Banane Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Gesundheitsfaktor:  sehr gering

Erfahrungsbericht von ladydanielle

...Alles Banane?!

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Gesundheitsfaktor:  sehr gering

Pro:

schmeckt gut, gesund, Vitaminreich, schnell unterwegs zu essen

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Um eine neue Inspiration für einen Bericht zu finden, bin ich vor einiger Zeit mal ein wenig durch die Kategorien bei Yopi gesurft, und siehe da, ich finde tatsächlich etwas, über das ich glaube, schreiben zu können: Bananen.
Schließlich kenne ich dieses Obst zu genüge, und das schon seit meiner Kindheit! Das dürfte mir wohl genug Erfahrungszeit gegeben haben, um mich hier mal so richtig auslassen zu können….


Die Banane (Musa sapientium)
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- Arten und Sorten
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Alles Banane?? Keineswegs! Es gibt verschiedene Sorten davon, und nicht nur „die Eine“ die meist im Supermarkt verkauft wird:

Babybananen
sind eine Mutante der Gros-Michel-Gruppe der Obstbananen. Sie wachsen auf kleineren Stauden, die Finger sind mit etwa 10 cm etwas kürzer und dicker und sie haben eine dünnere Schale. Sie gelten aber als besonders wohlschmeckend.

Kochbananen
sind aus Kreuzungen zwischen Obstbananen und samenhältigen Bananen entstanden. Sie haben sehr lange (bis 40 cm) und dicke Früchte, sind kantiger als Obstbananen, haben eine grüne Schale und ein festes, nicht süßes sondern sehr stärkehaltiges Fruchtfleisch.
Im Handel spielen Kochbananen eine sehr geringe Rolle obwohl sie mit 80% der Gesamtproduktion von Bananen weltweit gesehen eine viel größere Rolle als die Obstbananen spielen. In den Anbauländern spielen die Kochbananen eine ähnliche Rolle wie bei uns die Kartoffeln und werden in allen möglichen Variationen verwertet. Vor allem in der afrikanischen Küche sind Kochbananen ein ganz wesentlicher Bestandteil.

Rote Bananen
sind eine spezielle Form der Obstbananen mit einer anfangs grünlichen, später hellroten bis dunkelroten Schale. Ihr Fruchtfleisch ist lachsfarben und sie weisen etwas mehr Süße als die \"normalen\" Obstbananen auf.

-Allgemeines:
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(Info aus: www.obst-gemuese.at):
Die Banane gehört zur Familie der Bananengewächse (Musaceae) und ist 5 - 9 m hohe Staude mit bis zu 4 m langen und 1 m breiten Blättern. Aus der Terminalknospe des Schößlings wächst im Inneren des Scheinstammes nach etwa 7 - 8 Monaten der Blütenstand herauf. Nach seinem Austritt hängt der ährenförmige, gebogene Blütenstand mit seinen rotvioletten Blüten bis zu 2 m herunter.
Aus den Fruchtknoten der in doppelten Querreihen angeordneten weiblichen Blüten entwickeln sich die fünfkantigen Früchte, die wegen ihrer langgestreckten Form auch als \"Finger\" bezeichnet werden und auf dem nach unten gebogenen Fruchtstand zuerst waagrecht und dann wiederum nach oben wachsen und so ihre typische Krümmung bekommen. Ein Fruchtstand, jetzt \"Büschel\" genannt und bis zu 40 kg schwer, umfasst 5 bis 20 \"Hände\" mit je 10 bis 15 Fingern. Eine geteilte Hand mit 5 - 7 Fingern wird als \"Cluster\" bezeichnet.
Die einzelne samenlose Beerenfrucht ist bis zu 20 cm lang und 4 cm dick und gekrümmt, grünlich und weist unter der bis zu 8 mm dicken Schale ein cremefarbenes Fruchtfleisch (\"Pulpe\") auf. Die Früchte werden übrigens immer grün geerntet - auch für den Inlandsmarkt - da sie, wenn sie an der Staude ausreifen aufplatzen und mehlig statt süß schmecken. . Eine Pflanze liefert im Jahr etwa 60 kg Früchte, die an einem Fruchtkolben (oft bis zu mehr als 150 Stück) hängen.

- Ursprung und Geschichte
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Bananen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit überhaupt und werden in ihrer südostasiatischen Heimat schon seit tausenden Jahren angebaut und exportiert. Die ersten Aufzeichnungen über Bananen gab es in Indien vor etwa 2700 Jahren, Alexander der Große verzehrte die wohlschmeckende Frucht bereits auf seinem Feldzug und die ersten Plantagen in China gab vor etwa 2200 Jahren.
Arabische Händler brachten die Banane in den Nahen Osten und verbreiteten sie auf dem afrikanischen Kontinent. Die Bezeichnung Banane leitet sich übrigens vom arabischen Wort für Finger (\"banan\") ab.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts gelangte sie durch portugiesische Seefahrer auf die Kanarischen Inseln und 100 Jahre später durch die Spanier von dort zuerst in die Dominikanische Republik und weiter in den gesamten mittel- und südamerikanischen Raum.
Jahrhundertelang waren die süßen gelben Früchte allerdings den Anbauländern vorbehalten, erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts ergaben sich geeignete Transportmittel für die schnellreifende Frucht. In den USA wurden die ersten Bananen, übrigens aus Kuba, 1876 anläßlich der 100-Jahr-Feier des amerikanischen Unabhängigkeitstages in Philadelphia verkauft, um 1880 gab es die ersten kanarischen Bananen in Großbritannien und um 1890 in Mitteleuropa. Etwa seit der Mitte des 20. Jahrhunderts gehören Bananen auch bei uns zu den kommerziell wichtigsten Obstarten.

Bananen der Klasse I müssen von guter Qualität sein und die typischen Sortenmerkmale aufweisen und dürfen nur leichte Formfehler und kleinere, durch Reibung verursachte Schalenfehler (max 2 cm²) aufweisen. Bananen der Klasse II dürfen Formfehler und Schalenfehler bis 4 cm² aufweisen, die jedoch das Fruchtfleisch nicht beeinträchtigen dürfen. Die Mindestgröße beträgt 14 cm Länge und 27 mm Querdurchmesser. Bananen aus den Regionen Madeira, Azoren, Algarve, Kreta und Lakonien dürfen als Klasse II vermarktet werden, auch wenn sie weniger als 14 cm lang sind.
Während noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts die Bananen in ganzen \"Büscheln\" angeliefert wurden sind sie heute in Kartons zu 40 Pfund (=18,18 kg) netto verpackt.
Die bekanntesten Handelsmarken sind \"Chiquita\" und \"Dole\".

Bananen werden für den Export in Plantagen angebaut, die durch die Monokultur so stark mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden, dass manche danach als vergiftetes Land abgesperrt werden müssen!!


- Inhaltsstoffe
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100 g Bananen weisen einen Brennwert von 380 kJoule auf (120 kcal) und enthalten etwa 72 g Wasser, 1 g Eiweiß, 0,5 g Fett, 23,4 g Kohlenhydrate und 2,4 g Ballaststoffe. An Mineralien und Vitaminen sind etwa 6 mg Kalzium, 0,3 mg Eisen, 1 mg Natrium, 8,1 mg Vitamin A (RE) und 9,1 mg Vitamin C enthalten.

Bananen sind sehr leicht verdaulich, vor allem für Kleinkinder, und eignen sich hervorragend als Roh- und Diätkost. Wenn man wissenschaftlichen Abhandlungen in Sport-Magazinen und anderen Fachblättern glauben darf, ist und bleibt die Banane trotz Energie- und Müsli-Riegeln immer noch der beste Nährstofflieferant als schneller Energiespender und eignet sich dadurch nicht nur für Sportler als Snack.

- Zubereitung und Tipps
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Süße Bananen werden meist roh gegessen, eignen sich aber auch zum Schmoren, Überbacken, Kochen, Braten und Fritieren.
Bananensplit ist der Klassiker unter den Speiseeis-Zubereitungen.
Weiterhin vertrauen auch Joghurtfirmen, Getränkehersteller, und Süßigkeitenhersteller auf den Geschmack der Frucht.

Bananen sind sehr kälteempfindlich und werden am besten bei einer Temperatur von 13°C gelagert (niemals in den Kühlschrank, hier werden die Bananen bei längerer Lagerung \"Mehlig\" und schneller Braun).


Bananenbäume als Heimpflanze:
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Ja, es ist auch möglich seinen \"eigenen Bananen\" beim wachsen zuzuschauen. Man kauft sich einfach einen Bananenbaum für zu Hause. Die Kosten für so einen Baum beim Händler liegen bei ca. 20 Euro. Hier hat der Baum dann eine Größe bis zu einem Meter.
Die Bedingungen zur Pflege sind recht einfach: Immer die Erde feucht halten, viel Licht, aber keine direkte Sonne.
Wenn man diese Bedingungen einhält, wird man schon recht schnell sehen, wie das Bäumchen wäschst, gedeiht, und sich kleine Ableger um dan Baum bilden.
Ich selbst besitze auch drei solcher Bäume und lasses sie das ganze Jahr auf meinem Balkon. Leider hat sich bei mir noch nie eine Blütenbildung, und damit \"echte Bananen\" eingestellt... Liegt wohl an den deutschen Tempersturen... Also halte ich sie, jedenfalls bisher, als schöne \"tropische\" Balkondekoration draussen.


Eigene Meinung:
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So, nach diesen ganzen Fakten möchte ich auch noch meine eigene Meinung über diese Frucht loswerden:
Wie gesagt, ich esse die Banane mal mehr, mal weniger, als Snack, schon mein ganzes Leben, und das würde ich nicht, wenn sie mir nicht schmecken würde.
Ich persönlich mag vor allem die reifen, dunkelgelben Bananen, da sie richtig aromatisch, süß nach „Banane“ schmecken. In der grünlichen, noch eher hellgelben Farbe mag ich sie noch nicht, denn dann sind sie, jedenfalls mir, noch zu „geschmacklos“.
Neben den Babybananen kaufe auch ich, hauptsächlich „die ganz normalen“ bei meinem Obsthändler im Bioladen, denn da bin ich sicher, dass die Bananen (zu einem fairen Preis) dorther kommen, wo man nicht zuviel Pflanzenschutzmittel und Dünger verwendet.
Denn schließlich möchte ich nicht, dass ich auch mitschuld bin, wenn ein Anbaugebiet nach der Ernte als „vergiftetes Land“ abgesperrt werden muß!

Ich hoffe mein Bericht hat Euch gefallen, und ihr seid nun rund um das Thema „Banane“ etwas informierter!

Nachtrag: Wer sich noch weiter zu diesem Thema informieren möchte, dem empfehle ich die Seite \"www.banafair.com\". Hier geht es um die Vermarktung von Bananen zu fairen Preisen, und entgegen einer Ausbeutung von einheimischen Arbeitern.

Ausserdem: An alle die diesen Bericht mit \"nh\" Bewertet haben: Um Geschichtliche Hintergründe od. allg. Infos zu vermitteln, holt man sich immer Info aus Büchern, Lexica, Internet, oder allgemein von dritten. Dann schließlich weiß KEINER ALLES. Also zieht man immer etwaige \"dritte\" hinzu! Und entgegen einem gewissen Kommentar, stammt der meiste Teil von mir selbst!!


Ich danke Euch fürs lesen und Kommentieren!
Bis Bald…
Eure
LadyDanielle

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • kundschafter

    10.07.2004, 20:10 Uhr von kundschafter
    Bewertung: nicht hilfreich

    Über zwei Drittel deines Berichtes stammen von anderen Seiten. Auch die Angaben über die Koch und Babybannane stammen nicht von dir. http://www.obst-gemuese.at/product/pages/bananebaby.htm + http://www.obst-gemuese.at/product/pages/kochbanane.ht