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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von paksekk
Hausbootferien in Frankreich !!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Leider hat yopi ja "versehentlich" alle Accounts und somit auch alle alten
Beiträge verloren. Naja, diesen hier hatte ich so oder ähnlich schon mal auf
der alten yopi-Seite stehen. Ich möchte allerdings noch mal darüber schreiben,
da ich diese Art von Urlaub jedem uneingeschränkt empfehlen kannn.
Vor ca. 1 Jahr waren meine Freundin und ich am rätseln, wohin denn unser erster
gemeinsamer Urlaub führen sollte. Schnell waren wir uns einig, dass ein eintöniger
Strandurlaub nicht in Frage kommt.
Ich erinnerte mich, dass ich früher irgendwo im Internet auf eine Hausboot-Seite
gekommen war. Damals schien mir die Sache etwas zu teurer, trotzdem schaute
ich abermals nach den Preisen und obwohl nicht ganz billig, schlug ich die Idee
meiner Freundin vor. Sie natürlich auch voll begeistert.....
Dazu muss man sagen, dass die Preise für ein 2-Mann-Boot relativ hoch sind
(ca. 1700 DM / Woche), der Preis pro Person fällt aber rapide, wenn man ein
größeres Boot nimmt. (z.B. 4-Mann-Boot ab 2000 DM /Woche (also um einiges billiger))
Jedenfalls haben wir das Angebot letztendlich gebucht. Das Gebiet, in dem man
mit dem Boot unterwegs sein würde, war Südfrankreich, genauer gesagt auf dem
Canal du Midi, der, im 18. Jahrhundert von Paul Riquet erbaut, den Atlantik mit
dem Mittelmeer verbindet. Dieser Kanal hat einige Höhenmeter zu überwinden,
weshalb er auch viele kleine olivenförmige Schleusen besitzt, die entweder
elektrisch oder manuell bedient werden. In jedem Fall ist immer ein Schleusen-
wärter anwesend.
Um ein Hausboot in Frankreich zu mieten, braucht man keinen Führerschein zu
besitzen. Die Boote sind nicht schneller als 8 km/h und das Wasser auf dem
Kanal fließt kaum, wodurch auch Anfänger wie wir keine Probleme haben.
Mitte August machten wir uns auf den Weg nach Frankreich. Das Boot sollten
wir erst am 28.8. übernehmen, sodaß wir zuerst ans Mittelmeer fuhren.
Zwischen Sete und Agde zelteten wir 1 Woche direkt am Mittelmeer und schauten
uns die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung an. (Nimes, Arles (hier
hat van Gogh gewohnt und gemalt), die Camargue oder Aix-en-Provence (ein
wunderschönes kleines Universitätsstädtchen mit herrlicher Altstadt/hier wollen
97 % der Franzosen am liebsten wohnen)).
Nach ein paar Strandtagen fuhren wir weiter Richtung Westen; noch waren ein paar
Tage Zeit und so blieben wir abermals bei tropischen Temperaturen auf einem
Zeltplatz (Narbonne-Plage).
Dann endlich am Morgen des 28.8. starteten wir in Richtung Castelnaudary (ein
kleines Städtchen südöstlich von Toulouse).
Wir fanden das Hafenbecken in dem unser "Baby" vor Anker lag, fuhren nochmals
in den nächstgelegenen Supermarkt und bestaunten die 4-fach-Schleuse am
Ausgang des Beckens, welche wir in ca. 1h auch passieren sollten.
Beim Anblick der Riesenschleuse stellte sich schon ein gehöriger Respekt ein.
Mit einem Mechaniker der Verleihfirma ging's dann an Bord. Er zeigte uns alle
Funktionen, die An- und Ablegemanöver und wie man das Boot festmacht.
Wir dachten allerdings auch, dass er uns durch die erste Schleuse begleiten
würde, er jedoch winkte nur ab und meinte, dass ginge ganz einfach.
Wir setzten den Mechaniker ab und steuerten in Richtung Riesenschleuse, die
Schleusentore öffneten sich und unter zahlreichen Anstößen (die allerdings von den
Pollern abgefangen werden) erreichten wir das erste Schleusenbecken. An dem saßen
3 gemütliche alte Franzosen, die uns erst lachend beobachteten und uns schließlich
halfen. So, die erste Schleuse war geschafft, aber was soll ich sagen:
Spätestens nach der 3 Schleuse hat man den Dreh raus, kein Problem mehr.
Die Woche war einfach nur supergeil !! Herrliche Landschaften, freundliche Schleusen-
wärter und superheißes Wetter (ca. 35 Grad).
Abends macht man irgendwo am Kanal fest und genießt die Ruhe, die man dort hat.
Frisches Obst und Gemüse kann man meistens direkt am Kanal kaufen und die
frischen Baguettes gibt's bei Bäcker im nächsten Dorf.
Schließlich erreichten wir Carcassonne und besichtigten die größte mittelalterliche
Festungsanlage Europas. Ein Foto unter folgendem Link:
( http://www.cryo-games.de/Carcassonne/Englisch.html)
Dort machten wir kehrt und fuhren zur Basis zurück. Wenn man mehr bezahlt,
kann man auch 7 Tage nur in eine Richtung fahren.
Abschließend kann ich nur sagen: ein herrlicher Urlaub und Hausbootferien
sind absolut zu empfehlen (jedenfalls eine Woche)
Hier noch paar Foto's vom Leben auf dem Kanal & Verleihfirmen:
http://home.t-online.de/home/GBigell/frevier1.htm
http://www.adnavis.com/canmidsb.htm
http://www.hausboot.de/
Probiert's aus, es lohnt sich !!
Ciao
Beiträge verloren. Naja, diesen hier hatte ich so oder ähnlich schon mal auf
der alten yopi-Seite stehen. Ich möchte allerdings noch mal darüber schreiben,
da ich diese Art von Urlaub jedem uneingeschränkt empfehlen kannn.
Vor ca. 1 Jahr waren meine Freundin und ich am rätseln, wohin denn unser erster
gemeinsamer Urlaub führen sollte. Schnell waren wir uns einig, dass ein eintöniger
Strandurlaub nicht in Frage kommt.
Ich erinnerte mich, dass ich früher irgendwo im Internet auf eine Hausboot-Seite
gekommen war. Damals schien mir die Sache etwas zu teurer, trotzdem schaute
ich abermals nach den Preisen und obwohl nicht ganz billig, schlug ich die Idee
meiner Freundin vor. Sie natürlich auch voll begeistert.....
Dazu muss man sagen, dass die Preise für ein 2-Mann-Boot relativ hoch sind
(ca. 1700 DM / Woche), der Preis pro Person fällt aber rapide, wenn man ein
größeres Boot nimmt. (z.B. 4-Mann-Boot ab 2000 DM /Woche (also um einiges billiger))
Jedenfalls haben wir das Angebot letztendlich gebucht. Das Gebiet, in dem man
mit dem Boot unterwegs sein würde, war Südfrankreich, genauer gesagt auf dem
Canal du Midi, der, im 18. Jahrhundert von Paul Riquet erbaut, den Atlantik mit
dem Mittelmeer verbindet. Dieser Kanal hat einige Höhenmeter zu überwinden,
weshalb er auch viele kleine olivenförmige Schleusen besitzt, die entweder
elektrisch oder manuell bedient werden. In jedem Fall ist immer ein Schleusen-
wärter anwesend.
Um ein Hausboot in Frankreich zu mieten, braucht man keinen Führerschein zu
besitzen. Die Boote sind nicht schneller als 8 km/h und das Wasser auf dem
Kanal fließt kaum, wodurch auch Anfänger wie wir keine Probleme haben.
Mitte August machten wir uns auf den Weg nach Frankreich. Das Boot sollten
wir erst am 28.8. übernehmen, sodaß wir zuerst ans Mittelmeer fuhren.
Zwischen Sete und Agde zelteten wir 1 Woche direkt am Mittelmeer und schauten
uns die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung an. (Nimes, Arles (hier
hat van Gogh gewohnt und gemalt), die Camargue oder Aix-en-Provence (ein
wunderschönes kleines Universitätsstädtchen mit herrlicher Altstadt/hier wollen
97 % der Franzosen am liebsten wohnen)).
Nach ein paar Strandtagen fuhren wir weiter Richtung Westen; noch waren ein paar
Tage Zeit und so blieben wir abermals bei tropischen Temperaturen auf einem
Zeltplatz (Narbonne-Plage).
Dann endlich am Morgen des 28.8. starteten wir in Richtung Castelnaudary (ein
kleines Städtchen südöstlich von Toulouse).
Wir fanden das Hafenbecken in dem unser "Baby" vor Anker lag, fuhren nochmals
in den nächstgelegenen Supermarkt und bestaunten die 4-fach-Schleuse am
Ausgang des Beckens, welche wir in ca. 1h auch passieren sollten.
Beim Anblick der Riesenschleuse stellte sich schon ein gehöriger Respekt ein.
Mit einem Mechaniker der Verleihfirma ging's dann an Bord. Er zeigte uns alle
Funktionen, die An- und Ablegemanöver und wie man das Boot festmacht.
Wir dachten allerdings auch, dass er uns durch die erste Schleuse begleiten
würde, er jedoch winkte nur ab und meinte, dass ginge ganz einfach.
Wir setzten den Mechaniker ab und steuerten in Richtung Riesenschleuse, die
Schleusentore öffneten sich und unter zahlreichen Anstößen (die allerdings von den
Pollern abgefangen werden) erreichten wir das erste Schleusenbecken. An dem saßen
3 gemütliche alte Franzosen, die uns erst lachend beobachteten und uns schließlich
halfen. So, die erste Schleuse war geschafft, aber was soll ich sagen:
Spätestens nach der 3 Schleuse hat man den Dreh raus, kein Problem mehr.
Die Woche war einfach nur supergeil !! Herrliche Landschaften, freundliche Schleusen-
wärter und superheißes Wetter (ca. 35 Grad).
Abends macht man irgendwo am Kanal fest und genießt die Ruhe, die man dort hat.
Frisches Obst und Gemüse kann man meistens direkt am Kanal kaufen und die
frischen Baguettes gibt's bei Bäcker im nächsten Dorf.
Schließlich erreichten wir Carcassonne und besichtigten die größte mittelalterliche
Festungsanlage Europas. Ein Foto unter folgendem Link:
( http://www.cryo-games.de/Carcassonne/Englisch.html)
Dort machten wir kehrt und fuhren zur Basis zurück. Wenn man mehr bezahlt,
kann man auch 7 Tage nur in eine Richtung fahren.
Abschließend kann ich nur sagen: ein herrlicher Urlaub und Hausbootferien
sind absolut zu empfehlen (jedenfalls eine Woche)
Hier noch paar Foto's vom Leben auf dem Kanal & Verleihfirmen:
http://home.t-online.de/home/GBigell/frevier1.htm
http://www.adnavis.com/canmidsb.htm
http://www.hausboot.de/
Probiert's aus, es lohnt sich !!
Ciao
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