Condor Testbericht
Erfahrungsbericht von Rini05
Condor war mal besser!
Pro:
bequeme Sitze, Start- und Landekamera
Kontra:
enge Maschine, Probleme beim Serviceablauf
Empfehlung:
Ja
*******************
UPDATE 18.o3.2003
*******************
Ich bin schon mehrere Male mit Condor geflogen - meist in den spanischen Raum. Dieser Bericht bezieht sich hauptsächlich auf meinen Flug von Düsseldorf nach Fuerteventura. (Zurück sind wir mit einer anderen Airline geflogen, so dass ich davon nicht berichten kann!)
CHECK-IN
Morgens gegen sechs Uhr sollte unser Flug gehen, also haben wir unsere Koffer bereits am Vorabend abgegeben.
Es waren lediglich zwei Schalter hierfür geöffnet, was etwas wenig war, da an beiden Schaltern lange Schlangen waren. So dauerte es ein paar Minuten bis wir an der Reihe waren.
Dazu muss man sagen, dass mein Bruder einen Schwerbehindertenausweis hat und somit Anspruch auf eine kostenlose Sitzplatzreservierung. Wir hatten dies also vorab im Reisebüro abgeklärt. Condor war jedoch nur bereit, für zwei Personen Plätze zu reservieren. Dabei ist Condor doch sonst die Familie immer so wichtig! Es gibt meist gesonderte Check-In Schalter für Familien! Bei einer anderen Airline gab es hier keine Probleme! Es wäre doch wirklich blöd, wenn ein Teil der Familie am anderen Ende des Flugzeugs sitzt! Nach vielen energischen Telefonaten hat Condor dann doch zugestimmt.
Die Plätze waren wirklich reserviert, wir gaben die Koffer ab und fuhren wieder nach Hause.
FLOTTE
Die Flotte der Condor ist recht neu. Zur Flotte gehören
12 Airbus A320-200 (174 Passagiere),
16 Boeing 757-200 (217/229 Passagiere),
13 Boeing 757-300 (252 Passagiere)
und als Langstreckenmaschinen
9 Boeing 767-300ER (269 Passagiere; inklusive 24 Comfort Class).
Übrigens wurde die Comfort Class jetzt mit neuen und komfortableren Sitzen ausgestattet!
Zuvor war ich lediglich mit der alten DC 10-30 geflogen, die jedoch ausgemustert wurden, sowie mit dem Vorgänger der Boeing 757-300, der Boeing 757-200.
BOARDING
Am nächsten Morgen sollten wir 60 Minuten vor Abflug am Flughafen sein - was sich als zu früh erwies.
Wir passierten die Sicherheitskontrolle und standen viel zu früh in der Wartehalle. Etwa 20 Minuten vor Abflug war die Maschine zum Boarding bereit. Eine sehr lange Schlange stand bereits vor dem Gate, wo auch wir uns anstellen mussten.
Mehrere Busse brachten die Passagiere zur Maschine, die auf einer Außenposition geparkt war. Es war eine Boeing 757-300, die damals noch recht neu war. Condor war die allererste Fluggesellschaft, die diese Maschine bestellt hatte.
Ich hatte zuvor schon einiges über die Maschine gehört und war gespannt, ob das alles stimmte...
Das Einsteigen dauerte sehr lange, da erst einmal 252 Passagiere durch eine Tür in die Maschine gelangen mussten. Schließlich gab es ein riesiges Chaos, da die Maschine nur einen Gang hatte, in dem alle Passagiere standen, da sie entweder ihre Plätze suchten oder ihre Sachen in den Fächern oben verstauen wollten.
Die Sitzplatzkonfiguration war 3-3.
Eine halbe Stunde später saß jeder Passagier auf seinem Platz, die mitreisenden Kinder waren mit Malzeug, Spielzeug etc ausgestattet, die Stewards und Stewardessen gingen noch einmal herum um zu prüfen, ob auch jeder angeschnallt war, die Tische sowie die Lehnen hochgeklappt waren etc.
Während wir - mittlerweile schon verspätet - zur Startbahn rollten, wurde die Sicherheitseinweisung auf einer der vielen Monitore, die alle paar Meter an der Decke hingen, gezeigt.
DIE KABINE
Ich begutachtete währenddessen die Maschine, welche im Gegensatz zur älteren DC 10-30 oder auch zur Boeing 757-200 sehr schön eingerichtet war!
Auch waren die Sitze völlig anders und sehr bequem! Sie waren seitlich irgendwie zusätzlich gepolstert, was wirklich angenehm war!
Die Lehnen konnte man einige Zentimeter nach hinten klappen, was für einen Mittelstreckenflug auch völlig ausreicht.
Der Sitzabstand war meines Erachtens nach okay. Dazu muss man aber sagen, dass ich nur knapp 170cm groß bin. Ich hatte wirklich ausreichend Platz!
Die Trennwände waren gelb/orange, die Sitze grau mit gelb/orangen Streifen. Was mir auch auffiel waren die "Kopftücher", die an jedem Sitz befestigt sind. Die der mittleren Sitze waren jeweils blau, der Rest gelb/orange. Mir hat's gefallen! Und natürlich darf das große Condor-Zeichen nicht fehlen...
Was ich wirklich klasse finde, ist die Start- und Landekamera, die alle Maschinen (außer die Boeing 757-200) haben! Start und Landung wurden also direkt auf den Monitoren gezeigt. Man konnte sehen, wie die Maschine auf der Landebahn aufsetze bzw. wie sie abhob.
Es gibt bei Condor - im Gegensatz zu vielen anderen Airlines - immer noch keine Non-Smoking-Flüge. Der Raucher- und Nichtraucherbereich sind nicht voneinander abgetrennt, so dass auch die Nichtraucher Qualm abbekommen.
Ab der Wintersaison 2003/2004 werden jedoch alle Flüge von Condor und seiner Tochter SunExpress Nichtraucherflüge!!
DER FLUG
Nach dem Start wurden die üblichen Daten (Höhe, Geschwindigkeit, Außentemperatur etc. auf Deutsch und Englisch) sowie eine Landkarte mit einem Flugzeug, welches unsere Position anzeigte, angezeigt.
Minuten später - es dauerte wirklich eine Ewigkeit - kam das Personal mit Getränken herum. Die Auswahl hier war groß: es gab verschiedene Sorten Tee, Kaffee, Softdrinks, Säfte aller Art, Alkoholisches etc.
Problematisch wurde nun die enge, aber sehr lange Maschine, da der enge Gang ständig durch einen Trolley verstopft war! Ein Gang zur Toilette war durchaus ein Problem...
Das Unterhaltungsprogramm war auch recht gut. Man konnte es mir handelsüblichen Kopfhörern hören bzw. an Bord Kopfhörer für 2,50€ erwerben.
Es wurde ein älterer Spielfilm gezeigt (ich weiß nicht mehr welcher), den man in Deutsch und Englisch gucken konnte. Zwischendurch gab es wieder Reisedaten sowie einen Condor Background Bericht.
Die Auswahl an Audiokanälen war auch recht groß (sorry, wie viele Kanäle es genau waren weiß ich nicht). Es gab einen Kinderkanal, einen mit Klassikern, was Modernes etc. Ich würde sagen, es war für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach etwa zwei Stunden Flug wiederholte sich alles jedoch, was wirklich blöd war!
Irgendwann gab es dann auch Essen, wobei wir zwischen zwei Menüs wählen konnten. Dazu gab es zwei Nachtische (Obstquark und Obst), sowie Schwarzbrot, Butter, Käse etc.
Kurz vor der Landung wurde ein Film über die Kanaren eingelegt, den wir jedoch nicht zuende sehen konnten, da wir bereits im Landeanflug waren. Das war sehr schade!
Insgesamt war der Service nicht so toll, da er ziemlich chaotisch wirkte. Der Film wurde zu spät eingelegt, das Essen wurde zu spät serviert und Getränke wurden lediglich zweimal angeboten. Es bestand jedoch die Möglichkeit, sich an die Stewardessen zu wenden!
Man sah den Stewardessen an - auch der Purserette, dass sie einige Probleme hatten und ziemlich gestresst waren.
Zum Service fällt mir da noch eine Anekdote ein... Auf dem Flug von Fuerteventura nach Köln war ich etwas krank - Erkältung und etwas Fieber. Folglich konnte ich keinen Druckausgleich machen und meine Nase war total ausgetrocknet. Eine ganze Weile kam jedoch keine Stewardess. Kein Getränkeservice - nichts! Und mir ging es wirklich nicht gut... Also haben wir alle fünf geklingelt. Zunächst einer, doch niemand kam, dann wir alle. Zehn Minuten später kam auch endlich jemand. Und wieder etliche Minuten später hatten wir auch etwas zu trinken. Nämlich dann, als alle anderen Passagiere auch etwas bekamen!
KINDERFREUNDLICHKEIT
Auch als ich noch einige Jahre jünger war, bin ich mit Condor geflogen und habe nur gute Erfahrungen gemacht! Ich bekam mit meinen Geschwistern immer ein Kissen, da die Anschnallgurte viel zu weit waren, sowie Malzeug, ein aufblasbares Flugzeug, Mützen etc.! Besonders an eine Flugbegleiterin kann ich mich erinnern, die besonders nett war. Ich weiß sogar ihren Namen noch *g* Carmen...
VERSPÄTUNGEN
... hatte ich mit Condor bis auf einmal nicht.
Dieses eine Mal sind wir mit Condor nach Ibiza geflogen und zurück sollte es mit der Boeing 757-200 gehen. Wir sitzen also alle im Flugzeug und warten... bis dann irgendwann eine Durchsage kommt, es sei etwas kaputt und man müsse den Fehler noch beheben. Wir könnten jedoch sitzen bleiben. Das war schon mal gut! Netterweise wurde das Unterhaltungsprogramm eingelegt, so dass wir auch Fernsehen und Radio hören konnten. Ewas zu trinken gab es leider nicht und Stewardessen waren auch nicht zu sehen.
Tatsächlich, nach einer halben Stunde ging es los! Nur leider wurden das Unterhaltungsprogramm wieder neu gestartet... Das war wirklich blöd, weil man nun das Gleiche noch einmal sehen/hören musste.
Trotz allem war diese Verspätung nicht schlimm, schliesslich kann Condor nichts dafür, wenn etwas kaputt geht und sie hätten uns ja auch wieder ins Terminal schicken können...
FAZIT
+ meist pünktlich
+ Außenbordkamera
+ Familienfreundlich
+ Hoher Sicherheitsstandard
+ bequeme Sitze in neueren Maschinen
- Service
- noch Raucherflüge
- z.T. engere Maschinen
Mit diesem Flug war ich wirklich nicht zufrieden, ich habe vorher bessere Erfahrungen mit Condor gemacht!
Ich hatte sowohl sehr gute als auch schlechtere Flüge!
Da Condor eine Schwester von Lufthansa ist, sind natürlich die Sicherheitsstandards sowie die Ausbildung der Piloten erste Klasse!
Trotz einigen schlechten Erfahrungen würde ich Condor bzw. jetzt Thomas Cook Airlines weiterempfehlen.
Weitere Infos unter www.condor.de
bzw. jetzt unter www.thomascook-airlines.de!
RINI2003
UPDATE 18.o3.2003
*******************
Ich bin schon mehrere Male mit Condor geflogen - meist in den spanischen Raum. Dieser Bericht bezieht sich hauptsächlich auf meinen Flug von Düsseldorf nach Fuerteventura. (Zurück sind wir mit einer anderen Airline geflogen, so dass ich davon nicht berichten kann!)
CHECK-IN
Morgens gegen sechs Uhr sollte unser Flug gehen, also haben wir unsere Koffer bereits am Vorabend abgegeben.
Es waren lediglich zwei Schalter hierfür geöffnet, was etwas wenig war, da an beiden Schaltern lange Schlangen waren. So dauerte es ein paar Minuten bis wir an der Reihe waren.
Dazu muss man sagen, dass mein Bruder einen Schwerbehindertenausweis hat und somit Anspruch auf eine kostenlose Sitzplatzreservierung. Wir hatten dies also vorab im Reisebüro abgeklärt. Condor war jedoch nur bereit, für zwei Personen Plätze zu reservieren. Dabei ist Condor doch sonst die Familie immer so wichtig! Es gibt meist gesonderte Check-In Schalter für Familien! Bei einer anderen Airline gab es hier keine Probleme! Es wäre doch wirklich blöd, wenn ein Teil der Familie am anderen Ende des Flugzeugs sitzt! Nach vielen energischen Telefonaten hat Condor dann doch zugestimmt.
Die Plätze waren wirklich reserviert, wir gaben die Koffer ab und fuhren wieder nach Hause.
FLOTTE
Die Flotte der Condor ist recht neu. Zur Flotte gehören
12 Airbus A320-200 (174 Passagiere),
16 Boeing 757-200 (217/229 Passagiere),
13 Boeing 757-300 (252 Passagiere)
und als Langstreckenmaschinen
9 Boeing 767-300ER (269 Passagiere; inklusive 24 Comfort Class).
Übrigens wurde die Comfort Class jetzt mit neuen und komfortableren Sitzen ausgestattet!
Zuvor war ich lediglich mit der alten DC 10-30 geflogen, die jedoch ausgemustert wurden, sowie mit dem Vorgänger der Boeing 757-300, der Boeing 757-200.
BOARDING
Am nächsten Morgen sollten wir 60 Minuten vor Abflug am Flughafen sein - was sich als zu früh erwies.
Wir passierten die Sicherheitskontrolle und standen viel zu früh in der Wartehalle. Etwa 20 Minuten vor Abflug war die Maschine zum Boarding bereit. Eine sehr lange Schlange stand bereits vor dem Gate, wo auch wir uns anstellen mussten.
Mehrere Busse brachten die Passagiere zur Maschine, die auf einer Außenposition geparkt war. Es war eine Boeing 757-300, die damals noch recht neu war. Condor war die allererste Fluggesellschaft, die diese Maschine bestellt hatte.
Ich hatte zuvor schon einiges über die Maschine gehört und war gespannt, ob das alles stimmte...
Das Einsteigen dauerte sehr lange, da erst einmal 252 Passagiere durch eine Tür in die Maschine gelangen mussten. Schließlich gab es ein riesiges Chaos, da die Maschine nur einen Gang hatte, in dem alle Passagiere standen, da sie entweder ihre Plätze suchten oder ihre Sachen in den Fächern oben verstauen wollten.
Die Sitzplatzkonfiguration war 3-3.
Eine halbe Stunde später saß jeder Passagier auf seinem Platz, die mitreisenden Kinder waren mit Malzeug, Spielzeug etc ausgestattet, die Stewards und Stewardessen gingen noch einmal herum um zu prüfen, ob auch jeder angeschnallt war, die Tische sowie die Lehnen hochgeklappt waren etc.
Während wir - mittlerweile schon verspätet - zur Startbahn rollten, wurde die Sicherheitseinweisung auf einer der vielen Monitore, die alle paar Meter an der Decke hingen, gezeigt.
DIE KABINE
Ich begutachtete währenddessen die Maschine, welche im Gegensatz zur älteren DC 10-30 oder auch zur Boeing 757-200 sehr schön eingerichtet war!
Auch waren die Sitze völlig anders und sehr bequem! Sie waren seitlich irgendwie zusätzlich gepolstert, was wirklich angenehm war!
Die Lehnen konnte man einige Zentimeter nach hinten klappen, was für einen Mittelstreckenflug auch völlig ausreicht.
Der Sitzabstand war meines Erachtens nach okay. Dazu muss man aber sagen, dass ich nur knapp 170cm groß bin. Ich hatte wirklich ausreichend Platz!
Die Trennwände waren gelb/orange, die Sitze grau mit gelb/orangen Streifen. Was mir auch auffiel waren die "Kopftücher", die an jedem Sitz befestigt sind. Die der mittleren Sitze waren jeweils blau, der Rest gelb/orange. Mir hat's gefallen! Und natürlich darf das große Condor-Zeichen nicht fehlen...
Was ich wirklich klasse finde, ist die Start- und Landekamera, die alle Maschinen (außer die Boeing 757-200) haben! Start und Landung wurden also direkt auf den Monitoren gezeigt. Man konnte sehen, wie die Maschine auf der Landebahn aufsetze bzw. wie sie abhob.
Es gibt bei Condor - im Gegensatz zu vielen anderen Airlines - immer noch keine Non-Smoking-Flüge. Der Raucher- und Nichtraucherbereich sind nicht voneinander abgetrennt, so dass auch die Nichtraucher Qualm abbekommen.
Ab der Wintersaison 2003/2004 werden jedoch alle Flüge von Condor und seiner Tochter SunExpress Nichtraucherflüge!!
DER FLUG
Nach dem Start wurden die üblichen Daten (Höhe, Geschwindigkeit, Außentemperatur etc. auf Deutsch und Englisch) sowie eine Landkarte mit einem Flugzeug, welches unsere Position anzeigte, angezeigt.
Minuten später - es dauerte wirklich eine Ewigkeit - kam das Personal mit Getränken herum. Die Auswahl hier war groß: es gab verschiedene Sorten Tee, Kaffee, Softdrinks, Säfte aller Art, Alkoholisches etc.
Problematisch wurde nun die enge, aber sehr lange Maschine, da der enge Gang ständig durch einen Trolley verstopft war! Ein Gang zur Toilette war durchaus ein Problem...
Das Unterhaltungsprogramm war auch recht gut. Man konnte es mir handelsüblichen Kopfhörern hören bzw. an Bord Kopfhörer für 2,50€ erwerben.
Es wurde ein älterer Spielfilm gezeigt (ich weiß nicht mehr welcher), den man in Deutsch und Englisch gucken konnte. Zwischendurch gab es wieder Reisedaten sowie einen Condor Background Bericht.
Die Auswahl an Audiokanälen war auch recht groß (sorry, wie viele Kanäle es genau waren weiß ich nicht). Es gab einen Kinderkanal, einen mit Klassikern, was Modernes etc. Ich würde sagen, es war für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach etwa zwei Stunden Flug wiederholte sich alles jedoch, was wirklich blöd war!
Irgendwann gab es dann auch Essen, wobei wir zwischen zwei Menüs wählen konnten. Dazu gab es zwei Nachtische (Obstquark und Obst), sowie Schwarzbrot, Butter, Käse etc.
Kurz vor der Landung wurde ein Film über die Kanaren eingelegt, den wir jedoch nicht zuende sehen konnten, da wir bereits im Landeanflug waren. Das war sehr schade!
Insgesamt war der Service nicht so toll, da er ziemlich chaotisch wirkte. Der Film wurde zu spät eingelegt, das Essen wurde zu spät serviert und Getränke wurden lediglich zweimal angeboten. Es bestand jedoch die Möglichkeit, sich an die Stewardessen zu wenden!
Man sah den Stewardessen an - auch der Purserette, dass sie einige Probleme hatten und ziemlich gestresst waren.
Zum Service fällt mir da noch eine Anekdote ein... Auf dem Flug von Fuerteventura nach Köln war ich etwas krank - Erkältung und etwas Fieber. Folglich konnte ich keinen Druckausgleich machen und meine Nase war total ausgetrocknet. Eine ganze Weile kam jedoch keine Stewardess. Kein Getränkeservice - nichts! Und mir ging es wirklich nicht gut... Also haben wir alle fünf geklingelt. Zunächst einer, doch niemand kam, dann wir alle. Zehn Minuten später kam auch endlich jemand. Und wieder etliche Minuten später hatten wir auch etwas zu trinken. Nämlich dann, als alle anderen Passagiere auch etwas bekamen!
KINDERFREUNDLICHKEIT
Auch als ich noch einige Jahre jünger war, bin ich mit Condor geflogen und habe nur gute Erfahrungen gemacht! Ich bekam mit meinen Geschwistern immer ein Kissen, da die Anschnallgurte viel zu weit waren, sowie Malzeug, ein aufblasbares Flugzeug, Mützen etc.! Besonders an eine Flugbegleiterin kann ich mich erinnern, die besonders nett war. Ich weiß sogar ihren Namen noch *g* Carmen...
VERSPÄTUNGEN
... hatte ich mit Condor bis auf einmal nicht.
Dieses eine Mal sind wir mit Condor nach Ibiza geflogen und zurück sollte es mit der Boeing 757-200 gehen. Wir sitzen also alle im Flugzeug und warten... bis dann irgendwann eine Durchsage kommt, es sei etwas kaputt und man müsse den Fehler noch beheben. Wir könnten jedoch sitzen bleiben. Das war schon mal gut! Netterweise wurde das Unterhaltungsprogramm eingelegt, so dass wir auch Fernsehen und Radio hören konnten. Ewas zu trinken gab es leider nicht und Stewardessen waren auch nicht zu sehen.
Tatsächlich, nach einer halben Stunde ging es los! Nur leider wurden das Unterhaltungsprogramm wieder neu gestartet... Das war wirklich blöd, weil man nun das Gleiche noch einmal sehen/hören musste.
Trotz allem war diese Verspätung nicht schlimm, schliesslich kann Condor nichts dafür, wenn etwas kaputt geht und sie hätten uns ja auch wieder ins Terminal schicken können...
FAZIT
+ meist pünktlich
+ Außenbordkamera
+ Familienfreundlich
+ Hoher Sicherheitsstandard
+ bequeme Sitze in neueren Maschinen
- Service
- noch Raucherflüge
- z.T. engere Maschinen
Mit diesem Flug war ich wirklich nicht zufrieden, ich habe vorher bessere Erfahrungen mit Condor gemacht!
Ich hatte sowohl sehr gute als auch schlechtere Flüge!
Da Condor eine Schwester von Lufthansa ist, sind natürlich die Sicherheitsstandards sowie die Ausbildung der Piloten erste Klasse!
Trotz einigen schlechten Erfahrungen würde ich Condor bzw. jetzt Thomas Cook Airlines weiterempfehlen.
Weitere Infos unter www.condor.de
bzw. jetzt unter www.thomascook-airlines.de!
RINI2003
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