Condor Testbericht
Erfahrungsbericht von Disc1
Was wird aus dem Condor?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1955 wurde die Condor als Deutsche Flugdienst GmbH gegründet. Die deutsche Lufthansa und die Karstadt AG haben nunmehr jeweils 90 % ihrer Anteile zum 01.01.1998 an der Condor Flugdienst GmbH bzw. der NUR Touristik AG in die neu gegründete Thomas Cook AG eingebracht. Die restlichen 10 % von Condor verbleiben bei den Muttergesellschaften. Somit halten Lufthansa und Karstadt jeweils 50 % an der Thomas Cook AG. Und was haben wir nun: Ein Touristikunternehmen mit eigener Fluggesellschaft!
Condor war bisher immer als Ableger der Lufthansa bekannt. Aber schon in der Vergangenheit war festzustellen, das insbesondere Neckermann (NUR) seine Gäste mit Condor befördert. Insgesamt ist das vielleicht keine schlechte Allianz gewesen und wird es auch nicht sein.
Allerdings ist nicht so ganz ersichtlich, warum man eigentlich einen erfolgreichen Namen eintauscht. Warum bleibt es nicht beim Namen Condor. Aussagen der neuen AG behaupten, mit dem neuen Namen wird der Name der AG in die Welt getragen. Allerdings glaube ich dies nicht so recht. Mit Namensänderungen bzw. Zusammenschlüssen von Unternehmen sind immer handfeste wirtschaftliche Hintergründe verbunden. Vielleicht kann man sich ja so besser auf dem Weltmarkt behaupten?
Zum anderen tun mir die Mitarbeiter etwas leid. Sicherlich wird es zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu Entlassungen wegen dem Zusammenschluss kommen. Aber die meisten Unternehmen nehmen solche Zusammenschlüssen zum Anlass, an die Verträge der Mitarbeiter heran zu treten und diese „anzupassen“. Zu wessen Lasten die Anpassungen gehen (sei es finanziell oder anderweitig), ist ja bekannt. Das Unternehmen macht selten miese. Ich will hier nichts unterstellen, aber es sind nun mal meine Befürchtungen.
Ich bin immer gern mit Condor geflogen. Vor allem deshalb, weil ich als langer Mensch in den Flügen meist genügend Beinfreiheit habe. Zum Service brauche ich nicht viel zu sagen, dieser ist nicht besser und nicht schlechter als bei anderen renommierten Airlines. Ich will damit sagen, das jeder Mensch einmal seinen schlechten Tag haben kann. Zum anderen sind Fluggäste manchmal auch ganz schön nervig.
Condor besitzt eine sehr junge Flotte (knapp 6 Jahre im Durchschnitt). Damit scheint die Sicherheit gewährleistet. Die Wartung wird als Lufthansa-Tochter in den lufthansa-eigenen Werkstätten durchgeführt.
Wichtig ist, dass Condor für alle Flüge des Folgetages auf vielen Flughäfen einen Vorabend-Check-In anbietet und nicht nur, wie die meisten Airlines, für Flüge die bis 12.00 Uhr starten. Somit kann man seinen Abflugtag ganz entspannt und ohne Kofferschleppen (außer am Zielort) beginnen.
Wichtig ist auch, das man Meilen auf seinem Lufthansa-Miles-and-More-Konto sammeln kann, wenn man mit Condor fliegt (auch bei Flügen innerhalb gebuchter Pauschalreisen). Es kommt zwar nicht viel zusammen und die Prämien beginnen bei Lufthansa in fast unerreichbaren Höhen, aber was soll’s. Vielleicht schafft man es ja doch, und es kostet ja nichts sich beim Bonusprogramm anzumelden und beim Einchecken die Karte über den Tisch zu schieben.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass sich mit dem Umspitzen der Maschinen nur die Farbe der Flugzeuge ändert. Denn alles in allem kann Codnor bleiben wie es ist.
Condor war bisher immer als Ableger der Lufthansa bekannt. Aber schon in der Vergangenheit war festzustellen, das insbesondere Neckermann (NUR) seine Gäste mit Condor befördert. Insgesamt ist das vielleicht keine schlechte Allianz gewesen und wird es auch nicht sein.
Allerdings ist nicht so ganz ersichtlich, warum man eigentlich einen erfolgreichen Namen eintauscht. Warum bleibt es nicht beim Namen Condor. Aussagen der neuen AG behaupten, mit dem neuen Namen wird der Name der AG in die Welt getragen. Allerdings glaube ich dies nicht so recht. Mit Namensänderungen bzw. Zusammenschlüssen von Unternehmen sind immer handfeste wirtschaftliche Hintergründe verbunden. Vielleicht kann man sich ja so besser auf dem Weltmarkt behaupten?
Zum anderen tun mir die Mitarbeiter etwas leid. Sicherlich wird es zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu Entlassungen wegen dem Zusammenschluss kommen. Aber die meisten Unternehmen nehmen solche Zusammenschlüssen zum Anlass, an die Verträge der Mitarbeiter heran zu treten und diese „anzupassen“. Zu wessen Lasten die Anpassungen gehen (sei es finanziell oder anderweitig), ist ja bekannt. Das Unternehmen macht selten miese. Ich will hier nichts unterstellen, aber es sind nun mal meine Befürchtungen.
Ich bin immer gern mit Condor geflogen. Vor allem deshalb, weil ich als langer Mensch in den Flügen meist genügend Beinfreiheit habe. Zum Service brauche ich nicht viel zu sagen, dieser ist nicht besser und nicht schlechter als bei anderen renommierten Airlines. Ich will damit sagen, das jeder Mensch einmal seinen schlechten Tag haben kann. Zum anderen sind Fluggäste manchmal auch ganz schön nervig.
Condor besitzt eine sehr junge Flotte (knapp 6 Jahre im Durchschnitt). Damit scheint die Sicherheit gewährleistet. Die Wartung wird als Lufthansa-Tochter in den lufthansa-eigenen Werkstätten durchgeführt.
Wichtig ist, dass Condor für alle Flüge des Folgetages auf vielen Flughäfen einen Vorabend-Check-In anbietet und nicht nur, wie die meisten Airlines, für Flüge die bis 12.00 Uhr starten. Somit kann man seinen Abflugtag ganz entspannt und ohne Kofferschleppen (außer am Zielort) beginnen.
Wichtig ist auch, das man Meilen auf seinem Lufthansa-Miles-and-More-Konto sammeln kann, wenn man mit Condor fliegt (auch bei Flügen innerhalb gebuchter Pauschalreisen). Es kommt zwar nicht viel zusammen und die Prämien beginnen bei Lufthansa in fast unerreichbaren Höhen, aber was soll’s. Vielleicht schafft man es ja doch, und es kostet ja nichts sich beim Bonusprogramm anzumelden und beim Einchecken die Karte über den Tisch zu schieben.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass sich mit dem Umspitzen der Maschinen nur die Farbe der Flugzeuge ändert. Denn alles in allem kann Codnor bleiben wie es ist.
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