Aldi Straußen Steaks Testbericht

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ab 9,39
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Zubereitung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Anonym113

Steck den Kopf nicht gleich in den Sand

Pro:

Aussehen, Geschmack, Preis

Kontra:

absolut nichts

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser

Diese ist nun der dritte und letzte Teil meiner Serie Tiefkühlsteaks von Aldi. Dieser beschreibt die Straußen-Steaks, denn die hatte ich ja damals auch gekauft, aber noch keine Zeit sie zu probieren. Damals als das mit dem BSE wieder so groß durch die Presse ging, habe ich es mal in einem Flyer für Sonderangebote gesehen und da es in den Kochshows auch immer wieder vertreten war, wollte ich dieses dann auch einmal probieren. Leider habe ich es danach nicht wieder gesehen, bis ich hier darüber gelesen habe. Da erfuhr ich dann, dass Aldi diese wohl im Tiefkühlbereich anbietet. Beim nächsten Einkauf schnappte ich mir dann neben den anderen Steaks auch ein Paket von diesen. Heut Mittag war es dann endlich soweit.



1.) Objekt
2.) Hersteller
3.) Bezugsquelle
4.) Zutaten

Meine Erfahrungen mit
*********************
5.) Aussehen, Geruch und Geschmack
6.) Meine Meinung


1.) Objekt

3-4 delikate Straußen-Steaks
aus der Hüfte
Inhalt 400 g
Tiefgefroren und vakuumverpackt
Preis: 4,59 Euro


2.) Hersteller

Uwe Klinkradt GmbH & Co. KG
Boecklerstraße 5
21339 Lüneburg
Tel. 04131/ 20768 – 0
Fax =4131/ 20768 – 99

Vertrieben werden die Steaks von der Firma
frostkrone Tiefkühlkost Handels-GmbH
Katenbäker Berg 20A
27793 Wildeshausen
Tel. 04431/ 6752


3.) Bezugsquelle

bei Aldi. Ich habe sie bei Aldi Süd gekauft, ob sie bei Aldi Nord anders heißen weiß ich nicht.


4.) Zutaten

Straußenfleisch, jodiertes Speisesalz
frei von Gluten.

Info: Gluten, auch Kleber und Klebereiweiß genannt, besteht aus den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin. Gluten steckt im Getreidekorn, insbesondere im Weizen.....mehr findet ihr hier:
Quelle: http://www.naturkost.de/info/i1008.htm


Der Hersteller empfiehlt die Steaks, wie die bei den Rindersteaks auch, in der Folie langsam, am besten im Kühlschrank auftauen zu lassen und nicht in der Mikrowelle. Danach sollte man sie in der heißen Pfanne gut durchbraten.


Meine Erfahrungen mit
*********************

5.) Aussehen, Geruch und Geschmack

Der Karton, in dem man die Straußen-Steaks bekommt, ist 25,5 cm lang und 15 cm breit. Auf der einen Seite ist das Gesicht des Kartons im Querformat und zeigt einen weißen Teller auf dem 3 Steaks an Mangold drapiert sind. Auf der Rückseite sieht man im Hochformat noch einmal das Foto in klein und eine Anleitung zum Auftauen und zubereiten, sowie ein kleines Rezept.
Zuerst fand ich in der Packung mal wieder nur 2 eingeschweißte Teile vor und weil ich nicht wusste was mich da erwartet musste ich wieder beide auftauen, aber das Gesamtgewicht von 400 g stimmt haargenau. In einer Plastikfolie fand ich zwei kleine dicke Stücke und in der anderen ein kleines dickes und ein größeres dünnes. Ich beschloss meiner Mom und mir die drei Dicken zum Mittagessen zu braten. Das Fleisch sah außergewöhnlich gut aus. Es hatte eine satte rote Farbe und so mürbe wie es aussah fühlte es sich auch an. Um beim ersten Mal (ich hatte noch kein Straußenfleisch) den Geschmack nicht zu verfälschen, wählte ich ein neutrales Öl zum Braten (z. B. Sonnenblumenöl)
Das Bratverhalten war recht akzeptabel. Das Fleisch zog sich nur wenig zusammen. Der Geruch beim Braten war so wie bei andern Steaks auch, da gab es keinen Unterschied. Nachdem das Fleisch auf beiden Seiten je 4 Minuten gebraten war und sich an der Oberfläche der Saft zeigte wusste ich das es fertig war. Ich würzte nun mit Salz und Pfeffer und fing an zu essen.
Das Messer glitt auch hier ganz leicht durch. Innen sah es einfach herrlich aus. Es war richtig saftig und die Fasern waren gut zu erkennen. Noch einmal roch ich daran. Im inneren roch es jetzt doch ein wenig anders und ich war gespannt auf den Geschmack.
Erst einmal freute ich mich, dass es so zart war. Butterweich es zerging beinahe auf der Zunge. Der Geschmack war ebenfalls sehr lecker, fast wie bei Rindfleisch. ©eden.ca Eine Art Mischung aus Rind und Geflügel. Erst wenn man schon geschluckt hat merkt man, dass man doch wohl was anderes gegessen hat. Es ist kein unangenehmer Nachgeschmack, er war mir nur bisher unbekannt. Ich kann es auch schlecht beschreiben, nicht nach Wild oder ähnlichem. Der Fleischsaft schmeckt eher, als wäre das Stück noch leicht roh. Aber ich möchte euch nicht verunsichern, es schmeckt sehr gut. Ich versuche nur es zu beschreiben.


6.) Meine Meinung

Bis heute habe ich mit den Fleischprodukten von Aldi nur gute Erfahrungen gemacht. Das Fleisch ist von außergewöhnlich guter Qualität. Optisch sowie geschmacklich ein wahrer Genuss. Mürbes Fleisch, zart wie Butter und es wird nicht kleiner beim Braten. Das vierte Stück das von mittags noch übrig war, habe ich mir heute abend gebraten und meine Soße dazu gemacht, was ebenfalls super lecker war. Der Preis ist sehr gut und da es sich um Tiefkühlware handelt, kann man es gut als Vorrat zu Hause haben. Die Plastikbeutel hängen zwar aneinander, aber lassen sich gut durchschneiden, was den Single wohl interessieren wird. Da auf der Packung aber nicht nur 400g steht, sondern 3-4 Straußen-Steaks sollte der Hersteller sie auch in vier Folien packen, damit ich sie einzeln herausnehmen kann. Ich kann euch dieses Produkt nur wärmstens empfehlen. Ich war jedenfalls begeistert und werde es wieder kaufen und was ich dann damit mache lest ihr jetzt.

Mein Tipp
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Straußensteak mit Schmandkartoffeln und Rotweinsauce

Rezept für 4 Personen
(dann solltet ihr aber 2 Päckchen Straußen-Steaks kaufen, weil es nur vier kleine pro Packung sind)

Straußensteaks:
4 Straußensteaks à 160 g
Piment, gemahlen
1 Limette (Schale davon)
2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
4 Thymianzweige
2 Rosmarinzweige
50 ml Olivenöl
20 g Butterschmalz
Salz, Pfeffer
1 EL Senf
2 EL frische Weißbrotbrösel
2 EL flüssige Butter

Die Steaks leicht plattieren, mit Piment, Limettenschale, Knoblauch, Kräutern und Olivenöl
vermengen und etwas marinieren lassen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Straußensteaks darin mit den Kräutern der
Marinade langsam braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Die gebratenen Straußensteaks dünn
mit dem Senf bestreichen, mit den frischen Weißbrotbröseln bestreuen und mit der Butter
beträufeln. Unter dem Backofengrill goldbraun überbacken.

Schmandkartoffeln:
800 g Kartoffeln, festkochend
300 g Schmand
Salz, Pfeffer
30 g Butter
1 Rosmarinzweig
Kümmel
2 Schalotten, in Streifen geschnitten
2 Knoblauchzehen, gehackt
80 g Bergkäse, gerieben

Die Kartoffeln in reichlich Salzwasser nicht ganz weich kochen, schälen und je nach Größe
halbieren oder ganz lassen. Den Schmand mit Salz und Pfeffer verrühren. Die Kartoffeln in der
heißen Butter mit dem Rosmarin goldbraun anbraten, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und
in eine feuerfeste Form geben. Schalotten und Knoblauch darauf streuen, den Schmand
gleichmäßig darauf streichen und mit dem geriebenen Bergkäse bestreuen. Das Ganze im
Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Quelle: www.swr.de/himmelunerd


Guten Appetit und danke fürs Lesen Bewerten und Kommentieren

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