Arzthelferin Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Einstellungschancen:  durchschnittlich
  • Aufstiegschancen:  durchschnittlich
  • Verdienstmöglichkeiten:  durchschnittlich
  • Sozialleistungen:  gut

Erfahrungsbericht von Ramona81

Meine Ausbildungszeit zur Arzthelferin

3
  • Einstellungschancen:  durchschnittlich
  • Aufstiegschancen:  durchschnittlich
  • Verdienstmöglichkeiten:  durchschnittlich
  • Sozialleistungen:  sehr gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich erst eine Erzieherausbildung begonnen habe und danach mein Fachabitur für Sozialwesen absolviert habe und nicht wirklich wußte was ich machen sollte, entschied ich mich dafür die Ausbildung als Arzthelferin zu beginnen. Da ich mit Menschen auf jeden Fall arbeiten wollte, jedoch nicht studieren wollte... Denn eine soziale Ader bei dem Beruf muß man schon haben.

Ich fing in einer chirurgischen Praxis an und am Anfang machte es auch sehr viel Spaß, mich interessiert auch wie der menschliche Körper funktioniert und wie man Krankheiten behandelt! In der Chirurgie muß man so einiges ertragen. Die offenen Wunden, die manchmal auch sehr unangenehm riechen, sowas sollte man schon abkönnen, aber für jemanden der viel ab kann und sich dafür interessiert ist es sehr interessant. Man muß mindestens einen Hauptschulabschluß haben, wobei ich sagen muß... viele die diesen haben werden von Ärzten auch nicht mehr eingestellt und sie haben meist auch Schwierigkeiten in der Berufsschule. In diese muß man zweimal in der Woche hin und muß wirklich aufpassen. Obwohl ich mein Fachabi gemacht habe muß ich viel lernen. Auch wenn der Beruf oft so runter geschraubt wird, es wird in dem Bereich viel verlangt. Man nie aus. Man muß immer auf dem laufenden Stand sein und auch oft seine Freizeit für Fortbildungen opfern.

Ich muß jedoch auch sagen, die Ausbildung bzw. die Arbeit in einer Praxis kann sehr unterschiedlich sein.
Es gibt Arztpraxen, wo die Helferin als Vorstandsdrachen gilt und solche Praxen, wo der Patient gerne hingeht. Das Arbeitsklima ist sehr wichtig alle müssen sich verstehen und alle sollte immer freundlich und gut gelaunt sein, was in einem Team von meist überwiegend weiblichen Wesen nicht einfach ist.

Mobbing kann passieren, muß aber nicht sein... es kommt wieder auf das Team an. Ich habe dort auch meine Erfahrungen gesammelt und es war eine Zeit lang für mich auch nicht einfach, aber trotz dessen merke ich, das dies mein Traumberuf ist und dass es die richtige Wahl für mich war.

Ich arbeite seit Anfang diesen Jahres beim Frauenarzt, die Praxis hat neu auf gemacht und es ist sehr viel arbeit, aber es macht auch sehr viel Spaß auch wenn es auch stressig sein kann. Unsere Chefinnen schicken uns zu vielen Fortbildungen und wir können auch unsere Vorschläge mit einbringen. Alles läuft wie am Schnürchen und wir müssen keine Putzarbeit verrichten. Es ist wirklich angenehm und meine Kollegen sind auch alle samt wundervoll!

Ich habe auf jeden Fall jetzt Glück gehabt, dass ich in diese Praxis gekommen bin, denn somit sehe ich dass es so oder so sein kann und es immer auf das Team an kommt.

Was auch oft nicht leicht ist, aber vorausgesetzt wird in diesem Beruf ist: Ruhe bewahren und freundlich sein. Aber manche Patienten denken, dass dies selbst verständlich ist und denken auch, das man nie Feierabend macht. Und wegen den 10€ Kassengebühr dafür können wir auch nichts, es ist nun mal gesetzlich... Und da kann man sich nur bei Ulla bedanken.

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