Babyschwimmen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Casi08
Über das "erste Mal" im Wasser
Pro:
Wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Babys aus.
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Ja
~~~Vorwort~~~
Schon kurz nach der Geburt unserer kleinen Tochter waren meine Frau und ich uns einig, dass wir, sobald wie dies Möglich ist, mit unserem Wurm zum Babyschwimmen gehen wollen. Von verschiedenen Seiten aus hatten wir gehört, dass es eine ganz tolle Sache ist gemeinsam die ersten Erlebnisse im nassen Element zu durchleben, wobei jedoch keiner so genau sagen konnte worin der tiefere Sinn des Babyschwimmens liegt.
Als guter Vater (zumindest glaube ich , dass ich das bin) habe ich natürlich sofort angefangen zu recherchieren und mir so einiges an Hintergrundwissen angeeignet. Nachdem wir am vergangenen Dienstag unseren ersten Termin hatten, finde ich es nun an der Zeit die Infos an alle Interessierten weiterzugeben und über unsere Erfahrungen vom ersten Mal zu berichten.
~~~Seit wann gibt es das Babyschwimmen ?~~~
Wann genau Mütter (oder Väter) das erste Mal mit ihrem Nachwuchs ins Wasser gegangen sind, lässt sich natürlich nicht mehr konkret nachvollziehen. Fakt ist jedoch, dass das Babyschwimmen keine Modeerscheinung ist, sondern in den verschiedensten Ländern der Erde seit Jahrhunderten praktiziert wird.
~~~Warum eigentlich Babyschwimmen ?~~~
Es gibt so mannigfaltige positive Auswirkungen des Babyschwimmens, dass ich hier die Listenform gewählt habe.
- erste spielerische Erfahrungen mit dem Element Wasser
- trainieren der Atmung durch den Wasserdruck
- positive Auswirkungen auf das gesamte Organsystem
- Stimulierung der Sinnesfähigkeiten
- Verbesserung der Koordination/Bewegungsfähigkeit des Kindes
- Steigerung des Wohlbefindens
- Förderung der Mutter/Vater – Kind Beziehung (Vertrauen, Sicherheit...)
- Förderung der geistigen Aufnahmefähigkeit des Kindes durch das Erleben neuer Erfahrungen
- I.d.R. erstmaliger Kontakt mit „Fremden“ – Kennenlernen sozialer Bindungen außerhalb der Familie
~~~Voraussetzungen zum Babyschwimmen ?~~~
Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Kinder ab dem 4. Lebensmonat am Babyschwimmen teilnehmen können. Sie sollten natürlich gesund und ihrem Alter entsprechend natürlich entwickelt sein, d.h. keine Infekte haben, keine Behinderung der Nasenatmung, Schluck-, Husten- und Niesreflex vorhanden u.s.w.
Im Zweifelsfall fragt am Besten Euren Kinderarzt ob er der Meinung ist, dass Euer Nachwuchs schon soweit ist.
~~~Wohin zum Babyschwimmen ?~~~
Babyschwimmen wird meines Wissens mittlerweile in fast jedem Schwimmbad angeboten. Ihr könnt auf der Stadt oder beim Betreiber der Badeanstalt nachfragen, ob ein Kurs angeboten wird oder einfach über eine Suchmaschine im Internet den nächstgelegenen Anbieter auswählen.
Die optimale Gruppe besteht aus 5 Babys mit jeweils einer Begleitperson (wenn Mama und Papa mitgehen ist das auch nicht schlimm) und einem Betreuer. Größer sollte die Gruppe aufgrund der dann herrschenden Unruhe nicht sein. Das Becken in dem geschwommen wird hat einen Wasserstand von maximal Brusthöhe (ca. 1,50 m), ist mindestens 34 ° warm und befindet sich in einem abgegrenztem Bereich der Badeanstalt. Optimal ist eine Einstiegsmöglichkeit, wie z.B. ein Podest auf dem sich die Eltern mit ihren Kleinen erst einmal langsam an das nasse Element gewöhnen können. Bälle, Stangen, Matten, Luftballons und sonstiges Spielzeug sind ausreichend vorhanden. Selbstverständlich sollte der Kursleiter oder die Kursleiterin eine Ausbildung im Bereich Babyschwimmen haben, über genügend Erfahrung im Umgang mit Kleinkindern verfügen und ausgebildeter Rettungsschwimmer/in sein.
~~~Was muss ich zum Babyschwimmen mitbringen ?~~~
Kurz gesagt alles was man halt so mitnimmt, wenn man mit seinem Schatz auf Reisen geht (Essen, Trinken, Windeln, Feuchttücher, Babyöl etc.). Zusätzlich noch ein oder zwei dicke Frotteetücher zum abtrocknen und eine Badehose oder eine Badewindel für das Baby.
Für die Eltern natürlich Badebekleidung und Zubehör (ist wohl logisch was dazu gehört).
~~~Wie lange darf mein Kind ins Wasser ?~~~
Bei kleineren Babys bzw. in den ersten Kursstunden sind 10 – 15 Minuten vollkommen ausreichend – später darf dieser Zeitraum auf maximal 30 Minuten ausgedehnt werden.
~~~Voraussetzungen der Eltern~~~
Mama und Papa sollte natürlich schwimmen können und sich sicher im Wasser bewegen. Wer selbst Angst im Wasser hat wird diese dem Kind sehr schnell anlernen.
~~~Eigene Erfahrungen~~~
Wir haben unseren optimalen Babyschwimmkurs über das Internet gefunden. In Wetzlar (ca. 10 km von unserem Wohnort entfern) werden im Schwimmbad des Kinderzentrums der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V. regelmäßig Kurse angeboten. Vorteilhaft ist, dass diese nicht nur morgens stattfinden, so dass ich um 17.30 Uhr als Vater ebenfalls mit der Kleinen plantschen kann. Unsere Gruppe besteht aus 6 Babys und das Becken entspricht allen beschriebenen Forderungen. Die Kursgebühr beträgt 77 ,-- EUR für 10 Kursstunden. Die Kursleiterin Frau Kühn hielt sich am ersten Kursabend dezent im Hintergrund und gab uns lediglich Tipps und kleine Hilfestellungen. Ansonsten durften wir die ersten Minuten im feuchten Nass allein und ohne Zwänge mit unserer Kleinen genießen. Es war einfach toll anzusehen, wie Sie unterstützt durch den Auftrieb vollkommen selbständig das Popöchen hochhob und ich lediglich die Hand unter dem Kopf halten musste damit sie nicht unterging. Anscheinend gefiel ihr die Geschichte, denn sie hat mehrfach lauthals gejauchzt, war aber am Ende doch ganz schön fertig mit der Welt.
~~~Fazit~~~
Kann ich erst ziehen, wenn ich den Kursus zu Ende besucht habe.
Aus jetziger Sicht kann ich eine Teilnahme an einem solchen Kurs allen jungen Eltern nur empfehlen.
~~~Update 1; 21. Mai 2003~~~
Gestern waren wir zusammen mit der Kleinen zum zweiten Mal beim Babyschwimmen. Nachdem wir uns wieder selbständig an das Wasser und die Umgebung gewöhnt hatten, führten wir auf Anleitung der Kursleiterin erstmals auch gezielte Übungen zur Aktivierung von Reizpunkten an Hüfte und Knien aus. Hierfür mussten wir die Kleine etwas an den Schultern stützen und seitlich durchs Wasser zeihen. Der Wasserdruck sorgt dann für eine Entspannung der Muskulatur.
Danach mussten wir unseren Schatz auf eine Matte legen, die sich freischwimmend im Wasser bewegte. Da die Babys den ganzen Tag eigentlich nur auf festem Untergrund liegen ist dies eine hervorragende Übung um Muskulatur aufzubauen, da sie hierbei die Bewegungen des Untergrunds selbständig ausgleichen müssen.
Hat wieder einen Riesenspaß gemacht mit der Tochter zu baden.
©Casi08 am 21. Mai 2003
Schon kurz nach der Geburt unserer kleinen Tochter waren meine Frau und ich uns einig, dass wir, sobald wie dies Möglich ist, mit unserem Wurm zum Babyschwimmen gehen wollen. Von verschiedenen Seiten aus hatten wir gehört, dass es eine ganz tolle Sache ist gemeinsam die ersten Erlebnisse im nassen Element zu durchleben, wobei jedoch keiner so genau sagen konnte worin der tiefere Sinn des Babyschwimmens liegt.
Als guter Vater (zumindest glaube ich , dass ich das bin) habe ich natürlich sofort angefangen zu recherchieren und mir so einiges an Hintergrundwissen angeeignet. Nachdem wir am vergangenen Dienstag unseren ersten Termin hatten, finde ich es nun an der Zeit die Infos an alle Interessierten weiterzugeben und über unsere Erfahrungen vom ersten Mal zu berichten.
~~~Seit wann gibt es das Babyschwimmen ?~~~
Wann genau Mütter (oder Väter) das erste Mal mit ihrem Nachwuchs ins Wasser gegangen sind, lässt sich natürlich nicht mehr konkret nachvollziehen. Fakt ist jedoch, dass das Babyschwimmen keine Modeerscheinung ist, sondern in den verschiedensten Ländern der Erde seit Jahrhunderten praktiziert wird.
~~~Warum eigentlich Babyschwimmen ?~~~
Es gibt so mannigfaltige positive Auswirkungen des Babyschwimmens, dass ich hier die Listenform gewählt habe.
- erste spielerische Erfahrungen mit dem Element Wasser
- trainieren der Atmung durch den Wasserdruck
- positive Auswirkungen auf das gesamte Organsystem
- Stimulierung der Sinnesfähigkeiten
- Verbesserung der Koordination/Bewegungsfähigkeit des Kindes
- Steigerung des Wohlbefindens
- Förderung der Mutter/Vater – Kind Beziehung (Vertrauen, Sicherheit...)
- Förderung der geistigen Aufnahmefähigkeit des Kindes durch das Erleben neuer Erfahrungen
- I.d.R. erstmaliger Kontakt mit „Fremden“ – Kennenlernen sozialer Bindungen außerhalb der Familie
~~~Voraussetzungen zum Babyschwimmen ?~~~
Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Kinder ab dem 4. Lebensmonat am Babyschwimmen teilnehmen können. Sie sollten natürlich gesund und ihrem Alter entsprechend natürlich entwickelt sein, d.h. keine Infekte haben, keine Behinderung der Nasenatmung, Schluck-, Husten- und Niesreflex vorhanden u.s.w.
Im Zweifelsfall fragt am Besten Euren Kinderarzt ob er der Meinung ist, dass Euer Nachwuchs schon soweit ist.
~~~Wohin zum Babyschwimmen ?~~~
Babyschwimmen wird meines Wissens mittlerweile in fast jedem Schwimmbad angeboten. Ihr könnt auf der Stadt oder beim Betreiber der Badeanstalt nachfragen, ob ein Kurs angeboten wird oder einfach über eine Suchmaschine im Internet den nächstgelegenen Anbieter auswählen.
Die optimale Gruppe besteht aus 5 Babys mit jeweils einer Begleitperson (wenn Mama und Papa mitgehen ist das auch nicht schlimm) und einem Betreuer. Größer sollte die Gruppe aufgrund der dann herrschenden Unruhe nicht sein. Das Becken in dem geschwommen wird hat einen Wasserstand von maximal Brusthöhe (ca. 1,50 m), ist mindestens 34 ° warm und befindet sich in einem abgegrenztem Bereich der Badeanstalt. Optimal ist eine Einstiegsmöglichkeit, wie z.B. ein Podest auf dem sich die Eltern mit ihren Kleinen erst einmal langsam an das nasse Element gewöhnen können. Bälle, Stangen, Matten, Luftballons und sonstiges Spielzeug sind ausreichend vorhanden. Selbstverständlich sollte der Kursleiter oder die Kursleiterin eine Ausbildung im Bereich Babyschwimmen haben, über genügend Erfahrung im Umgang mit Kleinkindern verfügen und ausgebildeter Rettungsschwimmer/in sein.
~~~Was muss ich zum Babyschwimmen mitbringen ?~~~
Kurz gesagt alles was man halt so mitnimmt, wenn man mit seinem Schatz auf Reisen geht (Essen, Trinken, Windeln, Feuchttücher, Babyöl etc.). Zusätzlich noch ein oder zwei dicke Frotteetücher zum abtrocknen und eine Badehose oder eine Badewindel für das Baby.
Für die Eltern natürlich Badebekleidung und Zubehör (ist wohl logisch was dazu gehört).
~~~Wie lange darf mein Kind ins Wasser ?~~~
Bei kleineren Babys bzw. in den ersten Kursstunden sind 10 – 15 Minuten vollkommen ausreichend – später darf dieser Zeitraum auf maximal 30 Minuten ausgedehnt werden.
~~~Voraussetzungen der Eltern~~~
Mama und Papa sollte natürlich schwimmen können und sich sicher im Wasser bewegen. Wer selbst Angst im Wasser hat wird diese dem Kind sehr schnell anlernen.
~~~Eigene Erfahrungen~~~
Wir haben unseren optimalen Babyschwimmkurs über das Internet gefunden. In Wetzlar (ca. 10 km von unserem Wohnort entfern) werden im Schwimmbad des Kinderzentrums der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V. regelmäßig Kurse angeboten. Vorteilhaft ist, dass diese nicht nur morgens stattfinden, so dass ich um 17.30 Uhr als Vater ebenfalls mit der Kleinen plantschen kann. Unsere Gruppe besteht aus 6 Babys und das Becken entspricht allen beschriebenen Forderungen. Die Kursgebühr beträgt 77 ,-- EUR für 10 Kursstunden. Die Kursleiterin Frau Kühn hielt sich am ersten Kursabend dezent im Hintergrund und gab uns lediglich Tipps und kleine Hilfestellungen. Ansonsten durften wir die ersten Minuten im feuchten Nass allein und ohne Zwänge mit unserer Kleinen genießen. Es war einfach toll anzusehen, wie Sie unterstützt durch den Auftrieb vollkommen selbständig das Popöchen hochhob und ich lediglich die Hand unter dem Kopf halten musste damit sie nicht unterging. Anscheinend gefiel ihr die Geschichte, denn sie hat mehrfach lauthals gejauchzt, war aber am Ende doch ganz schön fertig mit der Welt.
~~~Fazit~~~
Kann ich erst ziehen, wenn ich den Kursus zu Ende besucht habe.
Aus jetziger Sicht kann ich eine Teilnahme an einem solchen Kurs allen jungen Eltern nur empfehlen.
~~~Update 1; 21. Mai 2003~~~
Gestern waren wir zusammen mit der Kleinen zum zweiten Mal beim Babyschwimmen. Nachdem wir uns wieder selbständig an das Wasser und die Umgebung gewöhnt hatten, führten wir auf Anleitung der Kursleiterin erstmals auch gezielte Übungen zur Aktivierung von Reizpunkten an Hüfte und Knien aus. Hierfür mussten wir die Kleine etwas an den Schultern stützen und seitlich durchs Wasser zeihen. Der Wasserdruck sorgt dann für eine Entspannung der Muskulatur.
Danach mussten wir unseren Schatz auf eine Matte legen, die sich freischwimmend im Wasser bewegte. Da die Babys den ganzen Tag eigentlich nur auf festem Untergrund liegen ist dies eine hervorragende Übung um Muskulatur aufzubauen, da sie hierbei die Bewegungen des Untergrunds selbständig ausgleichen müssen.
Hat wieder einen Riesenspaß gemacht mit der Tochter zu baden.
©Casi08 am 21. Mai 2003
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