Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Joebln
skurrile Hommage
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein Kaff irgendwo in Nevada.
Es hat leider nichts zu bieten außer einem überdimensionierten, aber ungenutzten Einkaufszentrum und einer inzwischen völlig ausgebeuteten Mine, deren Schächte das gesamte Gebiet unterwandern.
Ausgerechnet in dieser Gegend verliert ein Giftmülltransport eines seiner Fässer mit dem gefährlichen Inhalt. Dieses landet in einem Tümpel und sickert dort aus.
Und ausgerechnet aus diesem Tümpel bezieht der Einsiedler Joshua sein Futter für seine Sammlung exotischer Spinnen. Allein der kleine Spinnen-Fan Mike (Scott Terra) – Sohn der örtlichen Polizei Chefin Sam (Kari Wuhrer) – interessiert sich für Joshua und seine Lieblinge. Als Joshua ihm begeistert von dem enormen Wachstum der Spinnen berichtet, kommt es zu einem folgenschweren Ausbruch einer seiner mittlerweile auch aggressiver gewordenen Spinnen. Im Todeskampf zerbricht Joshua alle Terrarien und die Spinnen gelangen in die Freiheit und wachsen immer weiter.
Als es zu den ersten mysteriösen Vorfällen und Verschwinden von Haustieren kommt, kombiniert Mike sehr schnell und kann auch ein überdimensioniertes Spinnenbein als Beweis liefern. Aber nicht einmal der sonst aufgeschlossene und wegen des Todes seines Vaters aus dem freiwilligen Exil zurückgekehrte Minenbesitzer Chris McCormack (David Arquette) glaubt ihm – bis zu dem Tag, an dem er in einem Schacht, der an seinen Keller grenzt, ein noch viel riesigeres Bein findet.
Doch es scheint zu spät für Erkenntnis und Gegenmaßnahmen, denn die Spinnen sind bereits in der ganzen Stadt und haben mittlerweile eine monströse Größe erreicht...
Man kann eigentlich gar nicht so viel zu diesem Film sagen, weil er einfach nur Nonsens ist. Aber dieser Nonsens wurde perfekt inszeniert und unterhält auf herrlichste Weise.
Die Story, sofern man das klapperige Gerüst als solche bezeichnen möchte, ist dünn und arbeitet nur auf den Angriff hin. Dabei fand ich es sehr vorteilhaft, dass nicht krampfhaft versucht wurde, Sinn in den Film zu bringen oder durch langatmige Erläuterungen das Geschehen plausibler zu machen. Im Gegenteil, straff wird auf die Katastrophe hingearbeitet und diese dann mit Genuss zelebriert.
Die Schauspieler sind vermutlich völlig unterfordert gewesen, hatten aber sichtlich ihren Spaß. Im Großen und Ganzen haben sie nur die Augen vor Erstaunen oder Angst aufzureißen und manchmal schreiend weg zu rennen. Dabei sind die Charaktere aber immer mit kleinen witzigen Ideen liebevoll aufgepeppt und umgesetzt worden. Der Film ist auch mit ausreichend Raum für Wortgags und Situationskomik ausgestattet.
Die Musik ist zeitgemäß und besteht meistens auch Rocksongs. Manchmal spielt sie aber auch mit dem Genre und wir hören Fanfaren, wenn der Held herbei eilt oder Streicher, die verdeutlichen, dass jetzt eine sehr gefährliche Situation bevorsteht.
Das Highlight sind allerdings die unzähligen Spinnen. Sie wurden perfekt vergrößert und computeranimiert. Ob der Größe erkennt man zwar den Trick, aber ins Geschehen passen sie sich nahtlos ein und sie greifen radikal an. Dazu kommt wieder die mörderische Komik, weil den Spinnen etliche Geräusche vom Lachen, Husten, Schmatzen bis Kichern alle möglichen Geräusche angedichtet wurden. Als echte Schlüsselszene zum Beispiel werte ich den Kampf zwischen Spinne und Hauskatze des Hilfssheriffs.
Dieser Film ist eine echte Hommage an die alten Monsterfilme. Herrlich überspitzt nimmt er die belanglosen Dialoge und hysterischen Zustände der handelnden Personen aufs Korn. Liebevoll lässt er keine Möglichkeit aus, sich über die Situation und sich selbst lustig zu machen. Denn mal ehrlich. Würde sich der Film ernst nehmen, wer würde dort reingehen. Vor lauter Logikfehlern in der Story und albernen Riesenspinnen würde doch jeder Zuschauern selbst schreiend rausrennen.
Fazit: Arachnophobe können hier mit ihrer Konfrontationstherapie beginnen. Alle andern kaufen was zu knabbern und amüsieren sich auf herkömmlich altmodische Art.
Es hat leider nichts zu bieten außer einem überdimensionierten, aber ungenutzten Einkaufszentrum und einer inzwischen völlig ausgebeuteten Mine, deren Schächte das gesamte Gebiet unterwandern.
Ausgerechnet in dieser Gegend verliert ein Giftmülltransport eines seiner Fässer mit dem gefährlichen Inhalt. Dieses landet in einem Tümpel und sickert dort aus.
Und ausgerechnet aus diesem Tümpel bezieht der Einsiedler Joshua sein Futter für seine Sammlung exotischer Spinnen. Allein der kleine Spinnen-Fan Mike (Scott Terra) – Sohn der örtlichen Polizei Chefin Sam (Kari Wuhrer) – interessiert sich für Joshua und seine Lieblinge. Als Joshua ihm begeistert von dem enormen Wachstum der Spinnen berichtet, kommt es zu einem folgenschweren Ausbruch einer seiner mittlerweile auch aggressiver gewordenen Spinnen. Im Todeskampf zerbricht Joshua alle Terrarien und die Spinnen gelangen in die Freiheit und wachsen immer weiter.
Als es zu den ersten mysteriösen Vorfällen und Verschwinden von Haustieren kommt, kombiniert Mike sehr schnell und kann auch ein überdimensioniertes Spinnenbein als Beweis liefern. Aber nicht einmal der sonst aufgeschlossene und wegen des Todes seines Vaters aus dem freiwilligen Exil zurückgekehrte Minenbesitzer Chris McCormack (David Arquette) glaubt ihm – bis zu dem Tag, an dem er in einem Schacht, der an seinen Keller grenzt, ein noch viel riesigeres Bein findet.
Doch es scheint zu spät für Erkenntnis und Gegenmaßnahmen, denn die Spinnen sind bereits in der ganzen Stadt und haben mittlerweile eine monströse Größe erreicht...
Man kann eigentlich gar nicht so viel zu diesem Film sagen, weil er einfach nur Nonsens ist. Aber dieser Nonsens wurde perfekt inszeniert und unterhält auf herrlichste Weise.
Die Story, sofern man das klapperige Gerüst als solche bezeichnen möchte, ist dünn und arbeitet nur auf den Angriff hin. Dabei fand ich es sehr vorteilhaft, dass nicht krampfhaft versucht wurde, Sinn in den Film zu bringen oder durch langatmige Erläuterungen das Geschehen plausibler zu machen. Im Gegenteil, straff wird auf die Katastrophe hingearbeitet und diese dann mit Genuss zelebriert.
Die Schauspieler sind vermutlich völlig unterfordert gewesen, hatten aber sichtlich ihren Spaß. Im Großen und Ganzen haben sie nur die Augen vor Erstaunen oder Angst aufzureißen und manchmal schreiend weg zu rennen. Dabei sind die Charaktere aber immer mit kleinen witzigen Ideen liebevoll aufgepeppt und umgesetzt worden. Der Film ist auch mit ausreichend Raum für Wortgags und Situationskomik ausgestattet.
Die Musik ist zeitgemäß und besteht meistens auch Rocksongs. Manchmal spielt sie aber auch mit dem Genre und wir hören Fanfaren, wenn der Held herbei eilt oder Streicher, die verdeutlichen, dass jetzt eine sehr gefährliche Situation bevorsteht.
Das Highlight sind allerdings die unzähligen Spinnen. Sie wurden perfekt vergrößert und computeranimiert. Ob der Größe erkennt man zwar den Trick, aber ins Geschehen passen sie sich nahtlos ein und sie greifen radikal an. Dazu kommt wieder die mörderische Komik, weil den Spinnen etliche Geräusche vom Lachen, Husten, Schmatzen bis Kichern alle möglichen Geräusche angedichtet wurden. Als echte Schlüsselszene zum Beispiel werte ich den Kampf zwischen Spinne und Hauskatze des Hilfssheriffs.
Dieser Film ist eine echte Hommage an die alten Monsterfilme. Herrlich überspitzt nimmt er die belanglosen Dialoge und hysterischen Zustände der handelnden Personen aufs Korn. Liebevoll lässt er keine Möglichkeit aus, sich über die Situation und sich selbst lustig zu machen. Denn mal ehrlich. Würde sich der Film ernst nehmen, wer würde dort reingehen. Vor lauter Logikfehlern in der Story und albernen Riesenspinnen würde doch jeder Zuschauern selbst schreiend rausrennen.
Fazit: Arachnophobe können hier mit ihrer Konfrontationstherapie beginnen. Alle andern kaufen was zu knabbern und amüsieren sich auf herkömmlich altmodische Art.
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