der ziemlich abgehackt wirkt.
6. A.D.D.
-> Zum Anfang spielt eine schrille schnelle Gitarre eine kurze Weile, dann geht es aber richtig laut und hart los. Wobei man hier wieder die Drums sehr deutlich und stark heraushören kann und natürlich auch die schrillen Gitarrenriffs und den treibenden Bass. Zum Teil singt Serj, das irgendwie nach Beten oder religiösen Gesang klingt, nur im Chorus fängt er dann an laut zu schreien. Auch die anderen Instrumente werden dabei richtig laut und noch viel schneller, da sie ansonsten nicht ganz so schnell sind, wie im Chorus.
7. Mr. Jack
-> Zum Einstieg spielt die Gitarre allein langsame ruhige Töne, leichtes Schlagzeugspiel kommt hinzu und auch der Bass. Dabei wird immer derselbe Rhythmus gespielt. Man wartet schon richtig auf den Gesang und bis es endlich losgeht mit der gewohnten harten Musik von SOAD. Nach 50 Sekunden wird man dann erlöst und es geht laut und schneller los. Bis kurz darauf der Gesang kommt, der hier ganz im Vordergrund steht und es wieder etwas stiller wird. Zumindest bis der Chorus einsetzt, wo auch die Instrumente wieder sehr stark spielen.
8. I-E-A-I-A-I-O
-> Zuerst hört man ein Drumsolo, das ich mir schon irgendwie gewünscht habe, da sonst immer eher die Gitarre im Vordergrund steht. Hier begleitet sie aber das Solo des Schlagzeugs. Dann setzt auch der Bass ein und alle Instrumente spielen viel lauter und heftiger. Während des Sprechgesangs von Serj setzen sie aber aus, damit man ihn besser verstehen kann, da er ziemlich schnell spricht und man Mühe hat, ihm zu folgen. Beim Refrain wird der seltsame Titel von allen gesungen, der dabei wie ein Indianergesang klingt. Es gibt hier auch ein Gitarrensolo, welches sehr schön melodisch klingt und den Sound abwechslungsreich macht.
9. 36
-> Eine Gitarre gibt hier zum Anfang schrille Töne von sich, die mir aber sehr gut gefallen. Danach setzt der „richtige“ Sound ein und auch das Geschrei des Sängers kommt hinzu. Dabei stehen kurze abgehackte Gitarrenakkorde im Vordergrund, zusammen mit harten dominierenden Drums. Dass der Song nur kurz ist, überrascht einen schon sehr und das Ende kommt eher unerwartet.
10. Picture
-> Es fängt wieder mit einer Gitarre an (Bass) hinzukommen harte abgehackte Drums, aber kurz darauf geht es richtig heftig los. Der Gesang klingt hier leicht komisch und ziemlich verzerrt. Der Sound klingt insgesamt etwas abgehackt, was aber zu dem seltsamen Gesang passt, den Serj hier von sich gibt. Eigentlich wird immer dasselbe gesungen und gespielt und der Song hört wieder ganz plötzlich auf, beim ersten Hören habe ich das Ende gar nicht mitbekommen und noch gar nicht den nächsten Songs erwartet.
11. Highway Song
-> Diesmal beginnt das Lied sofort laut und heftig und gibt einen schnellen Rhythmus vor. Kurz darauf wird es dann aber etwas langsamer, ruhiger und melodiöser. Hier kann man den Gesang auch eher Gesang nennen, als bei anderen Liedern des Albums. Die Gitarrenriffs sind total melodisch und schön. An einigen Stellen wird es dann doch etwas heftiger, aber die ruhigen Stellen überwiegen bei diesem Song. Diesmal endet der Song aber nicht so schlagartig, wie einige seiner Vorgänger, sondern man merkt deutlich, dass auf das Ende zugearbeitet wird.
12. F**k the System
-> Ich würde ja behaupten, dass sie den Titel von „The Exploited“ gestohlen haben, wenn ich nicht wüsste, dass diese ihr Album erst später raus gebracht haben… Er beginnt mit schrillen hohen Gitarrenriffs, bis dann die anderen Instrumente einsetzen und es sich „wie gewohnt“ anhört. Also schnell, sehr laut und richtig hammerhart. Die Gitarrenklänge bleiben auch meistens etwas höher, im Gegensatz zu den dumpfen Bass und hämmernden Drums. Zum Gesang (kann man das überhaupt so nennen?!) kann ich nur sagen, dass er wieder total schrille Sachen singt und sich die Tonlage ständig ändert.
13. Ego Brain
-> Was für ein schöner Song mit sanften, leichten Gitarrenklängen. Mich erinnert der Song etwas an „Nothing else matters“, zumindest am Anfang mit der langsamen Gitarre. Sobald aber der Gesang beginnt, ändert sich das etwas. Es bleibt zwar weitestgehend ruhig, auch im Chorus. Dort werden nur die Instrumente und die Spielart etwas härter. Das klingt aber danach sofort wieder ab. Mir gefällt der Song aufgrund seiner „Andersartigkeit“ im Vergleich zu den anderen Liedern sehr gut. Vor allem weil er mal etwas langsamer und größtenteils viel ruhiger ist.
14. Thetawaves
-> Hier gibt es schon einen sehr knalligen harten Einstieg in den Song. Dann fängt der Gesang an, der wieder eher sprechartiger klingt, als gesungen. Zwischendurch gibt es immer etwas schrillere Gitarrenriffs und einen lauten Bass. Die Drums stehen auch hier wieder nicht gerade im Hintergrund und sind krachend und laut. Das Gitarrensolo ist irgendwie der Höhepunkt für mich, auch wenn immer wieder dieselbe Melodie gespielt wird, am Ende setzt dazu noch Serj’s Gesang ein.
15. Roulette
-> Wieder gibt es einen langsamen von Gitarre begleiteten Anfang und man ist schon auf den knalligen Teil des Songs gespannt, auf den man dann aber vergeblich wartet. Denn es zieht sich das ganze Lied lang das ruhige Gitarrenspiel durch, durch das einem dann klar wird, dass es sich hier um eine langsame schöne Ballade handelt. Irgendwie passt sie so gar nicht in das Album hinein, aber gerade deswegen finde ich sie sehr toll. Es gibt sanften ruhigen Gesang von zwei Leuten (Serj und Daron), der die „Stille“ des Liedes noch untermalt. Ich liebe diesen Song einfach, auch wenn er mir besser als Abschluss des Albums gefallen hätte.
16. Streamline
-> Er fängt diesmal wieder knallhart an mit allen Instrumenten, wird danach dann aber etwas melodischer nur mit Gitarrenspiel. Dann setzt auch richtiger Gesang ein, welcher etwas verzweifelt klingt, er wird begleitet von einer ruhigen Gitarre und gleichmäßigen Drums. Im Chorus wird es dann viel lauter und härter, genau wie der Gesang. Außerdem hört man hier dann schön den Bass heraus. Das Gitarrensolo ist einfach wunderschön, es ist ein sehr hohes, das aber irgendwie was trauriges an sich hat.
~~~Fazit~~~
„Steal this Album“ von „System of a Down“ bekommt von mir 4 Sterne und eine 2 in meiner persönlichen Wertung.
Ich muss sagen, dass mir das Album richtig gut gefällt, da es größtenteils sehr hart und schnell gespielt ist. Es gibt schöne Gitarren- und Drumsolos und sehr melodische Stücke. Dabei bleibt der Gesang aber abwechslungsreich. Auch die beiden letzten Songs, die etwas ruhiger sind, als die vorhergehenden und besonders die Ballade gefallen mir im Gesamteindruck sehr gut. Denn wenn sie im Stile der übrigen Songs gewesen wären, dann wäre meine Wertung noch etwas negativer ausgefallen. Die volle Sternanzahl bekommt das Album nämlich deswegen nicht, da sich viele der Songs meinem Geschmack nach zu sehr ähneln. Spätestens wenn man nach dem Hören noch mal auf Play drückt, kann einem die Musik doch ganz schön auf die Nerven gehen. Obwohl es ansonsten ein sehr gelungenes Album ist, von dem mir alle Lieder einzeln sehr gut gefallen nur nacheinander darf man nicht allzu viele hören.
Wer Lob, Kritik oder Verbesserungen hat, kann sich ja mit einem Kommentar oder anhand der Bewertung äußern. Ich würde mich darüber freuen. Einen sonnigen Tag (zumindest hier in Berlin) noch! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Pfiesteria, 05.08.2004, 22:15 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Da hast du dir ja echt Mühe gegeben, ein super Bericht!
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puppal, 05.08.2004, 00:20 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
also an deinem bericht gibts es absolut ncihtzs auszusetzen...!!
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Eines der besten Alben aller Zeiten (3)
17.01.2004, 13:20 Uhr von
jesser89
Mein neuer Bericht ist da!!! Ich werde ab sofort versuchen, zumindest auf Kommentare gegen zu lesen!5- Cover-Design: durchschnittlich
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
alle Lieder
Kontra:
Booklet
Empfehlung:
Ja
Heute werde ich mal wieder über eine neue Band schreiben, die ich aber genial finde (ja, ich finde viele Bands geil). Und zwar handelt es sich hier um System of a down, von denen ich zwar alle Alben besitze, aber leider nicht die Originale. Gerade höre ich mir das neueste Album der 4 an, „Steal this album!“. Da ich ja nicht die Originale besitze, wollte ich sie mir schon 1000mal kaufen, aber den Preis finde ich viel zu hoch (bei Müller 12,99€), weil kein richtiges Booklet, sondern nur ein Zettel vorhanden ist.
Cover:
Hm, also vorne und hinten ist die CD im Hintergrund weiß, vorne steht in der Mitte der Name des Albums (in Schwarz) und links ist senkrecht ein schwarzer Streifen, auf dem mit Weiß der Name der Band steht. Hinten ist wieder der weiße Hintergrund und die Trackliste in Schwarz, sonst steht nur noch, von wem das Album produziert, die Lieder geschrieben,.... wurde. Wie schon gesagt existiert kein Booklet, es ist nur ein einfacher Zettel, also nicht gerade toll, weil sie sich so etwas schon leisten könnten. Ich hätte auch fast einen Stern dafür abgezogen, aber die Lieder sind so was von geil, mal wieder ein Kandidat für die besten Alben aller Zeiten. Nebenbei bemerkt wird irgendwie das Album gar nicht auf der offiziellen Website der Band (www.systemofadown.com) nicht erwähnt. Also entweder gibt’s die Band nicht mehr, die haben keine Zeit mehr, oder sonst irgendwas ist passiert, aber da das Album meines Wissens schon am 25.11.2002 herausgekommen ist, ist das doch recht komisch. Nun aber endlich zu den Liedern:
Songs:
1.Chic ´n´ stu:
Also der erste Song fängt mit dem Schlagzeug und einer Gitarre an, es wird immer ein Ton mehrmals hintereinander geschlagen, dann kommt die andere Gitarre hinzu und etwas wird geschrieen (aber so wie ich es gehört habe, nicht vom Sänger). Dann kommt auch der Sänger dran und schreit auch gleich los, alles wird lauter und ist recht schnell. Dann wird es ruhiger, es wird etwas melodischer. Es gibt immer wieder Soli von einer Gitarre, bei der ein Ton immer wieder gespielt wird. Es wird immer ruhiger, nun wird auch gesungen, die Instrumente sind sehr leise geworden. Nach einer Weile wird aber sowohl der Gesang als auch die Instrumente lauter und es geht in der gewohnten Lautstärke weiter. Bei mir hört der Song nach 2:27min. schlagartig auf.
2.Inner vision:
Das Lied fängt mit einer Gitarre recht kurz an, dann folgen laut alle Instrumente, nun kommt ein Gitarrensolo, dann kommen wieder die anderen Instrumente und der Gesang setzt ein. Es ist viel ruhiger und melodischer als das Lied vorher, beim Refrain wird es lauter und kräftiger. Manchmal wird es schneller, aber die Melodie bleibt bestehen. Dann wird es ruhiger, ein Instrumentensolo, dann kommt ruhig wieder der Gesang, sehr geil, es wird ganz ruhig, nur Gesang ist zu hören. Dann wird es langsam lauter und hört nach 2:35min. wieder schlagartig auf.
3.Bubbles:
Der Track fängt mit den Instrumenten recht schnell an, sehr laut. Dann wird es rhythmischer, nun etwas ruhiger und der Gesang kommt hinzu. Es wird hier halb gerappt, halb geschrieen, das Lied an sich ist sehr schnell und beim Refrain ist es auch sehr laut. Dann folgt mal wieder ein Solo, es wird eine Zeile immer wieder wiederholt. Dies kommt noch einmal, dann wird es wieder lauter. Es bleibt so schnell und hört mal wieder schlagartig nach 1:59min. auf.
4.Boom!:
Die erste und bis jetzt (oder vielleicht auch für immer) einzige Singleauskopplung ist auch voll der Hammer. Sie fängt mit Dem Schlagzeug und einem sich wiederholenden Ton an, dann wird es kurz ruhiger, die Instrumente kommen recht ruhig hinzu und der gesprochene Gesang auch. Beim Refrain wird 4mal der Titel des Liedes hintereinander geschrieen. Es ist ein sehr aussagekräftiges Lied. Wenn ich noch Zeit habe, kann ich ja den Text unten aufführen. Nun wird es ruhiger, ein Solo. Dann wird langsam und laute etwas gesungen, nun kommt der Refrain wieder. Dann folgt ein paar mal ein „Boom!“ und noch eine Zeile, nun hört es nach 2:18min. schlagartig auf.
5.Nüguns:
Der Song fängt mit Den Instrumenten sehr laut an, viele Schläge kommen, dann wird es ruhiger und schneller. Nun wird es viel ruhiger und der Gesang kommt hinzu. Es bleibt so ruhig, beim Refrain wird es lauter und rockiger (also halt schneller). Dann wieder leiser, nach kurzer Zeit folgt aber auch schon der Refrain. Dann ein cooles Solo, sehr schnell von einem mir noch unbekanntem Saiteninstrument (keine Gitarre), dann kommt wieder der Refrain. Nach 2:32min. hört das Lied ungewohnt schlagartig auf ;-).
6.A.D.D.:
Das Lied fängt mit einer Gitarre und einem Ton wieder sehr schnell an, dann wird es kurzzeitig leiser und nun kommen sehr laut die anderen Instrumente hinzu. Nach einer Weile wird es ruhiger, der Gesang kommt hinzu. Beim Refrain wird es wieder lauter, richtig geil zum abrocken. Dann wird es wieder schön ruhig, nach einer Weile aber wieder lauter und dann kommt der Refrain. Dann wird es sehr ruhig, aber nach kurzer Zeit aber wieder sehr laut, ein Solo folgt. Es wird sehr ruhig, der Gesang wird geflüstert, dann ganz leise gesungen. Nun wird es wieder lauter, der Refrain kommt wieder. Nach 3:20min. hört das Lied schlagartig auf, ist man von denen gar nicht gewohnt *gg*!
7.Mr.Jack:
Der Track fängt sehr ruhig und schön mit einer Gitarre an, ähnelt sehr dem Anfang von „Aerials“, wer das kennt. Nun kommt leise das Schlagzeug hinzu, eine Melodie wird immer wieder wiederholt. Dann wird es leise, nun kommen lauter die anderen Instrumente hinzu. Nach einer Weile wird es wieder ruhiger und der Gesang kommt hinzu. Es ist sehr leise, beim Refrain wird es mal wieder lauter und kräftiger. Oder ist der ruhige Teil der Refrain? Dies wechselt sich mal wieder ab, es bleibt etwas länger laut, wird dann aber wieder ruhiger, ein kurzes Solo folgt. Es wird sehr leise gesungen, fast geflüstert. Nun wird es wieder lauter, es bleibt ein Weile so es wird richtig geschrieen. Nach 4:13min. hört das Lied schlagartig auf.
8.I-E-A-I-A-I-O:
Hm, ein komischer Titel, nicht wahr? Der Song fängt mit dem Schlagzeug recht laut an, dann hört man schnell eine Gitarre, nun kommen schnell und laut die anderen Instrumente hinzu. Dann kommt der Gesang, es wird hier sehr schnell gerappt, man kommt echt nicht mit. Dies wiederholt sich ein paar Mal, dann kommt der Gesang mit dem Titel des Liedes beginnend, es ist ruhiger, aber trotzdem laut, halt melodischer. Dann kommt wieder der schnelle Part usw. Nun ein Solo, recht ruhig, aber trotzdem gut. Dann kommt der Gesang wieder hinzu, es wird lauter und nun kommt auch wieder der Refrain. Es hat etwas mystisches oder so an sich. Nach 3:11min. hört auch dieser Song schlagartig auf.
9.36:
Hm, auch wieder ein sehr merkwürdiger Titel und ein noch merkwürdigeres Lied, wenn man dies als solches bezeichnen kann. Es beginnt mit einer Gitarre und fast fließenden Tönen. Nun kommen schlagartig die anderen Instrumente verdammt laut hinzu, auch der Gesang wird hier so was von gebrüllt. Es besteht hier nicht wirklich eine Melodie, dann wird es etwas melodischer, bleibt aber so laut, es wird nicht mehr so gebrüllt. Jetzt kommt ein Solo mit einer doch guten Melodie dann kommt ein Satz recht normal gesungen, nun wird es aber wieder so laut wie am Anfang. Dann kommt abwechselnd ein Gitarrensolo und Gesang und zum Schluss wird so ins Mikro reingebrüllt, dass es sich fast unmenschlich anhört, aber trotzdem geil. Der „Song“ hört schlagartig nach 0:48min. auf.
10.Pictures:
Das Lied fängt mit einer Gitarre recht schnell an, dann kommt das Schlagzeug und später die anderen Instrumente recht laut hinzu. Nun folgt auch der Gesang, recht laut, später wird es ruhige, ein Solo kommt, bei dem so Marschiermusik von der Army oder so kommt, dann kommt der laute und kräftige Refrain und dann wieder das Solo. Danach wird mehrstimmig abwechselnd gebrüllt, aber nicht sehr laut. Dann kommt wieder der Gesang, ein geiles Lied. Nun kommt wieder das Solo und dann noch eine Zeile oder so und das Lied hört schlagartig nach 2:09min. auf.
11.Highway song:
Der Track fängt mit den Instrumenten auch recht militärisch an, es wird die Melodie aber oft gewechselt, dann wird es ruhiger und der Gesang setzt ein. Also dies bleibt auch so, es wird etwas lauter und kräftiger, aber auch nicht gerade viel. Halt gerade beim Refrain. Aber ein wirklich geiles Lied (wie jedes auf dem Album), dann kommt ein recht ruhiges Solo, danach wieder die militärische Melodie, dann wird es schneller und nun kommt ruhiger der Gesang hinzu. Dann wird es lauter, ein Solo folgt, recht leise, es wird mit dem Gesang immer lauter und dann kommt noch einmal ein lauter Part und das Lied hört schlagartig nach 3:17min. auf.
12.F**k the system:
Mein absoluter Favorit des Albums, echt arschgeil. Der Song fängt mit einer Gitarre recht schnell an, dann kommen auch ganz laut die anderen Instrumente, dann wird es ruhiger und der Gesang kommt mit einer recht amüsanten Stimme dazu. Es ist alles sehr laut und schnell, der Refrain sticht aber trotzdem heraus. Dann kommt wieder der lustige Stimmenpart. Dann nach einer Weile kommt wieder der Refrain, danach ein Solo, auch sehr schnell, nun wird der Gesang langsamer, die Instrumente spielen aber gleich schnell. Nun kommt wieder der Refrain und danach wird es noch etwas lauter, der Song hört nach 2:16min. schlagartig auf.
13.Ego brain:
Das Lied fängt mit einer Gitarre ungewohnt ruhig und schön an, nach einer Weile folgen die anderen Instrumente und der Gesang. Alles ist sehr ruhig und schön, beim Refrain wird es aber sofort lauter und kräftiger, das ist aber nichts im Vergleich zum Lied davor. Es bleibt so, dann wird es wieder ruhiger. Nun kommt aber schon nach kurzer Zeit wieder der Refrain. Es bleibt wieder so laut, dann wird es mit einem Solo wieder ruhiger, nun kommt nach einer Weile auch wieder der Gesang, aber auch gleich wieder der lautere Refrain. Ein echt geiles Lied, ich finde das Album so genial, habe es schon 1000mal gehört, finde es aber immer noch so unglaublich gut wie am Anfang. Es bleibt ruhiger und nun klingt das Lied nach 3:25min. ausnahmsweise aus.
14.The tawaves:
Der Track fängt mit den Instrumenten wieder sehr laut und schnell an, nach einer Weile wird es kurzzeitig ruhiger, der Gesang setzt ein, es bleibt aber so laut. Sehr aussagekräftig ist wieder mal der Refrain. Dann kommt ein kurzes Solo, es wird nicht mehr so laut gespielt und gesungen. Es bleibt so ruhiger, ist auch sehr schön, dann kommt wieder ein Solo, das länger andauert. Dann kommt leise der Gesang, es wird lauter, so laut wie gehabt. Es bleibt auch so, sehr gut, mal wieder hört der Song schlagartig nach 2:41min. auf.
15.Roulette:
Also jetzt kommt ein soooooo schönes Lied, ich kann es gar nicht beschreiben. Sehr ungewohnt für SOAD, aber so schön.....! Also schon nach dem ersten Hören wusste ich, dass ich dieses Lied liebe. Es fängt sehr schön und ruhig mit einer Gitarre an, dies bleibt auch eine Weile so, dann kommt ganz ruhig und wunderschön der Gesang, es bleibt in der Lautstärke, beim Refrain wird mehrstimmig gesungen. Das ganze Lied über bleibt es so ruhig und traumhaft, ich kann es echt nicht beschreiben. Ich meine für so Leute, die so Mir-platzt-gleich-das-Trommelfell-Musik hören, kann das vielleicht langweilig sein, weil keine Abwechslung drin vorkommt, aber hier kann man sehr gut die spitzen Stimme des Sängers hören. Mehr kann ich dazu gerade auch nicht schreiben, es klingt nach 3:23min. aus.
16.Streamline:
So, nun zum letzten und trotzdem geilen Lied, bei dem gegen Ende ein Ton vom Sänger sehr lange gehalten wird, echt unglaublich, kann nicht jeder. Nun aber schnell zum Lied. Es fängt mit einer Gitarre recht schnell an, dann kommen die anderen Instrumente und der Gesang ziemlich laut und auch schnell. Nun wird es wieder ruhiger, ein Solo. Es wird jetzt sehr ruhig gesungen, auch wieder sehr schön. Dann wird es wieder lauter, beim Refrain. Es ist aber auch sehr gut, nun wieder so leise, es bleibt auch so. Dann wird es wieder lauter, es wird nun ein Solo gespielt, alles sehr kräftig und gut. Dies dauert eine weile, dann wird es wieder ruhiger, nun kommt aber sofort wieder der Gesang. Jetzt kommt der lange Ton, glaub fast 15 sec. oder so. Es wird dann steigend lauter und es klingt nach 3:36min. aus.
Fazit:
Also dieses Album ist einfach so geil, ich kann es kaum glauben. Es gibt sowohl sehr schnelle und laute, als auch sehr melodische und ruhige Lieder. Die Länge der Lieder stimmt nicht, weil ich ja nicht das Originale habe und die Länge der einzelnen Lieder wollte ich nicht nachgucken. Aber dieses Album beinhaltet 16 klasse Songs, die man nicht oft genug hören kann. Also dann, hoffentlich habe ich hier auch alles gut rübergebracht, den Text zu „Boom!“ werde ich doch nicht hinschreiben, ich habe jetzt schon mehr als 3 ½ Seiten in Word geschrieben. weiterlesen schließen -
****WAR! FUCK THE SYSTEM****
Pro:
Gesang, Musik, Stimmung, Abwechslung, Innovationen, Schlagzeug, alles
Kontra:
Leider "Nur" 16 Lieder drauf
Empfehlung:
Ja
(VORWOAT) [Heute mal mit A]
Vor, ich weiß es nicht genau, einem oder anderthalb Jahren sah ich ein Video im Fernsehen, welches mir, damaliger Limp Bizkit und Linkin Park-Hörer, Angst machte. Da hüpften ein paar Leute rum, die irgendwie türkisch aussahen und lustige Ziegenbärtchen haben. Allerdings hatten diese Bärtchen, besonders das des Gitarristen, etwas bedrohliches. Und überhaupt, die haben immer so böse geguckt...*schauder*. Jedenfalls fand ich das Lied recht gut, das hieß übrigens Chop Suey, und habe mir ein halbes Jahr später das Album zugelegt. Das hieß Toxicity und ich war begeistert. Vergessen die Zeiten, als noch Frederick Durst und Chester Bennington meine großen Lieblinge waren, jetzt hießen sie anders: System of a Down!
(SYSTEM OF A DOWN)
Eigentlich könnte ich diese Band ja einfach als meine Lieblingsband bezeichnen, aber das würde wohl nicht reichen. Also mache ich es anders und erzähle ein wenig. Die Band besteht aus 4 Mitgliedern - wie es bei einer Rockband oft üblich ist, einem Sänger, einem Gitarristen, einem Bassisten und einem Drummer. Und die heißen:
Serj Tankian - Gesang, Gebrüll, wie auch immer (später mehr dazu)
Daron Malakian - Gitarre, zweite Stimme, auf Psycho machen (auch dazu später mehr)
Shavo Odadjian - Bass, Glatze (auch hierzu)
John Dalmayan - Trommeln, Rhytmus (...)
Wie die Namen einigen schon verraten können, kommen diese Leute nicht wirklich aus dem Land in dem sie wohnen - Drei von ihnen, also alle bis auf den Gitarristen sind in Algerien oder im Libanon geboren. Das macht eine typische Art ihres Musik aus: Die einheimischen Volksklänge, die sehr orientalisch klingen, sind ihnen bestens vertraut.
Zur Bandgeschichte will ich nix mehr weiter sagen, außer dass die Band zu Beginn noch "Soil" hieß (übrigens genau wie ein Lied auf ihrem früheren Album) und nur aus Sänger und Gitarristen bestand. Die anderen kamen dann nach und nach nach.
Durch diese unterschiedlichen Musikeinflüsse entwickelte sich ein typischer SOAD-Stil: Mal beinharter Rock, mal orientalisches Gezupfe, mal rüpelhaftes (Lieblingswort meiner Frau Großmama :-)) Rumgebrülle, mal lieblicher Gesang, mal komisches Gepiepse. Dieser Abwechslungreichtum machen SOAD aus - genau wie die ständigen und genialen Tempowechsel, die in fast jedem Lied zu finden sind. DAzu erzähle ich gleich noch mehr.
(LE COUVERT - (HEIßT DAS NICHT BREIFUMSCHLAG? - EGAL))
Das Cover ist weiß und auf ihm steht der Name: "Steal this Album". Das habe ich natürlich nicht getan, sondern bin in den Plattenladen gerannt und habe es mir für 14 Euro gekauft (und wenn's nicht so wäre könnt ihr's mir eh nicht nachweisen :-p). Das Cover ist ein bisschen enttäuschend, aber irgendwie auch interessant. Bis auf den Schriftzug, schwarz auf weiß, und das Kästchen mit den expliziten Liedertexten nix zu finden. Macht aber auch nix, denn die Musik ists ja, die zählt. Also leg ich sie in den CD-Spieler und drücke auf "Play".
(DIE LIEDER I)
In chronologischer Reihenfolge die Lieder aufgezählt.
1. Chic 'N' Stu 2:25
Das erste Lied klingt gleich etwas merkwürdig. Anders als die meisten gewohnten SOAD Lieder. AhA - ertappt. Eines der Dinge, die SOAD wie bereits erwähnt auszeichnen sind ihr Abwechslungsreichtum. Und der wird hier wieder mal bewiesen. Nach 10 oder 15 abgehacktem Gezupfe brüllen die beiden Sänger, besonders Frontsänger Serj schon wieder rum. Und wenn man sich mal genau den Text anhört, dann hört man auch, was sie da so brüllen. Ja, es ist ein Pizzarezept. Hm...lustig, aber das Lied kann mich musikalisch noch nicht ganz überzeugen, bis auf die Szene kurz nach der Mitte, wo alles ganz ruhig wird und Serj das erste Mal melodisch singt. Sehen wir also weiter...
"Pepperoni and green peppers
Mushrooms, olive, chives,"
6/10
2. Innervision (2:35)
Ein Lied, welches mir schon vorher bekannt war. Frag mich nicht woher *husthuströchelkazaahust*ähem...
Gehört zu den besten Liedern der CD, auch wenn sich die Intention des Textes mir nicht so recht erschließen wollte. Musikalisch gleich wieder genial, viele Tempowechsel, und vor allem in einer Szene, in dem ein perfektets Zusammenspiel aus Stimme, Drums und Bass stattfindet, überzeugt. Leider ein bisschen viel der gleiche Text, also nicht die Höchstzahl.
"It's never too late to reinvent the bicycle
A smile brings forth energy or life
Giving your force"
9/10
3. Bubbles
Mit diesem Lied kann ich nicht viel anfangen. Die Musik klingt ein wenig sehr überhastet und der Gesang ist nicht so wunderschön ausgearbeitet wie bei anderen Songs. Und der Refain hört sich etwas nervig an. Wenn auch wieder ein geniales Zusammenspiel der verschiedenen Instrumente herrscht. Aber das ist man ja gewöhnt. Der Text allerdings gefällt mir...
"We're left with no arms,
Right in the power struggle"
5/10
4. Boom!
Ein Lied, bei dem vor allem der Clip überzeugt. Es wurde kurz vor dem Beginn des Irakkrieges veröffentlicht und von Michael Moore gedreht, was wohl für sich spricht. Gesprochene Verse, Seufzer im Hintergrund, und ein KNALL(BOOM!)harter Refain. Aber auch da gefällt mir die Stimme nicht besonders. Sonst aber ein gutes Lied. Vor allem weil man, wie ich finde, einen leicht kreiegsanklagenden Unterton im Text entdecken kann :-).
"4000 children leave us per hour from starvation while millions are spent on bombs, creting death-showers"
7/10
5. Nüguns
Ähnlich wie Bubbles ein Lied, welches okay ist, aber für System of a Down verhältnisse irgendwie kümmerlich wirkt. Da aber selbst das schon als Qualitätssiegel reicht, gefällt mir auch dieser Song.
"To the old gods and moved on,
To the new guns, to the new guns."
6/10
6. A.D.D.
Endlich, nach all den "durchschnittlichen" Stücken wieder ein durchweg geniales. Schneller Anfang, depressiver Vers, genialer Refrain (Gänsehaut am ganzen Körper!), depressiver Vers, genialer Refrain, variierter Refrain, noch genialer.
Viel mehr lässt sich zu diesem Lied nicht sagen, außer: Wow.
"We don't give a damn about your world,
With all your global profits and all your jeweled pearls,
We don't give a damn about your world,
Right now, right now."
10/10
7. Mr. Jack
Und es geht gleich weiter mit den genialen Liedern. "Mr. Jack" ist eines der wenigen Lieder SOADs, die sehr ruhig beginnen und nicht allzu brachial weitergehen. Die düstere Musik, untermalt von der brilliant gehauchten Stimme vom Serj, wenn meine Eltern da ins Zimmer kämen, würden sie nicht meckern. Aber dann, nach ca. 3 1/2 Minuten schlägt das ganze um in eine Brachialorgie, die die breite Masse noch nicht erlebt (und gemocht) hat. Hier stimmt einfach alles.
"Fuck you Pig!"
10/10
8. I.E.A.I.A.I.O
Dieses Lied mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Namen ist auch sonst etwas gewöhnungsbedürftig - gehört aber ebenfalls zu den besten Liedern dieses Albums. Dieses Lied besteht in den Versen aus amerikanischen Zungenbrechern und anderen merkwürdigen Sprüchen, ein bisschen Affengejaule, zumindest hört es sich so an. der Refrain wiederum ist etwas..naja, spirituell. Die BVuchstaben da oben eben aneinadergereiht, ineinander übergehend. Wunderbares Lied. Außerdem erinnert es mich manchmal an Knight Rider. Aber fragt nicht warum.
"Peter's pecker picked another
Pickle bearing pussy pepper WHY?"
9/10
9. 36
Über dieses Lied muss ich mich doch sehr wundern. Duaert nur 46 Sekunden und bis auf ein bisschen rumgegröhle lässt sich fast nix ausmachen. Im Text vielleicht? Soll jeder selbst rausfinden...
"Can you break out,
Will you live at your own pace."
4/10
10. Pictures
Reiht sich nahtlos in die "Bubbles" und "Nüguns"-Reihe ein und hinterlässt keine besonderen Eindrücke. Also wieder der durchschnitt.
"Can't you lookat my shaved ass,
Ounce is gone, and God is once"
5/10
11. Highway Song
Wieder besser. Oder sagen wir: Super. Nein, noch besser. Sehr super. Ja. Traurige Verse, emotionale Gesänge. Und dann am Ende ein Geklimper, welches den zweiten Gänsehautschauer über den Körper jagt. Langsam nimmt dieses Album epische Ausmaße. Es schaudert mich wieder.
10/10
12. Fuck the System
Ich muss sagen, dieses Lied ist in unsere Jahrgangsstufe sowas wie ein Kult geworden. Alle, die irgendwas ALternatives an sich haben, und sei es eine Regenhaube, lieben dieses Lied. Und ganz sicher nicht wegen dem musikalischen Aspekt, sondern wegen der Aussage. Oder besser wegen dem Ausschrei. Also: Boxen aufdrehen und rumbrüllen!
"WAR! FUCK THE SYSTEM! FUCK THE SYSTEM FUCK THE SYSTEM!"
8/10
13. Ego Brain
Wieder eines der Lieder: Kann man hören, gern sogar, aber ich mach lieber das nächste an...wieder etwas ruhigere Musik, schleppender Duett-Gesang, lauter Refrain, aber langsamer Takt. Okay, aber nicht super. Zumindest nicht für dieses Album.
"I am just a man,
Fighting other men,
For land, for land"
6/10
14. Thetawaves
Etwas besser als die 4 durchschnittlichen, überzeugt aber auch nicht wie der bessere Rest. Der refrain ist schön, aber die Möglichkeiten wurden hier nicht ganz ausgeschöpft. Das Solo ne Minute vor Schluss gefällt aber auch noch.
"Time feels like a midnight ride,
Finality waits outside"
7/10
15. Roulette
Mal ganz was anderes bietet "Roulette". Dies ist nicht nur ein Duett des Sängers und des Gitarristen, sondern auch noch in Akustik. Nur eine Gitarre spielt, kein Bass, keine Trommel. Nur eine Geige gesellt sich den beiden noch hinzu. Das gibt dem Lied irgendwie eine beklemmende Stimmung, obwohl sich die Gitarre relativ fröhlich anhört. Aber die Stimmen machen dieses Lied zunichte und man kommt ins Grübeln...wie das bei solchen Lieder halt so ist. BEsonders überraschend ist dann auch noch: Dieses Lied ist eine Ballade. Mit einer "you"-Anrede. Was es nicht alles gibt...
"I know, how I feel when I'm around you,
I don't know, how I feel when I'm around you"
8/10
16. Streamline
Das Sahnehäubchen zum Schluss: Wiederum eine Art Ballade, aber mal wieder etwas brachialer. Und epischer. Die Rufe "I wasn't there for you" ziehen sich durch das gesamte Stück und geben, unterlegt durch mal harte, mal weiche Gitarrenklänge und langgezogene Gesänge, einen sehr sentimentalen Touch. Und wenn das Lied zju Beginn noch sehr gut ist, wird es zum Ende wieder einmal genial. Die für mich beste Szene, in der Serj ein ´gesungenes "Goodbye" in lauter werdendes und schließlich geschrienes ausufern lässt, im intergrund Geigen und Gesänge, die an ein Mönchenkloster erinnern mögen. Wow².
"I know weather's gonna be fine
But I can't see you 'cross the streamline
My love waits for me in daytime
But I can't see you through the snowblind"
10/10
(DIE LIEDER II)
Ein paar Sachen muss ich noch erwähnen, weil ich sie nicht jedes Mal fus neue aufzählen wollte. Diese Band besitzt einen genialen Schlagzeuger, der jedes Tempo spielen kann, und zwar wenn benötigt auch noch alle auf einmal. Dieser Mann ist genial, und wenn nicht mit dem Sänger, dann mit ihm steht und fällt diese Band, die eben auf Tempowechsel spezialisiert ist. Das Zusammenspiel aller Parteien - Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug - erzeugen ein gewaltiges Musikfeuerwerk, welches in der Musikwelt ihresgleichen sucht. Es mag berühmtere Bands geben, es mag härtere Bands geben, aber keine ist so hart, sanft, schnell, laut, leise und alternativ zugleich wie diese hier. Und sie wissen ihr Handwerk zu verstehen. Die einzige Band, die ich bisher kennenlernen durfte, bei denen sich solche Instrumentbeherrschung und gleichzeitig (!) Melodiösität mischen ist eine Metalband und heißt Dream Theater. Aber die haben nicht so lustige Bärte und haben einen schwächeren Sänger. Und ich mag den Stil nicht so.
Man sollte dieses Album besser alleine, oder höchstens zu dritt hören. ODer noch besser auf einer Party wo nur Dance- und Technofreaks sind und dann die Tanzfläche rocken. Die Musik genügt wunderbar zum Abreagieren, RumHopsen und Rumbrüllen, also zu allem, was Spaß macht :-).
So! Auf zum Fazit!
(FAZIT)
Das Cover ist nicht toll, das muss ich zugeben. Aber wie ich gerne wiederhole, das Cover ist es nicht, was zählt. Was zählt, ist die Musik.
Nach meinen obigen Bewertungen müsste sich eine Gesamtnote von 7,5 ergeben. Allerdings bezieht sich diese Bewertung auch auf die Einordnung in dieses Album. In Bezug auf andere Bands, andere Alben, andere Songs, hätte sich aber jedes (bis auf 36) eine 10 verdient. Da können Limp Bizkit ihre roten Mützen gleich an den Nagel hängen.
Diese Musik ist der Superlativ von "am genialsten" und verdient es eigentlich, als eine der besten Bands der Welt aufgeführt zu werden. Zumindest in meinem Kopf haben sie das geschafft und haben mein Herz für immer erobert. Ich liebe diese Band, ich liebe dieses Album.
Alle Sterne und Empfehlung. Mehr kann ich leider nicht vergeben.
So long!
Tobias
P.S.: Übrigens ist dieses Album sozusagen ein Abfallprodukt aus der "Toxicity" Produktion. Wer sich davon abhalten lässt, es zu besorgen, ist selber Schuld! weiterlesen schließen -
Lass alles aus dir raus ...
Pro:
abwechslungsreich, gute Songs
Kontra:
trotzdem kommt es nicht ganz an Toxicity heran
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich neulich schon über "Aerials", also ein Lied des zweiten Albums geschrieben habe, ist nun die dritte Platte dran.
Das Album hat den "verlockenden" Titel "Steal this Album". Es beinhaltet keine wirklich neuen Songs, sondern eher den Rest der letzten Studioaufnahmen, die auf dem vorherigen Album "Toxicity" keinen Platz mehr gefunden haben.
Es erschien 2002.
Cover
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Das Cover ist sehr schlicht. Vorne sieht man eine weiße Fläche mit einem senkrechten "Balken", der ganz links zu sehen ist. In diesem Balken steht mit weißer Schrift von unten nach oben geschrieben: "SYSTEM OF A DOWN". Auf der weißen Fläche steht der Album des Namens wieder waagerecht geschrieben.
Klappt man die CD auf, wird deutlich, dass es auch kein Booklet gibt. Daneben ist die Seite, in der normalerweise die CD liegt. Wenn die CD entfernt wird, wird dahinter ein Bild sichtbar, das genau wie die CD aussieht. Der Rest ist hintergründlich schwarz und links steht wieder von unten nach oben der Name der Band in weiß geschrieben.
Wo ich schon erwähnt habe, dass hinter der Cd ein Bild auftaucht, das genauso aussieht, muss ich die CD auch schon beschreiben.
Auch sie ist sehr schlicht gehalten. Ein weißer Hintergrund. Oben über der Mitte steht unterstrichen und im handgeschriebenen Stil der Name der Band und unterhalb der Mitte ebenso nur nicht unterstrichen der Name des Albums. Der Hintergrund sieht aus, wie ein Rohling, als wäre die CD manuell gebrannt und nicht gekauft.
Auch die Rückseite ist weiß. Oben links befindet sich di Liste der auf der CD vorhandenen Tracks. Darunter stehen einige Hinweise zu Dingen, die man auf der Homepage der Band ( www.systemofadown.com ) finden kann. Und das war's dann auch schon.
Das Cover ist wirklich sehr schlicht, muss ich noch einmal betonen. Es gefällt mir persönlich nicht besonders gut, aber es kommt ja zum Glück auf den Inhalt und nicht das Aussehen an.
Die Tracks
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1.Chic 'N' Stu
2.Innervision
3.Bubbles
4.Boom!
5.Nüguns
6.A.D.D.
7.Mr. Jack
8.I-E-A-I-A-I-O
9.36
10.Pictures
11.Highway Song
12.F**k The System
13.Ego Brain
14.Thetawaves
15.Roulette
16.Streamline
1) CHIC 'N' STU
Das Album beginnt gleich mit einem Kracher. Das Lied wird durch das rhythmische "Gequietsche" der Gitarre eingeleitet. Kurz darauf folgt ein leichter Wutausbruch des Leadsängers Serj Tankian. Auch der Gitarrist und Background Sänger Daron Malakian hat in diesem Song einen größeren Part als in manchen anderen. Die Melodie wirkt an manchen Stellen etwas eintönig, aber trotzdem nicht schlecht. Zwischendurch wechselt immer wieder Gesang mit Musik.
2) INNERVISION
Dieses Stück beginnt sofort hart mit Einsatz der Gitarre und Bass. Im Hauptteil ist hier eine relativ melodische Melodie zu finden, die aber auch in der Strophe nicht deutlich abnimmt. Die Schläge des Schlagzeugs wirken sehr dumpf. Das Stück ist zwar hart, aber doch relativ langsam im Gegensatz zu anderen Songs der band.
3) BUBBLES
Ein weiterer Kracher. Anfangs schlägt der Drummer John Dolmayan einen Takt, der von dem bass und Gitarre mitgespielt wird. Dieses Lied ist ein weiteres Beispiel dafür, wie man ruhige Musik mit harter Musik so verbinden kann, dass es sich auch noch halbwegs gut anhört.
4) BOOM!
Das sollte eigentlich das bekannteste Stück auf der CD sein, da es auch als Singleauskopplung erschienen ist. Das Lied hat durch den Text eine starke Aussage und behandelt das Thema Krieg. Beim Video sieht man die Mitglieder von System of a Down, die sich einer Anti-Kriegs-Demonstration anschließen. Der Refrain beginnt mit dem Wort oder dem Eindruck "Boom", der vier Mal wiederholt wird.
5) NÜGUNS
Dieses Stück beginnt auch melodischer als manche andere auf der CD. Die Strophe hat eine deutliche Musik, aber auch der Hauptteil kommt sehr melodisch aus den Boxen. Es wirkt etwas orientalisch. Das Lied wird relativ langsam gesungen.
6) A.D.D
Das Lied beginnt auch mit einer einzelnen Gitarre. Schon innerhalb der ersten 10 Minuten lässt sich im Hintergrund wieder eine leicht orientalische Melodie vernehmen. Das Lied ist wieder eins der härteren und energiereichsten und der Refrain ist im Gegensatz zur Strophe wieder etwas weniger melodisch. Der orientalische Eindruck wird zum Schluss hin noch einmal deutlich.
7) MR. JACK
Dies ist eines der beiden ruhigsten Stücke auf der CD. Jedenfalls macht der erste Eindruck des Liedes diese Empfindung deutlich. Dann beginnt jedoch (der Gesang hat immer noch nicht eingesetzt) nach ca. einer Minute ein hartes Stück, dass jedoch die Härte wieder verliert, wenn der Gesang beginnt.
8) I-E-A-I-A-I-O
Da fragt man sich doch erst mal, woher dieser Name kommt. Leicht zu beantworten. Der Gesang im Refrain besteht nur aus diesen Buchstaben. Allerdings natürlich englisch ausgesprochen und ohne Unterbrechung gebunden gesungen. Die Melodie, in der dies gesungen wird hört sich diesmal weniger orientalisch, aber viel mehr indianisch an. Die Strophe beginnt sehr hektisch und hält diesen Zustand auch weiter durch. Der Refrain bietet dagegen eher wieder eine Entspannungsphase, in der man sich auf den harten Teil, der direkt nach dem I-E-A-I-A-I-O kommt, vorbereiten kann.
9) 36
Wieder so ein ungewöhnlicher Name. Das Lied ist ca. 46 Sekunden lang. Die Aggression und Energie, die die Stücke von System of a Down normalerweise ausdrücken ist aber in dieser kurzen Zeit genauso verpackt wie in den dreiminütigen Stücken.
10) PICTURES
Ein weiteres aggressives Stück, da der Satz "I got pictures on my mind" immer wieder mit zunehmender Aggression wiederholt wird. Dennoch an manchen Stellen auch melodisch.
11) HIGHWAY SONG
Mein persönliches Lieblingsstück auf der CD. Anfangs beginnt es mit Schlagzeug abgewechselt mit Gitarre. Dann beginnt zusammen mit dem Gesang ein sehr ruhiger melodischer Part, den ich sehr gut finde. Der Refrain bliebt melodisch, wird allerdings etwas härter, aber immer noch um Einiges ruhiger, als von System of a Down gewöhnt. Zwischendurch gibt es ein schönes Solo, in dem eine Gitarrenmelodie immer wieder wiederholt wird.
12) F**K THE SYSTEM
Das Herausfinde, wofür das "F**k" eigentlich steht, ist hier jedem selbst überlassen. Dieses ist meiner Meinung nach das hektischste auf der ganzen CD. Die Stimme von Serj Tankian ist hier bewundernswert. Mal tief, mal hoch, dann verstellt und mit komischen Lauten.
13) EGO BRAIN
Ein Lied, das wieder melodisch durch Gitarre beginnt. Auch wenn der Gesang beginnt, bleibt die Begleitung ohne die gewöhnten harten Klänge von Bass und Gitarre. Erst später im Lied, wenn es dem Hauptteil zugeht, sind die gewohnten Klänge vernehmbar.
14) THETAWAVES
Das Lied beginnt wieder sehr hart. Der Gesang in der Strophe besitzt irgendwie keine Melodie. Ich würde es aber dennoch nicht mit Sprechgesang, den wir aus dem Hiphop Bereich kennen vergleichen.
15) ROULETTE
Jetzt sind wir beim wirklich ruhigsten Stück der CD: Es besteht nur aus natürlich dem Gesang und sanften Gitarrenklänge, sowie Streichern, die die Stimme der Sänger tragen zu scheinen. Dies ist das Lied, das ich als ehestes als das zweitbeste Stück - nach Highway Song - einteilen würde. Vor allem, weil es so einen Kontrast zu dem Rest der Platte bildet und beweist, dass System of a Down auch eine ruhige Seite haben, die sie auch gut ausdrücken können.
16) STREAMLINE
Das letzte Stück "Streamline" beginnt wieder hektisch mit einer sich immer wieder wiederholenden Melodie. Dazwischen immer derselbe Satz, der gerufen wird. Doch dann wird es plötzlich sehr ruhig und der Gesang setzt nur zu bass und sanfter Gitarre ein.
Persönliche Meinung / Fazit
**********
Man muss bedenken, dass System of a Down dieses Album aus den eigentlichen B-Seiten von Toxicity zusammenstellten. Wenn man bedenkt, dass diese Stücke zu den schlechteren zählen sollen, dann muss man der Band riesigen Respekt aussprechen.
Die CD ist von Stücken wie Roulette und Highway Song meiner Meinung nach etwas besser, aber insgesamt gefällt mir Toxicity doch etwas besser, da mir dort alle Lieder im Zusammenhang doch noch einen Tick besser gefallen.
Ich würde denen, die mit dem Hören von System of a Down anfangen zu Toxicity raten. weiterlesen schließen
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