Andalusien Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Darkhell
Traumhaftes Sylvester in Andalusien !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein freundliches Hallo an alle!
Es begab sich vor drei Jahren, als ich Sylvester in dem andalusischen Ort "Coin" verbrachte. Ziemlich gelangweilt freute ich mich nicht sonderlich auf die bevorstehende Nacht, zumal ich nicht viel erwartete. Einzig interessant war vielleicht das sich die Spanier mit allerlei Kostümierungen eindeckten, da es hier wohl üblich war, sich zu verkleiden, ähnlich wie bei uns an Karneval. Gegen 20 Uhr, nachdem wir uns kulinarisch gestärkt hatten, zogen wir los gen Marktplatz. Was uns dort erwartete übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Eine riesige Menschenmenge (wo kamen die alle her, so groß war der Ort doch garnicht) sang, trank, tanzte und sprühte schaumähnliche Wolken durch die Gegend. Und wir mittendrin. Es war kaum möglich nicht nass zu werden, da die Spanier keine Rücksicht auf Touristen nehmen. Dazu lässt sich vielleicht auch sagen, das wir an diesem Abend auf mindestens 5 verschiedene private Parties eingeladen wurden, am 31.12. gibt es hier also sicherlich keine Kontaktschwierigkeiten (falls sich jemand eine/n nette/n Spanier/in angeln möchte). Um kurz vor zwölt starrten alle Feiernden wie gebannt auf die Kirchturmuhr, die für die nun folgende Prozedur extra mit diversen Laserlichtanlagen in Szene gesetzt wurde. Die letzten 12 Schläge vor 0 Uhr ist es Sitte, Rosinen zu essen, und zwar bei jedem Schlag eine. Kaum das die letzte Rosine weg war, knallten auch schon die Sektkorken, Konfettiwolken stoben durch die Luft, Raketen schossen in die Luft und alle fielen sich um den Hals. Wer vorher noch dem Schaum aus dem Weg gegangen war, der wurde spätestens jetzt nass. Und bunt, da sich die Konfetti auf den nassen Textilien verfärbten. Das bot zum Anblick der Kostüme (Teletubbies, Kartoffeln und verspätete Weihnachtsmänner) einen zusätzlichen Augenschmaus (an dieser Stelle sei empfohlen nicht die teuerste Abendgaderobe anzuziehen). Fazit: ein echter Geheimtip für Junge und Junggebliebene, die fernab vom Massentourismus ein spaßiges, spanisches Sylvester erleben wollen.
So long euer Darkhell
Es begab sich vor drei Jahren, als ich Sylvester in dem andalusischen Ort "Coin" verbrachte. Ziemlich gelangweilt freute ich mich nicht sonderlich auf die bevorstehende Nacht, zumal ich nicht viel erwartete. Einzig interessant war vielleicht das sich die Spanier mit allerlei Kostümierungen eindeckten, da es hier wohl üblich war, sich zu verkleiden, ähnlich wie bei uns an Karneval. Gegen 20 Uhr, nachdem wir uns kulinarisch gestärkt hatten, zogen wir los gen Marktplatz. Was uns dort erwartete übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Eine riesige Menschenmenge (wo kamen die alle her, so groß war der Ort doch garnicht) sang, trank, tanzte und sprühte schaumähnliche Wolken durch die Gegend. Und wir mittendrin. Es war kaum möglich nicht nass zu werden, da die Spanier keine Rücksicht auf Touristen nehmen. Dazu lässt sich vielleicht auch sagen, das wir an diesem Abend auf mindestens 5 verschiedene private Parties eingeladen wurden, am 31.12. gibt es hier also sicherlich keine Kontaktschwierigkeiten (falls sich jemand eine/n nette/n Spanier/in angeln möchte). Um kurz vor zwölt starrten alle Feiernden wie gebannt auf die Kirchturmuhr, die für die nun folgende Prozedur extra mit diversen Laserlichtanlagen in Szene gesetzt wurde. Die letzten 12 Schläge vor 0 Uhr ist es Sitte, Rosinen zu essen, und zwar bei jedem Schlag eine. Kaum das die letzte Rosine weg war, knallten auch schon die Sektkorken, Konfettiwolken stoben durch die Luft, Raketen schossen in die Luft und alle fielen sich um den Hals. Wer vorher noch dem Schaum aus dem Weg gegangen war, der wurde spätestens jetzt nass. Und bunt, da sich die Konfetti auf den nassen Textilien verfärbten. Das bot zum Anblick der Kostüme (Teletubbies, Kartoffeln und verspätete Weihnachtsmänner) einen zusätzlichen Augenschmaus (an dieser Stelle sei empfohlen nicht die teuerste Abendgaderobe anzuziehen). Fazit: ein echter Geheimtip für Junge und Junggebliebene, die fernab vom Massentourismus ein spaßiges, spanisches Sylvester erleben wollen.
So long euer Darkhell
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