AFK BM-2 Testbericht

Afk-bm-2
Leider kein Preis
verfügbar
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Reinigung:  sehr einfach
  • Qualität des Endergebnisses:  sehr schlecht
  • Reparaturservice:  schlecht

Erfahrungsbericht von altkuh

der Duft von frischem Brot...

  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Reinigung:  sehr einfach
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich war ja schon lange drauf und dran, mir einen Brotbackautomaten zu kaufen, gerade ja auch wegen meiner Pension. Den Gästen frisches Brot zum Frühstück anzubieten, selbst gebacken und noch ofenwarm, das ist schon eine gute Idee. Den letztendlichen Ausschlag gab dann aber mein Sohn. Er wollte unbedingt Brot backen. Mein erstes im Backofen hergestelltes Brot hätte sich dann aber auch zur Abwehr nächtlicher Einbrecher bestens geeignet, so hart war es....

Am nächsten Tag wanderte dann der AFK BM-2 bei Real in meinen Einkaufswagen. Für ganze 29,95 Euro war es mir den Versuch dann schon wert.

Das Gerät
ist nicht gerade eben klein. Mit 28 x 38 x31 cm nimmt es schon einiges an Platz ein. Es ist weiß/grau mit abgerundeten Ecken und Kanten. Der Deckel lässt sich nach oben aufklappen und hat ein Sichtfenster. Im Innern des Gerätes befindet sich eine Heizschlange, über der die herausnehmbare Backform ist. Auf der Front gibt es ein digitales Display und einige Tasten. Beim Standort sollte man beachten, dass das Gerät Hitze abgibt. Ausserdem sollte es nicht zu dicht an einer Kante stehen, denn schließlich könnte es sich beim Kneten ja bewegen .

Im Lieferumfang
des Gerätes sind enthalten: natürlich der Brotbackautomat, die Backform, der Knethaken, ein leider sehr kleiner Messbecher, ein Messlöffel (Esslöffel/Teelöffel), ein Haken zum Entfernen des Knethakens und natürlich die Bedienungsanleitung.

Die Bedienung
ist kinderleicht. Wichtig ist, die Backform zum Befüllen aus dem Gerät zu nehmen, damit kein Mehl und kein Wasser versehentlich ins Gerät fallen kann. Zum Herausnehmen nimmt man den Griff der Form hoch und dreht sie leicht nach links. Danach setzt man den Knethaken ein, füllt die Form mit der erforderlichen Menge Wasser und gibt danach die restlichen Zutaten hinein. Jetzt ab mit der Form zurück in den Automaten, Deckel zu und mittels der Taste Auswahl das passende der 12 Programme wählen...

1 Normal
2 Weißbrot
3 Vollkorn
4 Schnell
5 Süßes brot
6 Ultra Schnell I
7 Ultra Schnell II
8 Teig
9 Marmelade
10 Kuchen
11 Sandwich
12 Backen

In den meisten Fällen (Brotmischungen) passt Programm 1. Wer etwas anderes will, drückt so oft die Taste Auswahl, bis das gewünschte Programm erscheint . Im Display wird die Nr. und die verbleibende Zeit angezeigt.
Danach wählt man mit der Taste Teig die Größe des Brotes (groß oder normal) und mit der Taste Frabe den Bräunungsgrad (hell, mittel, dunkel). Dann ein Druck auf die Start/Stopp-Taste und das gerät beginnt, den teig zu kneten. Wer mag, kann mit der Taste Zeit auch einen Timer programmieren (bis 13 Std), um so z.B. zum Frühstück frisches Brot zu haben. Dabei ist aber zu beachten, dass man keine Backmischung nimmt, bei der die Hefe schon im Mehl ist und dann in Verbindung mit dem Wasser zu früh geht...Hier also immer: erst Wasser, dann Mehl und obenauf die Hefe...
Das Programm läuft dann selbsttätig ab, vor dem letzten Kneten ertönt ein Piepston, wenn man z.B. noch Zutaten hinzufügen möchte, die nicht durch zu langes Kneten zerkleinert werden sollen...

Nach 3 Stunden zieht ein leckerer Duft durchs Haus und ein Piepston signalisiert mir, dass das Brot fertig ist. Anschließend wird es aber noch für eine Stunde warm gehalten...Das halte ich natürlich nicht aus, nehme es gleich heraus und lasse es aus der Form gleiten. Die einzig verbleibende Arbeit: das Entfernen des Knethakens, der natürlich noch im Brot steckt. Das geht aber sehr leicht. zurückbleiben tut eben das typische Backautomat-Loch an der Unterseite des Brotes.

Der absolute Genuß: das Brot gleich anschneiden- es ist herrlich knusprig und lecker! Der einzige Nachteil: es hat eben immer die gleiche Form und ausserdem wird es eben von unten beheizt, das heisst oben bleibt es etwas heller. Ich habe mir angewöhnt, das Sichtfenster mit Alufolie zu bedecken (Achtung: Lüftungsschlitze offen lassen!). So wird die Hitze reflektiert und das Brot wird dunkler. Durch das Sichtfenster sieht man ohnehin nicht viel, die Feuchtigkeit und die Wärme beim Kneten lässt es anlaufen. Öffnen sollte man die Klappe während des Backens nicht, sonst stimmt die Temperatur nicht und das Brot fällt ein.

Ich backe jetzt auf jeden Fall täglich mit wachsender Begeisterung frisches Brot. Wer genau wissen will, was drin ist, mischt selbst. Für alle anderen gibt es eine riesige Auswahl fertiger Backmischungen, die man ja auch noch nach Belieben verfeinern kann. Preislich sind diese ja kaum zu schlagen. 2 Brote für 79 Cent . Die Stromkosten darf man zwar nicht vergessen, aber bei 700 Watt maximal (beim Kneten ja wahrscheinlich weniger als beim späteren Backen), ist das nicht sooo viel.

Wer keine eigenen Rezepte hat, dem ist auch geholfen: Die Bedienungsanleitung hilft hier mit einer großen Auswahl!

Fazit: Ich bin mit dem Gerät zufrieden, auch wenn die Optik des ungeschnittenen Brotes nicht ganz so toll ist.
Einfacher kann Brot backen nicht sein.

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • bienemaja1972

    07.10.2004, 12:07 Uhr von bienemaja1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    über selbstgebackenes brot im backautomaten kann man wirklich nur lobend schreiben :-) haben auch einen *lecker ich hab den duft schon wieder in der nase . lg bienchen