Anno 1602: Erschaffung einer neuen Welt (PC Strategiespiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von mikedietrich
Erobert das Paradies
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das Spiel
Bei Anno 1602 geht es um die Besiedlung einer Inselwelt. Das Spielziel ist von Mission zu Mission etwas verschieden, aber das Grundprinzip ist immer: Sorge dafür das es deinen Einwohnern gut geht und an nichts Fehlt, so wird es dir auch gut gehen und nie an Geld Mangeln und sieh zu das du deine Gegner nach und nach aus dieser Welt verdrängst, damit es dein eigenes Paradies wird. Ich gebe euch hier nun einen kleinen Einblick über das Vorgehen und die Zusammenhänge.
Wie kommt man nun zu Geld?
Es gibt zwei Wege. Erstens man kann mit den Anderen Völkern Handel treiben und die Selbst Produzierten Waren verkaufen, oder durch die Steuereinnahmen des eigenen Volkes. Dieser Weg ist auf Lange Sicht der weit aus lukrativere, da es sehr schnell soweit kommt, das die Gegner keine Waren mehr kaufen, da sie alles selbst produzieren. Aber Steuergelder kommen immer rein, wieviel man maximal verlangen kann steht unten.
Produktion?
Man kann so ziemlich alles selbst produzieren vom Getreide bis hin zu den Waffen. Es sind fast alle Rohstoffe unbegrenzt vorhanden, bis auf das Erz. Erzberkwerke lohnen sich nur so richtig an Bergen mit Schneekuppe, da dort unerschöpfliche Vorräte lagern. Wenn man den Bürgern immer alles im Überfluß zur Verfügung stellt steigen sie sehr schnell auf, und der Bedarf steigt mit ihnen, also immer nur so viel zur Verfügung stellen das alle Bürger auf dem gleichen Level sind und dies sich sehr gut halten läßt.
Bevölkerung?
Es gibt mehrere Arten von Einwohnern, die Pioniere sind am Anspruchslosesten, aber mit den Aristokraten kann man sehr viele Einwohner auf einer kleinen Fläche unterbringen, somit kommen von diesen Steuergeldern in großen Mengen, dafür wollen sie aber mit allem Versorgt werden und es muß alle Gebäude im Einzugsbereich geben.
Häuser?
Gibt's logischerweise auch, wo sollen die Einwohner denn sonst wohnen? Es macht sich am besten wenn man sich eine Stadtaufteilung wie in den USA zunutze macht, alles in gleich große Quadrate, mit 6x6 Feldern. Egal was kommt, dieses sehr konsequent durchziehen. Bei Produktionsstätten sollte man von dieser Aufteilung abstand nehmen, und auf eine optimale Ausnutzung setzen. Durch diese Aufteilung ist es den Bürgern möglich schnell überall hin zu kommen, und wenn es mal Brennt oder die Pest durch die Gassen zieht kommt die Rettung schnell zum Erfolg. In die Mitte des Feldblockes sollte man Gebäude wie die Schule setzen, oder auch Wohnhäuser. Bei Gebäuden die für die Weiterentwicklung benötigt werde sollte man auf eine durchgängige Flächendeckung achten, damit sich alle Einwohner gleich weit entwickeln.
Platzprobleme?
Sollte man am Anfang nicht haben, wenn das Spiel startet und das Rennen um die beste Insel los geht sollte man sich eine suchen die einen Berg mit Schneekoppe hat, möglichst keinen Fluß. Die Landfläche sollte sehr sehr groß sein, da dies im weiteren Verlauf die Hauptinsel sein wird und auf ihr das ganze Leben der Bewohner spielt. Warenproduktion gibt es auf dieser nur am Anfang, so lange bis man das nötige Potential hat auf reinen Produktionsinseln seine waren anzubauen.
Anfang?
Erst einmal die Versorgung sichern, mit Nahrung (durch Jäger und Fischer), Holz wird sehr viel gebraucht, also 2 Holzfäller sollten aber reichen. Man sollte auch drauf achten das man nicht zu weit weg von einer Erzmine ist, die Hämmer gehen schließlich auch irgendwann mal aus. Um Steine braucht man sich noch keine Sorgen zu machen, den Steinbruch kann man dann neben die Erzmine mit an den Berg setzen. Man sollte zusehen das man immer genügend Einwohner hat, damit die Finanzen nicht zu sehr ins Minus gehen, Steuertabelle ist unten.
Gegner?
Gibt es im Spiel drei Sorten.
a) Die anderen Eroberer: sind am Anfang absolut ungefährlich, man sollte mit ihnen gleich einen Friedens- und Handelsvertrag eingehen, so hat man Potentielle Abnehmer für die eigenen Waren und gemeinsam Verbündeten gegen die Piraten.
b) Die Piraten: Das sind die kleinen bösen Schiffe die einem die eigenen immer wieder versenken, oder zumindest aufhalten. Man sollte schnellstens die Hauptinsel der Piraten finden und diese Zerstören, aber man sollte bedenken Piraten sind auch sehr gute Handelspartner für den Anfang. Aber im weiteren Spielverlauf sind sie mehr als lästig
c) Die Indianer: Sie haben immer ein wenig billige Waren anzubieten, sind ganz friedlich wenn man sie nicht reizt, aber sie nehmen einem das Land weg, also zu einem späteren Zeitpunkt müssen sie dem eigene Volke Platz machen.
Expansion?
Ja aber erst wenn man große Kriegsschiffe bauen kann, eher lohnt nicht. Bei der Expansion sollte man darauf achten das während der Zeit des Angriffes die eigene Bevölkerung weiter mit allem nötigen versorgt werden muß, die Soldaten und Burgen richtig viel Geld kosten. Also sollte man seine Bevölkerung auf so einem Stand halten der auch mit wenigen Schiffen sehr gut durch haltbar ist. Es genügen wenige Soldaten, in Artillerie Form am besten. Aber es werden je nach Gegner einige große Kriegsschiffe mit vielen Kanonen benötigt. Der erste Gegner sollten die Piraten sein, danach die schwächsten Gegner bis hin zum aller größten Konkurrenten.
Ein Kampf?
Nein viele Kämpfe sind immer nötig. Die eigenen Schiffe sollten vor des Gegners Hafen Stellung beziehen, dessen Schiffe versenken und anschließend die Werft sowie das Hafengebäude zerstören. Jetzt wird dieser Versuche seine Gebäude immer wieder Aufzubauen, einfach machen lassen und wenn's wieder steht wieder mit den Schiffen zerstören. Langsam ist es an der Zeit ihn etwas zu ärgern, zerstört alles was in der Reichweite der Schiffe liegt, mit etwas Glück ist er schon so gut wie fertig danach. Zum Schluß sollten die Soldaten an Land abgesetzt werden, aber erst wenn es keine gegnerischen mehr gibt, die wurden zuvor ebenfalls vom Schiff aus beseitigt.
Belohnung?
Gibt es im Spiel drei Arten. Einmal den Triumphbogen, für das Besiegen eines Gegners. Zweitens die Belohnung von den Einwohnern für sehr gute Versorgung, in Form von einer Statue und zu guter Letzt die Bauwerksbelohnung, das sind das Schloß und die Kathedrale. Ich hab es mir angewöhnt diese Bauwerke bis zum Schluß nur zu Lagern, um mir dann eine kleine Wertlose Insel zu suchen auf der ich diese dann baue, so kommt man im Spiel sogar zu seiner eigenen Königsinsel. Bringt zwar nichts sieht aber sehr gut aus.
Tips und Tricks
Spitzensteuersätze:
Bei normaler Versorgung:
Pioniere 48%
Siedler 45%
Bürger 36%
Kaufleute 33%
Aristokraten 34%
Bei guter Versorgung mit Waren und mit den nötigen Gebäude ist ihre Bevölkerung sogar bereit mehr Steuern zu zahlen, Bei Aristokraten sogar bis zu insgesamt 40%.
Die Meilensteine des Aufstieg oder ab wann es wichtige Gebäude gibt:
Rinderfarm 30 Einwohner
Werkzeugschmiede 100 Einwohner
Erzschmelze 120 Einwohner
Kleine Werft; Erzmine 120 Siedler
Goldmine 150 Bürger
Schwertbauer; kleine Burg; Wachturm 200 Einwohner
Kanonengießerei; tiefe Erzmine 450 Bürger
Goldschmiede 250 Kaufleuten
Große Burg; Musketenbauer 400 Kaufleute
Große Werft 500 Kaufleute
Festung 600 Aristokraten
Palast 1500 Aristokraten
Kathedrale 2500 Aristokraten
Fazit: Wenn es mal irgendwo hapert, dann mailt mir [email protected] kurz euer Problem, das lösen wir dann schon zusammen.
Bei Anno 1602 geht es um die Besiedlung einer Inselwelt. Das Spielziel ist von Mission zu Mission etwas verschieden, aber das Grundprinzip ist immer: Sorge dafür das es deinen Einwohnern gut geht und an nichts Fehlt, so wird es dir auch gut gehen und nie an Geld Mangeln und sieh zu das du deine Gegner nach und nach aus dieser Welt verdrängst, damit es dein eigenes Paradies wird. Ich gebe euch hier nun einen kleinen Einblick über das Vorgehen und die Zusammenhänge.
Wie kommt man nun zu Geld?
Es gibt zwei Wege. Erstens man kann mit den Anderen Völkern Handel treiben und die Selbst Produzierten Waren verkaufen, oder durch die Steuereinnahmen des eigenen Volkes. Dieser Weg ist auf Lange Sicht der weit aus lukrativere, da es sehr schnell soweit kommt, das die Gegner keine Waren mehr kaufen, da sie alles selbst produzieren. Aber Steuergelder kommen immer rein, wieviel man maximal verlangen kann steht unten.
Produktion?
Man kann so ziemlich alles selbst produzieren vom Getreide bis hin zu den Waffen. Es sind fast alle Rohstoffe unbegrenzt vorhanden, bis auf das Erz. Erzberkwerke lohnen sich nur so richtig an Bergen mit Schneekuppe, da dort unerschöpfliche Vorräte lagern. Wenn man den Bürgern immer alles im Überfluß zur Verfügung stellt steigen sie sehr schnell auf, und der Bedarf steigt mit ihnen, also immer nur so viel zur Verfügung stellen das alle Bürger auf dem gleichen Level sind und dies sich sehr gut halten läßt.
Bevölkerung?
Es gibt mehrere Arten von Einwohnern, die Pioniere sind am Anspruchslosesten, aber mit den Aristokraten kann man sehr viele Einwohner auf einer kleinen Fläche unterbringen, somit kommen von diesen Steuergeldern in großen Mengen, dafür wollen sie aber mit allem Versorgt werden und es muß alle Gebäude im Einzugsbereich geben.
Häuser?
Gibt's logischerweise auch, wo sollen die Einwohner denn sonst wohnen? Es macht sich am besten wenn man sich eine Stadtaufteilung wie in den USA zunutze macht, alles in gleich große Quadrate, mit 6x6 Feldern. Egal was kommt, dieses sehr konsequent durchziehen. Bei Produktionsstätten sollte man von dieser Aufteilung abstand nehmen, und auf eine optimale Ausnutzung setzen. Durch diese Aufteilung ist es den Bürgern möglich schnell überall hin zu kommen, und wenn es mal Brennt oder die Pest durch die Gassen zieht kommt die Rettung schnell zum Erfolg. In die Mitte des Feldblockes sollte man Gebäude wie die Schule setzen, oder auch Wohnhäuser. Bei Gebäuden die für die Weiterentwicklung benötigt werde sollte man auf eine durchgängige Flächendeckung achten, damit sich alle Einwohner gleich weit entwickeln.
Platzprobleme?
Sollte man am Anfang nicht haben, wenn das Spiel startet und das Rennen um die beste Insel los geht sollte man sich eine suchen die einen Berg mit Schneekoppe hat, möglichst keinen Fluß. Die Landfläche sollte sehr sehr groß sein, da dies im weiteren Verlauf die Hauptinsel sein wird und auf ihr das ganze Leben der Bewohner spielt. Warenproduktion gibt es auf dieser nur am Anfang, so lange bis man das nötige Potential hat auf reinen Produktionsinseln seine waren anzubauen.
Anfang?
Erst einmal die Versorgung sichern, mit Nahrung (durch Jäger und Fischer), Holz wird sehr viel gebraucht, also 2 Holzfäller sollten aber reichen. Man sollte auch drauf achten das man nicht zu weit weg von einer Erzmine ist, die Hämmer gehen schließlich auch irgendwann mal aus. Um Steine braucht man sich noch keine Sorgen zu machen, den Steinbruch kann man dann neben die Erzmine mit an den Berg setzen. Man sollte zusehen das man immer genügend Einwohner hat, damit die Finanzen nicht zu sehr ins Minus gehen, Steuertabelle ist unten.
Gegner?
Gibt es im Spiel drei Sorten.
a) Die anderen Eroberer: sind am Anfang absolut ungefährlich, man sollte mit ihnen gleich einen Friedens- und Handelsvertrag eingehen, so hat man Potentielle Abnehmer für die eigenen Waren und gemeinsam Verbündeten gegen die Piraten.
b) Die Piraten: Das sind die kleinen bösen Schiffe die einem die eigenen immer wieder versenken, oder zumindest aufhalten. Man sollte schnellstens die Hauptinsel der Piraten finden und diese Zerstören, aber man sollte bedenken Piraten sind auch sehr gute Handelspartner für den Anfang. Aber im weiteren Spielverlauf sind sie mehr als lästig
c) Die Indianer: Sie haben immer ein wenig billige Waren anzubieten, sind ganz friedlich wenn man sie nicht reizt, aber sie nehmen einem das Land weg, also zu einem späteren Zeitpunkt müssen sie dem eigene Volke Platz machen.
Expansion?
Ja aber erst wenn man große Kriegsschiffe bauen kann, eher lohnt nicht. Bei der Expansion sollte man darauf achten das während der Zeit des Angriffes die eigene Bevölkerung weiter mit allem nötigen versorgt werden muß, die Soldaten und Burgen richtig viel Geld kosten. Also sollte man seine Bevölkerung auf so einem Stand halten der auch mit wenigen Schiffen sehr gut durch haltbar ist. Es genügen wenige Soldaten, in Artillerie Form am besten. Aber es werden je nach Gegner einige große Kriegsschiffe mit vielen Kanonen benötigt. Der erste Gegner sollten die Piraten sein, danach die schwächsten Gegner bis hin zum aller größten Konkurrenten.
Ein Kampf?
Nein viele Kämpfe sind immer nötig. Die eigenen Schiffe sollten vor des Gegners Hafen Stellung beziehen, dessen Schiffe versenken und anschließend die Werft sowie das Hafengebäude zerstören. Jetzt wird dieser Versuche seine Gebäude immer wieder Aufzubauen, einfach machen lassen und wenn's wieder steht wieder mit den Schiffen zerstören. Langsam ist es an der Zeit ihn etwas zu ärgern, zerstört alles was in der Reichweite der Schiffe liegt, mit etwas Glück ist er schon so gut wie fertig danach. Zum Schluß sollten die Soldaten an Land abgesetzt werden, aber erst wenn es keine gegnerischen mehr gibt, die wurden zuvor ebenfalls vom Schiff aus beseitigt.
Belohnung?
Gibt es im Spiel drei Arten. Einmal den Triumphbogen, für das Besiegen eines Gegners. Zweitens die Belohnung von den Einwohnern für sehr gute Versorgung, in Form von einer Statue und zu guter Letzt die Bauwerksbelohnung, das sind das Schloß und die Kathedrale. Ich hab es mir angewöhnt diese Bauwerke bis zum Schluß nur zu Lagern, um mir dann eine kleine Wertlose Insel zu suchen auf der ich diese dann baue, so kommt man im Spiel sogar zu seiner eigenen Königsinsel. Bringt zwar nichts sieht aber sehr gut aus.
Tips und Tricks
Spitzensteuersätze:
Bei normaler Versorgung:
Pioniere 48%
Siedler 45%
Bürger 36%
Kaufleute 33%
Aristokraten 34%
Bei guter Versorgung mit Waren und mit den nötigen Gebäude ist ihre Bevölkerung sogar bereit mehr Steuern zu zahlen, Bei Aristokraten sogar bis zu insgesamt 40%.
Die Meilensteine des Aufstieg oder ab wann es wichtige Gebäude gibt:
Rinderfarm 30 Einwohner
Werkzeugschmiede 100 Einwohner
Erzschmelze 120 Einwohner
Kleine Werft; Erzmine 120 Siedler
Goldmine 150 Bürger
Schwertbauer; kleine Burg; Wachturm 200 Einwohner
Kanonengießerei; tiefe Erzmine 450 Bürger
Goldschmiede 250 Kaufleuten
Große Burg; Musketenbauer 400 Kaufleute
Große Werft 500 Kaufleute
Festung 600 Aristokraten
Palast 1500 Aristokraten
Kathedrale 2500 Aristokraten
Fazit: Wenn es mal irgendwo hapert, dann mailt mir [email protected] kurz euer Problem, das lösen wir dann schon zusammen.
17 Bewertungen, 1 Kommentar
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20.05.2002, 11:45 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichIch find die Computer Ki zu niedrig da der ja von sich auch niemals angreift leider
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