Babyschwimmen Testbericht

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Erfahrungsbericht von deecyra

Mein Sohn der Fisch !!

Pro:

Spass, nimmt die Angst vor Wasser, fördert die Bewegung des Kindes

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Ich ging mit meinem Sohn das erste Mal zum Babyschwimmen da war er 6 Monate. Es war ein kleines Schwimmbad und an diesem Tag war natürlich Warmbadetag, das heißt das Kinderbecken war richtig schön beheizt, wie in der Badewanne. Es war ein kleiner Kurs mit 5 Müttern und ihren Babys. Es war immer eine Leiterin für den Kurs dabei, die uns zeigte oder Vorschläfe machte, was man mit den Kindern machen kann und auf welche Art. Ich fand das sehr hilfreich, da man auch Fragen stellen konnte.

Von zu Hause kannte er ja schon die Badewanne, was natürlich kein Vergleich zu einem richtigen Schwimmbecken ist. Ich ging ganz langsam die Stufen runter und tauchte erst mal seine Füße probeweise in Wasser. Keine Reaktion, also kanns ja nicht so schlimm gewesen sein. Und so tauchte ich ihn immer ein bisschen mehr in das warme Nass. Er schaute ganz interessiert, aber sonst war keine Reaktion von seiner Seite. Na und dann ganz rein, mit Mama natürlich.

Ich hatte eigentlich erwartet, das er irgendwas macht, weinen, rumplanschen, irgendwas, aber mein Sohn war nur einfach total entspannt. Er ließ sich im Wasser rumtragen und genoss einfach nur das warme Nass und meine Nähe. Ich muss sagen das hat mich doch schon überrascht.

Die nächsten 3 mal genau die selbe Reaktion. Einfach nur relaxen. Die andere Kinder planschten rum oder quengelten auch, nur mein Kleiner nicht.

Das 4. Mal gings dann zur Sache. Mein Sohn war wie ausgewechselt. Schon bei Umziehen war er ganz zappelig und ich dachte „Nanu, was jetzt ?“ Im Wasser gings dann richtig los. Er war kaum zu halten, Er haut mit seinen kleinen Händen auf dem Wasser rum und hatte sichtlich Spaß Mama naßzuspritzen. Auch als ich ihn kurz unter Wasser hielt, tat das der Freud keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, das fand er auch klasse.

Wir sind wirklich jede Woche einmal ins Babyschwimmen gegangen und ich kann sagen, meinem Sohn hat es sehr gut getan. Er hatte noch nie Angst vor Wasser, auch als wir dann im Sommer ins Schwimmbad gegangen sind, hatte ich nie Probleme, er war immer der erste im Wasser, egal wie kalt, da musste ich ihn schon bremsen.

Jetzt ist er 5 Jahre und in der Schwimmschule. Er konnte letztes Jahr schon etwas Schwimmen, da er einfach mal ins tiefe Wasser (Nichtschwimmerbecken, für meinen Sohn schon tief J) gesprungen ist und ich wie eine Verrückte hinterher, da ich genau neben dran gestanden habe. Er ist aber von ganz alleine aufgetaucht und an den Beckenrand gezappelt. Ab diesem Zeitpunkt war das Babybecken natürlich total uninteressant und Mama musste immer mitgehen ins Nichtschwimmerbecken, zum üben.

Also mein Fazit zu Babyschwimmen, ich kann es nur empfehlen. Die Babys nehmen diese Erfahrung mit und meinem Sohn hat es auf jeden Fall geholfen sich in Schwimmbädern sicher und wohl zufühlen. Manchmal denke ich ihm wachsen Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen, da er kaum aus dem Wasser rauszubekommen ist.

Aber es gibt natürlich auch Babys die das Babyschwimmen nicht so toll finden. Ich denke man sollte wirklich die Reaktion seines Kindes in den Fordergrund stellen und sobald man bemerkt, dass das Kind nur schreit, dann würde ich einen späteren Versuch starten oder den Kurs abbrechen.

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