1-2-Fly Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von Gringito
Vertragsbrecher!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Man sieht mal wieder, wie machtlos man als ?kleiner Kunde? gegenüber einem mächtigen Konzern ist und wiewenig diese bereit sind, den Kunden auch nur ihre rechtlichen Ansprüche einzuräumen.
Mitte Januar haben wir eine Reise über unser Reisebüro bei 1-2-fly gebucht. Für die Pfingstferien. Als Familie mit Kindern sind wir an die Zeit gebunden und haben uns auch einen Kindefreudliche Veranstalter herausgeucht. Dachten wir.
Eine Woche Österreich, Hotel mit Kinderanimation. Das Reisebüro bestätigte und noch einmal, dass diese Kinderbetreuung (Angebot, jeden Tag von 10-22h, in einem Club) tatsächlich auch schon zu dieser Saisonzeit stattfinden würde.
Gestern kam nun ein Anruf von Reisebüro. Leider sähe sich 1-2-fly gezwungen, aufgrund der weltpolitischen Lage die Kinderanimation zu streichen. Punkt. Wenn wir wollen können wir die Reise kostenfrei stornieren.
Ich dachte zunächst, ich würde nicht recht hören. Hatten wir doch mit dem Reiseveranstalter einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen, der für uns ebenso bindend ist, wie er es für den Veranstalter sein sollte. Und dass wir jetzt noch Alternativen finden, ist eher unwahrscheinlich.
Meine Telefonate mit dem Buchungsbüro der Gesellschaft und dem ?Kundernservice? verliefen leider mehr als unerfreulich. Obwohl die Schuld rein beim Veranstalter liegt, der wohl Kosten einsparen möchte, ist das Unternehmen zu keinerlei Zugeständnissen bereit. Lediglich ein Alternativaufenthalt in einem anderen, billigeren Hotel in einer völlig anderen Gegend (mit 2 Stunden längerem Anreiseweg) wurde uns angeboten. Eine Reduktion der Reisekosten sei völlig ausgeschlossen.
Ein befreundeter Anwalt rät mir, die Reise anzutreten, im nachhinein könne man sicherlich Schadenersatz/Minderung einklagen.
Ich kann aber nicht verstehen, warum sich solche Sachen nicht im Vorfeld und und gütlich klären lassen.
Vielleicht täuscht mich mein Rechtsempfinden, aber ich war immer der meinung, dass Vertäge von allen einzuhalten seien. Wenn der Veranstalter aus wirtschafltichen Erwägungen wesentliche Bestandteile seines Angebots einfach streicht ist das für mich, wie wenn ich plötzlich eine billigere Reisemöglichkeit gefunden hätte und aus diesem Grund meinen Vertrag stornieren. Das kostet mich aber dann eine Strafe von 20% der Reisekosten.
Tut mir Leid, aber ich kann jedem nur DRINGEND abraten, sich mit dieser dubiosen Gesellschaft einzulassen. Wer zu solchen Maßnahmen greifen muss, hat entweder schwerwiegende finazielle Probleme oder überhaupt keinen Respekt vor seinen Kunden.
Mitte Januar haben wir eine Reise über unser Reisebüro bei 1-2-fly gebucht. Für die Pfingstferien. Als Familie mit Kindern sind wir an die Zeit gebunden und haben uns auch einen Kindefreudliche Veranstalter herausgeucht. Dachten wir.
Eine Woche Österreich, Hotel mit Kinderanimation. Das Reisebüro bestätigte und noch einmal, dass diese Kinderbetreuung (Angebot, jeden Tag von 10-22h, in einem Club) tatsächlich auch schon zu dieser Saisonzeit stattfinden würde.
Gestern kam nun ein Anruf von Reisebüro. Leider sähe sich 1-2-fly gezwungen, aufgrund der weltpolitischen Lage die Kinderanimation zu streichen. Punkt. Wenn wir wollen können wir die Reise kostenfrei stornieren.
Ich dachte zunächst, ich würde nicht recht hören. Hatten wir doch mit dem Reiseveranstalter einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen, der für uns ebenso bindend ist, wie er es für den Veranstalter sein sollte. Und dass wir jetzt noch Alternativen finden, ist eher unwahrscheinlich.
Meine Telefonate mit dem Buchungsbüro der Gesellschaft und dem ?Kundernservice? verliefen leider mehr als unerfreulich. Obwohl die Schuld rein beim Veranstalter liegt, der wohl Kosten einsparen möchte, ist das Unternehmen zu keinerlei Zugeständnissen bereit. Lediglich ein Alternativaufenthalt in einem anderen, billigeren Hotel in einer völlig anderen Gegend (mit 2 Stunden längerem Anreiseweg) wurde uns angeboten. Eine Reduktion der Reisekosten sei völlig ausgeschlossen.
Ein befreundeter Anwalt rät mir, die Reise anzutreten, im nachhinein könne man sicherlich Schadenersatz/Minderung einklagen.
Ich kann aber nicht verstehen, warum sich solche Sachen nicht im Vorfeld und und gütlich klären lassen.
Vielleicht täuscht mich mein Rechtsempfinden, aber ich war immer der meinung, dass Vertäge von allen einzuhalten seien. Wenn der Veranstalter aus wirtschafltichen Erwägungen wesentliche Bestandteile seines Angebots einfach streicht ist das für mich, wie wenn ich plötzlich eine billigere Reisemöglichkeit gefunden hätte und aus diesem Grund meinen Vertrag stornieren. Das kostet mich aber dann eine Strafe von 20% der Reisekosten.
Tut mir Leid, aber ich kann jedem nur DRINGEND abraten, sich mit dieser dubiosen Gesellschaft einzulassen. Wer zu solchen Maßnahmen greifen muss, hat entweder schwerwiegende finazielle Probleme oder überhaupt keinen Respekt vor seinen Kunden.
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